Vibrierende Wohnungen

…  mit Ausblick auf finstere Zeiten (Februar 2018, 50 Seiten): kostenloses PDF hier, und hier gehts zur Version für Kindle-Reader

Die Broschüre enthält meinen Erfahrungsbericht aus den Jahren 2014 bis 2017 über die absichtliche Belastung meiner Wohnung mit Mikrowellen und Infraschall und folglich meiner Vertreibung aus mehreren Wohnungen in Frankfurt und Schweinfurt. Ich beziehe mich im folgenden immer mal auf diese Broschüre, weil manches sich auf erhellende Weise weiterentwickelt hat.

Hier geht es darum, wie Mikrowellen und tieffrequenter Schall/Infraschall im Windschatten der kommerziellen und militärischen Nutzung von Kriminellen missbraucht werden – ohne Strafrisiko. Für Mikrowellen sind die Grenzwerte absurd hoch. Für tieffrequenten Schall / Infraschall gibt es keine Grenzwerte und auch kein eigenes Messverfahren. Und dies, obwohl beide Umweltfaktoren waffenfähig sind, über weite Entfernungen geräuschlos durch Wände dringen, bereits unterhalb der Wahrnehmungsschwelle auf Zellebene wirken, krank machen und töten können.

Inzwischen bin ich sechs Mal umgezogen, immer in der Hoffnung, die Kriminellen abzuschütteln. Denn wegen der Regelungslücke war es bislang unmöglich, staatlichen Schutz aufzurufen, ich hab es über die Jahre bei Ämtern und Behörden auf kommunaler Ebene, auf Landes- und auf Bundesebene redlich versucht. Schaut der Staat absichtlich weg bei neuartigen Waffen, die mit gerichteter elektromagnetischer Strahlung und tieffrequentem Schall munitioniert werden, den Directed Energy Weapons (DEW)?

In diesem Text rekonstruiere ich die Regelungslücke, die schon seit mindestens 20 Jahren existiert, obwohl mit ihr massiv gegen das Grundgesetz und gegen die allgemeinen Menschenrechte verstoßen wird: Eine offene Einladung an Kriminelle. Danach geht es ums Überleben im rechtsfreien Raum, der durch diese Regelungslücke geschaffen wurde.

Der Text ist eine Dauerbaustelle, weil ich immer wieder Informationen finde, die mir helfen, meine Lage als Betroffene besser einzuordnen, und weil ich Erlebnisse veröffentlichen muss, die es in einem funktionierenden Rechtsstaat nicht geben dürfte, beispielsweise, dass mein iPhone inzwischen mehrmals gehackt wurde, am 19. Juli 2021 sogar vor dem Bürgerhaus Frankfurt Nieder-Eschbach, als ich mit Termin einen neuen Personalausweis beantragen wollte (siehe Einschüchterungsversuche und direkte Angriffe).

Das Datum der letzten Überarbeitung steht am Ende.

Mikrowellen und andere Begriffe

In diesem Text geht es um Umweltfaktoren, von denen viele noch nie was gehört haben werden. Bevor ich in den Fokus des kriminellen Netzwerks geschoben wurde, kannte ich sie auch nicht.

Hochfrequenzwellen, elektromagnetische Wellen, elektromagnetische Strahlung, elektromagnetische Felder / EMF? Elektrosmog? Keine neue Geschichte: Das Mikrowellensyndrom wird schon seit 1932 beforscht. Bei der Aufklärung des „Havana Syndromes“ im Dezember 2020 heißt die verursachende Kraft „directed, pulsed radio frequency energy“: „a type of radiation that includes microwaves.“

Ich verwende den Begriff Mikrowellen (hier die Definition für Schüler*innen), in Anlehnung an den ebenfalls betroffenen Dr. Reinhard Munzert aus Erlangen, von dem noch die Rede sein wird. Mikrowellen bezeichnen den Teilbereich elektromagnetischer Wellen, mit dem alltägliche Anwendungen operieren, z.B. Mobilfunk, WLAN, Bluetooth, Baby-Phones, Smart-Meter, DECT-Telefone, aber auch Umwelt-Waffen. Das Bundesamt für Strahlenschutz BfS verwendet diesen Begriff nach meiner Beobachtung nicht, möglicherweise wegen des gleichnamigen Haushaltsgeräts, sondern den Oberbegriff elektromagnetische Felder / EMF.

Tieffrequenter Schall / Infraschall werden als die gängigen Begriffe auch hier verwendet. Wind-Energie-Anlagen/WEA, haustechnische Anlagen zur Wärmeerzeugung und Unterhaltungsgeräte wie Heimkinos geben tieffrequenten Schall bis 200 Hz ab. Ein Teilbereich davon ist der Infraschall im Frequenzbereich 1-20 Hz. Das Umweltbundesamt UBA verwendet den Begriff Geräusch statt Schall in seiner Publikation vom März 2017: „Tieffrequente Geräusche im Wohnumfeld – Ein Leitfaden für die Praxis“. Wie u.a. auch aus dieser Broschüre hervorgeht, wissen wir über tieffrequenten Schall noch nicht viel, obwohl dieser waffenfähige Umweltfaktor seit über 20 Jahren in unserer Lebenswelt eine immer größere Rolle spielt. Es gibt noch kein eigenständiges Messverfahren und auch noch keinen Grenzwert.

Gesetzliche / verwaltungsrechtliche Regelungslücke

Eigentlich sind es zwei miteinander verschränkte staatliche Regelungslücken. Das weiß ich erst seit 2020 mit Gewissheit, nach vielen Jahren des mühsamen Herumstocherns, und dass ungeregelte Waffen, die mit Mikrowellen oder tieffrequentem Schall munitioniert werden, die Ursache für den Terror in meiner jeweiligen Wohnung sind.

Diese Waffen sind schon seit 2003 im Bundeswaffengesetz des Bundesministeriums des Inneren (BMI) registriert, aber öffentlich weitgehend unbekannt, selbst bei der Polizei. Mit meinen jahrelangen Beschwerden wegen des Missbrauchs dieser Umweltfaktoren wurde ich von allen staatlichen Institutionen außer einer an das Bundesministerium für Umwelt (BMU) verwiesen, das zwar mit diesen Umweltfaktoren zu tun hat, für Waffen aber nicht zuständig ist.

Das BMU regelt mit dem Bundes-Immissionsschutzgesetz, das 1974 zuerst aufgelegt wurde, u.a. auch Auswirkungen von tieffrequentem Schall / Infraschall und elektromagnetischen Wellen / Mikrowellen: Aber nur für technische Anlagen, beispielsweise der Energieerzeugung und des Mobilfunks. Auffällig ist jedoch nicht nur, dass bisher praktisch alle Behörden und Ämter meine Beschwerden mit dem Bundes-Immissionsschutzgesetz konterten, sondern dass das BMU selbst dieses Gesetz als Antwort auf meine Petitionen vorgebracht hat: Obwohl die Waffenfähigkeit dieser Umweltfaktoren als Ursache für Körperverletzungen, Wohnungsvertreibungen und sogar Mord so nahe liegt.

Hat diese Verweisungspraxis mit behördeninternem Wissen zu tun, dass das BMI für diese Umweltwaffen keine Grenzwerte definiert hat, obwohl diese für die Kontrolle zwingend notwendig sind? Grenzwerte sind allerdings auch im Rahmen des Bundes-Immissionsschutzgesetzes des BMU das Problem. Bei tieffrequentem Schall fehlen sie. Bei Mikrowellen sind sie auffällig hoch.

Mikrowellen-Herde und Mikrowellen-Waffen

Angesichts dieser Gemengelage ist es auffällig, dass der Begriff Mikrowelle landläufig einen Ofen bezeichnet, nicht einen Teil des elektromagnetischen Spektrums, auf dem z.B. WLAN läuft, aber eben auch Mikrowellen-Waffen operieren. Soll mit dieser begrifflichen Setzung das Begreifen erschwert werden, dass es auch Waffen gibt, die mit gerichteter Energie operieren? Wobei anzumerken ist, dass beispielsweise waffenförmig umgebaute Mikrowellen-Herde nicht unter das Bundes-Immissionsschutzgesetz fallen, sondern unter das Bundes-Waffengesetz, wonach Besitz und Nutzung strafbewehrt sind: Siehe das Kapitel zu meiner Klage vor dem Verwaltungsgericht Wiesbaden.

Wie wissen wir, ob es sich um kriminelle Waffenanwendungen mit Mikrowellen oder Infraschall handelt, und nicht um Auswirkungen des Betriebs von Geräten oder Anlagen mit staatlichem Prüfzeichen? Der Nachweis krimineller Gewalt ist derzeit nahezu ausgeschlossen, und das ist erklärungsbedürftig, da staatliche Stellen bislang keine objektivierenden Messungen in Wohnungen durchführen. 

Die staatliche Messpolitik

Vor dem Hintergrund der Regelungslücke stellt sich also die Frage: Dient die staatliche Messpolitik der Vertuschung? Denn behördliche und somit gerichtsfeste Messungen dieser Umweltfaktoren sind in privaten Wohnungen in der Regel nicht vorgesehen. Bei der Überprüfung von technischen Anlagen im Sinne des Bundes-Immissionsschutzgesetzes entscheidet die zuständige Behörde nach eigenem Ermessen, ob in Privatwohnungen gemessen wird, jedenfalls in Hessen. Der kriminelle waffenförmige Missbrauch dieser Umweltfaktoren wird überhaupt nicht gemessen, obwohl der Missbrauch relativ leicht zu sein scheint.

Besonders augenfällig wird das Ausmaß der Schutzlücke bei dem waffenförmigen Missbrauch von tieffrequentem Schall / Infraschall. Eine privat beauftragte Messung durch den TÜV wäre zwar vermutlich gerichtsfest, sie kostete 2014 angeblich aber rund 5000 Euro: pro Wohnung. Weil Grenzwerte bei tieffrequentem Schall fehlen, wären Vergleichsmessungen in mehreren anderen Wohnungen notwendig, um das Vorliegen einer kriminell hergestellten Belastung nachzuweisen. Damit ist eine finanzielle Hürde errichtet, die die meisten Menschen auf der Suche nach ihrem Recht auf Unversehrtheit der Person und der Wohnungen nachhaltig behindert.

Die staatliche Messpolitik ist auch nicht plausibel: Schwangere Arbeitnehmerinnen können laut der Rahmenrichtlinie 89/391/EWG Schutz vor tieffrequentem Schall am Arbeitsplatz beanspruchen, wie das Robert-Koch-Institut (S. 1587) 2007 feststellte. Aber sobald sie ihren Arbeitsplatz verlassen und ihre Wohnung aufsuchen, wird nur vielleicht gemessen, wenn es um Anlagen im Sinne des Bundes-Immissionsschutzes geht, und überhaupt nicht, wenn sie in ihrer Wohnung von Kriminellen mit waffenförmigen Anwendungen angegriffen werden.

Auffällig ist außerdem die rechtliche Unangreifbarkeit dieser verschränkten Regelungslücke bei BMI/BMU. Ohne Grenzwerte bzw. mit zu hohen Grenzwerten, und ohne behördliche und somit gerichtsfeste Messungen in Privaträumen, ist es unmöglich, den Beweis für eine Straftat mit tieffrequentem Schall oder Mikrowellen zu erbringen. Eine Situation, die es in einem Rechtsstaat eigentlich gar nicht geben dürfte. Mit der Folge, dass im Prinzip alle Bürger*innen Kriminellen schutzlos ausgeliefert sind, die diese Regelungslücke nutzen.

Meine Erfahrungen mit der staatlichen Messpolitik

In der Wohnung meiner ersten Vertreibung wurde im Mai 2014 wegen der Existenz eines Blockheizkraftwerks im Gebäudekomplex nach tieffrequentem Schall gefahndet, und zwar durch das Regierungspräsidium Darmstadt (RPDA), Abteilung für Arbeitsschutz und Umwelt Frankfurt. Ich musste hartnäckig sein, und der an einem Hirntumor damals erkrankte Nachbar (obige Broschüre S. 13f) dürfte eine Rolle gespielt haben. Tieffrequenter Schall wurde gefunden, ein Befund, den ein privat beauftragter Baubiologe und Umweltanalytiker bestätigte. Aber: Kein Handlungsbedarf, weil „Anhaltswerte“ und „Hörschwellenwerte“ gemäß DIN 45860 nicht überschritten wurden. Die Wohnung musste ich trotzdem aufgeben. Dass „Anhaltswerte“ und „Hörschwellenwerte“ die Stelle des Grenzwerts einnehmen, weil es keinen Grenzwert für tieffrequenten Schall gibt, das wurde erst durch die UBA-Broschüre vom März 2017 öffentlich gemacht: „Tieffrequente Geräusche im Wohnumfeld – Ein Leitfaden für die Praxis“

Für meine nächste Wohnung wurde mir trotz Fehlens von Anlagen nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz wieder ein Messtermin im September 2014 eingeräumt, vermutlich wegen des Hirntumor-Todes des Nachbarn. Dieses Mal stand ich dem zweiköpfigen RPDA-Messteam aber allein gegenüber, und dieses Mal wurde ich zu meiner Überraschung von Herrn W. streng belehrt, dass Privatpersonen keinen Anspruch auf „öffentlich-rechtliche“ Messungen hätten (Broschüre S. 33f). Als er die Messung machte, hob er seine ohnehin laute Stimme noch um einiges an, sodass Täter in einer angrenzenden Wohnung hätten runterregeln können, und zeigte mir kurz danach ein Display: Nix gefunden! Im Januar 2019 besuchte ich die Leiterin der Abteilung für Arbeitsschutz und Umwelt Frankfurt des RPDA, die auch die zweite Messung angeordnet hatte, weil ich dem Widerspruch auf den Grund gehen wollte, dass eine Messung zwar angeordnet, diese aber möglicherweise absichtlich hintertrieben wurde. Auf dem Gang kam mir Herr W. entgegen: Ich sei doch die Frau aus dem Iran, die damals behauptet habe, im Fokus eines kriminellen Netzwerks zu stehen. Es handelte sich klar um eine Verwechslung, aus der geschlossen werden könnte, dass die Mitarbeiter*innen dieser Abteilung über die Regelungslücke und die Möglichkeit kriminellen Missbrauchs Bescheid wissen. Ich schrieb der Leiterin, Frau H.-G., am 21.01.2019 einen diesbezüglichen Brief, bekam aber keine Antwort.

Betroffene können natürlich privat Messungen beauftragen bzw. durchführen, wie ich das gemacht hatte – wenn sie die Mittel dafür haben. Das Umweltamt Frankfurt stellte mir 2014 eine Liste mit Adressen zur Verfügung, konnte aber keine Messung selber durchführen. Für die Messung von tieffrequentem Schall verlangten Länder-TÜVs damals ca. 5000 Euro. Baubiologen / Umweltanalytiker verlangen weniger, dafür sind ihre Messungen nicht verlässlich. Die Messung von Mikrowellen kann mit professionellen Mietgeräten selber vorgenommen werden, mit Vergleichsmessungen in unbelasteten Wohnungen, ist nicht so kostspielig. Aber in der gegenwärtigen Lage taugen private Messungen wegen fehlender/verfehlter Grenzwerte ohnehin nur zu Dokumentationszwecken und können vor Gericht nicht als Beweis für eine Straftat gelten.

Was ist in unserem Land eigentlich los? Bei dem „alten“ Umweltfaktor Hörschall existieren Grenzwerte, Ordnungs- oder Umweltämter messen kostenfrei in Privatwohnungen, Messergebnisse sind gerichtsverwertbar. Warum gilt das nicht auch für die neu genutzten und inzwischen allgegenwärtigen Umweltfaktoren tieffrequenter Schall und Mikrowellen, die sehr viel gefährlicher sein können?

Kein Opferschutz bei kriminellen Handlungen mit tieffrequentem Schall und Mikrowellen

Dass jemand Opfer kriminellen Missbrauchs dieser Umweltfaktoren sein kann, wird staatlicherseits bislang bestritten: Durch Verweis auf das Bundes-Immissionsgesetz. Damit werden Opfer ausgeschlossen aus der Gemeinschaft der Menschen. Sie werden plötzlich zu Ungeziefer, wie Gregor Samsa in Kafkas Verwandlung, werden wie Ungeziefer aus ihren Wohnungen vertrieben, krank gemacht, ausgeplündert, sie können sogar straflos getötet werden, und sind gezwungen das alles irgendwie zu erdulden oder die Gegend, das Land, ihr Leben zu verlassen.

Die staatliche Untätigkeit ließ sich lange mit dem aus heutiger Sicht fragwürdigen Verweis auf individual-psychische oder individual-physische Ursachen für Beschwerden rechtfertigen: Geh halt zum Arzt! Obwohl die Existenz von Waffen, die mit Mikrowellen oder tieffrequentem Schall munitioniert werden, seit 2003 zumindesten im Bundes-Innenministerium bekannt gewesen sein muss.

Heute ist diese Untätigkeit durch nichts mehr zu rechtfertigen, denn inzwischen ist auch öffentlich bekannt, dass es solche Waffen gibt, spätestens seit der Aufklärung des „Havana Syndromes“ durch das National Academy of Sciences im Dezember 2020. Dennoch bekommen Opfer einer Straftat durch den waffenförmigen Missbrauch dieser Umweltfaktoren bis heute vom deutschen Staat keine Hilfe, sondern werden weiterhin mit Psychiatrisierung bedroht. Wer sich darauf einlässt oder sich mangels Alternativen einlassen muss, delegitimiert sich selber und ist damit mundtot gemacht. Das offenbar zielstrebig eingeführte Narrativ der individuellen Disposition ist leider noch sehr verbreitet, selbst bei Medizinern. Aber Waffen sind unterschiedslos wirksam, auch Umwelt-Waffen.

Das Märchen von der individuellen Disposition spielt Kriminellen in die Hände, die diese staatliche Regelungslücke für ihre eigenen Zwecke nutzen: Körperverletzung, Vertreibung aus Wohnungen und Häusern, Menschenversuche, Mord: Wohl schon seit Dekaden. Unwahrscheinlich, dass ich die erste bin, die sich beschwert. Wurden alle vor mir tatsächlich mit Hinweis auf das Bundes-Immissionsgesetz bzw. mit Küchenpsychologie abgespeist?

Da Betroffene Kriminellen schutzlos ausgeliefert sind, protestieren sie, wenn überhaupt, in der Regel anonym im Netz, denn Kriminelle können jederzeit ohne Risiko weitermachen. Schöner Nebeneffekt: Es entstehen keine Selbsthilfegruppen oder sonstigen Interessenvertretungen von Opfern dieser kriminellen Handlungen.

Die langjährige Existenz einer ganzen Branche zur Abschirmung vor Mikrowellen lässt allerdings eine große Anzahl an Betroffenen vermuten, die in ihrer Not alles kaufen, was Abhilfe verspricht, und sie müssen sich oft auch noch über den Tisch ziehen lassen dabei. Meiner Erfahrung nach hilft das breite Angebot an teils fragwürdigen Waren und Dienstleistungen aber nicht viel, jedenfalls nicht bei kriminell verursachter hoher Dauerbelastung von Wohnungen mit Mikrowellen. Gegen tieffrequenten Schall gibt es keinen individuellen Schutz.

Studien und Berichte zu Auswirkungen von tieffrequentem Schall und Mikrowellen

Die Erforschung der Auswirkungen von tieffrequentem Schall steht erst am Anfang, obwohl dieser Umweltfaktor seit mindestens 20 Jahren in unserer Lebenswelt massenwirksam ist. Das ist befremdlich, weil schon vor über 50 Jahren über die Waffenfähigkeit dieses Umweltfaktores spekuliert wurde (Die Zeit, 2. Februar 1968: Neue Waffe: Infraschall. Merkwürdige Experimente des Professors Gavreau). Die Auswirkungen von Mikrowellen sind seit bald 100 Jahren bekannt. Erkenntnisse werden aber gegenwärtig im Interesse von Wirtschaft und Militär unterdrückt. Beide Umweltfaktoren wirken erst längerfristig auf Zellebene. Das erschwert die Zurechenbarkeit von Ursache und Wirkung.

Tieffrequenter Schall

Erst in den letzten Jahren wurden Studien zu einzelnen Aspekten veröffentlicht, obwohl das Robert Koch Institut (RKI) schon 2007 eine Untersuchung mit dem Titel: Infraschall und tieffrequenter Schall – ein Thema für den umweltbezogenen Gesundheitsschutz in Deutschland? veröffentlicht hatte, die sich ausdrücklich auf den Gesundheitsschutz der Allgemeinbevölkerung bezog und schon damals Forschungs- und Schutzlücken aufzeigte, beispielsweise bei Schwangeren oder bei freiverkäuflichen Unterhaltungsgeräten für den Privatbereich. Der vor 20 Jahren diskutierte Brummton, der immer noch aufzutreten scheint, wird immer wieder mit Industrieanlagen in Verbindung gebracht.

Besonders erforschungsbedürftig schien dem RKI die Resonanzfähigkeit des menschlichen Körpers im Zusammenspiel mit tieffrequentem Schall: „So pulsiert z.B. auch der Intracranialraum des menschlichen Kopfes in Frequenzen des Infraschallbereiches.“ (RKI 2007, S. 1586) Aufschlussreich ist dabei die Abbildung 4, ein Modell des menschlichen Körpers mit seinen Resonanzfrequenzen. Gibt es inzwischen solche Forschungen?

Erst im Sommer 2014, ganze 7 Jahre nach der RKI-Untersuchung, setzte das zuständige Umweltbundesamt (UBA) eine erste knappe Mitteilung auf seine Website: Wissenswertes über tieffrequenten Schall, in der die Aussagen des RKI-Berichts über unmittelbare körperliche Auswirkungen wiederholt wurden: herabgesetzte Atemfrequenz, Vibrationswahrnehmungen, Ohrendruck, Angstgefühle.

2018 legte die Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie der Unimedizin Mainz eine Untersuchung vor, wonach tieffrequenter Schall längerfristig die Kraft des Herzmuskels schwächt und wie ein „Störsender fürs Herz“ wirkt.

Zwei Dokumentationen der wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestags zu tieffrequentem Schall wurden erst nach einer Intervention von fragdenstaat.de auch der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Aus der Dokumentation Gesundheitliche Auswirkungen von Infraschall-Emissionen durch Windkraftanlagen aus dem Jahr 2015 geht u.a. hervor, dass nach andauernder Belastung eine zunehmende Sensibilisierung einsetzen kann.

In der Dokumentation Infraschall: Studien zu Wirkungen auf Mensch und Tier aus dem Jahr 2019 ist eine Studie der Deutschen Schutzgemeinschaft Mensch und Tier e.V. (DSGS) für die Diskussionen über den Ausbau der Windenergie besonders relevant: „In kausalem Zusammenhang mit dem Betrieb von Windenergieanlagen in behördlich erlaubten Entfernungen zur Wohnbebauung treten mit hoher Signifikanz reproduzierbare schwere Schlafstörungen auf, die das Maß von Belästigung oder bloßer Störung weit überschreiten und als ernste Gesundheitsschädigung einzustufen sind.“

Folgen der Dauerbelastung mit tieffrequentem Schall wurden bislang nur bei Tieren beobachtet. Einem Bericht in der Welt vom 5. März 2015 zufolge sollen sich Missbildungen, Fehl- und Totgeburten bei Nerzen nach Installation eines Windparks in der Nähe einer Nerzfarm in Dänemark auffällig gehäuft haben: Macht Infraschall von Windkraftanlagen krank?. Fehlbildungen bei Fohlen gab es nach Installation eines Windparks neben einem Gestüt, dem Biologen Dr. Wolfgang Müller zufolge (Krankmacher Windkraftanlagen?, Juli 2019, S. 112).

Die Gefahren für uns menschliche Tiere werden dennoch nicht ernst genommen. Die regionale Häufung von Fehlbildungen an Händen von Neugeborenen war im September 2019 Thema, aber nur in  kleineren Zeitungen. Die Berliner Morgenpost fragte beispielsweise am 19. September 2019: Babys ohne Hände geboren: Sind die Fehlbildungen nur Zufall? Dabei könnte gerade die Regionalität ein Hinweis auf den Einfluss von Windrädern oder Mobilfunkmasten sein.

Mikrowellen / Elektromagnetische Wellen

In einem Interview vom 5. August 2009 auf diagnose-funk.org weist Prof. Dr. med. Karl Hecht darauf hin, dass wir Menschen elektromagnetische Wesen sind: „Alle unsere Körpervorgänge, aber auch unsere psychischen Funktionen werden nicht nur chemisch, sondern vor allem elektrisch gesteuert. Diese Steuerung ist sehr komplex und höchstempfindlich.“ Andauernde Überbelastung berge deshalb besonders für Kinder, kranke und alte Menschen schwerwiegende gesundheitliche Gefahren.

Auf Okitalk.com berichtet Dr. med. Wolf Bergmann, dass das Mikrowellensyndrom bereits seit 1932 beforscht wird. In den 1950er Jahren habe Frau Prof. Dr. Znaida Gordon am Moskauer lnstitut für lndustriehygiene und Berufskrankheiten gefunden: „neurovegetative Störungen, Tagesmüdigkeit, Leistungseinbuße, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Ohrgeräusche, Muskelschwäche, Hyperaktivität und innere Unruhe, Konzentrationsstörungen, Konzentrations- und Gedächtnisschwäche, Neurosen und Depressionen, kardiovaskuläre Regulationsstörungen verschiedenster Art. Besonders wichtig: Mit ansteigender Dauer der Exposition verstärkten sich die Symptome und die Sensibilität gegenüber Mikrowellen erhöhte sich fortlaufend.“ 

In einer Veröffentlichung aus dem Jahr 2018 – Mikrowellen töten leise – gibt Wulf-Dietrich Rose einen für Laien verständlichen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu Ursachen und Wirkungen (insbes. S.33f), die weitaus schlimmer sind, als das Bundesamt für Strahlenschutz BfS zugibt. Mobilfunk-Sendeanlagen gehören für große Versicherungen zur höchsten Risikostufe (S. 95ff).

An die inzwischen gut erforschten langfristigen Wirkungen von elektromagnetischen Wellen / Mikrowellen erinnert die Umwelt- und Verbraucherschutz-Organisation diagnose:funk in einem offenen Brief vom 15. Mai 2020 an das BfS: Mikrowellen können Krebs auslösen bzw. fördern, vermindern die männliche Fertilität, schwächen das Immunsystem, und zwar bereits weit unter den offiziellen Grenzwerten.

Nach einem NSA-Statement von 2012 können Mikrowellen-Waffen Zielpersonen schwächen, bedrohen, sogar töten, und zwar in einem Zeitverlauf und ohne Spuren zu hinterlassen: Havana syndrome: NSA officer’s case hints at microwave attacks since 90s

Elektrosensible Menschen, mindestens 2% der Bevölkerung, laut Rose sogar bis zu 9% (S. 98), leiden alltäglich unter Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Erschöpfung, Herzrasen. Die zunehmende unnatürliche Belastung unserer Lebenswelt mit Mikrowellen sensibilisiert erst für Mikrowellen und wird vermutlich in Zukunft zu immer mehr Elektrosensiblen führen.

Waffen mit tieffrequentem Schall und Mikrowellen in den Medien

Waffen, die mit gerichteter Energie munitioniert werden, z.B. elektromagnetischen Wellen/Mikrowellen und tieffrequentem Schall/Infraschall, sind im englischsprachigen Raum als Directed Energy Weapons schon länger Thema. In den deutschsprachigen Medien kommen sie nur selten vor und werden von der Öffentlichkeit bislang auch kaum wahrgenommen. Aber es gibt sie doch: 

Schon am 2. Februar 1968 titelte Die Zeit: Neue Waffe Infraschall: Merkwürdige Experimente des Professors Gavreau, dessen Forschungen damals nach Science-Fiction klangen. In der taz vom 14. April 1992 geht es um Elektromagnetische Wellen als tödliche Waffe. Am 25. September 2001 berichtet Die Welt: Europäer diskutieren über Mikrowellen und Laserstrahlen als moderne Waffensysteme. Die angeblich nicht tödlichen Active-Denial-Waffen, also Vertreibungswaffen wie der Silent Guardian der US-Rüstungsfirma Raytheon, sind seit über 20 Jahren im Handel. Konkurrenz aus Deutschland meldet die Financial Times Deutschland am 09. März 2003: Diehl und Rheinmetall verkaufen zusammen Mikrowellen-Waffen.

Der Philosoph Peter Sloterdijk untersucht 2002 in einem Essay Terrorismus, Design und den Umweltgedanken als die drei Konzepte, die die Zivilisationsgeschichte des 20. Jahrhunderts prägen: „Luftbeben. An den Quellen des Terrors“. Er thematisiert darin auch das amerikanische Haarp-Projekt, bei dem u.a. Mikrowellen-Waffen getestet worden sein sollen.

Am 29. März 2020 wurde der NDR-Tatort „Krieg im Kopf“ ausgestrahlt. Es geht um den Test eines speziellen Helms für Soldat*innen, in die per Mikrowellen Sprach-Botschaften gesendet und Handlungen durch Stimmungsbeeinflussung gelenkt werden können. Der Test auf einem Auslandseinsatz geht schief und der MAD lässt alle Beteiligten als unwillkommene Zeug*innen diskret umbringen, unter der schützenden Hand der Regierung.

Am 31. Oktober 2020 veröffentlichte n-tv einen Beitrag über Kriegsführungstechniken der Zukunft, in dem ein Bundeswehrwissenschaftler auf die Möglichkeit hinweist, durch gezielte Bestrahlung u.a. mit Mikrowellen die Kampfkraft des Gegners zu mindern: Exoskelette und Drogen: Sieht so der Krieg von morgen aus?.

In der South China Morning Post vom 19. September 2019 wird die Entwicklung der ersten tragbaren Infraschall-Waffe gemeldet: Chinese scientists develop handheld sonic weapon for crowd control.

Das Havanna-Syndrom

In den englischsprachigen Zeitungen wird die waffenförmige Nutzung dieser Umweltfaktoren anlässlich der Infraschall- oder Mikrowellenangriffe auf Mitarbeiter*innen der US- und der Kanadischen Botschaften u.a. auf Kuba seit 2016 diskutiert. Hier beispielsweise The Guardian vom 14.09.2017 Mystery of sonic weapon attacks at US embassy in Cuba deepens. In der Guardian vom 02.09.2018 Microwave weapons suspected in US embassy ailments wird erwähnt, dass Wohnungen gezielt angegriffen werden können.

Das „Havanna-Syndrom“ wurde schließlich durch Freigabe eines Berichts der amerikanischen National Academy of Sciences im Dezember 2020 mit der Einwirkung von Mikrowellen-Waffen erklärt, so der Guardian vom 06.12.2020 Havana syndrome: ‚directed‘ radio frequency likely cause of illness

Laut der Guardian vom 2. Mai 2021 Havana syndrome: NSA officer’s case hints at microwave attacks since 90s erlitten zwei amerikanische NSA-Mitarbeiter einen Mikrowellen-Angriff während eines Auslandseinsatzes. Bei beiden brach 10 Jahre später eine seltene Form von Parkinson aus, und zwar ungewöhnlich früh. Die USA wehrte sich bis vor kurzem gegen Ansprüche der Mitarbeiter auf Schadensersatz, offenbar um die Existenz von Mikrowellen-Waffen zu verschleiern. Ist das vielleicht die Verbindung zur auffälligen staatlichen „Betriebsblindheit“ in Deutschland?

In der Guardian vom 13. Mai 2021 – US officials confirm 130 incidents of mysterious Havana syndrome brain injury – bestätigt die USA über 130 Betroffene unter Mitarbeiter*innen der Botschaften, der Nachrichtendienste und des Militärs, die größtenteils Hirnverletzungen erlitten. Ob Mikrowellen-Waffen tatsächlich die Ursache sind, wird hinterfragt. Könnte es um Infraschall-Waffen (Low-Frequency-Noise / Infrasonic / Sonic Weapons) gehen?

Directed Energy Weapons (DEW)

Directed Energy Weapons (DEW) ist der Oberbegriff für Waffen, die gerichtete Energie verwenden. Laser- und Mikrowellen-Waffen bezeichnen die beiden Enden des Spektrums der genutzten elektromagnetischen Wellen. Die Modulation von Wellenlänge, Frequenz und eingesetzter Energie ermöglicht eine große Bandbreite an Effekten, wobei zwischen tödlich und nicht-tödlich variiert werden kann („if tuned properly“). Das gilt wohl auch für Waffen, die mit tieffrequentem Schall bzw. Infraschall betrieben werden und nicht in das Spektrum elektromagnetischer Wellen gehören. Die eingesetzte Energie ist entscheidend dafür, ob z.B. aus einem Mikrowellen-Ofen eine Mikrowellen-Waffe wird: Beide operieren auf der gleichen Frequenz und Wellenlänge.

Der geräuschlose Strahl von DEWs durchdringt über weite Entfernungen hinweg Mauern und andere Hindernisse, der Einsatz ist daher nur schwer auf einen Urheber zurückzuführen: DEWs „offer the military and law enforcement plausible deniability of their use.“ Ziel dieser Waffen ist es, gegnerische Ausrüstung, Einrichtungen und Personal zu schädigen oder zu zerstören. Im Text der Internetseite New World War: Revolutionary Methods for Political Control wird die Veröffentlichung „Electronic Warfare“ des US-Verteidigungsministeriums Department of Defense (DOD) zitiert, was darauf hinweist, dass DEWs zum offiziellen Waffenarsenal der USA gehören.

Funktionsweise und Folgen beschreibt das US-amerikanische Office of Naval Research so: „electromagnetic systems capable of converting chemical or electrical energy to radiated energy and focusing it on a target, resulting in physical damage that degrades, neutralizes, defeats, or destroys an adversarial capability.“

Die Firma Lockheed Martin preist diese neue Waffengattung bereits an: New Age Threats Require New Age Defenses.

Staatliche Schutzpflicht: Welche Behörde ist zuständig?

Bewohner*innen Deutschlands können sich auf staatlichen Schutz vor Kriminellen berufen, die mit gerichteter Energie munitionierte Waffen auf sie ansetzen. Aber welche unserer Behörden zuständig ist, das musste ich selber herausfinden, nach Absolvierung einer jahrelangen Schnitzeljagd, bei der ich von Pontius zu Pilatus und wieder zurück geschickt wurde, oft in einem sehr herablassenden Ton. Ich wurde dabei praktisch immer auf das Bundesamt für Umwelt und das Bundes-Immissionsschutzgesetz verwiesen, selbst vom Kummerkasten von Kanzlerin Merkel.

Aber Hinweise auf Wissen um die staatliche Regelungslücke sickerten trotzdem durch: Etwa aus dem UBA, dass ich für eine Messung in meiner Privatwohnung trotz meines Verdachts auf kriminellen Missbrauch das Blockheizkraftwerk in der Wohnanlage erwähnen sollte. Oder aus dem RPDA, dass Messungen in Privatwohnungen nicht zulässig seien, wenn ein krimineller Missbrauch dieser Umweltfaktoren vermutet wird.

Auf der Suche nach Hilfe wandte ich mich zunächst an lokale Stellen. Aber weder das Umwelt- noch das Ordnungsamt Frankfurt konnten messen. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) und das Umweltbundesamt (UBA) spielten eine Weile Pingpong mit mir. Ich sammelte dabei einige Standortbescheinigungen ein und beäugte die Mobilfunkmasten in meiner Umgebung misstrauisch, obwohl ich mit ihnen zuvor keine Probleme gehabt hatte und ahnte, dass ein Netzwerk an Kriminellen deutlich tatverdächtiger war.

Nach einem Telefonat mit einer UBA-Mitarbeiterin im April 2014 konnte ich die Vibrationserlebnisse in meiner ersten Vertreibungswohnung endlich einordnen: Tieffrequenter Schall. Sie berichtete dabei über die anschwellende Beschwerdeflut und dass wir auf kriegsähnliche Zustände zusteuerten, wenn nicht bald was passiere. Ich schreib ihr danach mehrere Panikbriefe, auf die ich keine Antwort bekam, was mich erstmal ziemlich entmutigte.

Vom Hessischen Umweltministerium hörte ich am 29. Juli 2019 erstmals, dass das Bundes-Immissionsschutzgesetz nur Immissionen/Emissionen technischer Anlagen, z.B. Blockheizkraftanlagen oder Sendemasten, regelt. Für Missbrauch der o.g. Umweltfaktoren durch Einsatz von Umweltwaffen sei das Hessische Innenministerium zuständig.

Innenministerien Hessens und des Bundes

Meine Anfragen aus dem Jahre 2019 an das Hessische Innenministerium via Kontakt-Formular der Website blieben ohne Antwort, ebenso meine schriftliche Anfrage an Innenminister Peter Beuth (CDU) vom 11. Januar 2020. Selbst meine darauf folgende Anfrage vom 4. März 2020 nach dem Informationsfreiheitsgesetz wurde erst beantwortet, als ich am 7. April 2020 beim Hessischen Landtag eine Petition einreichte.

Das lange Schweigen des Hessischen Innenministeriums wurde durch die „Unterrichtung Sach- und Rechtslage“ vom 19. Juni 2020 als Reaktion auf meine Petition aufgeklärt: Der schräge letzte Satz der „Unterrichtung …“ bringt klar zum Ausdruck, dass in Hessen jede Voraussetzung für die Umsetzung des bundesdeutschen Waffenrechts in Bezug auf Umweltwaffen fehlt.

Das meldete ich dem Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU/CSU) mit Brief vom 26. August 2020. Bislang hat er nicht geantwortet: Wenig überraschend.

Auch Bundes-Innenminister Horst Seehofer (CSU) hat bisher auf meinen Brief vom 14. September 2020 nicht reagiert, in dem ich die fehlenden Grenzwerte für Umweltwaffen anspreche. Auch nicht überraschend.

Justizministerien des Bundes und Hessens

Die offenkundig grundgesetzwidrige Regelungslücke scheint mir auch ein juristisches Problem zu sein. Denn sie ist so konstruiert, dass Betroffene keine Möglichkeit haben, sich mit den Mitteln des Rechtsstaats zu wehren. Das hat zur Folge, dass wir alle zur Mittäterschaft erpresst werden können, um nicht Opfer zu werden. Die Polizei kann nicht handeln, denn es fehlen Informationen und Anweisungen für dieses neuartige Problem und es fehlen Beweise in Form von Grenzwerten und behördlichen Messergebnissen.

Aber mit dieser Ansicht stehe ich allein: Auf mein ausführliches Schreiben vom 2. Januar 2019 an die nur kurz amtierende Justizministerin Katarina Barley (SPD) kam lediglich eine Mail mit Link zu einer Broschüre „Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe“. Die derzeitige Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) leitete meinen Brief vom 23. Juli 2020 offenbar an das BMI weiter, denn dessen Bürgerservice bezieht sich in einer kurzen Mail vom 26. August 2020 einfach auf die mir bereits erteilte Auskunft, dass Umwelt-Waffen im Bundes-Waffengesetz vertreten sind: Als wäre damit meine Klage wegen der Regelungslücke beantwortet.

Auch mein zweiseitiger Appell vom 6. Mai 2019 an die Hessische Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) war vergeblich, siehe die Antwort eines Mitarbeiters vom 29. Mai 2019. Erst mein nächster Brief vom 15. Juli 2020 mit Hinweis auf die Weigerung des Hessischen Innenministeriums, das Bundeswaffengesetz anzuwenden, erzielte eine Wirkung: Sie habe den Brief zuständigkeitshalber an ihren Parteikollegen, den Hessischen Innenminister Peter Beuth weitergeleitet. Geantwortet hat der Leiter der Hessischen Waffenrechtsabteilung Dr. Wolfgang Kanther: dazu mehr im Kapitel über das Hessische Innenministerium.

Nicht zuständig: Das Bundesministerium für Umwelt (BMU)

Obwohl mich fast alle staatlichen Stellen an das Bundesministerium für Umwelt (BMU) verwiesen, und einige das heute noch tun, kam nach jahrelangem Fragen erst 2019 raus, dass diese Behörde nicht zuständig ist, weil das Bundes-Immissionschutzgesetz mit Waffen nichts zu tun hat. Dennoch ist die Betrachtung der beim BMU gesetzten Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche Nutzung / Erzeugung von elektromagnetischer Strahlung und tieffrequentem Schall zum Verständnis der staatlichen Regelungslücke hilfreich.

Warum sind beispielsweise die Grenzwerte für diese Umweltfaktoren so mangelhaft bis gar nicht geregelt, sowohl in ihrer technischen Anwendung beim Mobilfunk und der Energiegewinnung wie auch als Waffen? Eine mögliche Antwort: Der Bund erzielt mit dem Verkauf von Lizenzen zur Nutzung der Frequenzen an die Mobilfunk-Industrie hohe Einnahmen. Und die Verantwortlichen in der Politik, im BMU und im BMI stehen offenbar unter hohem Lobby-Druck, denn die Mobilfunk- und die Erneuerbare-Energien-Industrien sind staatlich geförderte Goldgruben. Staatliche Korruption scheint entsprechend eine Rolle zu spielen. Anders lässt sich diese Regelungslücke kaum erklären, da Gesundheitsgefahren lange vor der Entstehung dieser Industrien bekannt waren und obendrein 2005 das EU-Vorsorgeprinzip Geltung erlangte, wonach neue Techniken erst ausgerollt werden dürfen, wenn ihre Unschädlichkeit nachgewiesen ist.

Die wissenschaftliche Zuarbeit für das BMU ist Aufgabe des Umweltbundesamtes (UBA) und des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS). Hier entstehen die Begründungszusammenhänge für die Regelungslücke. Eine nähere Betrachtung der Aktivitäten dieser Ämter lässt das Ausmaß wirtschaftlicher Einflussnahme erahnen.

Das Umweltbundesamt (UBA) und der tieffrequente Schall

Das Umweltbundesamt (UBA) wurde 1974 gegründet. Im selben Jahr wurde das Bundes-Immissionsschutzgesetz aus der Taufe gehoben. Heute ist das UBA mit rund 1.600 Mitarbeiter*innen die größte Umweltbehörde Europas, was hohe Definitionsmacht in Umweltfragen vermuten lässt. Die übergeordnete Behörde, das Bundesministerium für Umwelt (BMU), wurde erst 1986 gegründet.

Auf der Website des UBA wurde tieffrequenter Schall / Infraschall nach meiner Beobachtung erst im Sommer 2014 thematisiert, obwohl die Errichtung von Windparks im Gefolge der Energiewende ab etwa dem Jahr 2000 viele Bürgerproteste ausgelöst hatte, vor allem wegen der Emission von tieffrequentem Schall. Das könnte mit der politisch forcierten „Energiewende“ zusammenhängen.

Wegen der Bürgerproteste bemühten sich Landes-Umweltämter, mit Publikationen Bedenken in der Bevölkerung zu zerstreuen. Beispielhaft ist der „Bericht über Ergebnisse des Messprojekts 2013-2015 der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg: Tieffrequente Geräusche inkl. Infraschall von Windkraftanlagen und anderen Quellen“, den der Biologe Dr. Wolfgang Müller in seinem 2019 erscheinen Buch „Krankmacher Windkraftanlagen? Auswirkungen des Infraschalls auf unsere Gesundheit“ als auffällig unwissenschaftlich formuliert kritisiert und bei dem er viele Einzelaussagen widerlegt, etwa die Behauptung, nach nur 700 m Abstand zur Wohnbebauung verliere sich der Infraschall der Windräder (Krankmacher Windkraftanlagen? S. 38ff), denn dabei wird die Hörbarkeit zugrunde gelegt, die bei Infraschall nicht besteht, trotz des Namens. Die Neue Züricher Zeitung griff das Problem am 22. Juli 2017 auf: Der stille Lärm der Windturbinen.

Auffällig ist bereits der Untertitel der LUBW-Publikation: „Tieffrequente Geräusche inkl. Infraschall von Windkraftanlagen und anderen Quellen“. Schon an dieser Stelle wird nahegelegt, dass der technisch erzeugte und dauerhaft ausgestrahlte tieffrequente Schall mit natürlich vorkommendem oder bislang bekanntem, technisch erzeugtem tieffrequentem Schall gleichgesetzt werden kann. Hieran u.a. macht Wolfgang Müller seine Ansicht fest, dass die LUBW-Broschüre den Zweck verfolge, die gesundheitsgefährdenden Wirkungen von tieffrequentem Schall und Infraschall zu verharmlosen. Sie erfülle damit „den Tatbestand des wissenschaftlichen Betrugs“, so der Biologe in einem offenen Brief vom 6.7.2017 an BaWü-Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und die damalige Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) (Krankmacher Windenergie?, S. 52ff).

Noch beunruhigender ist allerdings, dass für tieffrequenten Schall / Infraschall immer noch kein sachdienliches Messverfahren existiert und demnach auch kein seriöser Grenzwert festgelegt werden kann, wie der UBA-Broschüre 2017, S. 20, zu entnehmen. Dass eine Unterbehörde des BMU darauf hinweist, ist durchaus bemerkenswert. Dabei hatte das Robert Koch Institut schon in der Veröffentlichung 2007 das am Messverfahren für Hörschall angelehnte Messverfahren detailliert bemängelt (RKI 2007, S. 1587). 

Die derzeit angewandte TA (Technische Anleitung) Lärm, vor über 50 Jahren für Hörschall entwickelt, ist in Bezug auf tieffrequenten Schall ein unzureichendes Behelfskonstrukt (Krankmacher Windkraftanlagen?, S. 56ff). Auch die dazugehörige DIN 45680 aus dem Jahre 1997 orientiert sich am Hörschall und befindet sich schon seit vielen Jahren in der Überarbeitung. In der Entwurfsfassung 2013 der DIN 45680 wurde „durch Mehrheitsbeschluss“ (Krankmacher Windkraftanlagen?, S. 100f) am messtechnisch fragwürdigen A-Filter festgehalten. Das Robert-Koch-Institut (S. 1584) hatte schon 2007 darauf hingewiesen, dass dieser A-Bewertungsfilter zu einer „erheblichen Unterschätzung der Lautheit“ von tieffrequenten Geräuschen führt. Im Dezember 2017 wurde weltweit erstmalig von Australia`s Administrative Appeals Tribunal AAT auch gerichtlich bestätigt, dass tieffrequenter Schall einen „plausiblen Weg in die Krankheit“ darstelle und dass die A-Bewertung – dB(A) – nicht geeignet sei, den tieffrequenten Schall von Windkraftanlagen zu messen (Krankmacher Windkraftanlagen?, S. 98).

Sonderbarerweise soll der A-Bewertungsfilter in der Mai 2020 vorgestellten geplanten Neufassung der DIN 45680 aber beibehalten werden. Wenngleich es Verbesserungen gegenüber dem seit 1997 nahezu unverändert geltenden Status geben soll: Die Heranziehung der „Hör- und Wahrnehmungsschwelle“ wird abgeschafft. Und bei der Bewertung von tieffrequenten Geräuschen soll die bereits kursierende Bezeichnung „Anhaltswert“ explizit zum Ausdruck bringen, „dass es sich nicht um gesicherte Grenzwerte handelt, sondern um empfohlene Werte, die sich auf die bisherigen Erfahrungen bei der Beurteilung tieffrequenter Geräuschimmissionen in der Nachbarschaft von Anlagen stützen,“ kommentiert baubiologie-regional.de am 30. Juli 2020.

Besorgniserregend, dass an bisherige Erfahrungen angeknüpft werden soll, die offensichtlich ungenügend waren. Denn „Entwicklungsszenarien“ (UBA 2017, S. 17f) auf Basis von Hochrechnungen der Verkäufe von unzureichend geregelten haustechnischen Anlagen lassen in ca. 20 Jahren eine ziemlich lebensfeindliche Umwelt in Deutschland erwarten. Die taz berichtet am 28. November 2019 über die Risiken der energetischen Modernisierung wegen der staatlichen Regelungslücke: Belastung durch Blockheizkraftwerke. Und dazu kommt noch die ansteigende Belastung durch den forcierten Windenergie-Ausbau. Eile wäre also geboten.

Zumal die gegenwärtig noch geltenden Setzungen des derzeit angewandten Messverfahrens für tieffrequenten Schall m.E. gut erklären, weshalb Theorie und Praxis so gar nicht zusammenpassen wollen, wenn Betroffene seit über 20 Jahren klagen und Umweltämter ihnen Messergebnisse entgegenhalten, die offenkundig die Wirklichkeit nicht abbilden.

Derzeit sind über 1000 Bürgerinitiativen registriert (Wolfgang Müller, Krankmacher Windkraftanlagen, S. 81). Und laut der Forsa-Befragung 3Q/2019 hätte 20% der Befragten große und 8 % sehr große Bedenken, wenn eine Windkraftanlage in ihrem Wohnumfeld gebaut werden würde: Bemerkenswert angesichts der medien-öffentlichen Windkraftfreundlichkeit und der geringen Reichweite kritischer Stimmen.

Umweltverbände und der Ausbau der Windenergie

Anfang November 2020 entnahm ich dem Newsletter des Umweltinstituts München, dass Umwelt-Aktivisten vor dem Bundestag u.a. für die Ausweitung der Windenergie demonstriert hätten, als drinnen die Novellierung des EEG-Gesetzes debattiert wurde. Auf meine Anfrage wurde mir ein „Thesenpaper zum naturverträglichen Ausbau der Windenergie“ Stand 30.1.2020 zugemailt, getragen von DNR Deutscher Naturschutzring, BUND, Deutsche Umwelthilfe, Germanwatch, Greenpeace, NABU und WWF.

Mit erstaunlich detailliertem Wissen zu behördeninternen Verwaltungshebeln fordern diese Umweltverbände, dass der „schleppende Windenergieausbau nicht auf den Artenschutz verkürzt werden“ dürfe und beanstanden „restriktive pauschale Mindestabstandsregelungen zur Wohnbebauung“, ganz so, wie es auch die Windenergie-Industrie tun würde.

Ob sie nicht wüssten, dass Windenergieanlagen tieffrequenten Schall / Infraschall absondern, dass es inzwischen ausreichend Belege für deren Gesundheitsschädlichkeit gebe, dass dieser Umweltfaktor sogar waffenfähig sei, aber dass kein Grenzwert und kein adäquates Messverfahren die Auswirkungen regulierten, fragte ich in meiner Mail an die Unterzeichner des Thesenpapiers. Der Sprecher des NABU antwortete, dass man sich an das Bundes-Immissionsschutzgesetz halte. Trotz der staatlichen Regelungslücke, die es schwierig mache, Folgen tieffrequenten Schalls für Menschen angemessen abzubilden und die deren Justiziabilität verhindere? Aber auf meine Replik kam keine Antwort mehr.

Stattdessen erreichten noch am gleichen Tag zwei sonderbare Mails meine Blog-Mail-Adresse. In beiden wurde eine Lesebestätigung gefordert, beide enthielten dubiose Links, beide thematisierten persönliche Betroffenheit, es ging um Satanisten, rituellen Missbrauch, den MAD. Die angebliche Opfergruppe besteht vermutlich aus gedungenen Meinungsmachern, die mit Verschwörungstheorien die Tatsachen verschleiern sollen, Geld genug ist ja da. Als ich in einer dritten Mail auch noch auf die Möglichkeit des Selbstmordes hingewiesen wurde, spammte ich den Absender. Allerdings vergeblich: Diese Mails sind so unspammbar wie andere kommerzielle Mails auch.

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) und die Mikrowellen

Wann es in Deutschland wieder Strahlenschutz gäbe? Das fragt im oben erwähnten offenen Brief vom 15. Mai 2020 die Umwelt- und Verbraucherschutz-Organisation diagnose:funk. Die Covid19-Pandemie rücke die nachgewiesene Schwächung des Immunsystems durch Strahlenbelastung in den Fokus und lasse auch die Digitalisierung der Schulen wegen der gesundheitsschädlichen Wirkung von WLAN auf Kinder problematisch erscheinen.

diagnose:funk erinnert daran, dass die gegenwärtigen Grenzwerte nur thermische Effekte abbilden und nur eine Exposition von 6 Minuten erfassen. Auswirkungen auf die Gesundheit (Krebs, Schwächung der männlichen Fertilität und des Immunsystems etc.) würden aber schon unterhalb der jetzt geltenden Werte dokumentiert. Bei den Grenzwerten würde außerdem die gesetzlich vorgeschriebene Vorsorgekomponente nicht berücksichtigt. Die Behauptung des BfS, dass bei Einhaltung der Grenzwerte die Menschen geschützt seien, entbehre somit jeder Grundlage. Starker Tobak, auffällig folgenlos.

Prof. Hecht hatte schon im Interview aus dem Jahr 2009 darauf hingewiesen, dass die Konzentration auf thermische Effekte nur einen kurzen Wirkzeitraum erfasse und somit die Aussage zulasse, elektromagnetische Wellen seien ungefährlich. Dabei seien die langfristigen athermischen Wirkungen nachgewiesen. Er selber hatte sich 1996/7 im Auftrag des damaligen Bundesamtes für Telekommunikation mit einem „in der Welt geradezu einmaligen Fundus an Ergebnissen der Mikrowellenforschung“ aus flächendeckenden Langzeituntersuchungen in der ehemaligen Sowjetunion befasst: „Im Ergebnis waren bereits in der Sowjetunion, aber sind auch noch im heutigen Russland und anderen osteuropäischen Ländern die Grenzwerte mindestens tausendmal niedriger als bei uns im Westen.“

Die nur auf die Wärmebelastung fokussierten Grenzwerte in Deutschland sind dagegen so hoch, dass selbst Mikrowellenwaffen, die durch Wände hindurch wirken, vermutlich noch legal wären. Nach einer Mail des BfS vom 31. Juli 2015 an mich schöpft die Industrie diese Grenzwerte bei weitem nicht aus: „..die Belastung der Bevölkerung mit hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung liegt durchschnittlich bei 1-3% des Grenzwertes, selten mal bei 5%.“ 

Dass die Grenzwerte für Mikrowellen viel zu hoch sind, wird schon seit Jahren von Wissenschaftler*innen beklagt. Eine ausführliche Dokumentation unterfüttert die im Februar 2021 bei openpetition gestartete Petition mit der Forderung, die Grenzwerte drastisch zu senken: „…die Beweislast für die krebserregende Wirkung der für Mobilfunk verwendeten Strahlung unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte (ist) mittlerweile erdrückend (2, 16, 33). Trotzdem werden bis heute die negativen Auswirkungen der Strahlung in der Öffentlichkeit von Politik, Verwaltung und Wirtschaft nicht anerkannt und systematisch verschwiegen.“

Bei der Definierung von Grenzwerten für elektromagnetische Wellen ist laut dem Tagesspiegel-Bericht vom 15. Januar 2019 (Wie gesundheitsschädlich ist 5G wirklich?) ein umstrittener privater Verein maßgeblich: ICNIRP (International commission on non-ionizing radiation protection), angesiedelt im Bundesamt für Strahlenschutz BfS. Ein privater Verein, angesiedelt im (!) BfS, der seine Mitglieder nach eigenen Kriterien ernennt? Das BfS übernimmt dennoch die bereits 1998 festgelegten, einzig auf die Wärmewirkung beruhenden Grenzwertempfehlungen dieses privaten Vereins, und inzwischen auch die halbe Welt: Funktionierende Lobbyarbeit.

Im oben erwähnten Interview beschreibt Prof. Hecht die Ursache für die Verleugnung der damals schon offensichtlichen Gefahren durch den Mikrowellen nutzenden Mobilfunk: Nichts gesucht – nichts gefunden. Das scheint auch für die Gefahren durch tieffrequenten Schall zu gelten. Für eine von sachfremden Interessen geleitete Methodik scheint zu sprechen, dass die Gefährlichkeit der beiden Umweltfaktoren auf ähnliche Weise kleingerechnet wird, indem ein einzelner Parameter zur entscheidenden Größe erklärt wird: Bei Mikrowellen der thermische Oberflächeneffekt, bei tieffrequentem Schall die Hörbarkeit. Und dass bei beiden Umweltfaktoren immer noch versucht wird, die gesundheitlichen Auswirkungen zu psychopathologisieren.

Das Bundesministerium des Inneren (BMI) und das Bundes-Waffengesetz

In seinem Buch „Mikrowellen töten leise“ erinnert Wulf-Dietrich Rose daran, dass die Mikrowellen-Technologie ursprünglich für Kriegszwecke entwickelt wurde, und dass es neben der militärisch genutzten Technologie auch kriminelle Anwendungen gibt. Bereits 1999 soll die International Union of Radio Science davor gewarnt haben (S. 175). Sehr beunruhigend ist die Vorstellung, dass Mikrowellen-Waffen von Laien hergestellt werden können, beispielsweise aus haushaltsüblichen Mikrowellen-Geräten, Anleitungen gäbe es im Internet (S. 172ff). Selbstgebauten Mikrowellen-Waffen sehen wahrscheinlich nicht aus wie herkömmliche Waffen und als Selbstbau entziehen sie sich einer Kontrolle durch staatliche Waffenregister. Ghost Guns scheinen in den USA inzwischen ein großes Problem geworden zu sein, ein Problem, das es offenbar auch bei uns gibt: Die Waffen des Halle-Attentäters waren auch selbstgebaut, nach einer Anleitung aus dem Internet.

Die veränderte Lage in Bezug auf privaten Waffenbesitz wird in Deutschland noch kaum thematisiert, ebenso, dass es inzwischen neue Arten von Waffen gibt. Immerhin ist der Umgang mit den o.g. Umwelt-Waffen schon seit April 2003 im Bundeswaffengesetz geregelt. Aber es wurden keine Grenzwerte definiert, obwohl nur die Festlegung von Grenzwerten auf Bundesebene und entsprechende behördliche Messungen auf Landesebene eine Kontrolle solcher Waffen ermöglichen würden. Und es gibt keine alternativen Schutzvorkehrungen.

Der Wortlaut der BMI-Auskunft vom 27. Februar 2020:

„Nach § 1 Abs 2 Nr 2 a) des Waffengesetzes (WaffG) gelten auch tragbare Gegenstände als Waffen im Sinne des WaffG, die ihrem Wesen nach dazu bestimmt sind, die Angriffs- oder Abwehrfähigkeit von Menschen zu beseitigen oder herabzusetzen.

Das Waffengesetz erfasst nach Anlage 1 Unterabschnitt 2 Nr 1.2.1 Gegenstände, die unter Ausnutzung einer anderen als mechanischen Energie Verletzungen beibringen, und nach Nummer 1.2.3 b) Gegenstände, bei denen in einer Entfernung von mehr als 2 m bei Menschen eine gesundheitsschädliche Wirkung durch eine andere als kinetische Energie, insbes. durch ein gezieltes Ausstrahlen einer elektromagnetischen Strahlung hervorgerufen werden kann.

Nach Anlage 2 Abschnitt 1 Nummer 1.3.6 zu § 2 Abs 2 – 4 WaffG ist der Umgang mit Gegenständen verboten, die unter Ausnutzung einer anderen als mechanischen Energie Verletzungen beibringen (z.B. Elektroimpulsgeräte), … Von dieser waffenrechtlichen Verbotsnorm sind auch Waffen erfasst, die auf der Grundlage von Mikrowellenbestrahlung oder Infraschall Verletzungen bei Menschen verursachen können. Verstöße gegen das Umgangsverbot sind nach § 52 Abs 3 Nr 1 WaffG strafbewehrt.“

Die jeweiligen Bundesländer sind für die Durchführung des bundesdeutschen Waffengesetzes zuständig, teilte der Bürgerservice des BMI per Mail vom 7.2.19 (Az: GI5-12007/1#1) mit:

„Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) ist zwar auf Bundesebene federführend für Fragen des Waffenrechts zuständig, jedoch ist die faktische Umsetzung von Detailbestimmungen des bundesweit geltenden Waffenrechts nach grundgesetzlich geregelter Kompetenzverteilung (Art. 30 i. V. m. Art. 83 GG) den Bundesländern zugewiesen. Die dort zuständigen obersten Landesbehörden haben in aller Regel die Aufgabe auf nachgeordnete Behörden, z. B. Ordnungs-, Polizei- oder speziell eingerichtete Waffenbehörden, delegiert. Diese Konstellation kann dazu führen, dass es bei der Auslegung einzelner Bestimmungen von Bundesland zu Bundesland zu geringfügigen Unterschieden kommen kann, ohne dass jedoch der eigentlich Regelungsgehalt der Rechtsnorm verändert oder unterlaufen wird.“

Das Innenministerium Hessens und das Bundes-Waffengesetz

Meine Anfrage 2019 beim Waffenamt Frankfurt ergab jedoch nur, dass mit Mikrowellen oder tieffrequentem Schall munitionierte Umweltwaffen nicht registriert wurden. Das erstaunt nicht, ist doch der Umgang mit solchen Waffen verboten und illegal kursierende Umweltwaffen würden hier nicht erfasst werden. Aber diese Information scheint zum Zeitpunkt meiner Anfrage gar nicht vorgelegen zu haben. Zudem gaben 2014 sowohl Ordnungs- wie Umweltamt Frankfurt an, tieffrequenten Schall und Mikrowellen nicht messen zu können. 2021 bestätigten Mitarbeiter des Ordnungsamtes, weiterhin mit diesen Umweltfaktoren nicht umgehen zu können: Die Voraussetzungen zur Kontrolle von Waffen, die mit tieffrequentem Schall oder Mikrowellen munitioniert werden, fehlen also vollständig, jedenfalls in Frankfurt.

Diesen Befund bestätigte das Waffenrechtsamt des Hessischen Innenministeriums in drei Mitteilungen an mich: Am 28. April 2020 mailte eine Mitarbeiterin, dass es über das Bundes-Waffenrecht hinaus „…in Hessen keine weiteren waffenrechtlichen Regelungen“ gebe. Das bestätigte ein weiterer Mitarbeiter dieses Amts per Mail vom 30. April 2020: Es seien „keine weitergehenden spezifischen Verfahrensregelungen geschaffen“ worden, da eine „entsprechende Notwendigkeit“ nicht festgestellt worden sei. Und die „Unterrichtung Sach- und Rechtslage“ vom 19. Juni 2020 als Antwort auf meine Petition an den Hessischen Landtag wird noch deutlicher.

„Erkenntnisse darüber, ob und ggf. in welchem Umfang in Ermangelung geeigneter Messverfahren sowie entsprechender behördlicher Zuständigkeiten für deren Durchführung ein verbotener Umgang oder waffenähnlicher Missbrauch nicht feststellbar und nachweisbar ist und daher der intendierte gesetzliche Schutz leerläuft, liegen dem HMdIS nicht vor.“

Diesem bemerkenswert umwegig formulierten Eingeständnis der Nichtumsetzung des Bundes-Waffenrechts wird die gegenteilige Behauptung vorangestellt, dieses Gesetz doch umzusetzen. Daraus spricht die Absicht, das Bundes-Waffengesetz in Bezug auf Umweltwaffen rechtswidrig nicht umzusetzen.

Eine Situation, die die Justiz zu beschäftigen hätte? Nein, die hessische Justizministerin Kühne-Hörmann reichte meine Anfrage vom 15. Juli 2020 an den Hessischen Innenminister Peter Beuth weiter. Stellvertretend antwortete am 23. September 2020 der Leiter der Waffenrechtsabteilung Dr. Wilhelm Kanther (CDU): Wieder mit der schlichten Behauptung, teilweise sogar mit den Formulierungen der „Unterrichtung“, die vorhandenen Regelungen gewährleisteten „hinreichend den begehrten Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor dem waffenförmigen Missbrauch der technisch erzeugten Umweltfaktoren…“ und insofern gebe es keine Regelungslücke.

Eingaben an Fachausschüsse des Bundestages

Politiker*innen, die die befassten Behörden zu steuern hätten, scheinen nach meinen Erfahrungen überwiegend ihre Aufgabe darin zu sehen, Staatshandeln vor klageführenden Bürger*innen zu schützen, anstatt solche Klagen ernst zu nehmen. Denn die Fachausschüsse für Recht, Inneres, Umwelt, Technikfolgen etc. antworteten zumeist mit Verweis auf das Bundes-Immissionsschutzgesetz bzw. leiteten mir Textbausteine aus dem BMU weiter, obwohl ich kriminellen Missbrauch beschrieb und später ausdrücklich benannte. Zumindest Bundestagsabgeordnete im Fachausschuss Inneres hätten von der Existenz von Umweltwaffen wissen müssen.

Auf 7 meiner Mailings an Bundestagsabgeordnete seit April 2019 kamen aber immer einige Antworten. Beispielsweise von Irene Mihalic (Grüne) in Bezug auf einen eventuellen Zusammenhang zur NSU-Mordserie. Ulli Nissen (SPD) schickte mir auf zwei verschiedene Anfragen die gleiche BMU-Antwort. Petra Sitte (Die Linke) verwies auf eine Nachprüfung der Studienlage zu elektromagnetischer Strahlung in Zusammenhang mit 5G beim TAB.

Besorgniserregend ist nun, dass auf meine Eingabe vom 10./11. November 2020 an den Fachausschuss für Inneres, in dem ich die unregulierten Umwelt-Waffen erstmals anprangere, keine einzige Reaktion kam, jetzt, da ich das Problem beim Namen nennen kann. 

Meine Eingabe vom 27.-30. Januar an den Petitions-Fachausschuss wegen der meiner Ansicht nach skandalösen Niederschlagung meiner Petition an das Bundesministerium des Inneren zwecks Setzung von Grenzwerten für Umweltwaffen erbrachte Rückmeldungen aus der SPD: Martina Stamm-Fibich, Timon Gremmels und Bela Bach verweisen mich mal wieder – an das Bundesministerium für Umwelt.

Petitionen an den Deutschen Bundestag und an den Hessischen Landtag

Um beim Bundesamt für Umwelt eine Grundgesetz- und Rechtsstaat-konforme Regulierung von Mikrowellen zu erwirken, haben besorgte und wahrscheinlich auch geschädigte Bürger*innen vor mehreren Jahren eine nicht-öffentlichen Sammel-Petition an den Deutschen Bundestag („Strahlenschutz“, Pet 2-19-18-99999-005275) gerichtet. Diese Petition wurde per 24. Juli 2020 nach ausreichend langer Lagerung mit angesichts des heutigen Kenntnisstandes beschämend Argumenten abgeschmettert: Elektrosensibilität sei „trotz erheblicher Forschungsbemühungen weltweit“ nicht nachweisbar. Ob Elektrosensible vielleicht unter „subjektiven Faktoren“ litten?

Meine Petition_E-78475 vom 3. Mai 2018 wurde dieser Petition zugeordnet, obwohl sie nicht nur „Strahlenschutz“ betraf, sondern auch tieffrequenten Schall. Auf meinen telefonischen Einwand wurde mir versichert, dass beide Umweltfaktoren thematisiert würden, aber der Text dieser Petition wurde mir nicht zur Kenntnis gegeben. Erst durch die Nachforschung eines Mitgliedes des Bundestages, den ich wegen dieser Petition angemailt hatte, kam heraus, dass meine Petition fehlgeleitet worden war.

Da ich vom Petitionsbüro auf meine Beschwerde keine Antwort bekam, startete ich am 9.9.2019 eine neue öffentliche Petition (99033). Als auch jetzt keine Reaktion kam, meldete ich mich direkt beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages. Darauf wurde eine neue Petition (Pet 2-1 9-1 8 -2705-032219) angelegt, auf die das Bundesministerium für Umwelt per 27.09.2019 erstaunlich kurzfristig antwortete, und zwar gleich bezüglich beider Umweltfaktoren: Es gebe kein Problem, denn es gebe das Bundes-Immissionsschutzgesetz. Eine sonderbare Antwort auf meine Frage nach Vorkehrungen gegen den waffenförmigen Missbrauch der beiden Umweltfaktoren! Ich widersprach also der Stellungnahme des BMU vom 27.09.2919, worauf mir am 15. Januar 2020 ein erneuter Bescheid in Aussicht gestellt wurde.

Um weitere Missverständnisse auszuschließen, lud ich am 4. Mai 2020 noch eine öffentliche Petition (110572) mit verengter Fragestellung hoch: Der Deutsche Bundestag möge die zuständige(n) Behörde(n) veranlassen, sachdienliche Grenzwerte für die beiden technisch erzeugten Umweltfaktoren Mikrowellen und tieffrequenter Schall/Infraschall zu setzen, und zur Durchsetzung dieser Grenzwerte Messungen auch in privaten Wohnungen zu ermöglichen.

Per Brief vom 28. Mai 2020 wurde mir dazu mitgeteilt, dass diese Petition meiner Petition von 2019 mit der Begründung zugeordnet wurde, es ginge um das gleiche Thema. Mit dieser Zusammenfassung wurde auch diese Petition nicht-öffentlich gestellt. Den Beschluss des Deutschen Bundestages bekam ich am 5. Oktober 2020 mitgeteilt: Das Petitionsverfahren wurde abgeschlossen, und zwar auf Grundlage von allgemein gehaltenen BMU-Stellungnahmen, obwohl das BMU hier nicht zuständig ist, und ohne auf meine Fragen nach waffenförmigem Missbrauch dieser Umweltfaktoren, nach Grenzwerten oder nach Messungen einzugehen.

Deshalb startete ich am 8. November eine neue Petition an den Deutschen Bundestag: „Das Bundesministerium des Inneren / Abteilung für Waffenrecht wird aufgefordert, zum Schutz der Bevölkerung vor waffenförmigem Missbrauch von tieffrequentem Schall und elektromagnetischer Strahlung Grenzwerte zu setzen und behördliche Messungen im privaten Wohnungen zu ermöglichen: Petition_117821. Und kaum hatte ich per Mail nach dem Stand der Angelegenheit nachgefragt, kam der Bescheid vom 21. Januar 2021, dass diese Petition unverrichteter Dinge abgeschlossen worden ist. Samt einer neuen Petitionsnummer, warum auch immer, der eigenartigen Begründung, ich hätte 2019 schon mal das gleiche Ziel verfolgt, und mit Verweis auf: natürlich!, das BMU. Gegen diese offenkundige Niederschlagung meiner Petition habe ich beim Bundestags-Fachausschuss Petitionen Protest eingelegt, s.o.

Meine IFG-Anfrage vom 19. Oktober 2020 nach der Anzahl der Einzelanfragen wegen Problemen mit tieffrequentem Schall und elektromagnetischer Strahlung wurde abgewiesen, es besteht offenbar keine Auskunftspflicht. Gefragt hatte ich, weil meine Petitionen anderen Petitionen zugeordnet oder auf andere Weise in den Orkus verschoben worden waren und ich eine hohe Anzahl an Petent*innen vermute.

Auf Change.org war es leichter, meine Petition im Januar 2021 zu veröffentlichen: Das Bundesministerium des Inneren möge Grenzwerte für Waffen definieren, die mit tieffrequentem Schall und Mikrowellen munitioniert werden. Über 120 Unterschriften, fast 4000 Views. Damit konnte ich immerhin zur Bekanntmachung des Problems beigetragen. Dass das BMI durch die Petitionsstelle des Bundestages von meiner Petition überhaupt informiert wurde, wage ich inzwischen zu bezweifeln.

Petition an den Hessischen Landtag

Meine Online-Petition vom 7.4.2020 an den Hessischen Landtag (Das Land Hessen möge Vorkehrungen gegen den waffenförmigen Missbrauch von tieffrequentem Schall und Mikrowellen treffen, damit Betroffene Schutz nach dem Grundgesetz aufrufen können) zeitigte die „Unterrichtung Sach- und Rechtslage“ vom 19. Juni 2020, wonach Hessen das bundesdeutsche Waffengesetz nicht umsetzt und auch nicht vorhat, das zu tun.

Ich beschwerte mich daraufhin beim Petitionsbüro des Hessischen Landtags, aber vergeblich. Aus der Kanzlei kam eine klare Absage, sonderbarerweise undatiert. Und wenn ich in der gleichen Sache wieder eine Petition starten wolle, solle ich „neue erhebliche Tatsachen oder Beweise“ anbringen. In der Kanzlei ist wahrscheinlich bekannt, dass ich genau das nicht kann, weil das Hessische Innenministerium das bundesdeutsche Waffengesetz nicht durchführt, also nicht misst, um Spuren eines waffenförmigen Missbrauchs der fraglichen Umweltfaktoren zu sichern.

Auf dem Rechtsweg grundgesetzlichen Schutz aufrufen?

Bis zum eher unwahrscheinlichen Fall, dass die Regelungslücke in absehbarer Zeit geschlossen wird, das Ordnungsamt bei mir in der Privatwohnung mit geeichten Geräten misst, die Messergebnisse mit einem Grenzwert abgeglichen werden können und ich mit einem Messprotokoll vor ein Gericht ziehen kann: Kann ich den Rechtsweg beschreiten, um eine Zwischen-Lösung zu triggern, ich bin ja in ziemlicher Not?

Den ersten Anwalt, den ich 2014 um Hilfe bat, T.K., ereilte nach dem abendlichen Gespräch in seinem Büro in Frankfurt eine ungewöhnlich frühe Demenz. Zufall? Ich bin mir da leider nicht sicher, denn es gab den Todesfall im Haus der ersten Vertreibung in Frankfurt und von Anfang an immer wieder Ereignisse in meinen Wohnungen und in meinem Umfeld, die auf ein hochkriminelles Netzwerk deuten: siehe obige Broschüre S. 18ff und das Kapitel weiter unten über meine neue Wohnung.

Die Reaktionen von Anwälten auf meine Bitte um Rechtsbeistand lassen jedenfalls darauf schließen, dass sie die Regelungslücke kennen, sich die Finger daran aber nicht verbrennen wollen. Einer gab an, er sei „fachlich einschlägig“, aber weit jenseits der Möglichkeiten meiner Rechtsschutzversicherung. Einer behauptete, ich müsse erst beweisen, dass solche Waffen in Deutschland verkauft werden. Einer erklärte, dass er nicht verpflichtet sei, Mandate zu übernehmen. Nach einem Gespräch mit einem auf Verwaltungsrecht spezialisierten Anwalt gehe ich davon aus, dass die Weigerung des hessischen Innenministeriums, das bundesdeutsche Waffengesetz bezüglicher solcher Umweltwaffen umzusetzen, auf der Annahme beruht, dass ich nicht gegen das Land Hessen klagen kann, ohne ein Rechtsinteresse nachweisen zu können, und das kann ich offenbar nicht, solange es keine angemessenen Grenzwerte und keine behördlichen Messungen im Privatwohnungen gibt.

Ich habe im Lauf der Jahre gefühlt Hunderte von Anwälten angefragt und einer sagte im Januar 2021 sogar zu, aber meine Begeisterung legte sich, als ich zwar eine hohe Kostennote als Vorauszahlung begleichen musste, der Anwalt danach aber weder schrieb noch telefonisch für mich erreichbar war. Am Ende bezahlte ich den vollen Anwaltsstundensatz für praktisch nichts, vom ersten Telefonat bis zur Anlegung einer Akte. Das Kleingedruckte und der Internetauftritt dieses Studio Legale in Stuttgart hätten mich abgeschreckt, wäre mir der Anwalt nicht von dem Bonner Landesrechtler Dr. B.D. warm empfohlen worden.

Der letzte Anwalt des Frankfurter Anwaltsvereins, mit dem ich meine Situation besprach, empfahl mir Marokko als Ausweichquartier und wollte auch keinesfalls für mich tätig werden, nannte aber den Hessischen Staatsgerichtshof als möglichen Adressaten für Klagen gegen Verantwortliche auf Landesebene. Also schrieb ich am 30. September 2020 auch an diese sehr geehrten Damen und Herren. Am 08. Oktober 2020 prompt die Antwort: Ich müsse den Instanzenweg einhalten, aber der Hessische Staatsgerichtshof nehme mein Schreiben zu den Akten.

Meine Klage vor dem Verwaltungsgericht Wiesbaden

Ich habe also Ende November 2020 beim Verwaltungsgericht Frankfurt Klage eingereicht: Gegen das Land Hessen. Ohne Anwalt. Die Klage migrierte zum Verwaltungsgericht Wiesbaden und richtet sich nun gegen das für Waffenrecht zuständige Hessische Innenministerium, Geschäftsnummer 6K2/21.WI.

In der Klageerwiderung vom 16.03.2021 hob der Vertreter des Hessischen Innenministeriums zunächst darauf ab, dass meine Klage nicht zulässig sei, weil es dabei um eine „auf Normenerlass gerichtete Leistungsklage“ gehe, die vor einem Verwaltungsgericht nicht verfolgbar sei. Ich verwies darauf, dass laut BMI (Mail vom 7.2.19 (Az: GI5-12007/1#1) bereits eine Rechtsnorm existiere: „…Landesbehörden haben in aller Regel die Aufgabe auf nachgeordnete Behörden, z. B. Ordnungs-, Polizei- oder speziell eingerichtete Waffenbehörden, delegiert. Diese Konstellation kann dazu führen, dass es bei der Auslegung einzelner Bestimmungen von Bundesland zu Bundesland zu geringfügigen Unterschieden kommen kann, ohne dass jedoch der eigentlich Regelungsgehalt der Rechtsnorm verändert oder unterlaufen wird.“ Der nächste Einwand aus dem Hessischen Innenministerium, es ginge um „Gegenstände“, die unter das Bundes-Immissionsgesetz fielen, machte einmal mehr deutlich, dass die Übernahme von Verantwortung für diese neue Waffengattung noch auf Widerstände stößt.

In der mündlichen Verhandlung am 21.06.2021 vor dem Verwaltungsgericht Wiesbaden brachte die Vertreterin des Hessischen Innenministeriums R.W. die Sache mit den „Gegenständen“ nochmals vor. Aber in dem anderthalbstündigen Gespräch kamen wir schließlich überein, dass der Waffenbegriff auch Gegenstände mit Prüfzeichen umfassen kann, soweit diese manipuliert und in böswilliger Absicht auf Menschen gerichtet werden, sie dann also nicht dem Bundes-Immissionsschutzgesetz, sondern dem Bundes-Waffengesetz unterfallen. 

Außerdem verstand ich im Lauf des Gesprächs, dass die Umsetzung des Bundes-Waffengesetzes auf Landesebene nicht meine Baustelle ist. Für mich als Betroffene des waffenförmigen Missbrauchs von tieffrequentem Schall und Mikrowellen geht es um ein Durchsetzungsproblem meines Schutzanspruchs bei der für mich zuständigen Stadt Frankfurt. Ich zog meine Klage zurück und habe mich nun, ausgestattet mit wertvollen Hinweisen meiner beiden Gesprächspartner*innen, an den Magistrat, das Umweltamt und das Ordnungsamt der Stadt Frankfurt gewandt und um Schutz und Messungen gebeten. Eventell fehlende „Erlasse“ oder sonstige Handreichungen zur Umsetzung des Bundesgesetzes müssen zwischen der Stadt Frankfurt und der Hessischen Waffenrechtsstelle ausgehandelt werden.

Anzeigen bei der Polizei

Staatsanwaltschaft, Amtsanwaltschaft, Polizei wurden nach meinen bislang sieben Anzeigen seit 2014 meines Wissens nicht aktiv, trotz des toten Nachbarn und der vielen Hinweise zu den Tätern bei der ersten Vertreibung in der Wohnung des Frankfurter Beamten-Wohnungs-Vereins (Broschüre S. 7ff) und der letzten in einer Frankfurter Senioren-Wohnanlage der ABG: Vermutlich wegen der Regelungslücke. 

Meine erste Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt vom 23.09.2014 (AZ 213 UJs 130728/14) wegen Körperverletzung wurde eingestellt, „weil ein Täter nicht ermittelt werden konnte. Weitere Nachforschungen versprechen zurzeit keinen Erfolg.“

Meine nächsten Anzeigen, am 16.04.2018 bei der Amtsanwaltschaft und am 11.07.2018 beim 5. Polizeirevier Frankfurts im Ostend wurden zusammen abgelehnt (213 UJ2 124443/18): Weil „zureichende tatsächliche Anhaltspunkte für eine verfolgbare Straftat“ fehlten. Womöglich liege eine Hypersensibilität gegen legal eingesetzte elektrische Alltagsgeräte vor? An dieser Antwort wird offenkundig, dass Wissen um Mikrowellen- oder Infraschallwaffen in Polizeibehörden fehlt, aber dass Wissen um die Regelungslücke durchaus vorhanden ist. Im 5. Polizeirevier machte sich obendrein der Polizeibeamte über mich lustig, bei dem ich meine Anzeige aufgeben wollte, leider einer mit Migrationshintergrund, bis sein Vorgesetzter das Gespräch übernahm.

Meine vier Anzeigen beim 14. Frankfurter Polizeirevier seit August 2020 erbrachten erst nach meinem Anruf am 22.04.2021 bei der Amtsanwaltschaft Frankfurt einen Brief gleichen Datums, dass Ermittlungen auf meine Strafanzeige (Singular) wegen des „Vorwurfs u.a. des Hausfriedensbruchs“ abgelehnt würden. Die Einengung des Tatvorwurfs auf Hausfriedensbruch anstatt schwerer dauerhafter Körperverletzung mit tieffrequentem Schall und Mikrowellen deutet auf Unterdrückung meines Tatvorwurfs.

Die erste Anzeige dieser Serie (SPH/0624555/2020) machte ich am 15.06.2020 wegen der fortgesetzten Körperverletzung mittels Mikrowellen und Infraschall in meiner Wohnung. Danach musste ich am 25.08.2020 (SPH/0930083/2020) Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung, Diebstahl anzeigen. In der Anzeige vom 16.01.2021 benannte ich die mutmaßliche Täterin B.M. sowie ihre sie mutmaßlich anstiftende Tochter M.M..

Aber statt der erbetenen Gefährder-Ansprache der mutmaßlichen Täterin suchte mich der für den 14. Ortsbezirk Frankfurts zuständige Schutz-Polizist A.W. am 04.03.2021 in meiner Wohnung auf, fragte mich lange aus, unterstellte mir mehrmals verrückt zu sein und behauptete, dass ich die Klage-Eröffnung vor dem Verwaltungsgericht Wiesbaden nicht mehr erleben würde. Weil ich vorher sterbe? Selbst als er ging und ich ihm den Schaden an der Wohnungstür zeigte, fragte er mich unvermittelt nach Depressionen, von denen im Gespräch nicht die Rede gewesen war.

In den Wochen nach dem Besuch dieses Polizisten wurde meine Lage noch schlechter: Neben der anhaltenden schweren Körperverletzung wurde der tatsächliche Hausfriedensbruch in 2020 durch digitalen Hausfriedensbruch abgelöst oder ergänzt (siehe Kapitel Einschüchterungsversuche und direkte Angriffe).

Da auf meinen Brief vom 09.04.2021 an den ermittelnden Polizisten T.O. keine Antwort kam, erstattete ich am 19.04.2021 eine vierte Anzeige gegen die Nachbarin B.M. wegen der neuen Formen des Übergriffs auf meine Person und meine Wohnung. Mitte März fing ich an, die Mikrowellen-Belastung in der Wohnung zu kontrollieren und stellte dabei fest, dass sie auf die Plätze in meiner Wohnung fokussiert war, an denen ich mich besonders lang und häufig aufhalte: Kopfkissen, Essplatz, Spüle, Wohnbereich. Fotos davon reichte ich am nächsten Tag per Mail an das 14. Revier nach: Online-Aktenzeichen 1618852818301. 

Als weiterhin keine Reaktion kam, rief ich am 22.04.2021 bei der Amtsanwaltschaft Frankfurt an. Oberamtsanwältin W. teilte mit, dass meine ersten 3 Anzeigen als erledigt archiviert worden waren: Ohne mich über diesen Ausgang zu informieren. Noch gravierender: In den der Amtsanwaltschaft übermittelten Unterlagen fehlt offenbar der Hinweis auf diesen Blog, auf dem die relevanten Belege versammelt sind. Dezernentin W. ließ sich den Link buchstabieren.

Im Licht der verschärften Angriffe und der geradezu demonstrativen digitalen Überwachung seit dem Besuch des Polizisten A.W. am 04.03.2021 gehe ich davon aus, dass ich schon während seines Besuchs angegriffen worden war, denn trotz des pandemiehalber weit geöffneten Fensters wurde mir während des etwa halbstündigen Gesprächs heiß und immer heißer, und nach dem Besuch erschrak ich über meinen hochroten Kopf im Spiegel. Dieser Angriff könnte aus B.M.s Wohnung aus erfolgt sein, denn das kriminelle Netzwerk liest offenkundig meine Mails mit. Urheber könnte aber auch der Polizist A.W. gewesen sein. Denn als ich am 19. Juli 2021 um kurz nach 10 Uhr vor dem Bürgerhaus Frankfurt Nieder-Eschbach wegen der Beantragung eines Personalausweises anstand, erlebte ich einen Mikrowellen-Angriff und mein iPhone wurde nachvollziehbar gehackt (siehe Einschüchterungsversuche und direkte Angriffe): Montags zwischen 10 und 12 Uhr hat der Schutzmann/Polizist A.W. in diesem Bürgeramt seine wöchentliche Sprechstunde.

Am 10.05.2021 suchten mich drei Mitarbeiter des Ordnungsamts Frankfurt mittags auf, ohne Ankündigung, als sei ich Tatverdächtige, nicht Betroffene, zwei von ihnen hielten mir eine Dienstmarke kurz entgegen. Sie hörten sich im Stehen eine Kurzfassung dieses Blogs an, dessen Adresse sich Herr S. dann aufschrieb.

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt, bei der meine 4 Anzeigen gelandet waren (3 Zs 898/21), verwarf meine Anzeigen in zwei Briefen, der erste vom 29.06.2021, der zweite vom 01.07.2021 – kurz nach meiner Klage-Rücknahme am 21.06.2021, und zwar mit inhaltsleeren Floskeln. Es ist jedenfalls nicht nachvollziehbar, worauf sich die Behauptung stützt, dass die ärztlichen Befunde keine Anhaltspunkte für eine strafbare Handlung der angezeigten Nachbarin ergäben. Und andere Indizien, z.B. die Fotos der hohen Mikrowellen-Belastung an neuralgischen Punkten in meiner Wohnung oder dieser Blog werden gar nicht erst erwähnt. Die Benennung der fraglichen Umweltfaktoren fehlt auffällig in beiden Briefen: Um keine Fährten zu legen?

Auffällig: In beiden Briefen der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt trägt die mutmaßliche Täterin einen etwas anderen Vornamen als den, unter dem sie bei Hestia e.V. bekannt ist. Veränderte Vornamen gibt es bei mehreren Leuten, die nach meinem Eindruck mit dem kriminellen Netzwerk kooperieren. S. heißt eigentlich C., M. heißt J, P. heißt A., A. wollte gern L. genannt werden, was allerdings nicht umgesetzt wurde.

Nach der offenen Weigerung der Frankfurter Polizei, das staatliche Gewaltmonopol bei diesen Waffen durchzusetzen, hat das kriminelle Netzwerk die Dauerbelastung meiner Wohnung mit Infraschall und Mikrowellen intensiviert, ganz krass nachts. Die Beteiligten an diesem kriminellen Netzwerk sind sich ihrer Unangreifbarkeit offenkundig vollkommen sicher und haben natürlich ein großes Interesse an meinem baldigen Tod, an einer unerkannten Diabetes beispielsweise, Cardiac Insufficiency (CI sus), oder irgendwas andres. Die Kooperation der Polizei mit dem kriminellen Netzwerk wäre eine Erklärung für die unverdrossene Fortführung der illegalen Menschenversuche in der DRK-Siedlungsgemeinschaft in Frankfurt-Harheim. Die offene Niederschlagung meiner Anzeigen durch die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt deutet jedenfalls in diese Richtung.

Verantwortlich für meine Ermordung in Zeitlupe wäre dann nicht nur B.M., die ich vergeblich angezeigt hatte, sondern auch die Frankfurter Polizei.

Handlungsmöglichkeiten der Polizei

Da die Regelungslücke nun mal besteht und wahrscheinlich auch nicht so schnell weggehen wird, möchte ich ein Behelfsverfahren vorschlagen, das Untersuchung, Spurensicherung etc. jetzt schon ermöglich würde, unabhängig von Grenzwerten. Das würde Kriminellen gegenüber den staatlichen Willen zur Verfolgung solche Straftaten demonstrieren, der möglicherweise in vielen Fällen als Abschreckung schon ausreichend wäre.

Angriffe auf Wohnungen mittels missbrauchter Umweltfaktoren kommen nach meiner Erfahrung aus angrenzenden Wohnungen. Verwendet werden wahrscheinlich unscheinbare Objekte, möglicherweise haushaltsübliche, sodass eine Ortsbegehung möglicherweise keine Auffälligkeiten ergeben würde: Obwohl ich im gegenwärtigen Fall auf ein bestimmtes Objekt deuten könnte. Beweise für einen Missbrauch o.g. Umweltfaktoren müssen zwingend durch behördliche Messungen in der betroffenen Wohnung gewonnen werden. Diese Messungen müssten über einen längeren Zeitraum erfolgen, samt Vergleichsmessungen in anderen Wohnungen, weil Grenzwerte für Mikrowellen unbrauchbar sind und die für tieffrequenten Schall / Infraschall komplett fehlen. Weitere Indizien für Täterschaft würden die Beobachtung des Stromverbrauchs der vermuteten Täter und ungewöhnlicher Wohlstandszuwachs liefern.

Die Bedingung für Untersuchungen ist allerdings eine Ausweitung der öffentlichen Messbefugnisse auf private Wohnungen, der Erlass von Vorschriften für solche polizeilichen Untersuchungen und die Ertüchtigung zuständiger Ämtern für Messungen von Mikrowellen und tieffrequentem Schall. Bis dahin würde sich eine Kooperation mit der Abteilung für Arbeitsschutz und Umwelt Frankfurt des Regierungspräsidiums Darmstadt anbieten, oder die Beauftragung des hessischen TÜVs.

Ein Fall von Regierungskriminalität?

Regierungskriminalität klingt erstmal ungewohnt, etwa so ungewohnt wie tieffrequenter Schall / Infraschall oder elektromagnetische Wellen / Mikrowellen. Mitten im Rechtsstaat Deutschland mit seinem menschenfreundlichen Grundgesetz werden die weltweit geltenden allgemeinen Menschenrechte mißachtet? Bestimmt bloß Einzeltäter!

Aber in Anbetracht der Tatsache, dass unser Staat vorrangig uns Bürger*innen vor den Auswüchsen des renditesuchenden Kapitals und nicht Wirtschaftsinteressen zu schützen hätte, scheint der Ausdruck nicht überzogen. Diese Regelungslücke, möglicherweise Folge politischen Drucks, möglicherweise Folge transatlantischer Vasallentreue, kann nicht ohne das Einverständnis von Amtsträger*innen entstanden sein. Und sie kann nicht über einen so langen Zeitraum ohne die dauerhafte Mitwirkung von Amtsträger*innen aufrecht erhalten worden sein, die dabei die offenkundigen Zumutungen und potentiell tödlichen Folgen für Betroffene systematisch ignorieren und dabei gravierende Grundgesetz- und Menschenrechtsverstöße in Kauf nehmen.

Ziemlich unwahrscheinlich, dass Waffen, die mit diesen Umweltfaktoren munitioniert werden, bei Behördenmitarbeiter*innen unbekannt gewesen waren, da sie spätestens seit 2016 im Zuge des Havanna-Angriffe sogar öffentlich diskutiert wurden. Und noch unwahrscheinlicher, dass unsere Staatsbediensteten nicht wissen, was im Bundes-Immissionsschutzgesetz steht. Wenn sie dennoch dieses Gesetz anführen, um Beschwerden wegen des kriminellen waffenförmigen Missbrauchs von tieffrequentem Schall / Infraschall und Mikrowellen abzuwehren, dann haben wir es mir einer bewussten Falschauskunft zu tun, offenbar einer mit langer Tradition, wenn ich an meine Erfahrungen zurückdenke, allein schon mit dem Petitionsbüro des Deutschen Bundestages. Unterlassene Hilfeleistung wird bei uns Bürger*innen bestraft. Gilt das auch für unsere Staatsbediensteten?

Otto Schily, Mitbegründer der Grünen, war zwischen Oktober 1998 und November 2005 Bundes-Innenminister, als Mitglied der SPD, zu der er 1989 gewechselt war. Der Grüne Jürgen Trittin war zeitgleich von 1998 bis 2005 Bundes-Umweltminister. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz trat 2000 in Kraft, vielleicht 10 Jahre nach dem flächendeckenden Roll-Out des Massen-Mobilfunks. Das Bundes-Waffengesetz wurde 2003 um Waffen ergänzt, die mit tieffrequentem Schall und Mikrowellen munitioniert werden. Gab es eine Kooperation bezüglich der Nicht-Setzung von Grenzwerten bei Umweltwaffen, um Wirtschaftsinteressen mit laxen bzw. fehlenden Grenzwerten zu schützen, wohl wissend, dass das gegen die Schutzpflicht des Staates seinen Bürger*innen gegenüber verstößt?

Für kriminelle Energie spricht auch die Psychopathologisierung von Betroffenen: Das einzige staatliche „Hilfsangebot“, von dem ich weiß, ist die fragwürdige Möglichkeit, sich in die Psychiatrie zu begeben. Erinnert sei an den Fall der Hessischen Steuerfahnder, die unter dem damaligen Innenminister Bouffier (CDU) mittels falscher psychiatrischer Gutachten kaltgestellt wurden, weil sie 1996 nicht nur Steuervergehen der Commerzbank aufgedeckt hatten, sondern 2000 als Beifang auch die Schwarzgeldaffäre der Hessen-CDU. Der damalige Landeschef Manfred Kanther (CDU), Vater von Wilhelm Kanther (CDU), wurde verurteilt: Zu einer Bewährungsstrafe. Ein ähnliches Muster weist der Fall des Justizopfers Gustl Mollath auf, der 2006 in Bayern zwangspsychiatrisiert wurde, weil er einen Bankenskandal angezeigte hatte.

Die Durchführung des Bundes-Waffengesetzes obliegt den Ländern. Aber wenn zuständige Amtsträger*innen des Hessischen Innenministeriums trotz zahlreicher Mails, Briefe und sogar einer Petition die Regelungslücke nicht schließen, dann billigen sie den fortgesetzten Rechtsbruch an der Schutzpflicht der Bevölkerung gegenüber und machen sich eines mit hohen Strafen bewehrten Amtsdeliktes schuldig. Aber das Strafrisiko scheint Beamt*innen und andere Amtsträger*innen in Behörden nicht zu interessieren. Auf meine Dienstaufsichtsbeschwerde vom 3. November 2020 gegen den Leiter der Hessischen Waffenrechtsabteilung Wilhelm Kanther kam erst am 20. Januar 2021 eine Reaktion, explizit wegen meiner Klage. Meine Dienstaufsichtsbeschwerde wurde zurückgewiesen, weil keine bewusste persönliche Schuld vorliege, Wilhelm Kanther habe nur wiederholt, was andere vor ihm gesagt hätten. Entfällt persönliche Schuld, wenn Lügen wider besseres Wissen wiederholt werden? Besseres Wissen, das in der „Unterrichtung…“ vom 19. Juni 2020 dokumentiert wurde?

Gibt es demzufolge auch im Hessischen Innenministerium demokratiefeindliche Netzwerke, wie sie in den bundesweiten Sicherheitsbehörden seit 2019 auffliegen? Denn diese Regelungslücke hat das Potential den Rechtsstaat zu gefährden, zu deren Erhalt Beamt*innen eigentlich verpflichtet sind, zumal angesichts der Erfahrungen der Nazizeit. Kriminelle Organisationen, besonders große und gut organisierte, wären vermutlich fähig, mit Hilfe dieser neuartigen Waffen das staatliche Gewaltmonopol außer Kraft zu setzen, denn es scheint bislang keine ausreichende Gegenwehr möglich, sodass die Flucht die einzige Option ist

Ein Alarmzeichen ist vor diesem Hintergrund, dass die Leiterin des Deutschen Instituts für Menschenrechte es nicht für nötig befunden hat, meinen Brief vom 30. November 2020 zu beantworten. Ich setze sie darin von der beschriebenen Regelungslücke in Kenntnis, die Menschenrechtsverletzungen mitten in Deutschland nach sich zieht. Sind Menschenrechte auf den Status eines politisches Druckmittel anderen Staaten gegenüber herabgesunken, etwas, das in Deutschland nicht eingehalten zu werden braucht?

Überleben in der staatlichen Regelungslücke

Die Existenz von Waffen, die mit tieffrequentem Schall oder Mikrowellen operieren, ist inzwischen unwiderlegbar. Die bisherige Begründung für staatliche Untätigkeit, es gehe um tolerable Wirkungen von Gegenständen, die unter das Bundes-Immissionsschutzgesetz fielen, und/oder um individual-psychische Störungen, ist damit hinfällig. Womit wird die immer noch anhaltenden staatliche Untätigkeit eigentlich legitimiert, mit der die grundgesetzlich garantierte Unversehrtheit der Person und der Wohnung praktisch aufgehoben wird?

Aber die staatliche Untätigkeit hält an und zwingt Betroffene wie mich in meiner Wohnung, eigentlich mein Schutzraum, zu einem Leben, das mir immer noch surreal vorkommt, obwohl ich es schon so lange führe: Der folterähnlichen Dauerbelastung mit tieffrequentem Schall und Mikrowellen ständig irgendwie ausweichen. Nachts mehrere Schlafplätze vorbereiten und alle paar Stunden das Lager wechseln. Fast jede Nacht von starkem Pegeldruck aus der Wohnung getrieben werden, ob mit Campingmatte in den Flur und zu Spaziergängen um den Block. Beim Verlassen der Wohnung alles wegsperren. Überwachungskameras an- und später wieder ausschalten. In der Wohnung möglichst keine Smartphone-, Internet- oder auch nur PC-Nutzung. Allem nachspüren bzw. nachhorchen, was mir ungewöhnlich vorkommt. Die immer wieder wechselnden Symptome der Dauerbelastung registrieren, mit der meine körperliche Integrität allmählich zerstört wird. Angst haben: Weil ich immer noch im Fokus des kriminellen Netzwerks bin, weil Täter*innen weiterhin nicht belangt werden und inzwischen ein großes Interesse an meiner „Unschädlichmachung“ haben müssen, und das muss nicht unbedingt mein Tod sein. Der erste Anwalt, den ich persönlich ansprach, erlitt eine ungewöhnlich frühe Demenz.

Wegen der Untätigkeit des Staates und der Existenz der ausgeklügelten Regelungslücke gilt der waffenförmige Missbrauch von tieffrequentem Schall und Mikrowellen bei Kriminellen anscheinend als Gewohnheitsrecht, das sie mitten in einem demokratischen Rechtsstaat ganz offen in Anspruch nehmen: Das ist erstaunlich.

Ich als Betroffene dieser andauernden Gewalt muss also tun, was eigentlich Aufgabe des Staates wäre: Mich schützen nach Maßgabe meiner sehr begrenzten Möglichkeiten, selber Indizien sammeln, zu Wahrscheinlichkeitsmustern bündeln und dafür eine möglichst große Öffentlichkeit suchen. Bei den Veröffentlichungen muss ich z.T. Privatsphären und Persönlichkeitsrechte ankratzen, ungern, aber leider unumgänglich.

Was ich vorbringe, ist belegbar, beispielsweise durch Briefe, Mails, SMS, Screenshots, Links, seltener auch nur durch Tagebuch-Aufzeichnungen, wenn Querverbindungen aufscheinen.  Viele meiner Erlebnisse und Beobachtungen kommen erstmal nur ins Tagebuch, denn sie so unglaublich, dass eine Wiedergabe mich der Gefahr aussetzen würde, in die bereitgestellte individual-psychische Mausefalle zu tappen.

Im folgenden Text beziehe ich mich verstärkt auf meine im Februar 2018 veröffentlichte Broschüre, da sich darin das kriminelle Netzwerk bereits abzeichnet. Meine Tagebücher, in denen ich meine Erlebnisse detailliert verschrifte, übergebe ich seit 2014 in regelmäßigen Abständen dem Deutschen Tagebucharchiv. Tagebücher haben bei strafbaren Handlungen Gewicht, bei denen harte Beweise nicht oder nur schwer möglich sind. Selbst im gegenwärtig laufenden Cum-Ex-Verfahren wurden Tagebücher eines Bankers bei den Ermittlungen herangezogen.

Anzeichen einer kriminellen Belastung der Wohnung

Plötzlich auftretende Schlafstörungen sind ein erster Hinweis auf eine kriminelle Belastung der Wohnung, begleitet von ungewöhnlichen körperlichen Symptomen ohne klare Ursache. Bei anhaltender Exposition setzt eine Sensibilisierung ein und Symptome werden deutlicher wahrnehmbar. Bewusst erlebe ich seit 2014 in allen meinen Wohnungen Vibrationsgefühle, Gefühle von Flirren und Pochen mit unnatürlich hartem Herzschlag, kribbelnde oder brennende Haut, Taubheit der Hände, Unterarme, Füße, besonders nachts, außerdem Augenprobleme, Darmprobleme, Übelkeit, Unruhe und depressive Verstimmung, Wortfindungs- und Gedächtnisprobleme (Broschüre S. 4f).

Andere Betroffene veröffentlichen im Internet ebenfalls sonderbare Körperwahrnehmungen. In meiner Broschüre zitiere ich eine Reihe von anonymen Berichten auf den unterschiedlichsten Internet-Foren (S. 21ff): Juraforum.de, Mobbingforum.de, bfriends.brigitte.de, Psychologieforum.de, med1.de. Auf dem HiFi-Forum deutet dieser informative Thread, ein Gespräch mit vielen Betroffenen zwischen November 2016 und Februar 2020, nicht nur auf kriminelle, sondern auch auf technische Ursachen für die Belastung von Wohnungen mit tieffrequentem Schall. Das Ergebnis ist immer Folter.

Der Post von Linda0411 vom 10. Februar 2020 (ganz runterscrollen) weist das für eine kriminelle Aktivität typische Muster auf: Nachbarschaftsstreit, Vibrationswahrnehmungen in der Wohnung, Auszug. Besonders spektakulär ist der Bericht von alphabeta vom 13.9.2014 „Mobbing mit technischen Hilfsmitteln“, bei dem eine vierköpfige Familie ihr Eigenheim und mehrere Wohnungen mittels des waffenförmigen Einsatzes von tieffrequentem Schall verliert, trotz des Gangs zur Polizei und der Anrufung eines Gerichts. Der Link ist leider nicht mehr aufrufbar, aber eine Zusammenfassung findet sich in der Broschüre, S.25, gedeckt durch Screenshots. Wahrscheinlich ist die Post-Serie auch auf der Wayback-Machine verfügbar.

Auf med1.de, einem Forum für Gesundheitsthemen, berichtet Sissi58 im Januar 2018 von Erlebnissen, die ich kenne und vermutlich auch viele andere: „Seid Oktober haben wir ein Problem in unserer Wohnung. Und zwar verspüre ich ein Vibrieren und ein Dröhnen, es ist einfach furchtbar. Wir wissen nicht wo es her kommt. Beim Schlafen vibriert das ganze Bett und es durchfährt einem so komisch durch den Körper, wie wenn einem Strom durch den Körper gejagt wird. Es ist manchmal so schlimm, daß ich Herzschmerzen bekomme.“

Häuser, Wohnungen, Zimmer, Hotelzimmer sind das Haupteinsatzgebiet solcher Waffen. Im oben zitierten Guardian-Bericht vom 2. Mai 2021 wird im Zusammenhang mit dem „Havana-Syndrome“ eine entsprechende Information eines US-Nachrichtendienstes aus dem Jahr 2012 angeführt. Die hier beschriebenen Symptome sind folglich erstmal ein ortsgebundenes Problem, das durch Wechsel des Aufenthaltsortes gelöst werden kann. Meine erste Hilfe ist langes Spazierengehen, nach Möglichkeit woanders Übernachten oder Verreisen, denn anderswo habe ich diese Wahrnehmungen normalerweise nicht. Das gesundheits- und auch lebensbedrohende Potential dieser beiden Umweltfaktoren macht es längerfristig notwendig, einen Umzug ins Auge zu fassen. Wobei ich nach sechs Umzügen davon ausgehen muss, dass das kriminelle Netzwerk mir nachsetzen würde.

Die Wahrscheinlichkeit eines medizinischen Problems steigt, wenn Betroffene dem Narrativ der Gesundheitsindustrie folgen, dass es um eine psychische Störung gehe, und ihre Wohnung nicht meiden. Im Lauf der Jahre habe ich mehrere Hausärzte angesprochen, die mit meinen Symptomen nichts anfangen konnten, zumal sie eben mit Wohnungen in Zusammenhang standen. Eine Psychotherapie war das einzige Hilfsangebot, das sie mir machen konnten. Aber eine Psychotherapie würde einen Ortswechsel scheinbar unnötig machen und die Gesundheit von Betroffenen gefährden, denn die dauerhafte Überbelastung mit diesen Umweltfaktoren stresst den Körper und wirkt wahrscheinlich als Katalysator für Sollbruchstellen im Körper, sodass sie eine normal erscheinende Krankheit bekommen, die jedoch absichtlich herbeigeführt wird.

Wie können Betroffene Einwirkungen der staatlich „erlaubten“ Belastung, beispielsweise durch Emissionen von Windenergieanlagen oder Mobilfunkantennen, ausschließen? Eine kriminelle Aktivität liegt vor, wenn die oben beschriebenen Symptome auch dann auftreten, wenn keine Anlagen nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz in der Nähe sind. Oder wenn sich das Befinden selbst nach Wechsel des Aufenthaltsortes in die Nähe einer solchen Anlage bessert. Kriminell verursachte Belastungen von Wohnungen mit tieffrequentem Schall und / oder Mikrowellen sind nach meinem Eindruck deutlich höher dosiert, und auf jeden Fall eine vorsätzliche böswillige Aktion, nicht Folge des Betriebs von irgendwelchen Anlagen.

Dass es bei diesen Körperwahrnehmungen nicht um Auswirkungen von technischen Geräten oder Anlagen geht, die unter das Bundes-Immissionsschutzgesetz fallen würden und somit „erlaubt“ wären, sondern um die waffenförmige Traktierung mit tieffrequentem Schall und Mikrowellen, ergibt sich außerdem aus erkennbaren Tätermotivationen, etwa die Vertreibung aus einer Wohnung, und noch zwingender aus der Fortsetzung der Traktierung in der jeweils neuen Wohnung.

Körperliche Anzeichen einer Waffenanwendung

Charakteristisch für Angriffe mit Waffen, die mit tieffrequenttem Schall oder Mikrowellen betrieben werden, scheinen Symptome zu sein, die nicht ins normale Diagnose-Schema der Medizin passen und auf Medikamente nur schlecht ansprechen. In dem GQ-Bericht vom 19. Oktober 2020, The Mystery of the Immaculate Concussion, schildert US-Sicherheitsbeauftragter Polymeropoulos, der in Moskau einen Angriff erlitten hatte, die vergebliche Konsultation zahlloser Spezialisten, dass Symptome wechseln, kommen und gehen, und dass Schmerzmittel nicht helfen. Entsprechend gilt auch für die Betroffenen des Havana Syndroms: „Their brain scans were basically normal, and the doctors could not fathom what could have caused this kind of brain injury, one that refused to heal. “These individuals appeared to have sustained injury to widespread brain networks without an associated history of head trauma,” the study’s authors concluded.“

Seit April 2021 bin ich sicher, dass die Belastung meiner Wohnungen überwiegend durch tieffrequenten Schall/Infraschall verursacht wurde und wird: Tieffrequenter Schall war in der ersten Vertreibungswohnung sowohl von dem privat beauftragten Baubiologen / Umweltanalytiker Dr. D.M. wie auch vom Regierungspräsidium Darmstadt, Abteilung für Arbeitsschutz und Umwelt Frankfurt erfasst worden (Broschüre S. 6).

Erst 2021 entdeckte ich, dass ich Missempfindungen verringern kann, wenn ich einen schweren Gegenstand über den Boden schleife. Gleichzeitig verstand ich endlich die Behauptung im Mobbingbrief vom Februar 2013 aus der ersten Vertreibungswohnung, ich würde Bowlingkugeln über den Boden rollen. Dieser Hinweis lässt vermuten, dass damals die Hauptbelastung durch tieffrequenten Schall/Infraschall erzeugt wurde, und dass ich nicht das erste Opfer war. Gegenschall ist die einzige Möglichkeit zur Abwehr von tieffrequentem Schall, auf die ich gestoßen bin.

Weitere Belege für die Belastung mit tieffrequentem Schall sind die vergebliche Abschirmung gegen Mikrowellen in der Wohnung in der Gagernstraße sowie in der gegenwärtigen Wohnung, dass die Überprüfung mit Mikrowellen-Messgeräten keine Belastung anzeigte, die Wohnung sich aber unverändert belastet anfühlte. Mikrowellen konnte ich in jeder der Wohnungen ebenfalls dokumentieren, aber die haben anscheinend eine Hilfsfunktion und sind für Missempfindungen nicht ursächlich.

Auswirkungen von Infraschall-Waffen werden in einem Wikipedia-Eintrag zum Stichwort „Sonic Weapon“ zusammengefasst: „The extra-aural (unrelated to hearing) bioeffects on various internal organs and the central nervous system included auditory shifts, vibrotactile sensitivity change, muscle contraction, cardiovascular function change, central nervous system effects, vestibular (inner ear) effects, and chest wall/lung tissue effects. Researchers found that low-frequency sonar exposure could result in significant cavitations, hypothermia, and tissue shearing“. Mittels der Frequenz-Auswahl kann tieffrequenter Schall / Infraschall gezielt auf einzelne Organe gerichtet werden: Ein Körper-Modell mit den einzelnen Körperfrequenzen findet sich im mehrfach erwähnten RKI-Aufsatz von 2007: „Infraschall und tieffrequenter Schall – ein Thema für den umweltbezogenen Gesundheitsschutz in Deutschland?“

Seit ich in meiner neuen Wohnung lebe, also seit Mitte 2019, nervt das Gefühl, am Rücken betastet zu werden (vibrotactile sensitivity change). Im August 2020 hatte ich eine kleine Bauchdecken-Hernie. Dass die Hernie nicht zufällig entstanden, sondern Folge einer Gewebsabtragung (tissue shearing) durch den waffenförmigen Einsatz von tieffrequentem Schall ist, belegen nach meiner Überzeugung nachdrücklich die sonderbaren Ereignisse rund um die Operation (siehe Abschnitt Kriminelles Netzwerk in der Pflege- und Gesundheitsindustrie).

Seit Mai 2021 ertauben meine Füße, wenn ich die Wohnung betrete, insbes., wenn ich barfuß laufe, und ich habe seit Mai 2021 das anhaltende Gefühl in der Wohnung, Brustkorb und Lunge werden eingedrückt. Die daraus resultierende Atemnot wird bisher besser, wenn ich die Wohnung verlasse, allerdings erst nach einigen Stunden: „chest wall/lung tissue effects“.

Mitte Juni 2021 diagnostizierte eine Lungenfachärztin wegen der Belastung meines Brustkorbes und meiner Lunge bei mir Asthma. Aber eine Röntgenaufnahme von Herz und Lunge belegt, dass keine Entzündungen zu erkennen sind, obwohl die für Asthma kennzeichnend wären. Die verschriebenen Medikamente würden daher kaum helfen. Auch für den Ursprung der Taubheitsgefühle in den Händen seit 2011 konnte bei einer neurologischen Untersuchung keine physische Ursache gefunden werden.

Muskelkrämpfe (muscle contraction) erlebe ich schon seit 2009 immer wieder. Ein Beispiel: Als ich meine zweite Wohnung in Schweinfurt auflöste, bekam ich beim Packen plötzlich so heftige Leibkrämpfe und dazu paarig auftretende Quaddeln, dass ich einen Krankenwagen rief (Broschüre S. 17). Zugleich läutete die Nachbarin Sturm, ich solle sofort ihre Zeitung aus meinem Briefkasten holen! Das trieb mich aus der Wohnung und diente vielleicht auch der Kontrolle, ob ich noch lebe. Als der Krankenwagen anrollte, hatten sich die Symptome gelegt: Als sei eine Installation abgedreht worden.

Tod meiner Freundin und Tod eines Nachbarn

Im Lichte meines jetzigen Wissens frage ich mich, ob auch meine italienischen Freundin A.B. Opfer dieses kriminellen Netzwerks geworden ist. Sie bekam im Frühjahr 2013 überraschend wandernde Schmerzen im Rumpf und in den Knochen, die sie nicht hatte, als sie vier Wochen bei Freunden in den USA verbrachte. Meinen Tagebuch-Aufzeichnungen nach erzählte sie, dass sie in ihrer Wohnung, in der sie seit Dekaden gewohnt hatte, neuerdings Angst habe und woanders schlafe, bei Freunden, bei ihrem Sohn. Auffällig ist auch, dass sie ziemlich plötzlich eine Vielzahl an körperlichen Problemen bekam, die die Ärzte nicht zuordnen konnten: Wasser im Herzen, Lungenprobleme, ein kleiner Bruch im Rückgrat. Am Ende wurde sie überhaupt nicht behandelt und starb im August 2013 an einer seltenen Form von Rückenmarkskrebs. Als ich sie zuletzt sah, in der Palliativ-Abteilung des Frankfurter Marienkrankenhauses, fing sie in meiner Gegenwart vor Schmerzen zu schreien an und sich an den Haaren zu reißen. Die Pflegekraft gab an, dass A.B. ausreichend Schmerzmittel bekomme, dass diese aber nicht richtig wirkten.

Auch der US-Sicherheitsbeauftragte Polymeropoulos hatte diese Erfahrungen gemacht: Dass Verletzungen mit DEWs nicht ins Raster der herkömmlichen Medizin passen und deren Behandlungsmethoden nicht helfen, insbes., dass Schmerzmittel nicht wirken (siehe Abschnitt Körperliche Anzeichen einer Waffenanwendung). Ich hatte A.B. 2012 mit dem deutsch-indischen Ehepaar S. und T.V. bekannt gemacht, woraus sich schnell eine erstaunlich enge Freundschaft entwickelt hatte. Das erwähne ich, weil ich weiß, dass dieses Paar über die Existenz solcher Waffen und die Regelungslücke Bescheid weiß, und weil ich im Sommer 2019 aus ihrem Wohnhaus mit diesem Mittel vertrieben worden war: Ich übernachtete damals regelmäßig in der Wohnung unter der ihren in einem Untermietzimmer, das sie mir vermittelt hatten. S.V. war Krankenschwestr, T.V. praktiziert noch als Hausarzt. Beide reagierten nach meinen Tagebuch-Aufzeichnungen ziemlich sonderbar, als ich ihnen am Telefon erzählte, dass A.B. im Sterben liege, und besuchten sie meines Wissens auch nicht.

Dass A.B. Opfer des kriminellen Netzwerks geworden sein könnte, erschließt sich mir erst, seitdem Berichte über die körperlichen Auswirkungen von DEWs nach Aufklärung des Havana Syndroms im Internet zu finden sind, und nach Relektüre meiner Tagebücher aus der Zeit ihres Todes.

Dass der Nachbar R.B.-B. im Haus der ersten Vertreibung nicht zufällig gestorben war, war mir schon 2014 klar. Er hatte 15 Jahre lang dort unbehelligt gewohnt, bekam zum gleichen Zeitpunkt wie ich Schlaf- und andere Probleme, und sprach mich im April 2014 auf dem Spielplatz vor dem Haus an, zum ersten Mal überhaupt, seine Tochter und sein damals 4jähriges Enkelkind waren dabei. „Er kam gerade aus dem Krankenhaus, Verband um den Kopf, bei ihm war ein Hirntumor diagnostiziert worden. Er wollte mit mir über meinen Brief vom März 2014 an alle Bewohner unserer Häuserzeile sprechen: Ich hatte darin angefragt, ob die Nachbarn in den drei benachbarten Häusern die gleichen Erfahrungen in ihren Wohnungen machten wie ich in meiner, ob es auch bei ihnen bebte und bizzelte. … Herr B.B. ließ mich nun wissen, dass auch er seit Anfang Februar in seiner Wohnung nachts nicht mehr schlafen könne, und seine Tochter bestätigte: Neuerdings habe sie morgens immer rasende Kopfschmerzen, wenn sie bei den Eltern übernachte.“ (Broschüre, S. 13)

R.B.-B. blieb in seiner Wohnung, anders als ich, und starb nur Wochen später an einem „normalen“ Hirntumor. Seiner Darstellung nach hatte es einen lange schwelenden Streit mit dem anonymen Schweizer (Broschüre S. 8) über laute Musik gegeben, dessen Wohnung über der der Familie B.B. lag. Aber selbst wenn der Tod des Nachbarn nur ein Unfall war, kein beabsichtigter Mord, bin ich doch der Ansicht, dass die kriminell verursachte Belastung von Wohnungen mit diesen Umweltfaktoren einem Mordversuch in Zeitlupe gleichkommt, mit dem Vorteil für Täter*innen, dank staatlicher Untätigkeit nur schwer für einen Mord belangt werden zu können, denn Opfer dürften bei einer Obduktion nicht anders aussehen als Tote, die ohne Nachhilfe gestorben sind. Umweltwaffen wirken auf Zellebene und erzielen ihre tödliche Wirkung nicht unmittelbar, sondern erst in einem Zeitverlauf.

Am 7. Juli 2015 besuchte ich das Grab des Nachbarn auf dem Neuen Jüdischen Friedhof in Frankfurt und unterhielt mich mit dem Friedhofsverwalter M.S., bei dem ich mich angemeldet hatte. Während des Gesprächs kam ein Mann dazu, der angab, R.B.-B. gekannt zu haben. Als ich den mutmaßlichen Grund für dessen Tod ansprach, gingen die Gesichter plötzlich zu und der Bekannte des Toten verschwand eilig.

Meine bisherigen belasteten Wohnungen

Ich vermute heute, dass ich schon 2009 im Fokus des kriminellen Netzwerks war. Ich hatte mich 2008 nach neunjähriger Beziehung von einem Lebensgefährten getrennt und war aus der großen gemeinsamen Wohnung in eine kleine VBS-Wohnung in die Frankfurter Kreutzerstraße gezogen. Die dort einsetzenden Symptome hielt ich lange für Folgen des Umbruchs in meinem Leben. Erst nach Durchsicht der Tagebücher aus diesen Jahren fielen mir Übereinstimmungen mit späteren Erfahrungen auf: Erst störten komische Gerüche in der Wohnung. Dann folgten die üblichen Symptome, ich war oft müde, depressiv, weniger leistungsstark, hatte mehrere Leibkrämpfe, die mich in die Notfallambulanz des damals nahegelegenen Bürgerhospitals trieben und die ich heute als gezielte Angriffe sehe. Ich gab diese Wohnung nicht wegen der kriminellen Belastung auf, sondern wegen der extremen Hellhörigkeit des Hauses und wegen des Mobbings durch einige der Mitmieter*innen. Die über mir wohnende sehr alte Frau könnte der Belastung eine quasi natürliche Grenze gesetzt haben.

Alle meine späteren Wohnungen lagen unterm Dach, die Täter*innen-Wohnungen darunter. Dachwohnungen scheinen für eine kriminelle Traktierung besonders geeignet, aber auch Erdgeschoss-Wohnungen hätten den Vorteil, dass gerichtete Strahlen bzw. Wellen die Ziel-Wohnung abdecken, ohne Unbeteiligten in Nachbarwohnungen allzu sehr zu schaden. Mehrmals hatte ich den Eindruck, dass auch eine weitere Wohnung bei der Belastung meiner Wohnung eine Rolle spielte.

Die charakteristische Hörkulisse liefert besonders nachts Hinweise auf Aktivitäten der Täter*innen: Schritte regelmäßig zu Zeiten, an denen Leute normalerweise schlafen, ungewöhnliches Möbelgerücke, einzelne dumpfe schwere Schläge in großen Abständen, unregelmäßig getaktete leichte Schall-Stakkati. In den ersten drei Vertreibungswohnungen fiel mir außerdem zartblaues Dauerlicht aus der jeweiligen Quell-Wohnung unter meiner auf, Licht wie von einem Bildschirm, wenn ich von der Straße aus das Haus begutachtete (Broschüre S. 13). In allen Wohnungen außer der ersten wohnten unter mir alte Menschen, die viel zuhause waren und Zeit hatten mich zu traktieren.

Gewöhnliches Mieter-Mobbing und andere Drohgebärden, die kriminelle Aktivitäten verschleiern sollen, spielten bei meinen Vertreibungen mehrmals eine Rolle. 2012 polterten beispielsweise die Nachbarn von gegenüber mitten in der Nacht an meiner Wohnungstür (Broschüre S. 9), begingen offenbar mehrmals Hausfriedensbruch, organisierten anonyme Anrufe (Broschüre S. 13), ebenso digitale Eingriffe (Broschüre S. 18f).

Die erste Vertreibung fand Februar 2014 in einer Genossenschaftswohnung des Beamten-Wohnungs-Vereins in der Auerswaldstraße statt, Hauptthema meiner Broschüre. Das Besondere an dieser Wohnung: Der Nachbar über den Flur, der anonym im Haus wohnte, beim Vermieter offenbar Sonderrechte genoss und mir das Absperren meiner Wohnung verwehren wollte, der Sprachfärbung nach ein Schweizer, sein SUV hatte ein Züricher Kennzeichen.

Im Haus wohnte auch eine frühere Mitarbeiterin des Frankfurter Stunz-Seniorenheims, die sich als eine der Rädelsführerinnen des Mobbings 2013 und der Austreibung 2014 herausstellte: E.G.. Sie überraschte mich in der Phase meines Auszugs mit der Ansage, dass ich keine Chance hätte mich zu wehren (Broschüre S. 18ff). Erst in dieser Wohnung wurde ich aufgrund besonders hoher Belastung sensibilisiert und lernte die Anzeichen für das Vorhandensein dieser Umweltfaktoren genauer kennen.

Als ich eine neue Wohnung in Frankfurt suchte, stellte ich fest, dass das sehr schwierig geworden war. Frau, älter, Migrationshintergrund, und 2012 war ich zudem arbeitslos geworden, mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Folge meiner Traktierung, die Betroffene physisch und psychisch schwächt und eine regelmäßige Berufstätigkeit nahezu ausschließt. Aus diesem Grund zog ich August 2014 trotz Bedenken in eine andere Wohnung der Genossenschaft in die Gagernstraße, die ich mit allem ausstattete, was gegen Mikrowellen helfen sollte: Zubehör fürs Bett, Matten für den Boden, schwarze Farbe für die Wände, alles vom Elektriker zu erden. Half aber nichts, was ein klares Indiz für das Wirken von tieffrequentem Schall war, gegen den es keinen Schutz gibt.

Darauf emigrierte ich nach Schweinfurt, gegen die Widerstand meiner dort lebenden Schwester S.L., zog im Oktober 2014 erst in eine Wohnung der städtischen Wohnungsgesellschaft, in der es von Einzug an durchgehend heftig pulste, und im Dezember 2014 in eine privat vermietete Wohnung im Hochfeld, wo ich es immerhin bis Mai 2016 notdürftig aushielt, trotz fast allnächtlicher Phasen mit Herzrasen und Schweißausbrüchen. Unter mir lebte das Ehepaar R., er Elektriker, sie war vor ihrer Verrentung Krankenschwester gewesen und wahrscheinlich mit meinem Schwager Dr. G.L. bekannt, der sein Berufsleben in einem Schweinfurter Krankenhaus zugebracht hatte. Als ich Anfang 2016 bekannt gab, dass ich nach Frankfurt zurückziehen wollte, wurde ich überraschend von meiner Schwester beschworen zu bleiben: Als würde durch meinen Weggang eine Versuchsanordnung gestört.

Im Mai 2016 lebte ich 4 Wochen lang zwischen Umzugskartons in einer von H.P. (von dem weiter unten noch die Rede sein wird) vermittelten Wohnung in Bornheim, die wahrscheinlich nur wegen meines absehbar baldigen Wegzugs unbelastet blieb. Im Juni 2016 konnte ich eine kurzfristig zugeteilte Senioren-Sozialwohnung der ABG/Wohnheim in der Philippsruher Straße beziehen. Ich hatte mich vor meiner Auswanderung nach Schweinfurt bei der Seniorenabteilung des Wohnungsamtes Frankfurt für eine Sozialwohnung registrieren können, ein Akt der Mildtätigkeit der damaligen Leiterin, der ich von meiner Situation erzählt hatte.

Die ABG-Seniorenwohnanlage in der Philippsruher Straße

In der ABG-Seniorenwohnanlage in der Philippsruher Straße blieb ich etwa ein halbes Jahr vor der kriminellen Belastung verschont. Offenbar mussten im Hintergrund erst Hebel in Bewegung gesetzt werden. In dieser Zeit fingen zwei russischsprachige Zeuginnen Jehovas an, O.H. zu besuchen, klingelten aber mehrmals bei mir, ausdrücklich auf der Suche nach O.H.s Wohnung. Kundschafteten sie meine neue Wohnsituation aus? Als E.Z. in die Nachbarwohnung einzog, wurde erst das angrenzende Zimmer, nach einem halben Jahr auch das andere allmählich immer unerträglicher. Zugleich begannen in O.H.s Wohnung im 2. Stockwerk, einem Stockwerk unter meiner, die ganze Nacht Leute herumzulaufen. Frauen aus Osteuropa schienen die sehr hinfällige O.H. inoffiziell zu betreuen, da das Sozialamt nur die Tagesbetreuung vergütete. Sie übernachteten in O.H.s kleiner Wohnung, und sie traktierten meine Wohnung, was an den Schallereignissen kenntlich wurde, die meine zunehmenden Missempfindungen in meiner Wohnung begleiteten, dumpfe Einzelschläge in größeren Abständen, Schallstakkati, die ganze Nacht Schrittgeräusche: Die gleiche Schallkulisse, die ich auch in meiner gegenwärtigen Wohnung erlebe.

Der rege nächtliche Betrieb in O.H.s Wohnung, offenkundig gegen deren Willen, wurde von den beiden AWO-Betreuerinnen im Haus geduldet, vielleicht auch unterstützt. Ich besuchte den Vorgesetzten, S.S., und schrieb ihm auch, etwa am 31.12.2018, aber er hielt die sonderbaren Vorkommnisse im Haus für belanglos: Eine Fehlertoleranz, die zur Ausbildung von informellen Netzwerken zum Missbrauch dieser unregulierten Umweltfaktoren geführt haben könnte. Die AWO-Mitarbeiterin E.G. aus dem Stunz-Seniorenheim, Mitmieterin im ersten Vertreibungshaus, war sich erstaunlich sicher, dass ich mich nicht würde wehren können. Das verweist auf Wissen, das evtl. weitergetragen wurde in die AWO-betreute Seniorenwohnanlage um die Ecke, in der ich wohnte.

Ab Ende 2018, als ich die Wohnung nur noch im Notfall nutzte, wandte mich auch mehrmals an den Vermieter, die Wohnheim/ABG. Darauf kam deren Sozialbetreuer M. vorbei, wollte mir erst psychische Probleme unterschieben, gab dann aber an, dass Meldungen wie die meinen schon öfters vorgekommen seien. Am 17.12.2018 schilderte ich meine Situation nochmal detailliert in einem Brief, aber umsonst. Per Brief vom 12.04.2019 teilte ein Herr Dr. L. mit, dass das, was ich zu hören angab, normale Wohngeräusche seien, alles andere sei subjektiv.

Die verleugnete kriminelle Belastung meiner Wohnung in der Seniorenwohnanlage Philippsruher Straße mit tieffrequentem Schall und Mikrowellen hatte nicht nur für mich schlimme Auswirkungen. Im Sommer 2018 ließ die Nachbarin S.V. nachts einen Krankenwagen wegen starken Hautbrennens kommen, wie ich das in meiner Wohnung oft erlebte: Unsere Betten standen praktisch nebeneinander, nur eine Wand dazwischen. Frau T. aus der Wohnung neben der von O.H. verstarb überraschend an einer seltenen Krebsart. Noch überraschender war der Auszug der über 80jährigen Frau G. aus der Wohnung unter der von O.H., nach über 20 Jahren vor Ort: Sie verweigerte meines Wissens zum Schluss die Mietzahlung, was auf Unbenutzbarkeit der Wohnung deuten könnte, und verließ Deutschland, trotz ihres hohen Alters.

Ausweichquartiere

Seit meiner ersten Vertreibung 2014 bis zum Umzug in meine jetzige Wohnung im September 2019 hatte ich oft Zugang zu Ausweichquartieren. Bis zu meinem Umzug nach Schweinfurt konnte ich gelegentlich bei Freunden und Bekannten unterkriechen. In Schweinfurt bekam ich Kontakt zur Communität Casteller Ring bei Iphofen, wo ich zwischen 2014 und 2020 oft als „mithelfender Gast“ lebte. H.P., den ich Ende 2014 in Frankfurt kennengelernt hatte, besuchte ich bis zu meiner Rückkehr nach Frankfurt im Sommer 2016 von Schweinfurt aus regelmäßig (mehr im nächsten Kapitel). Danach übernachtete ich mehrere Jahre oft im Ibis- und im Achat-Hotel sowie in der Frankfurter Jugendherberge.

Zu März 2019 fand ich ein Untermietzimmer, unerwartet, denn ich konkurrierte als Seniorin mit Student*innen. Erst lehnte die Zimmervermieterin ab, dann rief sie wieder an. Das Zimmer erwies sich als unbewohnbar, u.a., weil auch da die Belastungen wahrnehmbar waren, vor denen ich ausweichen wollte. Ich gab nach einer schrecklichen Nacht die Monatsmiete verloren, gewann im Februar 2020 den Prozess wegen der Rückgabe der Kaution (AZ 33 C 2161/19 (93)), im Juni 2020 zahlte die Vermieterin nach zähem Widerstand die Kaution vollständig zurück. In dieser Zeit wurde mein Blog von der Domain Lipperhey.com beobachtet, mit Screenshots dokumentiert. Ein Teil des Doppelnamens gehört mit einer Minimalabweichung zur Familie meiner Schweinfurter Schwester, der andere zur Zimmervermieterin. Nachdem der Fall abgeschlossen war, hörte die Beobachtung auf.

Meine Schwestern, ihre Familien, ihr Kreis

Ich bin nach jahrelangen Zweifeln seit 2019 sicher, dass meine beiden Schwestern und ihre Familien mich in den Fokus eines bereits existierenden Netzwerks an Kriminellen im Gesundheitsbereich geschoben haben. Die Durchsicht meiner Tagebücher seit 2009 belegen eine immer dichtere Abfolge sonderbarer Vorkomnisse, insbesondere bei meiner Schweinfurter Schwester und ihrer Familie. Beispielsweise gab es 2012 nicht mal eine Karte zu meinem 60sten, aber 2014 beanspruchte die Schweinfurter Nichte M.L. Unterkunft in meiner 2-Zimmer-Wohnung in Frankfurt – für über ein halbes Jahr. Ich war nicht einverstanden, musste aber weichen, denn pünktlich zum Einstand wurde ich das erstemal aus meiner Wohnung vertrieben.

Dabei waren wir über 30 Jahre lang eng verbunden, ich war Taufpatin des ersten Kindes A.L., bei Kommunionen und Firmungen, Weihnachten und Ostern war ich meist und mehrmals auch im Urlaub dabei, und konnte mir die ohne erkennbaren Grund einsetzende Kälte und Feindseligkeit lange nicht erklären. Auch über die Gründe für die Kommodifizierung einer Verwandten kann ich nur spekulieren: Geldgier bei Leuten, die ohnehin genug Geld haben? Eine transatlantische Verbindung? Druck der Schwager, denen die linke Emanzen-Schwägerin nicht passte? Der Versuch der Schweinfurter Schwester, ihre zerrüttete Ehe zu retten?

Meine Schwestern haben zwei miteinander befreundete Mediziner geheiratet, die im Frankfurter Nordwest-Krankenhaus Kollegen waren, Dr. G.L und H.S. Beide Schwestern bekamen viele Kinder, die eine sechs, die andere fünf. Beide sind von ihren Männern wirtschaftlich abhängig und beide haben sich außerdem Organisationen angeschlossen, die aus meiner Sicht die Unterordnung unter den bzw. ihren Mann und eine gewisse Wirklichkeitsresistenz befördern: Die eine ist langjähriges Mitglied bei den Zeugen Jehovas in Kastellaun, die andere, langjähriges Mitglied bei der CSU, übernahm im Lauf des Jahres 2014 sehr überraschend das Bürgermeisteramt in Schweinfurt.

Die erste Vertreibung im Februar 2014 hatte zur Folge, dass zwar ich meine eigene Wohnung nicht bewohnen konnte, wohl aber meine Schweinfurter Nichte M.L., ihr Freund, weitere Familienmitglieder und sogar ein befreundeter Handwerker. Damals konnte ich mich gegen die Unterstellung nicht wehren, es liege an mir. Heute, da amtlich ist, dass es Waffen gibt, die mit tieffrequentem Schall und Mikrowellen munitioniert werden, die auch als Vertreibungswaffen eingesetzt werden: Erst heute verweist der unangefochtene Aufenthalt anderer in meiner Wohnung auf Täterschaft, zumindest auf Mitwisserschaft, in Kooperation mit dem Beamten-Wohnungs-Verein Frankfurt (Broschüre S. 12). Waffen sind Geräte, die man an- und auch wieder abstellen kann.

Als es ans Packen für den Umzug ging, zog Nichte M.L. lieber nach Bad Homburg ins Haus von Dr. B.G. und seiner Familie, anstatt mir wie versprochen zu helfen. Ich hatte um ihre Hilfe gebeten, da ich bis zu diesem Zeitpunkt immer nur in 2stündigen Etappen in der Wohnung sein konnte, danach wurde mir übel. Aber wundersamerweise war die Belastung weg, als ich anfing Umzugskisten in die Wohnung zu tragen (Broschüre S. 5). Die Frau von Dr. B.G., C.G., traf ich 2020 am Opernplatz, wir tauschten kurz Höflichkeiten aus, danach gab es viele Zugriffe aus Bad Homburg auf diesen Blog.

Das offene Vorgehen bei der Vertreibung aus meiner eigenen Wohnung, in der währenddessen andere gemütlich wohnen, beruht offenbar auf dem vielfach erprobten Wissen, wegen der Regelungslücke nicht belangbar zu sein und mit der Psychiatrie-Drohung durchzukommen. Noch bei unserem letzten Treffen Ende Oktober 2020 fragte meine Schweinfurter Schwester S.L. anzüglich nach meinem psychischen Befinden, obwohl ihr von Anfang an bekannt war, dass der kriminelle waffenförmige Missbrauch dieser Umweltfaktoren und keine psychischen Ursachen ausschlaggebend sind, beispielsweise belegt durch ihre Kontaktaufnahme mit Dr. Munzert (mehr weiter unten).

Mitte 2019 konnte ich die Augen vor der Täterschaft meiner nächsten Angehörigen nicht mehr verschließen und brachte meine Erkenntnisse im Spätsommer 2019 gegenüber den beiden Nichten E. und M.L. und im August 2020 auch gegenüber der Ältesten, A.L., vor: Das werden meine Nichten ihrer Mutter nicht vorenthalten haben. S.L. drückte sich vor einem ähnlichen Gespräch bis Oktober 2020, obwohl ich schon Mitte 2019 darum gebeten hatte.

Mein damaliges Patenkind A.L. mit Hauptwohnsitz in Zürich erzählte mir bei unserem Treffen im August 2020, dem ersten seit Jahren, unbefangen von einer Freundin, die in der Psychiatrie glücklich geworden sein soll. Sie hat als Forensikerin in einer internationalen Unternehmensberatung offenbar Zugang zu Tools und Techniken, die ihr die Überwachung und Ausforschung von Dritten ermöglichen. Jedenfalls fielen mir öfters Anzeigen von Kontaktversuchen ihrerseits auf dem Smartphone auf, das sie mir 2016 geschenkt hatte, eines ihrer abgelegten, eventuell präpariert. Trotz sekundenlang angezeigter Kontaktversuche tauchte ihr Name nicht in der Anrufliste auf und ich konnte auch nicht zurückrufen. Das geschah selbst, als ich ein anderes Telefon hatte, zuletzt, als ich 2019 mit potentiellen Ausweichquartiersgebern telefonierte.

Nichte M.L., damals Jura-Studentin, heute Juristin, muss allerdings Sorge gehabt haben, dass die Psychiatrie-Androhung bei einer kriminellen Wohnungsvertreibung auf Dauer nicht ausreichen könnte. Im Februar 2014 hatten mich die extrem vielen Zugriffe auf meinem damaligen Blog aus der Uni Erlangen gewundert. Ich wusste, dass meine Nichte da studierte, aber ich konnte mir keinen Reim darauf machen (Broschüre S. 21). Dass die eifrige Blogbesucherin M.L. gewesen sein muss, stellte sich erst 2019 sicher heraus, als aus einer Bank auffällig oft auf meinen jetzigen Blog zugegriffen wurde. Ich erfuhr von ihrer Schwester E.L., die bei dieser Bank ist, dass inzwischen auch M.L. da arbeitet. Ich habe Screenshots dieser Zugriffe, die nach dem Gespräch mit E.L. endeten, zumindest aus dieser Bank.

Zum Schutz vor Entdeckung scheint die Schweinfurter Familie außerdem meine Sozialkontakte überwacht und hintertrieben zu haben, was der Frau Bürgermeisterin und dem Herrn Doktor vermutlich nicht allzu schwer gefallen ist. Beispielsweise fing Schwester C. aus der Communität, in der ich seit 2014 regelmäßig untergekommen war, erst 2019 an zu fragen, ob ich mir meine Notlage nicht einbildete, und eine eher abwegige Spekulation, die ich nur ihr anvertraut hatte, wurde von meiner Schwester anlasslos bei einem Treffen am 10.8.2019 aufgegriffen. In diese Richtung deutet auch die Bemerkung des ebenfalls von der Regelungslücke betroffenen Dr. R. Munzerts bei meinem ersten Anruf, dass ihm meine Stimme bekannt vorkomme (Broschüre S. 26f). Meine Schwester S.L. und ich haben sehr ähnliche Stimmen. Meinen Tagebuch-Aufzeichnungen nach hatte ich der Nichte M.L. von meiner Absicht erzählt, Dr. Munzert anzurufen, und offenbar rief meine Schwester kurz vor mir an, anders wäre Dr. Munzert die Ähnlichkeit unserer Stimmen kaum aufgefallen. 2019 gab meine Schwester sogar zu, ihm angerufen zu haben.

Bei jedem meiner Umzüge übergab ich der Schweinfurter Familie Möbel, Teppiche, Bilder, Silber, Schmuck und vieles andere: Als Schenkung, oder gegen ein Linsengericht, über das ich noch froh sein musste, da meine neue Lebenslage mich auch finanziell völlig überforderte. Ich kam mir damals vor, als wäre ich schon gestorben und mein Nachlass werde aufgeteilt. Da aber kriminelle Aktivitäten mich zwangen, meinen Hausstand immer wieder zu verkleinern, stellt sich mir heute dieser Abgang an Sachen als geplante Plünderungen dar. Mein Schweinfurter Neffe J.L. mokierte sich nach Tagebuchaufzeichnungen schon 2011 über meine Umzüge, bevor ich die erste Vertreibungswohnung überhaupt bezogen hatte, und verlangte da schon die Übergabe von Möbeln. Ich hielt sein sonderbares Verhalten für einen spätpubertären Ausrutscher, aber er könnte als Familienmitglied auch symptomatisiert haben.

Als ich Mitte 2016 nach Frankfurt zurückkehren konnte, versuchten wir eine Wiederannäherung, aus heutiger Sicht, weil die Ausgrenzung meiner Person allzu sehr nach Täterschaft roch. Dieser erste Versuch scheiterte rasch. Zum Jahreswechsel 2018/2019 bot Nichte E.L. wieder Frieden und die gelegentliche Nutzung ihrer Wohnung an und ich ging gern darauf ein, nicht zuletzt, weil meine Wohnsituation in der ABG-Seniorenwohnanlage dramatisch schlecht geworden war: Ich war oft gezwungen, im Trockenraum des Hauses zu schlafen. Bei E.L. konnte ich das Gästebett nutzen, wenn sie keinen anderen Besuch hatte.

Im Zuge dieser Wiederannäherung rief meine Schweinfurter Schwester zu meinem Geburtstag an, das erste Geburtstagstelefonat seit vielen Jahren. Sie versuchte offenbar herauszufinden, wohin ich genau ziehe. Und fragte, ob ich wüsste, dass mir dieser Terror überallhin folgen könne. Ob sie sich Sorgen um ihre Tochter E.L. mache, bei der ich in der Zeit oft gastierte? Nein. Tatsächlich folgte mir die Belastung jetzt auch in meine Ausweichquartiere. Das öffnete mir endlich die Augen dafür, dass meine Schwester mir Wissen aus erster Hand weitergab.

Erst hatte es das unbenutzbare Untermietzimmer Anfang 2019 gegeben, bei dem ich die Kaution mühsam einklagen musste, wobei mein Blog in der Zeit des Rechtsstreits wegen der Kaution von einer Domain beobachtet wurde, deren Namen aus einer Zusammensetzung des Familiennamens der Schweinfurter Schwester und der Vermieterin bestand: Lipperhey.com. Weshalb eine solche Domain angelegt wurde, ist mir rätselhaft, aber die Verbindung der beiden Namen ist überzufällig.

Darüber hinaus gibt es noch weitere Hinweise auf die Urheberschaft der Schweinfurter Familie: Im August 2019 wurde ich aus einem weiteren Untermietzimmer vertrieben, 3 Wochen vor meinem Umzug. Das darauf folgende Gespräch mit dem deutsch-indischen Ehepaar S. und T.V., die mir das Zimmer in der Wohnung unter der ihren vermittelt hatten, war erhellend. Offenbar hatte es hinter meinem Rücken schon lange Kontakt zu den Schweinfurtern gegeben. Jedenfalls entfuhr S.V. ein: Der Schwager sagt doch auch, Mariam ist verrückt! T.V. wollte wissen, ob ich im Falle einer Versöhnung keine Forderungen stellen würde. Und: In der Psychiatrie sei es gar nicht so schlimm. Obwohl auch er mich 2014 in einem langen Gespräch – er spiele jetzt mal den Advocatus diaboli! – auf meine Wehrlosigkeit hingewiesen hatte und folglich von der Regelungslücke wusste.

Kurz danach wurde ich auch aus dem Gästebett der Nichte E.L. vertrieben, nach dem Besuch ihres Vaters Dr. G.L. in deren Wohnung. Es gab auch hier mitten in der Nacht eine heftige Belastung, die es das halbe Jahr zuvor bei meinen Gastspielen nicht gegeben hatte. Meine Nichte war nicht da, und auch sonst niemand, aber ihr Wohnzimmer war auf sonderbare Weise hergerichtet, PC an, Dauerschleife mit sinistren bläulichen Bildern an der Wand, neben dem Rechner ein Stapel Fotos, die ich der Nichte gegeben hatte, aufgeblättert bei einem Foto von mir.

E.L. hatte 2012 als Au-Pair die Kinder des bayerischen Ehepaars H. in New York betreut, er leitete wohl den Wissenschaftsverlag Elsevier, oder war da zumindest tätig. Begründeten die darauf folgenden Reisen der Schweinfurter in die USA eine transatlantische Kooperation zur Erforschung des Potentials gerichteter Energie? Denn mein Blog wird seit Jahren sowohl aus Deutschland wie auch aus den USA intensiv beobachtet. E.L. war von den Schweinfurter Nichten und Neffen diejenige, die sich darum bemühte, den Kontakt zu mir aufrecht zu erhalten, aber ich fürchte, es ging dabei mehr um Kontrolle der Versuchsanordnung als um verwandtschaftliche Bindung.

Zu meiner Kastellauner Schwester S.S. und deren Familie hatte ich traditionell viel weniger Kontakt, mit Ausnahme der Zeit, in der unsere Mutter pflegebedürftig wurde und später, als ihr Begräbnis und ihr Nachlass zu regeln waren. In dieser Phase war S.S. ungewohnt anhänglich, denn die Schweinfurter Schwester und ihr Mann versuchten recht aggressiv über das Schicksal unserer Mutter zu bestimmen. Nach dem Bericht meiner Schwester S.S. sollte einen Abtransport in die Schweinfurter Geriatrie erzwungen werden, entgegen dem Wunsch unserer 95jährigen Mutter und auch entgegen unseren Wünschen. Bei dem Begräbnis beanspruchte Dr. G.L. sogar die Patriarchenrolle, indem er ungebeten von den Teilnehmer*innen ein „Vater Unser“ forderte, mit der sonderbaren Begründung, er sei mehrmals als Arzt in Afghanistan gewesen: Obwohl unsere Mutter ausgesprochen religionsfern gewesen war. Auffällig war auch, dass nur die Schweinfurter Familie anwesend war, obwohl die fünf Kastellauner Enkel eine viel engere Beziehung zu ihrer vor Ort lebenden Oma gehabt hatten.

S.S. sah ich offiziell 2017 bei der Verteilung des restlichen Schmucks der Mutter zum letzten Mal. Ich überließ dabei meinen Anteil den beiden Schwestern, verbunden mit der Bitte um Schutz und Hilfe, wenn meine Lage das verlangen würde. Erst die Ereignisse des Jahres 2019 brachten mich zur Einsicht, dass meine Schwestern und deren Familien die Verursacherinnen meiner Notlage waren. Als ich am 11. Februar 2019 bei S.S. anrief und um Unterstützung bei der Suche nach einer günstigen Wohnung vor Ort bat, wehrte sie ab, mit ähnlichen Argumenten, wie ich sie von den Schweinfurtern kannte, und mit einer Auswanderungsempfehlung, wie ich sie auch schon aus Schweinfurt bekommen hatte. Danach versuchte sie nicht mehr, mich in irgendeiner Form zu kontaktieren, was seltsam ist angesichts unserer Verwandtschaft, ihrer Anhänglichkeit in den Jahren davor, ihrer Hilfszusage beim Verteilen des mütterlichen Schmucks und vorallem angesichts meiner ihr wohlbekannten Notlage.

Am 25. Dezember 2020 meine ich sie allerdings nochmal gesehen zu haben, zufällig: Ein schwarzes Auto bog in meinem abgelegenen Wohnviertel am Stadtrand Frankfurts um die Ecke, am Steuer eine Frau, die meiner Schwester sehr glich, das Auto mit SIM-Kennzeichen eine Seltenheit in diesem Viertel. Wenn sie es war: Besuchte sie eine Versammlung der lokalen Zeugen Jehovas?

Ein Freund der Familie

Bei der Aufklärung des Zusammenhangs meiner Familie mit meiner Situation spielt der bereits erwähnte H.P. eine Rolle, den ich wahrscheinlich nicht zufällig im Spätsommer 2014 kennenlernte und der mir 2016 die kleine Wohnung in Bornheim vermittelte. Er gab an, vor seiner Verrentung als Verwaltungsangestellter im Nordwest-Krankenhaus gearbeitet zu haben. Ich war praktisch obdachlos. Aus meiner Bitte um Unterkunft in seinem Häuschen entwickelte sich eine Art Beziehung, die anderthalb Jahre und drei meiner Umzüge umfasste.

Schon beim zweiten Treffen brachte H.P. ein Buch über Wahrnehmungsverzerrungen mit, schloss unbeirrbar eine kriminelle Ursache für meine Situation aus, erklärte mir aber gleichwohl in der Anfangsphase, wie ich das Messer an meine Pulsader setzen könnte oder welche Beeren in öffentlichen Parks zu einem Selbstmord tauglich wären. Ich vermute heute, dass er über meine Situation mehr wusste als ich und seine Aufgabe darin sah, mich zu überwachen und mich bei meinen Versuchen, meine Situation zu erforschen, zu bremsen. Seine kleine Kamera war immer zur Hand. Mehrmals wachte ich auf und fand sie auf mich gerichtet.

Im Dezember 2014 führte er mir, während ich schlief, möglicherweise unter Medikamenten, ziemlich viel Ruß in die Nasenlöcher ein. Er hatte während des abendlichen Beisammensitzens den Docht einer selbstgebastelten Kerze gekürzt und diesen anscheinend weiterverarbeitet (Broschüre S. 20). Am nächsten Tag sprach ich ihn auf mein starkes Ruß-Gerotze an. Er behauptete, die Kerze habe so gerußt, das hätten wir beide eingeatmet, und zeigte auch ein angerußtes Taschentuch vor. Ich führte dieses sonderbare Tun auf seine offen eingestandene psychische Störung zurück.

Erst seit 2019, als ich immer mehr Grund zur Annahme hatte, Versuchsobjekt für Forschungen mit tieffrequenten Schall zu sein, fand ich sein Tun eine auffallend passende Mimikry meiner Situation. H.P.s psychische Störung drückt sich nach meiner Wahrnehmung u.a. in der bereitwilligen Unterordnung unter männliche Autoritätspersonen aus, und seine langjährige Tätigkeit im Nordwest-Krankenhaus legt nahe, dass diese Haltung insbesondere Ärzten gilt. Ich vermute daher, dass meine Schwager, die beide ihre Berufslaufbahn in diesem Krankenhaus begannen, Einfluss auf H.P. ausüben konnten und ihn eingebunden hatten. Ein Indiz ist, dass sich erst im Laufe der Zeit seine Bekanntschaft mit meinen beiden Schwagern herausstellte, und auch seine Vertrautheit mit dem in diesem Krankenhaus noch immer tätigen Arzt B.G., der zum engsten Freundeskreis der Schweinfurter gehört. Meine Kastellauner Schwester S.S. verblüffte mich 2019 mit einem mir unbekannten Spitznamen für ihn.

Kriminelles Netzwerk in der Pflege- und Gesundheitsindustrie

Die staatliche Regelungslücke wird durch die Gesundheitsindustrie legitimiert, u.a. durch die Psychopathologisierung von Opfern und die Leugnung einer physischen Wirkung dieser waffenfähigen Umweltfaktoren. Meine Erfahrung 2014 in der Umweltambulanz der Uniklinik Frankfurt ist dafür ein Indiz (Broschüre S. 35). Das kriminelle Netzwerk operiert folgerichtig mit einem auffällig hohen Anteil an Mitarbeiter*innen aus der Pflege- und Gesundheitsindustrie, die vermutlich gegen Geld Handlangerdienste leisten.

Im August 2020 verweigerte mir das Frankfurter Bürgerhospital faktisch die OP der Bauchdeckenhernie. Ich beschwerte mich mit Brief vom 31. August 2020 über die überraschende Absage des ausführlich besprochenen und schon festgelegten OP-Termins: als ich mit dem Eincheck-Bändchen wieder bei der Ärztin war. Da eröffnete sie mir, dass sie auf Anweisung ihres Vorgesetzten den Termin absagen müsse. Die Antwort des Geschäftsführers W.H. vom 9. September 2020 auf meine Beschwerde, der vorgesetzte Oberarzt Dr. T.A. in Kopie, hebt auf eine noch zu beantragende häusliche Pflege ab, von der im Gespräch mit der Ärztin aber keine Rede gewesen war. Die Absage des OP-Termins durch den Oberarzt und die fingierte Begründung im Antwortschreiben des Geschäftsführers machen aus meiner Sicht nur Sinn, wenn bekannt war, dass ich Versuchsperson für Auswirkungen von Infraschall bin, bei der eine OP nicht mehr lohnen  oder Ergebnisse verfälschen würde. Gewebe-Abtragungen (tissue shearing), die u.a. in einer Hernie resultieren können, sind eine der belegten Effekte von Infraschall-Waffen.

Darauf ließ ich den Eingriff am 7./8. Oktober 2020 im Markus-Krankenhaus machen. Allerdings packte mich das kalte Grausen, als ich in meiner zweiten Nacht in der Chirurgie auch da die charakteristischen Symptome einer mutwilligen Traktierung empfand, nach Gepolter aus einem Nachbarraum, und begleitet vom auffälligen Verhalten der Nachtschwester, wallendes fahles Krusselhaar, die dauernd ins Zimmer kam, auf das Namensschild an meinem Bett schielte, und überhaupt ziemlich aggressiv war.

Wie verbreitet der Missbrauch dieser Umweltfaktoren offenbar ist, geht für mich auch aus einem früheren Erlebnis hervor: 2017 meine ich, im Senioren-Rathaus Frankfurt von einem Mitarbeiter, ehemals Physiker, kurz mit einer Mikrowellen(?)-Waffe angegriffen worden zu sein, nach einem strittigen Gespräch über tieffrequenten Schall und Mikrowellen, als ich eigentlich Hilfe suchte. Ich saß danach weinend auf der Treppe, hörte eine Tür zum Treppenhaus eine Etage höher kurz auf- und dann zugehen und war danach mehrere Stunden lang geistig ein wenig verwirrt.

Auswanderungsempfehlungen, mehr oder weniger direkt von Ärzten, sind ein Gradmesser der Aussichtslosigkeit meiner Lage und der Bekanntheit der Regelungslücke in der Gesundheitsindustrie. 2014 wollte mein Schweinfurter Schwager Dr. G.L. mich an eine Missionsstelle in Afrika vermitteln. In unserem letzten Gespräch im Februar 2019 empfahl meine Kastellauner Schwester S.S., Arztgattin, das angebliche Rentnerparadies Thailand. Und die damaligen Freunde S. und T.V., sie Krankenschwester, er Arzt, triggerten im Sommer 2019 eine Einladung in ein German Doctor’s Projekt in Bangladesh. Wäre eine Auswanderung meiner Person eine Alternative zur Stillstellung in der Psychiatrie gewesen?

Als im Dezember 2020 das Havana-Syndrome aufgeklärt wurde und ich darüber bloggte, weil damit der Nachweis erbracht worden war, dass Mikrowellen- bzw. Infraschallwaffen tatsächlich im Einsatz sind, und welche Symptome sie verursachen, da bemerkte ich 23 Zugriffe aus der Uni Gießen, die vom dort lehrenden Psychiater V.R. stammen könnten. Er hatte mich nach meinen Tagebuch-Aufzeichnungen im Dezember 2012 überraschend kontaktiert, kein sinnvolles Motiv erkennbar, außer dem einer Observation: Er wohnte auf der anderen Straßenseite und konnte aus seiner Wohnung in meine sehen, ebenso in die der mutmaßlichen Haupttäter, Frau D. und der anonyme Schweizer (Broschüre S. 18). Ein Zusammenhang zum kriminellen Netzwerk in der Gesundheitsindustrie wäre ein Motiv für diese Nachschau. Interesse an mir persönlich kann ausgeschlossen werden, da meine Mail vom Juni 2020 an seine Uni-Mail-Adresse unbeantwortet blieb.

Die neue Wohnung

Meine neue Wohnung fand ich als Mitglied des Gemeinschaftlich-Wohnen-Projektes Hestia e.V., das in eine DRK-Siedlungsgemeinschaft für geflüchtete Familien am Rande Frankfurts eingebettet ist. Leider stellte ich bei meinem Einzug fest, dass die neue Wohnung bereits präpariert worden war. Gleich in der zweiten Nacht gab es die typischen körperlichen Wahrnehmungen, obwohl die Nachbarin B.M., die die derzeitige mutmaßliche Handlangerin ist, noch gar nicht eingezogen war. Das verweist auf Helfer*innen vor Ort.

Weil auch diese Wohnung belastet war und noch ist, suchte ich bald nach meinem Einzug wieder nach Ausweichquartieren für die Nacht, stellte aber rasch fest, dass die Prognose meiner Schweinfurter Schwester zutraf, dass mir der Terror überallhin folgen würde. Bei meinen Versuchen auszuweichen bemerkte ich nun, dass die Austreibungen mit meinen digitalen Kommunikationen in Verbindung standen. Beispielhaft die Erfahrung mit dem Achat-Hotel, das ich aus meiner Leidenszeit in der Seniorenwohnanlage kannte. Als ich ohne Anmeldung vom 14. bis 16. Februar 2020 dort übernachtete, gab es kein Problem. Mit Anmeldung schon: Am 7. März 2020 wurde ich um 3 Uhr früh aus Zimmer 119 durch heftigen Infraschall vertrieben, bekam zum Glück die letzte S-Bahn raus und kotzte noch am Berkersheimer Bahnweg ins Feld. Folglich werde ich seit meinem Umzug gezwungen, in der mit tieffrequentem Schall und Mikrowellen belasteten Wohnung zu bleiben, wie das für eine Versuchsanordnung notwendig ist.

Einschüchterungsversuche und direkte Angriffe

Die immer heftigeren Einschüchterungsversuche und direkten Angriffe sollen diese Versuchsanordnung offenkundig zusätzlich absichern. In 2020 gab es mehrmaligen Hausfriedensbruch, d.h. eine Person war mit einem Schlüssel in meine Wohnung eingedrungen, womöglich sogar, als ich darin schlief. Erkennbar war das daran, dass ich dreimal unerklärliche Blutspuren vorfand, an einem Kissen, Unterwäsche und an einem Rock. Einmal wurde mit einem spitzen Gegenstand, vermutlich mit dem Schlüssel, ein Loch in die Wohnungstür innen gestoßen. Ein Paar Ohrringe wurde gestohlen. Ich zeigte den Hausfriedensbruch 2020 an, worauf ich die Ohrringe wiederfand, aber erst im Februar 2021, lange nachdem ich das Schloss im August 2020 hatte wechseln lassen: In einer Schublade, die auch meine Geldreserven enthält und die ich daher fast täglich öffne.

Wahrscheinlich als Reaktion auf die Bekanntgabe meiner Klage gegen das Land Hessen auf dem Blog wurde der Hausfriedensbruch abgelöst durch digitale Eingriffe und durch physische Angriffe mit Infraschall und Mikrowellen. Das spricht für einen hohen Organisationsgrad des kriminellen Netzwerks und für mehr IT-Kompetenz, als die mutmaßliche derzeitige Handlangerin B.M. haben kann.

Anfang März 2021 hatte ich zur Kontrolle meines eigenen Messgerätes ein Mikrowellenmeßgerät gemietet, was über meinen Mail-Account nachvollziehbar war. In der Mietwoche gingen in der ganzen Wohnung die Ausschläge auf beiden Mikrowellen-Messgeräten kaum über „Grün“ hinaus. Die Wohnung fühlte sich dabei so belastet an wie immer: Ein Hinweis darauf, dass tieffrequenter Schall der wesentliche Faktor ist. Kaum hatte ich das Mietgerät zurückgeschickt, gingen die Mikrowellen-Werte im Wohnbereich hoch in den „Rot“-Bereich“, und zwar an den Stellen, an denen ich oft und lange bin: Kopfkissen, Arbeits- und Eßplatz, Spüle. Den Täter*innen war offenbar nicht bekannt, dass ich ein eigenes Mikrowellen-Messgerät besaß. Zur Dokumentation habe ich von den „Rot“-Bereichen Fotos gemacht und auch der Polizei zur Verfügung gestellt, hier ein Beispiel.

Am 22. März 2021 fuhr ich den Rechner hoch und wollte ins Netz, aber mein Mail-Account war schon aktiv, die Mails nach Betreff sortiert. Ich machte einen Screenshot und den PC sofort wieder aus, muss nach diesem Erlebnis aber davon ausgehen, dass ich nur zufällig in dieses Setting geriet, und dass meine Mails schon länger überwacht wurden, vermutlich von einer Person in räumlicher Nähe.

Am 3. März 2021 wurde ich auch direkt angegriffen, als ich an meinem Rechner saß. Die heftigen Krämpfe vergingen, als ich aus der Wohnung floh, und glichen denen, die ich bei meinem Auszug aus der zweiten Schweinfurter Wohnung erlebt hatte. Da ich am Abend zuvor an einem Text gearbeitet hatte, der genau dieses Ereignis zum Thema hatte, nehme ich an, dass mein Bildschirm-Inhalt mitgelesen werden kann und dass ich mit diesem Angriff bedroht werden sollte.

Darüber hinaus wurde der Bildschirm-Inhalt auch mehrmals manipuliert. Am 1. April 2021 erloschen beispielsweise die Bildschirmanzeigen für die Speichermedien der Überwachungskameras, sodass ich sie nicht auslesen konnte, was wieder ging, als ich meine Umgebung wechselte. Am 10. April 2021 wurden, während ich diesen Blog bearbeitet, einige Links auf dem aktuellen Screen zerstört.

Der direkten Angriff mit Infraschall und die gezielte Mikrowellenbestrahlung bestimmter Plätze in meiner Wohnung müssen aus B.M.s Wohnung kommen, die unter meiner liegt. Die Bildschirm-Manipulationen können auch aus einer anderen Wohnung in der Umgebung oder aus einem der anderen Häuser unserer Siedlungsgemeinschaft stammen, möglicherweise im Zusammenhang mit den ungewöhnlich benannten Routern, z.B. BND#01 oder mossad.

Am 20. Mai 2021 wurde eine Reservierung von meinem I-Phone gelöscht, möglicherweise bereits in der Wohnung. Diese Aktion könnte mit einer Veranstaltung in der Siedlungsgemeinschaft zusammenhängen, an der ich nicht teilnehmen wollte, eine Belobigungsfeier für den Hestia-Vorstand, organisiert vom Hestia-Mitglied mit dem bürgerlichen Namen C.R. und dem Rufnamen S. C.R. könnte für diese Löschung zuständig sein, weil sie mir untypischerweise strahlend, wie mir schien auch etwas triumphierend zuwinkte, als ich nachmittags vom Hof radelte, im Sinne von: Du hast für heute keine Reservierung, also bis gleich! Sie hatte 2019 zum Einzug mehrmals rumgemailt, dass sie bei der Einrichtung von WLAN-Netzen behilflich sein könne, könnte also über die für digitale Eingriffe notwendigen Fähigkeiten verfügen.

Am 19. Juli 2021 um kurz nach 10 Uhr wurde mein I-Phone wieder gehackt, aber nicht in der Wohnung, sondern vor dem Bürgeramt Nieder-Eschbach, wo ich einen neuen Personalausweis beantragen wollte: nach vorheriger Termin-Buchung. Ich reihte mich in die lange Warteschlange ein und wunderte mich über die Schwierigkeiten beim Einschalten des Geräts. Das Touch-ID-Symbol blockierte den Screen und ließ sich auch nicht entfernen: Touch-ID ist bei mir nicht aktiviert. Ich konnte mein Mail-Account schließlich erreichen, sonderbarerweise ohne dass ich die SIM eingeben musste, und fand meine Mails wieder nach Betreff sortiert, wie schon bei dem Angriff am 22. März 2021 in der Wohnung. Etwas später stellte ich fest, dass eine Reservierung, die ich erst vor einer Stunde von zuhause gemacht hatte, verschwunden war, wie schon am 20. Mai 2021 geschehen. Ich machte das Gerät schnellstens aus und beim nächsten Öffnen an einem anderen Ort wirkte alles wieder normal, wahrscheinlich trügerisch normal.

Während der Hacking-Aktion in der Warteschlange spürte ich Hitze-Einwirkung und mein Körper sonderte heftige Stressgerüche ab, die noch den ganzen Tag vorhielten. Alle anderen merkten offenkundig nichts. Die Warteschlange war entstanden, weil im Bürgeramt alle Drucker ausgefallen waren, sodass die Amtsgeschäfte ausgesetzt werden mussten. Es ist anzunehmen, dass die Drucker in einem WLAN- oder Bluetooth-Netzwerk betrieben werden, das durch Mikrowellen möglicherweise gestört worden war. Und sonderbar: Montags zwischen 10 und 12 Uhr hat der Schutzmann/Polizist A.W. in diesem Bürgeramt seine wöchentliche Sprechstunde, der gleiche, der mich am 4. März 2021 in meiner Wohnung besucht und mir eine psychische Erkrankung als Ursache für meine Klagen unterschieben wollte. Könnte er also auch Urheber des Angriffs während des Gespräches sein, und nicht die Nachbarin B.M. siehe Abschnitt Anzeigen bei der Polizei?

Die Kooperation der Polizei mit dem kriminellen Netzwerk wäre eine Erklärung für die unverdrossene Fortführung der illegalen Menschenversuche in der DRK-Siedlungsgemeinschaft in Frankfurt-Harheim. Die offene Niederschlagung meiner Anzeigen durch die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt deutet jedenfalls in diese Richtung.

Parallelen zur vorhergehenden Wohnung

Bemerkenswert ist, dass es in meiner jetzigen Wohnung Parallelen zur Situation in meiner vorhergehenden Wohnung gibt. Die derzeitige Handlangerin B.M. ist wie O.H. in der vorhergehenden Wohnung eine hochbetagte und über jeden Zweifel eigentlich erhabene Person. B.M. wohnt im 1. Stock in einer Sandwich-Position, wie O.H. in der Seniorenwohnanlage. Über ihr wohne ich, unter ihr V.H., beides gut geeignete Zielwohnungen für feindliche Aktivitäten. Eine besonders auffällige Wiederholung des Settings ist der stumme Hund Luna der Frau G. in der Wohnung neben der von O.H.. Zwei ungewöhnliche Merkmale, die sich in meiner neuen Wohnung wiederholen: Versehen? Absicht? Und wenn ja: mit welcher??

Aus B.M.s Wohnung drang bis Frühjahr 2021 eine Hörkulisse, die der aus der Seniorenwohnanlage glich: Die ganze Nacht Schritte, dumpf-nachhallende Schläge, eine Zeitlang auch Schall-Stakkati. Seitdem ich darüber gebloggt habe, bemüht sie sich um Geräuschlosigkeit, klappt nur nicht ganz. 

Am 28. März 2021 meinte ich obendrein die Stimme einer der Zeuginnen Jehovas zu hören, die ich aus der Seniorenwohnanlage kenne, jedenfalls der Sprachklang einer Russisch-Muttersprachlerin. Aus dem schalligen Flur an B.M.s Haustür: „Dürfen wir reinkommen?“, dann aus B.M.s Wohnung einen Stunde lang Gemurmel, begleitet von den ominösen dumpfen Schlägen. Eine Stunde später kam ich im Flur akustisch zur Verabschiedungsszene dazu, offenbar direkt an der Wohnungstür, mehr als zwei Personen: Alles Gute! Irgendwas mit Wiederkommen. Dann stockte das Gespräch. Nach einer Minute ging die Tür auf, B.M. schob ihre Nachbarin U.W. Richtung Laubengang und zog die Tür wieder zu, als sei diese die einzige Besucherin gewesen.

Ein ähnliches Erlebnis in der Seniorenwohnanlage Philippsruher Straße bestärkt meine Vermutung, dass dank einer bildgebenden Installation nachvollziehbar ist, wo in der Wohnung ich mich aufhalte oder ob ich überhaupt da bin. Mikrowellenbasierte bildgebende Geräte spielen im letzten Kapitel noch eine Rolle.

Mutmaßungen über Täter*innen und ihre Motive

Die Belastung meiner Wohnung, die ich nach wie vor höre, ist nur aus B.M.s Wohnung so flächendeckend möglich, auch die Mikrowellen-Hotspots, die ich fotografieren konnte, lassen sich nur aus ihrer Wohnung so genau anzielen. B.M. ist erste Tatverdächtige, quasi das Bauernopfer, sollte ich plötzlich versterben. Die Spuren des Hausfriedensbruchs lassen sich ihr gut zuordnen, und ihre Haltung zu „anderen“, also auch zu Leuten wie mir, erleichtert ihr wahrscheinlich die Trakterung meiner Person. Wegen all dieser Indizien habe ich sie mehrmals angezeigt, als einzige, obwohl ich sicher bin, dass sie nicht allein am Werk ist.

Ein Motiv für B.M.s Bereitschaft zur Täterschaft könnten ihre materiellen Verhältnisse sein, die sich seit Einzug deutlich verbessert zu haben scheinen. Sie zog mit ärmlichem Mobiliar ein, besitzt jetzt aber eine ansehnliche Einrichtung und stellt auch sonst deutlich mehr Wohlstand aus. Die bezahlte Treppenhausreinigung, um die sie sich zu Anfang nachdrücklich beworben hatte, gab sie nach anderthalb Jahren auf.

Bei A.L.-B., die sich mir mit dem Rufnamen L. vorstellte, scheint ebenfalls der Wohlstand eingekehrt zu sein, in Form eines 2021 erworbenen PKWs. Zudem hat auch sie einen stummen Hund namens Luna, und sie wohnt ebenfalls in der Wohnung neben der, aus der die Beschallung / Bestrahlung meiner Wohnung offenkundig stammt: Ich führe ja Tagebuch. Diese Luna stammt laut Auskunft von A.L.-B. aus einem Labor, ein Versuchshund also, so wie ich ein Versuchsmensch zu sein scheine, und könnte dem Schutz von A.L.-B. dienen, denn im Fall einen Angriffs würde der Hund mehr spüren als die Besitzerin. Die auffällige Wiederholung des Luna-Themas im neuen Haus könnte als Markierung von A.L.-B. geplant sein, die wie ich POC ist und die von der Vorgeschichte in der Seniorenwohnanlage möglicherweise nichts weiß. A.L.-B. wohnt auch in einer Sozialwohnung, obwohl sie ihren Angaben nach vor ihrer Verrentung als Anwältin tätig war: Eigentlich kein Beruf mit besonders hohem Armutsrisiko.

A.L.-B. und B.M. halten zwar betont Abstand voneinander, aber es gibt einige Hinweise darauf, dass es untereinander und zur Hestia-Kernbelegschaft schon länger Kennbeziehungen gibt, obwohl A.L.-B. kein Hestia-Mitgied ist. J.B. mit Rufnamen M., eine der drei Hestia-Vorstände, fragte am 12. Juni 2021 per Mail alle Bewohner*innen von Haus 8, ob A.L.-B. am Tag X oder am Tag Y Geburtstag habe. Darauf antwortete M.M., sie habe ihre Mutter B.M. gefragt, die das richtige Datum wusste. Einmal kam ich dazu, als A.L.-B. und B.M. gemeinsam abends ausfuhren. Und A.L.-B. hat mindestens einmal zusammen mit B.M. ein Treffen der Hausgemeinschaft organisiert, bei der ich ausgeschlossen wurde. Auch dies wäre typisch für Täterschaft.

Versuchsstation in Haus 8?

Wenn die Belastung in meiner Wohnung nachts besonders heftig ist, halte ich mich oft im Flur auf, wo ich inzwischen mehrmals deutlich gespürt habe, dass die Belastung sich auch auf die gegenüber liegende Haushälfte erstreckt und also auch aus der Wohnung von A.L.-B. kommen muss, mit den ähnlichen Symptomen wie in meiner Wohnung, Herzwummern, Hautbrennen etc., bloß abgeschwächt, jedenfalls für eine Weile: Denn es ist den Täterinnen offenbar möglich zu erkennen, wo ich mich aufhalte und dann die Belastung umzulenken.

Seit etwa Juni 2021 schwellen bei meinen nächtlichen Aufenthalten auf der Flurseite der Nachbarin G.H. meine Nasenschleimhäute stark an: Ein Phänomen, das aufhört, sobald ich diese Stelle des Flurs verlasse. G.H. litt bereits unter Allergien, vorwiegend gegen Pollen, als sie ihre Wohnung bezog. Kann es sein, dass das kriminelle Netzwerk Zugriff auf Krankendaten hat und bereits vorliegende gesundheitliche Einschränkungen gezielt verstärkt, was mit Infraschall möglich ist? Auffällig finde ich auch die stehende Geruchswolke in der Nähe der Wohnung von G.H. und um ihre Person. Stationäre Geruchswolken kenne ich aus mehreren meiner vorhergehenden Wohnungen als Anzeichen für die Belastung mit tieffrequentem Schall und/oder Mikrowellen. G.H. benutzt jedenfalls als Allergikerin kein Parfum. Wird im Haus 8 eine Art Versuchsstation mit mehreren Probanden betrieben, die in der Regel erst nach Jahren sensibilisiert werden und die Belastung vorher nicht wahrnehmen würden? Bei mir dauerte es ca. 5 Jahre, bis ich sie spürte und versuchen konnte, ihnen auszuweichen.

Ein weiterer Hinweis auf eine gezielt angelegte Versuchssituation ist die Tatsache, dass meine Wohnung in zwei unterschiedliche Belastungssituationen aufgeteilt ist: Im Wohnbereich konnte ich Mikrowellen dokumentieren, die im Rest der Wohnung nicht vorkommen, obwohl sich Mikrowellen üblicherweise nicht an Wohnungsgrundrisse halten.

Kollateralschaden?

B.M., die sich aktiv ihrer Nachbarin U.W. angeschlossen hat, rief eines heißen Nachmittags im letzten Sommer mindestens eine Viertelstunde lang so laut deren Vornamen, Uschiii, dass es über den großen Hof hallte und Kinder vom anderen Ende zurückriefen. B.M.s Rufe klangen panisch, so als glaubte sie, U.W. sei in einer Notlage, vielleicht eine, die sie ausgelöst hatte. Das erinnerte mich an das Erlebnis zu meinem Weggang aus Schweinfurt, als die Nachbarin mich mit einem Vorwand aus der Wohnung holte. Handlanger bedienen als Laien eine Installation zur Abstrahlung von tieffrequentem Schall und Mikrowellen mit wahrscheinlich unzureichendem Wissen über Folgen. Es kann dabei zu Unfällen kommen: Der Tod des Nachbarn R.B.-B. im ersten Vertreibungshaus könnte ein solcher Unfall gewesen sein. Tatsächlich starb in diesem Jahr der Gefährte von U.W., der sie oft besucht hatte und auf mich einen altersgemäß fitten Eindruck gemacht hatte.

Der Gemeinschaftlich-Wohnen-Projekt Hestia e.V.

Ich hatte auf der Website von Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen e.V. von einem Wohnungsangebot gelesen und trat zwecks Anwartschaft auf eine Wohnung dem 2018 gegründeten Verein Hestia e.V. für gemeinschaftliches Wohnen bei. Hestia e.V. konnte bereits 2019 über 24 F1- bzw. Sozial-Wohnungen verfügen, von denen das Wohnungsamt Frankfurt 12 für dieses Projekt in freifinanzierte umwandelte, laut Kooperationsvereinbarung des Vereins mit dem Vermieter DRK, in die ich im Rahmen der Vereinssitzung am 17. Oktober 2020 Einblick nehmen und Exzerpte machen konnte. Warum widmet das Wohnungsamt Frankfurt F1-Wohnungen in freifinanzierte Wohnungen um? Und warum erwähnt das DRK Frankfurt dies in der Einleitung des Kooperationsvertrages?

Ich bekam jedenfalls zu meiner Freude eine der in Frankfurt raren F1-Wohnungen, in die ich September 2019 einziehen konnte, mit Aussicht auf Gemeinschaftsleben mit den Hestias. Aber das erwies sich als Illusion: Der Ort für das erhoffte Gemeinschaftsleben fehlt, und der ohnehin kleine DRK-Gemeinschaftsraum steht dem Verein nur zu 25 % zur Verfügung, in Abstimmung mit den DRK-Mitarbeiter*innen, die hier Veranstaltungen für die Geflüchteten und deren Kinder anbieten. Laut Kooperationsvereinbarung ist die Nutzung des Gemeinschaftsraums kostenfrei, aber der Hestia-Vorstand will dafür dennoch Gebühren eintreiben. Wir Hestia-Mitglieder, auch die Senior*innen unter uns, wurden von Anfang an immer wieder zu Diensten aufgefordert, wir sollen gießen, Wege fegen, Müll aufheben, es gebe eine Zusage des Vereins an das DRK: Obwohl davon nichts in der Vereinssatzung steht. Es ist anzunehmen, dass das Frankfurter Flüchtlingsamt für die Pflege der Grünanlagen Gelder bereitstellt, und würde es nicht überhaupt näher liegen, Geflüchtete, zumeist jung und fit, zu solchen Diensten heranzuziehen?

Die Wohnungen sind zu klein für große Versammlungen, sodass gemeinsame Treffen oder gar gemeinsames Kochen vor Ort eigentlich nicht möglich sind. Sonderbarerweise ließ die Hestia-Pressebeauftragte B.S. in der Frankfurter Rundschau aber das genaue Gegenteil verkünden (15.02.2021: Isabel Knippel, Gemeinschaft trotz Pandemie). Denn statt Gemeinschaft samt gemeinsamer Entscheidungen gibt es hierarchische Setzungen durch den sozio-kulturell auffällig homogenen Vorstand. Die übrigen Vereinsmitglieder sind dabei so heterogen, dass ich mich frage, nach welchen Kriterien wir ausgewählt wurden. Knappheit an Bewerber*innen kann es kaum gegeben haben, angesichts der Knappheit an bezahlbarem Wohnraum und der noch viel größeren Knappheit an F1-Wohnungen in Frankfurt.

E.S. vom Hestia-Vorstand und B.S., Schwester der Vereinvorständin R.S., wohnen auf der gleichen Etage wie ich, allerdings nicht in Sozialwohnungen, sondern in zu freifinanzierten umgewandelten Wohnungen, bezahlen also mehr Miete, wohnen aber im Frankfurt-Vergleich dennoch günstig. Auffallenderweise beanspruchten beide zu Anfang als Mieter*innen Sonderrechte bei der Nutzung des gemeinsamen Flurs, und E.S. hält es noch immer so bei der Nutzung „ihrer“ Seite des gemeinsamen Laubengangs. Für mich in meiner ungewöhnlichen Lebenslage war besonders beunruhigend, wie B.S., die in der Wohnung neben meiner wohnt, in der Einzugsphase hartnäckig darauf bestand, „meinen“ (My-Hammer)-Handwerker auch bei sich zu beschäftigen, als gäbe es nur den einen: Sollte er bei mir heimlich noch etwas einbauen?

Die Haupt-Handlangerin B.M. hat im Hestia-Verbund nach meiner Wahrnehmung eine Sonderposition. Bei der ersten Sonnwendfeier fand der Abschluss-Umtrunk in ihrer Wohnung statt. Als der Solgarden-Bautrupp abrückte, wurde sie mit der Kuchen-Produktion beauftragt, und diesen Kuchen versuchte B.M. sonderbarerweise bei mir abzuliefern. Sie wird gewusst haben, was ich zu Anfang nicht wusste: Dass die Baufirma Solgarden zu meinen Gunsten bzw. Ungunsten aktiv war in ihrer Wohnung. Als die Vorstandsfrau E.S. sich aus ihrer Wohnung aussperrte, suchte sie bei B.M. Hilfe, obwohl andere näher gewesen wären. Bei der Vergabe der Hochbeete wurde B.M. als erste und mit gleich zweien bedient.

Bei einer Vereinssitzung kurz nach Einzug bekannte B.M. mit großer Selbstverständlichkeit, dass die Flüchtlingsfamilien für sie „Zigeuner“ wären, so, als rechnete sie eher mit Zustimmung als mit Widerspruch. Dazu passt, wie die Hestia-Vereinsvorsitzende R.S. vor Publikum darauf beharrte, dass ich Inderin sei, und erstaunlich wütend reagierte, als ich meinerseits darauf bestand, Deutsche zu sein: Deutsche mit Zigeuner-Potential natürlich.

In meine besondere Wohnsituation weihte ich die Vereinsvorsitzende kurz nach Einzug ein, als ich feststellte, dass ich immer noch im Fokus des kriminellen Netzwerks bin. Sie wies mich an, über meine Lage zu schweigen, ohne weitere Fragen, ohne Mitgefühl, ohne ein Hilfsangebot, und sie kam sonderbarerweise auch nie wieder auf dieses Thema zurück.

C.R. mit dem nach eine Frühjahrsgemüse klingenden Rufnamen S. kümmert sich auffällig engagiert um Vereinsbelange und unterhält zu den Hestia-Mitgliedern, zum Vermieter DRK und zu den Geflüchteten deutlich intensivere Kontakte als alle anderen Vereinsmitglieder, obwohl dafür Amt oder Auftrag zu fehlen scheinen: Außer sie wäre die inoffizielle Managerin der Versuchsanordnung. In diese Richtung deutet beispielsweise, dass sie aus eigenem Antrieb die Belobigungsfeier für den Hestia-Vorstand am 20. Mai 2021 organisierte.

Ist sie auch für die Einschüchterungsaktionen zuständig? Als ich meinen Zweitschlüssel bei ihr deponierte, wie das auch andere Vereinsmitglieder gemacht hatten, reagierte sie mit Abwehr. Sie wäre als erste tatverdächtig gewesen, wenn der Hausfriedensbruch von Anfang an geplant war. Tatsächlich fand der Hausfriedensbruch erst statt, als ich den Schlüssel an das Ehepaar K. weitergereicht hatte. Sonderbar fand ich deshalb ihr Verlangen, ich solle für sie im Internet ein Gesundheitsprodukt bestellen, obwohl sie über einen eigenen Internetzugang verfügt. Die Bestellung hätte wahrscheinlich eine Verbindung zur Bestellerin ermöglicht, ebenso die Art des bestellten Gesundheitsprodukts. Dazu in Einklang will es der Flurfunk, dass ihr die ehrenamtliche Mitarbeit bei der Hausaufgaben-Betreuung verwehrt worden war, weil sie kein polizeiliches Führungszeugnis beibringen konnte. Auch ihre karge Wohnungseinrichtung scheint nicht auf einen dauerhaften Aufenthalt ausgelegt.

Nachbarin A.L.-B. mit dem stummen Hund Luna erzählte einmal, dass C.R. sie schon zum Richtfest der Wohnanlage 2018 besucht habe, um sie für den Verein zu werben, was A.L.-B. aber abgelehnt habe. Das bestreitet C.R.: Sie sei zusammen mit mir erstmals zu einer Vereinsversammlung gekommen. Wenn das stimmt, ist ihre großes Engagement für die Siedlungsgemeinschaft erkärungsbedürftig.

Das DRK als Vermieter

Beim Hausfriedensbruch könnte der Schlüssel zu meiner Wohnung vom Vermieter stammen, dem DRK, der gerade in dieser großen Siedlungsgemeinschaft mit über 100 Bewohner*innen einen Generalschlüssel zu allen Wohnungen haben muss, auch zu denen, die von regulären Mieter*innen bewohnt werden. Bei der Wohnungsübergabe hatte mir der damalige Hausverwalter U.B. sogar empfohlen, das Schloss zu wechseln. Ich hatte zwar meinen Zweitschlüssel beim Ehepaar K. geparkt, nachdem Mit-Hestia C.R. auffallende Abwehrreaktionen produziert hatte, aber als ich den spontan abholte, war er an Ort und Stelle, und sowohl mir wie auch der Polizei gegenüber gab das Ehepaar an, den Schlüssel nicht weitergegeben zu haben.

Die Mikrowellen-Belastung der Wohnung beschränkt sich ziemlich exakt auf den Wohnbereich, obwohl sie sich normalerweise über die gesamte Wohnung verteilen müsste: Ich konnte das mit meinem Mikrowellen-Messgerät sehen und fotografieren. Die Einschränkung verweist auf eine sorgfältig geplante Versuchssituation. Auffällig ist auch, dass ich jede Nacht nachdrücklich aus dem Schlafzimmer vertrieben und in die Mikrowellenzone getrieben werde: Außer ich verlasse die Wohnung.

Diese raumbezogene Belastung dürfte mit der Fußbodenheizung in meiner Wohnung zusammenhängen, mit der sich der neue DRK-Hausverwalter Dr. A.E., der den ursprünglichen Hausverwalter U.B. abgelöst hatte, monatelang beschäftigte. Nach eigener Aussage war Dr. A.E. vorher im Marketing eines internationalen Konzerns tätig: Ein Wechsel in ein radikal anderes Berufsfeld, das ihn mit dem Eigentümer unserer Wohnanlage und der Baufirma Solgarden, M.G., verbindet, von dem im vorletzten Kapitel noch die Rede ist.

Ein weiterer Hinweis auf DRK-Einbindung ist das Gespräch, das ich Anfang Februar 2021 im schallfreundlichen Flur überhörte hatte: Zwischen B.M. und dem DRK-Mitarbeiter A.K., der beim Verlassen ihrer Wohnung davon sprach, ein Gerät in ihrer Wohnung gerichtet zu haben, normalerweise mache das ja ein Kollege, und sie darauf sagte: Bis zum Strich? Das verweist auf ein analoges Gerät, das in unseren Wohnungen meines Wissens sonst nicht vorkommt, und auch nicht durch DRK-Mitarbeiter*innen vor Ort gerichtet werden würde, schon gar nicht auf regelmäßiger Basis. Nach Aussagen von B.M. hatten Mitarbeiter des Solgarden-Bautrupps vor ihrem Einzug Gegenstände in ihrer Wohnung montiert. Der DRK-Mitarbeiter A.K. ist meines Wissens nur für die Betreuung der Geflüchteten zuständig. Kontakte zu den regulären Mieter*innen werden vom neuen Hausverwalter Dr. A.E. und allenfalls noch von der Leitung des DRK-Teams unterhalten. Ich traf ihn dennoch mehrmals in unserem Haus und fragte ihn einmal, wohin er denn wolle: Zur Hestia-Vorstandsfrau E.S., antwortete er.

Er ist, ebenso wie Hestia-Mitglied C.R., mit der er in besonders enger Beziehung zu stehen scheint, in höherem Maß als seine Kolleg*innen in der Siedlungsgemeinschaft engagiert, vor allem bei der Pflege der Außenanlage. Auch ihm scheint es materiell besser zu gehen als zu Beginn, als er mir einmal seinen mühsamen Anfahrtsweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln aus Fulda beschrieb: Er fährt jetzt BMW.

Die Kernkompetenz des DRK ist es eigentlich, Dienstleistungen im Gesundheitsbereich zu erbringen. Vermieter ist das DRK Frankfurt nur wegen der von der Stadt Frankfurt übernommenen Aufgabe, geflüchtete Familien zu beherbergen. In diese Siedlungsgemeinschaft wurde Hestia e.V. als Projekt für Gemeinschaftliches Wohnen integriert, anstelle der ursprünglich geplanten „normalen“ Senior*innen-Wohnungen.

Die Siedlungsgemeinschaft ist eine abgeschlossene kleine Welt, in der die Geflüchteten nur eingeschränkte Rechte haben und DRK-Mitarbeiter*innen das ausbeuten können. Es fällt mir jedenfalls auf, wie viele der Geflüchteten neuerdings wegsehen, wenn A.K. im Dienst ist und ich im Hof unterwegs bin. Bei den Abenddiensten ist nur ein Mitarbeiter vor Ort, und besonders häufig, besonders an Wochenenden, ist das A.K. Die Unterhaltung einer illegalen Versuchsanordnung wäre mit einem oder zwei der DRK-Mitarbeiter gut möglich, besonders wenn Mitglieder des Gemeinschaftlich-Wohnen-Projekts Hestia kooperierten. Ist fehlende Fachkompetenz als Vermieter die Ursache dafür, dass meine Beschwerden über die Belastung meiner Wohnung mit tieffrequentem Schall und Mikrowellen nicht beantwortet werden? Oder liegt hier etwas anderes vor? 

Mein Schwager Dr. G.L. war vor seinem Medizinstudium beim DRK Schweinfurt Sanitäter und behielt dieses Amt als Nebentätigkeit bis kurz vor seiner Verrentung bei. Ausdruck guter Kontakte ist, dass DRK-Mitarbeiter mehrere Umzüge der Schweinfurter Familie und einmal auch einen der meinen machten, allerdings lange vor 2014.

Die Baufirma Solgarden

Im Sommer 2020 entdeckte ich, dass M.G., Eigentümer der Baufirma Solgarden und der Wohn-Anlage, in der ich jetzt wohne, ein ehemaliger Siemens-Mitarbeiter ist, der Mikrosystemtechnik studiert und sich in der Folge mit Umweltanalytik beschäftigt hat. Umweltanalytik umfasst auch die Beschäftigung mit den Auswirkungen von tieffrequentem Schall und elektromagnetischer Strahlung. Bei Siemens war M.G. für die Entwicklung neuer Märkte verantwortlich, vermutlich basierend auf seinem zuvor erworbenen Wissen. Dann kam der Sprung ins Baugeschäft, bemerkenswert für einen Mikrosystemtechniker. Bemerkenswert ist auch, dass der Stammsitz seiner Baufirma Solgarden unweit von Erlangen liegt.

Baut M.G. auch Versuchsanordnungen? Jedenfalls scheint er ungewöhnliche Vorstellungen davon zu haben, mit welchen Mitteln der Gelderwerb möglich ist: Am 25.02.2020 gab es im Frankfurter Ortsbeirat 14 eine heiße Debatte über den CDU-gesponserten Antrag, in den Innenhof der Siedlungsgemeinschaft noch eine Kita mit 60 Plätzen einzupassen, obwohl es im dünnbesiedelten Harheim geeignetere Bauflächen gibt und obwohl die Nutzung des Innenhofs uns Mieter*innen eigentlich vertraglich zugesichert ist. Der Antrag fiel zum Glück durch. Davor soll er mit der Idee eines „semi-professionellen“ Biergartens im Innenhof geliebäugelt haben, obwohl Familien- und Seniorenwohnungen daran angrenzen.

Menschenversuche im heutigen Deutschland?

Die Ärzteschaft war in der Zeit des Nationalsozialismus „die Berufsgruppe mit dem weitaus höchsten Anteil an Parteimitgliedern„. Menschenversuche an „anderen“ waren eine akzeptierte Methode der damaligen Medizin.

Wären Menschenversuche im heutigen Deutschland wieder möglich? Bei praktisch ungeregelten Umweltfaktoren mit großem wirtschaftlichem und militärischem Potential? Genau das prangert Dr. Reinhard Munzert schon seit langem an. Er ist einer der wenigen namentlich bekannten Betroffenen der Regelungslücke. Als die Wohnung seiner Lebensgefährtin nach einem Nachbarschaftsstreit mit Mikrowellen angegriffen wurde, informierte er 2002 die Presse: Mikrowelle als Nahkampfwaffe. Daraufhin wurde er unter dubiosen Umständen zwangspsychiatrisiert und dadurch gehindert, an einem Kongress über Mikrowellen-Waffen in den USA teilzunehmen. Auslöser der Psychiatrisierung war nach heutigem Wissen wahrscheinlich, dass er das staatlicherseits totgeschwiegene Thema Mikrowellen-Waffen in die Presse getragen hatte. Auf diesen Skandal spielt die Überschrift des Telepolis-Beitrags an: Bayerische Justiz und Psychiatrie im Dienst der uneingeschränkten Solidarität?

Dr. Munzert hat in mehreren online-Leserbriefen öffentlich die These aufgestellt, dass Siemens in Erlangen illegale Menschenversuche mit Mikrowellen an ahnungslosen Bürger*innen durchführen lässt. Diese Leserbriefe sind auf den Websites der Presse nicht mehr aufzurufen, aber auf seinem Blog ist der offene Brief aus dem Jahre 2007 an den damals neuen Siemens-Vorstand Löscher noch vorhanden, in dem er fordert, „die illegalen und gefährlichen Menschenversuche mit gepulster Mikrowellenstrahlung, an denen Siemensmitarbeiter aktiv beteiligt sind,“ zu beenden (Broschüre S. 26f).

Woher er diese Information hat, konnte ich nicht nachvollziehen, aber meine eigenen Erfahrungen seit spätestens 2014 scheinen die Menschenversuchsthese zu belegen. Ich werde dauerhaft und nachts besonders intensiv in meiner jeweiligen Wohnung traktiert und seit 2019 in der neuen Wohnung zusätzlich daran gehindert auszuweichen. Ergänzend werde ich von den Täter*innen gezielt sozial isoliert. Mit hoher Wahrscheinlichkeit geschieht dies, um eine Freiland-Versuchsanordnung zu stabilisieren, da stabilere Versuchsbedingungen in der Psychiatrie nicht durchsetzbar waren. Der Familienfreund H.P., der im Nordwest-Krankenhaus gearbeitet hatte und meine beiden Schwager von daher kannte, machte die oben geschilderte Menschenversuchs-Mimikry mit mir, und der aktuelle Hund namens Luna in meinem jetztigen Wohnhaus stammt auch noch aus einem Forschungslabor. 

Ziel dieser Versuchsanordnung ist es vermutlich zu überprüfen, wie ich eine einigermaßen konstante Dosis tieffrequenten Schall und Mikrowellen über einen langen Zeitverlauf vertrage und ab wann ich eine normal erscheinende Krankheit bekomme, Herzversagen, Hirntumor wie der verstorbenen Nachbar, eine seltene Krebart oder vielleicht Lungenversagen?

In einer Serie von Posts vom November und Dezember 2010 geht Dr. Munzert auf medizintechnischen Entwicklungen bei SiemensHealthcare ein. Im Post vom 25.11.2010 erwähnt er ein neues bildgebendes Verfahren, das auf Mikrowellen beruhen und mittels illegaler Menschenversuche entwickelt worden sein soll. Für den waffenförmigen Einsatz von Mikrowellen und Infraschall durch Mauern hindurch ist eine entsprechende Bildgebung die Voraussetzung.

Mikrowellen-Waffen sind allerdings bereits verbreitet, wie den Berichten in der öffentlich zugänglichen Presse zu entnehmen. Werden Infraschall-Waffen gerade beforscht? Mit illegalen Menschenversuchen mitten in Deutschland? 

Mein Schweinfurter Schwager Dr. G.L. hat in Erlangen sein Medizinstudium absolviert. Während des Jurastudiums meiner Nichte M.L. in Erlangen soll er oft da gewesen sein: Um Kontakte zum inzwischen umbenannten SiemensHealthineers zu pflegen? In den Jahren des Rechtsrucks in Deutschland soll er sich den Reichsbürgern zugewandt haben, so eine Mitteilung aus seinem familiären Umfeld. Während seiner Einsätze als Truppenarzt in Afghanistan hat er die Anwendung von Waffen, die mit tieffrequentem Schall bzw. Infraschall munitioniert werden, möglicherweise praktisch miterlebt, denn Afghanistan galt als Übungsplatz für neue Waffen. Befördert Siemens unter dem Deckmantel der Medizintechnik die Entwicklung solcher Waffen?

Ich gehe davon aus, dass unser Grundgesetz noch gilt und dass mir staatlicher Schutz vor Kriminellen zusteht, insbes. Schutz meiner körperlichen Unversehrtheit und Schutz der Unversehrtheit meiner Wohnung. Oder gilt das Grundgesetz nicht mehr, nicht immer, nicht für jede/n, nicht, wenn es um Wirtschafts- und Militärinteressen geht? Der Politikwissenschaftler Ernst Fraenkel hat in „The Dual State“ das nationalsozialistische Regime als eines beschrieben, in dem der „Maßnahmenstaat“ den „Normenstaat“ interessengeleitet außer Kraft setzt: Sind wir schon wieder soweit?

2. August 2021