Vibrierende Wohnungen

…  mit Ausblick auf finstere Zeiten (Februar 2018, 50 Seiten): kostenloses PDF hier, und hier gehts zur Version für Kindle-Reader

Die Broschüre enthält meinen Erfahrungsbericht aus den Jahren 2014 bis 2017 über die Vertreibung aus mehreren Wohnungen in Frankfurt und Schweinfurt durch ein kriminelles Netzwerk, das im Windschatten der kommerziellen Nutzung elektromagnetische Wellen / Mikrowellen und tieffrequenten Schall / Infraschall missbraucht: Ohne Strafrisiko. Denn diese Umweltfaktoren sind nicht angemessen reguliert, obwohl sie durch Wände dringen, bereits unterhalb der Wahrnehmungsschwelle auf Zellebene wirken, waffenfähig sind und töten können.

Seit der Veröffentlichung der obigen Broschüre im Februar 2018 ging das Drama für mich weiter. Inzwischen bin ich sechs Mal umgezogen, immer in der Hoffnung, die Kriminellen endlich abzuschütteln, die mir jede meiner Wohnungen, vor allem nachts, zu Folterkammern machen. 

Besonders unbegreiflich ist für mich, dass ich in all den Jahren noch keinen staatlichen Schutz aufrufen konnte: Trotz Hunderter von Mails und Briefen an Institutionen auf kommunaler Ebene, auf Landes- und auf Bundesebene, trotz meiner sechs Anzeigen bei der Polizei Frankfurt, und obwohl ich inzwischen auf potentielle Täter*innen verweisen kann und ein Behelfsverfahren zur Durchsetzung des staatlichen Gewaltmonopols möglich wäre.

Der Grund dafür ist letztlich, dass das für mich zuständige Hessische Innenministerium die Umsetzung des Bundes-Waffenrechts in Bezug auf Umweltwaffen verweigert. Ich war deshalb gezwungen, Klage zu erheben, mehr ein Akt der Verzweiflung.

Derweil unterliege ich weiterhin einem erheblichen Gesundheitsrisiko durch Dauerbeschallung und Dauerbestrahlung in meiner Wohnung. Kriminelle dagegen können dank staatlicher Untätigkeit weiterhin risikofrei agieren. Indiz für Fassadendemokratie und Tiefem Staat? Oder gar für Regierungskriminalität? Meine bisherigen Recherchen scheinen das zu belegen.

Der Text ist eine Dauerbaustelle: Weil ich den Vertrauensbruch nur schwer fasse: Den Vertrauensbruch durch unseren Staat, der die weltweit gültigen allgemeinen Menschenrechte in Deutschland nicht schützt, und den Vertrauensbruch durch die Täter*innen aus meinem engsten Umfeld. Weil ich in meiner belasteten Wohnung daran arbeite, aus der ich oft davonlaufen möchte. Und natürlich auch, weil ich immer wieder Veröffentlichungen finde, Hinweise bekomme, Eingebungen habe, die mir helfen, meine Lage als Betroffene besser einzuordnen.

Das Datum der letzten Überarbeitung steht am Ende.

Mikrowellen und andere Begriffe

In diesem Text geht es um Umweltfaktoren, von denen viele noch nie was gehört haben werden. Bevor ich in den Fokus des kriminellen Netzwerks geschoben wurde, kannte ich sie auch nicht.

Hochfrequenzwellen, elektromagnetische Wellen, elektromagnetische Strahlung, elektromagnetische Felder / EMF? Elektrosmog? Keine neue Geschichte: Das Mikrowellensyndrom wird schon seit 1932 beforscht. Bei der Aufklärung des „Havana Syndromes“ im Dezember 2020 heißt die verursachende Kraft „directed, pulsed radio frequency energy“: „a type of radiation that includes microwaves.“

Ich verwende den Begriff Mikrowellen (hier die Definition für Schüler*innen), in Anlehnung an den ebenfalls betroffenen Dr. Reinhard Munzert aus Erlangen, von dem noch die Rede sein wird. Mikrowellen bezeichnen den Teilbereich elektromagnetischer Wellen, mit dem alltägliche Anwendungen operieren, z.B. Mobilfunk, WLAN, Bluetooth, Baby-Phones, Smart-Meter, DECT-Telefone, aber auch Umwelt-Waffen. Das Bundesamt für Strahlenschutz BfS verwendet diesen Begriff nach meiner Beobachtung nicht, möglicherweise wegen des gleichnamigen Haushaltsgeräts, sondern den Oberbegriff elektromagnetische Felder / EMF.

Tieffrequenter Schall / Infraschall werden als die gängigen Begriffe auch hier verwendet. Wind-Energie-Anlagen/WEA, haustechnische Anlagen zur Wärmeerzeugung und Unterhaltungsgeräte wie Heimkinos geben tieffrequenten Schall bis 200 Hz ab. Ein Teilbereich davon ist der Infraschall im Frequenzbereich 1-20 Hz. Das Umweltbundesamt UBA verwendet den Begriff Geräusch statt Schall in seiner Publikation vom März 2017: „Tieffrequente Geräusche im Wohnumfeld – Ein Leitfaden für die Praxis“. Wie u.a. auch aus dieser Broschüre hervorgeht, wissen wir über tieffrequenten Schall noch nicht viel, obwohl dieser waffenfähige Umweltfaktor in unserer Lebenswelt eine immer größere Rolle spielt.

Gesetzliche / verwaltungsrechtliche Regelungslücke

Eigentlich sind es zwei miteinander verschränkte staatliche Regelungslücken. Das weiß ich erst seit 2020 mit Gewissheit, nach vielen Jahren des mühsamen Herumstocherns, und dass ungeregelte Umwelt-Waffen die Ursache für den Terror in meiner jeweiligen Wohnung sind.

Umwelt-Waffen sind Waffen, die mit Mikrowellen oder tieffrequentem Schall munitioniert werden. Diese Waffen sind schon seit 2003 im Bundeswaffengesetz des Bundesministeriums des Inneren (BMI) registriert, aber öffentlich weitgehend unbekannt, selbst bei der Polizei. Mit meinen jahrelangen Beschwerden wegen des Missbrauchs dieser Umweltfaktoren wurde ich von allen staatlichen Institutionen außer einer an das Bundesministerium für Umwelt (BMU) verwiesen, das zwar mit diesen Umweltfaktoren zu tun hat, für Waffen aber nicht zuständig ist.

Das BMU regelt mit dem Bundes-Immissionsschutzgesetz, das 1974 zuerst aufgelegt wurde, u.a. auch Auswirkungen von tieffrequentem Schall / Infraschall und elektromagnetischen Wellen / Mikrowellen: Aber nur für technische Anlagen, beispielsweise der Energieerzeugung und des Mobilfunks. Auffällig ist jedoch nicht nur, dass bisher praktisch alle Behörden und Ämter meine Beschwerden mit dem Bundes-Immissionsschutzgesetz konterten, sondern dass das BMU selbst dieses Gesetz in meinem Fall vorbringt: Obwohl die Waffenfähigkeit dieser Umweltfaktoren als Ursache für Körperverletzungen, Wohnungsvertreibungen und sogar Mord so nahe liegt.

Hat diese Verweisungspraxis mit behördeninternem Wissen zu tun, dass das BMI für diese Umweltwaffen keine Grenzwerte definiert hat, obwohl diese für die Kontrolle zwingend notwendig sind? Grenzwerte sind allerdings auch im Rahmen des Bundes-Immissionsschutzgesetzes des BMU das Problem. Bei tieffrequentem Schall fehlen sie. Bei Mikrowellen sind sie auffällig hoch.

Die staatliche Messpolitik

Vor diesem Hintergrund wirft darüber hinaus die staatliche Messpolitik Fragen auf: Dient sie der Vertuschung der Regelungslücke? Behördliche und somit gerichtsfeste Messungen dieser Umweltfaktoren sind nämlich in privaten Wohnungen in der Regel nicht vorgesehen: Obwohl nur behördliche Messungen das Vorhandensein dieser Umweltfaktoren belegen würden.

Bei der Überprüfung von technischen Anlagen im Sinne des Bundes-Immissionsschutzgesetzes entscheidet die zuständige Behörde nach eigenem Ermessen, ob in Privatwohnungen gemessen wird, jedenfalls in Hessen. Der kriminelle waffenförmige Missbrauch dieser Umweltfaktoren wird überhaupt nicht gemessen, obwohl der Missbrauch relativ leicht zu sein scheint.

Wenn es im Rahmen des Arbeitsschutzes um die Überprüfung der Auswirkungen von Anlagen geht, messen die relevanten Behörden ebenfalls. Schwangere Arbeitnehmerinnen können demzufolge laut der Rahmenrichtlinie 89/391/EWG Schutz vor tieffrequentem Schall am Arbeitsplatz beanspruchen, wie das Robert-Koch-Institut (S. 1587) 2007 feststellte. Aber sobald sie ihren Arbeitsplatz verlassen und ihre Wohnung aufsuchen, wird nur vielleicht gemessen, wenn es um Anlagen im Sinne des Bundes-Immissionsschutzes geht, und überhaupt nicht, wenn sie in ihrer Wohnung von Kriminellen mit waffenförmigen Anwendungen angegriffen werden.

Auffällig ist außerdem die rechtliche Unangreifbarkeit dieser verschränkten Regelungslücke bei BMI/BMU. Ohne Grenzwerte bzw. mit zu hohen Grenzwerten, und ohne behördliche und somit gerichtsfeste Messungen in Privaträumen, ist es unmöglich, den Beweis für eine Straftat mit tieffrequentem Schall oder Mikrowellen zu erbringen. Eine Situation, die es in einem Rechtsstaat eigentlich gar nicht geben dürfte. Mit der Folge, dass im Prinzip alle Bürger*innen Kriminellen schutzlos ausgeliefert sind, die diese Regelungslücke nutzen.

Meine Erfahrungen mit der staatlichen Messpolitik

In der Wohnung meiner ersten Vertreibung wurde im Mai 2014 wegen der Existenz eines Blockheizkraftwerks im Gebäudekomplex nach tieffrequentem Schall gefahndet, und zwar durch das Regierungspräsidium Darmstadt (RPDA), Abteilung für Arbeitsschutz und Umwelt Frankfurt. Ich musste hartnäckig sein, und der an einem Hirntumor damals erkrankte Nachbar (obige Broschüre S. 13f) dürfte eine Rolle gespielt haben. Tieffrequenter Schall wurde gefunden, ein Befund, den ein privat beauftragter Baubiologe und Umweltanalytiker bestätigte. Aber: Kein Handlungsbedarf, weil „Anhaltswerte“ und „Hörschwellenwerte“ gemäß DIN 45860 nicht überschritten wurden. Die Wohnung musste ich trotzdem aufgeben. Dass „Anhaltswerte“ und „Hörschwellenwerte“ die Stelle des Grenzwerts einnehmen, weil es keinen Grenzwert für tieffrequenten Schall gibt, das wurde erst 2017 durch die o.g. UBA-Broschüre öffentlich gemacht.

Für meine nächste Wohnung wurde mir trotz Fehlens von Anlagen nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz wieder ein Messtermin im September 2014 eingeräumt, vermutlich wegen des Hirntumor-Todes des Nachbarn. Dieses Mal wurde ich allerdings vom RPDA-Messteam streng belehrt, dass Privatpersonen keinen Anspruch auf „öffentlich-rechtliche“ Messungen hätten (Broschüre S. 33f). Daraus kann geschlossen werden, dass die Mitarbeiter*innen beim RPDA über die Regelungslücke und die Möglichkeit kriminellen Missbrauchs Bescheid wissen.

Betroffene können natürlich privat Messungen beauftragen bzw. durchführen, wie ich das gemacht hatte – wenn sie die Mittel dafür haben. Das Umweltamt Frankfurt stellte mir 2014 eine Liste mit Adressen zur Verfügung, konnte aber keine Messung selber durchführen. Für die Messung von tieffrequentem Schall verlangten Länder-TÜVs damals ca. 5000 Euro. Baubiologen / Umweltanalytiker verlangen weniger, dafür sind ihre Messungen nicht verlässlich. Die Messung von Mikrowellen kann mit professionellen Mietgeräten selber vorgenommen werden, mit Vergleichsmessungen in unbelasteten Wohnungen, ist nicht so kostspielig. Aber in der gegenwärtigen Lage taugen private Messungen wegen fehlender/verfehlter Grenzwerte ohnehin nur zu Dokumentationszwecken und können vor Gericht nicht als Beweis für eine Straftat gelten.

Was ist in unserem Land eigentlich los? Bei dem „alten“ Umweltfaktor Hörschall existieren Grenzwerte, Ordnungs- oder Umweltämter messen kostenfrei in Privatwohnungen, Messergebnisse sind gerichtsverwertbar. Warum gilt das nicht auch für die neu genutzten und inzwischen allgegenwärtigen Umweltfaktoren tieffrequenter Schall und Mikrowellen, die sehr viel gefährlicher sein können?

Kein Opferschutz bei kriminellen Handlungen mit tieffrequentem Schall und Mikrowellen

Dass jemand Opfer kriminellen Missbrauchs dieser Umweltfaktoren sein kann, wird staatlicherseits bislang bestritten, und zwar wohl schon seit Dekaden: Durch Verweis auf das Bundes-Immissionsgesetz. Damit werden Opfer ausgeschlossen aus der Gemeinschaft der Menschen. Sie werden plötzlich zu Ungeziefer, wie Gregor Samsa in Kafkas Verwandlung, werden wie Ungeziefer aus ihren Wohnungen vertrieben, krank gemacht, ausgeplündert, sie können sogar straflos getötet werden, und sind gezwungen das alles irgendwie zu erdulden oder die Gegend, das Land, ihr Leben zu verlassen.

Die staatliche Untätigkeit ließ sich lange mit dem aus heutiger Sicht fragwürdigen Verweis auf individual-psychische oder individual-physische Ursachen für Beschwerden rechtfertigen: Geh halt zum Arzt! Obwohl die Existenz von Waffen, die mit Mikrowellen oder tieffrequentem Schall munitioniert werden, mindestens seit 2003 im Bundes-Innenministerium bekannt gewesen sein muss.

Heute ist diese Untätigkeit durch nichts mehr zu rechtfertigen, denn inzwischen ist auch öffentlich bekannt, dass es solche Waffen gibt, spätestens seit der Aufklärung des „Havana Syndromes“. Aber schon lange davor wurden Forschungsergebnisse über z.T. extrem gesundheitsschädliche Auswirkungen von tieffrequentem Schall und Mikrowellen zur Genüge veröffentlicht: Siehe das Kapitel zu den Auswirkungen.

Dennoch bekommen Opfer einer Straftat durch den waffenförmigen Missbrauch dieser Umweltfaktoren bis heute vom Staat keine Hilfe, sondern wird weiterhin mit Psychiatrisierung bedroht. Wer sich darauf einlässt oder sich mangels Alternativen einlassen muss, delegitimiert sich selber und ist damit mundtot gemacht. Das offenbar zielstrebig eingeführte Narrativ der individuellen Disposition ist leider noch sehr verbreitet, selbst bei Medizinern. Aber Waffen sind unterschiedslos wirksam, auch Umwelt-Waffen.

Das Märchen von der individuellen Disposition spielt Kriminellen in die Hände, die diese staatliche Regelungslücke für ihre eigenen Zwecke nutzen: Körperverletzung, Vertreibung aus Wohnungen und Häusern, Menschenversuche, Mord: Wohl schon seit Dekaden. Unwahrscheinlich, dass ich die erste bin, die sich beschwert. Wurden alle vor mir tatsächlich mit Hinweis auf das Bundes-Immissionsgesetz bzw. mit Küchenpsychologie abgespeist?

Betroffene sind mithin Kriminellen schutzlos ausgeliefert. Wenn sie überhaupt protestieren, dann in der Regel anonym im Netz, denn Kriminelle können jederzeit ohne Risiko weitermachen. Schöner Nebeneffekt: Es entstehen keine Selbsthilfegruppen oder sonstigen Interessenvertretungen von Opfern dieser kriminellen Handlungen.

Die langjährige Existenz einer ganzen Branche lässt allerdings eine große Anzahl an Betroffenen vermuten, die in ihrer Not alles kaufen, was Abhilfe verspricht, und müssen sich oft auch noch über den Tisch ziehen lassen – wenn sie die Mittel dazu haben: Eine Regelungslücke also ganz im Sinne der neoliberalen Marktwirtschaft. Aber meiner Erfahrung nach hilft das breite Angebot an Waren und Dienstleistungen nicht, jedenfalls nicht bei der hohen Dauerbelastung durch Angriffe mittels Mikrowellen. Gegen tieffrequenten Schall gibt es keinen individuellen Schutz.

Auswirkungen von tieffrequentem Schall und Mikrowellen

Die Erforschung der Auswirkungen von tieffrequentem Schall steht erst am Anfang, obwohl dieser Umweltfaktor seit mindestens 20 Jahren in unserer Lebenswelt massenwirksam ist. Das ist befremdlich, weil schon vor über 50 Jahren über die Waffenfähigkeit dieses Umweltfaktores spekuliert wurde. Auch Mikrowellen sind waffenfähig, also potentiell gesundheitsschädlich. Die Auswirkungen sind seit bald 100 Jahren bekannt. Erkenntnisse werden aber gegenwärtig im Interesse von Wirtschaft und Militär unterdrückt.

Beide Umweltfaktoren wirken erst längerfristig auf Zellebene und verursachen bei längerer Exposition eine zunehmende Sensibilisierung. Das erschwert die Zurechenbarkeit von Ursache und Wirkung. Die Beschwerden bei beiden Umweltfaktoren scheinen sich zu ähneln.

Tieffrequenter Schall

Erst in den letzten Jahren wurden Studien zu einzelnen Aspekten veröffentlicht, obwohl das Robert Koch Institut (RKI) schon 2007 eine Untersuchung mit dem Titel: Infraschall und tieffrequenter Schall – ein Thema für den umweltbezogenen Gesundheitsschutz in Deutschland? veröffentlicht hatte, die sich ausdrücklich auf den Gesundheitsschutz der Allgemeinbevölkerung bezog und schon damals Schutzlücken aufzeigte, beispielsweise bei Schwangeren oder bei freiverkäuflichen Unterhaltungsgeräten für den Privatbereich.

Besonders erforschungsbedürftig schien dem RKI die Resonanzfähigkeit des menschlichen Körpers im Zusammenspiel mit tieffrequentem Schall: „So pulsiert z.B. auch der Intracranialraum des menschlichen Kopfes in Frequenzen des Infraschallbereiches.“ (RKI 2007, S. 1586) Aufschlussreich ist dabei die Abbildung 4, ein Modell des menschlichen Körpers mit seinen Resonanzfrequenzen. Gibt es solche Forschungen?

Erst im Sommer 2014, ganze 7 Jahre nach der RKI-Untersuchung, setzte das Umweltbundesamt (UBA) eine erste knappe Mitteilung auf seine Website: Wissenswertes über tieffrequenten Schall, in der die Aussagen des RKI-Berichts über unmittelbare körperliche Auswirkungen wiederholt wurden: herabgesetzte Atemfrequenz, Vibrationswahrnehmungen, Ohrendruck, Angstgefühle.

2018 legte die Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie der Unimedizin Mainz eine Untersuchung vor, wonach tieffrequenter Schall längerfristig die Kraft des Herzmuskels schwächt und wie ein „Störsender fürs Herz“ wirkt.

Bemerkenswert ist, dass die beiden Dokumentationen der wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestags zu tieffrequentem Schall erst nach einer Intervention von fragdenstaat.de auch der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt wurden.

Aus der Dokumentation Gesundheitliche Auswirkungen von Infraschall-Emissionen durch Windkraftanlagen aus dem Jahr 2015 geht u.a. hervor, dass nach andauernder Belastung eine zunehmende Sensibilisierung einsetzen kann.

In der Dokumentation Infraschall: Studien zu Wirkungen auf Mensch und Tier aus dem Jahr 2019 ist eine Studie der Deutschen Schutzgemeinschaft Mensch und Tier e.V. (DSGS) für die Diskussionen über den Ausbau der Windenergie besonders relevant: „In kausalem Zusammenhang mit dem Betrieb von Windenergieanlagen in behördlich erlaubten Entfernungen zur Wohnbebauung treten mit hoher Signifikanz reproduzierbare schwere Schlafstörungen auf, die das Maß von Belästigung oder bloßer Störung weit überschreiten und als ernste Gesundheitsschädigung einzustufen sind.“

Auswirkungen auf Zellebene wurden bislang nur bei Tieren beobachtet. Einem Bericht in der Welt vom März 2015 zufolge sollen sich Missbildungen, Fehl- und Totgeburten bei Nerzen nach Installation eines Windparks in der Nähe einer Nerzfarm in Dänemark auffällig gehäuft haben: Macht Infraschall von Windkraftanlagen krank?. Fehlbildungen bei Fohlen gab es nach Installation eines Windparks neben einem Gestüt, dem Biologen Dr. Wolfgang Müller zufolge (Krankmacher Windkraftanlagen?, Juli 2019, S. 112).

Die Gefahren für uns Menschen werden dennoch nicht ernst genommen. Die regionale Häufung von Fehlbildungen an Händen von Neugeborenen war im September 2019 Thema, aber nur in einigen Lokal-Zeitungen. Dabei könnte gerade die Regionalität ein Hinweis auf den Einfluss von Windrädern oder Mobilfunkmasten auf die Verstümmelung von Babys sein.

Mikrowellen / Elektromagnetische Wellen

In einem Interview aus dem Jahre 2009 weist Prof. Dr. med. Karl Hecht darauf hin, dass wir Menschen elektromagnetische Wesen sind: „Alle unsere Körpervorgänge, aber auch unsere psychischen Funktionen werden nicht nur chemisch, sondern vor allem elektrisch gesteuert. Diese Steuerung ist sehr komplex und höchstempfindlich.“ Andauernde Überbelastung berge deshalb besonders für Kinder, kranke und alte Menschen schwerwiegende gesundheitliche Gefahren.

Das Mikrowellensyndrom wird bereits seit 1932 beforscht. In den 1950er Jahren fand Frau Prof. Dr. Znaida Gordon am Moskauer lnstitut für lndustriehygiene und Berufskrankheiten: „neurovegetative Störungen, Tagesmüdigkeit, Leistungseinbuße, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Ohrgeräusche, Muskelschwäche, Hyperaktivität und innere Unruhe, Konzentrationsstörungen, Konzentrations- und Gedächtnisschwäche, Neurosen und Depressionen, kardiovaskuläre Regulationsstörungen verschiedenster Art. Besonders wichtig: Mit ansteigender Dauer der Exposition verstärkten sich die Symptome und die Sensibilität gegenüber Mikrowellen erhöht sich fortlaufend.“ 

In einer Veröffentlichung aus dem Jahr 2018 – „Mikrowellen töten leise“ – gibt Wulf-Dietrich Rose einen für Laien verständlichen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu Ursachen und Wirkungen (insbes. S.33f), die weitaus schlimmer sind, als das Bundesamt für Strahlenschutz BfS zugibt. Mobilfunk-Sendeanlagen gehören für große Versicherungen zur höchsten Risikostufe (S. 95ff).

An die inzwischen gut erforschten langfristigen Wirkungen von elektromagnetischen Wellen / Mikrowellen erinnert die Umwelt- und Verbraucherschutz-Organisation diagnose:funk in einem offenen Brief vom 15. Mai 2020 an das BfS: Mikrowellen können Krebs auslösen bzw. fördern, vermindern die männliche Fertilität, schwächen das Immunsystem, und zwar bereits weit unter den offiziellen Grenzwerten.

Elektrosensible Menschen, mindestens 2% der Bevölkerung, laut Rose sogar bis zu 9% (S. 98), leiden alltäglich unter Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Erschöpfung, Herzrasen. Elektrosensible werden wahrscheinlich nicht so geboren, sondern durch die zunehmende unnatürliche Belastung unserer Lebenswelt mit Mikrowellen erst dazu gemacht, und dann vom Staat mit individuellen Zuschreibungen abgespeist.

Tieffrequenter Schall und Mikrowellen in den Medien

Es fällt auf, dass elektromagnetische Wellen / Mikrowellen und tieffrequenter Schall / Infraschall der breiten Öffentlichkeit noch immer Fremdwörter sind, obwohl wir mit diesen technisch erzeugten Umweltfaktoren immer mehr zu tun haben. Ein Grund dafür ist, dass diese Umweltfaktoren in den deutschsprachigen Medien lange bemerkenswert selten vorkamen. Das Blatt scheint sich allerdings langsam zu wenden.

Periodisch erscheinende Medien

Die Welt fragte im März 2015: Macht der Infraschall von Windkraftanlagen krank? Die Neue Züricher Zeitung griff das Thema im Juli 2017 auf: Der stille Lärm der Windturbinen. Im November 2018 erschien die ZDF-Doku: Infraschall – Unerhörter Lärm, leider nicht mehr abrufbar. Und im November 2019 veröffentlichte die taz einen Bericht über die Risiken der energetischen Modernisierung wegen der staatlichen Regelungslücke: Belastung durch Blockheizkraftwerke.

In der FAZ vom September 2013 wurde das erste Buch eines Schriftstellers zum Thema Mikrowellen besprochen: In „Schproum“ beschreibt Jean-Yves Cendrey seine Erfahrungen mit einem Funkmast in der Nähe seiner Berliner Wohnung. Dem Thema Mikrowellen widmete sich auch die Frankfurter Rundschau vom Mai 2018: Hyperaktiv durch WLAN? Im Januar 2019 erschien der Tagesspiegel-Bericht: Wie gesundheitsschädlich ist 5G wirklich? Und in der Bayrischen Staatszeitung vom Januar 2020 warnt ein Experte für Biochemie vor dramatischen gesundheitlichen Risiken des neuen Mobilfunkstandards 5G: Schlaflos und erschöpft.

Das Internet

2014 war der öffentliche Wissensstand zu den hier verhandelten Umweltfaktoren noch sehr mager und ich war froh, auf Internet-Plattformen von Bürgerinitiativen und Selbsthilfegruppen Informationen zu finden, wobei ich immer wieder den Eindruck hatte, es gebe Einflussnahmen durch die Gegenseite. Selbst Versicherungen scheinen sich vor Schadensrisiken durch den Einsatz von „Influencern“ schützen zu wollen (Wulf-Dietrich Rose, Mikrowellen töten leise, S. 98).

Tieffrequenter Schall war 2014 selbst im Internet noch kaum Thema. Das hat sich inzwischen geändert, dank des Ausbaus der Windenergie und auch, weil es wegen der Regelungslücke offenbar selbst für Wohnungs- bzw. Hausbesitzer sehr schwierig ist, sich beispielsweise bei Installationsfehlern von haustechnischen Anlagen zur Wehr zu setzen. Dem sollte offenbar die UBA-Publikation 2017 (Tieffrequente Geräusche im Wohnumfeld – Ein Leitfaden für die Praxis) abhelfen. Der Baupraxis-Blog gehört wie das HiFi-Forum zu den Plattformen, auf denen Betroffene ihre Probleme darstellen, teilweise auch kriminell verursachte Probleme, und fundierten technischen Rat zur Selbsthilfe im Wohnumfeld finden können.

Buch

Der Philosoph Peter Sloterdijk hat schon 2002 in einem Essay Terrorismus, Design und den Umweltgedanken als die drei Konzepte untersucht, die die Zivilisationsgeschichte des 20. Jahrhunderts prägen: „Luftbeben. An den Quellen des Terrors“. Er thematisiert darin auch das amerikanische Haarp-Projekt, um das es inzwischen verdächtig still geworden ist, und vor allem die Realitätsresistenz von Nichtbetroffenen.

Fernsehfilm

Im Tatort Strahlende Zukunft aus dem Jahr 2007 wird die Verflechtung von Wirtschaftsinteressen und Kriminalität durchgespielt, möglicherweise anknüpfend an den Fall Munzert, der 2002 seinen Anfang nahm (Broschüre S. 27).

Waffenfähigkeit von tieffrequentem Schall und Mikrowellen in den Medien

Informationen über die Gefährlichkeit, insbes. die Waffenfähigkeit der beiden Umweltfaktoren waren schon früh verfügbar.

Schon 1968 titelte die Wochenzeitung Die Zeit: Neue Waffe Infraschall: Merkwürdige Experimente des Professors Gavreau. Und schon im April 1992 titelt die taz: Elektromagnetische Wellen als tödliche Waffe. Die angeblich nicht tödlichen Active-Denial-Waffen, also Vertreibungswaffen wie der Silent Guardian der US-Rüstungsfirma Raytheon, sind seit über 20 Jahren im Handel. Konkurrenz aus Deutschland meldet die Financial Times Deutschland vom März 2003: Diehl und Rheinmetall verkaufen zusammen Mikrowellen-Waffen.

In den englischsprachigen Zeitungen wird die waffenförmige Nutzung dieser Umweltfaktoren anlässlich der Schall- oder Mikrowellenangriffe auf Mitarbeiter*innen der US- und der Kanadischen Botschaften auf Kuba seit 2016 diskutiert. Hier beispielsweise ein Guardian-Bericht vom September 2017. In der Guardian vom September 2018 wird erwähnt, dass Wohnungen gezielt angegriffen werden können. Das „Havanna-Syndrom“ wurde schließlich durch die US-Regierung mit der Einwirkung von Mikrowellen-Waffen erklärt, so der Guardian vom 6. Dezember 2020

Am 29. März 2020 wurde der NDR-Tatort „Krieg im Kopf“ ausgestrahlt. Es geht um den Test eines speziellen Helms für Soldat*innen, in die per Mikrowellen Sprach-Botschaften gesendet und Handlungen durch Stimmungsbeeinflussung gelenkt werden können. Der Test auf einem Auslandseinsatz geht schief und der MAD lässt alle Beteiligten als unwillkommene Zeug*innen diskret umbringen, unter der schützenden Hand der Regierung. Die Tatort-Kommissarinnen können den Fall aufklären: Das würde ich mir für meinen realen Fall natürlich auch wünschen.

Im Oktober 2020 veröffentlichte n-tv einen Beitrag über Kriegsführungstechniken der Zukunft, in dem ein Bundeswehrwissenschaftler auf die Möglichkeit hinweist, durch gezielte Bestrahlung u.a. mit Mikrowellen die Kampfkraft des Gegners zu mindern: „Degradation“.

Staatliche Schutzpflicht: Welche Behörde ist zuständig?

Bewohner*innen Deutschlands können sich auf staatlichen Schutz vor Kriminellen berufen. Eigentlich. Aber welche unserer Behörden zuständig ist, das musste ich selber herausfinden, nach Absolvierung einer jahrelangen Schnitzeljagd, erschwert durch das weit verbreitete Narrativ von den hypersensiblen und psychisch gestörten Fortschrittsfeinden, die die Energiewende und die mobile Kommunikation verhindern wollen.

In auffälligem Gegensatz zum offenbar weit verbreiteten Wissen über Ge- und Missbrauchsmöglichkeiten dieser Umweltwaffen wurden und werden meine Hinweise auf einen vermuteten kriminellen Missbrauch bei Ämtern, Behörden und der Polizei bislang hartnäckig geleugnet: Amtsträger*innen in unseren Behörden gucken keinen Tatort, anscheinend. Aber Hinweise auf Wissen um die staatliche Regelungslücke sickerten trotzdem durch: Etwa aus dem UBA, dass ich für eine Messung in meiner Privatwohnung trotz meines Verdachts auf kriminellen Missbrauch das Blockheizkraftwerk in der Wohnanlage erwähnen sollte. Oder aus dem RPDA, dass Messungen in Privatwohnungen nicht zulässig seien, wenn ein krimineller Missbrauch dieser Umweltfaktoren vermutet wird.

Auf der Suche nach Hilfe wandte ich mich zunächst an lokale Stellen. Aber weder das Umwelt- noch das Ordnungsamt Frankfurt konnten helfen. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) und das Umweltbundesamt (UBA) spielten eine Weile Pingpong mit mir. Ich sammelte dabei einige Standortbescheinigungen ein und beäugte die Mobilfunkmasten in meiner Umgebung misstrauisch, obwohl ich mit ihnen zuvor keine Probleme gehabt hatte und ahnte, dass ein Netzwerk an Kriminellen deutlich tatverdächtiger war.

Nach einem Telefonat mit einer UBA-Mitarbeiterin im April 2014 konnte ich die Vibrationserlebnisse in meiner ersten Vertreibungswohnung endlich einordnen: Tieffrequenter Schall. Sie berichtete dabei über die anschwellende Beschwerdeflut und dass wir auf kriegsähnliche Zustände zusteuerten, wenn nicht bald was passiere. Ich schreib ihr danach mehrere Panikbriefe, auf die ich keine Antwort bekam, was mich erstmal ziemlich entmutigte.

Danach wurde ich fast durchgängig an das Bundesministerium für Umwelt (BMU) mit seinem Bundes-Immissionsschutzgesetz verwiesen, trotz meines Hinweises, dass ich den waffenförmigen Missbrauch vermutete, selbst vom Kummerkasten von Kanzlerin Angela Merkel. Vom Hessischen Umweltministerium hörte ich am 29. Juli 2019 erstmals, dass das Bundes-Immissionsschutzgesetz nur Immissionen/Emissionen technischer Anlagen, z.B. Blockheizkraftanlagen oder Sendemasten, regelt. Für Missbrauch der o.g. Umweltfaktoren durch Einsatz von Umweltwaffen sei das Hessische Innenministerium zuständig.

Innenministerien Hessens und des Bundes

Meine Anfragen aus dem Jahre 2019 an das Hessische Innenministerium via Kontakt-Formular der Website blieben ohne Antwort, ebenso meine schriftliche Anfrage an Innenminister Peter Beuth (CDU) vom 11. Januar 2020. Selbst meine darauf folgende Anfrage vom 4. März 2020 nach dem Informationsfreiheitsgesetz wurde erst beantwortet, als ich am 7. April 2020 beim Hessischen Landtag eine Petition einreichte.

Das lange Schweigen des Hessischen Innenministeriums wurde durch die „Unterrichtung Sach- und Rechtslage“ vom 19. Juni 2020 als Reaktion auf meine Petition aufgeklärt: Der schräge letzte Satz der „Unterrichtung …“ bringt klar zum Ausdruck, dass in Hessen jede Voraussetzung für die Umsetzung des bundesdeutschen Waffenrechts in Bezug auf Umweltwaffen fehlt.

Das meldete ich dem Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU/CSU) mit Brief vom 26. August 2020. Bislang hat er nicht geantwortet: Wenig überraschend.

Auch Bundes-Innenminister Horst Seehofer (CSU) hat bisher auf meinen Brief vom 14. September 2020 nicht reagiert, in dem ich die fehlenden Grenzwerte für Umweltwaffen anspreche. Auch nicht überraschend.

Justizministerien des Bundes und Hessens

Die offenkundig grundgesetzwidrige Regelungslücke scheint mir auch ein juristisches Problem zu sein. Denn sie ist so konstruiert, dass Betroffene keine Möglichkeit haben, sich mit den Mitteln des Rechtsstaats zu wehren. Das hat zur Folge, dass wir alle zur Mittäterschaft erpresst werden können, um nicht Opfer zu werden. Die Polizei kann nicht handeln, denn es fehlen Informationen und Anweisungen für dieses neuartige Problem und es fehlen Beweise in Form von Grenzwerten und behördlichen Messergebnissen. Entsprechend wurde der Missbrauch dieser Umweltfaktoren bislang nur selten vor Gericht verhandelt, meines Wissens immer zu Ungunsten der Betroffenen.

Aber mit dieser Ansicht stehe ich allein: Auf mein ausführliches Schreiben vom 2. Januar 2019 an die nur kurz amtierende Justizministerin Katarina Barley (SPD) kam lediglich eine Mail mit Link zu einer Broschüre „Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe“. Die derzeitige Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) leitete meinen Brief vom 23. Juli 2020 offenbar an das BMI weiter, denn dessen Bürgerservice bezieht sich in einer kurzen Mail vom 26.08.2020 einfach auf die mir bereits erteilte Auskunft, dass Umwelt-Waffen im Bundes-Waffengesetz vertreten sind: Als wäre damit meine Klage wegen der Regelungslücke beantwortet.

Auch mein zweiseitiger Appell vom 6. Mai 2019 an die Hessische Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) war vergeblich, siehe die Antwort eines Mitarbeiters vom 29. Mai 2019. Erst mein nächster Brief vom 15. Juli 2020 mit Hinweis auf die Weigerung des Hessischen Innenministeriums, das Bundeswaffengesetz anzuwenden, erzielte eine Wirkung: Sie habe den Brief zuständigkeitshalber an ihren Parteikollegen, den Hessischen Innenminister Peter Beuth weitergeleitet. Geantwortet hat der Leiter der Hessischen Waffenrechtsabteilung Dr. Wolfgang Kanther: dazu unten mehr.

Nicht zuständig: Das Bundesministerium für Umwelt (BMU)

Obwohl mich fast alle staatlichen Stellen an das Bundesministerium für Umwelt (BMU) verwiesen, und einige das heute noch tun, kam nach jahrelangem Fragen erst 2019 raus, dass diese Behörde nicht zuständig ist, weil das Bundes-Immissionschutzgesetz mit Waffen nichts zu tun hat.

Dennoch ist die Betrachtung der beim BMU gesetzten Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche Nutzung / Erzeugung von elektromagnetischer Strahlung und tieffrequentem Schall zum Verständnis der Gesamtlage hilfreich.

Warum sind beispielsweise die Grenzwerte für diese Umweltfaktoren so mangelhaft bis gar nicht geregelt, sowohl in ihrer technischen Anwendung beim Mobilfunk und der Energiegewinnung wie auch als Waffen? Eine mögliche Antwort: Der Bund erzielt mit dem Verkauf von Lizenzen zur Nutzung der Frequenzen an die Mobilfunk-Industrie hohe Einnahmen. Und die Verantwortlichen in der Politik, im BMU und im BMI stehen offenbar unter hohem Lobby-Druck, denn die Mobilfunk- und die Erneuerbare-Energien-Industrien sind staatlich geförderte Goldgruben. Staatliche Korruption scheint entsprechend eine Rolle zu spielen. Anders lässt sich diese Regelungslücke kaum erklären, da Gesundheitsgefahren schon lange vor der Entstehung dieser Industrien bekannt waren und obendrein 2005 das EU-Vorsorgeprinzip Geltung erlangte, wonach neue Techniken erst ausgerollt werden dürfen, wenn ihre Unschädlichkeit nachgewiesen ist.

Die wissenschaftliche Zuarbeit für das BMU ist Aufgabe des Umweltbundesamtes (UBA) und des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS). Hier entstehen die Begründungszusammenhänge für die Regelungslücke. Eine nähere Betrachtung der Aktivitäten dieser Ämter lässt das Ausmaß wirtschaftlicher Einflussnahme erahnen.

Das Umweltbundesamt (UBA) und der tieffrequente Schall

Das Umweltbundesamt (UBA) wurde 1974 gegründet. Im selben Jahr wurde das Bundes-Immissionsschutzgesetz aus der Taufe gehoben. Heute ist das UBA mit rund 1.600 Mitarbeiter*innen die größte Umweltbehörde Europas, was hohe Definitionsmacht in Umweltfragen vermuten lässt. Die übergeordnete Behörde, das Bundesministerium für Umwelt (BMU), wurde erst 1986 gegründet.

Auf der Website des UBA wurde tieffrequenter Schall / Infraschall nach meiner Beobachtung erst im Sommer 2014 thematisiert, obwohl die Errichtung von Windparks im Gefolge der Energiewende ab etwa dem Jahr 2000 viele Bürgerproteste ausgelöst hatte, vor allem wegen der Emission von tieffrequentem Schall. Das könnte mit der politisch forcierten „Energiewende“ zusammenhängen.

Wegen der Bürgerproteste bemühten sich Landes-Umweltämter, mit Publikationen Bedenken in der Bevölkerung zu zerstreuen. Beispielhaft ist der „Bericht über Ergebnisse des Messprojekts 2013-2015 der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg: Tieffrequente Geräusche inkl. Infraschall von Windkraftanlagen und anderen Quellen“, den der Biologe Dr. Wolfgang Müller in seinem 2019 erscheinen Buch „Krankmacher Windkraftanlagen? Auswirkungen des Infraschalls auf unsere Gesundheit“ als auffällig unwissenschaftlich formuliert kritisiert und bei dem er viele Einzelaussagen widerlegt, etwa die Behauptung, nach nur 700 m Abstand zur Wohnbebauung verliere sich der Infraschall der Windräder (Krankmacher Windkraftanlagen? S. 38ff).

Auffällig ist bereits der Untertitel der LUBW-Publikation: „Tieffrequente Geräusche inkl. Infraschall von Windkraftanlagen und anderen Quellen“, denn schon an dieser Stelle wird nahegelegt, dass der technisch erzeugte und dauerhaft ausgestrahlte tieffrequente Schall mit natürlich vorkommendem oder bislang bekanntem, technisch erzeugtem tieffrequentem Schall gleichgesetzt werden kann. Hieran u.a. macht Wolfgang Müller seine Ansicht fest, dass die LUBW-Broschüre den Zweck verfolge, die gesundheitsgefährdenden Wirkungen von tieffrequentem Schall und Infraschall zu verharmlosen. Sie erfülle damit „den Tatbestand des wissenschaftlichen Betrugs“, so der Biologe in einem offenen Brief vom 6.7.2017 an BaWü-Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und die damalige Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) (Krankmacher Windenergie?, S. 52ff).

Noch beunruhigender ist allerdings, dass für tieffrequenten Schall / Infraschall immer noch kein sachdienliches Messverfahren existiert und demnach auch kein seriöser Grenzwert festgelegt werden kann, wie der UBA-Broschüre 2017, S. 20, zu entnehmen. Dass eine Unterbehörde des BMU darauf hinweist, ist durchaus bemerkenswert. Dabei hatte das Robert Koch Institut schon in der Veröffentlichung 2007 das am Messverfahren für Hörschall angelehnte Messverfahren detailliert bemängelt (RKI 2007, S. 1587). 

Die derzeit angewandte TA (Technische Anleitung) Lärm, vor über 50 Jahren für Hörschall entwickelt, ist in Bezug auf tieffrequenten Schall ein unzureichendes Behelfskonstrukt (Krankmacher Windkraftanlagen?, S. 56ff).

Auch die dazugehörige DIN 45680 aus dem Jahre 1997 orientiert sich am Hörschall und befindet sich schon seit vielen Jahren in der Überarbeitung. In der Entwurfsfassung 2013 der DIN 45680 wurde „durch Mehrheitsbeschluss“ (Krankmacher Windkraftanlagen?, S. 100f) am messtechnisch fragwürdigen A-Filter festgehalten. Das Robert-Koch-Institut (S. 1584) hatte schon 2007 darauf hingewiesen, dass dieser A-Bewertungsfilter zu einer „erheblichen Unterschätzung der Lautheit“ von tieffrequenten Geräuschen führt. Im Dezember 2017 wurde weltweit erstmalig von Australia`s Administrative Appeals Tribunal AAT auch gerichtlich bestätigt, dass tieffrequenter Schall einen „plausiblen Weg in die Krankheit“ darstelle und dass die A-Bewertung – dB(A) – nicht geeignet sei, den tieffrequenten Schall von Windkraftanlagen zu messen (Krankmacher Windkraftanlagen?, S. 98).

Sonderbarerweise soll der A-Bewertungsfilter in der Mai 2020 vorgestellten geplanten Neufassung der DIN 45680 aber beibehalten werden. Wenngleich es Verbesserungen gegenüber dem seit 1997 nahezu unverändert geltenden Status geben soll: Die Heranziehung der „Hör- und Wahrnehmungsschwelle“ wird abgeschafft. Und bei der Bewertung von tieffrequenten Geräuschen soll die bereits kursierende Bezeichnung „Anhaltswert“ explizit zum Ausdruck bringen, „dass es sich nicht um gesicherte Grenzwerte handelt, sondern um empfohlene Werte, die sich auf die bisherigen Erfahrungen bei der Beurteilung tieffrequenter Geräuschimmissionen in der Nachbarschaft von Anlagen stützen,“ kommentiert baubiologie-regional.de.

Besorgniserregend, dass an bisherige Erfahrungen angeknüpft werden soll, die offensichtlich ungenügend waren, und dass es nur um Anlagen gehen soll. Ist die deutsche Normierungsstelle DIN nicht für Grenzwerte bei Waffen zuständig, die doch auch Handelsobjekte sind, wenngleich solche mit besonderem Regelungsbedarf?

Jedenfalls lassen „Entwicklungsszenarien“ (UBA 2017, S. 17f) auf Basis von Hochrechnungen der Verkäufe von unzureichend geregelten haustechnischen Anlagen in ca. 20 Jahren eine ziemlich lebensfeindliche Umwelt in Deutschland erwarten. Und dazu kommt noch die ansteigende Belastung durch den forcierten Windenergie-Ausbau. Eile wäre also geboten.

Zumal die gegenwärtig noch geltenden Setzungen des derzeit angewandten Messverfahrens für tieffrequenten Schall m.E. gut erklären, weshalb Theorie und Praxis so gar nicht zusammenpassen wollen, wenn Betroffene seit über 20 Jahren klagen und Umweltämter ihnen Messergebnisse entgegenhalten, die offenkundig die Wirklichkeit nicht abbilden.

Derzeit sind über 1000 Bürgerinitiativen registriert (Wolfgang Müller, Krankmacher Windkraftanlagen, S. 81). Und laut der Forsa-Befragung 3Q/2019 hätte 20% der Befragten große und 8 % sehr große Bedenken, wenn eine Windkraftanlage in ihrem Wohnumfeld gebaut werden würde: Bemerkenswert angesichts der medien-öffentlichen Windkraftfreundlichkeit und der geringen Reichweite kritischer Stimmen.

Umweltverbände und der Ausbau der Windenergie

Anfang November 2020 entnahm ich dem Newsletter des Umweltinstituts München, dass Umwelt-Aktivisten vor dem Bundestag u.a. für die Ausweitung der Windenergie demonstriert hätten, als drinnen die Novellierung des EEG-Gesetzes debattiert wurde. Auf meine Anfrage wurde mir ein „Thesenpaper zum naturverträglichen Ausbau der Windenergie“ Stand 30.1.2020 zugemailt, getragen von DNR Deutscher Naturschutzring, BUND, Deutsche Umwelthilfe, Germanwatch, Greenpeace, NABU und WWF.

Mit erstaunlich detailliertem Wissen zu behördeninternen Verwaltungshebeln fordern diese Umweltverbände, dass der „schleppende Windenergieausbau nicht auf den Artenschutz verkürzt werden“ dürfe und beanstanden „restriktive pauschale Mindestabstandsregelungen zur Wohnbebauung“, ganz so, wie es auch die Windenergie-Industrie tun würde.

Ob sie nicht wüssten, dass Windenergieanlagen tieffrequenten Schall / Infraschall absondern, dass es inzwischen ausreichend Belege für deren Gesundheitsschädlichkeit gebe, dass dieser Umweltfaktor sogar waffenfähig sei, aber dass kein Grenzwert und kein adäquates Messverfahren die Auswirkungen regulierten, fragte ich in meiner Mail an die Unterzeichner des Thesenpapiers. Der Sprecher des NABU antwortete, dass man sich an das Bundes-Immissionsschutzgesetz halte. Trotz der staatlichen Regelungslücke, die es schwierig mache, Folgen tieffrequenten Schalls für Menschen angemessen abzubilden und die deren Justiziabilität verhindere? Aber auf meine Replik kam keine Antwort mehr.

Da googelte ich: Der Naturschutzbund NABU, 1899 gegründet, hat in der Person einer seiner früheren Präsidenten eine Verbindung zum UBA, dem Urheber des Bundes-Immissionsschutzgesetzes, und zum BMU: Jochen Flasbarth war nach seiner Tätigkeit beim Bonner Economica-Verlag von 1992 bis 2003 hauptamtlicher Präsident des NABU, wurde im August 2009 Präsident des UBA und ist seit 2013 beamteter Staatssekretär im BMU. Er dürfte kein Einzelfall sein.

Ob diese Querverbindung auch im Zusammenhang damit steht, dass Menschen auf das Vorkommen bedrohter Tierarten auf dem Gebiet hoffen müssen, auf dem Windenergie-Anlagen stehen sollen, wenn sie eigentlich ihre persönliche physische Unversehrtheit auf ihrem angestammten Terrain, etwa in ihrem Wohnhaus, schützen wollen? Die zynische Kritik der „restriktiven pauschalen Mindestabstandsregelungen zur Wohnbebauung“ im Thesenpapier lässt jedenfalls wenig Menschenfreundlichkeit vermuten.

Nach der erwähnten Mail-Korrespondenz erreichten in kurzem zeitlichem Abstand zwei sonderbare Mails meine Blog-Mail-Adresse. In beiden wurde eine Lesebestätigung gefordert, beide enthielten dubiose Links, beide thematisierten persönliche Betroffenheit, in einem ging es um Satanisten, rituellem Missbrauch, dem MAD. Die Opfergruppe, die hinter „Mind-Control“ stehen soll, besteht vermutlich aus gedungenen Meinungsmachern, die mit Verschwörungstheorien die Tatsachen verschleiern sollen, Geld genug ist ja da. Bemerkenswert finde ich auch, dass in den drei Jahren zuvor nur eine einzige derartige Mail in meinem Blog-Account gelandet. Als ich in einer dritten Mail auch noch auf die Möglichkeit des Selbstmordes hingewiesen wurde, spammte ich den Absender. Allerdings vergeblich: Diese Mails sind so unspammbar wie andere kommerzielle Mails auch, etwa für Hilfsmittel gegen Erektionsstörungen oder Fettleibigkeit.

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) und die Mikrowellen

Wann es in Deutschland wieder Strahlenschutz gäbe? Das fragt im oben erwähnten offenen Brief vom 15. Mai 2020 die Umwelt- und Verbraucherschutz-Organisation diagnose:funk. Die Covid19-Pandemie rücke die nachgewiesene Schwächung des Immunsystems durch Strahlenbelastung in den Fokus und lasse auch die Digitalisierung der Schulen wegen der gesundheitsschädlichen Wirkung von WLAN auf Kinder problematisch erscheinen.

diagnose:funk erinnert daran, dass die gegenwärtigen Grenzwerte nur thermische Effekte abbilden und nur eine Exposition von 6 Minuten erfassen. Auswirkungen auf die Gesundheit (Krebs, Schwächung der männlichen Fertilität und des Immunsystems etc.) würden aber schon unterhalb der jetzt geltenden Werte dokumentiert. Bei den Grenzwerten würde außerdem die gesetzlich vorgeschriebene Vorsorgekomponente nicht berücksichtigt. Die Behauptung des BfS, dass bei Einhaltung der Grenzwerte die Menschen geschützt seien, entbehre somit jeder Grundlage. Starker Tobak, auffällig folgenlos.

Prof. Hecht hatte schon im Interview aus dem Jahr 2009 darauf hingewiesen, dass die Konzentration auf thermische Effekte nur einen kurzen Wirkzeitraum erfasse und somit die Aussage zulasse, elektromagnetische Wellen seien ungefährlich. Dabei seien die langfristigen athermischen Wirkungen nachgewiesen. Er selber hatte sich 1996/7 im Auftrag des damaligen Bundesamtes für Telekommunikation mit einem „in der Welt geradezu einmaligen Fundus an Ergebnissen der Mikrowellenforschung“ aus flächendeckenden Langzeituntersuchungen in der ehemaligen Sowjetunion befasst: „Im Ergebnis waren bereits in der Sowjetunion, aber sind auch noch im heutigen Russland und anderen osteuropäischen Ländern die Grenzwerte mindestens tausendmal niedriger als bei uns im Westen.“

Die nur auf die Wärmebelastung fokussierten Grenzwerte in Deutschland sind dagegen so hoch, dass selbst Mikrowellenwaffen, die durch Wände hindurch wirken, vermutlich noch legal wären. Nach einer Mail des BfS vom 31.7.2015 an mich schöpft die Industrie diese Grenzwerte bei weitem nicht aus: „..die Belastung der Bevölkerung mit hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung liegt durchschnittlich bei 1-3% des Grenzwertes, selten mal bei 5%.“ 

Im Februar 2021 wurde bei openpetition eine neue Petition mit der Forderung aufgelegt, die Grenzwerte drastisch zu senken: „…die Beweislast für die krebserregende Wirkung der für Mobilfunk verwendeten Strahlung unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte (ist) mittlerweile erdrückend (2, 16, 33). Trotzdem werden bis heute die negativen Auswirkungen der Strahlung in der Öffentlichkeit von Politik, Verwaltung und Wirtschaft nicht anerkannt und systematisch verschwiegen.“

Bei der Definierung von Grenzwerten für elektromagnetische Wellen ist laut dem oben erwähnten Tagesspiegel-Bericht (Wie gesundheitsschädlich ist 5G wirklich?) ein umstrittener privater Verein maßgeblich: ICNIRP (International commission on non-ionizing radiation protection), angesiedelt im Bundesamt für Strahlenschutz BfS. Ein privater Verein, angesiedelt im (!) BfS, der seine Mitglieder nach eigenen Kriterien ernennt? Das BfS übernimmt dennoch die bereits 1998 festgelegten, einzig auf die Wärmewirkung beruhenden Grenzwertempfehlungen dieses privaten Vereins, und inzwischen auch die halbe Welt: Funktionierende Lobbyarbeit.

Im oben erwähnten Interview beschreibt Prof. Hecht die Ursache für die Verleugnung der damals schon offensichtlichen Gefahren durch den Mikrowellen nutzenden Mobilfunk: Nichts gesucht – nichts gefunden. Das scheint auch für die Gefahren durch tieffrequenten Schall zu gelten. Für eine von sachfremden Interessen geleitete Methodik scheint zu sprechen, dass die Gefährlichkeit der beiden Umweltfaktoren auf ähnliche Weise kleingerechnet wird, indem ein einzelner Parameter zur entscheidenden Größe erklärt wird: Bei Mikrowellen der thermische Oberflächeneffekt, bei tieffrequentem Schall die Hörbarkeit. Und dass bei beiden Umweltfaktoren immer noch versucht wird, die gesundheitlichen Auswirkungen zu psychopathologisieren.

Das Bundesministerium des Inneren (BMI) und das Bundes-Waffengesetz

In seinem Buch „Mikrowellen töten leise“ erinnert Wulf-Dietrich Rose daran, dass die Mikrowellen-Technologie ursprünglich für Kriegszwecke entwickelt wurde, und dass es neben der militärisch genutzten Technologie auch kriminelle Anwendungen gibt. Bereits 1999 soll die International Union of Radio Science davor gewarnt haben (S. 175). Sehr beunruhigend ist die Vorstellung, dass Mikrowellen-Waffen von Laien hergestellt werden können, beispielsweise aus haushaltsüblichen Mikrowellen-Geräten, Anleitungen gäbe es im Internet (S. 172ff). Selbstgebauten Mikrowellen-Waffen sehen wahrscheinlich nicht aus wie herkömmliche Waffen und als Selbstbau entziehen sie sich einer Kontrolle durch staatliche Waffenregister. Ghost Guns scheinen in den USA inzwischen ein großes Problem geworden zu sein, ein Problem, das es offenbar auch bei uns gibt: Die Waffen des Halle-Attentäters waren auch selbstgebaut, nach einer Anleitung aus dem Internet.

Die veränderte Lage in Bezug auf privaten Waffenbesitz wird in Deutschland noch kaum thematisiert, ebenso, dass es inzwischen neue Arten von Waffen gibt. Wenn selbst die Polizei, jedenfalls in Frankfurt, von Umweltwaffen keine Kenntnis hat, dann kann das nur daran liegen, dass das Innenministerium Hessens und des Bundes Informationen darüber nicht weitergibt. Dabei ist der Umgang mit den o.g. Umwelt-Waffen schon seit April 2003 im Bundeswaffengesetz geregelt. Aber es wurden keine Grenzwerte definiert: Obwohl nur die Festlegung von Grenzwerten auf Bundesebene und entsprechende behördliche Messungen auf Landesebene eine Kontrolle solcher Waffen ermöglichen würden. Und es gibt keine alternativen Schutzvorkehrungen.

Der Wortlaut der BMI-Auskunft vom 27. Februar 2020:

„Nach § 1 Abs 2 Nr 2 a) des Waffengesetzes (WaffG) gelten auch tragbare Gegenstände als Waffen im Sinne des WaffG, die ihrem Wesen nach dazu bestimmt sind, die Angriffs- oder Abwehrfähigkeit von Menschen zu beseitigen oder herabzusetzen.

Das Waffengesetz erfasst nach Anlage 1 Unterabschnitt 2 Nr 1.2.1 Gegenstände, die unter Ausnutzung einer anderen als mechanischen Energie Verletzungen beibringen, und nach Nummer 1.2.3 b) Gegenstände, bei denen in einer Entfernung von mehr als 2 m bei Menschen eine gesundheitsschädliche Wirkung durch eine andere als kinetische Energie, insbes. durch ein gezieltes Ausstrahlen einer elektromagnetischen Strahlung hervorgerufen werden kann.

Nach Anlage 2 Abschnitt 1 Nummer 1.3.6 zu § 2 Abs 2 – 4 WaffG ist der Umgang mit Gegenständen verboten, die unter Ausnutzung einer anderen als mechanischen Energie Verletzungen beibringen (z.B. Elektroimpulsgeräte), … Von dieser waffenrechtlichen Verbotsnorm sind auch Waffen erfasst, die auf der Grundlage von Mikrowellenbestrahlung oder Infraschall Verletzungen bei Menschen verursachen können. Verstöße gegen das Umgangsverbot sind nach § 52 Abs 3 Nr 1 WaffG strafbewehrt.“

Das Innenministerium Hessens und das Bundes-Waffengesetz

Die jeweiligen Bundesländer sind für die Durchführung des bundesdeutschen Waffengesetzes zuständig, teilte der Bürgerservice des BMI per Mail vom 7.2.19 (Az: GI5-12007/1#1) mit:

„Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) ist zwar auf Bundesebene federführend für Fragen des Waffenrechts zuständig, jedoch ist die faktische Umsetzung von Detailbestimmungen des bundesweit geltenden Waffenrechts nach grundgesetzlich geregelter Kompetenzverteilung (Art. 30 i. V. m. Art. 83 GG) den Bundesländern zugewiesen. Die dort zuständigen obersten Landesbehörden haben in aller Regel die Aufgabe auf nachgeordnete Behörden, z. B. Ordnungs-, Polizei- oder speziell eingerichtete Waffenbehörden, delegiert. Diese Konstellation kann dazu führen, dass es bei der Auslegung einzelner Bestimmungen von Bundesland zu Bundesland zu geringfügigen Unterschieden kommen kann, ohne dass jedoch der eigentlich Regelungsgehalt der Rechtsnorm verändert oder unterlaufen wird.“

Meine Anfrage 2019 beim Waffenamt Frankfurt ergab jedoch, dass mit Mikrowellen oder tieffrequentem Schall munitionierte Umweltwaffen nicht registriert wurden. Das bedeutet allerdings bloß, dass solche Waffen noch nicht offiziell verkauft werden. Illegal kursierende Umweltwaffen oder Ghostguns, die nach Anleitungen aus dem Internet aus Einzelteilen zusammengebaut werden, würden hier ohnehin nicht erfasst werden. Auch die örtliche Polizei scheint von solchen Waffen keine Kenntnis zu haben. Zudem gaben sowohl Ordnungs- wie Umweltamt Frankfurt an, tieffrequenten Schall und Mikrowellen nicht messen zu können: Sodass Menschen, denen Gewalt mit diesen Umweltwaffen angetan werden, keinen Nachweis über den strafbewehrten Umgangsverbot nach dem Waffengesetz erbringen können. Die Voraussetzungen zur Kontrolle von Umweltwaffen fehlen also vollständig, jedenfalls in Frankfurt.

Diesen Befund bestätigte das Waffenrechtsamt des Hessischen Innenministeriums in drei Mitteilungen an mich: Am 28. April 2020 mailte eine Mitarbeiterin, dass es über das Bundes-Waffenrecht hinaus „…in Hessen keine weiteren waffenrechtlichen Regelungen“ gebe. Das bestätigte ein weiterer Mitarbeiter dieses Amts per Mail vom 30. April 2020: Es seien „keine weitergehenden spezifischen Verfahrensregelungen geschaffen“ worden, da eine „entsprechende Notwendigkeit“ nicht festgestellt worden sei. Und die „Unterrichtung Sach- und Rechtslage“ vom 19. Juni 2020 als Antwort auf meine Petition an den Hessischen Landtag wird noch deutlicher.

„Erkenntnisse darüber, ob und ggf. in welchem Umfang in Ermangelung geeigneter Messverfahren sowie entsprechender behördlicher Zuständigkeiten für deren Durchführung ein verbotener Umgang oder waffenähnlicher Missbrauch nicht feststellbar und nachweisbar ist und daher der intendierte gesetzliche Schutz leerläuft, liegen dem HMdIS nicht vor.“

Diesem bemerkenswert umwegig formulierten Eingeständnis der Nichtumsetzung des Bundes-Waffenrechts wird die gegenteilige und auch nach meinen Recherchen unwahre Behauptung vorangestellt, dieses Gesetz doch umzusetzen. Daraus spricht die Absicht, das Bundes-Waffen in Bezug auf Umweltwaffen rechtswidrig tatsächlich nicht umzusetzen. Folglich will das Land Hessen der hessischen Polizei weiterhin die Mittel verweigern, um gegen Kriminalität mit diesen Umweltfaktoren vorzugehen – und mir zugleich den grundgesetzlich gebotenen Schutz vorenthalten, obwohl ich mich inzwischen in einer geradezu lebensbedrohenden oder zumindest lebensverkürzenden, extrem gesundheitsgefährlichen Situation befinde.

Eine Situation, die die Justiz zu beschäftigen hätte? Nein, die hessische Justizministerin Kühne-Hörmann reichte meine Anfrage vom 15. Juli 2020 an den Hessischen Innenminister Peter Beuth weiter. Stellvertretend antwortete am 23. September 2020 der Leiter der Waffenrechtsabteilung Dr. Wilhelm Kanther (CDU): Wieder mit der schlichten Behauptung, teilweise sogar mit den Formulierungen der „Unterrichtung“, die vorhandenen Regelungen gewährleisteten „hinreichend den begehrten Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor dem waffenförmigen Missbrauch der technisch erzeugten Umweltfaktoren…“ und insofern gebe es keine Regelungslücke.

Mit dieser Lüge verweigert Herr Kanther jun. im Namen des Hessischen Innenministers Beuth explizit die Durchführung des bundesdeutschen Waffengesetzes. Er spielt folglich mit meinem Leben, wie auch mit dem der anderen Opfer des kriminellen Missbrauchs der Regelungslücke, lasse ich ihn mit Brief vom 24. September 2020 wissen: Keine Reaktion.

Ein Fall von Regierungskriminalität?

Regierungskriminalität klingt erstmal ungewohnt, etwa so ungewohnt wie tieffrequenter Schall / Infraschall oder elektromagnetische Wellen / Mikrowellen. Mitten im Rechtsstaat Deutschland mit seinem menschenfreundlichen Grundgesetz werden die weltweit geltenden allgemeinen Menschenrechte mißachtet? Bestimmt bloß Einzeltäter!

Aber die sorgfältig konstruierte doppelte Regelungslücke spricht für systematische kriminelle Energie. Eine solche Regelungslücke, möglicherweise Folge politischen Drucks, kann nicht ohne das Einverständnis von Amtsträger*innen in Behörden und Ämtern entstehen. Und diese Regelungslücke kann nicht über einen so langen Zeitraum ohne die dauerhafte Mitwirkung von Amtsträger*innen aufrecht erhalten werden.

Otto Schily, Mitbegründer der Grünen, war zwischen Oktober 1998 und November 2005 Bundes-Innenminister, als Mitglied der SPD, zu der er 1989 gewechselt war. Der Grüne Jürgen Trittin war zeitgleich von 1998 bis 2005 Bundes-Umweltminister. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz trat 2000 in Kraft, vielleicht 10 Jahre nach dem flächendeckenden Roll-Out des Massen-Mobilfunks. Das Bundes-Waffengesetz wurde 2003 um Waffen ergänzt, die mit tieffrequentem Schall und Mikrowellen munitioniert werden. Gab es eine Kooperation bezüglich der Nicht-Setzung von Grenzwerten bei Umweltwaffen, um Wirtschaftsinteressen mit laxen bzw. fehlenden Grenzwerten zu schützen, wohl wissend, dass das gegen die Schutzpflicht des Staates seinen Bürger*innen gegenüber verstößt?

Für kriminelle Energie spricht auch die Psychopathologisierung von Betroffenen: Das einzige staatliche „Hilfsangebot“, von dem ich weiß, ist die fragwürdige Möglichkeit, sich in die Psychiatrie zu begeben. Erinnert sei an den Fall der Hessischen Steuerfahnder, die unter dem damaligen Innenminister Bouffier (CDU) mittels falscher psychiatrischer Gutachten kaltgestellt wurden, weil sie 1996 nicht nur Steuervergehen der Commerzbank aufgedeckt hatten, sondern 2000 als Beifang auch die Schwarzgeldaffäre der Hessen-CDU. Der damalige Landeschef Manfred Kanther (CDU), Vater von Wilhelm Kanther (CDU), wurde verurteilt: Zu einer Bewährungsstrafe. Ein ähnliches Muster weist der Fall des Justizopfers Gustl Mollath auf, der 2006 in Bayern zwangspsychiatrisiert wurde, weil er einen Bankenskandal angezeigte hatte.

Die Durchführung des Bundes-Waffengesetzes obliegt den Ländern. Aber wenn zuständige Amtsträger*innen des Hessischen Innenministeriums trotz zahlreicher Mails, Briefe und sogar einer Petition die Regelungslücke nicht schließen, dann nehmen sie den fortgesetzten  Rechtsbruch an der Schutzpflicht der Bevölkerung gegenüber billigend in Kauf.

Theoretisch machen sich solche Amtspersonen eines mit hohen Strafen bewehrten Amtsdeliktes schuldig, wenn sie den Rechtsstaat und meine Grundrechte nicht schützen und stattdessen die Tatsachen verdrehen, also lügen, wie das Wilhelm Kanther als Leiter der Hessischen Waffenrechtsabteilung tut. Aber das Strafrisiko scheint Beamt*innen und andere Amtsträger*innen in Behörden nicht zu interessieren. Auf meine Dienstaufsichtsbeschwerde vom 3. November 2020 kam erst am 20. Januar 2021 eine Reaktion, explizit wegen meiner Klage gegen das Innenministerium Hessens. Meine Dienstaufsichtsbeschwerde wird zurückgewiesen, weil keine bewusste persönliche Schuld vorliege. Hat Wilhelm Kanther also auf Anweisung seines Chefs, des Innenministers Beuth gelogen?

Gibt es demzufolge auch im Hessischen Innenministerium demokratiefeindliche Netzwerke, wie sie in den bundesweiten Sicherheitsbehörden gerade auffliegen? Denn diese Regelungslücke hat das Potential den Rechtsstaat zu gefährden, zu deren Erhalt Beamt*innen eigentlich verpflichtet sind, zumal angesichts der Erfahrungen der Nazizeit. Kriminelle Organisationen, besonders große und gut organisierte, wären vermutlich fähig, mit Hilfe dieser waffenfähigen Umweltfaktoren das staatliche Gewaltmonopol außer Kraft setzen.

Auf dem Rechtsweg grundgesetzlichen Schutz aufrufen?

Bis zum eher unwahrscheinlichen Fall, dass die Regelungslücke in absehbarer Zeit geschlossen wird, das Ordnungsamt bei mir in der Privatwohnung mit geeichten Geräten misst, die Messergebnisse mit einem Grenzwert abgeglichen werden können und ich bei Überschreitung mit einem Messprotokoll vor ein Gericht ziehen kann: Kann ich den Rechtsweg beschreiten, um eine Zwischen-Lösung zu triggern, ich bin ja in ziemlicher Not?

Nach einem daraufhin geführten Gespräch mit einem auf Verwaltungsrecht spezialisierten Anwalt gehe ich davon aus, dass die Weigerung des hessischen Innenministeriums, das bundesdeutsche Waffengesetz umzusetzen, auf dem Wissen beruht, dass ich eigentlich gar nicht gegen das Land Hessen klagen kann, ohne ein Rechtsinteresse nachweisen zu können, und das kann ich offenbar nicht, solange es keine angemessenen Grenzwerte und keine behördlichen Messungen im Privatwohnungen gibt.

Den ersten Anwalt, den ich 2014 um Hilfe bat, T.K., ereilte nach dem abendlichen Gespräch in seinem Büro in Frankfurt eine ungewöhnlich frühe Demenz. Zufall? Ich bin mir da leider nicht sicher, denn es gab den Todesfall im Haus der ersten Vertreibung in Frankfurt und von Anfang an immer wieder Ereignisse in meinen Wohnungen und in meinem Umfeld, die auf ein hochkriminelles Netzwerk deuten: siehe obige Broschüre S. 18ff und das vorletzte Kapitel weiter unten.

Die Reaktionen von Anwälten auf meine Bitte um Rechtsbeistand lassen darauf schließen, dass sie die Regelungslücke kennen, sich die Finger daran aber nicht verbrennen wollen. Einer gab an, er sei „fachlich einschlägig“, aber weit jenseits der Möglichkeiten meiner Rechtsschutzversicherung. Einer behauptete, ich müsse erst beweisen, dass solche Waffen in Deutschland verkauft werden. Einer erklärte klipp und klar, dass er nicht verpflichtet sei, Mandate zu übernehmen. Ich habe im Lauf der Jahre gefühlt Hunderte von Anwälten angefragt, ohne Ergebnis.

Der letzte Anwalt des Frankfurter Anwaltsvereins, mit dem ich meine Situation besprach, empfahl mir Marokko als Ausweichquartier und wollte auch keinesfalls für mich tätig werden, nannte aber den Hessischen Staatsgerichtshof als möglichen Adressaten für Klagen gegen Verantwortliche auf Landesebene. Also schrieb ich am 30. September 2020 auch an diese sehr geehrten Damen und Herren. Am 08. Oktober 2020 prompt die Antwort: Ich müsse den Instanzenweg einhalten, aber der Hessische Staatsgerichtshof nehme mein Schreiben zu den Akten.

Ich habe also Ende November 2020 Klage gegen Hessen eingereicht, obwohl ich es nicht für aussichtsreich halte, gegen den Staat zu klagen. Ich werde mit hoher Wahrscheinlichkeit die Klage verlieren und dazu meine restlichen Ersparnisse. Aber ich habe offenbar nur die Wahl zwischen einem sinnlosen frühen Tod und einem sinnvollen: Es hilft vielleicht nicht mehr mir, aber wahrscheinlich doch anderen, wenn ich anstoßen kann, dass der Staat seiner Schutzpflicht endlich nachkommt.

Anzeigen bei der Polizei

Wegen der ausgeklügelten Regelungslücke steht die Polizei den Klagen von Betroffenen erstmal hilflos gegenüber. Wo könnte sie auch ansetzen mit Untersuchungen, da es keine Definitionen für den Missbrauchsfall gibt? Da es keine oder viel zu hohe Grenzwerte gibt? Und keine Protokolle behördlicher Messungen durch das lokale Ordnungs- oder Umweltamt als Indizien?

Dabei könnte es schon Hunderte von verdeckten Morden gegeben haben. Nachträgliche Ermittlungen sind nahezu unmöglich, und eine Obduktion würde nach meinem Kenntnisstand keine Hinweise auf einen Mord liefern. Allein Messungen, die das Vorhandensein von tieffrequentem Schall und/oder Mikrowellen in den Wohnungen von betroffenen Klageführenden nachweisen, würden meines Erachtens Indizien für einen Mordversuch liefern, und auch das nur, solange das Geschehen noch andauert.

Jedenfalls: Staatsanwaltschaft bzw. Polizei wurden nach meinen bislang sechs Anzeigen nicht aktiv, trotz des toten Nachbarn und der vielen Hinweise zu den Tätern bei der ersten Vertreibung in der Wohnung des Frankfurter Beamten-Wohnungs-Vereins (Broschüre S. 7ff) und der letzten in einer Frankfurter Senioren-Wohnanlage der ABG.

Meine erste Anzeige vom 23.09.2014 (AZ 213 UJs 130728/14) wegen Körperverletzung wurde eingestellt, „weil ein Täter nicht ermittelt werden konnte. Weitere Nachforschungen versprechen zurzeit keinen Erfolg.“

Meine nächsten Anzeigen, am 16.04.2018 bei der Amtsanwaltschaft und am 11.07.2018 beim 5. Polizeirevier Frankfurts im Ostend wurden zusammen abgelehnt (213 UJ2 124443/18): Weil „zureichende tatsächliche Anhaltspunkte für eine verfolgbare Straftat“ fehlten. Womöglich liege eine Hypersensibilität gegen legal eingesetzte elektrische Alltagsgeräte vor? An dieser Antwort wird offenkundig, dass Wissen um Umweltwaffen in Polizeibehörden fehlt, aber dass Wissen um die Regelungslücke durchaus vorhanden ist. Im 5. Polizeirevier machte sich obendrein der Polizeibeamte über mich lustig, bei dem ich meine Anzeige aufgeben wollte, leider einer mit Migrationshintergrund, bis sein Vorgesetzter das Gespräch übernahm.

Meine aktuellen drei Anzeigen beim 14. Frankfurter Polizeirevier erbrachten bisher keine Ergebnisse: Anzeige vom 15.06.2020 (SPH/0624555/2020) wegen Körperverletzung, Anzeige vom 25.08.2020 (SPH/0930083/2020) wegen Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung, Diebstahl, Anzeige vom 16.01.2021, bei der ich die faktisch bewaffnete Täterin B.M. und ihr Tochter M.M. sogar benenne, damit die Polizei mich endlich vor der fortgesetzten Körperverletzung schützt.

Aber das Aktenzeichen (0054968/2021) wurde erst über einen Monat nach meiner sechsten Anzeige und erst nach mehreren Anfragen mitgeteilt. In einem Telefonat bestritt der ermittelnde Beamte die Existenz von Umweltwaffen, und anstelle der erbetenen Gefährder-Ansprache der mutmaßlichen Täterin suchte mich ein „Schutzmann vor Ort“ am 3. März 2021 in meiner Wohnung auf, fragte mich über meine Person aus, schien an dieser neuen Form von Kriminalität aber nicht interessiert und versicherte mir, dass ich die Klageerhebung vor dem Verwaltungsgericht Wiesbaden nicht mehr erleben würde. Er besuchte auch kurz die mutmaßliche Täterin. Das bewirkte immerhin, dass die folgende Nacht recht unbelastet war. Aber Sorgen macht sie sich offenbar nicht, denn die kriminelle Belastung meiner Wohnung geht weiter wie zuvor, und damit die Körperverletzung meiner Person.

Handlungsmöglichkeiten der Polizei

Da die Regelungslücke nun mal besteht und wahrscheinlich auch nicht so schnell weggehen wird, möchte ich ein Behelfsverfahren vorschlagen, das Untersuchung, Spurensicherung etc. jetzt schon ermöglich würde, unabhängig von Grenzwerten. Das würde Kriminellen gegenüber den staatlichen Willen zur Verfolgung solche Straftaten demonstrieren, der möglicherweise in vielen Fällen als Abschreckung schon ausreichend wäre.

Angriffe auf Wohnungen mittels missbrauchter Umweltfaktoren kommen nach meiner Erfahrung aus angrenzenden Wohnungen. Verwendet werden wahrscheinlich unscheinbare Objekte, möglicherweise haushaltsübliche, sodass eine Ortsbegehung nicht unbedingt Auffälligkeiten ergeben würde: Obwohl ich im gegenwärtigen Fall auf ein bestimmtes Objekt deuten könnte. Beweise für einen Missbrauch o.g. Umweltfaktoren müssen zwingend durch behördliche Messungen in der betroffenen Wohnung gewonnen werden. Diese Messungen müssten über einen längeren Zeitraum erfolgen, samt Vergleichsmessungen in anderen Wohnungen, und Beobachtung des Stromverbrauchs der vermuteten Täter. Ungewöhnlicher Wohlstandszuwachs könnte ebenfalls ein Indiz für Täterschaft sein.

Die Bedingung für Untersuchungen ist allerdings eine Ausweitung der öffentlichen Messbefugnisse auf private Wohnungen, der Erlass von Vorschriften für solche polizeilichen Untersuchungen und die Ertüchtigung zuständiger Ämtern für Messungen von Mikrowellen und tieffrequentem Schall. Bis dahin würde sich eine Kooperation mit der Abteilung für Arbeitsschutz und Umwelt Frankfurt des Regierungspräsidiums Darmstadt anbieten, denn da ist Technik und Know-How bereits vorhanden.

Eingaben an Fachausschüsse des Bundestages

Politiker*innen, die die befassten Behörden und Ämter zu steuern hätten, scheinen nach meinen Erfahrungen überwiegend ihre Aufgabe darin zu sehen, Staatshandeln vor klageführenden Bürger*innen zu schützen, anstatt solche Klagen ernst zu nehmen. Denn die Fachausschüsse für Recht, Inneres, Umwelt, Technikfolgen etc. antworteten zumeist mit Verweis auf das Bundes-Immissionsschutzgesetz bzw. leiteten mir Textbausteine aus dem BMU weiter, obwohl ich kriminellen Missbrauch beschrieb und später ausdrücklich benannte. Zumindest Bundestagsabgeordnete im Fachausschuss Inneres hätten von der Existenz von Umweltwaffen wissen müssen.

Auf 7 meiner Mailings an Bundestagsabgeordnete seit April 2019 kamen aber immer einige Antworten. Beispielsweise von Irene Mihalic (Grüne) in Bezug auf einen eventuellen Zusammenhang zum NSU-Skandal. Ulli Nissen (SPD) schickte mir auf zwei verschiedene Anfragen die gleiche BMU-Antwort. Petra Sitte (Die Linke) verwies auf eine Nachprüfung der Studienlage zu elektromagnetischer Strahlung in Zusammenhang mit 5G beim TAB.

Besorgniserregend ist nun, dass auf meine Eingabe vom 10./11. November 2020 an den Fachausschuss für Inneres, in dem ich die unregulierten Umwelt-Waffen erstmals anprangere, keine einzige Reaktion kam, jetzt, da ich das Problem beim Namen nennen kann. 

Meine Eingabe vom 27.-30. Januar an den Petitions-Fachausschuss wegen der meiner Ansicht nach skandalösen Niederschlagung meiner Petition an das Bundesministerium des Inneren zwecks Setzung von Grenzwerten für Umweltwaffen erbrachte zwei Rückmeldungen: Martina Stamm-Fibich und Timon Gremmels, beide SPD, verweisen mich mal wieder – an das Bundesministerium für Umwelt.

Petitionen an den Deutschen Bundestag und an den Hessischen Landtag

Um beim Bundesamt für Umwelt eine Grundgesetz- und Rechtsstaat-konforme Regulierung von Mikrowellen zu erwirken, haben besorgte und wahrscheinlich auch geschädigte Bürger*innen vor mehreren Jahren eine nicht-öffentlichen Sammel-Petition an den Deutschen Bundestag („Strahlenschutz“, Pet 2-19-18-99999-005275) gerichtet. Diese Petition wurde per 24. Juli 2020 nach ausreichend langer Lagerung mit angesichts des heutigen Kenntnisstandes beschämenden Argumenten abgeschmettert: Elektrosensibilität sei „trotz erheblicher Forschungsbemühungen weltweit“ nicht nachweisbar. Ob Elektrosensible vielleicht unter „subjektiven Faktoren“ litten?

Meine Petition_E-78475 vom 3. Mai 2018 wurde dieser Petition zugeordnet, obwohl sie nicht nur „Strahlenschutz“ betraf, sondern auch tieffrequenten Schall. Auf meinen telefonischen Einwand wurde mir versichert, dass beide Umweltfaktoren thematisiert würden, aber der Text dieser Petition wurde mir nicht zur Kenntnis gegeben. Erst durch die Nachforschung eines Mitgliedes des Bundestages, den ich wegen dieser Petition angemailt hatte, kam heraus, dass meine Petition fehlgeleitet worden war.

Da ich vom Petitionsbüro auf meine Beschwerde keine Antwort bekam, startete ich am 9.9.2019 eine neue öffentliche Petition (99033). Als auch jetzt keine Reaktion kam, meldete ich mich direkt beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages. Darauf wurde eine neue Petition (Pet 2-1 9-1 8 -2705-032219) angelegt, auf die das Bundesministerium für Umwelt per 27.09.2019 erstaunlich kurzfristig antwortete, und zwar gleich bezüglich beider Umweltfaktoren: Es gebe kein Problem, denn es gebe das Bundes-Immissionsschutzgesetz. Eine sonderbare Antwort auf meine Frage nach Vorkehrungen gegen den waffenförmigen Missbrauch der beiden Umweltfaktoren! Ich widersprach also der Stellungnahme des BMU vom 27.09.2919, worauf mir am 15. Januar 2020 ein erneuter Bescheid in Aussicht gestellt wurde.

Um weitere Missverständnisse auszuschließen, lud ich am 4. Mai 2020 noch eine öffentliche Petition (110572) mit verengter Fragestellung hoch: Der Deutsche Bundestag möge die zuständige(n) Behörde(n) veranlassen, sachdienliche Grenzwerte für die beiden technisch erzeugten Umweltfaktoren Mikrowellen und tieffrequenter Schall/Infraschall zu setzen, und zur Durchsetzung dieser Grenzwerte Messungen auch in privaten Wohnungen zu ermöglichen.

Per Brief vom 28. Mai 2020 wurde mir dazu mitgeteilt, dass diese Petition meiner Petition von 2019 mit der Begründung zugeordnet wurde, es ginge um das gleiche Thema. Mit dieser Zusammenfassung wurde auch diese Petition nicht-öffentlich gestellt. Den Beschluss des Deutschen Bundestages bekam ich am 5. Oktober 2020 mitgeteilt: Das Petitionsverfahren wurde abgeschlossen, und zwar auf Grundlage von allgemein gehaltenen BMU-Stellungnahmen, obwohl das BMU hier nicht zuständig ist, und ohne auf meine Fragen nach waffenförmigem Missbrauch dieser Umweltfaktoren, nach Grenzwerten oder nach Messungen einzugehen.

Deshalb startete ich am 8. November eine neue Petition an den Deutschen Bundestag: „Das Bundesministerium des Inneren / Abteilung für Waffenrecht wird aufgefordert, zum Schutz der Bevölkerung vor waffenförmigem Missbrauch von tieffrequentem Schall und elektromagnetischer Strahlung Grenzwerte zu setzen und behördliche Messungen im privaten Wohnungen zu ermöglichen: Petition_117821. Und kaum hatte ich per Mail nach dem Stand der Angelegenheit nachgefragt, kam der Bescheid vom 21. Januar 2021, dass diese Petition unverrichteter Dinge abgeschlossen worden ist. Samt einer neuen Petitionsnummer, warum auch immer, der eigenartigen Begründung, ich hätte 2019 schon mal das gleiche Ziel verfolgt, und mit Verweis auf: natürlich!, das BMU. Gegen diese offenkundige Niederschlagung meiner Petition habe ich beim Bundestags-Fachausschuss Petitionen Protest eingelegt, s.o.

Meine IFG-Anfrage vom 19. Oktober 2020 nach der Anzahl der Einzelanfragen wegen Problemen mit tieffrequentem Schall und elektromagnetischer Strahlung wurde leider abgewiesen, es besteht offenbar keine Auskunftspflicht. Gefragt hatte ich, weil meine Petitionen anderen Petitionen zugeordnet oder auf andere Weise in den Orkus verschoben worden waren und ich eine hohe Anzahl an Petent*innen vermute.

Auf Change.org war es leichter, meine Petition im Januar 2021 zu veröffentlichen: Das Bundesministerium des Inneren möge Grenzwerte für Waffen definieren, die mit tieffrequentem Schall und Mikrowellen munitioniert werden. Über 120 Unterschriften, fast 4000 Views. Damit konnte ich immerhin zur Bekanntmachung des Problems beigetragen. Dass das BMI durch die Petitionsstelle des Bundestages von meiner Petition überhaupt informiert wurde, wage ich inzwischen zu bezweifeln.

Petition an den Hessischen Landtag

Meine Online-Petition vom 7.4.2020 an den Hessischen Landtag (Das Land Hessen möge Vorkehrungen gegen den waffenförmigen Missbrauch von tieffrequentem Schall und Mikrowellen treffen, damit Betroffene Schutz nach dem Grundgesetz aufrufen können) zeitigte die „Unterrichtung Sach- und Rechtslage“ vom 19. Juni 2020, wonach Hessen das bundesdeutsche Waffengesetz nicht umsetzt und auch nicht vorhat, das zu tun.

Ich beschwerte mich daraufhin beim Petitionsbüro des Hessischen Landtags, aber vergeblich. Aus der Kanzlei kam eine klare Absage, sonderbarerweise undatiert. Und wenn ich in der gleichen Sache wieder eine Petition starten wolle, solle ich „neue erhebliche Tatsachen oder Beweise“ anbringen. In der Kanzlei ist wahrscheinlich bekannt, dass ich genau das nicht kann, weil das Hessische Innenministerium das bundesdeutsche Waffengesetz nicht durchführt, also nicht misst, um Spuren eines waffenförmigen Missbrauchs der fraglichen Umweltfaktoren zu sichern.

Leben in der staatlichen Regelungslücke

Die Regelungslücke muss schon so lange unangefochten existiert haben, dass der waffenförmige Missbrauch von tieffrequentem Schall und Mikrowellen geradezu zu einer Art Gewohnheitsrecht geworden zu sein scheint. Mir sind erstaunlich viele Menschen begegnet, die von der Regelungslücke wussten und sie nutzten, insbesondere Mitarbeiter*innen des Gesundheits- und Pflegebereichs, etwa E.G. im ersten Vertreibungshaus, die Ärzte, die mir die Auswanderung empfahlen, sogar der Mitkämpfer in einer Mieterinitiative, der diese Umweltfaktoren eingesetzt haben wollte, um einen Mitmieter zu „ärgern“

Weil der Staat die Existenz dieser Form von Kriminalität bislang leugnet, nicht in Wohnungen misst, und auch sonst nichts unternimmt, um Beweise zu sichern, bleibt mir als Betroffener nur die Möglichkeit, selber Indizien zu sammeln und zu Wahrscheinlichkeitsmustern zu bündeln. Denn ich befinde mich noch immer im Fokus des kriminellen Netzwerks, trotz meiner Anzeigen bei der Polizei, meiner jahrelangen Anfragen bei staatlichen Stellen, meiner Veröffentlichungen, vor allem auf meinem Blog. Worauf stützen Täter*innen ihre offenbar ungebrochene Zuversicht, weiterhin nicht belangbar zu sein, obwohl sie das Gewaltmonopol des Staates eigentlich fürchten müssten?

Bei meinen Recherchen und bei meinen Veröffentlichungen muss ich Grenzen überschreiten: Das mache ich widerstrebend, denn mir ist bewusst, dass einige der Schilderungen Privatsphären und Persönlichkeitsrechte ankratzen. Manche der hier wiedergegebenen Ereignisse sind so unglaublich, dass sie aus jedem Tatort-Skript herausgestrichen werden würden und ich mich beim Niederschreiben der Gefahr aussetze, in die bereitgestellte individual-psychische Mausefalle zu tappen. Zudem muss ich mich als unfreiwillige Privatermittlerin so mancher Gefahr aussetzen.

Aber Leben in der Regelungslücke bringt es sowieso mit sich, dass ich meine statistische Lebenserwartung kaum erreichen kann und wahrscheinlich an einer der bekannten Erkrankungen bei dauerhafter Überbelastung mit Mikrowellen / Infraschall früh sterben werde. Dagegenhalten, gegen die staatliche Regelungslücke unverdrossen weiterprotestieren, das geht nur, weil ich keine Familie hinterlasse und mit mir im Reinen bin.

Im Februar 2018 veröffentlichte ich den damaligen Stand meines Wissens in der Broschüre: Vibrierende Wohnungen mit Ausblick auf finstere Zeiten, die auf Amazon und auf meinem Blog als PDF abrufbar ist. Im folgenden Text beziehe ich mich auf diese Broschüre, da sich darin manches abzeichnet, was erst in späteren Jahren aufgeklärt wurde. Meine Tagebücher, in denen ich meine Erlebnisse detailliert verschrifte, übergebe ich seit 2014 in regelmäßigen Abständen einem öffentlichen Tagebucharchiv. Tagebücher haben bei strafbaren Handlungen Gewicht, bei denen harte Beweise nicht oder nur schwer möglich sind. Selbst im gegenwärtig laufenden Cum-Ex-Verfahren wurden Tagebücher eines Bankers bei den Ermittlungen herangezogen.

Körperliche Anzeichen einer kriminellen Belastung der Wohnung

Da in meiner ersten Vertreibungswohnung 2014 tieffrequenter Schall und Mikrowellen dokumentiert wurden (Broschüre S. 6) und ich danach fünf weitere kriminell belastete Wohnungen durchgemacht habe, kann ich die typischen Körperwahrnehmungen zuordnen.

Eine der häufigsten ersten Hinweise auf eine kriminell verursachte Belastung einer Wohnung sind plötzlich auftretende Schlafstörungen, begleitet von körperlichen Symptomen ohne klare Ursache. Bei anhaltend starker Exposition setzt eine Sensibiliserung ein und typische Symptome werden immer deutlicher wahrnehmbar: Vibrationsgefühle, Gefühle von Flirren und Pochen mit unnatürlich hartem Herzschlag, kribbelnde oder brennende Haut, Taubheit der Hände, Unterarme, Füße, Augen- und Darmprobleme, Übelkeit, Unruhe und depressive Verstimmung, Wortfindungs- und Gedächtnisprobleme (Broschüre S. 4f).

Ähnliche Körperwahrnehmungen berichten auch andere Betroffene. In meiner obigen Broschüre zitiere ich eine Reihe von zufällig aus dem Netz gefischten anonymen Betroffenen-Berichten auf den unterschiedlichsten Internet-Foren (S. 21ff): Juraforum.de, Mobbingforum.de, bfriends.brigitte.de, Psychologieforum.de, med1.de. Auf dem HiFi-Forum, ein Selbsthilfe-Forum für Unterhaltungselektronik, deutet ein Thread zwischen November 2016 und Februar 2020 nicht nur auf kriminelle, sondern auch auf technische Ursachen der Belastung von Wohnungen mit tieffrequentem Schall. Das Ergebnis ist immer Folter. Der Post von Linda0411 vom 10. Februar 2020 (ganz runterscrollen) weist das für eine kriminelle Aktivität typische Muster auf: Nachbarschaftsstreit, Vibrationswahrnehmungen in der Wohnung, Auszug.

Welche furchtbaren Folgen solche kriminellen Aktivitäten haben, lässt sich auf med1.de nachlesen, einem Forum für Gesundheitsthemen: Sissi58  schreibt im Januar 2018: „Seid Oktober haben wir ein Problem in unserer Wohnung. Und zwar verspüre ich ein Vibrieren und ein Dröhnen, es ist einfach furchtbar. Wir wissen nicht wo es her kommt. Beim Schlafen vibriert das ganze Bett und es durchfährt einem so komisch durch den Körper, wie wenn einem Strom durch den Körper gejagt wird. Es ist manchmal so schlimm, daß ich Herzschmerzen bekomme.“

Anzeichen für eine kriminell verursachte Belastung der Wohnung sind erstmal ein ortsgebundenes Problem, das durch Wechsel des Aufenthaltsortes gelöst werden kann. Meine erste Hilfe ist langes Spazierengehen, woanders übernachten, in Vor-Pandemie-Zeiten auch Verreisen, denn anderswo habe ich diese Wahrnehmungen normalerweise nicht. Das gesundheits- und auch lebensbedrohende Potential dieser beiden Umweltfaktoren macht es längerfristig notwendig, einen Umzug ins Auge zu fassen. Wobei ich persönlich nach sechs Umzügen und der anhaltenden staatlichen Untätigkeit davon ausgehen muss, dass das kriminelle Netzwerk mir nachsetzen würde.

Ein medizinisches Problem entsteht erst, wenn Betroffene dem Narrativ der Gesundheitsindustrie folgen, dass es um eine psychische Störung gehe, und ihre Wohnung nicht meiden. Die dauerhafte Überbelastung mit diesen Umweltfaktoren stresst den Körper und wirkt wahrscheinlich als Katalysator für Sollbruchstellen im Körper, sodass Betroffene eine normal erscheinende Krankheit bekommen können.

Der Nachbar im Haus der ersten Vertreibung hatte 15 Jahre lang dort unbehelligt gewohnt und bekam ab dem gleichen Zeitpunkt in seiner Wohnung Belastungssymptome wie ich in meiner, blieb aber in seiner Wohnung, anders als ich, und starb dann an einem „normalen“ Hirntumor (Broschüre S. 13f): Es gab wohl einen lange schwelenden Streit mit dem anonymen Schweizer über laute Musik (Broschüre S. 8).

Wegen des Todes des Nachbarn bin ich der Ansicht, dass die kriminell verursachte Belastung von Wohnungen einem langsamen Mordversuch gleichkommt, mit dem Vorteil für Täter*innen, kaum für einen Mord belangbar gemacht werden zu können. Denn Opfer eines solchen Mordes dürften bei einer Obduktion nicht anders aussehen als Tote, die ohne Nachhilfe gestorben sind. Umweltwaffen wirken auf Zellebene und erzielen ihre tödliche Wirkung nicht unmittelbar, sondern erst in einem Zeitverlauf.

Wie können Betroffene Einwirkungen der staatlich „erlaubten“ Belastung, beispielsweise durch Emissionen von Windenergieanlagen oder Mobilfunkantennen, ausschließen? Eine kriminelle Aktivität liegt vor, wenn die oben beschriebenen Symptome auch dann auftreten, wenn keine Anlagen nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz in der Nähe sind. Oder wenn sich das Befinden selbst nach Wechsel des Aufenthaltsortes in die Nähe einer solchen Anlage bessert. Kriminell verursachte Belastungen von Wohnungen mit tieffrequentem Schall und / oder Mikrowellen sind nach meinem Eindruck deutlich höher dosiert, und auf jeden Fall eine vorsätzliche böswillige Aktion, nicht Folge des Betriebs von irgendwelchen Anlagen.

Meine bisherigen belasteten Wohnungen

Ich vermute heute, dass ich schon 2009 im Fokus des kriminellen Netzwerks war. Ich hatte mich 2008 nach neunjähriger Beziehung von einem Lebensgefährten getrennt und war aus der großen gemeinsamen Wohnung in eine kleine VBS-Wohnung in die Kreutzerstraße gezogen. Die 2009 dort einsetzenden Symptome hielt ich lange für Folgen des Umbruchs in meinem Leben. Erst nach Durchsicht der Tagebücher aus diesen Jahren fielen mir Übereinstimmungen mit späteren Erfahrungen auf: Erst störten komische Gerüche in der Wohnung, nach alten Schuhen in diesem Fall. Dann folgten die üblichen Symptome, und als Besonderheit Leibkrämpfe, die mich mehrmals in die Notfallambulanz des damals nahegelegenen Bürgerhospitals trieben. Ich gab diese Wohnung nicht wegen der mutmaßlichen kriminellen Belastung auf, sondern wegen der extremen Hellhörigkeit des Hauses und wegen des Mobbings durch einige der Mitmieter*innen. Besonders große Probleme hatte ich mit der Mieterin in der Wohnung unter meiner. Die über mir wohnende sehr alte Frau könnte der Belastung eine quasi natürliche Grenze gesetzt haben.

Alle meine späteren Wohnungen lagen unterm Dach, die Täter*innen-Wohnungen darunter. Dachwohnungen scheinen für eine kriminelle Traktierung besonders geeignet, aber auch Erdgeschoss-Wohnungen hätten den Vorteil, dass gerichtete Strahlen bzw. Wellen die Ziel-Wohnung abdecken, ohne Unbeteiligten in Nachbarwohnungen allzu sehr zu schaden. Mehrmals hatte ich den Eindruck, dass auch eine weitere Wohnung eine Rolle bei der Belastung meiner Wohnung eine Rolle spielte.

Die charakteristische Hörkulisse liefert besonders nachts Hinweise auf Aktivitäten der Täter*innen: Schritte regelmäßig zu Zeiten, an denen Leute normalerweise schlafen, ungewöhnliches Möbelgerücke, einzelne dumpfe schwere Schläge in großen Abständen, unregelmäßig getaktete leichte Schall-Stakkati. In den ersten drei Vertreibungswohnungen fiel mir außerdem zartblaues Dauerlicht aus der jeweiligen Quell-Wohnung unter meiner auf, Licht wie von einem Bildschirm, wenn ich von der Straße aus das Haus begutachtete (Broschüre S. 13). In allen Wohnungen außer der ersten wohnten unter mir alte Menschen, die viel zuhause waren und Zeit hatten mich zu traktieren.

Gewöhnliches Mieter-Mobbing, das kriminelle Aktivitäten verschleiert, spielte bei meinen Vertreibungen mehrmals eine Rolle. Erst 2021 entdeckte ich, dass ich Missempfindungen verringern kann, wenn ich einen schweren Gegenstand über den Boden schleife. Gleichzeitig verstand ich endlich die Behauptung im Mobbingbrief vom Februar 2013 aus der ersten Vertreibungswohnung in der Auerswaldstraße, ich würde Bowlingkugeln über den Wohnungsboden rollen. Daraus sprach Täter*innen-Wissen.

Die erste Vertreibung fand Februar 2014 in einer Genossenschaftwohnung des Beamten-Wohnungs-Vereins in der Auerswaldstraße statt, Hauptthema meiner Broschüre: Pünktlich zum Zeitpunkt, an dem meine Schweinfurter Nichte M.L. Unterkunft in meiner 2-Zimmer-Wohnung in Frankfurt beanspruchte – für über ein halbes Jahr. Ich war ursprünglich nicht einverstanden gewesen, musste aber angesichts der veränderten Umwelt in meiner Wohnung weichen. Das Besondere an dieser Wohnung: Der Nachbar über den Flur, der anonym im Haus wohnte, beim Vermieter offenbar Sonderrechte genoss und mir das Absperren meiner Wohnung verwehren wollte, der Sprachfärbung nach ein Schweizer. Im Haus wohnte auch eine frühere Mitarbeiterin des Frankfurter Stunz-Seniorenheims, die sich als eine der Rädelsführerinnen des Mobbings 2013 und der Austreibung 2014 herausstellte: E.G.. Sie überraschte mich in der Phase meines Auszugs mit der Ansage, dass ich keine Chance hätte mich zu wehren (Broschüre S. 18ff). Erst in dieser Wohnung wurde ich aufgrund besonders hoher Belastung sensibilisiert und lernte die Anzeichen für das Vorhandensein dieser Umweltfaktoren kennen.

Als ich eine neue Wohnung in Frankfurt suchte, stellt ich fest, dass das sehr schwierig geworden war. Frau, älter, Migrationshintergrund, und 2012 war ich zudem arbeitslos geworden, mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Folge der Belastung der jeweiligen Wohnung mit Mikrowellen und tieffrequentem Schall, die Betroffene physisch und psychisch „degradiert“ und eine regelmäßige Berufstätigkeit nahezu ausschließt. Aus diesem Grund zog ich August 2014 trotz Bedenken in eine andere Wohnung der Genossenschaft in die Gagernstraße, die ich mit allem ausstattete, was gegen Mikrowellen helfen sollte: Zubehör fürs Bett, Matten für den Boden, schwarze Farbe für die Wände, alles vom Elektriker zu erden. Half aber nichts, was ein klares Indiz für tieffrequenten Schall war, gegen den es keinen Schutz gibt. In dieser Zeit traf ich die Nachbarin E.G. aus der Auerswaldstraße um die Ecke meines neuen Wohnhauses auf der Straße, rauchend. Die Vormieterin der Gagernstraßen-Wohnung und der Hausmeister schienen die Wohnungsübergabe sehr lustig zu finden, der Freund der Vormieterin ließ sich bei einem anonymen Drohanruf erwischen (Broschüre S. 19).

Darauf emigrierte ich nach Schweinfurt, gegen die Widerstand meiner dort lebenden Schwester S.L., zog im Oktober 2014 erst in eine Wohnung der städtischen Wohnungsgesellschaft, in der es von Einzug an durchgehend heftig pulste, und im Dezember 2014 in eine privat vermietete Wohnung in die Greulstraße im Hochfeld, wo ich es immerhin bis Mai 2016 notdürftig aushielt, trotz fast allnächtlicher Phasen mit Herzrasen und Schweißausbrüchen. Unter mir lebte ein Paar, er Elektriker, sie war vor ihrer Verrentung Krankenschwester gewesen und wahrscheinlich mit meinem Schwager Dr. G.L. bekannt, der sein Berufsleben in einem Schweinfurter Krankenhaus zugebracht hatte.

Als ich Anfang 2016 bekannt gab, dass ich nach Frankfurt zurückziehen wollte, wurde ich überraschend von meiner Schwester beschworen zu bleiben: Als würde durch meinen Weggang eine bewährte Versuchsanordnung gestört. Beim Packen erlebte ich dann einen so heftigen Angriff mit Mikrowellen und/oder Infraschall, dass ich einen Krankenwagen rief (Broschüre S. 17). War das Täterpaar wütend über den Abgang einer Geldquelle, in die sie möglicherweise durch Installationen investiert hatte?

Im Mai 2016 zog ich zurück nach Frankfurt und lebte 4 Wochen lang zwischen Umzugskartons in einer winzigen und teuren privat vermieteten Wohnung in Bornheim, bis ich im Juni 2016 eine Senioren-Sozialwohnung der ABG/Wohnheim in der Philippsruher Straße beziehen konnte. Ich hatte mich vor meiner Auswanderung nach Schweinfurt bei der Seniorenabteilung des Wohnungsamtes Frankfurt für eine Sozialwohnung registrieren können, ein Akt der Mildtätigkeit der damaligen Leiterin, der ich von meiner Situation erzählt hatte, denn theoretisch hatte ich ja eine Wohnung, wenn auch für mich unbewohnbar.

In der ABG-Seniorenwohnanlage in der Philippsruher Straße blieb ich etwa ein halbes Jahr vor der kriminellen Belastung verschont. Offenbar mussten im Hintergrund erst Hebel in Bewegung gesetzt werden. Als E.Z. in die Nachbarwohnung einzog, wurde erst das angrenzende Zimmer, nach einem halben Jahr auch das andere allmählich immer unerträglicher. Zugleich setzte bei O.H. in der Wohnung unter meiner reger nächtlicher Betrieb ein und ich lernte die Schallereignisse kennen, die die Belastung auch meiner gegenwärtigen Wohnung begleiten. Der Betrieb in O.H.s Wohnung, offenkundig gegen deren Willen, beruhte wahrscheinlich auf der Unterstützung der beiden AWO-Betreuerinnen im Haus. War E.G.s Insiderwissen über die Regelungslücke aus dem AWO-betreuten Stunz-Seniorenheim weitergewandert in die Seniorenwohnanlage um die Ecke? In dieser Zeit fingen zwei russischsprachige Zeuginnen Jehovas an, O.H. zu besuchen, klingelten aber mehrmals bei mir, ausdrücklich auf der Suche nach O.H.s Wohnung.

Ausweichquartiere

Seit meiner ersten Vertreibung 2014 bis zum Umzug in meine jetzige Wohnung zum September 2019 hatte ich Zugang zu Ausweichquartieren. Bis zu meinem Umzug nach Schweinfurt konnte ich gelegentlich bei Freunden und Bekannten unterkriechen. In Schweinfurt bekam ich Kontakt zur Communität Casteller Ring auf dem Schwanberg bei Iphofen, wo ich zwischen 2014 und 2020 fast 30x tage- oder wochenweise als „mithelfender Gast“ lebte. In dieser Communität vertraute ich der Schwester C., die den Südflügel damals leitete, meine Situation an und sie schien mir Glauben zu schenken. Erst 2019 fragte sie, ob ich mir das alles nicht einbildete und eine Spekulation, die ich nur ihr anvertraut hatte, wurde von meiner Schweinfurter Schwester S.L. bei einem Treffen am 10.8.2019 verneint. Das war ein Indiz von mehreren in 2019 dafür, dass sie meine Sozialkontakte hintertrieb. H.P., den ich 2014 in Frankfurt kennengelernt hatte, besuchte ich bis zu meiner Rückkehr nach Frankfurt von Schweinfurt aus regelmäßig (mehr im nächsten Kapitel). Danach übernachtete ich von 2017 bis 2019 oft im Ibis- und im Achat-Hotel sowie in der Frankfurter Jugendherberge.

Zu März 2019 fand ich ein Untermietzimmer, unerwartet, denn ich konkurrierte als Seniorin mit Student*innen. Erst lehnte die Wohnungsinhaberin ab, dann meldete sie sich wieder. Heute vermute ich, dass sie dazu von jemandem angestiftet worden war, der meine digitalen Kontakte überwachte. Das Zimmer erwies sich als unbewohnbar, u.a., weil auch da die Belastungen wahrnehmbar waren, vor denen ich ausweichen wollte. Ich gab nach einer schrecklichen Nacht die Monatsmiete verloren, gewann im Februar 2020 den Prozess wegen der Rückgabe der Kaution (AZ 33 C 2161/19 (93)) und die Vermieterin musste dann noch mehrmals ermahnt werden, bis sie Juni 2020 die Kaution vollständig zurückzahlte. In dieser Zeit wurde mein Blog von der Domain Lipperhey.com beobachtet, was ich mit Screenshots dokumentiert habe. Ein Teil des Doppelnamens gehört mit einer Minimalabweichung zur Familie meiner Schweinfurter Schwester, der andere zur Zimmervermieterin. Nachdem die Kaution zurückgezahlt und die Angelegenheit abgeschlossen war, hörte die Beobachtung auf.

Meine Schwestern, ihre Familien, ihr Kreis

Ich bin nach jahrelangen Zweifeln inzwischen sicher, dass meine beiden Schwestern und ihre Familien mich in den Fokus eines bereits existierenden Netzwerks an Kriminellen im Gesundheitsbereich geschoben haben. Ich wollte das bis zu den Ereignissen 2019 einfach nicht glauben und kann über die Gründe nur spekulieren: Geldgier bei Leuten, die ohnehin genug Geld haben? Neid? Eifersucht? Geltungsdrang? Druck der Schwager, denen die linke Emanzen-Schwägerin nicht passt?

Meine Schwestern haben zwei miteinander befreundete Mediziner geheiratet, die im Frankfurter Nordwest-Krankenhaus Kollegen waren, Dr. G.L und H.S. Beide Schwestern bekamen viele Kinder, die eine sechs, die andere fünf. Beide haben einen Lebensstandard, den sie sich nicht hätten selber erarbeiten können. Das macht sie von ihren Männern wirtschaftlich abhängig. Beide Schwestern haben sich außerdem Organisationen angeschlossen, die aus meiner Sicht die Unterordnung unter den bzw. ihren Mann und eine gewisse Wirklichkeitsresistenz befördern: Die eine ist langjähriges Mitglied bei den Zeugen Jehovas in Kastellaun, die andere, langjähriges Mitglied bei der CSU, übernahm im Lauf des Jahres 2014 überraschend das Bürgermeisteramt in Schweinfurt.

Bei der Aufklärung des Zusammenhangs meiner Familie mit meiner Situation spielt ein Mann eine Rolle, den ich wahrscheinlich nicht zufällig im Spätsommer 2014 kennenlernte: H.P. Er gab an, vor seiner Verrentung im Nordwest-Krankenhaus gearbeitet zu haben. Ich war praktisch obdachlos. Aus meiner Bitte um Unterkunft in seinem Häuschen entwickelte sich eine Art Beziehung, die anderthalb Jahre und drei meiner Umzüge umfasste. Schon beim zweiten Treffen brachte H.P. ein Buch über Wahrnehmungsverzerrungen mit, schloss unbeirrbar eine kriminelle Ursache für meine Situation aus, die stets vor seinem Bauch hängende Kamera schien auf Spitzeltätigkeit zu deuten. Während ich schlief, möglicherweise unter Medikamenten, machte er im Dezember 2014 sonderbare Sachen mit mir, u.a. eine Menschenversuchs-Mimikry (Broschüre S. 20), als ginge er davon aus, dass ich bald nicht mehr sprechfähig sein würde: tot, psychiatrisiert, ausgewandert.

Ich vermute heute, dass er über meine Situation mehr wusste als er sagte und auf jeden Fall mehr als ich. Er schien seine Aufgabe darin zu sehen, mich zu überwachen und mich bei meinen Versuchen, meine Situation zu erforschen, möglichst zu bremsen. Besonders verdächtig erscheint mir, dass sich erst im Laufe der Zeit herausstellte, dass er meine beiden Schwager aus ihrer Zeit im Nordwest-Krankenhaus kannte, und dazu den in diesem Krankenhaus noch tätigen Arzt B.G., der zum engsten Freundeskreis der Schweinfurter gehört. Meine Kastellauner Schwester S.S. verblüffte mich 2018 oder 2019 mit einem mir unbekannten Spitznamen für ihn, ihre Familie schien mit ihm vertraut. H.P. leidet seit seiner Jugend an psychischen Störungen und an einer auffälligen Verehrung für Ärzte, die seine Disposition wahrscheinlich ausgenutzt haben.

Die erste Vertreibung im Februar 2014 hatte zur Folge, dass zwar ich meine Wohnung nicht bewohnen konnte, wohl aber meine Schweinfurter Nichte M.L., ihr Freund, weitere Familienmitglieder und sogar ein Handwerker. Damals konnte ich mich gegen die Unterstellung nicht wehren, es liege an mir. Heute, da amtlich ist, dass es ungeregelte Waffen gibt, die mit tieffrequentem Schall und Mikrowellen munitioniert werden, die auch als Vertreibungswaffen eingesetzt werden: Erst heute verweist der unangefochtene Aufenthalt anderer in meiner Wohnung auf Täterschaft, zumindest auf Mitwisserschaft, in Kooperation mit meinem damaligen Vermieter, dem Beamten-Wohnungs-Verein Frankfurt (Broschüre S. 12). Waffen sind Geräte, die man an- und auch wieder abstellen kann.

Das offene Vorgehen beruht offenbar auf dem erprobten Wissen, wegen der Regelungslücke nicht belangbar zu sein und mit der Psychiatrie-Drohung durchzukommen. Noch bei unserem letzten Treffen Ende Oktober 2020 fragte meine Schweinfurter Schwester S.L. anzüglich nach meinem psychischen Befinden und reagierte erstaunlich heiter auf meine drastische Anklage, die ich im Spätsommer 2019 gegenüber den beiden Nichten E. und M.L. und im August 2020 auch gegenüber der Ältesten, A.L., vorgebracht hatte.

A.L. mit Hauptwohnsitz in Zürich erzählte mir bei diesem Treffen, dem ersten seit Jahren, unbefangen von einer Freundin, die in der Psychiatrie glücklich geworden sein soll. Sie hat als Forensikerin in einer internationalen Unternehmensberatung offenbar Zugang zu Tools und Techniken, die ihr die Überwachung und Ausforschung von Dritten ermöglichen. Jedenfalls fielen mir öfters Anzeigen von Kontaktversuchen ihrerseits auf dem Smartphone auf, das sie mir 2016 geschenkt hatte, eines ihrer abgelegten, eventuell präpariert. Trotz sekundenlang angezeigter Kontaktversuche tauchte ihr Name nicht in der Anrufliste auf und ich konnte auch nicht zurückrufen. Das geschah selbst, als ich ein anderes Telefon hatte, zuletzt, als ich 2019 mit potentiellen Ausweichquartiersgebern telefonierte.

Nichte M.L., damals Jura-Studentin, heute Juristin, muss allerdings Sorge gehabt haben, dass die Psychiatrie-Androhung bei einer kriminellen Wohnungsvertreibung auf Dauer nicht ausreichen könnte. Im Februar 2014 hatten mich die extrem vielen Zugriffe auf meinem damaligen Blog aus der Uni Erlangen gewundert. Ich wusste, dass meine Nichte da studierte, aber ich konnte mir keinen Reim darauf machen (Broschüre S. 21). Dass die eifrige Blogbesucherin M.L. gewesen sein muss, stellte sich erst 2019 heraus, als aus einer Bank auffällig oft auf meinen jetzigen Blog zugegriffen wurde. Ich erfuhr von ihrer Schwester E.L., die bei dieser Bank ist, dass inzwischen auch M.L. da arbeitet. Ich habe Screenshots dieser Zugriffe, die nach dem Gespräch mit E.L. endeten, zumindest aus dieser Bank.

In der Broschüre erwähne ich die Bemerkung des ebenfalls vom kriminellen Missbrauch dieser Umweltfaktoren betroffenen Dr. R. Munzerts bei meinem ersten Anruf, dass ihm meine Stimme bekannt vorkomme (S. 26f): Meine Schweinfurter Schwester S.L. und ich haben sehr ähnliche Stimmen. Meinen Tagebuch-Aufzeichnungen nach hatte ich im März 2016 der Nichte M.L. am Tag zuvor von meiner Absicht erzählt, Dr. Munzert anzurufen. Das muss M.L. weitergesagt haben, und offenbar rief meine Schwester kurz vor mir an, anders wäre Dr. Munzert die Ähnlichkeit unserer Stimmen wohl kaum aufgefallen. Bei einer Begegnung 2019 gab meine Schwester zu, ihm angerufen zu haben. Aber die hilfreiche Verbringung in eine Psychiatrie kann nicht Thema gewesen sein, denn Dr. Munzert war in einen Hungerstreik getreten, als er 2002 zwangspsychiatrisiert und dadurch gehindert worden war, an einem Kongress über Mikrowellen-Waffen in den USA teilzunehmen (mehr im vorletzten Kapitel).

Daraus folgt, dass meine Schweinfurter Schwester spätestens 2016 wusste, dass nicht psychische Probleme, sondern ungeregelte Waffen die Ursache für meine Leiden waren und sind. Wenn sie und ihre Familie mich 2020 immer noch in die Psychiatrie schieben wollten, dann ist das aus meiner Sicht ein Indiz für Täterschaft. Für Täterschaft spricht auch die dramatische Wende in den Beziehungen zu meiner Schweinfurter Schwester S.L. und ihrer Familie. Wir waren über 30 Jahre lang eng befreundet, ich war Taufpatin des ersten Kindes A.L., bei Kommunionen und Firmungen, Weihnachten und Ostern war ich meist und mehrmals auch im Urlaub dabei, und konnte mir die ohne erkennbaren Grund einsetzende Kälte lange nicht erklären.

Als der Terror ab Februar 2014 offenkundig wurde, wurde ich zugleich von meiner Schweinfurter Verwandtschaft immer deutlicher ausgegrenzt und entwertet, anstatt mit Hilfsangeboten überhäuft zu werden, wie das bei einer älteren und ehemals recht beliebten Verwandten erwartbar gewesen wäre. Dennoch übergab ich ihnen im Laufe meiner unfreiwilligen Umzüge Möbel, Teppiche, Bilder, Silber, Schmuck und vieles andere: Als Schenkung, oder gegen ein Linsengericht, über das ich noch froh sein musste, da meine neue Lebenslage mich auch finanziell völlig überforderte. Ich kam mir damals vor, als wäre ich schon gestorben und mein Nachlass werde aufgeteilt. Da aber kriminelle Aktivitäten mittels neuartiger Umweltwaffen mich zwangen, meinen Hausstand immer wieder zu verkleinern, stellt sich mir heute dieser Abgang an Sachen als geplante Plünderungen dar.

Noch in den knapp anderthalb Jahren, die ich in Schweinfurt in einer Wohnung in der Nähe ihres Hauses wohnte, waren die Beziehungen zu der Schweinfurter Familie so distanziert, dass ich entgegen früherer Gepflogenheiten auch nicht zu Weihnachten eingeladen wurde. Erst als ich Mitte 2016 in Frankfurt wieder eine Wohnung fand und zurückkehren konnte, wo inzwischen drei der Nichten wohnten, versuchten wir eine Wiederannäherung, aus meiner Sicht, weil die Ausgrenzung meiner Person allzu sehr nach Täterschaft roch. Dieser erste Versuch scheiterte rasch.

Zum Jahreswechsel 2018/2019 unternahm Nichte E.L. wieder einen Annäherungsversuch und ich ging gern darauf ein, nicht zuletzt, weil meine Wohnsituation in der ABG-Seniorenwohnanlage dramatisch schlecht geworden war: Ich war oft gezwungen, im Trockenraum des Hauses zu schlafen. Bei E.L. konnte ich das Gästebett nutzen, wenn sie keinen anderen Besuch hatte. Die nächste Zwischenlösung war ein Untermietzimmer bei W.J. im Wohnhaus der damaligen Freunde S. und T.V., und dann fand ich, Jubel!, eine neue Wohnung, Einzug September 2019.

Im Laufe des Jahres 2019 bot ich Versöhnung und Vergessen an, wenn die Belastung meiner Wohnung mit meinem Umzug endlich beendet werden könnte. Das lehnte Nichte M.L. als ein Schuldeingeständnis ab. Meine Schwester S.L. blieb zunächst wolkig. Im Juli 2019 rief sie zu meinem Geburtstag an, das erste Geburtstagstelefonat seit vielen Jahren. Sie kündigte ein ungewöhnliches Geburtstagsgeschenk an, ein Wochenende zusammen in einem Hotel an meinem neuen Wohnort. Offenkundig wollte sie von mir hören, wohin ich ziehe. Ich wich aus. Etwa eine Stunde später kam ein weiterer Anruf. Ein gemeinsamer Freund: Wohin ich denn ziehe? Es gab solche Situationen noch mehrmals und irgendwann kam’s raus.

Noch sonderbarer war die Frage meiner Schwester in diesem Telefonat: Ob ich wüsste, dass mir dieser Terror überall hin folgen könne? Was tatsächlich ab dann auch eintrat. Zunächst wurde ich aus meinem Untermietzimmer vertrieben, 3 Wochen vor meinem Umzug. Das darauf folgende Gespräch mit S. und T.V., die mir das Untermietzimmer vermittelt hatten, war erhellend. Offenbar hatte es hinter meinem Rücken schon lange Kontakt zu den Schweinfurtern gegeben, T.V. ist auch Arzt. Jedenfalls entfuhr S. ein: Der Schwager sagt doch auch, Mariam ist verrückt! Einen weiteren Hinweis sehe ich in T.V.s Frage, ob ich im Falle einer Versöhnung keine Forderungen stellen würde. Und: In der Psychiatrie sei es gar nicht so schlimm. Obwohl T.V. von der Regelungslücke weiß, denn er hatte mich 2014 in einem langen Gespräch – er spiele jetzt mal den Advocatus diaboli! – auf meine Wehrlosigkeit hingewiesen.

Kurz danach wurde ich auch aus dem Gästebett der Nichte E.L. vertrieben, nach dem Besuch ihres Vaters Dr. G.L. in deren Wohnung. Es gab auch hier mitten in der Nacht eine heftige Belastung, die es das halbe Jahr zuvor bei meinen Gastspielen nicht gegeben hatte. Meine Nichte war nicht da, und auch sonst niemand, aber ihr Wohnzimmer war auf sonderbare Weise hergerichtet, PC an, Dauerschleife mit sinistren bläulichen Bildern an der Wand, neben dem Rechner ein Stapel Fotos, die ich der Nichte gegeben hatte, aufgeblättert bei einem Foto von mir.

Zu meiner Kastellauner Schwester S.S. und deren Familie hatte ich traditionell viel weniger Kontakt, mit Ausnahme der Zeit, in der unsere Mutter pflegebedürftig wurde und später, als ihr Begräbnis und ihr Nachlass zu regeln waren. In dieser Phase war S.S. ungewohnt anhänglich, denn die Schweinfurter Schwester und ihr Mann versuchten recht aggressiv über das Schicksal unserer Mutter zu bestimmen. Nach dem Bericht meiner Schwester S.S. sollte einen Abtransport in die Schweinfurter Geriatrie erzwungen werden, warum auch immer, entgegen dem Wunsch unserer 95jährigen Mutter und auch entgegen unseren Wünschen. Bei dem Begräbnis beanspruchte Dr. G.L. sogar die Patriarchenrolle, indem er ungebeten von den Teilnehmer*innen ein „Vater Unser“ forderte, mit der sonderbaren Begründung, er sei mehrmals als Arzt in Afghanistan gewesen: Obwohl unsere Mutter ausgesprochen religionsfern gewesen war. Auffällig war auch, dass nur die Schweinfurter Familie anwesend war, obwohl die fünf Kastellauner Enkel eine viel engere Beziehung zu ihrer Oma gehabt hatten.

Meine Kastellauner Schwester S.S. sah ich offiziell 2017 bei der Verteilung des restlichen Schmucks der Mutter zum letzten Mal. Ich überließ dabei meinen Anteil den beiden Schwestern, verbunden mit der Bitte um Schutz und Hilfe, wenn meine Lage das verlangen würde. Das wurde nicht eingelöst. Am 11. Februar 2019 rief ich sie an und bat um Unterstützung bei der Suche nach einer günstigen Wohnung vor Ort. Das wehrte sie ab, mit ähnlichen Argumenten, wie ich sie von den Schweinfurtern kannte, und mit einer Auswanderungsempfehlung, wie ich sie auch schon aus Schweinfurt bekommen hatte. Danach versuchte sie nicht mehr, mich in irgendeiner Form zu kontaktieren, was seltsam ist angesichts unserer Verwandtschaft, ihrer Hilfszusage beim Verteilen des mütterlichen Schmucks und vorallem wegen meiner ihr wohlbekannten schwierigen Lebenslage.

Am 25. Dezember 2020 meine ich sie allerdings nochmal gesehen zu haben, zufällig: Ein schwarzes Auto bog in meinem abgelegenen Wohnviertel am Stadtrand Frankfurts um die Ecke, am Steuer eine Frau, die meiner Schwester sehr glich, und mit einem SIM-Kennzeichen, eine ausgesprochene Seltenheit in diesem Viertel. Wenn sie es war: Besuchte sie eine Versammlung der lokalen Zeugen Jehovas?

Kriminelles Netzwerk in der Pflege- und Gesundheitsindustrie

Die staatliche Regelungslücke wird durch die Gesundheitsindustrie legitimiert und am Leben gehalten, u.a. durch die bereitwillige Psychopathologisierung von Opfern und die Leugnung einer physischen Wirkung dieser waffenfähigen Umweltfaktoren. Meine Erfahrung 2014 in der Umweltambulanz der Uniklinik Frankfurt ist dafür ein Indiz (Broschüre S. 35).

Das kriminelle Netzwerk operiert folgerichtig mit einem auffällig hohen Anteil an Mitarbeiter*innen aus der Pflege- und Gesundheitsindustrie, die vermutlich gegen Geld Handlangerdienste leisten. Das umfasst auch Mitarbeiter*innen in Krankenhäusern. Im August 2020 verweigerte das Frankfurter Bürgerhospital mir faktisch die Reparatur einer kleinen Bauchdeckenhernie. Ich beschwerte mich mit Brief vom 31. August 2020 und bekam vom Geschäftsführer W.H. am 9. September 2020 eine ausweichende Antwort. Darauf ließ ich den Eingriff am 7./8. Oktober 2020 im Markus-Krankenhaus machen, was problemlos verlief. Allerdings packte mich das kalte Grausen, als ich in meiner zweiten Nacht in der Chirurgie auch da die charakteristischen Symptome einer mutwilligen Traktierung empfand, nach Gepolter aus einem Nachbarraum, und begleitet vom auffälligen Verhalten der Nachtschwester, wallendes fahles Krusselhaar, die dauernd ins Zimmer kam, auf das Namensschild an meinem Bett schielte, und überhaupt ziemlich aggressiv war.

Wie verbreitet der Missbrauch dieser Umweltfaktoren offenbar ist, geht für mich auch aus einem früheren Erlebnis hervor: 2017 meine ich, im Senioren-Rathaus Frankfurt von einem Mitarbeiter, ehemals Physiker, kurz mit einer Mikrowellen(?)-Waffe angegriffen worden zu sein, nach einem strittigen Gespräch über tieffrequenten Schall und Mikrowellen, als ich eigentlich Hilfe suchte. Ich saß danach weinend auf der Treppe, hörte eine Tür zum Treppenhaus eine Etage höher kurz auf- und dann zugehen und war danach mehrere Stunden lang geistig ein wenig verwirrt.

Auswanderungsempfehlungen, mehr oder weniger direkt von Ärzten, sind ein Gradmesser der Aussichtslosigkeit meiner Lage und der Bekanntheit der Regelungslücke in der Gesundheitsindustrie. 2014 wollte mein Schweinfurter Schwager Dr. G.L. mich an eine Missionsstelle in Afrika vermitteln. Im unserem letzten Gespräch im Februar 2019 empfahl meine Kastellauner Schwester S.S., Arztgattin, das Rentnerparadies Thailand. Und die damaligen Freunde S. und T.V., sie Krankenschwester, er Arzt, triggerten im Sommer 2019 eine Einladung in ein German Doctor’s Projekt in Bangladesh. Wäre eine Auswanderung meiner Person eine Alternative zur Stillstellung in der Psychiatrie gewesen?

Als im Dezember 2020 das Havana-Syndrome aufgeklärt wurde und ich darüber bloggte, weil damit der Nachweis erbracht worden war, dass Mikrowellen-Waffen tatsächlich im Einsatz sind, und welche Symptome sie verursachen, da bemerkte ich 23 Zugriffe aus der Uni Gießen, die vom dort lehrenden Psychiater V.R. stammen könnten. Er hatte mich Wochen vor Beginn des Terrors im Februar 2014 kontaktiert, kein sinnvolles Motiv erkennbar (Broschüre S. 18). Ein Zusammenhang zum kriminellen Netzwerk in der Gesundheitsindustrie wäre ein Motiv für diese Nachschau. Interesse an mir persönlich kann ausgeschlossen werden, da meine Mail vom Juni 2020 an seine Uni-Mail-Adresse unbeantwortet blieb.

Die neue Wohnung

Meine neue Wohnung fand ich als Mitglied eines Gemeinschaftlich-Wohnen-Projektes, das in eine DRK-Siedlungsgemeinschaft für Geflüchtete am Rande Frankfurts eingebettet ist. Leider stellte ich bei meinem Einzug fest, dass sie bereits vorbereitet worden war. Gleich in der zweiten Nacht gab es die typischen körperlichen Wahrnehmungen, obwohl die Nachbarin B.M., die aus meiner Sicht die derzeitige mutmaßliche Handlangerin ist, noch gar nicht eingezogen war. Das verweist auf Helfer*innen, die bereits vor Ort waren.

Weil auch diese Wohnung belastet war und noch ist, suchte ich bald nach meinem Einzug wieder nach Ausweichquartieren für die Nacht, stellte aber rasch fest, dass es neuerdings einen Zusammenhang zwischen digitalen Kommunikationen mit den jeweiligen Quartiersgebern und einer alsbaldigen Austreibung geben musste. Beispielsweise die Erfahrung mit dem Achat-Hotel, das ich aus meiner Leidenszeit in der Seniorenwohnanlage kannte. Als ich ohne Anmeldung vom 14. bis 16. Februar 2020 dort übernachtete, gab es kein Problem. Mit Anmeldung schon: Am 7. März 2020 wurde ich um 3 Uhr früh aus Zimmer 119 durch heftigen Infraschall vertrieben.

Die Nachbarin B.M. ist zwar hochbetagt, aber ungewöhnlich rüstig, sie hört auch sehr viel besser, als sie angibt. Ein Motiv für ihre Bereitschaft zur Handlangerin könnten ihre materiellen Verhältnisse sein, die sich seit Einzug deutlich verbessert zu haben scheinen. Sie zog mit ärmlichem Mobiliar ein, besitzt jetzt aber eine ansehnliche Einrichtung. Die bezahlte Treppenhausreinigung, um die sie sich zu Anfang nachdrücklich beworben hatte, gab sie nach anderthalb Jahren auf.

B.M. wohnt im 1. Stock in einer Sandwich-Position. Über ihr wohne ich, unter ihr Frau H., beides gut geeignete Zielwohnungen für feindliche Aktivitäten. Nachts läuft sie in regelmäßigen Abständen durch die Wohnung und betätigt dabei ein Gerät, das einen dumpf-nachhallenden Schlag absondert, wonach die Belastung, zusätzlich zu einem dauerhaften „Grundrauschen“, sich verändert. Sie handelt dabei offenbar nach eigenem Ermessen: Wenn sie sich über mich ärgert, dann gibt es eine besonders harte Nacht.

Wegen der nachts besonders starken Belastung in meiner Wohnung halte ich mich gelegentlich im Flur auf und meinte dabei mehrmals zu spüren, dass die Belastung sich auch auf die gegenüberliegende Wohnung erstrecken muss, sowohl in meinem Stockwerk, dem 3., wie auch im Erdgeschoss. Der oder die Bedienerin der waffenförmigen Installation dürfte Laie sein und kann vermutlich nicht einschätzen, welche Auswirkungen hervorgerufen werden, die nur durch behördliche Messungen im Haus verlässlich zu erfassen wären. Zudem wäre zu berücksichtigen, dass andere Personen das Wirken dieser Umweltfaktoren kaum spüren dürften, solange sie nicht sensibiliert sind, wie ich das bin. Aber Wirkungen bleiben wohl nicht aus, nach allem, was bislang bekannt ist, selbst wenn das Einwirken nicht wahrgenommen wird.

Bemerkenswert ist, dass es in meiner jetzigen Wohnung einige Parallelen zur Situation in meiner vorhergehenden Wohnung gibt. Auch da wohnte eine hochbetagte und über jeden Zweifel eigentlich erhabene Person in der Quellwohnung unter meiner. Die nächtliche Hörkulisse ähnelt der in meiner letzten Wohnung auffallend. Und ist es wirklich Zufall, dass auch in meinem jetzigen Wohnhaus eine Nachbarin mit einem stummen Hund namens Luna wohnt, ebenfalls in der Wohnung neben der, aus der die Beschallung / Bestrahlung offenkundig stammt, so wie in der ABG-Seniorenwohnanlage: Ich führe ja Tagebuch? Diese Nachbarin A.L.-B., kein Hestia-Mitglied, wohnt im gleichen Stockwerk wie B.M., ebenfalls in einer Sandwich-Position.

Am 28. März 2021 meinte ich die Stimme einer der Zeuginnen Jehovas zu hören, die ich aus der Philippsruher Straße kenne, jedenfalls der Sprachklang einer Russisch-Muttersprachlerin, und zwar um 8 Uhr früh an einem Sonntag, eigentlich sogar 7 Uhr, es war der Tag nach der Zeitumstellung. Aufwachend hörte ich aus dem schalligen Flur an B.M.s Haustür „Dürfen wir reinkommen?“, dann aus B.M.s Wohnung einen Stunde lang Gemurmel, begleitet von den ominösen dumpfen Schlägen. Eine Stunde später kam ich im Flur akustisch zur Verabschiedungsszene dazu, offenbar direkt an der Wohnungstür, mehr als zwei Personen: Alles Gute! Irgendwas mit Wiederkommen. Dann stockte das Gespräch. Nach einer Minute ging die Tür auf, B.M. schob ihre Nachbarin U.W. Richtung Laubengang und zog die Tür wieder zu, als sei diese die einzige Besucherin gewesen. Eine ähnliche Szene hatte ich in der Philippsruher Straße erlebt, als ich nachts im Flur auf der Lauer gelegen hatte: Die Wohnungstür von O.H. ging auf, und ganz plötzlich wieder zu, um zuzubleiben, solang ich im Flur war.

Ohnehin habe ich schon länger den Eindruck, dass dank einer bildgebenden Installation nachvollziehbar ist, wo in der Wohnung ich mich aufhalte, ob ich da bin oder im Flur. Ein Hinweis ist, dass die Mikrowellenbelastung in meiner Wohnung an den Stellen besonders hoch ist, an denen ich besonders oft bin: Ich hatte Mitte März 2021 zur Kontrolle meines eigenen Messgerätes ein Gerät von YShield zur Miete (Safe and Sound Pro 2). Auffällig ist, dass in dieser Woche in der ganzen Wohnung die Ausschläge auf beiden Geräten kaum über „Grün“ hinausgingen: Ein Hinweis auf Überwachung. Aber kaum hatte ich das Mietgerät zurückgeschickt, gingen die Werte im Wohnbereich wieder hoch in den „Rot“-Bereich“.

Zur Dokumentation habe ich von den „Rot“-Bereichen Fotos gemacht, hier ein Beispiel. Am 3. März 2021 wurde ich auch direkt angegriffen, als ich an meinem Rechner saß. Die heftigen Krämpfe vergingen, als ich aus der Wohnung floh, und glichen denen, die ich bei meinem Auszug aus der Greulstraße erlebt hatte. Das erstaunliche dabei ist, dass ich am Abend zuvor an einem Text gearbeitet hatte, der genau dieses Ereignis zum Thema hatte.

Es ist also offenbar möglich, den Bildschirm-Inhalt mitzulesen. Noch haarsträubender ist aber die Möglichkeit zur Manipulation, wie immer das funktionieren mag. Am 1. April 2021 wurde direkt auf die Bildschirme mehrerer meiner Rechner zugegriffen. Dabei wurde verhindert, dass ich die Speichermedien der Überwachungskameras auslesen konnte, was wieder ging, als ich meine Umgebung wechselte. Dieser Angriff ebenso wie die gezielte Mikrowellenbestrahlung bestimmter Plätze in meiner Wohnung müssen aus meinem unmittelbaren Wohnumfeld kommen, möglicherweise im Zusammenhang mit den ungewöhnlich benannten Routern. Da B.M. mit hoher Wahrscheinlichkeit dafür nicht in Frage kommt, liegt es nahe, dass sie entweder Mittäter*innen Zutritt zu ihrer Wohnung gewährt oder die Nachbarwohnung von B.S. dafür genutzt wird. Dr. R. Munzert erwähnt auf seinem Blog mikrowellenterror.de die Existenz mikrowellenbasierter bildgebender Geräte (mehr im vorletzten Kapitel). Die Angriffe mit gerichteten Strahlen können nur aus den inzwischen bekannten Mikrowellen-Waffen stammen.

In der ersten Jahreshälfte 2020 war mehrmals eine Person körperlich in meiner Wohnung gewesen, stieß bei einer Gelegenheit einen spitzen Gegenstand, vermutlich den Schlüssel, von innen mit Kraft in die Wohnungtür, hinterließ dreimal Blutspuren, teils an bizarren Stellen, und stahl ein Paar Ohrringe: Das verweist auf eine Frau. Die Ohrringe fand ich wieder, aber erst im Februar 2021, zu meinem Schrecken, denn ich hatte das Schloss im August 2020 wechseln lassen. Sie befanden sich in einer Schublade, die auch meine anscheinend unangetasteten Geldreserven enthält, und in die ich Ohrringe niemals lege. Bevor ich B.M. wegen Hausfriedensbruch und Körperverletzung bei der Polizei angezeigt hatte, hatte ich alles mehrmals durchsucht, auch diese Schublade. Der Ablageort der Ohrringe hat also Botschaftscharakter, ebenso wie der erste Blutfleck, nämlich auf einem Kopfkissen, das B.M. kurz nach Einzug für mich verkleinert hatte. Typisch für Täterschaft ist auch, dass B.M. mich aus der Hausgemeinschaft auszugrenzen versucht. Letzten Sommer organisierte sie mehrmals Treffen, zu denen ich nicht eingeladen wurde. Ob es an ihrer dominanten Persönlichkeit liegt, an ihrem besonderen Verhältnis zu Hestia oder daran, dass sie über Waffen verfügt, deren Gebrauch praktisch straffrei ist: Sie beträgt sich oft, als sei sie Chefin im Haus.

Der Schlüssel zu meiner Wohnung kann eigentlich nur vom Vermieter, dem DRK stammen, der gerade in dieser großen Siedlungsgemeinschaft mit Flüchtlingsfamilien einen Generalschlüssel zu allen Wohnungen haben muss, auch zu denen, die von anderen Mietern bewohnt werden. Bei der Wohnungsübergabe hatte mir der damalige Hausverwalter U.B. sogar empfohlen, das Schloss zu wechseln.

Ein weiterer Hinweis auf DRK-Einbindung ist das Gespräch, das ich Anfang Februar 2021 überhörte, wieder im schallfreundlichen Flur: Zwischen B.M. und dem DRK-Mitarbeiter A.K., der beim Verlassen ihrer Wohnung davon sprach, ein Gerät in ihrer Wohnung gerichtet zu haben, normalerweise mache das ja ein Kollege, und sie darauf sagte: Bis zum Strich? Das verweist auf ein analoges Gerät, das in unseren Wohnungen meines Wissens sonst nicht vorkommt, und auch nicht durch DRK-Mitarbeiter*innen vor Ort gerichtet werden würde, schon gar nicht auf regelmäßiger Basis. Nach Aussagen von B.M. hatten Leute des Solgarden-Bautrupps vor ihrem Einzug Gegenstände in ihrer Wohnung montiert, mit ihrem Einverständnis vermutlich.

Möglicherweise war es also kein Zufall, dass ich diese neue Wohnung gefunden habe: Erstbezug, Blick auf Felder und dahinter die Frankfurter Skyline. Ich hatte auf der Website von Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen e.V. von einem Wohnungsangebot gelesen und trat dann zwecks Anwartschaft auf eine Wohnung dem 2018 gegründeten Verein Hestia e.V. für gemeinschaftliches Wohnen bei, der bereits 2019 über 24 F1- bzw Sozial-Wohnungen verfügen konnte. Sonderbar ist, dass das Wohnungsamt Frankfurt 12 der F1-Wohnungen für dieses Projekt in freifinanzierte umgewandelt hat, laut Kooperationsvereinbarung des Vereins mit dem Vermieter DRK. Ich bekam jedenfalls zu meiner Freude eine der F1-Wohnungen, in die ich September 2019 einziehen konnte, mit Aussicht auf Gemeinschaftsleben mit den Hestias.

Hestia e.V. erwies sich nach Einzug aber als Enttäuschung: Der Ort für das erhoffte Gemeinschaftsleben fehlt, und der eher kleine DRK-Gemeinschaftsraum muss pro Termin angemietet werden, in Abstimmung mit den DRK-Mitarbeiter*innen, die hier Veranstaltungen für die Geflüchteten und deren Kinder anbieten. Die Wohnungen sind zu klein für große Versammlungen, sodass gemeinsame Treffen oder gar gemeinsames Kochen vor Ort eigentlich nicht möglich sind. Weshalb ließ die Hestia-Pressebeauftragte B.S. in der FR aber das genaue Gegenteil verkünden (15.02.2021: Isabel Knippel, Gemeinschaft trotz Pandemie)? Denn statt Gemeinschaft samt gemeinsamer Entscheidungen gibt es hierarchische Setzungen durch den kulturell auffällig homogenen Vorstand. Die übrigen Vereinsmitglieder sind dabei so heterogen, dass ich mich frage, nach welchen Kriterien wir ausgewählt wurden. Knappheit an Bewerber*innen kann es kaum gegeben haben, angesichts der Knappheit an bezahlbarem Wohnraum und der noch viel größeren Knappheit an F1-Wohnungen in Frankfurt.

Besorgniserregend finde ich auch, dass einige der Hestias sich offenbar nur schwer einen gleichberechtigten Umgang mit den Flüchtlingsfamilien, mit denen wir den großen Innenhof teilen, vorstellen können. Einige sind auch offen rassistisch. Die Nachbarin B.M. bekannte mit erstaunlicher Selbstverständlichkeit bei einer Vereinssitzung kurz nach Einzug, dass die Flüchtlingsfamilien für sie „Zigeuner“ wären, so, als rechnete sie eher mit Zustimmung als mit Widerspruch. Dazu passt für mich, wie die Vereinsvorsitzende R.S. vor großem Publikum darauf beharrte, dass ich Inderin sei, und erstaunlich wütend reagierte, als ich meinerseits darauf bestand, Deutsche zu sein: Deutsche mit Zigeuner-Potential natürlich.

In meine besondere Wohnsituation weihte ich die Vereinsvorsitzende kurz nach Einzug ein, als ich feststellte, dass ich immer noch im Fokus des kriminellen Netzwerks bin. Sie wies mich an, über meine Lage zu schweigen, ohne weitere Fragen, ohne Mitgefühl, ohne ein Hilfsangebot. Andere Vereinsmitglieder, die ich später anging, reagierten mit Abwehr und Spott.

Als ich im Sommer 2020 entdeckte, dass M.G., der Bauträger und Eigentümer der Anlage, in der ich jetzt wohne, ein ehemaliger Siemens-Mitarbeiter ist, der Mikrosystemtechnik studiert und sich in der Folge mit Umweltanalytik beschäftigt hat, da schien sich das Bild zu runden. Umweltanalytik umfasst auch die Beschäftigung mit den Auswirkungen von tieffrequentem Schall und elektromagnetischer Strahlung. Bei Siemens war M.G. für die Entwicklung neuer Märkte verantwortlich, vermutlich basierend auf seinem zuvor erworbenen Wissen. Dann kam der Sprung ins Baugeschäft, bemerkenswert für einen Mikrosystemtechniker. Bemerkenswert ist auch, dass der Stammsitz seiner Baufirma Solgarden unweit von Erlangen liegt.

Mein Schweinfurter Schwager Dr. G.L. war vor seinem Medizinstudium beim DRK Sanitäter und gab diese spätere Nebentätigkeit erst kurz vor seiner Verrentung auf. Er unterhielt immer gute Beziehungen zum örtlichen DRK, die auch bei mehreren Privatumzügen nützlich waren, selbst bei einem der meinen, allerdings lange vor 2014. Dr. G.L. war mehrmals als Truppenarzt in Afghanistan und hat die Anwendung dieser neuen Waffengattung möglicherweise vor Ort praktisch miterlebt: Afghanistan gilt als Übungsplatz für neue Waffen.

Menschenversuche im heutigen Deutschland?

Die Ärzteschaft war in der Zeit des Nationalsozialismus „die Berufsgruppe mit dem weitaus höchsten Anteil an Parteimitgliedern„. Menschenversuche an „anderen“ waren eine akzeptierte Methode der damaligen Medizin.

Wären Menschenversuche im heutigen Deutschland wieder möglich? Bei rechtlich ungeregelten Umweltfaktoren mit großem wirtschaftlichem und militärischem Potential? Genau das prangert Dr. Reinhard Munzert schon seit langem an. Er ist einer der wenigen namentlich bekannten Betroffenen der Regelungslücke. Als die Wohnung seiner Lebensgefährtin nach einem Nachbarschaftsstreit mit Mikrowellen angegriffen wurde, informierte er 2002 die Presse: Mikrowelle als Nahkampfwaffe, und wurde darauf unter dubiosen Umständen zeitweise zwangspsychiatrisiert. Das Besondere am Fall des Dr. Munzert: Er scheint beruflich mit der militärisch genutzten Mikrowellentechnologie Kontakt gehabt zu haben, worauf u.a. die Überschrift des Telepolis-Beitrags verweist: Bayerische Justiz und Psychiatrie im Dienst der uneingeschränkten Solidarität?

Dr. Munzert hat in mehreren online-Leserbriefen darauf hingewiesen, dass Siemens in Erlangen illegale Menschenversuche mit Mikrowellen an ahnungslosen Bürger*innen durchführen lässt. Diese Leserbriefe sind auf den Websites der Presse nicht mehr aufzurufen, aber auf seinem Blog ist der offene Brief aus dem Jahre 2007 an den damals neuen Siemens-Vorstand Löscher noch vorhanden, in dem er fordert, „die illegalen und gefährlichen Menschenversuche mit gepulster Mikrowellenstrahlung, an denen Siemensmitarbeiter aktiv beteiligt sind,“ zu beenden (Broschüre S. 26f).

In einer Serie von Posts vom November und Dezember 2010 geht Dr. Munzert auf die medizintechnischen Entwicklungen bei SiemensHealthcare ein. Im Post vom 25.11.2010 erwähnt Dr. Munzert ein neues bildgebendes Verfahren, das auf Mikrowellen beruhen und mittels illegaler Menschenversuche entwickelt worden sein soll. Während des Studiums meiner Nichte M.L. in Erlangen soll mein Schweinfurter Schwager Dr. G.L. oft da gewesen sein: Um Kontakte zum inzwischen umbenannten SiemensHealthineers zu pflegen? 

Bin ich also Teil eines Menschenversuchs mit der Kombi Mikrowellen / tieffrequenter Schall, in dem überprüft werden soll, wie lange ich durchhalte, bis ich eine normal erscheinende Krankheit bekomme, Krebs, Herzversagen, Hirntumor wie der verstorbenen Nachbar, oder irgend was anderes? Für diese Annahme spricht die Menschenversuchs-Mimikry Ende 2014 durch H.P., aber vor allem die Vertreibungen aus Ausweichquartieren seit Sommer 2019, denn die können als Versuch gelesen werden, eine Freiland-Versuchsanordnung zu stabilisieren, da es nicht gelungen war, mich in die Psychiatrie zu verschieben, wo es schwierig sein dürfte, sich einem Menschenversuch zu entziehen. Auch die Erlangen-Verbindungen sind auffällig, bei Dr. Munzert, bei den Schweinfurtern, beim Eigentümer der Wohnanlage.

Wenn also die Vermutung zutrifft, dass ich Teil eines Menschenversuchs bin, dann war die erste Vertreibung aus meiner Wohnung samt Tod des Nachbarn nur ein Zusatznutzen?

Im Film „Werk ohne Autor“ aus dem Jahr 2018 geht es um vererbte Familientraumata, bei Opfern sowieso, bei Tätern aber auch. In einer Szene wird die (eigentlich Gerhard Richters) Tante mit einem DRK-Auto in die Psychiatrie gekarrt, wo sie zwangssterilisiert und kurz vor Ende des Nazi-Regimes in einer Gaskammer ermordet wird. Was für die nächste Generation der Täter- wie der Opferfamilie und für Richters Werk sonderbare Folgen hatte.

Selbst wenn ich also nicht hinter dieses kriminelle Netzwerk gekommen wäre und mich mit der Erklärung abgefunden hätte, es läge an mir persönlich, an meiner körperlichen oder seelischen Unzulänglichkeit: Würden meine elf Nichten und Neffen die Wahrheit nicht immer wieder in ihren Herzen bewegen müssen? Und sich fragen, was das für Eltern sind, die so mit einer Verwandten umgehen?

Grundgesetzliche Rechte Betroffener?

Grundgesetz Artikel 1 (1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. (2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt. (3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.

Artikel 2 (2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.

Ich gehe davon aus, dass unser Grundgesetz noch gilt, und dass mir eigentlich staatlicher Schutz vor Kriminellen zusteht: Schutz vor andauernden Mordversuchen, andauernder Körperverletzung, Hausfriedensbruch, Diebstahl, Sachbeschädigung, Stalking, Verletzung meiner Menschenwürde, Vertreibung aus Wohnungen, Menschenversuchen. Diesen Schutz kann ich aber wegen der hier beschriebenen Regelungslücke nicht abrufen: Ich versuche es schon seit 2014 vergeblich.

Ist es möglich, dass unser Staat Kriminelle schützt? Und mich schon so lange einfach auflaufen lässt? Und wie nennen wir eigentlich Menschen an den behördlichen und politischen Schaltstellen, die sich weigern, die staatliche Regelungslücke bei tieffrequentem Schall und Mikrowellen zu schließen?

Anlässlich der Covid19-Pandemie erinnert die Soziologin Eva Illouz daran, dass „der implizite Vertrag zwischen modernen Staaten und ihren Bürgern auf dem Vermögen des Ersteren beruht, die physische Sicherheit und Gesundheit der Letzteren zu gewährleisten.“ Daraus folgt, jedenfalls nach den gegenwärtigen Spielregeln: Wenn wir in industriellem Maßstab waffenfähige Umweltfaktoren mit tödlichem Potential für Alltagsanwendungen nutzen, dann brauchen wir staatlichen Schutz vor den Gefahren durch Missbrauch.

Oder gelten die grundgesetzlich garantierten Menschenrechte nicht immer, nicht für jede/n, nicht, wenn es um Wirtschaftsinteressen geht? Für diese These spricht das hallende Schweigen des Deutschen Instituts für Menschenrechte, dessen Leiterin ich mit Brief vom 30. November 2020 um Hilfe gebeten hatte.

16. April 2021