Vibrierende Wohnungen

…  mit Ausblick auf finstere Zeiten (Februar 2018, 50 Seiten): kostenloses PDF hier, und hier gehts zur Version für Kindle-Reader

Die Broschüre enthält meinen Erfahrungsbericht aus den Jahren 2014 bis 2017 über die kriminelle Belastung meiner jeweiligen Wohnung mit Infraschall und Mikrowellen und demzufolge meiner Vertreibung aus mehreren Wohnungen in Frankfurt und Schweinfurt. Ich beziehe mich im folgenden immer mal auf diese Broschüre, weil vieles sich auf erhellende Weise weiterentwickelt hat.

Auf dieser Seite geht es darum, wie tieffrequenter Schall / Infraschall und Mikrowellen von Kriminellen missbraucht werden – wegen einer Regelungslücke ohne Strafrisiko. Für tieffrequenten Schall / Infraschall gibt es keine Grenzwerte und auch kein eigenes Messverfahren. Für Mikrowellen sind die Grenzwerte absurd hoch. Und dies, obwohl beide Faktoren waffenfähig sind, über weite Entfernungen geräuschlos durch Wände dringen, bereits unterhalb der Wahrnehmungsschwelle auf Zellebene wirken, krank machen und töten können.

Inzwischen bin ich seit 2014 sechs Mal umgezogen, immer in der Hoffnung, die Kriminellen abzuschütteln. Denn wegen der Regelungslücke war es bislang unmöglich, staatlichen Schutz aufzurufen, ich hab es über die Jahre bei Ämtern und Behörden auf kommunaler Ebene, auf Landes- und Bundesebene redlich versucht. Offenkundig schaut unser Staat absichtlich weg, obwohl Waffen, die mit Infraschall und Mikrowellen munitioniert werden, bereits seit 2003 im Bundes-Waffengesetz erfasst sind und obwohl mit der Regelungslücke massiv gegen das Grundgesetz und gegen die allgemeinen Menschenrechte verstoßen wird.

In diesem Text rekonstruiere ich die Bedingungen der staatlichen Regelungslücke. Danach geht es ums Überleben im rechtsfreien Raum, der durch diese Regelungslücke geschaffen wurde und der die Entstehung einer Menschenversuchsstation in Frankfurt-Harheim begünstigt hat: Krasse Behauptung, für die ich als eines der Opfer aber viele Indizien gefunden habe.

Der Text ist eine Dauerbaustelle, weil ich immer wieder Informationen finde, die mir helfen, meine Lage als Betroffene besser einzuordnen, weil ich oft viel Zeit brauche, um meine Erlebnisse zu verstehen, und weil ich Erlebnisse veröffentlichen muss, die es in einem funktionierenden Rechtsstaat nicht geben dürfte, beispielsweise, dass mein iPhone mehrmals gehackt wurde und nun nachvollziehbar überwacht wird (Abschnitt Einschüchterungsversuche und direkte Angriffe).

Das Datum der letzten Überarbeitung steht am Ende.

Mikrowellen und andere Begriffe

In diesem Text geht es um Umweltfaktoren, von denen viele noch nie was gehört haben werden. Bevor ich in den Fokus des kriminellen Netzwerks geschoben wurde, kannte ich sie auch nicht.

Hochfrequenzwellen, elektromagnetische Wellen, elektromagnetische Strahlung, elektromagnetische Felder / EMF? Elektrosmog? Keine neue Geschichte: Das Mikrowellensyndrom wird schon seit 1932 beforscht. Bei der Aufklärung des „Havana Syndromes“ im Dezember 2020 heißt die verursachende Kraft „directed, pulsed radio frequency energy“: „a type of radiation that includes microwaves.“

Ich verwende den Begriff Mikrowellen (hier die Definition für Schüler*innen), in Anlehnung an den ebenfalls betroffenen Dr. R. M. aus Erlangen, von dem im letzter Abschnitt noch die Rede sein wird. Mikrowellen bezeichnen den Teilbereich elektromagnetischer Wellen, mit dem alltägliche Anwendungen operieren, z.B. Mobilfunk, WLAN, Bluetooth, Baby-Phones, Smart-Meter, DECT-Telefone. Auch Waffen werden mit Mikrowellen munitioniert. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) verwendet diesen Begriff nach meiner Beobachtung nicht, möglicherweise wegen des gleichnamigen Haushaltsgeräts, sondern den Oberbegriff elektromagnetische Felder / EMF.

Tieffrequenter Schall / Infraschall werden als die gängigen Begriffe auch hier verwendet, wobei ich den Begriff Infraschall bevorzuge, weil Waffen damit operieren. Wind-Energie-Anlagen/WEA, haustechnische Anlagen zur Wärmeerzeugung und Unterhaltungsgeräte wie Heimkinos geben tieffrequenten Schall bis 200 Hz ab. Ein Teilbereich davon ist der Infraschall im Frequenzbereich 1-20 Hz. Das Umweltbundesamt (UBA) verwendet den Begriff Geräusch statt Schall in seiner Publikation vom März 2017: „Tieffrequente Geräusche im Wohnumfeld – Ein Leitfaden für die Praxis“. Wie im Kapitel „Grenzwertsetzung“ ab S. 20 nachzulesen, wissen wir über tieffrequenten Schall / Infraschall noch nicht viel. Folglich gibt es weder einen Grenzwert noch ein eigenständiges Messverfahren. Der A-bewertete Schallpegel wurde bereits im Bericht des Robert-Koch-Instituts aus dem Jahr 2007 auf S. 1587 ausführlich kritisiert: Infraschall und tieffrequenter Schall – ein Thema für den umweltbezogenen Gesundheitsschutz in Deutschland? – wird aber immer noch angewandt. Das bedeutet in der Praxis, das wir bezüglich dieses inzwischen massenwirksamen Faktors immer noch im Blindflug-Modus leben, und dies, obwohl Infraschall-Waffen bereits 2003 im Bundes-Waffengesetz erfasst wurden.

Mikrowellen-Herde und Mikrowellen-Waffen

Angesichts der Regelungslücke ist es auffällig, dass der Begriff Mikrowelle landläufig einen Ofen bezeichnet, nicht einen Teil des elektromagnetischen Spektrums, mit dem z.B. WLAN, aber eben auch Mikrowellen-Waffen operieren. Auch auffällig, dass das BfS den Begriff Mikrowellen nicht zu verwenden scheint und dass das UBA tieffrequenten Schall mit dem abschwächenden Wort Geräusch bezeichnet, das ein geringfügiges punktuelles Schallereignis nahelegt. Sollte mit diesem Framing eine falsche Fährte gelegt werden?

Da mir diese beiden Ämter direkt oder vermittelt über nachgeordnete Stellen, z.B. dem Petitionsausschuss des Bundes, jahrelang das Bundes-Immissionsschutzgesetz als maßgeblich vorhielten, wenn ich den offenbar kriminellen Missbrauch von tieffrequentem Schall oder Mikrowellen anzeigte, kann absichtliche Täuschung angenommen werden.

Aber selbst Mikrowellen-Herde fallen nicht unter das Bundes-Immissionsschutzgesetz, sondern unter das Bundes-Waffengesetz, wenn sie waffenförmig umgebaut wurden. Und Besitz und Nutzung von Waffen, die mit tieffrequentem Schall und/oder Mikrowellen munitioniert sind, sind strafbewehrt: Siehe Abschnitt zum BMI und dem Bundes-Waffengesetz.

In der mündlichen Verhandlung meiner Klage vor dem Verwaltungsgericht Wiesbaden wurde dementsprechend einvernehmlich festgestellt: Jedes Ding, das dazu taugt, andere in krimineller Absicht zu beeinträchtigen, zu schädigen, zu verletzen oder gar zu ermorden, muss als Waffe verstanden werden. In Abgrenzung davon sind Geräte oder Anlagen zu betrachten, die nicht in krimineller Schädigungsabsicht betrieben werden, z.B. Anlagen der Energieerzeugung.

Gesetzliche / verwaltungsrechtliche Regelungslücke

Erst seit 2020 weiß ich mit Gewissheit, nach vielen Jahren des mühsamen Herumstocherns, dass Waffen, die mit tieffrequentem Schall / Infraschall oder Mikrowellen munitioniert werden, die Ursache für den Terror in meiner jeweiligen Wohnung sein müssen. Diese Waffen sind schon seit 2003 im Bundeswaffengesetz des Bundesministeriums des Inneren (BMI) registriert, aber öffentlich weitgehend unbekannt, selbst bei der Polizei. Mit meinen jahrelangen Beschwerden wegen des Missbrauchs dieser Umweltfaktoren wurde ich von allen staatlichen Institutionen (außer einer) an das Bundesministerium für Umwelt (BMU) verwiesen, das zwar mit diesen Umweltfaktoren zu tun hat, für Waffen aber nicht zuständig ist.

Das BMU regelt mit dem Bundes-Immissionsschutzgesetz u.a. auch Auswirkungen von tieffrequentem Schall / Infraschall und elektromagnetischen Wellen / Mikrowellen: Aber nur für technische Anlagen, beispielsweise der Energieerzeugung und des Mobilfunks. Auffällig ist jedoch nicht nur, dass bisher praktisch alle Behörden und Ämter meine Beschwerden mit dem Bundes-Immissionsschutzgesetz konterten, sondern dass das BMU selbst dieses Gesetz als Antwort auf meine Petitionen vorgebracht hat: Obwohl die Waffenfähigkeit als Ursache für Körperverletzungen, Wohnungsvertreibungen und sogar Mord so nahe liegt.

Diese Verweisungspraxis hat offenkundig mit behördeninternem Wissen zu tun, dass das BMI für diese neuen Waffen keine Grenzwerte definiert hat, obwohl diese für die Kontrolle zwingend notwendig sind. Das ist wahrscheinlich so, weil Grenzwerte auch im Rahmen des Bundes-Immissionsschutzgesetzes des BMU fehlen. Bei tieffrequentem Schall fehlen sie komplett. Bei Mikrowellen sind sie so hoch, dass sie in Bezug auf Bevölkerungsschutz wirkungslos sind. Und es ist wegen der fehlenden bzw. verfehlten Grenzwerte folglich unmöglich, kriminelle Aktivitäten durch behördliche und damit gerichtsfeste Messungen zu dokumentieren.

Am 9. August 2021 fragte ich über abgeordneten-watch.de alle Kanzlerkandidat*innen (noAfD), die sich für die Bundestagswahl 2021 zur Wahl gestellt hatten: Ob sie vorhätten, diese Regelungslücke zu schließen. Der Kandidat der Linken Dietmar Bartsch antwortete umgehend am 10. August 2021 kurz und knackig, offenkundig mit einem aus dem Innenministerium gelieferten Text: „da Waffen solcher Art verboten oder zumindest nicht erlaubt sind, sind hierfür auch weder Grenzwerte noch Strafrechtsverschärfungen oder neue strafrechtliche Maßnahmen notwendig.“ Innenminister Seehofer hatte zu Forderungen nach einer Rassismus-Studie bei der Polizei 2020 ähnlich realitätsfern geantwortet: Da Polizei-Praktiken wie Racial Profiling verboten seien, sei auch eine Rassismus-Studie bei der Polizei nicht notwendig. Immerhin enthält diese Antwort ein Anerkenntnis der Regelungslücke. Der Kandidat der FDP Christian Lindner steht „für ein Waffenrecht mit Augenmaß und Konsequenz.“, mithin kein Regelungsbedarf. Die Kandidaten von CDU/CSU, SPD und Grüne antworteten nicht. Bemerkenswert ist auch, dass beide Kandidaten den durch die Regelungslücke bedingten Verstoß gegen das Grundgesetz ignorieren.

Die staatliche Messpolitik

Der Nachweis einer kriminellen Waffenanwendungen mit Infraschall und/oder Mikrowellen ist in der gegenwärtigen Lage nahezu ausgeschlossen – und das ist angesichts des grundgesetzlichen Schutzversprechens erklärungsbedürftig. Denn behördliche und somit gerichtsfeste Messungen dieser Umweltfaktoren sind in privaten Wohnungen in der Regel nicht vorgesehen. Bei der Überprüfung von technischen Anlagen im Sinne des Bundes-Immissionsschutzgesetzes entscheidet die zuständige Behörde nach eigenem „pflichtgemäßen Ermessen“, ob in Privatwohnungen gemessen wird, jedenfalls in Hessen. Der kriminelle waffenförmige Missbrauch dieser Umweltfaktoren wird überhaupt nicht gemessen, obwohl der Missbrauch relativ leicht zu sein scheint.

Die Schutzlücke wäre auch durch privat beauftragte Messungen kaum zu schließen: Eine Messung durch den TÜV wäre zwar vermutlich gerichtsfest, sie kostete 2014 aber rund 5000 Euro: pro Wohnung. Weil Grenzwerte bei tieffrequentem Schall fehlen, wären Vergleichsmessungen in mehreren anderen Wohnungen notwendig, um das Vorliegen einer kriminell hergestellten Belastung nachzuweisen. Damit ist eine finanzielle Hürde errichtet, die die meisten Menschen auf der Suche nach ihrem Recht auf Unversehrtheit der Person und der Wohnungen nicht überwinden können.

Die staatliche Messpolitik ist auch auffallend unplausibel: Schwangere Arbeitnehmerinnen können laut der Rahmenrichtlinie 89/391/EWG Schutz vor tieffrequentem Schall am Arbeitsplatz beanspruchen, wie das Robert-Koch-Institut (S. 1587) 2007 feststellte. Aber sobald sie ihren Arbeitsplatz verlassen und ihre Wohnung aufsuchen, wird nur vielleicht gemessen, wenn es um Anlagen im Sinne des Bundes-Immissionsschutzes geht, und überhaupt nicht, wenn sie in ihrer Wohnung von Kriminellen mit waffenförmigen Anwendungen angegriffen werden.

Die rechtliche Unangreifbarkeit dieser verschränkten Regelungslücke bei BMI/BMU schafft eine Situation, die es in einem Rechtsstaat eigentlich gar nicht geben dürfte: Dass Bürger*innen ihr Grundrecht auf Unversehrtheit der Person und der Wohnung nicht erlangen können. Mit der Folge, dass im Prinzip alle Kriminellen schutzlos ausgeliefert sind, die diese Regelungslücke nutzen.

Erfahrungen mit der staatlichen Messpolitik

In der Wohnung meiner ersten Vertreibung wurde im Mai 2014 wegen der Existenz eines Blockheizkraftwerks im Gebäudekomplex nach tieffrequentem Schall gefahndet, und zwar durch das Regierungspräsidium Darmstadt (RPDA), Abteilung für Arbeitsschutz und Umwelt Frankfurt. Ich musste hartnäckig sein, und der an einem Hirntumor damals erkrankte Nachbar (obige Broschüre S. 13f) dürfte eine Rolle gespielt haben. Tieffrequenter Schall wurde gefunden, ein Befund, den ein privat beauftragter Baubiologe und Umweltanalytiker bestätigte. Aber: Kein Handlungsbedarf, weil „Anhaltswerte“ und „Hörschwellenwerte“ gemäß DIN 45860 nicht überschritten wurden. Die Wohnung musste ich trotzdem aufgeben. Dass „Anhaltswerte“ und „Hörschwellenwerte“ die Stelle des Grenzwerts einnehmen, weil es keinen Grenzwert für tieffrequenten Schall gibt, das wurde erst durch die UBA-Broschüre vom März 2017 öffentlich gemacht: „Tieffrequente Geräusche im Wohnumfeld – Ein Leitfaden für die Praxis“

Für meine nächste Wohnung wurde mir ein weiterer Messtermin im September 2014 eingeräumt, vermutlich wegen des Hirntumor-Todes des Nachbarn. Dieses Mal bekam ich nach meinen Tagebuch-Aufzeichnungen von dem einen der beiden Team-Mitglieder, Herrn W., den Rat, die Stadt zu verlassen, was auf Wissen um kriminelle Strukturen verweist, und wurde obendrein von ihm streng belehrt, dass Privatpersonen keinen Anspruch auf „öffentlich-rechtliche“ Messungen hätten (Broschüre S. 33f), denn in meinem neuen Wohnumfeld existierte keine Anlage, die tieffrequenten Schall hätte produzieren können. Als er die Messung machte, hob er seine ohnehin laute Stimme noch um einiges an, sodass Täter*innen in einer angrenzenden Wohnung hätten runterregeln können, und zeigte mir kurz danach ein Display: Nix gefunden!

Im Januar 2019 besuchte ich die Leiterin der Abteilung für Arbeitsschutz und Umwelt Frankfurt des RPDA, Frau H.-G., die auch die zweite Messung angeordnet hatte, um herauszufinden, weshalb die zweite Messung so offenkundig hintertrieben worden war. Auf dem Gang kam mir Herr W. entgegen: Ich sei doch die Frau aus dem Iran, die damals behauptet habe, im Fokus eines kriminellen Netzwerks zu stehen? Eine Verwechslung, die ebenfalls darauf hinweist, dass zumindest Herr W. über die Regelungslücke und die Möglichkeit kriminellen Missbrauchs Bescheid weiß. Ich schrieb der Leiterin am 21. Januar 2019 einen Brief dazu, bekam aber keine Antwort.

Betroffene können natürlich privat Messungen beauftragen bzw. durchführen, wie ich das gemacht hatte – wenn sie die Mittel dafür haben. Das Umweltamt Frankfurt stellte mir 2014 eine Liste mit Adressen zur Verfügung, konnte aber keine Messung selber durchführen. Die Messung von tieffrequentem Schall durch Länder-TÜVs ist sehr teuer. Baubiologen / Umweltanalytiker verlangen weniger, aber sie unterliegen keiner staatlichen Kontrolle und Messergebnisse sind entsprechend nicht gerichtsfest. Die Messung von Mikrowellen kann mit professionellen Mietgeräten selber vorgenommen werden, mit Vergleichsmessungen in unbelasteten Wohnungen. Aber in der gegenwärtigen Lage taugen private Messungen wegen fehlender/verfehlter Grenzwerte ohnehin nur zu Dokumentationszwecken und können vor Gericht nicht als Beweis für eine Straftat gelten.

Bei dem „alten“ Umweltfaktor Hörschall existieren Grenzwerte, Ordnungs- oder Umweltämter messen kostenfrei in Privatwohnungen, Messergebnisse sind gerichtsverwertbar. Warum gilt das nicht auch für die neu genutzten und inzwischen allgegenwärtigen Umweltfaktoren tieffrequenter Schall und Mikrowellen, die sehr viel gefährlicher sein können?

Kein Opferschutz bei kriminellen Handlungen

Infraschall und Mikrowellen sind waffenfähig, also zumindest gesundheitsgefährlich. Aber vorsätzliche Körperverletzung oder gar Mord sind nicht strafbar, weil es an schützenden Grenzwerten fehlt und weil der Staat in Privatwohnungen nicht misst, obwohl entsprechende Waffen seit 2003 im Bundes-Waffengesetz erfasst sind. Stattdessen wurde bislang die Möglichkeit einfach bestritten, dass jemand Opfer des kriminellen Missbrauchs von Infraschall und/oder Mikrowellen sein kann: Durch Verweis auf das Bundes-Immissionsgesetz, in dem jedoch nur der Betrieb von Anlagen geregelt wird.

Die mit dieser Verweisungspraxis verbundene Verleugnung der Existenz von Waffen, die mit Infraschall und Mikrowellen munitioniert werden, beraubt Opfer von Gewalttaten mit diesen Faktoren ihrer staatsbürgerlichen Rechte. Sie können wie Ungeziefer aus ihren Wohnungen vertrieben, krank gemacht, ausgeplündert werden, sie können sogar straflos getötet werden. Denn kriminelle Angriffe auf Menschen sind mit konventionellen Untersuchungsmethoden kaum nachweisbar: Infraschall und Mikrowellen wirken auf Zellebene und erzielen ihre tödliche Wirkung nicht unmittelbar, sondern erst in einem Zeitverlauf, sodass Opfer bei einer Obduktion nicht anders aussehen dürften als Tote, die ohne Nachhilfe gestorben sind, siehe Abschnitt über Studien und Medien-Berichten zu Infraschall und Mikrowellen.

Stattdessen wurden kriminelle Handlungen bislang mit dem aus heutiger Sicht extrem fragwürdigen Verweis auf individual-psychische oder individual-physische Ursachen für Beschwerden abgewiesen. Opfer werden darüber hinaus in Kooperation mit der Gesundheitsindustrie auch noch mit Psychiatrisierung bedroht. Wer sich darauf einlässt oder sich einlassen muss, ist damit delegitimiert und mundtot gemacht. Da Betroffene also Kriminellen schutzlos ausgeliefert waren, protestierten sie, wenn überhaupt, nur anonym im Netz (Beispiele: Broschüre S. 21ff und Abschnitt Anzeichen für kriminellen Missbrauch…). Schöner Nebeneffekt: Es entstehen keine Selbsthilfegruppen oder sonstigen Interessenvertretungen von Opfern dieser kriminellen Handlungen, offenbar ein erwünschter Effekt, aber in einem Rechtsstaat höchst verdächtig.

Die vielen anonymen Betroffenenberichte im Internet und die langjährige Existenz einer ganzen Branche zur Abschirmung vor Mikrowellen lassen jedenfalls eine große Anzahl an Betroffenen vermuten, die in ihrer Not alles kaufen, was Abhilfe verspricht, weil der Staat seiner Schutzaufgabe nicht nachkommt, und sie müssen sich oft noch über den Tisch ziehen lassen dabei. Der von mir beauftragte Umweltanalytiker verlangte den größeren Teil der ersten Bezahlung in einem Postpaket, mithin ohne Rechnung, und verkaufte mir eine offenkundig betrügerische Messung von Infraschall im DIY-Verfahren (Broschüre S. 28f), ohne dass ich mich dagegen wehren konnte.

Studien und Medien-Berichte zu Auswirkungen von Infraschall und Mikrowellen

Die Auswirkungen von Infraschall und Mikrowellen scheinen sich weitgehend zu ähneln, mit Ausnahme der Erfahrung von Vibrationen, die Infraschall zuzuordnen ist. Eindeutigkeit darüber, welcher Faktor wirkt, lässt sich nur durch qualifizierte Messungen herstellen,

Die Erforschung der Auswirkungen von tieffrequentem Schall / Infraschall steht erst am Anfang, obwohl dieser Umweltfaktor seit Beginn der Energiewende, also seit etwa 20 Jahren in unsrer Lebenswelt massenwirksam ist. Das ist befremdlich, weil schon vor über 50 Jahren über dessen Waffenfähigkeit spekuliert wurde (Die Zeit, 2. Februar 1968: Neue Waffe: Infraschall. Merkwürdige Experimente des Professors Gavreau). Die Auswirkungen von Mikrowellen sind seit bald 100 Jahren bekannt. Eine Ursache für mangelnde bzw. nicht veröffentlichte Untersuchungen könnte sein, dass beide Umweltfaktoren erst längerfristig auf Zellebene wirken und dies die Zurechenbarkeit von Ursache und Wirkung erschwert.

Infraschall / Tieffrequenter Schall

Erst in den letzten Jahren wurden Studien zu einzelnen Aspekten veröffentlicht, obwohl das Robert Koch Institut (RKI) schon 2007 eine Untersuchung mit dem Titel: Infraschall und tieffrequenter Schall – ein Thema für den umweltbezogenen Gesundheitsschutz in Deutschland? veröffentlicht hatte, die sich ausdrücklich auf den Gesundheitsschutz der Allgemeinbevölkerung bezog und schon damals Forschungs- und Schutzlücken aufzeigte, beispielsweise bei Schwangeren oder bei freiverkäuflichen Unterhaltungsgeräten für den Privatbereich. Der vor 20 Jahren diskutierte Brummton, der immer noch aufzutreten scheint, wird immer wieder mit Industrieanlagen in Verbindung gebracht.

Besonders erforschungsbedürftig schien dem RKI die Resonanzfähigkeit des menschlichen Körpers im Zusammenspiel mit tieffrequentem Schall, was die gezielte Manipulation einzelner Organe ermöglicht: „So pulsiert z.B. auch der Intracranialraum des menschlichen Kopfes in Frequenzen des Infraschallbereiches.“ (RKI 2007, S. 1586) Aufschlussreich ist dabei die Abbildung 4, ein Modell des menschlichen Körpers mit seinen Resonanzfrequenzen. Gibt es inzwischen solche Forschungen?

Erst im Sommer 2014, ganze 7 Jahre nach der RKI-Untersuchung, setzte das zuständige Umweltbundesamt (UBA) eine erste unzureichende Mitteilung auf seine Website: Wissenswertes über tieffrequenten Schall, in der die Aussagen des RKI-Berichts über unmittelbare körperliche Auswirkungen wiederholt wurden: herabgesetzte Atemfrequenz, Vibrationswahrnehmungen, Ohrendruck, Angstgefühle.

Zwei Dokumentationen der wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestags zu tieffrequentem Schall wurden erst nach einer Intervention von fragdenstaat.de auch der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Aus der Dokumentation Gesundheitliche Auswirkungen von Infraschall-Emissionen durch Windkraftanlagen aus dem Jahr 2015 geht u.a. hervor, dass nach andauernder Belastung eine zunehmende Sensibilisierung einsetzen kann.

In der Dokumentation Infraschall: Studien zu Wirkungen auf Mensch und Tier aus dem Jahr 2019 ist eine Studie der Deutschen Schutzgemeinschaft Mensch und Tier e.V. (DSGS) für die Diskussionen über den Ausbau der Windenergie besonders relevant: „In kausalem Zusammenhang mit dem Betrieb von Windenergieanlagen in behördlich erlaubten Entfernungen zur Wohnbebauung treten mit hoher Signifikanz reproduzierbare schwere Schlafstörungen auf, die das Maß von Belästigung oder bloßer Störung weit überschreiten und als ernste Gesundheitsschädigung einzustufen sind.“

2018 legte die Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie der Unimedizin Mainz eine Untersuchung vor, wonach tieffrequenter Schall längerfristig die Kraft des Herzmuskels schwächt und wie ein „Störsender fürs Herz“ wirkt.

Folgen der Dauerbelastung mit tieffrequentem Schall wurden bislang nur bei Tieren beobachtet. Einem Bericht in der Welt vom 5. März 2015 zufolge sollen sich Missbildungen, Fehl- und Totgeburten bei Nerzen nach Installation eines Windparks in der Nähe einer Nerzfarm in Dänemark auffällig gehäuft haben: Macht Infraschall von Windkraftanlagen krank?. Fehlbildungen bei Fohlen gab es nach Installation eines Windparks neben einem Gestüt, dem Biologen Dr. Wolfgang Müller zufolge (Krankmacher Windkraftanlagen?, Juli 2019, S. 112).

Die Gefahren für uns menschliche Tiere werden dennoch nicht ernst genommen. Die regionale Häufung von Fehlbildungen an Händen von Neugeborenen war im September 2019 Thema, aber nur in  kleineren Zeitungen. Die Berliner Morgenpost fragte beispielsweise am 19. September 2019: Babys ohne Hände geboren: Sind die Fehlbildungen nur Zufall? Dabei könnte gerade die Regionalität ein Hinweis auf den Einfluss von Windrädern oder Mobilfunkmasten sein.

Mikrowellen / Elektromagnetische Wellen

In einem Interview vom 5. August 2009 auf diagnose-funk.org weist Prof. Dr. med. Karl Hecht darauf hin, dass wir Menschen elektromagnetische Wesen sind: „Alle unsere Körpervorgänge, aber auch unsere psychischen Funktionen werden nicht nur chemisch, sondern vor allem elektrisch gesteuert. Diese Steuerung ist sehr komplex und höchstempfindlich.“ Andauernde Überbelastung berge deshalb besonders für Kinder, kranke und alte Menschen schwerwiegende gesundheitliche Gefahren.

Auf Okitalk.com berichtet Dr. med. Wolf Bergmann, dass das Mikrowellensyndrom bereits seit 1932 beforscht wird. Ein Befund aus den 1950er Jahren aus dem Moskauer lnstitut für lndustriehygiene und Berufskrankheiten: „neurovegetative Störungen, Tagesmüdigkeit, Leistungseinbuße, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Ohrgeräusche, Muskelschwäche, Hyperaktivität und innere Unruhe, Konzentrationsstörungen, Konzentrations- und Gedächtnisschwäche, Neurosen und Depressionen, kardiovaskuläre Regulationsstörungen verschiedenster Art. Besonders wichtig: Mit ansteigender Dauer der Exposition verstärkten sich die Symptome und die Sensibilität gegenüber Mikrowellen erhöhte sich fortlaufend.“ 

In einer Veröffentlichung aus dem Jahr 2018 – Mikrowellen töten leise – gibt Wulf-Dietrich Rose einen für Laien verständlichen Überblick über den damaligen Forschungsstand zu Ursachen und Wirkungen (insbes. S.33f), die weitaus schlimmer sind, als das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) zugibt. Mobilfunk-Sendeanlagen gehören für große Versicherungen zur höchsten Risikostufe (S. 95ff).

An die inzwischen gut dokumentierten langfristigen Wirkungen von elektromagnetischen Wellen / Mikrowellen erinnert die Umwelt- und Verbraucherschutz-Organisation diagnose:funk in einem offenen Brief vom 15. Mai 2020 an das BfS: Mikrowellen können Krebs auslösen bzw. fördern, vermindern die männliche Fertilität, schwächen das Immunsystem, und zwar bereits weit unter den offiziellen Grenzwerten.

Elektrosensible Menschen, mindestens 2% der Bevölkerung, laut Rose sogar bis zu 9% (S. 98), leiden alltäglich unter Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Erschöpfung, Herzrasen. Die zunehmende unnatürliche Belastung unserer Lebenswelt mit Mikrowellen wird vermutlich in Zukunft zu immer mehr Elektrosensiblen führen. Entsprechendes scheint auch für tieffrequenten Schall / Infraschall zu gelten.

Waffenfähigkeit von Infraschall und Mikrowellen

Waffen, die mit gerichteter Energie munitioniert werden, z.B. elektromagnetischen Wellen/Mikrowellen und tieffrequentem Schall/Infraschall, sind im englischsprachigen Raum als Directed Energy Weapons schon länger Thema: „A directed-energy weapon (DEW) is a ranged weapon that damages its target with highly focused energy, including lasers, microwaves, particle beams, and sound beams. Potential applications of this technology include weapons that target personnel, missiles, vehicles, and optical devices.“ In den deutschsprachigen Medien kommen solche neuartigen Wafffen nur selten vor und werden von der Öffentlichkeit bislang auch kaum wahrgenommen.

Am 2. Februar 1968 titelte Die Zeit: „Neue Waffe Infraschall: Merkwürdige Experimente des Professors Gavreau“, dessen Forschungen damals nach Science-Fiction klangen. In der taz vom 14. April 1992 geht es um „Elektromagnetische Wellen als tödliche Waffe„. Am 25. September 2001 berichtet Die Welt: „Europäer diskutieren über Mikrowellen und Laserstrahlen als moderne Waffensysteme.

Die angeblich nicht tödlichen Active-Denial-Waffen, also Vertreibungswaffen wie der Silent Guardian der US-Rüstungsfirma Raytheon, sind seit über 20 Jahren im Handel. Konkurrenz aus Deutschland meldet die Financial Times Deutschland am 09. März 2003: „Diehl und Rheinmetall verkaufen zusammen Mikrowellen-Waffen“.

Der Philosoph Peter Sloterdijk untersucht 2002 in einem Essay Terrorismus, Design und den Umweltgedanken als die drei Konzepte, die die Zivilisationsgeschichte des 20. Jahrhunderts prägen: „Luftbeben. An den Quellen des Terrors“. Er thematisiert darin auch das amerikanische Haarp-Projekt, bei dem u.a. Mikrowellen-Waffen getestet worden sein sollen.

Am 27. August 2007 erzählt der Radio-Bremen-Tatort „Strahlende Zukunft“ einen Fall, der von dem des Dr. R.M. aus Erlangen inspiriert sein könnte, der im letzten Abschnitt noch eine Rolle spielt. Eine Frau gibt an, mit Mikrowellenwaffen traktiert zu werden und wird aufgrund eines gefälschten Gutachtens in die Psychiatrie gesteckt, unter Mithilfe ihres engsten Angehörigen, ihres mit Geld bestochenen Mannes. Hinterher stellt sich heraus, dass eine Sicherheitsfirma mit Verbindungen in die Politik sie tatsächlich mit Strahlenwaffen verfolgt hat. Aber zuständige Richter behandeln den Fall nicht – wegen der politischen Verbindungen des Täters.

Die South China Morning Post vom 19. September 2019 meldet die Entwicklung der ersten tragbaren Infraschall-Waffe: „Chinese scientists develop handheld sonic weapon for crowd control“.

Im am 29. März 2020 ausgestrahlten NDR-Tatort „Krieg im Kopf“ geht es um den Test eines speziellen Helms für Soldat*innen, in die per Mikrowellen Sprach-Botschaften gesendet und Handlungen durch Stimmungsbeeinflussung gelenkt werden können. Der Test auf einem Auslandseinsatz geht schief und der MAD lässt alle Beteiligten als unwillkommene Zeug*innen diskret umbringen, (auch hier) unter der schützenden Hand des Staates.

Am 31. Oktober 2020 veröffentlichte n-tv einen Beitrag über Kriegsführungstechniken der Zukunft, in dem ein Bundeswehrwissenschaftler auf die Möglichkeit hinweist, durch gezielte Bestrahlung u.a. mit Mikrowellen die Kampfkraft des Gegners zu mindern: „Exoskelette und Drogen: Sieht so der Krieg von morgen aus?“.

Wirkweise von Directed Energy Weapons (DEWs)

Directed Energy Weapons (DEW) ist der Oberbegriff für Waffen, die gerichtete Energie verwenden. Die Modulation von Wellenlänge, Frequenz und eingesetzter Energie ermöglicht eine große Bandbreite an Effekten, wobei zwischen tödlich und nicht-tödlich variiert werden kann („if tuned properly“). Die eingesetzte Energie ist entscheidend dafür, ob z.B. aus einem Mikrowellen-Ofen eine Mikrowellen-Waffe wird: Beide operieren auf der gleichen Frequenz und Wellenlänge.

Der geräuschlose Strahl von DEWs durchdringt über weite Entfernungen hinweg Mauern und andere Hindernisse, der Einsatz ist daher nur schwer auf einen Urheber zurückzuführen: DEWs „offer the military and law enforcement plausible deniability of their use.“ Ziel dieser Waffen ist es, gegnerische Ausrüstung, Einrichtungen und Personal zu schädigen oder zu zerstören. Im Text der Internetseite „New World War: Revolutionary Methods for Political Control“ wird die Veröffentlichung „Electronic Warfare“ des US-Verteidigungsministeriums Department of Defense (DOD) zitiert, was darauf hinweist, dass DEWs zum offiziellen Waffenarsenal der USA gehören.

Die Firma Lockheed Martin preist diese neue Waffengattung bereits an: „New Age Threats Require New Age Defenses.“

Das Havanna-Syndrom

Das „Havana Syndrome„, das in englischsprachigen Medien bereits seit 2016 diskutiert wird, bezeichnet den waffenförmigen Einsatz von gerichteter Energie, möglicherweise Infraschall oder Mikrowellen, gegen Mitarbeiter*innen von US-Botschaften. Hier beispielsweise The Guardian vom 14.09.2017 „Mystery of sonic weapon attacks at US embassy in Cuba deepens“. In der Guardian vom 02.09.2018 „Microwave weapons suspected in US embassy ailments“ wird erwähnt, dass Wohnungen gezielt angegriffen werden können. Nach Freigabe eines Berichts der amerikanischen National Academy of Sciences im Dezember 2020 wurde das Syndrom mit der wahrscheinlichen Einwirkung von Mikrowellen-Waffen erklärt, so der Guardian vom 06.12.2020 „Havana syndrome: ‚directed‘ radio frequency likely cause of illness“

Da die USA sich bis vor kurzem gegen Ansprüche der geschädigten Mitarbeiter*innen in ihren Botschaften und Konsulaten auf Schadensersatz wehrten, offenbar um die Existenz dieser neuen Waffen zu verschleiern, gingen einige von ihnen an die Öffentlichkeit: Laut der Guardian vom 2. Mai 2021 „Havana syndrome: NSA officer’s case hints at microwave attacks since 90s“ erlebten zwei NSA-Mitarbeiter einen Mikrowellen-Angriff und erlitten daraufhin Gesundheitsschäden, die denen der US-Botschaftsangehörigen darin glichen, dass sie nicht in das gewöhnliche Bild zu passen schienen, was lange die Psychopathologisierung als Erklärung ermöglichte. In diesem Fall brach bei beiden 10 Jahre später eine seltene Form von Parkinson aus, und zwar ungewöhnlich früh. In einem GQ-Bericht vom 19. Oktober 2020, „The Mystery of the Immaculate Concussion“, schildert einer dieser beiden Betroffenen seine vergebliche Suche nach medizinischer Hilfe.

In der Guardian vom 13. Mai 2021 – „US officials confirm 130 incidents of mysterious Havana syndrome brain injury“ – bestätigt die USA über 130 Betroffene unter Mitarbeiter*innen der Botschaften, der Nachrichtendienste und des Militärs, die größtenteils Hirnverletzungen erlitten.

In The New Yorker vom 16. Juli 2021 geht es um weitere Angriffe auf US-Botschafts- und Sicherheitsmitarbeiter: „Vienna is the New Havana Syndrome Hot Spot“. Und nach der Wall Street Journal, aktualisiert 18. August 2021, gibt es auch in Berlin Angriffe auf US-Botschaftsangehörige: „U.S. Officials in Germany Hit by Havana Syndrome“.

Staatliche Schutzpflicht: Welche Behörde ist zuständig?

Bewohner*innen Deutschlands können sich auf staatlichen Schutz vor Kriminellen berufen, die sie mit Waffen bedrohen, verfolgen und schädigen. Dies gilt auch für Waffen, die mit gerichteter Energie munitioniert werden. Aber welche unserer Behörden zuständig ist, das musste ich selber herausfinden, nach Absolvierung einer jahrelangen Schnitzeljagd, bei der  mich Amtsträger*innen von Pontius zu Pilatus und wieder zurück schickten, oft in einem sehr herablassenden Ton.

Dabei wurde ich praktisch immer an das Bundesamt für Umwelt und das Bundes-Immissionsschutzgesetz verwiesen, selbst vom Kummerkasten von Kanzlerin Merkel. Damit wurde die Regelungslücke in Bezug auf tieffrequenten Schall / Infraschall und Mikrowellen mir gegenüber jahrelang verschleiert, in vielen Fällen vermutlich wissentlich, denn es ist schwer zu glauben, dass die Existenz von mit tieffrequentem Schall und Mikrowellen munitionieren Waffen in unseren Behörden gänzlich unbekannt gewesen sein kann.

Aber Hinweise auf Wissen um die staatliche Regelungslücke sickerten trotzdem durch: Etwa aus dem UBA, dass ich für eine Messung in meiner Privatwohnung trotz meines Verdachts auf kriminellen Missbrauch das Blockheizkraftwerk in der Wohnanlage erwähnen sollte. Oder wie oben geschildert durch das Messteam des Regierungspräsidiums Darmstadt, Abteilung für Arbeitsschutz und Umwelt Frankfurt, dass Messungen in Privatwohnungen nicht zulässig seien, wenn ein krimineller Missbrauch dieser Umweltfaktoren vermutet wird.

Auf der Suche nach Hilfe wandte ich mich zunächst an lokale Stellen. Aber weder das Umwelt- noch das Ordnungsamt Frankfurt konnten helfen, weil sie nicht messen konnten. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) und das Umweltbundesamt (UBA) spielten eine Weile Pingpong mit mir. Ich sammelte dabei einige Standortbescheinigungen ein und beäugte die Mobilfunkmasten in meiner Umgebung misstrauisch, obwohl ich mit ihnen zuvor keine Probleme gehabt hatte und ahnte, dass ein Netzwerk an Kriminellen deutlich tatverdächtiger war.

Nach einem Telefonat mit einer UBA-Mitarbeiterin im April 2014 konnte ich die Vibrationserlebnisse in meiner ersten Vertreibungswohnung endlich einordnen: Tieffrequenter Schall bzw. Infraschall. Sie berichtete dabei über die anschwellende Beschwerdeflut und dass wir auf kriegsähnliche Zustände zusteuerten, wenn nicht bald was passiere. Ich schreib ihr danach mehrere Panikbriefe, auf die ich keine Antwort bekam, was mich erstmal ziemlich entmutigte.

Vom Hessischen Umweltministerium hörte ich am 29. Juli 2019 erstmals, dass das Bundes-Immissionsschutzgesetz nur Immissionen/Emissionen technischer Anlagen, z.B. Blockheizkraftanlagen oder Sendemasten, regelt. Für den waffenförmigen Missbrauch von tieffrequentem Schall und/oder Mikrowellen sei das Hessische Innenministerium zuständig.

Innenministerien Hessens und des Bundes

Aber meine Anfragen aus dem Jahre 2019 an das Hessische Innenministerium via Kontakt-Formular der Website blieben ohne Antwort, ebenso meine schriftliche Anfrage an Innenminister Peter Beuth (CDU) vom 11. Januar 2020. Selbst meine darauf folgende Anfrage vom 4. März 2020 nach dem Informationsfreiheitsgesetz wurde erst beantwortet, als ich am 7. April 2020 beim Hessischen Landtag eine Petition einreichte.

Das lange Schweigen des Hessischen Innenministeriums wurde durch die „Unterrichtung Sach- und Rechtslage“ vom 19. Juni 2020 als Reaktion auf meine Petition aufgeklärt: Der schräge letzte Satz der „Unterrichtung …“ bringt klar zum Ausdruck, dass in Hessen jede Voraussetzung für die Umsetzung des bundesdeutschen Waffenrechts in Bezug auf Waffen fehlt, die mit tieffrequentem Schall und/oder Mikrowellen munitioniert werden.

Das meldete ich dem Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU/CSU) mit Brief vom 26. August 2020. Er hat nicht geantwortet: Wenig überraschend.

Auch Bundes-Innenminister Horst Seehofer (CSU) hat auf meinen Brief vom 14. September 2020 nicht reagiert, in dem ich die fehlenden Grenzwerte anspreche. Auch nicht überraschend.

Justizministerien des Bundes und Hessens

Die offenkundig grundgesetzwidrige Regelungslücke scheint mir auch ein juristisches Problem zu sein. Denn sie ist so konstruiert, dass Betroffene keine Möglichkeit haben, sich mit den Mitteln des Rechtsstaats zu wehren. Das hat zur Folge, dass wir alle zur Mittäterschaft erpresst werden können, um nicht Opfer zu werden.

Aber mit dieser Ansicht stehe ich allein: Auf mein ausführliches Schreiben vom 2. Januar 2019 an die nur kurz amtierende Justizministerin Katarina Barley (SPD) kam lediglich eine Mail mit Link zu einer Broschüre „Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe“. Die derzeitige Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) leitete meinen Brief vom 23. Juli 2020 offenbar an das BMI weiter, denn dessen Bürgerservice bezieht sich in einer kurzen Mail vom 26. August 2020 einfach auf die mir bereits erteilte Auskunft, dass solche Waffen im Bundes-Waffengesetz vertreten sind: Als wäre damit meine Klage wegen der Regelungslücke beantwortet.

Auch mein zweiseitiger Appell vom 6. Mai 2019 an die Hessische Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) war vergeblich, siehe die Antwort eines Mitarbeiters vom 29. Mai 2019. Erst mein nächster Brief vom 15. Juli 2020 mit Hinweis auf die Weigerung des Hessischen Innenministeriums, das Bundeswaffengesetz anzuwenden, erzielte eine Wirkung: Sie habe den Brief zuständigkeitshalber an ihren Parteikollegen, den Hessischen Innenminister Peter Beuth weitergeleitet. Geantwortet hat der Leiter der Hessischen Waffenrechtsabteilung Dr. Wolfgang Kanther: dazu mehr im Kapitel über das Hessische Innenministerium.

Nicht zuständig: Das Bundesministerium für Umwelt (BMU)

Das Bundes-Immissionschutzgesetz hat mit Waffen nichts zu tun und ist daher nicht anwendbar beim kriminellen waffenförmigen Missbrauch von tieffrequentem Schall und Mikrowellen. Dennoch ist die Betrachtung der beim BMU gesetzten Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche Nutzung / Erzeugung von elektromagnetischer Strahlung und tieffrequentem Schall zum Verständnis der staatlichen Regelungslücke hilfreich.

Warum sind beispielsweise die Grenzwerte für tieffrequenten Schall und Mikrowellen so mangelhaft bis gar nicht geregelt? Eine mögliche Antwort: Verantwortliche in der Politik, im BMU und im BMI stehen offenbar unter hohem Lobby-Druck, denn die Mobilfunk- und die Erneuerbare-Energien-Industrien sind staatlich geförderte Goldgruben. Korruption scheint entsprechend eine Rolle zu spielen. Anders lässt sich diese Regelungslücke kaum erklären, da Gesundheitsgefahren lange vor der Entstehung dieser Industrien bekannt waren und obendrein 2005 das EU-Vorsorgeprinzip Geltung erlangte, wonach neue Techniken erst ausgerollt werden dürfen, wenn ihre Unschädlichkeit nachgewiesen ist.

Die wissenschaftliche Zuarbeit für das BMU ist Aufgabe des Umweltbundesamtes (UBA) und des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS). Hier entstehen die Rechtfertigungen für die Regelungslücke. Eine nähere Betrachtung der Aktivitäten dieser Ämter lässt das Ausmaß wirtschaftlicher Einflussnahme erahnen.

Das Umweltbundesamt (UBA) und der tieffrequente Schall

Deutsches Technik-Wissen genießt seit hunderten von Jahren einen guten Ruf und das Umweltbundesamt (UBA) als eine der größten und ältesten Umweltbehörden Europas verfügt über große Definitionsmacht in Umweltfragen. Wird dieser gute Ruf gerade kapitalisiert?

Denn tieffrequenter Schall / Infraschall wurde nach meiner Beobachtung erst im Sommer 2014 auf der Website des UBA thematisiert, obwohl die Errichtung von Windparks im Gefolge der Energiewende ab etwa dem Jahr 2000 viele Bürgerproteste ausgelöst hatte, vor allem wegen der Emission von tieffrequentem Schall. Diese Bürgerproteste lösten Publikationen auf Ebene der Landes-Umweltämter aus, mit denen Bedenken in der Bevölkerung zerstreut werden sollten. Beispielhaft ist der „Bericht über Ergebnisse des Messprojekts 2013-2015 der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg: Tieffrequente Geräusche inkl. Infraschall von Windkraftanlagen und anderen Quellen“, den der Biologe Dr. Wolfgang Müller in seinem 2019 erscheinen Buch „Krankmacher Windkraftanlagen?“ Auswirkungen des Infraschalls auf unsere Gesundheit“ als auffällig unwissenschaftlich formuliert kritisiert und bei dem er viele Einzelaussagen widerlegt, etwa die Behauptung, nach nur 700 m Abstand zur Wohnbebauung verliere sich der Infraschall der Windräder (Krankmacher Windkraftanlagen? S. 38ff), denn dabei wird die Hörbarkeit zugrunde gelegt, die bei Infraschall nicht besteht, ein auffällig verdrängtes Thema, das die Neue Züricher Zeitung am 22. Juli 2017 aufgriff: „Der stille Lärm der Windturbinen“.

Dass für tieffrequenten Schall / Infraschall immer noch kein sachdienliches Messverfahren existiert und demnach auch kein seriöser Grenzwert festgelegt werden kann, ist der UBA-Broschüre von 2017, „Tieffrequente Geräusche im Wohnumfeld“ auf S. 20 zu entnehmen. Dabei hatte das Robert Koch Institut schon in der Veröffentlichung 2007 (S. 1587), „Infraschall und tieffrequenter Schall – ein Thema für den umweltbezogenen Gesundheitsschutz in Deutschland?“ das am Messverfahren für Hörschall angelehnte, offenbar immer noch geltende Messverfahren detailliert bemängelt. 

Die derzeit angewandte TA (Technische Anleitung) Lärm, vor über 50 Jahren für Hörschall entwickelt, ist in Bezug auf tieffrequenten Schall ein unzureichendes Behelfskonstrukt (Krankmacher Windkraftanlagen?, S. 56ff). Auch die dazugehörige DIN 45680 aus dem Jahre 1997 orientiert sich am Hörschall und befindet sich schon seit vielen Jahren in der Überarbeitung. In der Entwurfsfassung 2013 der DIN 45680 wurde „durch Mehrheitsbeschluss“ (Krankmacher Windkraftanlagen?, S. 100f) am messtechnisch fragwürdigen A-Filter festgehalten, als sei eine politische Entscheidung einem solchen Thema angemessen. Das Robert-Koch-Institut hatte schon 2007 darauf hingewiesen, dass dieser A-Bewertungsfilter zu einer „erheblichen Unterschätzung der Lautheit“ von tieffrequenten Geräuschen führt (RKI, S. 1584).

Im Dezember 2017 wurde – weltweit erstmalig – von Australia`s Administrative Appeals Tribunal AAT gerichtlich bestätigt, dass tieffrequenter Schall einen „plausiblen Weg in die Krankheit“ darstelle und dass die A-Bewertung – dB(A) – nicht geeignet sei, den tieffrequenten Schall von Windkraftanlagen zu messen (Krankmacher Windkraftanlagen?, S. 98).

Sonderbarerweise soll der A-Bewertungsfilter in der Mai 2020 vorgestellten geplanten Neufassung der DIN 45680 aber beibehalten werden. Wenngleich es Verbesserungen gegenüber dem seit 1997 nahezu unverändert geltenden Status geben soll: Die Heranziehung der „Hör- und Wahrnehmungsschwelle“ wird abgeschafft. Und bei der Bewertung von tieffrequenten Geräuschen soll die bereits kursierende Bezeichnung „Anhaltswert“ explizit zum Ausdruck bringen, „dass es sich nicht um gesicherte Grenzwerte handelt, sondern um empfohlene Werte, die sich auf die bisherigen Erfahrungen bei der Beurteilung tieffrequenter Geräuschimmissionen in der Nachbarschaft von Anlagen stützen,“ kommentiert baubiologie-regional.de am 30. Juli 2020.  Über die Risiken für die Bevölkerung unter diesen Rahmenbedingungen berichtet die taz am 28. November 2019: „Belastung durch Blockheizkraftwerke“.

Derzeit sind über 1000 Bürgerinitiativen registriert (Wolfgang Müller, Krankmacher Windkraftanlagen, S. 81). Und laut der Forsa-Befragung 3Q/2019 hätte 20% der Befragten große und 8 % sehr große Bedenken, wenn eine Windkraftanlage in ihrem Wohnumfeld gebaut werden würde: Bemerkenswert angesichts der medien-öffentlichen Windkraftfreundlichkeit und der geringen Reichweite kritischer Stimmen.

Umweltverbände und der Ausbau der Windenergie

Anfang November 2020 entnahm ich dem Newsletter des Umweltinstituts München, dass Umwelt-Aktivisten vor dem Bundestag u.a. für die Ausweitung der Windenergie demonstriert hätten, als drinnen die Novellierung des EEG-Gesetzes debattiert wurde. Auf meine Anfrage wurde mir ein „Thesenpaper zum naturverträglichen Ausbau der Windenergie“ Stand 30.1.2020 zugemailt, getragen von DNR Deutscher Naturschutzring, BUND, Deutsche Umwelthilfe, Germanwatch, Greenpeace, NABU und WWF.

Mit erstaunlich detailliertem Wissen zu behördeninternen Verwaltungshebeln fordern diese Umweltverbände, dass der „schleppende Windenergieausbau nicht auf den Artenschutz verkürzt werden“ dürfe und beanstanden „restriktive pauschale Mindestabstandsregelungen zur Wohnbebauung“, ganz so, wie es auch die Windenergie-Industrie tun würde.

Ob sie nicht wüssten, dass Windenergieanlagen tieffrequenten Schall / Infraschall absondern, dass es inzwischen ausreichend Belege für deren Gesundheitsschädlichkeit gebe, dass dieser Umweltfaktor sogar waffenfähig sei, aber dass kein Grenzwert und kein adäquates Messverfahren die Auswirkungen regulierten, fragte ich in meiner Mail an die Unterzeichner des Thesenpapiers. Der Sprecher des NABU antwortete, dass man sich an das Bundes-Immissionsschutzgesetz halte. Trotz der staatlichen Regelungslücke, die es schwierig mache, Folgen tieffrequenten Schalls für Menschen angemessen abzubilden und die deren Justiziabilität verhindere? Aber auf meine Replik kam keine Antwort mehr.

Stattdessen erreichten noch am gleichen Tag zwei sonderbare Mails meine Blog-Mail-Adresse. In beiden wurde eine Lesebestätigung gefordert, beide enthielten dubiose Links, beide thematisierten persönliche Betroffenheit, es ging um Satanisten, rituellen Missbrauch, den MAD. Die angebliche Opfergruppe besteht vermutlich aus gedungenen Meinungsmachern, die mit Verschwörungstheorien die Tatsachen verschleiern sollen, Geld genug ist ja da. Als ich in einer dritten Mail auch noch auf die Möglichkeit des Selbstmordes hingewiesen wurde, spammte ich den Absender. Allerdings vergeblich: Diese Mails sind so unspammbar wie andere kommerzielle Mails auch.

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) und die Mikrowellen

Die Umwelt- und Verbraucherschutz-Organisation diagnose:funk erinnert wegen der Covid19-Pandemie in ihrem offenen Brief vom 15. Mai 2020 an die Leiterin des BfS daran, dass die Schwächung des Immunsystems zu den nachgewiesenen Auswirkungen von Mikrowellen gehörten, und dass die Behauptung des BfS, bei Einhaltung der Grenzwerte seien die Menschen geschützt, jeder Grundlage entbehre, schon weil die gegenwärtigen Grenzwerte nur thermische Effekte abbilden und nur eine Exposition von 6 Minuten erfassen.

Prof. Hecht hatte schon im Interview aus dem Jahr 2009 darauf hingewiesen, dass die Konzentration auf thermische Effekte nur einen kurzen Wirkzeitraum erfasse und somit die Aussage zulasse, elektromagnetische Wellen seien ungefährlich. Dabei seien die langfristigen athermischen Wirkungen nachgewiesen. Er selber hatte sich 1996/7 im Auftrag des damaligen Bundesamtes für Telekommunikation mit einem „in der Welt geradezu einmaligen Fundus an Ergebnissen der Mikrowellenforschung“ aus flächendeckenden Langzeituntersuchungen in der ehemaligen Sowjetunion befasst: „Im Ergebnis waren bereits in der Sowjetunion, aber sind auch noch im heutigen Russland und anderen osteuropäischen Ländern die Grenzwerte mindestens tausendmal niedriger als bei uns im Westen.“

Die nur auf die Wärmebelastung fokussierten Grenzwerte in Deutschland sind dagegen so hoch, dass selbst Mikrowellenwaffen, die durch Wände hindurch wirken, vermutlich noch legal wären. Nach einer Mail des BfS vom 31. Juli 2015 an mich schöpft die Industrie diese Grenzwerte bei weitem nicht aus: „..die Belastung der Bevölkerung mit hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung liegt durchschnittlich bei 1-3% des Grenzwertes, selten mal bei 5%.“ 

Dass die Grenzwerte für Mikrowellen viel zu hoch sind, wird schon seit Jahren von Wissenschaftler*innen beklagt. Eine ausführliche Dokumentation unterfüttert die im Februar 2021 bei openpetition gestartete Petition mit der Forderung, die Grenzwerte drastisch zu senken: „…die Beweislast für die krebserregende Wirkung der für Mobilfunk verwendeten Strahlung unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte (ist) mittlerweile erdrückend (2, 16, 33). Trotzdem werden bis heute die negativen Auswirkungen der Strahlung in der Öffentlichkeit von Politik, Verwaltung und Wirtschaft nicht anerkannt und systematisch verschwiegen.“

Bei der Definierung von Grenzwerten für elektromagnetische Wellen ist laut dem Tagesspiegel-Bericht vom 15. Januar 2019 (Wie gesundheitsschädlich ist 5G wirklich?) ein umstrittener privater Verein maßgeblich: ICNIRP (International commission on non-ionizing radiation protection), angesiedelt im Bundesamt für Strahlenschutz BfS. Ein privater Verein, angesiedelt im (!) BfS, der seine Mitglieder nach eigenen Kriterien ernennt? Das BfS übernimmt dennoch die bereits 1998 festgelegten, einzig auf die Wärmewirkung beruhenden Grenzwertempfehlungen dieses privaten Vereins, und inzwischen auch die halbe Welt: Funktionierende Lobbyarbeit.

Im oben erwähnten Interview beschreibt Prof. Hecht die Ursache für die Verleugnung der damals schon offensichtlichen Gefahren durch den Mikrowellen nutzenden Mobilfunk: Nichts gesucht – nichts gefunden. Das scheint auch für die Gefahren durch tieffrequenten Schall zu gelten. Für eine von sachfremden Interessen geleitete Methodik scheint zu sprechen, dass die Gefährlichkeit der beiden Umweltfaktoren auf ähnliche Weise kleingerechnet wird, indem ein einzelner Parameter zur entscheidenden Größe erklärt wird: Bei Mikrowellen der thermische Oberflächeneffekt, bei tieffrequentem Schall die Hörbarkeit. Und dass bei beiden Umweltfaktoren immer noch versucht wird, die gesundheitlichen Auswirkungen zu psychopathologisieren.

Das Bundesministerium des Inneren (BMI) und das Bundes-Waffengesetz

In seinem Buch „Mikrowellen töten leise“ erinnert Wulf-Dietrich Rose daran, dass die Mikrowellen-Technologie ursprünglich für Kriegszwecke entwickelt wurde, und dass es neben der militärisch genutzten Technologie auch kriminelle Anwendungen gibt. Bereits 1999 soll die International Union of Radio Science davor gewarnt haben (S. 175). Sehr beunruhigend ist die Vorstellung, dass Mikrowellen-Waffen von Laien hergestellt werden können, beispielsweise aus haushaltsüblichen Mikrowellen-Geräten, Anleitungen gäbe es im Internet (S. 172ff). Ghost Guns scheinen in den USA inzwischen ein großes Problem zu sein, ein Problem, das es offenbar auch bei uns gibt: Die Waffen des Halle-Attentäters waren nach einer Anleitung aus dem Internet auch selbstgebaut.

Der Umgang mit Waffen, die mit Mikrowellen und Infraschall munitioniert werden, ist seit April 2003 im Bundeswaffengesetz geregelt. Aber es wurden keine Grenzwerte definiert, obwohl nur die Festlegung von Grenzwerten auf Bundesebene und entsprechende behördliche Messungen auf Landesebene eine Kontrolle solcher Waffen ermöglichen würden. Und es gibt keine alternativen Schutzvorkehrungen.

Der Wortlaut der BMI-Auskunft vom 27. Februar 2020:

„Nach § 1 Abs 2 Nr 2 a) des Waffengesetzes (WaffG) gelten auch tragbare Gegenstände als Waffen im Sinne des WaffG, die ihrem Wesen nach dazu bestimmt sind, die Angriffs- oder Abwehrfähigkeit von Menschen zu beseitigen oder herabzusetzen.

Das Waffengesetz erfasst nach Anlage 1 Unterabschnitt 2 Nr 1.2.1 Gegenstände, die unter Ausnutzung einer anderen als mechanischen Energie Verletzungen beibringen, und nach Nummer 1.2.3 b) Gegenstände, bei denen in einer Entfernung von mehr als 2 m bei Menschen eine gesundheitsschädliche Wirkung durch eine andere als kinetische Energie, insbes. durch ein gezieltes Ausstrahlen einer elektromagnetischen Strahlung hervorgerufen werden kann.

Nach Anlage 2 Abschnitt 1 Nummer 1.3.6 zu § 2 Abs 2 – 4 WaffG ist der Umgang mit Gegenständen verboten, die unter Ausnutzung einer anderen als mechanischen Energie Verletzungen beibringen (z.B. Elektroimpulsgeräte), … Von dieser waffenrechtlichen Verbotsnorm sind auch Waffen erfasst, die auf der Grundlage von Mikrowellenbestrahlung oder Infraschall Verletzungen bei Menschen verursachen können. Verstöße gegen das Umgangsverbot sind nach § 52 Abs 3 Nr 1 WaffG strafbewehrt.“

Die jeweiligen Bundesländer sind für die Durchführung des bundesdeutschen Waffengesetzes zuständig, teilte der Bürgerservice des BMI per Mail vom 7.2.19 (Az: GI5-12007/1#1) mit:

„Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) ist zwar auf Bundesebene federführend für Fragen des Waffenrechts zuständig, jedoch ist die faktische Umsetzung von Detailbestimmungen des bundesweit geltenden Waffenrechts nach grundgesetzlich geregelter Kompetenzverteilung (Art. 30 i. V. m. Art. 83 GG) den Bundesländern zugewiesen. Die dort zuständigen obersten Landesbehörden haben in aller Regel die Aufgabe auf nachgeordnete Behörden, z. B. Ordnungs-, Polizei- oder speziell eingerichtete Waffenbehörden, delegiert. Diese Konstellation kann dazu führen, dass es bei der Auslegung einzelner Bestimmungen von Bundesland zu Bundesland zu geringfügigen Unterschieden kommen kann, ohne dass jedoch der eigentlich Regelungsgehalt der Rechtsnorm verändert oder unterlaufen wird.“

Das Innenministerium Hessens und das Bundes-Waffengesetz

Meine Anfrage 2019 beim Waffenamt Frankfurt ergab jedoch nur, dass mit Mikrowellen oder tieffrequentem Schall munitionierte Umweltwaffen nicht registriert wurden. Das erstaunt nicht, ist doch der Umgang mit solchen Waffen verboten und illegal kursierende Umweltwaffen würden hier nicht erfasst werden. Zudem gaben 2014 sowohl Ordnungs- wie Umweltamt Frankfurt an, tieffrequenten Schall und Mikrowellen nicht messen zu können. 2021 bestätigten Mitarbeiter des Ordnungsamtes, weiterhin mit diesen Umweltfaktoren nicht umgehen zu können: Die Voraussetzungen zur Kontrolle von Waffen, die mit tieffrequentem Schall oder Mikrowellen munitioniert werden, fehlen also vollständig, jedenfalls in Frankfurt.

Diesen Befund bestätigte das Waffenrechtsamt des Hessischen Innenministeriums in drei Mitteilungen an mich: Am 28. April 2020 mailte eine Mitarbeiterin, dass es über das Bundes-Waffenrecht hinaus „…in Hessen keine weiteren waffenrechtlichen Regelungen“ gebe. Das bestätigte ein weiterer Mitarbeiter dieses Amts per Mail vom 30. April 2020: Es seien „keine weitergehenden spezifischen Verfahrensregelungen geschaffen“ worden, da eine „entsprechende Notwendigkeit“ nicht festgestellt worden sei. Und die „Unterrichtung Sach- und Rechtslage“ vom 19. Juni 2020 als Antwort auf meine Petition an den Hessischen Landtag wird noch deutlicher.

„Erkenntnisse darüber, ob und ggf. in welchem Umfang in Ermangelung geeigneter Messverfahren sowie entsprechender behördlicher Zuständigkeiten für deren Durchführung ein verbotener Umgang oder waffenähnlicher Missbrauch nicht feststellbar und nachweisbar ist und daher der intendierte gesetzliche Schutz leerläuft, liegen dem HMdIS nicht vor.“

Diesem bemerkenswert umwegig formulierten Eingeständnis der Nichtumsetzung des Bundes-Waffenrechts wird die gegenteilige Behauptung vorangestellt, dieses Gesetz doch umzusetzen. Daraus spricht die Absicht, das Bundes-Waffengesetz in Bezug auf Umweltwaffen rechtswidrig nicht umzusetzen.

Eine Situation, die die Justiz zu beschäftigen hätte? Nein, die hessische Justizministerin Kühne-Hörmann reichte meine Anfrage vom 15. Juli 2020 an den Hessischen Innenminister Peter Beuth weiter. Stellvertretend antwortete am 23. September 2020 der Leiter der Waffenrechtsabteilung Dr. Wilhelm Kanther (CDU): Wieder mit der schlichten Behauptung, teilweise sogar mit den Formulierungen der „Unterrichtung“, die vorhandenen Regelungen gewährleisteten „hinreichend den begehrten Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor dem waffenförmigen Missbrauch der technisch erzeugten Umweltfaktoren…“ und insofern gebe es keine Regelungslücke: Was den Tatsachen nicht entspricht.

Eingaben an Fachausschüsse des Bundestages

Politiker*innen, die die befassten Behörden zu steuern hätten, scheinen nach meinen Erfahrungen überwiegend ihre Aufgabe darin zu sehen, Staatshandeln vor klageführenden Bürger*innen zu schützen, anstatt Klagen ernst zu nehmen. Denn die Fachausschüsse für Recht, Inneres, Umwelt, Technikfolgen etc. antworteten zumeist mit Verweis auf das Bundes-Immissionsschutzgesetz bzw. leiteten mir Textbausteine aus dem BMU weiter, obwohl ich kriminellen Missbrauch beschrieb und später ausdrücklich benannte. Zumindest Bundestagsabgeordnete im Fachausschuss Inneres hätten von der Existenz von Umweltwaffen wissen müssen.

Auf 7 meiner Mailings an Bundestagsabgeordnete seit April 2019 kamen aber immer einige Antworten. Beispielsweise von Irene Mihalic (Grüne) in Bezug auf einen eventuellen Zusammenhang zur NSU-Mordserie. Ulli Nissen (SPD) schickte mir auf zwei verschiedene Anfragen die gleiche BMU-Antwort. Petra Sitte (Die Linke) verwies auf eine Nachprüfung der Studienlage zu elektromagnetischer Strahlung in Zusammenhang mit 5G beim TAB.

Besorgniserregend ist nun, dass auf meine Eingabe vom 10./11. November 2020 an den Fachausschuss für Inneres, in der ich erstmals anprangere, dass die hier diskutierten Waffen auf Bundesebene unreguliert sind, keine einzige Reaktion kam. 

Petitionen an den Deutschen Bundestag und an den Hessischen Landtag

Um beim Bundesamt für Umwelt eine Grundgesetz- und Rechtsstaat-konforme Regulierung von Mikrowellen zu erwirken, haben besorgte und wahrscheinlich auch geschädigte Bürger*innen vor mehreren Jahren eine nicht-öffentlichen Sammel-Petition an den Deutschen Bundestag („Strahlenschutz“, Pet 2-19-18-99999-005275) gerichtet. Diese Petition wurde per 24. Juli 2020 nach ausreichend langer Lagerung mit beschämend blöden Argumenten abgeschmettert: Elektrosensibilität sei „trotz erheblicher Forschungsbemühungen weltweit“ nicht nachweisbar. Ob Elektrosensible vielleicht unter „subjektiven Faktoren“ litten?

Meine Petition_E-78475 vom 3. Mai 2018 wurde dieser Petition zugeordnet, obwohl sie nicht nur „Strahlenschutz“ betraf, sondern auch tieffrequenten Schall. Auf meinen telefonischen Einwand wurde mir versichert, dass beide Umweltfaktoren thematisiert würden, aber der Text dieser Petition wurde mir nicht zur Kenntnis gegeben. Erst durch die Nachforschung eines Mitgliedes des Bundestages, den ich wegen dieser Petition angemailt hatte, kam heraus, dass meine Petition fehlgeleitet worden war.

Da ich vom Petitionsbüro auf meine Beschwerde keine Antwort bekam, startete ich am 9.9.2019 eine neue öffentliche Petition (99033). Als auch jetzt keine Reaktion kam, meldete ich mich direkt beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages. Darauf wurde eine neue Petition (Pet 2-1 9-1 8 -2705-032219) angelegt, auf die das Bundesministerium für Umwelt per 27.09.2019 erstaunlich kurzfristig antwortete, und zwar gleich bezüglich beider Umweltfaktoren: Es gebe kein Problem, denn es gebe das Bundes-Immissionsschutzgesetz. Eine sonderbare Antwort auf meine Frage nach Vorkehrungen gegen den waffenförmigen Missbrauch der beiden Umweltfaktoren! Ich widersprach also der Stellungnahme des BMU vom 27.09.2919, worauf mir am 15. Januar 2020 ein erneuter Bescheid in Aussicht gestellt wurde.

Um weitere Missverständnisse auszuschließen, lud ich am 4. Mai 2020 noch eine öffentliche Petition (110572) mit verengter Fragestellung hoch: Der Deutsche Bundestag möge die zuständige(n) Behörde(n) veranlassen, sachdienliche Grenzwerte für die beiden technisch erzeugten Umweltfaktoren Mikrowellen und tieffrequenter Schall/Infraschall zu setzen, und zur Durchsetzung dieser Grenzwerte Messungen auch in privaten Wohnungen zu ermöglichen.

Per Brief vom 28. Mai 2020 wurde mir dazu mitgeteilt, dass diese Petition meiner Petition von 2019 mit der Begründung zugeordnet wurde, es ginge um das gleiche Thema. Mit dieser Zusammenfassung wurde auch diese Petition nicht-öffentlich gestellt. Den Beschluss des Deutschen Bundestages bekam ich am 5. Oktober 2020 mitgeteilt: Das Petitionsverfahren wurde abgeschlossen, und zwar auf Grundlage von allgemein gehaltenen BMU-Stellungnahmen, obwohl das BMU hier nicht zuständig ist, und ohne auf meine Fragen nach waffenförmigem Missbrauch dieser Umweltfaktoren, nach Grenzwerten oder nach Messungen einzugehen.

Deshalb startete ich am 8. November eine neue Petition an den Deutschen Bundestag: „Das Bundesministerium des Inneren / Abteilung für Waffenrecht wird aufgefordert, zum Schutz der Bevölkerung vor waffenförmigem Missbrauch von tieffrequentem Schall und elektromagnetischer Strahlung Grenzwerte zu setzen und behördliche Messungen im privaten Wohnungen zu ermöglichen: Petition_117821. Und kaum hatte ich per Mail nach dem Stand der Angelegenheit nachgefragt, kam der Bescheid vom 21. Januar 2021, dass diese Petition unverrichteter Dinge abgeschlossen worden ist. Samt einer neuen Petitionsnummer, warum auch immer, der eigenartigen Begründung, ich hätte 2019 schon mal das gleiche Ziel verfolgt, und mit Verweis auf: natürlich!, das BMU.

Meine IFG-Anfrage vom 19. Oktober 2020 nach der Anzahl der Einzelanfragen wegen Problemen mit tieffrequentem Schall und elektromagnetischer Strahlung wurde abgewiesen, es besteht offenbar keine Auskunftspflicht. Gefragt hatte ich, weil meine Petitionen anderen Petitionen zugeordnet oder auf andere Weise in den Orkus verschoben worden waren und ich eine hohe Anzahl an Petent*innen vermute.

Petition an den Hessischen Landtag

Meine Online-Petition vom 7.4.2020 an den Hessischen Landtag (Das Land Hessen möge Vorkehrungen gegen den waffenförmigen Missbrauch von tieffrequentem Schall und Mikrowellen treffen, damit Betroffene Schutz nach dem Grundgesetz aufrufen können) zeitigte die „Unterrichtung Sach- und Rechtslage“ vom 19. Juni 2020, wonach Hessen das bundesdeutsche Waffengesetz nicht umsetzt und auch nicht vorhat, das zu tun.

Ich beschwerte mich daraufhin beim Petitionsbüro des Hessischen Landtags, aber vergeblich. Aus der Kanzlei kam eine klare Absage, sonderbarerweise undatiert. Und wenn ich in der gleichen Sache wieder eine Petition starten wolle, solle ich „neue erhebliche Tatsachen oder Beweise“ anbringen. In der Kanzlei ist wahrscheinlich bekannt, dass ich genau das nicht kann, weil das Hessische Innenministerium das bundesdeutsche Waffengesetz nicht durchführt, also nicht misst, um Spuren eines waffenförmigen Missbrauchs der fraglichen Umweltfaktoren zu sichern.

Auf dem Rechtsweg grundgesetzlichen Schutz aufrufen?

Was können betroffene Bürger*innen unter den gegenwärtigen Umständen tun, um den grundgesetzlich garantierten Schutz der Unversehrtheit der Person und der Wohnung aufzurufen? Und kann ich bis zur Schließung der Regelungslücke eine Zwischenlösung triggern, ich bin ja in ziemlicher Not?

Den ersten Anwalt, den ich 2014 um Hilfe bat, T.K., ereilte nach dem abendlichen Gespräch in seinem Büro in Frankfurt eine ungewöhnlich frühe Demenz. Zufall? Ich bin mir da leider nicht sicher, denn es gab den Todesfall im Haus der ersten Vertreibung in Frankfurt und von Anfang an immer wieder Ereignisse in meinen Wohnungen und in meinem Umfeld, die auf ein hochkriminelles Netzwerk deuten: siehe obige Broschüre S. 18ff und das Kapitel weiter unten zum Überleben in der Regelungslücke.

Die Reaktionen von Anwälten auf meine Bitte um Rechtsbeistand lassen jedenfalls darauf schließen, dass sie die Regelungslücke kennen, sich die Finger daran aber nicht verbrennen wollen. Einer gab an, er sei „fachlich einschlägig“, aber weit jenseits der Möglichkeiten meiner Rechtsschutzversicherung. Einer behauptete, ich müsse erst beweisen, dass solche Waffen in Deutschland verkauft werden. Einer meinte, ich müsse erst ein Rechtsinteresse nachweisen. Einer erklärte, dass er nicht verpflichtet sei, Mandate zu übernehmen.

Ich habe im Lauf der Jahre gefühlt Hunderte von Anwälten angefragt und einer sagte im Januar 2021 sogar zu, aber meine Begeisterung legte sich, als ich zwar eine hohe Kostennote als Vorauszahlung begleichen musste, der Anwalt danach aber weder schrieb noch telefonisch für mich erreichbar war. Am Ende bezahlte ich den vollen Anwaltsstundensatz für praktisch nichts, vom ersten Telefonat bis zur Anlegung einer Akte. Schon der unprofessionell wirkende Internetauftritt dieses Studio Legale in Stuttgart hätten mich abgeschreckt, wäre mir der Anwalt nicht von dem Bonner Landesrechtler Dr. B.D. warm empfohlen worden.

Der letzte Anwalt des Frankfurter Anwaltsvereins, mit dem ich meine Situation besprach, empfahl mir Marokko als Ausweichquartier und wollte auch keinesfalls für mich tätig werden, nannte aber den Hessischen Staatsgerichtshof als möglichen Adressaten für Klagen gegen Verantwortliche auf Landesebene. Also schrieb ich am 30. September 2020 auch an diese sehr geehrten Damen und Herren. Am 8. Oktober 2020 prompt die Antwort: Ich müsse den Instanzenweg einhalten, aber der Hessische Staatsgerichtshof nehme mein Schreiben zu den Akten.

Klagen vor den Verwaltungsgerichten Frankfurt und Wiesbaden

Ich reichte also Ende November 2020 beim Verwaltungsgericht Frankfurt ohne Anwalt Klage ein: Gegen das Land Hessen. Die Klage migrierte zum Verwaltungsgericht Wiesbaden und richtete sich nun gegen das für Waffenrecht zuständige Hessische Innenministerium, Geschäftsnummer 6K2/21.WI.

In der Klageerwiderung vom 16.03.2021 hob der Vertreter des Hessischen Innenministeriums zunächst darauf ab, dass meine Klage nicht zulässig sei, weil es dabei um eine „auf Normenerlass gerichtete Leistungsklage“ gehe, die vor einem Verwaltungsgericht nicht verfolgbar sei. Ich verwies darauf, dass laut BMI (Mail vom 7.2.19 (Az: GI5-12007/1#1) bereits eine Rechtsnorm existiere: „…Landesbehörden haben in aller Regel die Aufgabe auf nachgeordnete Behörden, z. B. Ordnungs-, Polizei- oder speziell eingerichtete Waffenbehörden, delegiert. Diese Konstellation kann dazu führen, dass es bei der Auslegung einzelner Bestimmungen von Bundesland zu Bundesland zu geringfügigen Unterschieden kommen kann, ohne dass jedoch der eigentlich Regelungsgehalt der Rechtsnorm verändert oder unterlaufen wird.“

Der nächste Einwand aus dem Hessischen Innenministerium, es ginge um „Gegenstände“, die unter das Bundes-Immissionsgesetz fielen, machte einmal mehr deutlich, dass die Übernahme von Verantwortung für diese neue Waffengattung weiterhin auf Widerstände stößt.

In der mündlichen Verhandlung am 21.06.2021 vor dem Verwaltungsgericht Wiesbaden brachte die Vertreterin des Hessischen Innenministeriums R.W. die Sache mit den „Gegenständen“ nochmals vor. Aber in dem anderthalbstündigen Gespräch kamen wir überein, dass der Waffenbegriff auch Gegenstände mit Prüfzeichen umfassen kann, soweit diese manipuliert und in böswilliger Absicht auf Menschen gerichtet werden, sie dann also nicht dem Bundes-Immissionsschutzgesetz, sondern dem Bundes-Waffengesetz unterfallen. 

Außerdem verstand ich im Lauf des Gesprächs, dass die Umsetzung des Bundes-Waffengesetzes auf Landesebene nicht meine Baustelle ist. Für mich als Betroffene des waffenförmigen Missbrauchs von tieffrequentem Schall und Mikrowellen geht es um ein Durchsetzungsproblem meines Schutzanspruchs bei der für mich zuständigen Stadt Frankfurt.

Ich zog meine Klage zurück und habe mich nun, ausgestattet mit Hinweisen meiner beiden Gesprächspartner*innen, an den Magistrat, das Umweltamt und das Ordnungsamt der Stadt Frankfurt gewandt und um Schutz und Messungen gebeten. Eventell fehlende „Erlasse“ oder sonstige Handreichungen zur Umsetzung des Bundesgesetzes müssen zwischen der Stadt Frankfurt und der Hessischen Waffenrechtsstelle ausgehandelt werden.

Erfahrungen mit Frankfurts Polizei, Amts- und Staatsanwaltschaft

Seit 2014 habe ich sieben Mal Anzeige erstattet, aber Staatsanwaltschaft, Amtsanwaltschaft, Polizei haben meines Wissens bislang nichts unternommen, um diesen Skandal aufzuklären: Im Gegenteil gibt es mehrere Vorfälle, die darauf hinweisen, dass ich kriminalisiert werden soll. Kann es sein, dass der Schutz der Regelungslücke Vorrang vor dem Schutz von Opfern dieser neuen Art von Kriminalität hat? Um Verstrickungen unserer Geheimdienste mit kriminellen Netzwerken zu verbergen, wie es sie z.B. bei der NSU-Mordserie gab? Wer steht hinter der Überwachung meines iPhones und meines PCs?

Meine erste Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt vom 23.09.2014 (AZ 213 UJs 130728/14) wegen Körperverletzung wurde eingestellt, „weil ein Täter nicht ermittelt werden konnte. Weitere Nachforschungen versprechen zurzeit keinen Erfolg.“

Meine nächsten Anzeigen, am 16.04.2018 bei der Amtsanwaltschaft und am 11.07.2018 beim 5. Polizeirevier Frankfurts im Ostend wurden zusammen abgelehnt (213 UJ2 124443/18): Weil „zureichende tatsächliche Anhaltspunkte für eine verfolgbare Straftat“ fehlten. Womöglich liege eine Hypersensibilität gegen legal eingesetzte elektrische Alltagsgeräte vor? Die Antwort wiederholt das gängige Narrativ, mit dem bislang Schutzsuchende abgewehrt wurden, die meisten von ihnen wahrscheinlich Kriminalitätsopfer, und macht klar, dass Wissen um Mikrowellen- oder Infraschallwaffen in Polizeibehörden fehlt oder zu fehlen scheint.

Meine vier Anzeigen beim 14. Frankfurter Polizeirevier seit August 2020 wegen schwerer Körperverletzung, Hausfriedensbruch, Diebstahl und Sachbeschädigung erbrachten erst nach meinem Anruf am 22.04.2021 bei der Amtsanwaltschaft Frankfurt einen Brief gleichen Datums, dass Ermittlungen auf meine Strafanzeige (Singular) wegen des „Vorwurfs u.a. des Hausfriedensbruchs“ abgelehnt würden. Ohne Begründung. Ich legte Widerspruch ein und bekam es schließlich mit der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt zu tun.

Die erste Anzeige dieser Vierer-Serie (SPH/0624555/2020) machte ich am 15.06.2020 wegen der fortgesetzten Körperverletzung mittels Mikrowellen und Infraschall in meiner Wohnung. Danach musste ich am 25.08.2020 (SPH/0930083/2020) Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung, Diebstahl anzeigen. In meiner nächsten Anzeige vom 16.01.2021 benannte ich erstmals die mutmaßliche Täterin B.M. sowie ihre sie mutmaßlich anstiftende Tochter M.M..

Aber statt der erbetenen Gefährder-Ansprache der mutmaßlichen Täterin suchte mich der für den 14. Ortsbezirk Frankfurt Harheim zuständige Schutz-Polizist A.W. am 04.03.2021 in meiner Wohnung auf, fragte mich lange aus, unterstellte mir mehrmals verrückt zu sein und behauptete, dass ich die Klage-Eröffnung vor dem Verwaltungsgericht Wiesbaden nicht mehr erleben würde. Selbst als er ging und ich ihm den Schaden an der Wohnungstür zeigte, fragte er mich unvermittelt nach Depressionen, von denen im Gespräch nicht die Rede gewesen war. Offenkundig wollte er meine Tatwürfe auf meine angebliche individelle Disposition umlenken.

Geradezu folgerichtig wurde in den Wochen nach dem Besuch dieses Polizisten meine Lage noch schlechter: Neben der anhaltenden schweren Körperverletzung wurde der materielle Hausfriedensbruch in 2020 durch neue Formen des Hausfriedensbruchs ergänzt (Kapitel Einschüchterungsversuche und direkte Angriffe).

Da auf meinen Brief vom 09.04.2021 an den ermittelnden Polizisten T.O. keine Antwort kam, erstattete ich am 19.04.2021 eine vierte Anzeige gegen die Nachbarin B.M. wegen der neuen Formen des Übergriffs auf meine Person und meine Wohnung und reichte Fotos der gezielten Mikrowellen-Belastung an neuralgischen Punkten meiner Wohnung am nächsten Tag per Mail an das 14. Revier nach: Online-Aktenzeichen 1618852818301. 

Als weiterhin keine Reaktion kam, rief ich am 22.04.2021 bei der Amtsanwaltschaft Frankfurt an. Oberamtsanwältin W. teilte mit, dass meine ersten 3 Anzeigen als erledigt archiviert worden waren: Ohne mich über diesen Ausgang zu informieren. Noch gravierender: In den der Amtsanwaltschaft übermittelten Unterlagen fehlt offenbar der Hinweis auf diesen Blog, auf dem die relevanten Infos und Belege versammelt sind. Dezernentin W. ließ sich den Link buchstabieren.

Im Licht der verschärften Angriffe und der geradezu demonstrativen digitalen Überwachung seit dem Besuch des Polizisten A.W. am 04.03.2021 gehe ich davon aus, dass ich schon während seines Besuchs angegriffen worden war, denn trotz des pandemiehalber weit geöffneten Fensters wurde mir während des etwa halbstündigen Gesprächs heiß und immer heißer, und nach dem Besuch erschrak ich über meinen hochroten Kopf im Spiegel.

Dieser Angriff könnte aus B.M.s Wohnung aus erfolgt sein, denn das kriminelle Netzwerk liest offenkundig meine Mails mit. Urheber könnte aber auch der Polizist A.W. gewesen sein. Denn als ich am 19. Juli 2021 um kurz nach 10 Uhr vor dem Bürgeramt Frankfurt Nieder-Eschbach wegen der Beantragung eines Personalausweises anstand, erlebte ich einen Angriff mit Infraschall oder Mikrowellen und mein iPhone wurde nachvollziehbar gehackt: Montags zwischen 10 und 12 Uhr hat der Polizist A.W. in diesem Bürgeramt seine wöchentliche Sprechstunde. Und die Überwachungssoftware Pegasus wurde laut Auskunft der Herstellerfirma NSO nur an staatliche Stellen verkauft.

Am 10.05.2021 suchten mich drei Mitarbeiter des Ordnungsamts Frankfurt mittags auf, ohne Ankündigung, als sei ich Tatverdächtige, nicht Betroffene, zwei von ihnen hielten mir eine Dienstmarke kurz entgegen. Auch ihnen schien mein Blog samt Materialsammlung unbekannt: Sie hörten sich im Stehen eine Kurzfassung an und Herr S. schrieb sich den Link danach auf.

Wegen meines Widerspruchs gegen die Ablehnung von Ermittlungen durch die Amtsanwaltschaft Frankfurt waren meine vier Anzeigen bis zur Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt durchgedrungen, die auffallend kurz nach meiner Klage-Rücknahme am 21.06.2021 meine Anzeigen in zwei Briefen vom 29.06.2021 und vom 01.07.2021 zurückwies, und zwar mit inhaltsleeren Floskeln. Die am 24./25.07.2021 übersandten ärztlichen Befunde über eine Asthma-Diagnose, die die Folgen der Infraschall-Belastung meiner Person nachweisen, wurden begründungslos verworfen. Allein die Kürze der Zeit zwischen dem Erhalt der Diagnosen und der Abwehr meiner Anzeigen schließt die Einholung einer qualifizierten Meinung aus. Andere Indizien, z.B. Fotos der hohen Mikrowellen-Belastung an neuralgischen Punkten in meiner Wohnung oder dieser Blog wurden erst gar nicht erwähnt. Die Begriffe tieffrequenter Schall und Mikrowellen fehlen auffällig in beiden Briefen. Meine vier Anzeigen wurden mithin umstandslos niedergeschlagen. Der vermutliche Grund: Deutsche Staatsanwaltschaften sind, anders als Richter, politisch weisungsgebunden: Hat die Justizministerin Hessens, Eva Kühne-Hörmann (CDU), hier eingegriffen, im Auftrag des Hessischen Innenministers Peter Beuth?

Auch auffällig: In beiden Briefen der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt trägt die mutmaßliche Täterin B.M. einen etwas anderen Vornamen als den, unter dem sie im Gemeinschaftlich-Wohnen-Projekt Hestia e.V. bekannt ist, von dem noch die Rede sein wirrd. Veränderte Vornamen gibt es auch bei anderen, die nach meinem Eindruck in dieser Siedlungsgemeinschaft mit dem kriminellen Netzwerk kooperieren.

Nach der Niederschlagung meiner Anzeigen kam es noch schlimmer: Am 1. September 2021 rief Herr K. an, er sei Leiter Emissionsschutz der Polizei Frankfurt, Chef der drei Polizisten, die mich am 10. Mai 2021 unangemeldet in meiner Wohnung aufgesucht hatten: Er wolle mich mit dem Leiter der Umweltbehörde Frankfurt M.M. besuchen und sich umsehen. Ich versuchte ihm den Besuch auszureden, es gebe nix zu sehen, aber Herr K. ließ sich nicht abbringen. Am 8. September 2021 um 10 Uhr stand dann nicht Herr K. auf der Matte, sondern einer der drei Polizisten, Herr B., offenbar Begleitschutz für M.M., der mir trocken mitteilte, er werde jetzt messen: Nicht, dass ich etwas gegen eine behördliche Messung gehabt hätte, ganz im Gegenteil. Aber nicht nur war der Messtermin unter Vortäuschung eines anderen Besuchszwecks zustande gekommen, M.M. verwendete auch noch ein untaugliches Messgerät (mehr unter Umweltamt Frankfurt).

Dieser Versuch, Beweismittel durch das Umweltamt fälschen zu lassen, ist ein weiteres Indiz für die Entschlossenheit der Frankfurter Polizei, nicht zu ermitteln, mein Grundrecht auf Unversehrtheit meiner Person und meiner Wohnung nicht zu schützen, und diesen Skandal weiterhin unter den Teppich zu kehren: Mithin meine wahrscheinlich irreversible körperliche Schädigung oder Ermordung in Zeitlupe einfach geschehen zu lassen.

Nach der offenen Weigerung der Polizei, das staatliche Gewaltmonopol bei diesen Waffen durchzusetzen und stattdessen den offensichtlichen Rechtsbruch billigend in Kauf zu nehmen, hat das kriminelle Netzwerk die Dauerbelastung meiner Wohnung mit Infraschall und Mikrowellen intensiviert: Die Kooperation staatlicher Stellen wäre eine Erklärung für die unverdrossene Fortführung der illegalen Menschenversuche in der DRK-Siedlungsgemeinschaft in Frankfurt-Harheim. Habe ich etwa einen der Nachrichtendienste an der Hacke? Die abenteuerlichen kriminellen Einschüchterungsversuche (weiter unten mehr) sprechen dafür.

Handlungsmöglichkeiten der Polizei

Der Einsatz von Waffen, die mit Mikrowellen und/oder Infraschall munitioniert werden, ist anscheinend nur schwer auf einen Urheber zurückzuführen. Anders könnte nicht von „Deniability“ die Rede sein. Aber Messungen wären möglich, ebenso die Durchsuchungen der Wohnung, die der wahrscheinliche Quellort der Belastung ist. Das würde Kriminellen gegenüber zumindest den staatlichen Willen zur Verfolgung solche Straftaten demonstrieren, der möglicherweise in vielen Fällen als Abschreckung schon ausreichend wäre.

Messungen müssten über einen längeren Zeitraum erfolgen, weil waffenförmige Installationen an- und ausgeschaltet werden können, ohne dass dies bei dieser Art Waffen auf Anhieb wahrnehmbar wäre. Außerdem wären Vergleichsmessungen in anderen, für unbelastet geltende Wohnungen notwendig, weil Grenzwerte für Mikrowellen unbrauchbar sind und für tieffrequenten Schall / Infraschall fehlen.

Täterschaft könnte wahrscheinlich am Stromverbrauch abgelesen werden, am Bankkonto und am Verbrauchsverhalten, und insbes. an erkennbarer Tätermotivation, etwa Vertreibung aus einer Wohnung oder Erlangung von Erkenntnissen mittels illegaler Menschenversuche. Ein besonders klares Indiz für kriminelle Aktivität ist die Fortsetzung der Traktierung in der jeweils neuen Wohnung, offenbar, um Zeugenschaft zu verhindern.

Die Polizei Berlin könnte bei Ermittlungen helfen, denn sie untersucht laut Guardian vom 8. Oktober 2021 Angriffe auf US-Botschaftangehörige in Berlin: „Germany investigates possible ‘sonic weapon attack’ against US embassy staff„.

Das Umweltamt Frankfurt

Auf meine Anfragen 2014 und 2019 hatte das Umweltamt Frankfurt mitgeteilt, dass es nicht in der Lage sei, tieffrequenten Schall bzw. Infraschall zu messen. Am 28. Juni 2021 bat ich auf Anregung des Verwaltungsgerichts Wiesbaden wieder um eine Messung in meiner Wohnung: Auf gut Glück, denn wer in Frankfurt den Einsatz von Waffen durch Messungen erfasst, die mit tieffrequentem Schall bzw. Infraschall munitioniert werden, weiß ich gar nicht. Ich vermute sogar, dass das niemand weiß, weil wahrscheinlich auch das nicht geregelt ist. Der Leiter des Umweltamtes M.M. lehnte per Brief vom 7. Juli 2021 jedenfalls eine Messung ab, das Amt verfüge nicht über die notwendigen Messgeräte, und es gebe „auch keinen Grund für ein behördliches und steuerfinanziertes Messprogramm.“ Womit M.M. die Existenz dieser Waffen einfach bestreitet, obwohl diese seit 2003 im Bundes-Waffengesetz erfasst sind. Die Art seiner Abwehr dürfte für den behördlichen Umgang mit Betroffenen typisch sein: Einer der wesentlichen Gründe für die Dauer und Stabilität der staatlich geschaffenen Regulierungslücke.

Sein Vorgehen beim Ortstermin am 7. September 2021 in meiner Wohnung war dann so grenzwertig, dass ich an der Integrität von M.M. zweifeln muss. Der Termin war durch den Polizisten K. vereinbart worden, seiner Selbstauskunft nach Leiter des Immissionsschutzes. Von einer Messung war keine Rede gewesen. Aber kaum in der Wohnung, zog M.M. ein kleines Messgerät für Hörschall aus dem Rucksack, ließ sich von meinen Einwänden nicht beeindrucken und machte sich noch nicht einmal die Mühe, die Fenster während seiner Messungen zu schließen.

Offenkundig wollte er einfach Material sammeln, um die Behauptung zu stützen, es gebe in meiner Wohnung keinen tieffrequenten Schall / Infraschall. Das Wort „gerichtsfest“ benutzte er mehrmals, aber ob so gewonnenes Material gerichtsfest sein kann, bezweifele ich. Denn dieser Messtermin war erschlichen worden, das Umweltamt Frankfurt hatte mehrfach schriftlich mitgeteilt, nicht über die erforderliche Technik zur Messung von Infraschall zu verfügen, Messzeitpunkt und Vorgehen waren nicht darauf fokussiert, vorhandene kriminell erzeugte Belastungen zu erfassen. Ich durfte das kleine Gerät fotografieren und erkundigte mich später beim Hersteller: Es ist nicht dazu geeignet, tieffrequenten Schall / Infraschall zu erfassen.

Der Besuch endete in weniger als einer halben Stunde. Danach standen der Leiter des Umweltamtes und der Polizist noch eine halbe Stunde an der nächsten Straßenecke, aus meiner Wohnung gut sichtbar, und schäkerten miteinander. Offenbar hatten sie den nächsten Termin um 11 Uhr: In Harheim. Mit wem? Und warum lässt sich der Leiter des Umweltamtes Frankfurt von der Polizei Frankfurt derart instrumentalisieren??

Ein Fall von staatlicher Kriminalität?

Staatliche Kriminalität klingt erstmal ungewohnt, etwa so ungewohnt wie tieffrequenter Schall / Infraschall oder Mikrowellen. Mitten im Rechtsstaat Deutschland mit seinem menschenfreundlichen Grundgesetz werden die weltweit geltenden allgemeinen Menschenrechte mißachtet? Bestimmt bloß Einzeltäter!

Aber in Anbetracht der Tatsache, dass unser Staat vorrangig uns Bürger*innen und nicht Wirtschaftsinteressen zu schützen hätte, scheint der Ausdruck nicht überzogen. Diese Regelungslücke, möglicherweise Folge politischen oder wirtschaftlichen Drucks, möglicherweise Folge transatlantischer Vasallentreue, kann nicht ohne das Einverständnis von Amtsträger*innen entstanden sein. Und sie kann nicht über einen so langen Zeitraum ohne die dauerhafte Mitwirkung von Amtsträger*innen aufrecht erhalten worden sein, die dabei die offenkundigen Zumutungen und potentiell tödlichen Folgen für Betroffene systematisch ignorieren und dabei gravierende Grundgesetz- und Menschenrechtsverstöße in Kauf nehmen.

Außerdem stellt sich die drängenden Fragen, weshalb für Waffen, die mit tieffrequentem Schall / Infraschall und Mikrowellen munitioniert werden, keine Grenzwerte gesetzt wurden, um Angriffe justiziabel zu machen, und weshalb in den Wohnungen von Betroffenen nicht gemessen wird. Dass solche Waffen bei Amtsträger*innen unbekannt sind, ist unwahrscheinlich, da sie seit 2003 im Bundes-Waffengesetz stehen und spätestens seit 2016 im Zuge der Havanna-Angriffe sogar öffentlich diskutiert werden.

Noch unwahrscheinlicher ist, dass unsere Staatsbediensteten nicht wissen, was im Bundes-Immissionsschutzgesetz steht. Wenn sie dennoch dieses Gesetz anführen, um Beschwerden wegen des kriminellen waffenförmigen Missbrauchs von tieffrequentem Schall / Infraschall und Mikrowellen abzuwehren, dann haben wir es mit einer bewussten Falschauskunft zu tun, offenbar einer mit langer Tradition, wenn ich an meine Erfahrungen zurückdenke, allein schon mit dem Petitionsbüro des Deutschen Bundestages. Unterlassene Hilfeleistung wird bei uns Bürger*innen bestraft. Gilt das auch für unsere Staatsbediensteten?

Die absichtsvolle Konstruktion der Regelungslücke ist ein weiterer Hinweis auf kriminelle Strukturen innerhalb des Staates. Da Opfer keinen staatlichen Schutz erhalten und zudem mit Psychiatrisierung bedroht werden, werden sie in die Anonymität gezwungen, was die Entstehung einer Interessenvertretung, beispielsweise in Form einer Bürgerinitiative, unmöglich macht. Psychiatriedrohungen bzw. Psychiatrisierungen werden immer gern ins Feld geführt, wenn die Spielregeln des Rechtstaats unterlaufen werden sollen: Erinnert sei an den Fall der Hessischen Steuerfahnder, die unter dem damaligen Innenminister Volker Bouffier (CDU) mittels falscher psychiatrischer Gutachten kaltgestellt wurden, weil sie 1996 nicht nur Steuervergehen der Commerzbank aufgedeckt hatten, sondern 2000 als Beifang auch die Schwarzgeldaffäre der Hessen-CDU. Der damalige Landeschef Manfred Kanther (CDU), Vater des gegenwärtigen Leiters der Hessischen Waffenrechtsabteilung Wilhelm Kanther (CDU), wurde verurteilt: Zu einer Bewährungsstrafe. Das Justizopfer Gustl Mollath wurde 2006 in Bayern zwangspsychiatrisiert, weil er einen Bankenskandal angezeigte hatte: Nach seiner Rehabilitierung musste er jahrelange Prozesse um eine angemessene Entschädigung führen.

Die offenkundige Konstruiertheit dieser Regelungslücke lässt eine Verbindung zum Terrorregime der Nazizeit aufscheinen: An den beiden Punkten der Psychiatriedrohung, in der Nazizeit gegenüber als „Asoziale“ geanderte Menschen, und der Umwelt-Manipulierung, damals vergasten Nazis Deutsche jüdischen Glaubens. Die Regelungslücke hat demzufolge das Potential, den demokratischen Rechtsstaat zu gefährden, zu deren Erhalt Beamt*innen eigentlich verpflichtet sind, zumal angesichts der Erfahrungen der Nazizeit. Kriminelle Organisationen könnten jedenfalls mit Hilfe solcher Waffen das staatliche Gewaltmonopol außer Kraft setzen, denn Gegenwehr scheint bislang nicht möglich.

Die Durchführung des Bundes-Waffengesetzes obliegt den Ländern. Aber wenn zuständige Amtsträger*innen des Hessischen Innenministeriums trotz zahlreicher Mails, Briefe und sogar einer Petition die Regelungslücke nicht schließen, dann billigen sie den fortgesetzten Rechtsbruch an der Schutzpflicht der Bevölkerung gegenüber und machen sich eines mit hohen Strafen bewehrten Amtsdeliktes schuldig. Das Strafrisiko scheint Beamt*innen und andere Amtsträger*innen in Behörden aber nicht zu interessieren. Auf meine Dienstaufsichtsbeschwerde vom 3. November 2020 gegen den Leiter der Hessischen Waffenrechtsabteilung Wilhelm Kanther kam erst am 20. Januar 2021 eine Reaktion, explizit wegen meiner Klage. Meine Dienstaufsichtsbeschwerde wurde zurückgewiesen, weil keine bewusste persönliche Schuld vorliege, Kanther habe nur wiederholt, was andere vor ihm gesagt hätten. Entfällt persönliche Schuld, wenn Lügen wider besseres Wissen wiederholt werden? Besseres Wissen, das in der „Unterrichtung…“ vom 19. Juni 2020 dokumentiert wurde?

Der Politikwissenschaftler Ernst Fraenkel hat in „The Dual State“ das nationalsozialistische Regime als eines beschrieben, in dem der „Maßnahmenstaat“ den „Normenstaat“ interessengeleitet außer Kraft setzt: Sind wir schon wieder soweit?

Ein Alarmzeichen ist vor diesem Hintergrund auch, dass die Leiterin des Deutschen Instituts für Menschenrechte es nicht für nötig befunden hat, meinen Brief vom 30. November 2020 zu beantworten. Ich setze sie darin von der beschriebenen Regelungslücke in Kenntnis, die Menschenrechtsverletzungen mitten in Deutschland nach sich zieht. Sind Menschenrechte auf den Status eines politisches Druckmittel anderen Staaten gegenüber herabgesunken, etwas, das in Deutschland nicht mehr eingehalten zu werden braucht?

Überleben in der Regelungslücke

Regelungslücken werden von Kriminellen immer gern genutzt, besonders so sorgfältig konstruierte wie die vorliegende. Und der Staat lässt diese Nutzung immer noch zu, obwohl die Existenz von Waffen, die mit Infraschall und/oder Mikrowellen operieren, inzwischen unwiderlegbar ist und bisherige Begründungen für staatliche Untätigkeit hinfällig sind. Womit wird die dennoch anhaltende Untätigkeit legitimiert, mit der die grundgesetzlich garantierte Unversehrtheit der Person und der Wohnung praktisch aufgehoben wird? Ich für meinen Teil habe jedenfalls alles Menschenmögliche versucht, um staatliche Hilfe zu erhalten, und ich habe wahrscheinlich ein paar mehr Ressourcen als andere dafür einsetzen können. Mein Hilfeersuchen war vergeblich, und das ist in einem Gemeinwesen wie dem unseren, in dem sogar noch manchmal der Begriff „Wohlfahrtstaat“ benutzt wird, schon sehr auffällig.

Aber da die staatliche Untätigkeit anhält, bin ich als Betroffene in meiner Wohnung, eigentlich mein Schutzraum, zu einem Leben gezwungen, das mir immer noch surreal vorkommt, obwohl ich es schon so lange zu führen gezwungen werde: So stelle ich mir Leben im Untergrund eines Unrechtsstaates vor. Konkret: Der folterähnlichen Dauerbelastung mit tieffrequentem Schall und Mikrowellen ständig irgendwie ausweichen, also in der Wohnung viel rumlaufen. Nachts mehrere Schlafplätze vorbereiten und alle paar Stunden das Lager wechseln. Fast jede Nacht von starkem Pegeldruck aus der Wohnung getrieben werden und im Flur auf einer Campingmatte zu schlafen versuchen. Beim Verlassen der Wohnung Überwachungskameras an- und bei meiner Rückkehr wieder ausschalten. Mit Tisch und Stühlen Gegenschall erzeugen, um die Belastung zu lindern. Möglichst keine Smartphone-, Internet- oder auch nur PC-Nutzung in der Wohnung. Alles wegsperren, was sich wegsperren lässt. Allem nachspüren bzw. nachhorchen, was mir ungewöhnlich vorkommt. Die immer wieder wechselnden Symptome der Dauerbelastung registrieren, mit der meine körperliche Integrität allmählich zerstört wird.

Angst haben: Weil unser Staat mich nicht schützt und ich immer noch im Fokus des kriminellen Netzwerks bin, weil Täter*innen weiterhin nicht belangt werden und inzwischen ein großes Interesse an meiner „Unschädlichmachung“ oder Tötung haben müssen.

Als Betroffene dieser andauernden Gewalt muss ich tun, was eigentlich zum Schutzauftrag des Staates gehören würde: Meine Lage dokumentieren und reflektieren, mich schützen nach Maßgabe meiner sehr begrenzten Möglichkeiten, selber Indizien sammeln, zu Wahrscheinlichkeitsmustern bündeln und dafür eine möglichst große Öffentlichkeit suchen. Bei den Veröffentlichungen muss ich z.T. Privatsphären und Persönlichkeitsrechte ankratzen, leider unumgänglich. Was ich vorbringe, klingt drastisch, ist aber belegbar, beispielsweise durch Briefe, Mails, SMS, Screenshots, Links, seltener auch nur durch Tagebuch-Aufzeichnungen, wenn Querverbindungen aufscheinen.

Im folgenden Text beziehe ich mich verstärkt auf meine im Februar 2018 veröffentlichte Broschüre, da sich darin das kriminelle Netzwerk bereits abzeichnet, obwohl ich zu diesem Zeitpunkt noch von der Vertreibung aus günstigem Wohnraum als Täter-Motiv ausging, nicht von Waffenversuchen an schutzlosen Menschen, mitten in Deutschland, hidden in plain sight. Und anders als noch in der Broschüre angenommen, habe ich inzwischen verstanden, dass tieffrequenter Schall / Infraschall für den Terror in meiner Wohnung ursächlich sind und dass Mikrowellen nur eine Hilfsfunktion zu haben scheinen.

Meine Tagebücher, in denen ich meine Erlebnisse detailliert verschrifte, übergebe ich seit 2014 in regelmäßigen Abständen dem Deutschen Tagebucharchiv. Tagebücher haben bei strafbaren Handlungen Gewicht, bei denen harte Beweise nicht oder nur schwer zu erlangen sind. Selbst im gegenwärtig laufenden Cum-Ex-Verfahren wurden Tagebücher eines Bankers bei den Ermittlungen herangezogen.

Krimineller Missbrauch von Infraschall und Mikrowellen in Wohnungen

Häuser, Wohnungen, Zimmer, Hotelzimmer sind das Haupteinsatzgebiet von Waffen, die mit Infraschall und/oder Mikrowellen munitioniert werden. Im oben zitierten Guardian-Bericht vom 2. Mai 2021 wird im Zusammenhang mit dem „Havana-Syndrome“ eine entsprechende Information eines US-Nachrichtendienstes aus dem Jahr 2012 angeführt: “The 2012 intelligence information indicated that this weapon is designed to bathe a target’s living quarters in microwaves, causing numerous physical effects, including a damaged nervous system.”

Als erstes werden Betroffene folglich mit den körperlichen Auswirkungen von tieffrequentem Schall/Infraschall und Mikrowellen in ihrer Wohnung konfrontiert: Plötzlich auftretende Schlafstörungen sind ein Hinweis auf eine kriminelle Belastung, begleitet von ungewöhnlichen körperlichen Symptomen ohne klare Ursache. Bei anhaltender oder sehr starker Exposition setzt eine Sensibilisierung ein und Symptome werden deutlicher wahrnehmbar.

Seit 2014 erlebe ich in allen meinen Wohnungen Vibrationsgefühle, Gefühle von Flirren und Pochen mit unnatürlich hartem Herzschlag, kribbelnde oder brennende Haut, Taubheit der Hände, Unterarme, Füße, besonders nachts, außerdem Augenprobleme, Darmprobleme, Übelkeit, Unruhe und depressive Verstimmung, Wortfindungs- und Gedächtnisprobleme (Broschüre S. 4f). Seit April 2021 sind Druck auf der Brust, das Gefühl einer Lungenlähmung mit Atemnot, anschwellende Nasenschleimhäute, ertaubende Fußsohlen dazu gekommen. Die Symptome der Belastung erlebe ich in unterschiedlicher Ausprägung an verschiedenen Stellen der Wohnung, sie verschwinden manchmal ganz und sind dann plötzlich auch wieder da. Das verweist auf die willkürliche waffenförmigen Modulierung der Belastung.

Andere Betroffene veröffentlichen im Internet ebenfalls sonderbare Körperwahrnehmungen. In meiner Broschüre zitiere ich eine Reihe von anonymen Berichten auf den unterschiedlichsten Internet-Foren (S. 21ff): Juraforum.de, Mobbingforum.de, bfriends.brigitte.de, Psychologieforum.de, med1.de. Auf dem HiFi-Forum deutet dieser informative Thread, ein Gespräch mit vielen Betroffenen zwischen November 2016 und Februar 2020, nicht nur auf kriminelle, sondern auch auf technische Ursachen für die Belastung von Wohnungen mit tieffrequentem Schall. Das Ergebnis ist immer Folter.

Der Post von Linda0411 vom 10. Februar 2020 (ganz runterscrollen) weist das für eine kriminelle Aktivität typische Muster auf: Nachbarschaftsstreit, Vibrationswahrnehmungen in der Wohnung, Auszug. Besonders spektakulär ist der Bericht von alphabeta vom 13.9.2014 „Mobbing mit technischen Hilfsmitteln“, bei dem eine vierköpfige Familie ihr Eigenheim und mehrere Wohnungen mittels des waffenförmigen Einsatzes von tieffrequentem Schall verliert, trotz des Gangs zur Polizei und der Anrufung eines Gerichts. Der Link ist nicht mehr aufrufbar, aber eine Zusammenfassung findet sich in der Broschüre, S.25, gedeckt durch Screenshots. Wahrscheinlich ist die Post-Serie auch auf der Wayback-Machine verfügbar.

Auf med1.de, einem Forum für Gesundheitsthemen, berichtet Sissi58 im Januar 2018 von Erlebnissen, die ich kenne und vermutlich auch viele andere: „Seid Oktober haben wir ein Problem in unserer Wohnung. Und zwar verspüre ich ein Vibrieren und ein Dröhnen, es ist einfach furchtbar. Wir wissen nicht wo es her kommt. Beim Schlafen vibriert das ganze Bett und es durchfährt einem so komisch durch den Körper, wie wenn einem Strom durch den Körper gejagt wird. Es ist manchmal so schlimm, daß ich Herzschmerzen bekomme.“

Die charakteristische Hörkulisse liefert besonders nachts Hinweise auf Täter*innen: Schritte zu Zeiten, an denen Leute normalerweise schlafen, ungewöhnliches Möbelgerücke, einzelne dumpfe schwere Schläge in großen Abständen, unregelmäßig getaktete leichte Schall-Stakkati. In den ersten drei Vertreibungswohnungen fiel mir außerdem zartblaues Dauerlicht aus der jeweiligen Quell-Wohnung auf, Licht wie von einem Bildschirm, wenn ich von der Straße aus das Haus begutachtete (Broschüre S. 13).

Wie können Betroffene Einwirkungen der staatlich „erlaubten“ Belastung, beispielsweise durch Emissionen von Windenergieanlagen oder Mobilfunkantennen, ausschließen? Eine kriminelle Aktivität liegt vor, wenn die oben beschriebenen Symptome auch dann auftreten, wenn keine Anlagen nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz in der Nähe sind. Oder wenn sich das Befinden selbst nach Wechsel des Aufenthaltsortes in die Nähe einer solchen Anlage bessert. Kriminell verursachte waffenförmige Belastungen von Wohnungen mit tieffrequentem Schall und / oder Mikrowellen sind deutlich höher dosiert und offenkundig eine vorsätzliche böswillige Aktion, nicht Folge des Betriebs von irgendwelchen Anlagen.

Da Betroffene unter den gegenwärtigen Bedingungen aus rechtlicher Perspektive nahezu vogelfrei sind, müssen sie neben den fortgesetzten Angriffen auf die Unversehrtheit ihrer Person auch weitere Zumutungen hinnehmen: Gewöhnliches Mieter-Mobbing und andere Bedrohungen, die kriminelle Aktivitäten verschleiern sollen, spielten bei meinen Vertreibungen immer wieder eine Rolle (Broschüre S. 9, 13, 18f). Immer wieder wurden unmotiviert Ansprüche an meine Dienste gestellt. Und natürlich werden wir oft betrogen, wenn wir auf eigene Faust nach Auswegen suchen. 

Angriffe außerhalb von Wohnungen

Einen direkten Angriff mit einer mit gerichteter Energie munitionierten Waffe außerhalb meiner Wohnung nahm ich bei einem Besuch im Senioren-Rathaus Frankfurt zum ersten Mal wahr, obwohl es sein kann, dass ich frühere Angriffe einfach falsch verbucht hatte. Ich war am 10. Januar 2019 dort erschienen, weil ich Hilfe suchte. Zum Gespräch mit der Sozialarbeiterin Frau W. kam ihr Vorgesetzter Herr S. dazu und begrüßte mich als Bekannte. Ich brauchte eine Weile, bis ich ihn zuordnen konnte: Ein ausgebildeter Physiker, dem ich im Frühjahr 2014 über eine Radlerfreundin, der Psychologin R.M.-H. in der Erziehungsberatung Rödelheim mehrmals begegnet war. Er mischte sich in meinen Bericht über vermutete Mikrowellen-Angriffe in meiner Wohnung ein, bestritt meine Wahrnehmungen und das Gespräch entwickelte sich zum Streit. Nach dem Gespräch, das Herr S. erbost verlassen hatte, saß ich einen Moment erschöpft weinend auf der Treppe und hörte dabei eine Tür zum Treppenhaus eine Etage höher kurz auf- und dann zugehen. Danach war ich mehrere Stunden lang in einem ungewohnten Zustand, vorallem geistig ein wenig verwirrt: Eine mögliche Folge der Anwendung einer solchen Waffe.

Aus der Retrospektive auffällig: Als ich meiner damalige Radlerfreundin R.M.-H. im Herbst 2014 erzählt hatte, weshalb ich aus der Auerswaldstraße in die Gagernstraße gezogen war, hatte sie sonderbar reagiert: Sie hatte plötzlich mit den Füßen unterm Tisch zu scharren begonnen, an dem wir saßen, um ihre Begrüßungsflasche Wein zu leeren. Zufall, dass ich in ein Haus gezogen war, in dem sie seit langem wohnte, was ich erst bei Einzug entdeckte? Und Zufall, dass die behinderte Tochter der mutmaßlichen gegenwärtigen Täterin B.M., die ich mehrmals angezeigt habe, M.M., im Frankfurter Senioren-Rathaus beschäftigt ist?

Ein andere sonderbare Begegnung mündete ebenfalls in einen deutlich spürbaren Angriff: Am 11. Juni 2021 war ich mal wieder in der U2 unterwegs zur Deutschen Nationalbibliothek, die ich seit den drastischen Einschüchterungsversuchen in meiner jetzigen Wohnung regelmäßig aufsuche: Ein mittelalter Mensch in sehr enger schwarzer Radler-Kleidung, Rucksack auf, hatte ein neu aussehendes Fahrrad dort aufgestellt, wo die Sitzplätze sind, und stand daneben: Offenkundig ungeübt in der Nutzung der U-Bahn mit einem Rad. Erst als dieser Mensch mich ansprach, erkannte ich an der Stimme die Geschlechtszugehörigkeit. Ob das die Bahn zur DNB sei? Als wir gemeinsam ausstiegen, fragte sie nochmal irgendwas. Meinem Eindruck nach Versuche der Kontaktaufnahme, denn als ich auf Straßenniveau war, sah ich diese Person munter vor mir herradeln – in die richtige Richtung, die ich ihr nicht verraten hatte. In der DNB stellte ich fest, dass mein Rechner sich sonderbar benahm. Es dauerte sehr lang, bis ich ins Internet kam, und mein Virenschutz ließ sich ungewöhnlicherweise nicht aktualisieren. Als ich auch noch sah, dass Programme aktiv waren, die ich nicht benutzte, machte ich den Rechner sofort aus. Worauf ich plötzliche einseitige Schmerzen am Kopf empfand, wie sie von einem gerichteten Energiestrahl ausgelöst werden können, die allmählich vergingen, als ich die DNB fluchtartig verließ.

Überhaupt bin ich mir ziemlich sicher, dass ich außerhalb meiner Wohnung häufig angegriffen werde, sogar in der DNB. In der U2 erlebte ich zu Beginn meiner regelmäßigen Exkursionen zur DNB eine Zeitlang heftigen Harndrang, obwohl ich keine körperlichen Probleme mit meinen Harnwegen habe. Auf dem Weg in der Nähe der Gemeinschaftssiedlung überfällt mich seit etwa Mitte 2021 die bekannte Atemnot und vergeht, wenn ich mich auf meinen Spaziergängen über die die Felder von der Siedlung entferne.

Körperliche Anzeichen einer Waffenanwendung

Charakteristisch für Angriffe mit Waffen, die mit tieffrequentem Schall oder Mikrowellen betrieben werden, scheinen Symptome zu sein, die nicht ins normale Diagnose-Schema der Medizin passen und auf Medikamente nur schlecht ansprechen. In dem GQ-Bericht vom 19. Oktober 2020, „The Mystery of the Immaculate Concussion“, schildert US-Sicherheitsbeauftragter Polymeropoulos, der in Moskau einen Angriff erlitten hatte, die vergebliche Konsultation zahlloser Spezialisten, dass Symptome wechseln, kommen und gehen, und dass Schmerzmittel nicht helfen. Entsprechend gilt auch für die Betroffenen des Havana Syndroms: „Their brain scans were basically normal, and the doctors could not fathom what could have caused this kind of brain injury, one that refused to heal. “These individuals appeared to have sustained injury to widespread brain networks without an associated history of head trauma,” the study’s authors concluded.“

Infraschall-Waffen schädigen nicht nur den Kopfbereich, wie das für Opfer des Havana-Syndroms der Fall zu sein scheint. Wie das RKI in seiner Veröffentlichung von 2007 (siehe Körpermodell auf S. 1587) feststellt, vibrieren alle Körperteile in tiefen Frequenzen. In einem Beitrag auf phys.org vom 12. Oktober 2016 wird dieses Phänomen mit physiologischen Körperprozessen erklärt: „Such low-frequency vibrations are produced by physiological processes—heartbeats, respiratory movements, blood flow in vessels, and other processes. Different organs of the human body produce different resonance frequencies. The heart resonance frequency is ~ 1 hz. The brain has a resonance frequency of ~ 10 hz, blood circulation about 0.05 to 0.3 hz.“

Daraus folgt, dass alle Körperteile, nicht nur der Kopf, durch Frequenz-Einkoppelung gezielt angegriffen werden können. Die Auswirkungen werden in einem Wikipedia-Eintrag zum Stichwort „Sonic Weapon“ zusammengefasst: „The extra-aural (unrelated to hearing) bioeffects on various internal organs and the central nervous system included auditory shifts, vibrotactile sensitivity change, muscle contraction, cardiovascular function change, central nervous system effects, vestibular (inner ear) effects, and chest wall/lung tissue effects. Researchers found that low-frequency sonar exposure could result in significant cavitations, hypothermia, and tissue shearing“.

Im August 2020 hatte ich eine kleine Bauchdecken-Hernie. Dass die Hernie nicht zufällig entstanden, sondern wahrscheinlich Folge einer Gewebsabtragung (tissue shearing) durch den waffenförmigen Einsatz von tieffrequentem Schall ist, belegen die sonderbaren Ereignisse rund um die Operation (Abschnitt Kriminelles Netzwerk in der Pflege- und Gesundheitsindustrie).

Seit Mai 2021 habe ich an wechselnden Stellen in der Wohnung das Gefühl, mein Brustkorb werde eingedrückt und ich müsste manchmal direkt Giftgas einatmen. Die daraus resultierende Atemnot wird besser, wenn ich die Wohnung verlasse, allerdings erst nach einigen Stunden: „chest wall/lung tissue effects“. Mitte Juni 2021 diagnostizierte eine Lungenfachärztin wegen der Belastung meines Brustkorbes und meiner Lunge bei mir Asthma. Aber eine Röntgenaufnahme von Herz und Lunge belegt, dass keine Entzündungen zu erkennen sind, die für Asthma kennzeichnend wären.

Muskelkrämpfe (muscle contraction) erlebe ich schon seit 2009 immer wieder. Ein Beispiel: Als ich meine zweite Wohnung in Schweinfurt auflöste, bekam ich beim Packen plötzlich so heftige Leibkrämpfe und dazu paarig auftretende Schwellungen am Rumpf, dass ich einen Krankenwagen rief (Broschüre S. 17). Zugleich läutete die Nachbarin Sturm, ich solle sofort ihre Zeitung aus meinem Briefkasten holen! Das trieb mich aus der Wohnung und diente zugleich der Kontrolle, ob ich noch lebe. Als der Krankenwagen anrollte, hatten sich die Symptome gelegt: Als sei eine Installation abgedreht worden.

Versuche zur Selbsthilfe: Ortswechsel, Umzug, Gegenschall

Da Angriffe gehäuft in umbauten Räumen auftreten, vorzugsweise in Wohnungen, sind die hier beschriebenen Symptome ein ortsgebundenes Problem, das durch Wechsel des Aufenthaltsortes gelöst werden kann.

Meine erste Hilfe ist langes Spazierengehen, woanders Übernachten, Verreisen. Die Suche nach aushäusigen Schlafplätzen war bis vor kurzem eine Konstante meines Überlebenskampfes in der Regelungslücke, denn die nächtliche Ruhezeit ist die Zeit der größten Vulnerabilität und wird folglich von Täter*innen besonders intensiv für Angriffe genutzt. Seit den Einschränkungen der Covid19-Pandemie bin ich dazu übergegangen, nachts mit Campingmatte und Schlafsack über die Flure meines Wohnhauses zu wandern, um so der Traktierung etwas auszuweichen. Das ist im Regelfall für Betroffene keine Lösung, jedenfalls keine langfristige. Längerfristig ist es notwendig, einen Umzug ins Auge zu fassen, um keine dauerhaften Gesundheitsschäden oder gar den Tod zu riskieren. Wobei ich nach sechs Umzügen davon ausgehen muss, dass unter den gegebenen Umständen der Regelungslücke das kriminelle Netzwerk mir nachsetzen würde.

Erst 2021 entdeckte ich, dass ich Missempfindungen verringern kann, wenn ich Körperschall in der Wohnung anrege: Ein Hinweis aus dem Mobbingbrief vom Februar 2013, in dem die Behauptung aufgestellt worden war, ich würde Bowlingkugeln über den Boden rollen. Gegenschall scheint die einzige Möglichkeit für Betroffene zu sein, tieffrequenten Schall zu verringern oder abzuwehren. Gegenschall-Anlagen für Räume werden aber erst noch entwickelt. Derweil muss ich meine Bordmittel nutzen: Wenn ich nachts aus der Wohnung vertrieben werden, schalte ich Radio ein, um die Verursacherin meines unfreiwilligen Exils ihrerseits am Schlafen zu hindern, einen Anreiz zur Unterlassung zu setzen, was manchmal schon geholfen hat, und um die vielfältigen Geräusche im Flur zu kontern, mit denen ich verscheucht werden soll. Tagsüber schiebe ich mit Tisch und Stühlen herum, um wenigstens kurz in Ruhe essen oder lesen zu können.

Was auf keinen Fall hilft: Eine Psychotherapie oder etwas ähnliches, was einen Ortswechsel scheinbar überflüssig macht, denn die dauerhafte Belastung mit diesen Faktoren stresst den Körper und wirkt wahrscheinlich als Katalysator für Sollbruchstellen im Körper, sodass eine normal erscheinende Krankheit auftritt, die jedoch absichtlich herbeigeführt wird.

Tod meiner Freundin und Tod eines Nachbarn

Im Lichte meines jetzigen Wissens frage ich mich, ob meine italienischen Freundin G.B. mit dem Rufnamen A. Opfer dieses kriminellen Netzwerks geworden ist. Als sie aus heiterem Himmel erkrankte, hatte ich selber noch keine Ahnung von tieffrequentem Schall oder Mikrowellen, obwohl ich wahrscheinlich schon damit traktiert wurde, und konnte also nicht einordnen, was geschah.

Sie bekam im Frühjahr 2013 überraschend wandernde Schmerzen im Rumpf und in den Knochen, die sie nicht hatte, als sie vier Wochen bei Freunden in den USA verbrachte. Meinen Tagebuch-Aufzeichnungen nach erzählte sie, dass sie in ihrer Wohnung, in der sie seit Dekaden gewohnt hatte, neuerdings Angst habe und woanders schlafe, bei Freunden, bei ihrem Sohn. Ärzte konnten die plötzlich aufgetretenen körperlichen Probleme offenbar nicht zuordnen: U.a. wurde auch bei ihr Asthma diagnostiziert. Die OP eines Bruchs im Rückgrat wurde erwogen, ebenso die Abnahme einer Brust. Im Bethanien-Krankenhaus, wo sie in der Onkologie lag, sei sie „nur geduldet“, sagte sie mir. Am 13. Juli 2013 traf ich sie zu meiner Überraschung im Wartezimmer des Mammographie-Screening-Zentrums, in Begleitung ihrer Schwiegertochter: Sie sei vom Krankenhaus geschickt worden, trotz des Bruchs im Rückgrat. Bei der Gelegenheit gab sie mir Geld, das sie meiner damaligen Freundin S.V. aus Kerala noch schuldete: Als ahnte sie, dass sie nicht mehr lange zu leben habe. Sonderbarerweise wurde sie nicht behandelt und starb im August 2013 an einer seltenen Form von Rückenmarkskrebs, Plasma-Zytom, die nach meiner Internet-Recherche zwar nicht heilbar, aber gut zu behandeln gewesen wäre.

Als ich sie zuletzt sah, in der Palliativ-Abteilung des Frankfurter Marienkrankenhauses, fing sie in meiner Gegenwart vor Schmerzen zu schreien an und sich an den Haaren zu reißen. Die Pflegekraft gab an, dass A.B. ausreichend Schmerzmittel bekomme, dass diese aber nicht richtig wirkten. Auch der US-Sicherheitsbeauftragte Polymeropoulos hatte diese Erfahrungen gemacht: Dass Verletzungen mit Waffen, die mit gerichteter Energie munitioniert sind, nicht ins Raster der herkömmlichen Medizin passen und dass konventionelle Behandlungsmethoden nicht helfen, insbes., dass Schmerzmittel nicht wirken.

Als meine Freundin 2013 starb, hielt ich ihren Tod noch für mehr oder weniger normal. Aber 2014 war mir klar, dass der Nachbar R.B.-B. im Haus der ersten Vertreibung nicht zufällig gestorben war. Er hatte 15 Jahre lang dort unbehelligt gewohnt, bekam zum gleichen Zeitpunkt wie ich Schlaf- und andere Probleme, und sprach mich im April 2014 auf dem Spielplatz vor dem Haus an, zum ersten Mal überhaupt, seine Tochter und sein damals 4jähriges Enkelkind waren dabei. „Er kam gerade aus dem Krankenhaus, Verband um den Kopf, bei ihm war ein Hirntumor diagnostiziert worden. Er wollte mit mir über meinen Brief vom März 2014 an alle Bewohner unserer Häuserzeile sprechen: Ich hatte darin angefragt, ob die Nachbarn in den drei benachbarten Häusern die gleichen Erfahrungen in ihren Wohnungen machten wie ich in meiner, ob es auch bei ihnen bebte und bizzelte. … Herr B.B. ließ mich nun wissen, dass auch er seit Anfang Februar in seiner Wohnung nachts nicht mehr schlafen könne, und seine Tochter bestätigte: Neuerdings habe sie morgens immer rasende Kopfschmerzen, wenn sie bei den Eltern übernachte.“ (Broschüre, S. 13) R.B.-B. blieb in seiner Wohnung, anders als ich, und starb nur Wochen später an einem „normalen“ Hirntumor. Seiner Darstellung nach hatte es einen lange schwelenden Streit mit dem anonymen Schweizer (Broschüre S. 8) über laute Musik gegeben, dessen Wohnung über der der Familie B.B. lag.

Am 7. Juli 2015 besuchte ich das Grab des Nachbarn auf dem Neuen Jüdischen Friedhof in Frankfurt und unterhielt mich mit dem Friedhofsverwalter M.S., bei dem ich mich angemeldet hatte. Während des Gesprächs kam ein Mann dazu, der angab, R.B.-B. gekannt zu haben. Als ich den mutmaßlichen Grund für dessen Tod ansprach, gingen die Gesichter plötzlich zu und der Bekannte des Toten verschwand eilig.

Meine bisherigen belasteten Wohnungen

Ich vermute heute, dass ich schon spätestens 2009 im Fokus des kriminellen Netzwerks war. Ich hatte mich 2008 nach neunjähriger Beziehung von einem Lebensgefährten getrennt und war aus der großen gemeinsamen Wohnung in eine kleine VBS-Wohnung in die Frankfurter Kreutzerstraße gezogen. Die dort einsetzenden Symptome hielt ich lange für Folgen des Umbruchs in meinem Leben.

Erst nach Durchsicht der Tagebücher aus diesen Jahren fielen mir Übereinstimmungen mit späteren Erfahrungen auf: Erst störten komische Gerüche in der Wohnung. Dann folgten die üblichen Symptome, ich war oft müde, depressiv, weniger leistungsstark, hatte mehrere Leibkrämpfe, die mich in die Notfallambulanz des damals nahegelegenen Bürgerhospitals trieben und die ich heute als gezielte Angriffe sehe. Ich gab diese Wohnung nicht wegen der kriminellen Belastung auf, sondern wegen der extremen Hellhörigkeit des Hauses und wegen des Mobbings durch einige der Mitmieter*innen. Die über mir wohnende sehr alte Frau könnte der Belastung eine quasi natürliche Grenze gesetzt haben.

Alle meine späteren Wohnungen lagen unterm Dach, die Täter*innen-Wohnungen darunter, von Rentnerinnen bewohnt, die viel zuhause waren und Zeit hatten mich zu traktieren. Dachwohnungen scheinen für eine kriminelle Traktierung besonders geeignet, aber auch Erdgeschoss-Wohnungen hätten den Vorteil, dass gerichtete Strahlen bzw. Wellen die Ziel-Wohnung abdecken, ohne Unbeteiligten in Nachbarwohnungen allzu sehr zu schaden. Mehrmals hatte ich den Eindruck, dass auch eine weitere Wohnung bei der Belastung meiner Wohnung eine Rolle spielte.

Die erste Vertreibung fand Februar 2014 in einer Genossenschaftswohnung des Beamten-Wohnungs-Vereins in der Auerswaldstraße statt, Hauptthema meiner Broschüre. Das Besondere an dieser Wohnung: Der Nachbar über den Flur, der anonym im Haus wohnte, beim Vermieter offenbar Sonderrechte genoss und mir das Absperren meiner Wohnung verwehren wollte, der Sprachfärbung nach ein Schweizer, sein SUV hatte ein Züricher Kennzeichen. Und dass eine Rädelsführerin, E.G., mich in der Phase meines Auszugs mit der Ansage überraschte, dass ich keine Chance hätte mich zu wehren (Broschüre S. 18ff). Offenbar wusste zumindest diese Person, eine Mitarbeiterin der AWO im Stunz-Seniorenheim, über die Regelungslücke Bescheid.

Als ich eine neue Wohnung in Frankfurt suchte, stellte ich fest, dass das sehr schwierig geworden war. Frau, älter, Migrationshintergrund, und 2012 war ich zudem arbeitslos geworden, mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Folge meiner Traktierung, die Betroffene physisch und psychisch schwächt und eine regelmäßige Berufstätigkeit nahezu ausschließt. Aus diesem Grund zog ich August 2014 trotz Bedenken in eine andere Wohnung der Genossenschaft in die Gagernstraße, die ich mit allem ausstattete, was gegen Mikrowellen helfen sollte: Zubehör fürs Bett, Matten für den Boden, schwarze Farbe für die Wände, alles vom Elektriker zu erden. Half aber nichts, was ein klares Indiz für das Wirken von tieffrequentem Schall war, gegen den es keinen Schutz gibt.

Darauf emigrierte ich nach Schweinfurt, weil das die einzige andere Stadt war, die ich gut kannte. Meine dort lebende Schwester S.L. war darüber erkennbar nicht glücklich. Erst zog ich im Oktober 2014 in eine Wohnung der städtischen Wohnungsgesellschaft im Problemviertel Bergl, in der es von Einzug an durchgehend heftig pulste, und im Dezember 2014 in eine privat vermietete Wohnung im Hochfeld, wo ich es immerhin bis Mai 2016 notdürftig aushielt, trotz fast allnächtlicher Phasen mit Herzrasen und Schweißausbrüchen. Unter mir lebte das Ehepaar R., er Elektriker, sie war vor ihrer Verrentung Krankenschwester gewesen.

Im Mai 2016 lebte ich 4 Wochen lang zwischen Umzugskartons in einer winzigen und teuren Wohnung in Frankfurt Bornheim, die wahrscheinlich nur wegen meines absehbar baldigen Wegzugs unbelastet blieb. Im Juni 2016 konnte ich eine kurzfristig zugeteilte Senioren-Sozialwohnung der ABG/Wohnheim in der Philippsruher Straße in Frankfurt beziehen. Ich hatte mich vor meiner Auswanderung nach Schweinfurt bei der Seniorenabteilung des Wohnungsamtes Frankfurt für eine Sozialwohnung registrieren können, ein Akt der Mildtätigkeit der damaligen Leiterin, der ich von meiner Situation erzählt hatte.

Die ABG-Seniorenwohnanlage im Frankfurter Ostend

In der ABG-Seniorenwohnanlage in der Philippsruher Straße blieb ich etwa ein halbes Jahr vor der kriminellen Belastung verschont. Offenbar mussten im Hintergrund erst Hebel in Bewegung gesetzt werden. Kurz nach Einzug klingelte ein jüngerer Mann bei mir, der angab, aus der Hausarztpraxis am Danziger Platz zu kommen, er habe sein Stethoskop bei O.H. vergessen. Und im ersten halben Jahr fingen zwei russischsprachige Zeuginnen Jehovas an, O.H. zu besuchen, klingelten aber mehrmals bei mir, ausdrücklich auf der Suche nach O.H.s Wohnung. Kundschafteten sie meine neue Wohnsituation aus?

Als die Nachbarwohnung neu belegt wurde, wurde erst das angrenzende Zimmer, nach einem halben Jahr auch das andere allmählich immer unerträglicher. Zugleich begannen in O.H.s Wohnung unter meiner die ganze Nacht Leute herumzulaufen. Frauen aus Osteuropa schienen die sehr hinfällige O.H. inoffiziell zu betreuen, da das Sozialamt nur die Tagesbetreuung vergütete. Sie übernachteten in O.H.s kleiner Wohnung und traktierten als Nebenerwerb meine Wohnung, was an den Schallereignissen kenntlich wurde, die meine zunehmenden Missempfindungen in meiner Wohnung begleiteten, dumpfe Einzelschläge in größeren Abständen, Schallstakkati, die ganze Nacht Schrittgeräusche: Die gleiche Schallkulisse, die ich auch in meiner gegenwärtigen Wohnung erlebe.

Der rege nächtliche Betrieb in O.H.s Wohnung, offenkundig gegen deren Willen, wurde von den beiden AWO-Betreuerinnen im Haus zumindest geduldet, vielleicht auch aktiv betrieben. Ich besuchte den Vorgesetzten, S.S., und schrieb ihm auch, etwa am 31.12.2018, aber er hielt die sonderbaren Vorkommnisse im Haus für belanglos: Eine Fehlertoleranz, die zur Ausbildung von informellen Netzwerken zum Missbrauch dieser unregulierten Faktoren geführt haben könnte. Das Wissen der AWO-Mitarbeiterin E.G. aus dem ersten Vertreibungshaus, die am Empfang des Stunz-Seniorenheims gearbeitet hatte, könnte weitergetragen worden sein zur AWO-betreuten Seniorenwohnanlage um die Ecke, in der ich wohnte.

Ab Ende 2018, als ich die Wohnung nur noch im Notfall nutzte und dann im Trockenraum meine Nächte verbringen musste, wandte ich mich auch mehrmals an den Vermieter, die Wohnheim/ABG. Darauf kam Sozialbetreuer M. vorbei, wollte mir erst psychische Probleme andichten, gab dann aber an, dass Meldungen wie die meinen schon öfters vorgekommen seien. Am 17.12.2018 schilderte ich der ABG/Wohnheim meine Situation nochmal detailliert in einem Brief, aber umsonst.

Die verleugnete kriminelle Belastung meiner Wohnung in der Seniorenwohnanlage mit tieffrequentem Schall und Mikrowellen hatte nicht nur für mich schlimme Auswirkungen. Im Sommer 2018 ließ die Nachbarin S.V. nachts einen Krankenwagen wegen starken Hautbrennens kommen, wie ich das in meiner Wohnung oft erlebte: Unsere Betten standen praktisch nebeneinander, nur eine Wand dazwischen. Frau T. aus der Wohnung neben der von O.H. verstarb überraschend an einer seltenen Krebsart. Noch überraschender war der Auszug der über 80jährigen Frau G. aus der Wohnung unter der von O.H., nach über 20 Jahren vor Ort: Sie verweigerte meines Wissens zum Schluss die Mietzahlung, was auf Unbenutzbarkeit der Wohnung deuten könnte, und verließ Deutschland, trotz ihres hohen Alters, um sich in der Türkei, ihrem Geburtsland, wieder anzusiedeln.

Ein Hinweis auf das Ausmaß des kriminellen Netzwerks ist die Tatsache, dass ein Setting aus der Seniorenwohnanlage sich in meinem neuen Wohnhaus wiederholt: Die aus Armenien stammende Frau G. wohnte in der Wohnung neben der, aus der die Beschallung meiner Wohnung offenkundig stammte, der von O.H. Und ihr kleiner brauner Hund, ein eifriger Beller, dem offenbar die Stimmbänder durchtrennt wurden, hieß Luna.

Ausweichquartiere

Seit meiner ersten Vertreibung 2014 war ich dauerhaft auf der Suche nach aushäusigen Schlafplätzen. Bis zu meinem Umzug nach Schweinfurt konnte ich gelegentlich bei Freunden und Bekannten unterkriechen. In Schweinfurt bekam ich Kontakt zur Communität Casteller Ring bei Iphofen, wo ich zwischen 2014 und 2020 oft als „mithelfender Gast“ lebte. H.P., den ich Ende 2014 in Frankfurt kennengelernt hatte, besuchte ich bis zu meiner Rückkehr nach Frankfurt im Sommer 2016 von Schweinfurt aus regelmäßig. Danach übernachtete ich mehrere Jahre oft im Ibis- und im Achat-Hotel sowie in der Frankfurter Jugendherberge. Vom Jahreswechsel 2018/2019 bis August 2019 konnte ich das Gästebett meiner Nichte E.L. nutzen, wenn sie keinen anderen Besuch hatte.

Zu März 2019 fand ich ein Untermietzimmer, unerwartet, denn ich konkurrierte als Seniorin mit Student*innen. Erst lehnte die Zimmervermieterin ab, dann rief sie wieder an. Das Zimmer erwies sich als unbewohnbar, u.a., weil auch da die Belastungen wahrnehmbar waren, vor denen ich ausweichen wollte. Ich gab nach einer schrecklichen Nacht die Monatsmiete verloren, gewann im Februar 2020 den Prozess wegen der Rückgabe der Kaution (AZ 33 C 2161/19 (93)), erst im Juni 2020 zahlte die Vermieterin nach zähem Widerstand die Kaution vollständig zurück.

Selbst nach meinem Umzug im September 2019 in meine jetzige Wohnung hatte ich noch drei aushäusige Schlafplätze, die ich nach kurzer Zeit verlor. Ab dieser Zeit wurden meine digitalen Kommunikationen offenbar noch enger überwacht als früher, was zur Folge hatte, dass auch kleine Fluchten unterbunden wurden, wie das vermutlich für eine funktionierende Versuchsanordnung notwendig ist.

Beispielhaft die Erfahrung mit dem Achat-Hotel, das ich aus meiner Zeit in der Seniorenwohnanlage kannte. Als ich ohne Anmeldung vom 14. bis 16. Februar 2020 dort übernachtete, gab es kein Problem. Mit Anmeldung schon: Am 7. März 2020 wurde ich um 3 Uhr früh aus Zimmer 119 durch heftigen Infraschall vertrieben, bekam zum Glück die letzte S-Bahn raus und kotzte noch am Berkersheimer Bahnweg ins Feld. Dann machte die Pandemie auswärtige Übernachtungen so lange unmöglich, dass ich mich nun anders behelfe: Ich bleibe im Haus und wandere nachts mit meiner Campingmatte über die Flure.

Meine neue Wohnung im Gemeinschaftlich-Wohnen-Projekt Hestia e.V.

Im Frühjahr 2019 fand ich meine neue Wohnung auf der Website von Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen e.V. und schon im September 2019, also ungewöhnlich schnell, konnte ich als Mitglied des 2018 gegründeten Hestia e.V. eine der verfügbaren 24 Wohnungen in der DRK-geführten Siedlungsgemeinschaft mit geflüchtete Familien beziehen. Stand September 2021 besteht die altersgemischte Hestia-Wohngruppe aus 27 Menschen, darunter 5 Kinder, die in 19 der 24 Wohnungen wohnen. Über die Hälfte dieser Menschen ist Rentner*in oder kurz vor der Verrentung.

Gemeinschaftliches Wohnen bringt es gewöhnlich mit sich, dass es einen Gemeinschaftsraum gibt, in dem sich alle Mitglieder des Projektes treffen können. Ich in meiner besonderen Lage hoffte außerdem, notfalls in den Gemeinschaftsraum ausweichen zu können. Aber einen Gemeinschaftsraum gibt es nicht, ein Alleinstellungsmerkmal zumindest in Frankfurt, obwohl Hestia an der Planung der Siedlungsgemeinschaft beteiligt war. Zwar kann der kleine DRK-Gemeinschaftsraum genutzt werden, aber nur zu 25 %, und auch nur in Abstimmung mit den DRK-Mitarbeiter*innen, die hier Veranstaltungen für die Geflüchteten und deren Kinder anbieten. Die Nutzung ist im Kooperationsvereinbarung geregelt, u.a. ist sie kostenfrei, wobei der Hestia-Vorstand dafür dennoch Gebühren eintreibt.

Die Kooperationsvereinbarung des Vermieters DRK mit dem Hestia-Verein wurde erst im Sommer 2020 geschlossen, nach langwierigen Anwaltskonsultationen, obwohl es in einer solchen Vereinbarung nur um Belegungs-, Nutzungs- und Gestaltungsrechte hätte gehen können: Der Grund für die lange Dauer des Verfahrens war wahrscheinlich der erste Absatz der Vereinbarung, der im Entwurf fehlt, den wir vom Hestia-Wohnprojekt im Vorfeld bekommen hatten.

In diesem Absatz wird festgestellt, dass von den 24 Wohnungen, die dem Wohnprojekt zugedacht und als Wohnungen des ersten Förderwegs (F1- bzw. Sozialwohnungen) geplant waren, zu Hestias Gunsten 12 durch das Wohnungsamt in freifinanzierte Wohnungen umgewandelt wurden. Weil ich diesen Passus so sonderbar fand, machte ich mir Exzerpte, als ich während einer Vereinsversammlung Einblick nehmen konnte. Warum widmet das Wohnungsamt F1-Wohnungen in sog. freifinanzierte Wohnungen mit annähernd marktüblichen Mieten um, obwohl in Frankfurt ein großer Mangel an F1-Wohnungen herrscht? Und warum steht eine Angelegenheit des städtischen Wohnungsamtes in einer Kooperationsvereinbarung zwischen dem Deutschen Roten Kreuz und einem Gemeinschaftlich-Wohnen-Projekt? Sollte damit auf einen Bonus für den Hestia-Vorstand und seine Freunde hingewiesen werden? Wird dafür eine Gegenleistung erwartet?

Auffallend ist auch, dass 5 der 24 Wohnungen, darunter 4 F1-Wohnungen, von Hestia nicht vergeben werden konnten, trotz des Mangels an bezahlbarem Wohnraum in Frankfurt. Könnte das ein Hinweis darauf sein, dass nicht jede/r da reinziehen sollte, sondern nur Menschen mit bestimmten Merkmalen? Die übrig gebliebenen 5 Wohnungen wurden später durch das Wohnungsamt und dem Vermieter DRK an andere vermietet. Mindestens eine dieser Wohnungen, eine F1-Wohnung, scheint dauerhaft unbewohnt zu sein: Wird sie ebenfalls beschallt?

Hestia-Vereinszweck soll laut der Satzung in der Fassung vom 12.10.2019 die Förderung der Altenhilfe und Hilfe für die Geflüchteten unter den Nachbarn sein. Dieser Zweck könnte aus opportunistischen Gründen gewählt worden sein und der Verein dient möglicherweise einem ganz anderen Ziel. Denn ursprünglich waren die 24 F1-Wohnungen Harheimer Senior*innen zugedacht. Und diese 24 Wohnungen befinden sich nunmal in einer Wohnanlage für geflüchtete Familien. Die Mehrheit der Vereinsmitglieder ist bereits alt oder nahe dran, die Möglichkeit gegenseitiger Hilfe darum eher gering, und großes Engagement für Senioren im Allgemeinen ist nicht wahrnehmbar. Darüber hinaus sind viele der Vereinsmitglieder in F1-Wohnungen, wenig überraschend, nicht von großer Hilfsbereitschaft für die geflüchteten Nachbarn motiviert, denen es häufig besser geht als ihnen, gesundheitlich und auch materiell. Erschwerend kommt hinzu, dass der Kinder-Lärm, auch noch von Geflüchteten-Kindern, die Senior*innen weiter aufbringt.

Ein Hinweis auf einen eher taktisch gewählten Vereinszweck könnte sein, dass auch die meisten der finanziell Bessergestellten in den freifinanzierten Wohnungen sich nicht durch großes Engagement für die Geflüchteten auszeichnen, abgesehen von  punktuellen PR-Aktionen. Manche scheinen sogar Probleme damit zu haben, auf Augenhöhe mit Deutschen umzugehen, deren Vorfahren aus anderen Weltgegenden stammen, so jedenfalls meine Erfahrung.

Das Fehlen einer gleichberechtigten Gemeinschaft und die klare soziale Trennung zwischen der Gruppe in den freifinanzierten Wohnungen und die Gruppe in den F1-Wohnungen könnte beabsichtigt sein. Erstere gehören mehrheitlich zur gleichen sozio-kulturellen Gruppe und kennen sich offenbar schon länger. Die Bewohner*innen der F1-Wohnungen sind eine auffallend heterogene Gruppe, die sich größtenteils erst im Jahr des Einzugs kennenlernte. Die Ausnahme stellt B.M. dar, die in einer F1-Wohnung lebt, den Hestia-Vorstand aber offenkundig schon lange kennt. Nach welchen Kriterien hat der Hestia-Vorstand samt Anhang die später dazu gekommenen Mitglieder ausgewählt? Hohes Alter? Bestimmte Vorerkrankungen? Große Armut mit entsprechendem Manipulationspotential? Empfehlungen von außen?

Die besondere soziale Ordnung im Verein soll offenbar nicht nach außen dringen: Die Hestia-Pressebeauftragte B.S., Schwester der Vorstandsvorsitzenden R.S., ließ in der Frankfurter Rundschau vom 15.02.2021 wahrheitswidrig verkünden, dass es unter den Hestias „Gemeinschaft statt Pandemie“ gebe. Tatsächlich aber existiert kein Hestia-Gemeinschaftsraum, folglich gab es noch nie beispielsweise einen gemeinsamen Kochtermin. Den Hestia-Schrebergarten nutzt nur eine kleine Minderheit. Und statt gemeinsam getroffener Entscheidungen gab es bislang ausschließlich Verordnungen des Vorstands. Interessanterweise trägt auch eine der beiden interviewten Frauen, das Vorstandsmitglied E.S., in der Zeitung einen etwas anderen Vornamen als den, den sie jetzt führt. 

Ein Indiz für die Verstrickung des Hestia-Vorstandes mit dem kriminellen Netzwerk sind die Dienstanforderung an uns Mieter*innen in den F1-Wohnungen, überwiegend im Seniorenalter, mehrfach sogar schriftlich. Wir sollen gießen, Wege fegen, Müll aufheben – explizit, weil wir in den günstigeren Wohnungen wohnen, obwohl davon nichts in den Mietverträgen oder der Vereinssatzung steht. Auffällig ist auch, dass Vorstandsmitglieder und Leute aus dem Umfeld des Vorstands sich Sonderrechte herausnehmen, als seien sie Eigentümer, nicht Mieter*innen wie alle anderen auch: E.S. vom Hestia-Vorstand und B.S., die Schwester der Vorstandsvorsitzenden, lagerten beispielsweise anfangs ohne Absprache immer wieder überschüssiges Mobiliar auf den Gängen des Haus 8, einmal fand ich sogar einen Sack Kartoffeln dort. Und sehr beunruhigend war für mich, wie B.S., die in der Wohnung neben meiner wohnt, in der Einzugsphase hartnäckig darauf bestand, „meinen“ (My-Hammer)-Handwerker auch bei sich zu beschäftigen, als gäbe es nur den einen. Sollte er meine Kochzeile mit einem Teil zur besseren Beschallung meiner Wohnung ergänzen?

In meine besondere Wohnsituation weihte ich die Vereinsvorsitzende R.S. kurz nach Einzug ein, als ich feststellte, dass ich immer noch im Fokus des kriminellen Netzwerks bin. Sie wies mich damals an, über meine Lage zu schweigen, ohne weitere Fragen, ohne Mitgefühl, ohne ein Hilfsangebot, und sie kam sonderbarerweise auch nicht auf dieses Thema zurück: Bis ich mich bei einer Vereinssitzung am 31.7.2021 outete und angab, Teile meinen Nächte im Flur zu verbringen, wo mich kurz davor E.S. zu beiderseitigem Schrecken gefunden hatte.

Um mich am weiteren Reden vor den übrigen Vereinsmitgliedern zu hindern, wurde ein Treffen mit dem Vorstand in Aussicht gestellt, das am 16.8.2021 stattfand. Ich schilderte den Vorstandsfrauen R.S., E.S., und J.B. ich meine Lage nochmal in allen Details, obwohl alle drei diesen Blog kennen. Aber auch die Schilderung meiner Leiden zog weder Mitleid noch ein Hilfsangebot nach sich. Vorstandsvorsitzende R.S. verlangte im Gegenteil, ich solle weitere Anzeigen gegen Hestia-Mitglieder mit ihr absprechen oder anderenfalls den Verein verlassen: Mithin stellt sich der Hestia-Vorstand vor B.M. – obwohl ihr mutmaßlich kriminelles Handeln zu meinem Nachteil nicht in Abrede gestellt wurde. Möglicherweise wurde sie sogar angestiftet: Sie hat ihrem sprachlichen Ausdruck nach wenig formale Bildung und war vor ihrem Einzug offenkundig sehr arm. Der Vorstand und sein Umfeld dagegen haben wahrscheinlich irgendein Studium absolviert und eben genug Geld, um in einer freifinanzierten Wohnung leben zu können.

Parallelen zur vorhergehenden Wohnung

Bemerkenswert ist, dass es in meiner jetzigen Wohnung Parallelen zur Situation in meiner vorhergehenden Wohnung gibt: Woraus sich ergibt, dass ich die neue Wohnung nicht zufällig fand. Die mutmaßliche derzeitige Handlangerin B.M. ist wie O.H. in der vorhergehenden Wohnung eine hochbetagte und über jeden Zweifel eigentlich erhabene Person. B.M. wohnt im 1. Stock in einer Sandwich-Position, wie O.H. in der Seniorenwohnanlage. Über ihr wohne ich, unter ihr V.H., beides gut geeignete Zielwohnungen für kriminelle Aktivitäten.

Eine besonders auffällige Wiederholung des Settings ist der stumme Hund Luna der Frau G. in der Wohnung neben der von O.H.. Aus B.M.s Wohnung drang bis Frühjahr 2021 eine Hörkulisse, die der aus der Seniorenwohnanlage glich: Die ganze Nacht Schritte, dumpf-nachhallende Schläge gegen Mauerwerk bzw. Boden, eine Zeitlang auch Schall-Stakkati. Seitdem ich darüber gebloggt habe, bemüht sie sich um Geräuschlosigkeit, klappt nur nicht ganz. 

Am 28. März 2021 meinte ich im schalligen Flur obendrein die Stimme einer der Zeuginnen Jehovas zu hören, die ich aus der Seniorenwohnanlage kenne, jedenfalls den Sprachklang einer Russisch-Muttersprachlerin. „Dürfen wir reinkommen?“, dann aus B.M.s Wohnung einen Stunde lang Gemurmel, begleitet von den ominösen dumpfen Schlägen. Es klang nach einer Unterweisung in der Bedienung der Beschallungsmachinerie.

Einschüchterungsversuche und direkte Angriffe

Bedrohungen und direkte Angriffe als Begleiterscheinungen dieser Art krimineller Aktivitäten erkenne ich erst jetzt, in der Rückschau, als zielgerichtete Maßnahmen, Opfer zu lähmen und eine Versuchsanordnung auf diese Weise abzusichern. Ich hatte solche Interventionen schon in mehreren früheren Wohnungen erlebt, aber das Ausmaß hat sich in der neuen Wohnung deutlich gesteigert.

2020 gab es mehrmaligen Hausfriedensbruch, d.h. eine Person war in meine Wohnung eingedrungen, ohne die Tür aufzubrechen, wahrscheinlich mit einem Schlüssel. Erkennbar war das daran, dass ich dreimal unerklärliche Blutspuren vorfand, an einem Kissen, an Unterwäsche und an einem Rock, wovon ich Fotos machte. Einmal wurde mit einem spitzen Gegenstand, vermutlich mit einem Schlüssel, ein Loch in die Wohnungstür innen gestoßen. Ein Paar Ohrringe wurde gestohlen. Ich zeigte den Hausfriedensbruch samt Sachbeschädigung und Diebstahl an, worauf ich die Ohrringe wiederfand, aber erst im Februar 2021, lange nachdem ich das Schloss im August 2020 hatte wechseln lassen: In einer Schublade, die auch meine Geldreserven enthält und die ich daher fast täglich öffne.

Nachdem ich meine Klage gegen das Land Hessen auf dem Blog veröffentlicht hatte, wurde der Hausfriedensbruch abgelöst durch digitale Eingriffe, z.B. die nachvollziehbare Überwachung meiner Mails, und durch physische Angriffe mit Infraschall und Mikrowellen.

Anfang März 2021 hatte ich ein Mikrowellen-Messgerät gemietet, was über meinen Mail-Account nachvollziehbar war. In der Mietwoche gingen in der ganzen Wohnung die Ausschläge kaum über „Grün“ hinaus: Weder auf dem Mietgerät noch auf meine eigenen Messgerät. Die Wohnung fühlte sich jedoch so belastet an wie immer: Ein Hinweis darauf, dass tieffrequenter Schall der wesentliche Faktor ist. Kaum hatte ich das Mietgerät zurückgeschickt, wechselten die Mikrowellen-Werte im Wohnbereich auf Rot, und zwar an den Stellen, an denen ich oft und lange bin: Kopfkissen, Arbeits- und Eßplatz, Spüle. Den Täter*innen war offenbar nicht bekannt, dass ich ein eigenes Mikrowellen-Messgerät besaß. Fotos der „Rot“-Bereiche stellte ich der Frankfurter Polizei zur Verfügung, hier ein Beispiel.

Am 3. März 2021 wurde ich direkt angegriffen, als ich an meinem Rechner saß. Die heftigen Krämpfe vergingen, als ich aus der Wohnung floh, und glichen denen, die ich bei meinem Auszug aus der zweiten Schweinfurter Wohnung erlebt hatte. Da ich am Abend zuvor an einem Text gearbeitet hatte, der genau dieses Ereignis zum Thema hatte, nehme ich an, dass mein Bildschirm-Inhalt mitgelesen werden kann und dass ich mit diesem Angriff bedroht werden sollte.

Am 22. März 2021 fuhr ich den Rechner hoch und wollte ins Netz, aber mein Mail-Account war schon aktiv, die Mails nach Betreff sortiert. Ich machte einen Screenshot und den PC sofort wieder aus, muss nach diesem Erlebnis aber davon ausgehen, dass meine Mails schon länger überwacht wurden, vermutlich von einer Person in räumlicher Nähe.

Darüber hinaus wurde der Bildschirm-Inhalt auch mehrmals manipuliert. Am 1. April 2021 erloschen beispielsweise die Bildschirmanzeigen für die Speichermedien der Überwachungskameras, sodass ich sie nicht auslesen konnte, was wieder ging, als ich meine Umgebung wechselte. Am 10. April 2021 wurden, während ich diesen Blog bearbeitete, einige Links auf dem aktuellen Screen zerstört.

Der direkte Angriff mit Infraschall und die gezielte Mikrowellenbestrahlung bestimmter Plätze in meiner Wohnung müssen aus B.M.s Wohnung kommen, die unter meiner liegt. Die Bildschirm-Manipulationen können auch aus einer anderen Wohnung in der Umgebung oder aus einem der anderen Häuser unserer Siedlungsgemeinschaft stammen, möglicherweise im Zusammenhang mit den ungewöhnlich benannten Routern, z.B. BND#01 oder mossad.

Am 20. Mai 2021 wurde eine Reservierung von meinem I-Phone gelöscht, möglicherweise bereits in der Wohnung: Ich vermute einen Zusammenhang mit einer Vereinsveranstaltung, zu der ich nach Wunsch des Vereinsmitglieds C.R. anwesend sein sollte (siehe Mutmaßliche Täter*innen…)

Am 19. Juli 2021 um kurz nach 10 Uhr wurde mein I-Phone wieder gehackt, aber nicht in der Wohnung, sondern vor dem Bürgeramt Nieder-Eschbach, wo ich nach vorheriger Termin-Buchung einen neuen Personalausweis beantragen wollte. In der Warteschlange vor dem Haus erlebte ich mal wieder einen Mikrowellen- oder Infraschall-Angriff mit Hitzeempfindung und Körpergeruch, wunderte mich über die Schwierigkeiten beim Einschalten des Geräts, und dass das Touch-ID-Symbol den Screen blockierte. Ich konnte mein Mail-Account schließlich erreichen, sonderbarerweise, ohne dass ich die SIM eingeben musste, und fand meine Mails wieder nach Betreff sortiert, wie schon bei dem Angriff am 22. März 2021 zuhause am PC.

Im Frankfurter Apple-Store spielte der Mitarbeiter die Software von seinem Rechner neu auf, weil ihn der Hinweis auf meinem iPhone irritiert zu haben schien: „Home-Button muss gewartet werden“. Kurz danach tauchte das Touch-ID-Symbol aber wieder auf und zeigt mir nun regelmäßig an, wann mein iPhone überwacht wird. Laut Pegasus-Projekt-Recherchen können auch iPhones gehackt werden, aber nur durch ausgewählte Parteien, etwa einem Nachrichtendienst, oder einer entsprechenden Sektion der Polizei.

Für die These einer Aggression durch die Polizei spricht: Die Warteschlange vor dem Bürgeramt Frankfurt Nieder-Eschbach war entstanden, weil im Bürgeramt alle Drucker ausgefallen waren, sodass die Amtsgeschäfte ausgesetzt werden mussten. Es ist anzunehmen, dass die Drucker in einem WLAN-Netzwerk betrieben werden, das durch Mikrowellen oder Infraschall gestört werden kann. Und sonderbar: Montags zwischen 10 und 12 Uhr hat der Polizist A.W. in diesem Bürgeramt seine wöchentliche Sprechstunde, der gleiche, der mich am 4. März 2021 in meiner Wohnung besucht und mir eine psychische Erkrankung als Ursache für meine Klagen unterschieben wollte.

Mutmaßliche Täter*innen und ihre Unterstützer*innen

Die Belastung meiner Wohnung unterm Dach stammt, wie schon in der Wohnung zuvor, aus der Wohnung darunter, der von B.M. und ist auch nur von dort so flächendeckend möglich. Auch die Mikrowellen-Hotspots, die ich fotografieren konnte, lassen sich nur aus ihrer Wohnung so genau anzielen. Außerdem höre ich seit meinem Einzug fast jede Nacht Geräusche, die eine Belastung ankündigen: Bis etwa April 2021 laute, aggressive Schritte, dumpfe Schläge, Schallstakkati. Seit ich die Hörbarkeit ihrer Aktivitäten hier thematisiert habe, zeigt mir wanderndes Knirschen an, wo B.M. gerade herumschleicht, sie ist eine schwere Person, und seit Oktober 2021 wurden die dumpfen Schläge als Anzeichen für einen Belastungstrigger durch ein Geräusch ergänzt, das nach einem herumgeruckelten Stuhl klingt.

Wenn ich im Flur bin, haben die Geräusche aus B.M.s Wohnung offenbar das Ziel mich zu vertreiben: Pseudostarts des Lifts, stundenlanges Klackern des Flurlichts auf den einzelnen Etagen, Staubsaugergeräusche, Gepolter, lautes Rumstampfen, manchmal auch geräuschvolle Ausflüge auf den Laubengang oder vor das Haus. B.M. ist nicht immer allein aktiv. An einem der ersten Nächte, als ich das Radio nachts laufen ließ, ging B.M.s Wohnungstür auf und die Stimme eines jüngeren Mannes äffte die Musik nach. In der Nacht vom 17. auf 18. Oktober 2021 um ca. 1 Uhr wurde es bei B.M. so laut, dass andere im Haus das gehört haben müssen: Erst ein Empörungsschrei, dann Gebrüll, eindeutig die markante Stimme von B.M.: Warum hast du das getan! Du dummer Hund! Du dummer Idiotenhund! Gekontert durch Gemurmel, worauf der Lärm aufhörte und demonstrativ lautes Gähnen einsetzte, B.M., und ein Mann.

B.M. hat im Hestia-Verbund nach meiner Wahrnehmung eine Sonderposition. Bei der ersten Sonnwendfeier fand der Abschluss-Umtrunk in ihrer Wohnung statt, obwohl dafür kein Grund ersichtlich war. B.M. hatte aufgetischt und sogar Punsch vorbereitet, obwohl sie selber gar keinen trinkt. Als der Solgarden-Bautrupp abrückte, wurde sie mit der Kuchen-Produktion beauftragt, und diesen Kuchen versuchte B.M. bei mir abzuliefern: Weil die Baufirma Solgarden zu meinen Gunsten bzw. Ungunsten in ihrer Wohnung einen Einbau vorgenommen hatte? Bei einer Vereinssitzung kurz nach Einzug verkündete B.M. mit großer Selbstverständlichkeit in die Runde, dass die Flüchtlingsfamilien für sie „Zigeuner“ wären, so, als rechnete sie eher mit Zustimmung als mit Widerspruch. Dazu passt, wie die Hestia-Vorstandsvorsitzende R.S. vor Publikum darauf beharrte, dass ich Inderin sei, und erstaunlich wütend reagierte, als ich meinerseits darauf bestand, Deutsche zu sein: Deutsche mit Zigeuner-Potential natürlich.

B.M. wäre die erste Tatverdächtige, quasi das Bauernopfer, sollte ich demnächst sterben oder eine Beschädigung erfahren. Die Spuren des Hausfriedensbruchs lassen sich ihr gut zuordnen, und ihre Haltung zu „anderen“, also zu Leuten wie mir, erleichtert ihr wahrscheinlich die Trakterung meiner Person. Wegen all dieser Indizien habe ich sie mehrmals angezeigt, als einzige, obwohl ich davon ausgehe, dass sie nicht allein am Werk ist, sondern durch bestimmte Hestia-Mitglieder angestiftet und unterstützt wird.

Ein Motiv für B.M.s Bereitschaft zur Täterschaft könnten ihre materiellen Verhältnisse sein, die sich seit Einzug deutlich verbessert zu haben scheinen. Sie soll dem Flurfunk nach vor ihrer Verrentung ihren Lebensunterhalt als Selbständige mit der nächtlichen Büroreinigung verdient haben, ist also die nächtliche Traktierungsarbeit gewohnt. Die Selbständigkeit könnte eine geringe Rente verursacht haben. Jedenfalls zog sie 2019 mit ärmlichem und teilweise verschimmeltem Mobiliar ein, besitzt jetzt aber eine ansehnliche neue Einrichtung und stellt auch sonst deutlich mehr Wohlstand aus. Die bezahlte Treppenhausreinigung, um die sie sich zu Anfang nachdrücklich beworben hatte, gab sie nach anderthalb Jahren auf.

A.L.-B. ist kein Hestia-Mitglied, aber dennoch offenbar schon lang mit dem harten Hestia-Kern verbandelt. Bei meinem Einzug stellte sie sich als Lula vor und gab an, ihr Vater oder Großvater sei Inder gewesen, obwohl der Augenschein eher eine afroamerikanische Herkunft nahelegt. Der Name könnte eine spontane Erfindung gewesen sein, passend zum ungewöhnlichen Namen ihres stummen Hundes: Luna. Noch sonderbarer aber ist, dass es bereits in meiner vorhergehenden Wohnung einen Hund namens Luna gab, und auch der war stumm. Diese Luna ist vermutlich ein Beagle und stammt laut Auskunft von A.L.-B. aus einem Labor, ein Versuchshund also, so wie ich ein Versuchsmensch zu sein scheine. Ob Luna aber wirklich aus einem Labor stammt, muss nicht zwingend der Wahrheit entsprechen, und A.L.-B. hat selber für die Durchtrennung der Stimmbänder gesorgt. Wenn ja: Um Gebell zu verhindern, wenn der Hund mit Infraschall und/oder Mikrowellen traktiert wird? Sie geht jedenfalls erstaunlich lieblos mit Luna um und scheint ihn selbst in der Wohnung nicht von der Leine zu lassen. Wenn ich mich im Flur vor ihrer Wohnung befinde, wird der Hund unruhig und es scharrt, als bewegte er ein Möbelstück, evtl. einen Stuhl. Ist das Geräusch beabsichtigt, als Warnung vor Einbrechern oder vor Angriffen mit Infraschall und/oder Mikrowellen aus einer angrenzenden Wohnung? A.L.-B. wohnt ebenfalls in einer Sozialwohnung, obwohl sie ihren Angaben nach vor ihrer Verrentung als Anwältin tätig war: Eigentlich kein Beruf mit besonders hohem Armutsrisiko. Auch bei A.L.-B. scheint der Wohlstand eingekehrt zu sein, u.a. in Form eines 2021 erworbenen PKWs. 

A.L.-B. und B.M. halten in der Regel Abstand voneinander, aber es gibt Hinweise darauf, dass sie sich schon lange kennen. Das Vorstandsmitglied J.B. mit Rufnamen M. fragte am 12. Juni 2021 per Mail alle Bewohner*innen von Haus 8, ob A.L.-B. am Tag X oder am Tag Y Geburtstag habe. Diese genaue Eingrenzung des Geburtsdatums lässt Detailwissen über A.L.-B. vermuten, das auf engere Bande schließen lässt. Woher stammt es? Wieso halten A.L.-B. und B.M. keinen engeren Kontakt, da sie auf einer Etage wohnen? Jedenfalls: M.M. konnte die Frage nach dem korrekten Geburtstag beantworten: Sie habe ihre Mutter gefragt, die das richtige Datum wusste. Einmal kam ich dazu, als A.L.-B. und B.M. gemeinsam abends ausfuhren. Und A.L.-B. organisiert immer wieder zusammen mit B.M. Treffen der Hausgemeinschaft, bei denen ich ausgeschlossen bin. Auch dies wäre typisch für Täterschaft.

Das Hestia-Mitglied C.R. mit dem nach einem Frühjahrsgemüse klingenden Rufnamen S., so um die 50, Irokesenschnitt, nach eigenen Angaben in der Container-Szene aktiv, ist jedoch möglicherweise noch stärker involviert in die Besonderheiten der Siedlungsgemeinschaft. Sie kümmert sich auffällig engagiert um die Belange des Vereins wie der Gemeinschaftssiedlung und unterhält zum Hestia-Vorstand, zu einzelnen Hestia-Mitgliedern und DRK-Mitarbeitern wie auch zu den Geflüchteten deutlich intensivere Kontakte als alle anderen Vereinsmitglieder einschließlich des Hestia-Vorstands, obwohl dafür Amt oder Auftrag zu fehlen scheinen: Außer sie wäre die inoffizielle Managerin der von mir vermuteten Versuchsanordnung.

In diese Richtung deutet beispielsweise, dass sie aus eigenem Antrieb die Belobigungsfeier für den Hestia-Vorstand am 20. Mai 2021 organisiert hatte. An diesem Tag wurde eine Reservierung für ein Zeitfenster von meinem iPhone gelöscht, das zeitgleich war mit der Belobigungsfeier. Als ich ahnungslos vom Hof radelte, winkte sie mir untypisch strahlend, wie mir schien sogar triumphierend zu, im Sinne von: Du hast heute keine Reservierung und wirst gleich wieder zurückkommen! C.R. könnte für die oben geschilderten digitalen Einschüchterungsversuche verantwortlich sein, denn sie hatte 2019 zum Einzug mehrmals rumgemailt, dass sie bei der Einrichtung von WLAN-Netzen behilflich sein könne, mithin muss sie IT-Wissen besitzen.

C.R. könnte auch mit dem Hausfriedensbruch zu tun gehabt haben: Sie verfügt über den Schlüssel zum Haus 8, weil sie die Gartenhütte des hier wohnenden W.W. nutzt. Als ich meinen Zweitschlüssel bei ihr deponierte, wie das auch andere Vereinsmitglieder gemacht hatten, reagierte sie mit Abwehr. Sie wäre als erste tatverdächtig gewesen, wenn der Hausfriedensbruch von Anfang an geplant war. Tatsächlich fand der Hausfriedensbruch erst statt, als ich den Schlüssel an das Ehepaar K. weitergereicht hatte. Als ich den spontan abholte, war er an Ort und Stelle, und sowohl mir wie auch der Polizei gegenüber gab das Ehepaar an, den Schlüssel nicht weitergegeben zu haben.

Obwohl C.R. meinen Zweitschlüssel nicht hüten wollte und über einen eigenen Internetzugang verfügt, sollte ich für sie im Internet ein Gesundheitsprodukt bestellen und diese Bestellung dabei vorfinanzieren. Das könnte ein Versuch gewesen sein, mich dienstbar zu machen und finanziell auszubeuten, wie ich das schon öfters erlebt habe. Aber die Übertragung der Bestellung an mich könnte auch den Zweck gehabt haben, ihren Aufenthaltsort und ihren gesundheitlichen Zustand zu verschleiern. Ihre Wohnungseinrichtung ist so karg, dass ein kurzfristiger Wohnungswechsel leicht möglich wäre und sie erzählte auch einmal, dass sie keine Löcher in die Wände gebohrt habe. Ein Kontrast zu ihrem spartanischen Wohnungs- und Lebenstil bildet allerdings ihre Aussage, sie habe zuviel geerbt, um Anspruch auf eine F1- oder F2-Wohnung zu haben.

Nachbarin A.L.-B. mit dem stummen Hund Luna erzählte einmal, dass C.R. sie schon zum Richtfest der Wohnanlage 2018 besucht habe, um sie für den Verein zu werben, was A.L.-B. aber abgelehnt habe. Das bestreitet C.R.: Sie sei zusammen mit mir erstmals zu einer Vereinsversammlung gekommen. Wenn das stimmt, dann ist ihr ungewöhnlich starkes Engagement in der Gemeinschaftssiedlung erklärungsbedürftig.

Menschenversuche in Frankfurt Harheim

Ich bin überzeugt davon, dass in Haus 8 der DRK-Gemeinschaftssiedlung in Frankfurt Harheim eine Versuchsstation für Infraschall betrieben wird, mit 4 bis 5 Probanden, alle im Seniorenalter, die meisten mit Vorerkrankungen. Senior*innen würden gesundheitliche Probleme aufgrund der Traktierung zuerst ihrem Alter zuschreiben, ebenso wie ihre Ärzte, und diese Proband*innen würden die Belastung auch lange nicht wahrnehmen können, wenn sie nicht sehr stark ist. Bei mir dauerte es ca. 5 Jahre, bis ich sie spürte und versuchen konnte, auszuweichen.

Während meiner Aufenthalte im Flur konnte ich Beobachtungen machen, die diese These unterfüttern. Zunächst fand ich auffällig, dass im Flur die Belastung zwar meist geringer ist als in meiner Wohnung – aber in wechselnder Intensität durchaus vorhanden. Ich habe schon alle brauchbaren Plätze durchprobiert, überall das gleiche. Das bedeutet, dass die Belastung nicht nur meiner Wohnung gilt und nicht nur aus B.M.s Wohnung kommt, sondern auch aus der von A.L.-B., die gegenüber von B.M. wohnt. Eine Bestätigung meiner Annahme sehe ich darin, dass Nachbar W.W. die dumpfen Schlaggeräusche in seiner EG-Wohnung hört, und sogar in der von G.H. im 2. OG, an deren Tür er nachts mal lauschte: Er wohnt unter A.L.-B., G.H. darüber. Solche Schlaggeräusche begleiten nach meiner inzwischen langjährigen Erfahrung die Belastung einer Wohnung mit tieffrequentem Schall / Infraschall. Die wechselnde Intensität der Belastung, ob in meiner Wohnung oder auf dem Flur, verweist auf deren willentlicher waffenförmiger Manipulierbarkeit.

Seit etwa Juni 2021 fällt mir auf der Flurseite der Nachbarin G.H. außerdem auf, dass da meine Nasenschleimhäute häufig stark anschwellen: Ein Phänomen, das aufhört, sobald ich diese Stelle des Flurs verlasse. G.H. litt bereits unter Allergien, vorwiegend gegen Pollen, als sie ihre Wohnung bezog. Kann es sein, dass das kriminelle Netzwerk Zugriff auf Krankendaten hat und bereits vorliegende gesundheitliche Einschränkungen gezielt verstärkt? Auffällig finde ich auch die stehende Geruchswolke in der Nähe der Wohnung von G.H. und um ihre Person. Stationäre Geruchswolken kenne ich aus mehreren meiner vorhergehenden Wohnungen als Anzeichen für die Belastung mit tieffrequentem Schall und/oder Mikrowellen. G.H. benutzt jedenfalls als Allergikerin kein Parfum.

Seit ich diese Beobachtung hier veröffentlicht habe, tritt das Phänomen der anschwellenden Nasenschleimhäute auch anderswo auf, etwa in meiner Wohnung. Überhaupt ist bemerkenswert, dass auf die meisten meiner Veröffentlichungen prompt eine Anpassung im Täterverhalten erfolgt. Das zeigt, dass die kriminellen Akteure ihre Aktivitäten zu verschleiern versuchen und zu diesem Zweck diesen Blog fleißig studieren. 

Auf den Betrieb einer Versuchssituation im Haus 8 verweist auch, dass sich die Mikrowellen-Belastung in meiner Wohnung offenbar steuern lässt. Das könnte mit der Fußbodenheizung in meiner Wohnung zusammenhängen, die in den ersten Monaten nur schlecht funktionierte, was bei einem Neubau als normal durchgegangen wäre, wenn sich der neue Hausverwalter Dr. A.E. nicht persönlich darum gekümmert hätte. Wie im Abschnitt Einschüchterungsversuche… geschildert: Es gab die gleichmäßig geringe Belastung in der Woche, in der ich ein Miet-Mikrowellen-Messgerät im Gebrauch hatte. Das wechselte nach der Mietwoche zu einem auffällig veränderten Belastungsmuster mit stark erhöhter punktueller Belastung an den Stellen in der Wohnung, an denen ich mich häufig aufhalte, offenbar ein Angriffsversuch. Als ich darüber bloggte, wechselte das Belastungsprofil in einen am Grundriss der Wohnung ausgerichteten Dauermodus, der heizungsuntypisch ist und eine Manipulierungsabsicht nahelegt. Ein Indiz für die These einer Versuchsstation in der Gemeinschaftwohnanlage ist ebenfalls das offenkundig geplante Fehlen eines Gemeinschaftraums für das Gemeinschaftlich-Wohnen-Projekt Hestia.

Es gibt sogar medizinisches Hilfspersonal vor Ort, in Gestalt der beiden jungen Frauen aus Kenya. E. und P.K. haben ein Brüderpaar aus dem Nachbarort Nieder-Erlenbach geheiratet, das einen Pflegedienst betreibt. Die Ehen scheinen eingeschlafen zu sein, trotz dreier Kinder, aber die berufliche Verbindung hat gehalten, zumindest bei P.K., die ihrer eigenen Angabe nach von Beginn an bei Hestia dabei war und in ihrer Berufseigenschaft möglicherweise mit eingeplant wurde.

Kollateralschäden?

Handlanger*innen bedienen als Laien eine Installation zur Abstrahlung von tieffrequentem Schall und/oder Mikrowellen mit wahrscheinlich unzureichendem Wissen über Folgen: Wissen könnte der angestrebte Ertrag sein. Demnach könnten der Tod meiner Freundin A.B. im Jahre 2013 und der Tod des Nachbarn R.B.-B. im Jahr 2014 Unfälle und keine geplanten Morde gewesen sein. Handlanger*innen nehmen das Risiko eines Mordes auf sich, weil sie unter den gegenwärtigen Umständen der Regelungslücke nicht zur Verantwortung gezogen werden können. Aber auch, wenn bei Handlanger*innen nur Unkenntnis vorliegt und keine Mordabsicht: Die kriminell verursachte Belastung von Wohnungen kommt dennoch einem Mordversuch in Zeitlupe gleich.

B.M. scheint sich dieses Risikos bewusst zu sein: Eines heißen nachmittags des Sommers 2020 rief sie mindestens eine Viertelstunde lang so laut den Vornamen ihrer Nachbarin U.W, dass es über den großen Hof hallte und Kinder vom anderen Ende zurückriefen. B.M.s Rufe klangen panisch, so, als glaubte sie, U.W. sei in einer Notlage. Das erinnerte mich an das Angriffserlebnis 2016 in Schweinfurt. Die Nachbarin klingelte bei mir Sturm und trieb mich unter einem Vorwand aus der Wohnung, offenbar, um mich aus der Schusslinie zu holen und meinen Zustand zu überprüfen. Tatsächlich starb in diesem Jahr der Gefährte von U.W., der sie oft besucht und auf mich einen altersgemäß fitten Eindruck gemacht hatte.

Am Morgen des 8. August 2021 lief mir B.M. im langen weißen Bademantel geradezu hinterher, als ich meine Wohnung verließ, und beobachtete mich verstohlen vom Laubengang im 1. Stock: Ich sah sie zum erstenmal in diesem privaten Aufzug, auch noch im Freien. Grund für diese Aktion könnte gewesen sein, dass die Belastung meiner Wohnung in der Nacht davor ganz anders gewesen war als sonst. Wollte sie nachsehen, ob ich noch gradeaus gehen konnte?

Die Nachbarin V.L.-H. in der Wohnung unter der von B.M. erlitt 2020 einen Schlaganfall. Die Nachbarin U.W. in der Wohnung neben der von B.M. fiel im September so unglücklich aus dem Bett, dass sie sich mehrere Brüche zuzog: Schwindel gehört zu den Effekten einer Infraschall-Anwendung. Ihr Gefährte, wie weiter oben erwähnt, verstarb überraschend 2020.

Infraschall- oder Mikrowellen-Waffen können auch Geräte beschädigen oder manipulieren („means to damage or destroy adversary equipment, facilities, and personnel“), so NewWorldWar.org. Und tatsächlich: Während meiner nächtlichen Fluraufenthalte höre ich regelmäßig, wie B.M. (oder wer?) den Aufzug zum Leben erweckt, vermutlich, um mich aus dem Flur verscheuchen. Der Aufzug brummt dann eine Weile, rührt sich aber nicht vom Fleck und es gibt auch keinen Passagier, denn das Flurlicht reagiert verlässlich auf Bewegung. Ob meine Waschmaschine im ersten Jahr in der neuen Wohnung ganz freiwillig den Geist aufgegeben hat? Und ich habe auch mehrmals die beunruhigende Beobachtung gemacht, dass meine Herdplatten aufheizten, wenn ich sie runtergeregelt hatte.

Das Deutsche Rote Kreuz als Vermieter

Die Kernkompetenz des DRK ist es eigentlich, Dienstleistungen im Gesundheitsbereich zu erbringen. Vermieter ist das DRK Frankfurt nur wegen der von der Stadt Frankfurt übernommenen Aufgabe, geflüchtete Familien und das Hestia-Wohnprojekt zu beherbergen.

Welche Überlegungen standen hinter der eigentlich krisenträchtigen Idee, kinderreiche geflüchtete Familien mit überwiegend alten Menschen in einer Gemeinschaftssiedlung zusammenzubringen? Weshalb hat der Abschluss der Kooperationsvereinbarung mit Hestia so lange gedauert, obwohl es darin nur um das Belegungs-, Nutzungs- und Gestaltungsrecht gehen konnte? Weshalb verweist das DRK in dieser Vereinbarung auf die 12 durch das Wohnungsamt in freifinanzierte umgewidmete F1-Wohnungen, ein auffallend sachfremder Hinweis, außer diese Umwidmung sei auf DRK-Betreiben zustande gekommen und sollte als Bonus für Hestia hervorgehoben werden? Weshalb hat das DRK auf lukrative Betreuungsverträge für die Seniorenwohnungen verzichtet? Wurden Gegenleistungen vereinbart? Wenn ja: welche?

Die Siedlungsgemeinschaft ist eine eigene kleine Welt, ein nahezu idealer Ort für Projekte, die das Licht der Öffentlichkeit zu scheuen hätten, denn die Geflüchteten haben nur eingeschränkte Rechte, sind empfänglich für Vergünstigungen und Kriminelle können diese Disposition leicht auszubeuten. Beim Hausfriedensbruch könnte der Schlüssel zu meiner Wohnung vom DRK gekommen sein, der als Vermieter in dieser großen Siedlungsgemeinschaft mit über 100 Bewohner*innen einen Generalschlüssel zu allen Wohnungen haben muss, auch zu denen, die von regulären Mieter*innen bewohnt werden. Bei der Wohnungsübergabe hatte mir der damals amtierende Hausverwalter U.B. sogar empfohlen, das Schloss zu wechseln.

U.B. verließ nach einigen Monaten seinen Posten, wie überhaupt von der personellen DRK-Erstausstattung im Jahre 2019 nur noch der aus dem Iran stammende A.K. übrig geblieben zu sein scheint. Der erste Leiter der DRK-Gemeinschaftssiedlung T.S. kündigte überraschend im September 2020, zum Zeitpunkt der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages. Seine Stellvertreterin T.S. gab Anfang 2021 auf. Die vielen anderen DRK-Betreuer*innen, die uns Mieter*innen zu Anfang vorgestellt worden waren, sind nur noch aushilfsweise in der Siedlungsgemeinschaft zu sehen.

A.K. und das auffallend engagierte Hestia-Mitglied C.R. haben gemeinsam, dass sie die Siedlungsgemeinschaft zu managen scheinen, obwohl ihnen dafür ein offizielles Mandat zu fehlen scheint. A.K., der jetzt weit überwiegend die DRK-Präsenz in der Siedlungsgemeinschaft aufrecht erhält, ist meines Wissens nur für die Betreuung der Geflüchteten zuständig. Kontakte zu den Mieter*innen werden offiziell vom neuen Hausverwalter Dr. A.E. oder allenfalls noch von der Leitung des DRK-Teams unterhalten. DRK-Betreuer*innen wie er sind in unseren Häusern normalerweise nicht anzutreffen. Deshalb wunderte ich mich, als ich A.K. 2019 und 2020 mehrmals in Haus 8 antraf, C.R. wohnt in Haus 12: Wohin er denn wolle? Zur Hestia-Vorstandsfrau E.S., antwortete er. Was wollte er von ihr?

Anfang Februar 2021 überhörte ich im schallfreundlichen Flur ein Gespräch zwischen A.K. und der von mir mehrmals angezeigten mutmaßlichen Täterin B.M. Er sprach davon, ein Gerät in ihrer Wohnung gerichtet zu haben, normalerweise mache das ein Kollege, und sie fragte: Bis zum Strich? Das verweist auf ein analoges Gerät, das in unseren Wohnungen sonst nicht vorkommt und auch nicht durch DRK-Mitarbeiter*innen vor Ort gerichtet werden würde, schon gar nicht auf regelmäßiger Basis. Nach Aussagen von B.M. hatten Mitarbeiter des Solgarden-Bautrupps vor ihrem Einzug Gegenstände in ihrer Wohnung montiert, die möglicherweise der Wartung bedürfen: Geräte zur Beschallung der Nachbarwohnungen?

Seitdem ich über das DRK und A.K. blogge, fällt mir auf, wie viele der Geflüchteten wegsehen, wenn A.K. im Dienst ist und ich im Hof unterwegs bin. Eines der Kinder, der etwa zehnjähriger L. aus Eritrea, bemüht sich dafür neuerdings besonders eifrig um B.M., ohne ersichtlichen Grund, denn B.M. ist selten im Innenhof und schätzt die Kinder der Geflüchteten meines Wissens auch nicht besonders. Er nennt sie „Frau M.“ Die anderen Kinder nennen uns bei unseren Vornamen und haben in der Regel keine Ahnung, wie wir Mieter*nnen mit Nachnamen heißen. Wurde dieses Kind von einem Erwachsenen zu diesem untypischen Verhalten angeleitet? Gibt es eine Verbindung dazu, dass C.R. diesem Kind die Bewirtschaftung des Blumenbeetes vor dem Wohnzimmerfenster der neuen Mieterin S.R. übertragen hat? Ohne Absprache innerhalb des Vereins und entgegen der Gepflogenheit, dass der jeweilige Mieter das Beet vor seinem Fenster bewirtschaftet? Auch A.K. scheint es übrigens materiell besser zu gehen als zu Beginn, als er mir einmal seinen mühsamen Anfahrtsweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln aus Fulda beschrieb: Er fährt jetzt BMW.

Als der erste Leiter der DRK-Gemeinschaftssiedlung T.S. ging, legte das DRK für die Internet-Suche nach einem Nachfolger einen Folder auf den Namen „Softgarden“ an, offenbar in Anlehnung an „Solgarden“, dem Bauträger/Eigentümer der Wohnanlage. Um die Verbindung zu kaschieren?

Der neue DRK-Hausverwalter Dr. A.E., der den ursprünglichen Hausverwalter U.B. abgelöst hat, beschäftigte sich 2019 monatelang mit meiner Fußbodenheizung, und einige Mal auch mit der der Nachbarin G.H.. Nach eigener Aussage war Dr. A.E. vorher im Marketing eines internationalen Konzerns tätig: Dieser Wechsel in ein so anderes Berufsfeld verbindet ihn mit dem Eigentümer unserer Wohnanlage und der Baufirma Solgarden.

Die Baufirma Solgarden aus Herzogenaurach bei Erlangen

M.G., Eigentümer der Baufirma Solgarden mit Sitz in Herzogenaurach bei Erlangen und der Wohn-Anlage in Frankfurt-Harheim, ist ein ehemaliger Siemens-Mitarbeiter, der laut der Selbstdarstellung auf seiner Website Mikrosystemtechnik studiert und sich in der Folge mit Umweltanalytik, also auch mit Auswirkungen von tieffrequentem Schall und elektromagnetischer Strahlung beschäftigt hat. Bei Siemens war M.G. für die Entwicklung neuer Märkte verantwortlich, vermutlich basierend auf seinem zuvor erworbenen Wissen. Der jetztige Verwalter der Siedlungsgemeinschaft, Dr. A.E., könnte eine Verbindung aus dieser Zeit sein.

Was bewog einen Umweltanalytiker, Wohnanlagen zu bauen? Was bewog den Franken, in Frankfurt zu bauen? Baut M.G. auch semi-professionelle Versuchsstationen? Der Gemeinschaftsraum für das Hestia-Wohnprojekt wurde wahrscheinlich nicht zufällig weggelassen, denn als die Wohnanlage entstand, war bekannt, dass das Gemeinschaftlich-Wohnen-Projekt Hestia hier einziehen würde. Sollten Probanden eines im Vorfeld bereits geplanten Menschenversuchs kein Ausweichquartier vorfinden?

M.G. scheint ungewöhnliche Vorstellungen davon zu haben, mit welchen Mitteln der Gelderwerb möglich ist: Am 25.02.2020 gab es im Frankfurter Ortsbeirat 14 eine heiße Debatte über den CDU-gesponserten Antrag, in den Innenhof der Siedlungsgemeinschaft noch eine Kita mit 60 Plätzen einzupassen, obwohl es im dünnbesiedelten Harheim geeignetere Bauflächen gibt und obwohl die Nutzung des Innenhofs uns Mieter*innen vertraglich zugesichert ist. Der Antrag fiel zum Glück durch. Davor soll er mit der Idee eines „semi-professionellen“ Biergartens im Innenhof geliebäugelt haben, obwohl Familien- und Seniorenwohnungen daran angrenzen.

Dabei ist für M.G. die Wohnanlage Im Niederfeld 2 – 16 ohnehin ein gutes Geschäft: Er hat ein städtisches Grundstück in 99jähriger Erbpacht übernommen. Und die Wohnanlage geht in 20, spätestens 30 Jahren in seinen Privatbesitz über, obwohl es mit einem hohen Anteil an öffentlichem Geld erbaut wurde. Denn das Siedlungsprojekt wurde „…mit einem städtischen Darlehen in Höhe von 240 000 Euro und einem Zuschuss zum Mietertrag von 1,2 Millionen Euro aus dem Frankfurter Programm zur sozialen Mietwohnungsbauförderung unterstützt,“ meldete im November 2018 die Internetpräsenz frankfurt-baut.de.

Kriminelles Netzwerk in der Pflege- und Gesundheitsindustrie

Die Ärzteschaft war in der Zeit des Nationalsozialismus „die Berufsgruppe mit dem weitaus höchsten Anteil an Parteimitgliedern„. Menschenversuche an „anderen“ waren eine akzeptierte Methode der damaligen Medizin. Wären Menschenversuche im heutigen Deutschland wieder möglich? Bei praktisch ungeregelten Faktoren mit großem wirtschaftlichem und militärischem Potential?

Da die staatliche Regelungslücke durch die Gesundheitsindustrie legitimiert wird, ist diese These nicht abwegig. Opfer werden willkürlich psychopathologisiert und die physische Wirkung dieser waffenfähigen Umweltfaktoren wird ebenso willkürlich geleugnet, siehe meine Erfahrung 2014 in der Umweltambulanz der Uniklinik Frankfurt (Broschüre S. 35). Das kriminelle Netzwerk scheint jedenfalls mit einem auffällig hohen Anteil an Mitarbeiter*innen aus der Pflege- und Gesundheitsindustrie zu operieren, und Indizien für kriminelle Aktivitäten mit tieffrequentem Schall bzw. Mikrowellen erreichten mich überwiegend von Leuten, die auf die eine oder andere Weise mit der Gesundheitsindustrie verbunden sind.

Die drei Auswanderungsempfehlungen aus dem Ärzte-Milieu, nach Afrika, nach Thailand, nach Bangladesh, waren möglicherweise als Hilfe gedacht, wenn sie nicht die Zeugenbeseitigung zum Ziel hatten. Sie verweisen jedenfalls auf die Bekanntheit der Regelungslücke im Gesundheitsbereich, und insbes. auf deren Hermetik gegenüber den Mitteln des Rechtstaates. Auf letzteres deuten auch die Beteuerungen der Mitmieterin, die im Stunz-Seniorenheim gearbeitet hatte, ich könne mich nicht wehren, und das „Advocatus diaboli“-Gespräch des damaligen Freundes T.V., praktischer Arzt.

Die erste unmotivierte Dienstanforderung, die mir als solche auffiel, erhielt ich im Juni 2014 im Rahmen eines MRT in der Radiologie Adickesallee. Die Überweisung hatte mir T.V. ausgestellt, und er hatte nach meiner Erinnerung auch den Termin der Untersuchung vereinbart. Nach meinen Aufzeichnungen fragte mich der behandelnde Arzt intensiv aus und verlangte am Ende meine Telefonnummer, er habe eine Übersetzung für mich: Als sei ich angekündigt worden, als eine Art entrechteter und darum ausbeutbarer Person.

Kurz nach meinem Einzug im Juli 2016 in die Seniorenwohnanlage im Frankfurter Ostend klingelte bei mir ein junger Mann, angeblich aus der Hausarztpraxis am Danziger Platz, inzwischen am Louis-Appia-Platz, angeblich weil er bei der unter mir wohnenden O.H. sein Stethoskop habe liegen lassen: Warum klingelte er dafür bei einer neuen Mieterin?

Die ungewöhnlichen Umstände der Betreuung und die offenbar verweigerte Behandlung meiner italienischen Freundin G.B. im Sommer 2012 im Bethanien-Krankenhaus, die ich weiter oben thematisiere, knüpfen an eine Erfahrung an, die ich im August 2020 im Frankfurter Bürgerhospital machte: Mir wurde zu meiner Überraschung die OP einer kleinen Bauchdeckenhernie verweigert. Ich beschwerte mich mit Brief vom 31. August 2020 , denn die Absage der OP-Termins war nach einer ausführlichen Vorbesprechung erfolgt, als ich bereits eingecheckt und ein entsprechendes Bändchen hatte: Anweisung ihres Vorgesetzten, sagte die Ärztin.

In der Antwort des Bürgerhospitals vom 9. September 2020, Oberarzt Dr. T.A. in Kopie, behauptet Geschäftsführers W.H. wahrheitswidrig, die behandelnde Ärztin habe mir geraten, „die ambulante Operation zu verschieben und vorher mit Ihrer Krankenkasse zu klären, ob Ihnen für ein paar Tage zuhause eine Betreuung „verordnet“ werden kann…“ Dabei war von einer häuslichen Betreuung keine Rede gewesen, weder vor noch nach dem Einchecken. War dem Oberarzt bekannt, dass ich Versuchsperson für Auswirkungen von Infraschall bin, bei der eine OP nicht mehr lohnen oder Ergebnisse verfälschen würde? Gewebe-Abtragungen (tissue shearing), die u.a. in einer Hernie resultieren können, sind eine der belegten Effekte von Infraschall-Waffen.

Darauf ließ ich den Eingriff am 7./8. Oktober 2020 im Markus-Krankenhaus machen. Allerdings gab es in meiner zweiten Nacht auch hier die charakteristischen Symptome einer mutwilligen Traktierung, nach Gepolter aus einem Nachbarraum, und begleitet vom auffälligen Verhalten der Nachtschwester, wallendes fahles Krusselhaar, die dauernd ins Zimmer kam und auf das Namensschild an meinem Bett schielte.

Als im Dezember 2020 das Havana-Syndrome aufgeklärt wurde und ich darüber bloggte, weil damit der Nachweis erbracht worden war, dass Mikrowellen- bzw. Infraschallwaffen  im Einsatz sind, und welche Symptome sie verursachen, da bemerkte ich 23 Zugriffe aus der Uni Gießen, die vom dort lehrenden Psychiater V.R. stammen könnten. Er hatte mich nach meinen Tagebuch-Aufzeichnungen im Dezember 2012 überraschend kontaktiert, kein sinnvolles Motiv erkennbar, außer dem einer Observation: Er wohnte auf der anderen Straßenseite und konnte aus seiner Wohnung in meine sehen, ebenso in die der damaligen mutmaßlichen Haupttäter, Frau D. und der anonyme Schweizer (Broschüre S. 18). Ein Zusammenhang zum kriminellen Netzwerk in der Gesundheitsindustrie wäre ein Motiv für diese Nachschau. Interesse an mir persönlich kann ausgeschlossen werden, da meine Mail vom Juni 2020 an seine Uni-Mail-Adresse unbeantwortet blieb.

Meine Schwestern und ihre Familien

Ich bin nach jahrelangen Zweifeln seit 2019 leider sicher, dass meine Schweinfurter Schwester und ihre Familie mich in den Fokus eines bereits existierenden Netzwerks an Kriminellen im Gesundheitsbereich geschoben haben und dass meine Kastellauner Schwester daran mitgewirkt hat.

Meine beiden Schwestern haben zwei miteinander befreundete Mediziner geheiratet, die im Frankfurter Nordwest-Krankenhaus ihre berufliche Laufbahn begannen, Dr. G.L. wurde Chirurg und H.S. Orthopäde. Beide Schwestern bekamen viele Kinder, die eine sechs, die andere fünf. Beide sind von ihren Männern wirtschaftlich abhängig und beide haben sich Organisationen angeschlossen, die aus meiner Sicht die Unterordnung unter ihren Mann und eine gewisse Wirklichkeitsresistenz befördern: S.S. ist langjähriges Mitglied bei den Zeugen Jehovas in Kastellaun, S.L. langjähriges Mitglied bei der CSU in Schweinfurt, wo sie im Lauf des Jahres 2014 sehr überraschend das Bürgermeisteramt übernahm, denn offenkundig geeignet ist sie nicht für dieses Amt.

Obwohl ich mit meiner Schweinfurter Schwester und ihrer Familie über 30 Jahre lang eng verbunden gewesen war, belegt die Durchsicht meiner Tagebücher ab etwas 2008 eine immer dichtere Abfolge sonderbarer Vorkomnisse und feindseliger Aktivitäten. Ich konnte mir die Kälte lange nicht erklären, selbst jetzt finde ich die Vorstellung unfassbar, von meinen nächsten Angehörigen in diese Lage gebracht worden zu sein. Auch über die Gründe für die Kommodifizierung einer Verwandten kann ich nur spekulieren: Geldgier bei Leuten, die ohnehin genug Geld haben? Eine transatlantische CSU-Verbindung? Druck der Schwager, denen die linke Emanzen-Schwägerin nicht passte? Der Versuch meiner Schweinfurter Schwester, ihre zerrüttete Ehe zu retten?

Das erste Ereignis, bei dem ich an den Absichten meiner Schweinfurter Verwandten zu zweifeln begann, war deren Verlangen, eine der Nichten in meiner 2-Zimmer-Wohnung für über ein halbes Jahr unterzubringen, obwohl es bereits 2012 nicht mal eine Geburtstagskarte zu meinem 60sten gegeben hatte. Ich war mit der Beherbergung meiner Nichte nicht einverstanden und äußerte das auch, musste aber weichen, denn pünktlich zum Beginn der entsprechenden Ausbildungsphase von M.L. wurde ich im Februar 2014 aus meiner Wohnung vertrieben, in der dann meine Schweinfurter Nichte, ihr damaliger Freund und jetziger Ehemann M.K., mein Schweinfurter Schwager, Nichten und Neffen und sogar ein Schweinfurter Handwerker problemlos lebten.

Als es ans Packen für den ersten Umzug ging, zog Nichte M.L. nach Bad Homburg ins Haus von Dr. B.G. und seiner Familie, enge Freunde der Schweinfurter, anstatt wie versprochen zu helfen. Ich hatte um ihre Hilfe gebeten, da ich bis zu diesem Zeitpunkt nur in 2stündigen Etappen in der Wohnung sein konnte, danach wurde mir übel. Hilfe wurde keine gewährt, aber wundersamerweise war die Belastung weg, als ich anfing Umzugskisten in die Wohnung zu tragen (Broschüre S. 5).

Das zeigte zwar, dass ich nicht irgendwie verrückt war, sondern dass Kriminelle meine Wohnung präpariert hatten, aber damals konnte ich mich gegen die Unterstellung nicht wehren, ich hätte eine besondere Sorte psychischer Störung. Ich hätte es damals auch für ausgeschlossen gehalten, dass meine engsten Angehörigen mich derart skrupellos aus meiner eigenen Wohnung vertreiben würden. Heute, da amtlich ist, dass es Waffen gibt, die mit tieffrequentem Schall und Mikrowellen munitioniert werden, verweist der unangefochtene Aufenthalt anderer in meiner Wohnung auf Täterschaft, zumindest auf Mitwisserschaft, in Kooperation mit dem Beamten-Wohnungs-Verein Frankfurt (Broschüre S. 12). Waffen sind Geräte, die man an- und auch wieder abstellen kann.

Ende 2014 war ich nach Schweinfurt gezogen, weil ich in Frankfurt keine bezahlbare (und bewohnbare) Wohnung gefunden hatte, und weil ich auf die Unterstützung meiner Schweinfurter Verwandtschaft gehofft hatte, auffallenderweise vergeblich. Als ich Anfang 2016 bekannt gab, dass ich nach Frankfurt zurückziehen wollte, wurde ich von meiner Schwester beschworen zu bleiben, obwohl sie mich in den anderthalb Jahren, die ich in Schweinfurt verbrachte hatte, oft wie Ungeziefer behandelt hatte, allerdings selten vor anderen Leuten. Mit meinem jetzigen Wissen ein Indiz dafür, dass ich schon damals als Versuchsmensch diente und dass durch meinen Weggang eine Versuchsanordnung gestört wurde. Auch auffällig: Meine Schwester machte kein Angebot, mich im 3stöckigen Haus der Familie L. unterzubringen, das meist leer stand und in dem sie fremde Menschen über Monate und Jahre beherbergt hatte, und dies, obwohl ihre Familie meine Wohnung in Frankfurt brachial in Besitz genommen hatte.

Das offene Vorgehen bei der Vertreibung aus meiner eigenen Wohnung, in der währenddessen andere gemütlich wohnen, beruhte offenbar auf dem erprobten Wissen, wegen der Regelungslücke nicht belangbar zu sein und wirft für mich auch die Frage auf, ob ich das erste Opfer einer solchen Aktion war. Noch bei unserem letzten Treffen Ende Oktober 2020 fragte meine Schweinfurter Schwester S.L. anzüglich nach meinem psychischen Befinden, obwohl ihr bekannt war, dass der kriminelle waffenförmige Missbrauch dieser Faktoren und keine psychischen Ursachen ausschlaggebend waren, beispielsweise belegt durch ihre Kontaktaufnahme mit Dr. R. M., der Experte für Mikrowellenwaffen ist und den ich 2014 angerufen hatte, weil er in einer ähnlichen Lage wie ich zu sein schien. Meine Stimme käme ihm bekannt vor, sagte er gleich zu Beginn des Gesprächs (Broschüre S. 26f): S.L. und ich haben sehr ähnliche Stimmen. Meinen Tagebuch-Aufzeichnungen nach hatte ich der Nichte M.L. von meiner Absicht erzählt, Dr. M. anzurufen, und offenbar rief meine Schwester kurz vor mir an, anders wäre ihm die Ähnlichkeit unserer Stimmen kaum aufgefallen. 2019 gab nach meinen Aufzeichnungen meine Schwester sogar zu, ihm angerufen zu haben.

Dieses Ereignis war einer der Hinweise darauf, dass S.L. mein Umfeld und meine sozialen Kontakte zu kontrollieren versuchte, wahrscheinlich zum Schutz vor Entdeckung, was der Frau Bürgermeisterin nicht allzu schwer gefallen sein dürfte. Selbst Schwester C. aus der Communität, in der ich seit 2014 regelmäßig untergekommen war, fing 2019 an zu fragen, ob ich mir meine Notlage nicht einbildete, und eine eher abwegige Spekulation über die Ursache für meine Lage, die ich nur ihr anvertraut hatte, wurde von meiner Schwester anlasslos bei einem Treffen am 10.8.2019 aufgegriffen.

Auch Aufforderungen zu kostenlosen Diensten, die meine Schwester an mich richtete, deuten auf Verbindung zum kriminellen Netzwerk. Bereits ab 2009 oder 2010 versuchte sie mich mit erstaunlicher Dreistigkeit für ihre konfusen Projekte zu rekrutieren, verstärkt durch Drohungen, als ich in Schweinfurt wohnte, und dann leider auch noch sekundiert durch ihre Töchter A. und E.L. Dass ich in den Augen der Schweinfurter Verwandtschaft meine Bürgerrechte verloren hatte, geht auch aus der Forderung meiner Schwester hervor, damals bereits Bürgermeisterin, ich dürfe mich wegen der Situation in meiner Wohnung nicht an die Polizei wenden, sondern müsse eben woanders hinziehen.

Einen noch deutlicheren Hinweis auf die Urheberschaft der Schweinfurter Familie für meine Lage lieferte die Beobachtung dieses Blogs durch die Domain Lipperhey.com, mit Screenshots dokumentiert, während des Prozesses 2019/20 wegen der Kautionsrückforderung für das Untermietzimmer (AZ 33 C 2161/19 (93)). Ein Teil des Doppelnamens gehört mit einer Minimalabweichung nach Schweinfurt, der andere zur Zimmervermieterin. Weshalb eine solch verräterische Domain angelegt wurde, ist mir rätselhaft, aber die Verbindung der beiden Namen ist überzufällig.

Bei jedem meiner Umzüge übergab ich der Schweinfurter Familie Möbel, Teppiche, Bilder, Silber, Schmuck und vieles andere: Als Schenkung oder gegen ein Linsengericht, über das ich noch froh sein musste, da meine neue Lebenslage mich auch finanziell völlig überforderte. Ich kam mir damals vor, als wäre ich schon gestorben und mein Nachlass werde aufgeteilt. Da aber kriminelle Aktivitäten mich zwangen, meinen Hausstand immer wieder zu verkleinern, stellt sich mir heute dieser Abgang an Sachen als geplante Plünderungen dar. Mein Schweinfurter Neffe J.L. mokierte sich nach Tagebuchaufzeichnungen schon 2011 über meine Umzüge, bevor ich die erste Vertreibungswohnung überhaupt bezogen hatte, verlangte da schon die Übergabe von Möbeln und verhielt sich in diesem Jahr überhaupt sehr sonderbar. Ich hielt das für einen spätpubertären Ausrutscher, aber er könnte als Familienmitglied auch symptomatisiert haben.

Zu meiner Kastellauner Schwester S.S. und deren Familie hatte ich traditionell viel weniger Kontakt, mit Ausnahme der Zeit, in der unsere Mutter pflegebedürftig wurde und später, als ihr Begräbnis und ihr Nachlass zu regeln waren. In dieser Phase war S.S. ungewohnt anhänglich, denn die Schweinfurter Schwester S.L. und ihr Mann G.L. versuchten erstaunlich aggressiv über das Schicksal unserer Mutter zu bestimmen und eigneten sich noch zu Lebzeiten der Mutter auf fragwürdige Weise wertvolle Teile ihre Habe an.

Ein Licht auf die Haltung meines Schwagers seiner Frau und deren Familie gegenüber wirft ein Ereignis kurz vor dem Tod unserer Mutter: Zur Begutachtung einer Wunde wechselte er bei einem Besuch im Pflegeheim ohne Rückfrage mit dem Pflegepersonal („Ich bin Arzt!“) den Verband der Mutter, während sie vor Schmerzen wimmerte: Die Schmerzmittelgabe vor dem normalen Verbandswechsel war nicht erfolgt. Danach musste die Gabe nach Auskunft meiner Kastellauner Schwester S.S. so erhöht werden, dass unsere Mutter 3 Tage später starb. Meine Schwester S.L., die bei dem Verbandswechsel anwesend war, fiel ihm typischerweise auch nicht in den Arm, als es um die eigene Mutter ging.

Vor diesem Hintergrund war es folgerichtig, dass nur die Schweinfurter Familie beim Begräbnis im Friedwald Mastershausen bei Kastellaun anwesend war, obwohl die Kastellauner Schwester S.S. und die fünf Kastellauner Enkel*innen eine viel engere Beziehung zu unserer Mutter gehabt hatten. Mussten sie fernbleiben, weil ich im Glauben einer Feindschaft zwischen der Schweinfurter und der Kastellauner Familie gelassen werden sollte? Warum hat meine Kastellauner Schwester sich nicht gewehrt? Die Wahl des entlegenen Begräbnisortes machten die beiden Schwestern jedenfalls unter sich aus.

Ich habe keine Erlebnisse oder Erkenntnisse, die für eine ursächliche Verstrickung der Kastellauner Familie sprechen. Aber es muss doch eine Kooperation geben bzw. gegeben haben: Als ich im Juli 2016 in die ABG-Seniorenwohnanlage im Frankfurter Ostend zog, begannen russlandstämmige Zeugen Jehovas die unter mir wohnende O.H. zu besuchen, die ebenfalls aus Russland stammte. Wobei neben dem Beginn dieser Besuche just zum Zeitpunkt meines Einzugs auch auffällig ist, dass diese Frauen dazu mehrmals bei mir klingelten bzw. vor meiner Tür standen, ausdrücklich auf der Suche nach O.H.

Als ich am 11. Februar 2019 bei S.S. anrief und um Unterstützung bei der Suche nach einer Wohnung vor Ort bat, wehrte sie ab, mit ähnlichen Argumenten, wie ich sie von den Schweinfurtern kannte. Stattdessen gab sie mir eine Auswanderungsempfehlung, wie ich sie auch schon aus Schweinfurt bekommen hatte. Und 2018 oder 2019 verblüffte sie mich mit einem mir unbekannten Spitznamen für H.P., von dem im nächsten Abschnitt noch die Rede sein wird: Offenbar kennen die Kastellauner ihn schon länger.

S.S. sah ich 2017 bei der Verteilung des restlichen Schmucks der Mutter zum letzten Mal – jedenfalls offiziell. Ich überließ dabei meinen Anteil den beiden Schwestern, verbunden mit der Bitte um Schutz und Hilfe. Das lehnte meine Kastellauner Schwester ab, als ich im Februar 2019 telefonisch darum bat. Aber am 25. Dezember 2020 meine ich S.S. nochmal gesehen zu haben, zufällig: Ein schwarzes Auto bog in meinem abgelegenen Wohnviertel am Stadtrand Frankfurts um die Ecke, am Steuer eine Frau, die meiner Schwester sehr glich, das Auto mit SIM-Kennzeichen eine Seltenheit in diesem Viertel. Wenn sie es war: Welchen Zweck hatte dieser Ausflug?

Ich habe lange darüber nachgedacht, ob meine Schweinfurter Schwester in einem Anfall von Umnachtung meine Lage getriggert hat. Dagegen spricht u.a. ein Telefonat Ende 2014, als sie plötzlich ins Telefon weinte, wir seien doch Schwestern! Gegen ihre Initiative spricht meines Erachtens auch, dass es für sie so wichtig wurde, mich später zu dehumanisieren. Wahrscheinlicher ist, dass die Aussicht auf das ehrenvolle Amt der Bürgermeisterin im Tausch fürs Mitmachen unwiderstehlich war, denn mein Schwager hat meine Schwester seit Beginn der mittlerweile 40jährigen Ehe vor mir und vor den Kindern immer wieder sehr schlecht behandelt. Auch verbale Gewalt hinterlässt Spuren, besonders so langandauernde. Sonderbar ist, dass mein Schwager in den etwa 7 Jahren, in denen er und meine Schwester „miteinander gingen“, ein sehr freundlicher und höflicher Mensch war. Kann sein, dass er überhaupt zu grundsätzlicheren Haltungsänderungen neigt: Seit dem Rechtsruck in Deutschland, aus meiner Sicht datierbar ab Sarrazins Veröffentlichungen, hat er sich jedenfalls so verändert, dass aus seinem Umfeld sogar der Begriff Reichsbürger gefallen ist. Von dieser Haltungsänderung war meine Schwester wahrscheinlich betroffen.

Mir gegenüber trat mein Schweinfurter Schwager meist respektvoll auf, und er blieb nach 2014 immer sehr im Hintergrund, anders als meine Schweinfurter Schwester. Erst die Vertreibung aus dem Gästebett der Nichte E.L. im August 2019, nach dem Besuch ihres Vaters in der Wohnung, offnete mir endgültig die Augen. Es gab auch hier mitten in der Nacht eine heftige Belastung, die es das halbe Jahr zuvor bei meinen Gastspielen nicht gegeben hatte. Meine Nichte war nicht da, und auch sonst niemand, aber ihr Wohnzimmer war auf sonderbare Weise hergerichtet, PC an, Dauerschleife mit sinistren bläulichen Bildern an der Wand, neben dem Rechner ein Stapel Fotos, die ich der Nichte gegeben hatte, aufgeblättert bei einem Foto von mir: Die Botschaft vermutlich, dass ich ihn nicht drankriege, selbst wenn er so offen das Begleitphänomen der bläulichen Beleuchtung aus der Täterwohnung parodiert, die ich in der Broschüre erwähne.

Jedenfalls zeigen die Koordinaten meiner gegenwärtigen Lage auffällig in Richtung meines Schweinfurter Schwagers Dr. G.L.: Er war vor seinem Medizinstudium beim DRK Sanitäter und behielt dieses Amt als Nebentätigkeit bis kurz vor seiner Verrentung bei. Sein Medizinstudium absolvierte G.L. in Erlangen, wo in den 2010er Jahren meine Nichte M.L. Jura studierte. In dieser Zeit soll er oft da gewesen sein, vermutlich nicht nur wegen seiner Tochter, sondern zur Kontaktpflege, vielleicht bei Siemens? Lernte er dabei auch den Eigentümer der Wohnanlage kennen, in der ich jetzt lebe, M.G.? Während seiner Einsätze als Truppenarzt in Afghanistan könnte er die Anwendung von Waffen, die mit Infraschall munitioniert werden, praktisch miterlebt haben, denn Afghanistan galt als Übungsplatz für neue Waffen.

Falsche Freunde

Bei der Aufklärung des Zusammenhangs meiner Familie mit meiner Situation spielt der erwähnte H.P. eine Rolle. Er hatte im Frankfurter Nordwest-Krankenhaus, in dem meine beiden Schwager ihre Berufslaufbahn begannen, sein ganzes Berufsleben als Verwaltungsangestellter verbracht. Ich lernte ihn wahrscheinlich nicht zufällig im Spätsommer 2014 kennen: Ich war praktisch obdachlos und bat um Unterkunft in seinem Häuschen, da seine Verbindung zum Nordwestkrankenhaus ein Garant für meine Sicherheit schien. Aus der Beherbergung entwickelte sich eine Art Beziehung, die ich unter anderen Umständen nicht eingegangen wäre, die anderthalb Jahre und drei meiner Umzüge umfasste.

Schon beim zweiten Treffen brachte H.P. ein Buch über Wahrnehmungstäuschungen mit, obwohl ich über meine Lage noch gar nichts erzählt hatte, schloss anderthalb Jahre lang unbeirrbar eine kriminelle Ursache für meine Situation aus, erklärte mir aber gleichwohl in der Anfangsphase, wie ich das Messer an meine Pulsader setzen könnte oder welche Beeren in öffentlichen Parks zu einem Selbstmord tauglich wären. Ich vermute heute, dass er über meine Situation mehr wusste als ich und seine Aufgabe darin sah, mich zu überwachen und mich bei meinen Versuchen, meine Situation zu erforschen, zu bremsen. Seine kleine Kamera hatte er immer zur Hand, sogar nachts. Mehrmals wachte ich auf und fand sie auf mich gerichtet.

Im Dezember 2014 führte er mir, während ich schlief, möglicherweise unter Medikamenten, ziemlich viel Ruß in die Nasenlöcher ein. Er hatte während des abendlichen Beisammensitzens den Docht einer selbstgebastelten Kerze gekürzt und diesen anscheinend weiterverarbeitet (Broschüre S. 20). Am nächsten Tag sprach ich ihn auf mein starkes Ruß-Gerotze an. Er schob dieses Phänomen auf die Kerze, behauptete, ebenfalls betroffen zu sein, und zeigte ein angerußtes Taschentuch vor. Ich fand seine Erklärung nicht wahrscheinlich und führte sein sonderbares Tun auf seine offen eingestandene psychische Störung zurück.

Erst ab 2019, als ich immer mehr Grund zur Annahme hatte, Versuchsobjekt für Forschungen mit tieffrequenten Schall zu sein, fand ich sein Tun eine auffallend passende Mimikry meiner Situation. H.P.s psychische Störung drückt sich nach meiner Wahrnehmung u.a. in der bereitwilligen Unterordnung unter männliche Autoritätspersonen aus, und seine langjährige Tätigkeit im Nordwest-Krankenhaus legt nahe, dass diese Haltung insbesondere Ärzten gilt. Ich vermute daher, dass meine Schwager Einfluss auf H.P. ausüben konnten und ihn eingebunden hatten. Dass sie ihn kannten, stellte sich erst gegen Ende der Verbindung zu H.P. heraus, ebenso seine Bekanntschaft mit dem in diesem Krankenhaus noch tätigen Arzt B.G., der zum engsten Freundeskreis der Schweinfurter gehört. Die Frau von Dr. B.G., C.G., traf ich 2020 am Opernplatz. Wir tauschten kurz Höflichkeiten aus, danach gab es viele Zugriffe aus Bad Homburg, dem Wohnort der Familie G., auf diesen Blog, die mindestens auf Mitwisserschaft verweisen.

Auf den Zusammenhang des deutsch-indischen Ehepaars S. und T.V., sie frühverrentete Krankenschwester aus Kerala, er praktischer Arzt, mit der Schweinfurter Familie kam ich erst im August 2019, als ich aus einem weiteren Untermietzimmer vertrieben wurde, 3 Wochen vor meinem Umzug. Das Gespräch über die Austreibung zeigte, dass die beiden mit meiner Schweinfurter Familie hinter meinem Rücken in Verbindung standen, vielleicht schon lang. S.V.: Der Schwager sagt doch auch, Mariam ist verrückt! T.V.: Würde ich im Falle einer Versöhnung keine Forderungen stellen? Und: In der Psychiatrie sei es gar nicht so schlimm. Dabei hatte mich T.V. im September 2014 in einem „Advocatus diaboli“-Gespräch über meine Wehrlosigkeit in Kenntnis gesetzt, wusste also Bescheid über die Regelungslücke. Die Wohnung mit dem Untermietzimmer lag unter ihrer, spätnachts hörte ich aus ihrer Wohnung Geräusche, gehe also davon aus, dass sie tätig geworden waren, aber vermutlich nicht aus eigenem Antrieb, sie hatten mir das Zimmer vermittelt, sondern im Auftrag aus Schweinfurt.

Wir hatten uns ca. 2012 über eine gemeinsame Bekannte kennengelernt, ich hatte sie meiner italienischen Freundin A.B. vorgestellt und insbes. S.V. hatte sich erstaunlich schnell mit A.B. eng angefreundet. Sie behauptete meinen Tagebuchaufzeichnungen nach sogar, A.B. wolle von mir nicht gestört werden. Als A.B. im Sterben lag und ich ihnen das am 11. August 2013 am Telefon erzählte, reagierten beide sonderbar. S.V. versuchte mich im Gespräch hartnäckig daran zu hindern, meinen Text loszuwerden. T.V. schwieg so lang, dass ich dachte, die Leitung sei unterbrochen. Mein Tagebuch erinnert mich auch daran, wie S.V. aus dem Zimmer geflohen war, als ich 2014 nach dem Tod des Nachbarn R.B.-B. aufgelöst bei V.s aufkreuzte und T.V. um eine Überweisung für ein Kopf-MRT erbat. Als 2014 meine Wohnung so stark beschallt wurde, dass ich obdachlos wurde, konnte ich mehrmals bei den V.s unterkriechen. Dafür bin ich immer noch dankbar. Aber es drängt sich mir heute die Frage auf, ob ich damit eingehegt und ein weiterer Todesfall verhindert werden sollte.

Auf eine Verbindung des Ehepaars V. zum kriminellen Netzwerk verweisen mehrere Punkte: Die überraschende Einladung im Sommer 2019 zu einem längeren Aufenthalt in einem German Doctors-Projekt in Dacca/Bangladesh. Was hat es mit H.D. auf sich, Eriträerin mit amerikanischem Pass und Berufserfahrung in Afghanistan, die monatelang bei den V.s wohnte? Zur Hochzeitsfeier 2015 für den Sohn, Kronberg, um die 100 Personen mit Übernachtung, wurde ich nicht eingeladen, obwohl ich damals zum engeren Freundeskreis zu gehören schien. War eine solch pompöse Veranstaltung nicht etwas außerhalb des finanziellen Möglichkeiten eines praktischen Arztes? Und die Chanson-Sängerin G.K., die bei dem Geburtstagsfest für S.V. 2013 aufgetreten war, ist Mitglied bei Hestia. 

In Frankfurt Harheim machte ich die Bekanntschaft mehrerer Frauen, die als Freunde auftraten, aber mit ziemlicher Sicherheit mit dem kriminellen Netzwerk kooperieren. B.B., ehemals N., hatte mir einen Schlafplatz in der Wohnung einer ihrer Mieterinnen vermittelt, aus dem ich wenig später umstandslos mittels tieffrequentem Schall bzw. Mikrowellen vertrieben wurde: Obwohl die Quartiersgeberin A.K. den Erhalt der „Miete“ schriftlich quittiert hatte. B.B. verlangte darüber hinaus typischerweise allerlei Dienste, die ich nicht angeboten hatte. Im April 2021 tauchte sie plötzlich ab, obwohl wir 2020 noch engen Kontakt gehabt hatten, ziemlich genau zum Zeitpunkt des erhöhten Vertreibungsdrucks auf meine Person und meine Wohnung. Dazu passend gab es nach einem Vorabend-Gottesdienst am 31.7.2021 einen sonderbaren Vortrag ihrer Freundin, der promovierten Ludwigshafenerin E.K., dass ich mir ein Zelt zulegen und auf freiem Feld nächtigen solle, u.a. im Garten von B.G., die unbewegten Gesichts dabei stand und danach ebenfalls abtauchte, nach einem zuvor regelmäßigen Kontakt. Daraus u.a. schließe ich, dass das kriminelle Netzwerk auch in Harheim Wurzeln geschlagen hat, nicht nur in der Siedlungsgemeinschaft. Wie sonst konnte es dazu kommen, dass die abenteuerliche Idee einer Kita im Innenhof der Siedlungsgemeinschaft in der Ortsbeiratssitzung vom 25.02.2020 überhaupt diskutiert wurde?

Lässt Siemens Erlangen Menschenversuche machen?

Dr. R.M. ist einer der wenigen namentlich bekannten Betroffenen der Regelungslücke. Auf seinem Blog „Mikrowellenterror“ prangert er seit Anfang der 2000er Jahre Mikrowellen-Waffen an. 2001/2 informierte er das BKA, das LKA Bayern und andere Sicherheitsorgane über deren Missbrauchspotential. In dieser Zeit wurde die Wohnung seiner Lebensgefährtin in Kalchreuth unweit von Erlangen, nach einem evtl. inszenierten Nachbarschaftsstreit, mit Mikrowellen angegriffen. Er wandte sich an die Presse und am 6. Januar 2002 titelte die Welt: „Mikrowelle als Nahkampfwaffe“.

Daraufhin wurde er unter dubiosen Umständen zwangspsychiatrisiert und dadurch gehindert, an einem Kongress über Mikrowellen-Waffen 2002 in Washington teilzunehmen und seine Präsentation „Targeting the human with directed energy weapons“ zu halten. Ein Grund für die Psychiatrisierung könnte gewesen sein, dass er das staatlicherseits verschwiegene Thema Mikrowellen-Waffen in die Öffentlichkeit getragen hatte. Im Telepolis-Beitrag vom 3. September 2002 „Bayerische Justiz und Psychiatrie im Dienst der uneingeschränkten Solidarität?“ wird außerdem gemutmaßt, er sei weggesperrt worden, „um Experimente mit Mikrowellen als Waffe in den USA und Europa nicht ansprechen zu können.“

Tatsächlich prangerte Dr. M. in mehreren online-Leserbriefen auf den Portalen großer Nachrichten-Medien Menschenversuche mit Mikrowellen in Deutschland an, und zwar im Auftrag von Siemens in Erlangen. Diese Leserbriefe sind auf den Websites der Presse nicht mehr aufzurufen, aber auf seinem Blog ist der offene Brief aus dem Jahre 2007 an den damals neuen Siemens-Vorstand Löscher noch vorhanden, in dem er fordert, „die illegalen und gefährlichen Menschenversuche mit gepulster Mikrowellenstrahlung, an denen Siemensmitarbeiter aktiv beteiligt sind,“ zu beenden (auch Broschüre S. 26f).

Meine Erfahrungen seit spätestens 2014 belegen die Menschenversuchsthese, die Dr. M. öffentlich aufstellt: Ich werde dauerhaft und nachts besonders intensiv in meiner jeweiligen Wohnung traktiert und seit 2019 in der neuen Wohnung zusätzlich daran gehindert, in andere Schlafquartiere auszuweichen, vermutlich mit dem Zweck, die Freiland-Versuchsanordnung zu stabilisieren, da bessere Versuchsbedingungen in der Psychiatrie nicht durchsetzbar waren. Der Familienfreund H.P., der meine beiden Schwager kennt, machte die geschilderte Menschenversuchs-Mimikry mit mir, und der aktuelle Hund namens Luna in meinem jetzigen Wohnhaus stammt angeblich aus einem Forschungslabor. Der fehlende Gemeinschaftsraum und die Manipulierbarkeit der Mikrowellenbelastung in meiner Wohnung deuten auf planmäßiges Vorgehen des Bauherren Solgarden und also ebenfalls auf eine Versuchsanordnung, sehr wahrscheinlich zur Beantwortung der Frage: Wie vertragen menschliche Versuchskaninchen eine einigermaßen konstante Dosis waffenförmig gerichteter Energie (directed energy), ob tieffrequenter Schall und Mikrowellen, über einen langen Zeitverlauf und ab wann tritt eine normal erscheinende Krankheit ein, Herzversagen („CI sus“), Schlaganfall, Hirntumor wie der verstorbenen Nachbar, Krebs oder vielleicht Lungenversagen?

In einer Serie von Posts vom November und Dezember 2010 geht Dr. M. auf medizintechnischen Entwicklungen bei Siemens ein. Im Post vom 25.11.2010 erwähnt er ein neues bildgebendes Verfahren, das auf Mikrowellen beruhen und mittels illegaler Menschenversuche entwickelt worden sein soll. Für den Einsatz von Waffen durch Mauern hindurch, die mit Mikrowellen und/oder Infraschall munitioniert werden, ist eine entsprechende Bildgebung die Voraussetzung.

Mikrowellen-Waffen scheinen allerdings inzwischen recht verbreitet zu sein, wie den Berichten in der öffentlich zugänglichen Presse zu entnehmen. Über Infraschall-Waffen habe ich bisher nur eine Meldung im Internet gefunden: aus China. Werden solche Waffen unter dem Deckmantel der Medizintechnik bei uns gerade beforscht? Mit illegalen Menschenversuchen mitten in Deutschland? Gibt es eine Verbindung zwischen der Medizintechnik-Sparte von Siemens und dem gut organisierten kriminellen Netzwerk in der Gesundheitsindustrie, in dessen Fokus ich offenbar stehe?  In Erlangen betreibt die Firma Siemens ihren größten Standort weltweit, darunter einen Entwicklungsstandort mit einem eigenen Forschungsgelände. Die Medizintechnik-Sparte Healthineers ist hier angesiedelt. 

Auffällig ist auch, dass unser Staat bislang seiner Pflicht nicht nachkommt, die Unversehrtheit der Person und der Wohnung von Opfern solcher Menschenversuche zu schützen, und zwar ohne sachliche Begründung. Das lässt Raum für Vermutungen, denn für die Entwicklung von Geräten der Medizintechnik, selbst mit der Hilfe freiwilliger Probanden, ist keine derart unbezwingbare Regelungslücke notwendig. Wurde diese Konstruktion geschaffen, um Menschenversuche zur Entwicklung von neuartigen Waffen zu ermöglichen? Der Windenergie-Branche dient sie jedenfalls nicht wirklich, denn deren Ausstoß an Infraschall ließe sich auch mit technischen Mitteln eindämmen. Die würden aber erst eingesetzt werden, wenn es nicht mehr anders geht, nämlich, wenn die Regelungslücke geschlossen wird.

Dr. M. hat staatliche Sicherheitsorgane bereits 2001 auf das damals heraufziehende Problem hingewiesen: Wäre es nicht an der Zeit, hier aufzuräumen? Denn sonst geht es uns wie beim Klimawandel, dessen Umkehrbarkeit inzwischen zu bezweifeln ist. Oder wollen wir unseren Nachkommen wirklich eine Welt hinterlassen, in der nicht nur unsere natürlichen Grundlagen zerstört sind, sondern kriminelle Organisationen ihre Interessen mit solch schrecklichen Waffen durchsetzen können?

19. Oktober 2021