Infraschall-Waffen und geduldete Kriminalität

Geduldete Kriminalität im Rechtsstaat Deutschland? Infraschall- und Mikrowellen-Waffen gehören zu einer neuen Waffenart, die mit gerichteter Energie munitioniert wird und selbst der Polizei unbekannt zu sein scheint. Sie wirkt durch Mauern hindurch unterhalb der Wahrnehmungsschwelle und kann eine große Bandbreite an Effekten erzielen: von Sachbeschädigung bis hin zu verdecktem Mord. Sonderbar ist, dass der Staat diese neuen Waffen nicht geregelt hat, insbesondere, dass keine Grenzwerte gesetzt wurden. Und noch sonderbarer, dass Behörden auf Landesebene bei Verdacht auf kriminellen Missbrauch Messungen in Privatwohnungen verweigern. Dabei sind behördliche Messungen die einzige Möglichkeit, den gerichtsfesten Beweis für Straftaten mit solchen Waffen zu führen: Eine Regelungslücke also, die wie geschaffen ist für Kriminalität ohne Strafrisiko.

Begründet wurde die Regelungslücke bislang damit, dass Betroffene krimineller Gewalt an einem psychologischen Privatproblem litten. Diese Begründung basiert auf Behauptungen einer willfährigen Gesundheitsindustrie und widersprach schon vor 20 Jahren dem wissenschaftlichen Kenntnisstand über die Wirkung von Infraschall und Mikrowellen. Sie widersprach auch dem Kenntnisstand auf Behördenebene, denn bereits 2003 waren Infraschall- und Mikrowellen-Waffen ins Bundes-Waffengesetz aufgenommen worden. Die Verleugnung der Schädlichkeit von Infraschall und Mikrowellen und folglich die Psychopathologisierung von Betroffenen wurde durch Veröffentlichungen des Umweltbundesamtes (UBA) und des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) gedeckt, die beide dem Bundesamt für Umwelt (BMU) wissenschaftlich zuarbeiten. Seit 2016 werden Waffen, die mit gerichteter Energie operieren, dank des Havanna-Syndroms sogar öffentlich diskutiert, ohne Folgen für die Regelungslücke. Dabei kursieren schon lange Berichte von Betroffenen dieser Regelungslücke im Internet.

Im November 2019 entdeckte ich das Informationsfreiheitsgesetz, 2020 stellte ich mehrere Anfragen an das Bundes-Innenministerium und erhielt die Bestätigung für die ungeregelte Existenz von Infraschall- und Mikrowellenwaffen. Seit November 2020 klage ich vor dem Verwaltungsgericht Frankfurt zur Erlangung einer Infraschall-Messung in meiner Wohnung, als erstem Schritt zur Wiederherstellung des grundgesetzlich gebotenen Schutzes meiner körperlichen Unversehrtheit und der meiner Wohnung. Bemerkenswert ist: Ich muss dafür klagen und meine Klage wird offenkundig verschleppt, unter Beteiligung kommunaler Ämter.

In diesem Text geht es um die neuen Infraschall-Waffen, die im Schatten der schon länger bekannten Mikrowellen-Waffen beforscht werden, u.a. an mir. Zunächst zitiere ich öffentlich zugängliche Informationen über Infraschall und Mikrowellen. Dann schildere ich meine vergebliche Suche nach staatlicher Hilfe: Ich wurde praktisch immer an das Bundes-Umweltministerium und dessen Immissionsschutzgesetz verwiesen, obwohl dieses Gesetz Waffen nicht regelt. Folge dieser Fehlverweisung und der daran geknüpften staatlichen Untätigkeit war, dass ich seit 2014 sechs Mal umziehen musste, vergeblich, denn die Infraschall-Belastung folgte mir in jede neue Wohnung. Danach geht es ums Überleben im rechtsfreien Raum, der durch die Regelungslücke geschaffen wurde und der die Entstehung einer Menschen-Versuchsstation begünstigt hat, wie bei den Nazis, hidden in plain sight, weil die Wiederholung solcher Gräuel im heutigen Deutschland so unglaublich ist. Schließlich gehe ich der Frage nach, weshalb diese Regelungslücke geschaffen wurde und weshalb sie immer noch geschützt wird.

Da die Frankfurter Polizei nicht bereit ist zu ermitteln, obwohl ich inzwischen viele Indizien und sogar Beweise vorlegen kann, bin ich als Betroffene gezwungen selber zu ermitteln, nach Maßgabe meiner beschränkten Möglichkeiten. Was ich erlebe und was ich an Informationen finde, das veröffentliche ich hier. Kann sein, dass ich noch lebe, weil ich diesen Blog führe. Bei der Entwicklung des Textes beziehe ich mich auf meine Broschüre Vibrierende Wohnungen vom Februar 2018, in der sich das kriminelle Netzwerk bereits abzeichnet. Als ich die Broschüre verfasste, ging ich noch von der Vertreibung aus günstigem Wohnraum als Täter-Motiv aus. Seitdem bin ich zur Überzeugung gekommen, dass Waffenversuche an wegen der Regelungslücke schutzlosen Menschen die Ursache für meine Lage und die anderer Betroffener ist.

Was ich vorbringe, ist belegbar, beispielsweise durch Briefe und Mails, Screenshots, Fotos, Links auf andere Webinhalte, Printveröffentlichungen, ärztliche Dokumentationen, seltener auch nur durch Tagebuch-Aufzeichnungen. Meine Tagebücher, in denen ich meine Erlebnisse detailliert verschrifte, übergebe ich seit 2014 in regelmäßigen Abständen dem Deutschen Tagebucharchiv. Tagebücher haben bei strafbaren Handlungen Gewicht, bei denen harte Beweise nicht oder nur schwer zu erlangen sind. Selbst im Cum-Ex-Verfahren wurden Tagebücher eines Bankers bei den Ermittlungen herangezogen.

Datum der letzten Überarbeitung: 16. Mai 2022

/ Was wir über Infraschall und Mikrowellen wissen
/ Medien-Berichte zur Waffenfähigkeit von Infraschall und Mikrowellen
/ Directed Energy Weapons und das Havanna Syndrom
/ Bio-Effekte von Infraschall- und Mikrowellen-Waffen

/ Staatliche Schutzpflicht: Wer ist zuständig?
/ Nicht zuständig: Das Bundesministerium für Umwelt
/ Die Rolle des Umweltbundesamts und des Bundesamts für Strahlenschutz

/ Das Bundes-Innenministerium und das Bundes-Waffengesetz
/ Umsetzung des Bundes-Waffengesetzes ist Ländersache
/ Die sonderbare staatliche Messpolitik
/ Die Regelungslücke aus Sicht der Politik

/ Erfahrungen mit Frankfurts Polizei, Amts- und Staatsanwaltschaft
/ Auf dem Rechtsweg grundgesetzlichen Schutz aufrufen?
/ 1. Klage vor dem Verwaltungsgericht Frankfurt
/ Das Umweltamt Frankfurt fingiert eine Messung
/ 2. Klage vor dem Verwaltungsgericht Frankfurt
/ Das Amtsgericht Frankfurt will meine „Betreuung“ durchsetzen

/ Folgen der Regelungslücke für Betroffene
/ Kommodifizierung durch mein soziales Nahfeld
/ Erfahrungen mit dem kriminellen Netzwerk in der Gesundheitsindustrie
/ Tod meiner Freundin und Tod eines Nachbarn

/ Haupt-Tatort: Wohnungen
/ Angriffe mit Infraschall- und Mikrowellen-Waffen
/ Versuche zur Selbsthilfe: Gegenschall, Abschirmung, Ortswechsel
/ Meine bisherigen belasteten Wohnungen
/ Eine neue Wohnung beim Gemeinschaftlich-Wohnen-Projekt Hestia e.V.
/ Ausweichquartiere
/ Handlanger*innen und Anstifter*innen
/ Einschüchterungsversuche

/ Das DRK Frankfurt und das Hestia-Wohnprojekt
/ Das Wohnungsamt Frankfurt
/ Die Baufirma Solgarden aus Herzogenaurach bei Erlangen
/ Menschen-Versuche in Frankfurt Harheim
/ Die Harheimer*innen und die Menschen-Versuche

/ Gibt Siemens Medizintechnik in Erlangen Menschen-Versuche in Auftrag?
/ Weshalb wurde die Regelungslücke geschaffen und weshalb wird sie geschützt?
/ Ausblick

/ Was wir über Infraschall und Mikrowellen wissen

Im folgenden geht es um Begriffe, von denen manche noch nie was gehört haben werden. Bevor ich in den Fokus des kriminellen Netzwerks geschoben wurde, kannte ich sie auch nicht.

Infraschall ist ein Teilbereich von tieffrequentem Schall. Technische Anlagen ziviler Nutzung, z.B. Wind-Energie-Anlagen, produzieren Infraschall als Abfallprodukt, und Infraschall-Waffen operieren damit. Das Umweltbundesamt verwendet den Begriff Geräusch statt Schall in seiner Publikation vom März 2017: „Tieffrequente Geräusche im Wohnumfeld – Ein Leitfaden für die Praxis“.

Mikrowellen bezeichnen den Teilbereich elektromagnetischer Wellen, mit dem alltägliche Anwendungen operieren, z.B. Mobilfunk, WLAN, Bluetooth, Baby-Phones, Smart-Meter, DECT-Telefone. Mikrowellen-Waffen könnten das „Havana Syndrome“ ausgelöst haben. Das Bundesamt für Strahlenschutz verwendet den Begriff Mikrowellen nach meiner Beobachtung nicht, sondern den Oberbegriff elektromagnetische Felder (EMF). Dass der Begriff Mikrowelle landläufig einen Ofen bezeichnet, nicht einen Teil des elektromagnetischen Spektrums: Eine falsche Fährte?

Institutionelle Berichte zu Infraschall / tieffrequentem Schall

Auf die Gesundheitsgefährlichkeit von Infraschall, um den es hier besonders geht, wird auf institutionell-politischer Ebene schon länger verwiesen, auch und gerade im Zusammenhang mit dem Ausbau der Windenergie, der seit etwa 2000 Proteste in der Bevölkerung ausgelöst hatte.

2007 legt das zum Gesundheitsministerium gehörende Robert Koch Institut (RKI) einen Statusbericht mit dem Titel: Infraschall und tieffrequenter Schall – ein Thema für den umweltbezogenen Gesundheitsschutz in Deutschland? vor, der sich ausdrücklich auf den Gesundheitsschutz der Allgemeinbevölkerung bezieht und schon damals große Forschungs- und Schutzlücken aufzeigte.

Im Juni 2014, ganze 7 Jahre nach dem RKI-Statusbericht, veröffentlicht das zuständige Umweltbundesamt (UBA) eine „Machbarkeitsstudie zu Wirkungen von Infraschall„, in der „Untersuchungsdesigns für die Ermittlung der Auswirkungen von Infraschall auf den Menschen durch unterschiedliche Quellen“ vorgelegt werden, und zwar unter der Rubrik „Verkehr/Lärm“, obwohl der Begriff „Lärm“ Tonhaltigkeit unterstellt, der für Infraschall gerade nicht anwendbar ist, und obwohl Verkehr schon damals nicht Hauptverursacher von Infraschall-Emissionen war, wie das UBA in dieser Studie selber feststellt: „Am meisten führten Anlagen der Energieerzeugung und des Energietransportes sowie raumlufttechnische Anlagen zu Beschwerden über Infraschall und tieffrequente Geräusche.“ (S. 118)

In dieser Machbarkeitsstudie werden zukünftige Untersuchungen erst angekündigt, trotz des RKI-Statusberichts aus dem Jahr 2007 und obwohl die Gesundheitsgefährlichkeit von Infraschall anhand bereits vorliegender Studien eingeräumt wird: „Betrachtet man einige exemplarische Untersuchungsergebnisse, wird deutlich, dass Infraschall ab gewissen Pegelhöhen vielfältige negative Auswirkungen auf den menschlichen Körper haben kann. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass viele der negativen Auswirkungen von Infraschalleinwirkungen die Bereiche Herz-Kreislaufsystem, Konzentration und Reaktionszeit, Gleichgewichtsorgane, das Nervensystem und die auditiven Sinnesorgane betreffen.“

2015 stellen die wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestags unseren Politikern und Staatsbediensteten eine Zusammenfassung der UBA-Machbarkeitsstudie zur Verfügung: Gesundheitliche Auswirkungen von Infraschall-Emissionen durch Windkraftanlagen.  Im Fazit dieser Dokumentation wird darauf hingewiesen, dass in Dänemark ein Baustopp für Windkraftanlagen verhängt wurde, „da zunächst die Wirkung von Infraschall auf den Mensch besser erforscht werden soll.“ 2019 werden in der Dokumentation Infraschall: Studien zu Wirkungen auf Mensch und Tier Einzelstudien zu gesundheitlichen Auswirkungen von Infraschall zusammengefasst. Auffällig ist, dass beide Dokumentationen erst nach einer Intervention von fragdenstaat.de auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden.

2017 veröffentlicht das Umweltbundesamt eine zweite Publikation: „Tieffrequente Geräusche im Wohnumfeld. Ein Leitfaden für die Praxis„, in dem es um bautechnische Anlagen geht, die Infraschall absondern können, und zwar wieder unter der Rubrik „Verkehr/Lärm“.  Die zentrale Information dieses „Leitfadens“ ist dem Kapitel „Grenzwertsetzung“ ab S. 20 zu entnehmen: Es existiert bei diesem waffenfähigen Umweltfaktor weder ein Grenzwert noch ein eigenständiges Messverfahren.

/ Medien-Berichte zur Waffenfähigkeit von Infraschall und Mikrowellen

Bereits am 2. Februar 1968 titelt Die Zeit: „Neue Waffe Infraschall: Merkwürdige Experimente des Professors Gavreau“. Bereits 1968 ist von einer „lebensgefährlichen Waffe“ die Rede, die schon 1914 vom Militär untersucht worden sein soll, und bereits 1968 wird darauf hingewiesen, dass ein tieffrequenter Schallstrahl unterhalb der menschlichen Hörschwelle die „Resonanzfrequenz“ von Körperorganen und Gegenständen derart stören könne, dass schwere Schäden hervorgerufen werden können.

In der taz vom 14. April 1992 geht es um „Elektromagnetische Wellen als tödliche Waffe„. Am 25. September 2001 berichtet Die Welt: „Europäer diskutieren über Mikrowellen und Laserstrahlen als moderne Waffensysteme. Und der Fall des von der Regelungslücke ebenfalls betroffenen Dr. R. M. aus Erlangen, u.a. Experte für Mikrowellen-Waffen, ist Thema in der Welt vom 6. Januar 2002: „Mikrowelle als Nahkampfwaffe“.

Die Financial Times Deutschland meldet am 09. März 2003: „Diehl und Rheinmetall verkaufen zusammen Mikrowellen-Waffen“. Die angeblich nichttödliche Mikrowellen-Waffe Silent Guardian der US-Firma Raytheon wird in der Guardian vom 5. Oktober 2006 diskutiert: „Targeting the pain business„.

Die South China Morning Post vom 19. September 2019 meldet die Entwicklung der ersten tragbaren Infraschall-Waffe: „Chinese scientists develop handheld sonic weapon for crowd control“. Das Gerät, das von Militär und Polizei gemeinsam entwickelt wurde,  gleicht einem Gewehr und soll zielgerichtet Menschenmassen durch Zufügung von extremen Missempfindungen (extreme discomfort) auflösen können.

In Internet-Foren wie jura-forum.de, brummton.com, physikerboard.de, mobbingforum.de, b.friends.brigitte.de, psychologieforum.de, med1.de und besonders häufig auf hifi-forum.de veröffentlichen Betroffene Erfahrungen, die auf die kriminelle Anwendung von Infraschall-Waffen deuten (Broschüre S. 21ff).

Die Krimi-Serie Tatort thematisierte diese neuartigen Waffen 2007 und 2020:

Am 27. August 2007 erzählt der Radio-Bremen-Tatort „Strahlende Zukunft“ einen Fall, der von dem des Dr. R.M. aus Erlangen inspiriert sein könnte (Abschnitt zu Siemens Medizintechnik). Im Film gibt die Heldin an, mit Mikrowellenwaffen traktiert zu werden und wird aufgrund eines gefälschten Gutachtens in die Psychiatrie gesteckt, unter Mithilfe ihres mit Geld bestochenen Mannes. Hinterher stellt sich heraus, dass eine Sicherheitsfirma mit Verbindungen in die Politik sie tatsächlich mit Strahlenwaffen verfolgt hat. Aber zuständige Richter behandeln den Fall nicht – wegen der politischen Verbindungen des Täters.

Am 29. März 2020 strahlt der NDR den Tatort „Krieg im Kopf“ aus: Hier geht es um den Test eines speziellen Helms für Soldat*innen, in die per Mikrowellen Sprach-Botschaften gesendet und Handlungen durch Stimmungsbeeinflussung gelenkt werden können. Der Test auf einem Auslandseinsatz geht schief und der MAD lässt alle Beteiligten als unwillkommene Zeug*innen diskret umbringen, unter der schützenden Hand des Staates.

/ Directed Energy Weapons und das Havanna Syndrom

Directed Energy Weapons (DEW) ist der Oberbegriff für Waffen, die gerichtete Energie verwenden und die sowohl Menschen wie auch Technik schädigen können: „A directed-energy weapon (DEW) is a ranged weapon that damages its target with highly focused energy, including lasers, microwaves, particle beams, and sound beams. Potential applications of this technology include weapons that target personnel, missiles, vehicles, and optical devices.“

Mikrowellen- und Laser-Waffen scheinen nach der Website New World War – Revolutionary Methods for Political Control besonders verbreitet zu sein: „The two basic types of DEWs include lasers and microwaves. Microwaves and lasers are both part of the electromagnetic spectrum. They’re made of the same electromagnetic energy which consists of light and radio waves.“ Die Modulation von Wellenlänge, Frequenz und eingesetzter Energie ermöglicht eine große Bandbreite an Effekten, wobei zwischen tödlich und nicht-tödlich variiert werden kann („if tuned properly“). Besonders besorgniserregend ist, dass der Einsatz solcher Waffen nur schwer auf einen Urheber zurückzuführen ist, zumal der geräuschlose Strahl von DEWs über weite Entfernungen hinweg Mauern und andere Hindernisse durchdringt. DEWs „offer the military and law enforcement plausible deniability of their use.“ Die Charakteristika der einzelnen Arten von Waffen, die mit gerichteter Energie munitioniert werden, deren rechtliche Bewertung und Marktchancen werden in einem Aufsatz vom Januar 2022 vorgestellt: Directed Energy Weapons Technology and Market Trends.

Das „Havana Syndrome“, das in englischsprachigen Medien seit 2016 diskutiert wird, setzte Waffen, die mit gerichteter Energie arbeiten, auf die öffentliche Agenda. Das „Havanna Syndrom“ ist nach dem Ort auf Kuba benannt, an dem Mitarbeiter*innen von US- und kanadischen Botschaften Angriffe erlebten, deren Ursache der Öffentlichkeit zunächst unerklärlich schien. In der Guardian vom 14.09.2017: „Mystery of sonic weapon attacks at US embassy in Cuba deepens“, steht die Rätselhaftigkeit dieser Angriffe im Mittelpunkt, als deren Ursache eine Schall-Waffe vermutet wird. In der Guardian vom 02.09.2018 „Microwave weapons suspected in US embassy ailments“ werden Mikrowellen-Waffen erwogen. Im Dezember 2020 wird das Syndrom mit der wahrscheinlichen Einwirkung von Mikrowellen-Waffen erklärt, so der Guardian vom 06.12.2020: „Havana syndrome: ‚directed‘ radio frequency likely cause of illness“. Laut der Guardian vom 2. Mai 2021 „Havana syndrome: NSA officer’s case hints at microwave attacks since 90s“ finden Angriffe mit Mikrowellen-Waffen bereits seit den 1990er Jahren statt. Bislang unbekannte Erkrankungen, “unexplained health incidents”, werden lange von den US-Behörden ignoriert, bis NSA-Mitarbeiter ihre Erfahrungen in die Öffentlichkeit tragen.

In der Guardian vom 13. Mai 2021 – „US officials confirm 130 incidents of mysterious Havana syndrome brain injury“ – bestätigt die USA über 130 Betroffene unter Mitarbeiter*innen der Botschaften, der Nachrichtendienste und des Militärs, die größtenteils Hirnverletzungen erlitten.

In The New Yorker vom 16. Juli 2021 geht es um weitere Angriffe auf US-Botschafts- und Sicherheitsmitarbeiter: „Vienna is the New Havana Syndrome Hot Spot“. Und nach der Wall Street Journal, aktualisiert 18. August 2021, gibt es auch in Berlin Angriffe auf US-Botschaftsangehörige: „U.S. Officials in Germany Hit by Havana Syndrome“.

/ Bio-Effekte von Infraschall- oder Mikrowellen-Waffen

Waffen, die mit gerichteter Energie operieren, lösen Symptome und Schädigungen aus, die nicht ins Diagnose-Schema der herkömmlichen Medizin passen und auf konventionelle Therapien und Medikamente nicht ansprechen. Psychologische Erklärungen bieten sich an, weil Ursachen schwer zu erkennen sind, scheitern jedoch an messbaren physischen Erscheinungsformen der Erkrankung. Bei Betroffenen des Havanna-Syndroms fallen seltene Formen bekannter Krankheiten auf.

In dem GQ-Bericht vom 19. Oktober 2020, „The Mystery of the Immaculate Concussion“, geht es u.a. um Hirntraumata, denen kein nachvollziehbares materielles Ereignis vorangegangen war: Ein US-Sicherheitsbeauftragter, der im Dienst einen Angriff erlitten hatte, schildert die vergebliche Konsultation zahlloser Spezialisten, dass Symptome wechseln, kommen und gehen, und dass Therapien und Medikamente nicht zu wirken scheinen. Zwei NSA-Mitarbeiter erkranken zwanzig Jahre nach einem gemeinsamen Einsatz binnen Tagen beide an einer seltenen Form von Parkinson, die ungewöhnlich früh ausbricht. Das Havanna-Syndrom wird derzeit der Einwirkung von Mikrowellen-Waffen zugeschrieben, die hauptsächlich den Kopfbereich zu schädigen scheinen.

Die unbekannteren Infraschall-Waffen haben ein differenzierteres Schädigungspotential, das derzeit erst noch beforscht zu werden scheint: Denn diese Waffenart kann dank der Resonanzfrequenz alle Körperorgane gezielt angreifen, nicht nur den Kopf. Das Robert Koch Institut weist in seinem Statusbericht zu tieffrequentem Schall und Infraschall von 2007 darauf hin, „dass der menschliche Körper ein schwingfähiges System darstellt ( Abb. 4)“, … „wobei je nach Frequenz dieser als Ganzes oder einzelne Organe in Schwingung gebracht werden können“ und mahnt „die Abklärung der gesundheitlichen Relevanz von durch tieffrequenten Schall verursachten Resonanzphänomenen im menschlichen Organismus“ an. (RKI S. 1586)

Die Resonanzfähigkeit des menschlichen Körpers wird in einem Beitrag auf phys.org vom 12. Oktober 2016 mit physiologischen Körperprozessen erklärt: „Such low-frequency vibrations are produced by physiological processes—heartbeats, respiratory movements, blood flow in vessels, and other processes. Different organs of the human body produce different resonance frequencies. The heart resonance frequency is ~ 1 hz. The brain has a resonance frequency of ~ 10 hz, blood circulation about 0.05 to 0.3 hz.“

Die bislang bekannten körperlichen Auswirkungen von Infraschall-Waffen werden in einem Wikipedia-Eintrag zum Stichwort „Sonic Weapon“ zusammengefasst: „The extra-aural (unrelated to hearing) bioeffects on various internal organs and the central nervous system included auditory shifts, vibrotactile sensitivity change, muscle contraction, cardiovascular function change, central nervous system effects, vestibular (inner ear) effects, and chest wall/lung tissue effects. Researchers found that low-frequency sonar exposure could result in significant cavitations, hypothermia, and tissue shearing“.

Folgen der Dauerbelastung mit Infraschall wurden bislang nur bei Tieren beobachtet. Nach einem Bericht in der Welt vom 5. März 2015 (Macht Infraschall von Windkraftanlagen krank?) sollen sich Missbildungen, Fehl- und Totgeburten bei Nerzen nach Installation eines Windparks in der Nähe einer Nerzfarm in Dänemark auffällig gehäuft haben. Fehlbildungen bei Fohlen gab es nach Installation eines Windparks neben einem Gestüt, dem Biologen Dr. Wolfgang Müller zufolge (Krankmacher Windkraftanlagen?, Juli 2019, S. 112). Auch Menschen könnten Opfer der unzureichenden Regelung von Infraschall und/oder Mikrowellen geworden sein. Die Berliner Morgenpost fragte am 19. September 2019: Babys ohne Hände geboren: Sind die Fehlbildungen nur Zufall? Die Regionalität dieser Fehlbildungen wäre ein Hinweis auf den Einfluss von Windrädern oder Mobilfunkmasten.

Aber die regionale Häufung neurologischer Erkrankungen in New Brunswick in Kanada könnte eine andere Ursache haben. Sie trifft ungewöhnlicher Weise überwiegend junge Menschen (The Guardian: Whistleblower warns baffling illness affects growing number of young adults in Canadian province, 2 Jan22) und produziert Symptome, die auf gerichtete Energie als Ursache verweisen, denn sie traten in mehreren Fällen bei Menschen auf, die in einem Haus lebten, aber nicht miteinander verwandt waren. Zu den Symptomen gehören Verhaltensänderungen, Schlafprobleme, unerklärliche Schmerzen, später Gedächtnisprobleme, Muskelschwund, Gleichgewichtsprobleme, starke Gewichtsabnahme. Auch diese Erkrankungen sind anscheinend nicht therapierbar. Dass die Provinzregierung New Brunswicks überraschend die Ursachenforschung blockiert hat könnte als Hinweis darauf gelesen werden, dass auch in Kanada illegale Waffenforschungen stattfinden (The Walrus: New Brunswick’s Mystery Disease: Why Did the Province Shut Out Federal Experts? Updated 11:23, Jan. 2, 2022 | Published 15:43, Oct. 22, 2021).

/ Staatliche Schutzpflicht: Wer ist zuständig?

Bewohner*innen Deutschlands können sich auf staatlichen Schutz vor Kriminellen berufen, die sie mit Waffen bedrohen, verfolgen und schädigen. Dies gilt, zumindest theoretisch, auch für Waffen, die mit gerichteter Energie munitioniert werden. Aber welche unserer Behörden zuständig ist, das musste ich selber herausfinden, nach Absolvierung einer jahrelangen Schnitzeljagd, bei der mich Amtsträger*innen von Pontius zu Pilatus und wieder zurück schickten, oft in einem sehr herablassenden Ton.

Dabei wurde ich am Ende praktisch immer an das Bundesamt für Umwelt verwiesen, selbst vom Kummerkasten der bis Ende 2021 amtierenden Kanzlerin Merkel. Damit wurde die Regelungslücke mir gegenüber jahrelang verschleiert, in vielen Fällen vermutlich wissentlich, denn es ist unwahrscheinlich, dass die Existenz von mit Infraschall und Mikrowellen munitionierten Waffen in unseren Behörden gänzlich unbekannt gewesen sein kann. Hinweise auf Wissen um die staatliche Regelungslücke sickerten nämlich trotzdem durch: Etwa aus dem Umweltbundesamt, dass ich für eine Messung in meiner Privatwohnung trotz meines Verdachts auf kriminellen Missbrauch das Blockheizkraftwerk in der Wohnanlage erwähnen sollte. Oder umgekehrt durch das Messteam des Regierungspräsidiums Darmstadt, Abteilung für Arbeitsschutz und Umwelt Frankfurt, dass Messungen in Privatwohnungen nicht zulässig seien, wenn ein krimineller Missbrauch dieser Faktoren vermutet wird (Abschnitt zur staatlichen Messpolitik).

Auf der Suche nach Hilfe wandte ich mich zunächst an lokale Stellen. Aber weder das Umwelt- noch das Ordnungsamt Frankfurt konnten helfen, weil sie für eine Messung von Infraschall oder Mikrowellen nicht ausgerüstet waren. Deshalb wandte ich mich mehrmals direkt an den Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann, zuletzt 2022 mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde.

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) und das Umweltbundesamt (UBA) spielten eine Weile Pingpong mit mir. Ich sammelte bei der Bundesnetzagentur Standortbescheinigungen ein und beäugte die Mobilfunkmasten in meiner Umgebung misstrauisch, obwohl ich mit ihnen keine Probleme hatte und ahnte, dass ein Netzwerk an Kriminellen deutlich tatverdächtiger war. Nach einem Telefonat mit einer Mitarbeiterin des Umweltbundesamtes im April 2014 konnte ich die Vibrationserlebnisse in meiner ersten Vertreibungswohnung endlich einordnen: Infraschall.

Vom Hessischen Umweltministerium hörte ich am 29. Juli 2019 erstmals, dass das Bundes-Immissionsschutzgesetz nur Immissionen/Emissionen technischer Anlagen, z.B. Blockheizkraftanlagen oder Sendemasten, regelt. Für den waffenförmigen Missbrauch von Infraschall und/oder Mikrowellen sei das Hessische Innenministerium zuständig.

Innenministerien Hessens und des Bundes

Aber meine Anfragen aus dem Jahre 2019 an das Hessische Innenministerium via Kontakt-Formular der Website blieben ohne Antwort, ebenso meine schriftliche Anfrage an Innenminister Peter Beuth (CDU) vom 11. Januar 2020. Selbst meine darauf folgende Anfrage vom 4. März 2020 nach dem Informationsfreiheitsgesetz wurde erst beantwortet, als ich am 7. April 2020 beim Hessischen Landtag eine Petition einreichte. Das lange Schweigen des Hessischen Innenministeriums wurde durch die „Unterrichtung Sach- und Rechtslage“ vom 19. Juni 2020 (Geschäftszeichen II 8-21a04-21-20/003) als Reaktion auf meine Petition aufgeklärt: Der schräge letzte Satz der „Unterrichtung“ bringt klar zum Ausdruck, dass in Hessen jede Voraussetzung für die Umsetzung des bundesdeutschen Waffenrechts in Bezug auf Waffen fehlt, die mit Infraschall und/oder Mikrowellen munitioniert werden.

Auf meine Dienstaufsichtsbeschwerde vom 3. November 2020 gegen den Leiter der Hessischen Waffenrechtsabteilung Wilhelm Kanther kam erst am 20. Januar 2021 eine Reaktion, explizit wegen meiner Klage. Meine Dienstaufsichtsbeschwerde wurde zurückgewiesen, weil keine bewusste persönliche Schuld vorliege, Kanther habe nur wiederholt, was andere vor ihm gesagt hätten. Entfällt persönliche Schuld, wenn Lügen wider besseres Wissen wiederholt werden? Besseres Wissen, das in der „Unterrichtung…“ vom 19. Juni 2020 dokumentiert wurde?

Die mangelnde Umsetzung des Bundes-Waffengesetzes bezüglich Infraschall- und Mikrowellen-Waffen meldete ich dem Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU/CSU) mit Brief vom 26. August 2020. Er hat nicht geantwortet. Auch der damalige Bundes-Innenminister Horst Seehofer (CSU) antwortete auf meinen Brief vom 14. September 2020 nicht, in dem ich die fehlenden Grenzwerte anspreche.

Am 21.03.2022 schrieb ich eine Mail an die poststelle@bmi.bund.de mit einer Nachricht für die neue Bundes-Innenministerin Nancy Faeser (SPD) mit der Bitte, diese neuen Waffen zu regeln, damit Betroffene krimineller Gewalt endlich den grundgesetzlich gebotenen Schutz der Unversehrtheit der Person und der Wohnung erlangen können. Ob sie die Regelungslücke endlich schließen wird?

Justizministerien des Bundes und Hessens

Die offenkundig grundgesetzwidrige Regelungslücke scheint mir auch ein juristisches Problem zu sein. Denn sie ist so konstruiert, dass Betroffene bis vor kurzem keine Möglichkeit hatten, sich mit den Mitteln des Rechtsstaats zu wehren. Weil Politik, Ämter und Behörden sich aber immer noch querstellen, bedeutet das, dass wir alle weiterhin zur Mittäterschaft erpresst werden können, um nicht Opfer zu werden.

Aber mit meiner Ansicht, dass die Regelungslücke im Bundes-Waffengesetz die öffentliche Ordnung und sogar die Demokratie bedroht, stehe ich allein: Auf mein ausführliches Schreiben vom 2. Januar 2019 an die nur kurz amtierende Justizministerin Katarina Barley (SPD) kam lediglich eine Mail mit Link zu einer Broschüre „Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe“. Die damalige Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) leitete meinen Brief vom 23. Juli 2020 offenbar an das BMI weiter, denn dessen Bürgerservice bezieht sich in einer kurzen Mail vom 26. August 2020 einfach auf die mir bereits erteilte Auskunft, dass solche Waffen im Bundes-Waffengesetz vertreten sind: Als wäre damit meine Beschwerde wegen der Regelungslücke beantwortet.

Auch mein zweiseitiger Appell vom 6. Mai 2019 an die Hessische Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) war vergeblich, siehe die Antwort eines Mitarbeiters vom 29. Mai 2019. Erst mein nächster Brief vom 15. Juli 2020 mit Hinweis auf die Weigerung des Hessischen Innenministeriums, das Bundeswaffengesetz anzuwenden, erzielte eine Wirkung: Sie habe den Brief zuständigkeitshalber an ihren Parteikollegen, den Hessischen Innenminister Peter Beuth weitergeleitet. Geantwortet hat der Leiter der Hessischen Waffenrechtsabteilung Dr. Wolfgang Kanther: dazu mehr im Kapitel über das Hessische Innenministerium.

/ Nicht zuständig: Das Bundesministerium für Umwelt (BMU)

Viele Jahre lang wurde ich also bei meiner Suche nach Hilfe an das Bundesministerium für Umwelt verwiesen, bis ich Juli 2019 vom Hessischen Umweltministerium endlich erfuhr, dass das Bundes-Immissionschutzgesetz nur Immissionen/Emissionen technischer Anlagen, z.B. Blockheizkraftanlagen oder Sendemasten, regelt und daher nicht anwendbar ist auf Infraschall- und Mikrowellen-Waffen. Dennoch ist die Betrachtung der vom BMU gesetzten Rahmenbedingungen für die zivile Nutzung von Infraschall und Mikrowellen zum Verständnis der Regelungslücke hilfreich, denn die Zuarbeit des Umweltbundesamtes (UBA) und des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) steht offenbar unter politischer und wirtschaftlicher Einflussnahme und kann damit den Kriterien der Wissenschaftlichkeit nur eingeschränkt genügen. Zufall, dass der Focus-Beitrag vom 21.02.2015 zum Thema Lobbyarbeit in der Branche der regenerativen Energie nicht mehr im Netz ist? „Kampf der Einflüsterer. Die Energiewende verunsichert ganze Branchen. Einige bangen um Märkte, andere kassieren Milliarden. Einblicke in eine beispiellose Lobbyschlacht.“ Der Aufsatz wurde im Focus 9/2015 nachgedruckt und sollte zumindest in Bibliotheken einsehbar sein.

Ein Indiz für sachfremde Einflussnahme ist, dass bei Mikrowellen wie auch bei Infraschall ein einzelner Parameter zur entscheidenden Größe erklärt wird: Bei Mikrowellen der thermische Oberflächeneffekt, bei Infraschall die Hörbarkeit. Damit wird die Gefährlichkeit der beiden Umweltfaktoren auf ähnliche Weise kleingerechnet. Auf sachfremde Interessen deutet auch der Versuch, die gesundheitlichen Auswirkungen zu psychopathologisieren.

/ Die Rolle des Umweltbundesamt und des Bundesamts für Strahlenschutz

Das Umweltbundesamt und der tieffrequente Schall

Das Umweltbundesamt (UBA) als eine der größten und ältesten Umweltbehörden Europas verfügt über große Definitionsmacht in Umweltfragen. Wird dieser gute Ruf gerade kapitalisiert? Denn tieffrequenter Schall / Infraschall wurde auffällig lang beschwiegen, obwohl dessen Gesundheitsgefährlichkeit und Waffenfähigkeit schon lange bekannt war, und obwohl die Errichtung von Windparks im Gefolge der Energiewende ab etwa dem Jahr 2000 wegen der Emission von Infraschall viele Bürgerproteste ausgelöst hatte. Bei einem Telefonat im April 2014 hatte eine UBA-Mitarbeiterin von einer anschwellenden Beschwerdeflut und einem von Vertretern der Wirtschaft lahmgelegten Normierungsgremium erzählt, und dass wir auf kriegsähnliche Zustände zusteuerten, wenn nicht bald was passiere. Ich finde es auch bemerkenswert, dass das UBA 2017 in seiner Veröffentlichung „Tieffrequente Geräusche im Wohnumfeld. Ein Leitfaden für die Praxis„ in der es eigentlich nur um bautechnische Anlagen geht, auf S. 20 die Botschaft unterbringt, dass es bei diesem waffenfähigen Umweltfaktor weder einen Grenzwert noch ein eigenständiges Messverfahren gibt, und sogar ausdrücklich darauf aufmerksam macht, dass viele Anlagen dem Bundes-Immissionsschutzgesetz nicht einmal unterliegen: „Werden stationäre Geräte wie Luftwärmepumpen, Lüftungs- und Klimaanlagen oder ähnliche Einrichtungen … als Einzelvorhaben ausgeführt, unterliegen sie grundsätzlich keiner behördlichen Überprüfung. Sie bedürfen keiner Genehmigung nach BImSchG und sind in den Bauordnungen der Länder verfahrens- und genehmigungsfrei. Ein behördliches Verfahren, das die Einhaltung der Anforderungen des Nachbarschutzes und die Rücksichtnahme überprüft, erfolgt nicht.“ (UBA 2017, S.15). Folgerichtig titelt z.B. die taz vom 28. November 2019: „Belastung durch Blockheizkraftwerke“.

Bürgerproteste wegen der Errichtung von Windparks wurden dementsprechend nicht ernst genommen, sondern sollten durch Publikationen auf Ebene der Landes-Umweltämter zerstreut werden. Beispielhaft dafür ist der „Bericht über Ergebnisse des Messprojekts 2013-2015 der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW): Tieffrequente Geräusche inkl. Infraschall von Windkraftanlagen und anderen Quellen“, den der Biologe Dr. Wolfgang Müller in seinem 2019 erschienenen Buch „Krankmacher Windkraftanlagen? Auswirkungen des Infraschalls auf unsere Gesundheit“ als auffällig unwissenschaftlich und fehlerbehaftet kritisiert. In der Frage der Abstandsregelung zwischen Wohnbebauung und Windkraftanlage führen Betreiber gern die Behauptung der LUBW-Studie an, nach nur 700 m Abstand verliere sich der Infraschall (Krankmacher Windkraftanlagen? S. 38ff). Bei dieser Behauptung des LUBW wird allerdings die Hörbarkeit zugrunde gelegt, die bei Infraschall gerade nicht besteht, ein auffällig verdrängtes Thema, das die Neue Züricher Zeitung am 22. Juli 2017 aufgriff: „Der stille Lärm der Windturbinen“.

Das Messverfahren für tieffrequenten Schall / Infraschall ist ein ebenfalls laut beschwiegenes Thema: Es wurde vom Messverfahren für Hörschall abgeleitet, ergänzt um eine TA (Technische Anleitung) Lärm, die vor über 50 Jahren für Hörschall entwickelt wurde und in Bezug auf tieffrequenten Schall ein unzureichendes Behelfskonstrukt ist (Krankmacher Windkraftanlagen?, S. 56ff). Und dies, obwohl das Robert Koch Institut schon 2007 im Statusbericht „Infraschall und tieffrequenter Schall – ein Thema für den umweltbezogenen Gesundheitsschutz in Deutschland?“ ein für tieffrequenten Schall angemessenes Messverfahren angemahnt hatte: „Durch die fehlende bzw. eingeschränkte Tonwahrnehmung gibt es ein Hören im engen Sinne nicht mehr, wodurch die Mess- und Beurteilungsverfahren, wie sie im normalen Hörbereich üblich sind, nicht mehr angewendet werden können.“ (RKI S. 1583) .

Auch die dazugehörige DIN 45680 aus dem Jahre 1997 orientiert sich am Hörschall und befindet sich schon seit vielen Jahren in der Überarbeitung. In der Entwurfsfassung 2013 wurde „durch Mehrheitsbeschluss“ (Krankmacher Windkraftanlagen?, S. 100f) am messtechnisch fragwürdigen A-Filter festgehalten, als sei eine politische Entscheidung einem solchen Thema angemessen. Das Robert-Koch-Institut hatte schon 2007 darauf hingewiesen, dass dieser A-Bewertungsfilter zu einer „erheblichen Unterschätzung der Lautheit“ von tieffrequenten Geräuschen führt (RKI, S. 1584).

Sonderbarerweise soll der A-Bewertungsfilter in der Mai 2020 vorgestellten geplanten Neufassung der DIN 45680 aber beibehalten werden. Wenngleich es Verbesserungen gegenüber dem seit 1997 nahezu unverändert geltenden Status geben soll: Der Messbereich für Infraschall wird von bisher 8 Hz nach unten bis 1 Hz erweitert. Die Heranziehung der „Hör- und Wahrnehmungsschwelle“ wird abgeschafft. Und bei der Bewertung von tieffrequenten Geräuschen soll die bereits kursierende Bezeichnung „Anhaltswert“ explizit zum Ausdruck bringen, „dass es sich nicht um gesicherte Grenzwerte handelt, sondern um empfohlene Werte, die sich auf die bisherigen Erfahrungen bei der Beurteilung tieffrequenter Geräuschimmissionen in der Nachbarschaft von Anlagen stützen,“ kommentiert baubiologie-regional.de am 30. Juli 2020.

In der Publikation von 2021, Infraschall von Windenergieanlagen, beharrt das UBA noch tapfer auf der Hörschwelle als entscheidendem Kriterium und auf der Unschädlichkeit von Infraschall: Er wirke „unterhalb der menschlichen Wahrnehmungsschwelle“, und es gebe nach derzeitigem Stand der Forschung „keine Evidenz dafür, dass durch Infraschall von Windenergieanlagen gesundheitliche Beeinträchtigungen verursacht werden.“ Zum Norm-Entwurf vom Mai 2020, der in seinen Auswirkungen wesentliche UBA-Annahmen zu Infraschall über den Haufen werfen wird, seien zahlreiche Stellungnahmen bei der (privatwirtschaftlichen) DIN-Agentur eingegangen, die derzeit ausgewertet würden. Inzwischen sind wir im Jahre 2022 und die Auswertung läuft offenkundig immer noch.

In seinem 2019 erschienenen Buch weist Dr. Wolfgang Müller auf S. 81 darauf hin, dass über 1000 Bürgerinitiativen registriert seien: Es dürften also inzwischen einige mehr sein. Und laut der Forsa-Befragung 3Q/2019 hätte 20% der Befragten große und 8 % sehr große Bedenken, wenn eine Windkraftanlage in ihrem Wohnumfeld gebaut werden würde: Bemerkenswert angesichts der medien-öffentlichen Windkraftfreundlichkeit und der geringen Reichweite kritischer Stimmen.

Umweltverbände und der Ausbau der Windenergie

Anfang November 2020 entnahm ich dem Newsletter des Umweltinstituts München, dass Umwelt-Aktivisten vor dem Bundestag u.a. für die Ausweitung der Windenergie demonstriert hätten, als drinnen die Novellierung des EEG-Gesetzes debattiert wurde. Auf meine Anfrage wurde mir ein „Thesenpapier zum naturverträglichen Ausbau der_Windenergie“  Stand 30.1.2020 zugemailt, getragen von DNR Deutscher Naturschutzring, BUND, Deutsche Umwelthilfe, Germanwatch, Greenpeace, NABU und WWF.

Mit erstaunlich detailliertem Wissen zu behördeninternen Verwaltungshebeln fordern diese Umweltverbände, dass der „schleppende Windenergieausbau nicht auf den Artenschutz verkürzt werden“ dürfe und beanstanden „restriktive pauschale Mindestabstandsregelungen zur Wohnbebauung“, ganz so, wie es auch die Windenergie-Industrie tun würde. Die menschliche Gesundheit ist für diese Naturschutz-Organisationen offenbar kein Thema.

Ob sie nicht wüssten, dass Windenergieanlagen tieffrequenten Schall / Infraschall absondern, dass es inzwischen ausreichend Belege für deren Gesundheitsschädlichkeit gebe, dass dieser Faktor sogar waffenfähig sei, aber dass kein Grenzwert und kein adäquates Messverfahren die Auswirkungen regulierten, fragte ich in meiner Mail an die Unterzeichner des Thesenpapiers. Der Sprecher des NABU antwortete, dass man sich an das Bundes-Immissionsschutzgesetz halte. Trotz der staatlichen Regelungslücke, die es schwierig mache, Folgen tieffrequenten Schalls für Menschen angemessen abzubilden und die deren Justiziabilität verhindere? Aber auf diese Frage kam keine Antwort mehr.

Stattdessen erreichten noch am gleichen Tag zwei sonderbare Mails meine Blog-Mail-Adresse von einem Absender mit aufschlussreichem Namen: opfergruppe@mind-control-news.de. In beiden Mails wurde eine Lesebestätigung gefordert, beide enthielten dubiose Links, beide thematisierten persönlich-psychische Betroffenheit, es ging auch um Satanisten, rituellen Missbrauch, den MAD. Als ich in einer dritten Mail zudem auf die Möglichkeit des Selbstmordes hingewiesen wurde, spammte ich den Absender. Allerdings vergeblich: Diese Mails sind so unspammbar wie andere kommerzielle Mails auch. Die Betreffzeilen der vielen Mails beginnen regelmäßig mit TI, die Mailings richten sich also an Leute, die sich als sog. Targeted Individuals sehen, wie ich im langjährigen Fokus von Kriminellen. Die Mind-Control-Spezialisten engagieren sich übrigens auch bei den Impfgegnern: Endziel Demokratieabbau?

Das Bundesamt für Strahlenschutz und die Mikrowellen

Für Mikrowellen gibt es immerhin Grenzwerte, aber sie sind in Deutschland so hoch, dass selbst Mikrowellen-Waffen wahrscheinlich noch legal wären. Nach einer Mail des BfS-Bürgerservice vom 31. Juli 2015 an mich schöpft die Industrie diese Grenzwerte auch bei weitem nicht aus: „..die Belastung der Bevölkerung mit hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung liegt durchschnittlich bei 1-3% des Grenzwertes, selten mal bei 5%.“

Prof. Dr. med. Karl Hecht hatte schon in einem Interview vom August 2009 darauf hingewiesen, dass die Grenzwerte viel zu hoch seien, weil für deren Setzung nur die Wärmebelastung durch Mikrowellen herangezogen und damit nur ein kurzer Wirkzeitraum erfasst werde. Aber die langfristigen athermischen Wirkungen von Mikrowellen seien schon seit langem nachgewiesen. Er selber hatte sich 1996/7 im Auftrag des damaligen Bundesamtes für Telekommunikation mit einem „in der Welt geradezu einmaligen Fundus an Ergebnissen der Mikrowellenforschung“ aus flächendeckenden Langzeituntersuchungen in der ehemaligen Sowjetunion befasst: „Im Ergebnis waren bereits in der Sowjetunion, aber sind auch noch im heutigen Russland und anderen osteuropäischen Ländern die Grenzwerte mindestens tausendmal niedriger als bei uns im Westen.“

Bei der Definierung von Grenzwerten für elektromagnetische Wellen ist laut einem Tagesspiegel-Bericht vom 15. Januar 2019 (Wie gesundheitsschädlich ist 5G wirklich?) ein umstrittener privater Verein maßgeblich: ICNIRP (International commission on non-ionizing radiation protection), deren bereits 1998 festgelegten, einzig auf die Wärmewirkung beruhenden Grenzwertempfehlungen das BfS übernimmt, und inzwischen auch die halbe Welt: Funktionierende Lobbyarbeit.

/ Das Bundes-Innenministerium und das Bundes-Waffengesetz

Berichte über die Waffenfähigkeit von Infraschall und Mikrowellen gibt es schon seit über 50 Jahren, Berichte über die Existenz solcher Waffen seit ca. 20 Jahren, und seit der Veröffentlichung des Havana Syndromes ab 2016 wissen wir auch, dass Waffen, die mit gerichteter Energie operieren, eingesetzt werden. Wie werden wir in Deutschland vor solchen Waffen geschützt? Das Informationsfreiheitsgesetz (IFG), das ich erst Anfang 2020 entdeckte, verhalf mir zu den entscheidenden Informationen:

Am 27.02.2020 (Zll4-13002 /4# 2287) teilt das BMI mit, dass der Umgang mit Waffen, die mit Mikrowellen und Infraschall munitioniert werden, im Bundes-Waffengesetz geregelt ist. Auf meine Rückfrage ergänzt das BMI diese Information mit Schreiben vom 19.09.2020 (Zll4-130021 4#2287): „Sämtliche im IFG-Bescheid vom 27. Februar 2020 zitierten Normen wurden in das Gesetz zur Neuregelung des Waffenrechts vom 11. Oktober 2002 aufgenommen. Dieses trat am 1. April 2003 in Kraft.“

Da nur Grenzwerte eine Kontrolle solcher Waffen ermöglichen würden: Gibt es die? „Grenzwerte zur Kontrolle der genannten Waffen sind nicht festgelegt.“ so die nächste erbetene IFG-Auskunft vom 14.09.2020 (ZlI4-L3002/4#2610).

Als ich meine Schockstarre überwunden hatte und weiterfragte, bekam ich mit Brief vom 25.11.2020 (ZII4-1300214#2728) auf meine Frage nach alternativen Schutzvorkehrungen folgende Antwort: „Sämtliche hier vorhandenen Erkenntnisse wurden lhnen bereits aufgrund lhrer früheren Anfragen vom 12. Februar 2020, 17. August 2020 und 27. August 2020 zu den von lhnen genannten Waffen mit den Bescheiden vom 27. Februar 2020, 18. August 2020 und 14. September 2020 übermittelt.“ Kurz: Es existieren keine.

Der Wortlaut der BMI-Auskunft vom 27. Februar 2020 mit Auszügen aus dem Bundes-Waffengesetz:

„Nach § 1 Abs 2 Nr 2 a) des Waffengesetzes (WaffG) gelten auch tragbare Gegenstände als Waffen im Sinne des WaffG, die ihrem Wesen nach dazu bestimmt sind, die Angriffs- oder Abwehrfähigkeit von Menschen zu beseitigen oder herabzusetzen.

Das Waffengesetz erfasst nach Anlage 1 Unterabschnitt 2 Nr 1.2.1 Gegenstände, die unter Ausnutzung einer anderen als mechanischen Energie Verletzungen beibringen, und nach Nummer 1.2.3 b) Gegenstände, bei denen in einer Entfernung von mehr als 2 m bei Menschen eine gesundheitsschädliche Wirkung durch eine andere als kinetische Energie, insbes. durch ein gezieltes Ausstrahlen einer elektromagnetischen Strahlung hervorgerufen werden kann.

Nach Anlage 2 Abschnitt 1 Nummer 1.3.6 zu § 2 Abs 2 – 4 WaffG ist der Umgang mit Gegenständen verboten, die unter Ausnutzung einer anderen als mechanischen Energie Verletzungen beibringen (z.B. Elektroimpulsgeräte), … Von dieser waffenrechtlichen Verbotsnorm sind auch Waffen erfasst, die auf der Grundlage von Mikrowellenbestrahlung oder Infraschall Verletzungen bei Menschen verursachen können. Verstöße gegen das Umgangsverbot sind nach § 52 Abs 3 Nr 1 WaffG strafbewehrt.“

Aber diese Strafbewehrung existiert nur theoretisch und lässt sich kaum aktivieren, da keine Grenzwerte gesetzt wurden und Behörden in Privatwohnungen nicht messen, wenn eine kriminelle Anwendung vermutet wird. Eine Regelungslücke also, die zum Missbrauch geradezu einlädt.

/ Umsetzung des Bundes-Waffengesetzes ist Ländersache

Die jeweiligen Bundesländer sind für die Durchführung des bundesdeutschen Waffengesetzes zuständig, teilte der Bürgerservice des BMI per Mail vom 7.2.19 (Az: GI5-12007/1#1) mit:

„Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) ist zwar auf Bundesebene federführend für Fragen des Waffenrechts zuständig, jedoch ist die faktische Umsetzung von Detailbestimmungen des bundesweit geltenden Waffenrechts nach grundgesetzlich geregelter Kompetenzverteilung (Art. 30 i. V. m. Art. 83 GG) den Bundesländern zugewiesen. Die dort zuständigen obersten Landesbehörden haben in aller Regel die Aufgabe auf nachgeordnete Behörden, z. B. Ordnungs-, Polizei- oder speziell eingerichtete Waffenbehörden, delegiert. Diese Konstellation kann dazu führen, dass es bei der Auslegung einzelner Bestimmungen von Bundesland zu Bundesland zu geringfügigen Unterschieden kommen kann, ohne dass jedoch der eigentlich Regelungsgehalt der Rechtsnorm verändert oder unterlaufen wird.“

Das Innenministerium Hessens und das Bundes-Waffengesetz

Wird die Rechtsnorm zur Regelung von Waffen, die mit Infraschall oder mit Mikrowellen munitioniert werden, in Hessen umgesetzt? Meine Anfragen an das Ordnungs- und das Waffenrechtsamt Frankfurt, die für mich zuständig sind, ergaben ein klares „Nein“.

Diesen Befund bestätigte das Waffenrechtsamt des Hessischen Innenministeriums in drei Mitteilungen an mich. Am 28. April 2020 mailte eine Mitarbeiterin, dass es im Zusammenhang mit Waffen, die mit gerichteter Energie operieren, über das Bundes-Waffenrecht hinaus „…in Hessen keine weiteren waffenrechtlichen Regelungen“ gebe. Das bekräftigte ein weiterer Mitarbeiter dieses Amts per Mail vom 30. April 2020: Es seien „keine weitergehenden spezifischen Verfahrensregelungen geschaffen“ worden, da eine „entsprechende Notwendigkeit“ nicht festgestellt worden sei. Und die „Unterrichtung Sach- und Rechtslage“ vom 19. Juni 2020 (Geschäftszeichen II 8-21a04-21-20/003) als Antwort auf meine Petition vom 7. April 2020 an den Hessischen Landtag wird noch deutlicher.

„Erkenntnisse darüber, ob und ggf. in welchem Umfang in Ermangelung geeigneter Messverfahren sowie entsprechender behördlicher Zuständigkeiten für deren Durchführung ein verbotener Umgang oder waffenähnlicher Missbrauch nicht feststellbar und nachweisbar ist und daher der intendierte gesetzliche Schutz leerläuft, liegen dem HMdIS nicht vor.“

Diesem bemerkenswert umwegig formulierten Eingeständnis der Nichtumsetzung des Bundes-Waffenrechts wird die gegenteilige Behauptung vorangestellt, dieses Gesetz doch umzusetzen. Daraus spricht die Absicht, das Bundes-Waffengesetz in Bezug auf Umweltwaffen rechtswidrig nicht umzusetzen.

/ Die sonderbare staatliche Messpolitik

Behördliche und somit gerichtsfeste Messungen von Infraschall und Mikrowellen sind die einzige Möglichkeit, eine kriminelle Waffenanwendung rechtssicher festzustellen, sind aber in Wohnungen gerade dann nicht vorgesehen: Trotz der im Bundes-Waffengesetz verbrieften Existenz von Waffen, die mit diesen Faktoren munitioniert werden. Selbst bei der Überprüfung von technischen Anlagen im Sinne des Bundes-Immissionsschutzgesetzes entscheidet die zuständige Behörde nach eigenem „pflichtgemäßen Ermessen“, ob in Privatwohnungen gemessen wird, jedenfalls in Hessen.

Am Beispiel Infraschall erweist sich die staatliche Messpolitik auch als auffallend unplausibel: Schwangere Arbeitnehmerinnen können laut der Rahmenrichtlinie 89/391/EWG Schutz vor tieffrequentem Schall am Arbeitsplatz beanspruchen, wie das Robert-Koch-Institut (S. 1587) 2007 feststellte. Aber sobald sie ihren Arbeitsplatz verlassen und ihre Wohnung aufsuchen, wird nur vielleicht gemessen, wenn es um Anlagen im Sinne des Bundes-Immissionsschutzes geht, und überhaupt nicht, wenn sie in ihrer Wohnung von Kriminellen mit waffenförmigen Anwendungen angegriffen werden.

Die staatliche Schutzlücke wäre durch privat beauftragte Messungen auch nicht zu schließen. Der TÜV Hessen misst nach den Vorgaben des Bundes-Immissionschutzgesetzes, also nach den falschen Parametern in Bezug auf Waffen, und auch nur bis 8 Hz: Infraschall-Waffen erzielen aber einen großen Teil ihrer Effekte in den tieferen Hz-Bereichen. Private Baubiologen / Umweltanalytiker hätten möglicherweise die Kompetenz und die entsprechende Hardware, unterliegen aber keiner staatlichen Kontrolle. Wären deren Messungen zur Erfassung des Wirkens von Infraschall- oder Mikrowellen-Waffen dennoch gerichtsfest?

Erfahrungen mit der staatlichen Messpolitik

In der Wohnung meiner ersten Vertreibung wurde im Mai 2014 nur wegen der Existenz eines Blockheizkraftwerks im Gebäudekomplex nach tieffrequentem Schall gefahndet, und zwar durch das Regierungspräsidium Darmstadt (RPDA), Abteilung für Arbeitsschutz und Umwelt Frankfurt. Ich musste hartnäckig sein, und der an einem Hirntumor damals erkrankte Nachbar (Broschüre S. 13f) dürfte eine Rolle gespielt haben.

Tieffrequenter Schall wurde gefunden, ein Befund, den der privat beauftragte Umweltanalytiker Dr. D. M. bestätigte. Aber: Kein Handlungsbedarf, weil „Anhaltswerte“ und „Hörschwellenwerte“ gemäß DIN 45860 nicht überschritten wurden und es demnach keine Ursache gab, wegen der Heizanlage im Wohnkomplex amtlich tätig zu werden. Dass „Anhaltswerte“ und „Hörschwellenwerte“ die Stelle des Grenzwerts einnehmen, das wurde erst durch die UBA-Broschüre vom März 2017 öffentlich gemacht: „Tieffrequente Geräusche im Wohnumfeld – Ein Leitfaden für die Praxis“

Für meine nächste Wohnung wurde mir ein weiterer Messtermin im September 2014 eingeräumt, vermutlich wegen des Hirntumor-Todes des Nachbarn. Dieses Mal kam das gleiche Team, aber dieses Mal bekam ich nach meinen Tagebuch-Aufzeichnungen von Herrn W. den Rat, die Stadt zu verlassen, was auf Wissen um kriminelle Strukturen verweist. Obendrein belehrte er mich nun, dass Privatpersonen keinen Anspruch auf „öffentlich-rechtliche“ Messungen hätten (Broschüre S. 33f), denn in meinem neuen Wohnumfeld existierte keine Anlage nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz. Als er die Messung machte, hob er seine ohnehin laute Stimme noch um einiges an, sodass Täter*innen in einer angrenzenden Wohnung hätten runterregeln können, und zeigte mir kurz danach ein Display: Nix gefunden!

Im Januar 2019 besuchte ich die Leiterin der Abteilung für Arbeitsschutz und Umwelt Frankfurt des RPDA, Frau H.-G., die auch die zweite Messung angeordnet hatte, um herauszufinden, weshalb die so offenkundig hintertrieben worden war. Auf dem Gang kam mir Herr W. entgegen: Ich sei doch die Frau aus dem Iran, die damals behauptet habe, im Fokus eines kriminellen Netzwerks zu stehen? Eine Verwechslung, die ebenfalls darauf hinweist, dass zumindest er über die Regelungslücke und die Möglichkeit kriminellen Missbrauchs Bescheid weiß. Ich schrieb der Leiterin am 21. Januar 2019 einen Brief dazu, bekam aber keine Antwort. Was hätte die Leiterin dieses Amtes für Arbeitsschutz und Umwelt auch sagen können zu kriminellem Missbrauch von Infraschall? Bleibt dennoch die Frage, weshalb die Spezialisten auf diesem Gebiet die offenkundig grundgesetzwidrige Schutzlücke nicht zu schließen versucht haben.

/ Die Regelungslücke aus Sicht der Politik

Eingaben an Fachausschüsse des Bundestages

Die Fachausschüsse des Bundestags haben die Aufgabe, das Handeln der Ämter und Behörden zu kontrollieren. Ab April 2019 beschickte ich sie mit Mails, um darauf hinzuweisen, dass ich trotz erkennbar krimineller Aktivität mit Infraschall und Mikrowellen den Schutz des Grundgesetzes nicht erlangen konnte. Ich hoffte auf Informationen, die mich weiterbringen würden, und natürlich auch auf Hilfe.

Tatsächlich bekam ich auf meine 7 Mailings an Bundestagsabgeordnete der Fachausschüsse für Recht, Inneres, Umwelt, Technikfolgen etc. auch immer einige Reaktionen. Beispielsweise von Irene Mihalic (Grüne) in Bezug auf einen eventuellen Zusammenhang zur NSU-Mordserie. Ulli Nissen (SPD) schickte mir auf zwei verschiedene Anfragen die gleiche Antwort aus dem Bundesministerium für Umwelt. Petra Sitte (Die Linke) verwies auf eine Nachprüfung der Studienlage zu elektromagnetischer Strahlung in Zusammenhang mit 5G beim TAB.

Explizit auf den kriminellen Gebrauch von Waffen, die mit Infraschall und Mikrowellen operieren, konnte ich erst in meiner Eingabe vom 10./11. November 2020 an den Fachausschuss für Inneres verweisen, das auch für das Bundes-Waffengesetz zuständig ist: Und erstmals gab es überhaupt keine Rückmeldung.

Petitionen an den Deutschen Bundestag

Petitionen können im Bundestag für ein Problem Aufmerksamkeit erzeugen, wenn sehr viele sich daran beteiligen, sind aber für Einzelne, die Hilfe suchen, definitiv eine Sackgasse.

Meine erste Petition_E-78475 vom 3. Mai 2018 wurde einer schon länger laufenden nicht-öffentlichen Sammel-Petition („Strahlenschutz“, Pet 2-19-18-99999-005275) zugeschlagen, obwohl sie nicht nur „Strahlenschutz“ betraf, sondern auch tieffrequenten Schall / Infraschall. Der Text dieser Petition wurde mir nicht zur Kenntnis gegeben. Erst Nachforschung eines Mitgliedes des Bundestages ergaben, dass meine Petition fehlgeleitet worden war.

Ich beschwerte mich erfolglos und wandte mich dann an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages. Darauf lieferte das Bundesministerium für Umwelt (BMU) am 27.09.2019 eine erstaunlich kurzfristig Antwort, und zwar bezüglich beider Umweltfaktoren: Es gebe kein Problem, denn es gebe das Bundes-Immissionsschutzgesetz. Mein Widerspruch war wieder erfolglos.

Stattdessen wurde die „Strahlenschutz“-Petition per Brief vom 24. Juli 2020 mit den typischen Argumenten abgeschmettert: Elektrosensibilität sei „trotz erheblicher Forschungsbemühungen weltweit“ nicht nachweisbar. Ob Elektrosensible vielleicht unter „subjektiven Faktoren“ litten?

Ich machte noch mehrere Versuche, aber laut Beschluss des Deutschen Bundestages vom 5. Oktober 2020 wurden meine weiteren Petitionen abgeschlossen, und zwar auf Grundlage von allgemein gehaltenen BMU-Stellungnahmen, und ohne auf meine Fragen nach waffenförmigem Missbrauch dieser Faktoren, nach Grenzwerten oder nach Messungen einzugehen.

Einen letzten Versuch machte ich am 8. November 2020: „Das Bundesministerium des Inneren / Abteilung für Waffenrecht wird aufgefordert, zum Schutz der Bevölkerung vor waffenförmigem Missbrauch von tieffrequentem Schall und elektromagnetischer Strahlung Grenzwerte zu setzen und behördliche Messungen im privaten Wohnungen zu ermöglichen: Petition_117821. Kaum hatte ich per Mail nach dem Stand der Angelegenheit nachgefragt, kam der Bescheid vom 21. Januar 2021, dass diese Petition unverrichteter Dinge abgeschlossen worden ist. Weil: Ich hätte 2019 schon mal das gleiche Ziel verfolgt, und mit Verweis auf: natürlich!, das BMU.

Meine IFG-Anfrage vom 19. Oktober 2020 nach der Anzahl der Einzelanfragen wegen Problemen mit tieffrequentem Schall / Infraschall und elektromagnetischer Strahlung / Mikrowellen wurde abgewiesen, es besteht offenbar keine Auskunftspflicht. Gefragt hatte ich, weil meine erste Petition fehlgeleitet worden war, die nächsten falsch beantwortet oder auf andere Weise in den Orkus verschoben worden waren und ich eine hohe Anzahl an Petent*innen vermute.

Die Regelungslücke aus Sicht der Kanzlerkandidat*innen 2021

Weil es wegen der fehlenden bzw. verfehlten Grenzwerte und der staatlichen Messpolitik nahezu unmöglich ist, sich gegen kriminelle Aktivitäten mit Infraschall und Mikrowellen zu wehren, fragte ich über abgeordneten-watch.de alle Kanzlerkandidat*innen (noAfD), die sich für die Bundestagswahl 2021 zur Wahl gestellt hatten: Ob sie vorhätten, diese Regelungslücke zu schließen.

Der Kandidat der Linken Dietmar Bartsch antwortete umgehend am 10. August 2021, offenkundig mit einem aus dem Innenministerium gelieferten Text: „da Waffen solcher Art verboten oder zumindest nicht erlaubt sind, sind hierfür auch weder Grenzwerte noch Strafrechtsverschärfungen oder neue strafrechtliche Maßnahmen notwendig.“ Innenminister Seehofer hatte zu Forderungen nach einer Rassismus-Studie bei der Polizei 2020 ähnlich realitätsfern geantwortet: Da Polizei-Praktiken wie Racial Profiling verboten seien, sei auch eine Rassismus-Studie bei der Polizei nicht notwendig. Immerhin enthält diese Antwort ein Anerkenntnis der Regelungslücke.

Christian Lindner, FDP, verwechselt in seiner Antwort vom 23. August 2021 Infraschall- mit Ultraschallwaffen und verweist mich an Konstantin Kuhle, dessen Assistent S.K. in einer Mail vom 25. August 2021 behauptet, dass Infraschall-Waffen nicht existierten, dass es „vollkommen unklar“ sei, ob Mikrowellen-Waffen für das Havana Syndrom verantwortlich seien, dass es „sehr leicht“ sei, sich solchen Waffen zu entziehen und dass „Eine Abdeckung des Einsatzes solcher Gegenstände über das allgemeine Strafrecht … natürlich gegeben“ sei (was eben nicht zutrifft): mithin kein Regelungsbedarf.

Die Kandidaten von CDU/CSU (Armin Laschet), SPD (Olaf Scholz) und Grüne (Annalena Baerbock) antworteten nicht, obwohl ihre Parteien die politische Verantwortung für diese Regelungslücke tragen.

/ Erfahrungen mit Frankfurts Polizei, Amts- und Staatsanwaltschaft

Seit 2014 habe ich bislang zehn Anzeigen erstattet, ohne Ergebnis. Im Gegenteil gibt es mehrere Vorfälle, die darauf hinweisen, dass ich kriminalisiert werden soll und es gibt auch Hinweise, dass sich die Frankfurter Polizei sogar mit der Täter*innen-Gruppe abzusprechen scheint. Bislang jedenfalls wurden meine Anzeigen alle ohne Ermittlungen niedergeschlagen, obwohl ich für meine Anschuldigungen nach Maßgabe meiner Möglichkeiten Indizien vorlegen kann. Beweise fehlen, weil diese nur durch behördliche Infraschall-Messungen beigebracht werden könnten: Diese Messungen versuche ich seit November 2020 vor dem Verwaltungsgericht zu erstreiten, bislang vergeblich.

Statt Ermittlungen aufzunehmen, suchte mich der für den 14. Ortsbezirk zuständige Polizist A.W. am 04.03.2021 in meiner Wohnung auf, versuchte, mir eine psychische Erkrankung anzudichten und ich glaube auch, dass er mich während des Gesprächs und später bei der Beantragung eines neuen Persos am 19.07.2021 vor dem Rathaus Nieder-Eschbach mit einer Infraschall- oder Mikrowellen-Waffe angegriffen hat: Details weiter unten. Auffällig ist, dass für die Frankfurter Polizei der Schutz der Nachtruhe von mutmaßlichen Mittäter*innen vor dem grundgesetzlichen Schutz meiner Person vor Angriffen mit Infraschall-Waffen zu gehen scheint: Oder wie soll ich den Besuch der beiden jungen Polizisten in der Nacht vom 14. auf den 15.03.2022 sonst verstehen? Details ebenfalls weiter unten in diesem Abschnitt.

Zudem wird seit etwa April 2021 mein i-Phone sichtlich überwacht und manipuliert, und mein PC wurde mehrmals sogar gekapert, offenkundig ohne richterlichen Durchsuchungsbeschluss, und offenkundig mit dem Ziel, mich zu bedrohen, siehe Abschnitt Einschüchterungsversuche. Das deutet auf Mittäterschaft aus den Reihen der Frankfurter Polizei: Software, mit der man Geräte überwachen oder übernehmen kann, etwa die Pegasus-Spyware oder der Staatstrojaner, ist staatlichen Stellen vorbehalten. Fehlt es hier an einer Kontrolle der staatlichen User, wie bei den Abfragen an Hessischen Polizei-Computern in zeitlichem Zusammenhang zu NSU 2.0-Drohmails überwiegend an prominente Frauen? Auf die Polizei Frankfurt deutet auch, dass Polizist K., Leiter Umweltschutz im Ordnungsamt, am 01.09.2021 einen fingierten Messtermin durch den Leiter des Umweltamts M.M. angebahnt hatte: Details unter dem Abschnitt zum Umweltamt Frankfurt. Am 25. Januar 2022 erstattete ich per Einschreiben (RR 9403 5412 5DE) deswegen Dienstaufsichtsbeschwerde bei dem Polizeipräsidenten Gerhard Bereswill. Ob sein Nachfolger antworten wird?

Die erste Anzeige wegen Körperverletzung machte ich am 23.09.2014 auf anwaltlichen Rat bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt (AZ 213 UJs 130728/14): Die Polizei sei fremdenfeindlich. Diese erste Anzeige wurde eingestellt, „weil ein Täter nicht ermittelt werden konnte. Weitere Nachforschungen versprechen zurzeit keinen Erfolg.“ (Broschüre S. 31)

Meine nächsten Anzeigen, am 16.04.2018 bei der Amtsanwaltschaft und am 11.07.2018 beim 5. Polizeirevier Frankfurts im Ostend wurden zusammen abgelehnt (213 UJ2 124443/18): Weil „zureichende tatsächliche Anhaltspunkte für eine verfolgbare Straftat“ fehlten. Der Ablehnungsbescheid enthielt eine damals typische Fehlverweisung: Ob es hier um „legal eingesetzte elektrische Alltagsgeräte“ ginge, gegen die ich womöglich hypersensibel sei. Der Hinweis auf Alltagsgeräte implizierte die Geltung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes. Die Unterstellung einer Hypersensibilität unterstellt ein individuelles Problem, mit dem die Polizei nicht umzugehen habe. Kann es wirklich sein, dass Polizisten das Bundes-Waffengesetz nicht kennen und nicht wissen, dass es Waffen gibt, die mit gerichteter Energie arbeiten? Kann es sein, dass sie sehenden Auges Verbrechensopfer zum Hausarzt schicken?

Anzeigen beim 14. Frankfurter Revier seit 2019 und Reaktionen der Amts- und Staatsanwaltschaft Frankfurt

Meine bislang sieben Anzeigen ab 2019 beim 14. Frankfurter Polizeirevier, für Frankfurt-Harheim zuständig, machte ich wegen schwerer Körperverletzung, Hausfriedensbruch, Diebstahl und Sachbeschädigung, zunächst nur gegen die mutmaßliche Haupttäterin B.M., danach auch gegen ihre mutmaßlichen Mittäterinnen A.L.-B. und C.R.. Details nachfolgend:

Die ersten beiden Anzeigen waren ohne Namensnennung (SPH/0624555/2020 vom 15.06.2020 und SPH/0930083/2020 vom 25.08.2020), in der nächsten Anzeige vom 16.01.2021 benannte ich erstmals die mutmaßliche Täterin B.M. sowie ihre sie mutmaßlich anstiftende Tochter M.M.. Ich bat um eine Gefährderansprache der mutmaßlichen Täter*innen. Aber stattdessen suchte mich der für den 14. Ortsbezirk zuständige Polizist A.W. am 04.03.2021 in meiner Wohnung auf, fragte mich lange aus, und unterstellte mir mehrmals wörtlich, verrückt zu sein. Selbst als er ging und ich ihm den Schaden an der Wohnungstür zeigte, fragte er mich unvermittelt nach Depressionen, von denen im Gespräch nicht die Rede gewesen war.

Im Licht der verschärften Angriffe und der geradezu demonstrativen digitalen Überwachung seit dem Besuch des Polizisten A.W. am 04.03.2021 gehe ich davon aus, dass ich schon während seines Besuchs angegriffen worden war, denn trotz des pandemiehalber weit geöffneten Fensters wurde mir während des etwa halbstündigen Gesprächs heiß und immer heißer, und nach dem Besuch erschrak ich über meinen hochroten Kopf im Spiegel. Am 19.07.2021 um kurz nach 10 Uhr erlebte ich in der Warteschlange vor dem Bürgeramt Frankfurt Nieder-Eschbach einen ähnlichen Angriff mit Hitzeempfindung, zudem wurde mein iPhone nachvollziehbar gehackt (siehe Einschüchterungsversuche). Die Warteschlange war entstanden, weil im Bürgeramt alle Drucker ausgefallen waren, sodass schließlich die Amtsgeschäfte ausgesetzt werden mussten. Die Drucker werden wahrscheinlich in einem WLAN-Netzwerk betrieben, das durch Infraschall oder Mikrowellen gestört werden kann. Und so ein Zufall: Montags zwischen 10 und 12 Uhr hat der Polizist A.W. in diesem Bürgeramt seine wöchentliche Sprechstunde.

Wegen der deutlichen Verschlechterung meiner Lage nach dem Besuch des Polizisten A.W. machte ich am 19.04.2021 eine vierte Anzeige gegen die Nachbarin B.M. wegen anhaltender schwerer Körperverletzung und digitalem Hausfriedensbruch und reichte Fotos der gezielten Mikrowellen-Belastung meiner Wohnung ein: Online-Aktenzeichen 1618852818301.

Als weiterhin keine Reaktion kam, rief ich am 22.04.2021 bei der Amtsanwaltschaft Frankfurt an. Oberamtsanwältin W. teilte mit, dass meine ersten 3 Anzeigen als erledigt archiviert worden waren: Ohne mich über diesen Ausgang zu informieren. Noch gravierender: In den der Amtsanwaltschaft übermittelten Unterlagen fehlt offenbar der Hinweis auf diesen Blog, auf dem die relevanten Infos und Belege versammelt sind. W. ließ sich den Link buchstabieren.

Am 10.05.2021 suchten mich drei Mitarbeiter des Ordnungsamts Frankfurt mittags auf, ohne Ankündigung, als sei ich Tatverdächtige, nicht Betroffene. Auch ihnen schien mein Blog samt Materialsammlung unbekannt: Sie hörten sich im Stehen eine Kurzfassung an und Herr S. schrieb sich danach den Link auf. Nach meinen Aufzeichnungen hatten am Vortag gleich 4 Polizeifahrzeuge in der Nähe der Siedlungsgemeinschaft geparkt: Für ein Vorgespräch?

Wegen meines Widerspruchs gegen die Ablehnung von Ermittlungen durch die Amtsanwaltschaft Frankfurt gingen meine ersten vier Anzeigen an die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt, die auffallend kurz nach meiner Klage-Rücknahme am 21.06.2021 meine Anzeigen in zwei Briefen vom 29.06.2021 und vom 01.07.2021 zurückwies, und zwar mit inhaltsleeren Floskeln: Trotz der am 24./25.06.2021 übersandten ärztlichen Befunde, die die Folgen der Infraschall-Belastung meiner Person nachweisen, und trotz der Fotos der gezielten Mikrowellen-Belastung in meiner Wohnung. Die Begriffe Infraschall und Mikrowellen fehlen auffällig in beiden Briefen. Meine Anzeigen wurden mithin umstandslos niedergeschlagen. Der vermutliche Grund: Deutsche Staatsanwaltschaften sind, anders als Richter, politisch weisungsgebunden: Obwohl das dem EU-Rechtsstaatlichkeitsprinzip widerspricht.

Auch auffällig: In beiden Briefen der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt trägt die mutmaßliche Täterin B.M. einen etwas anderen Vornamen als den, unter dem sie im Gemeinschaftlich-Wohnen-Projekt Hestia e.V. bekannt ist, von dem noch die Rede sein wird. Veränderte Vornamen gibt es auch bei anderen, die nach meinem Eindruck in dieser Siedlungsgemeinschaft mit dem kriminellen Netzwerk kooperieren.

Am 02.01.2022 reichte ich meine fünfte Anzeige gegen die mutmaßliche Haupttäterin B.M. ein, wegen erneuten Hausfriedensbruchs: Onlineaktenzeichen: 1641132553362. Und postwendend mit Schreiben vom 12.02.2022 lehnte die Amtsanwaltschaft die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens ab, es gebe „keine zureichenden tatsächlichen Anhaltspunkte für eine Straftat.“ Wie könnten die wohl aussehen?

Am 19.01.2022 zeigte ich endlich auch A.L.-B. an, und zwar wegen schwerer Körperverletzung durch Angriffe mit Infraschall. Seitdem ich auf dem Flur nächtigen muss, befinde ich mich oft auf den Fluren „ihrer“ Haushälfte und damit im Einzugsbereich ihrer Waffe(n). Online-Aktenzeichen 1642597713692. Versteht sich, dass auch diese Anzeige umstandslos niedergeschlagen wurde.

In der Nacht vom 14. auf den 15.03.2022 war offenkundig ich Gegenstand einer Anzeige geworden: Plötzlich standen zwei junge Polizisten am Fußende meiner Campingmatte, auf der ich im Hausflur des Erdgeschosses lagerte: Ich schlafe seit Anfang 2021 im Flur, weil das in meiner Wohnung wegen der dann stark gesteigerten Infraschall-Belastung nicht geht. Was ich da mache? Ob ich im Haus wohne? Eine Nachbarin habe sie wegen des nächtlichen Radiogedudels gerufen, ich müsse das abstellen. Das machte ich, obwohl auch in der nächtlichen Ruhephase Radio in Zimmerlautstärke erlaubt ist. Als ich Infraschall-Waffen erwähnte, lachte der Polizist: Die gäbe es nicht, er sei bei der Bundeswehr gewesen und müsse das wissen, schrieb sich zum Schluss aber den Bloglink auf. Die Polizistin könnte meinen Blog gekannt haben, jedenfalls hatte es an dem Tag ungewöhnlich viele Pageviews gegeben. Beide brachten einen Einwand gegen meine Viktimisierung vor, den zuvor die Schwestern B. und R.S. aus dem Hestia-Vorstand vorgebracht hatten: Ich als unbedeutende Person sei kein Ziel für kriminelle Angriffe mit Infraschall-Waffen. Als würden nicht gerade unbedeutende Menschen Opfer von Kriminellen. Auf ein Vorgespräch mit derjenigen, die nachts die Polizei gerufen hatte, könnte auch verweisen, dass mittags gegen 13 Uhr ein Polizei-Van mit dem Kennzeichen F oder WI-HP-5292 am Feldrand vor der Siedlungsgemeinschaft parkte, halb hinter Gebüsch verborgen, als ich Richtung Bonames radelte. Die beiden Polizisten waren jedenfalls tadellos freundlich: Sie wünschten mir noch eine gute Nacht auf meiner Campingmatte.

Am 17.03.2022 zeigte ich erstmals die Nachbarin C.R. mit Rufnamen S. wegen eines Infraschall-Angriffs auf ihrer Terrasse am 15.03.2022 an (Abschnitt zu Angriffen). Online-Aktenzeichen:1647524154862. Ermittlungen wurden natürlich abgelehnt.

In der Nacht vom 17. auf den 18.03.2022 bestellte ich meinerseits nachts die Polizei, weil die Nachbarin A.L.-B., eine der mutmaßlichen Täterinnen, mal wieder das Flurlicht vor ihrer Wohnungstür auf Dauerbetrieb gestellt hatte, sodass das Licht andauernd geräuschvoll an- und wieder ausging. Habe nicht auch ich Anspruch auf Nachtruhe? Nein, die drei Polizist*innen waren anderer Ansicht. Aber auch sie wünschten mir noch eine gute Nacht auf meiner Campingmatte. In der Nacht vom 21. auf den 22.03.2022 machte ich Handy-Videos des dauerhaft an- und ausgehenden Flurlichts vor der Wohnungstür von A.L.-B.: Ein weiteres Indiz für ihre Täterschaft, neben dem des stummen Hundes Luna.

Mit Schreiben vom 28.03.2022 (VNr. ST/0262031/2022) bekam ich eine weitere Bestätigung meiner Vermutung, dass ich kriminalisiert werden soll, anstatt von der Polizei den gebotenen Schutz zu erhalten. Der u.a. für Harheim zuständige Polizist A.W., der mich am 04.03.21 in meiner Wohnung aufgesucht und sich dabei Mühe gegeben hatte, mir eine psychische Erkrankung anzudichten, leitete die Anzeige des aus Polen stammenden Nachbarn J.K. weiter, ich hätte ihn angeblich Arschloch genannt. Er spricht schlecht Deutsch, hatte sich verhört, das Missverständnis konnte im Dreiergespräch aufgeklärt werden, sodass sich die Frage stellt, wer ihn dazu angestiftet hat, trotzdem Anzeige gegen mich zu erstatten.

Und was ist davon zu halten, dass Ordnungsamt / Stadtpolizei den sozialpsychiatrischen Dienst des Gesundheitsamtes aufgefordert hat, mir mit Schreiben vom 26.04.2022 ihre Hilfe anzubieten, obwohl die Polizei Frankfurt sehr wohl weiß, dass meine Probleme in ihrer Untätigkeit begründet sind?

Handlungsmöglichkeiten der Polizei

Da Infraschall-Waffen im Bundes-Waffengesetz erfasst wurden und ihre Auswirkungen inzwischen bekannt sind, sowohl durch die zahlreichen Betroffenen-Berichte im deutschsprachigen Raum, und im englischsprachigen Raum auch durch Medien-Berichte, wirft der Versuch der Frankfurter Polizei, Betroffene krimineller Gewalt mit Infraschall-Waffen weiterhin zu psychopathologisieren, die Frage nach dem Motiv für ein solches Vorgehen auf.

Wenn Verbrechensopfer ihre Wahrnehmungen schildern, und dazu möglicherweise auch noch auf mutmaßliche Täter*innen in ihrer Nachbarschaft verweisen können, dann sollte die Polizei im Sinne des Opferschutzes aktiv werden. Eine Gefährder-Ansprache wäre nach meinem Dafürhalten eine erste Maßnahme, um Täter*innen den staatlichen Willen zur Verfolgung von Straftaten mit Infraschall- oder Mikrowellen-Waffen zu vermitteln, denn der waffenförmige Missbrauch von Infraschall und Mikrowellen scheint bei Kriminellen inzwischen als Gewohnheitsrecht zu gelten. Es wäre möglich, dass weitere Straftaten daraufhin schon unterbleiben.

Behördlich beauftragte Messungen wären der nächste Schritt hin zur Justiziabilität von Straftaten. Falls Messungen das Vorkommen von Infraschall und/oder Mikrowellen anzeigen, sollten mutmaßliche Quellwohnungen durchsucht werden, um bewegliche Gegenstände oder Installationen auszuheben, mit denen Infraschall und/oder Mikrowellen abgestrahlt werden können. Da Waffen willkürlich an- und abgeschaltet werden können, müssten Vertuschungsversuche berücksichtigt werden.

Direkte Täterschaft könnte darüber hinaus wahrscheinlich am Stromverbrauch abgelesen werden, am Bankkonto und am Konsumverhalten. Auf Auftraggeber verweist eine evtl. erkennbare Motivation, etwa Vertreibung aus einer Wohnung oder Erlangung von Erkenntnissen über den waffenförmigen Einsatz mittels illegaler Menschenversuche. Ein besonders klares Indiz für kriminelle Aktivität ist die Fortsetzung der Traktierung in der jeweils neuen Wohnung.

Die Polizei Berlin könnte bei Ermittlungen helfen, denn sie untersucht laut Guardian vom 8. Oktober 2021 Angriffe auf US-Botschaftangehörige in Berlin mittels Infraschall-Waffen: „Germany investigates possible ‘sonic weapon attack’ against US embassy staff

/ Auf dem Rechtsweg grundgesetzlichen Schutz aufrufen?

Was können betroffene Bürger*innen unter den gegenwärtigen Umständen tun, um den grundgesetzlich garantierten Schutz der Unversehrtheit der Person und der Wohnung aufzurufen? Die Reaktionen von Anwälten auf meine Bitte um Rechtsbeistand lassen darauf schließen, dass sie die Regelungslücke kennen, sich die Finger daran aber nicht verbrennen wollen. Einer gab an, er sei „fachlich einschlägig“, aber weit jenseits der Möglichkeiten meiner Rechtsschutzversicherung. Einer behauptete, ich müsse erst beweisen, dass solche Waffen in Deutschland verkauft werden. Einer meinte, ich müsse erst ein Rechtsinteresse nachweisen. Mehrere erklärten, dass sie nicht verpflichtet seien, Mandate zu übernehmen.

Ich habe im Lauf der Jahre gefühlt Hunderte von Rechtsanwälten angefragt und einer sagte im Januar 2021 sogar zu, aber meine Begeisterung legte sich, als ich zwar eine hohe Kostennote als unangekündigte Vorauszahlung begleichen musste, der Anwalt danach aber weder schrieb noch telefonisch für mich erreichbar war. Am Ende bezahlte ich den vollen Anwaltsstundensatz für praktisch nichts, vom ersten Telefonat bis zur Anlegung einer Akte. Der unprofessionell wirkende Internetauftritt dieses Studio Legale in Stuttgart hätte mich normalerweise abgeschreckt, wäre mir der Anwalt nicht von einem Bonner Landesrechtler warm empfohlen worden.

Der letzte Anwalt des Frankfurter Anwaltsvereins, mit dem ich meine Situation besprach, wollte ebenfalls nicht für mich tätig werden und empfahl mir Marokko als neuen Wohnort. Aber er nannte den Hessischen Staatsgerichtshof als möglichen Adressaten für Klagen gegen Verantwortliche auf Landesebene. Also schrieb ich am 30. September 2020 auch an diese sehr geehrten Damen und Herren. Am 8. Oktober 2020 prompt die Antwort: Ich müsse den Instanzenweg einhalten, aber der Hessische Staatsgerichtshof nehme mein Schreiben zu den Akten.

/ 1. Klage vor dem Verwaltungsgericht Frankfurt

Am 30.11.2020 reichte ich beim Verwaltungsgericht Frankfurt Klage gegen das Land Hessen ein – ohne Anwalt. Meine Klage begründete ich damit, dass ich im Fokus eines kriminellen Netzwerks stehe, das meine Wohnungen mit tieffrequentem Schall und Mikrowellen unbewohnbar mache, dass ich wegen der Regelungslücke keinen staatlichen Schutz aufrufen konnte und deshalb zu 6 Umzügen seit 2014 gezwungen worden war. Die Ursache für die staatliche Untätigkeit sah ich in der nachweisbaren Nicht-Umsetzung des Bundes-Waffengesetzes in Hessen in Bezug auf Waffen, die mit Infraschall oder Mikrowellen munitioniert werden. Hätte das Verwaltungsgericht Frankfurt mich nicht darauf hinweisen müssen, dass es mir nicht helfen würde, das Land Hessen anzuklagen, wenn ich erreichen will, dass die kriminelle Belastung meiner jeweiligen Wohnung mit Infraschall und/oder Mikrowellen aufhört? Und es war schon damals dringend, wie ich in der Klageschrift deutlich mache??

Am 28.12.2020 reichte das Verwaltungsgericht Frankfurt meine Klage an das Verwaltungsgericht Wiesbaden weiter, Geschäftsnummer 6K2/21.WI.. Die mitgelieferte Einschätzung, dass es sich um eine auf Normenerlass gerichtete Leistungsklage handele, versuchte die hessische Waffenrechtsbehörde sogar auszuspielen, um meine Klage abzuweisen. Glücklicherweise warf ich nochmal einen Blick in die BMI-Mail vom 7.2.19 (Az: GI5-12007/1#1), wonach eine Rechtsnorm bereits existiere.

Der nächste Einwand aus dem Hessischen Innenministerium, es ginge um „Gegenstände“, die unter das Bundes-Immissionsgesetz fielen, den brachte die Vertreterin des Hessischen Innenministeriums noch zur mündlichen Verhandlung am 21.06.2021 vor dem Verwaltungsgericht Wiesbaden mit. Aber im anderthalbstündigen Gespräch kamen wir schließlich überein, dass der Waffenbegriff auch Gegenstände mit Prüfzeichen umfassen kann, soweit diese manipuliert und in böswilliger Absicht auf Menschen gerichtet werden, weil sie dann nicht dem Bundes-Immissionsschutzgesetz, sondern dem Bundes-Waffengesetz unterfallen. Außerdem verstand ich im Lauf des Gesprächs, dass die Umsetzung des Bundes-Waffengesetzes auf Landesebene nicht meine Baustelle ist. Für mich als Betroffene des waffenförmigen Missbrauchs von Infraschall und Mikrowellen geht es um ein Durchsetzungsproblem meines Schutzanspruchs bei der für mich zuständigen Stadt Frankfurt. Also zog ich meine Klage vor dem Verwaltungsgericht Wiesbaden zurück und folgte dem Rat des zuständigen Richters: Ich bat die Stadt Frankfurt um Infraschall-Messungen in meiner Wohnung.

/ Das Umweltamt Frankfurt fingiert eine Messung

Auf meine Anfragen 2014 und 2019 hatte das Umweltamt Frankfurt mitgeteilt, dass es nicht in der Lage sei, tieffrequenten Schall bzw. Infraschall zu messen. Am 28. Juni 2021 forderte ich das Umweltamt Frankfurt erstmals direkt zu einer Messung in meiner Wohnung auf, um die waffenförmige Belastung meiner Wohnung mit Infraschall zu dokumentieren: Auf gut Glück, denn wer in Frankfurt den Einsatz von Waffen durch Messungen erfasst, die mit gerichteter Energie munitioniert werden, weiß ich gar nicht. Anzunehmen, dass auch das nicht geregelt wurde.

Der Leiter des Umweltamtes M.M. lehnte per Brief vom 7. Juli 2021 eine Messung ab: Das Amt verfüge nicht über die notwendigen Messgeräte, und es gebe „auch keinen Grund für ein behördliches und steuerfinanziertes Messprogramm.“ Am 7. September 2021 um 10 Uhr kam M.M. dann aber doch zu einer unangekündigten Messung in meine Wohnung. Der Termin war durch einen Anruf des Polizisten K. zustande gekommen, seiner Selbstauskunft nach Leiter des Immissionsschutzes der Polizei. Er wolle sich zusammen mit dem Leiter des Umweltamtes M.M. bei mir „umsehen“. Von einer Messung war keine Rede gewesen. Zum Termin erschien dann ohne Absage nicht Herr K., sondern einer seiner Untergebenen, Herr B.

Kaum in der Wohnung, zog M.M. ein Handmessgerät aus dem Rucksack und fing an zu messen, obwohl ich protestierte. Ich brauchte zwar eine Messung und musste dafür sogar vor das Verwaltungsgericht Frankfurt ziehen, weil der gleiche Leiter des Umweltamts Frankfurt zuvor eine Messung abgelehnt hatte. Diese adhoc-Messung hatte offenkundig nur zum Ziel, meine damals im Raum stehende Untätigkeitsklage abzuwehren.

Für die These einer nur vorgetäuschten Messung sprechen noch weitere Faktoren: Der Termin der Messung war erschlichen worden, ein Vorgehen, das nur bei Vorliegen einer unlauteren Absicht Sinn macht. Im Ablehnungsbescheid des Umweltamtes hatte es geheißen, dass die erforderliche Messtechnik nicht vorliege, und das angewandte Messgerät sah nicht neu aus. Die Messung fand zu einer Tageszeit statt, in der typischerweise meine Wohnung kaum belastet ist und mithin kein Indiz für eine kriminelle Belastung hätte gefunden werden können.

Außerdem hatte ich 2014 drei Infraschall-Messungen in meinen Wohnungen erlebt, bei der koffergroße Kästen eingesetzt worden waren. Die beiden behördlichen Messungen hatten mitten in der Nacht stattgefunden, Strom abgedreht, Fenster geschlossen, Atem angehalten. M.M. dagegen maß mit einem Handmessgerät, während wir stritten, die Fenster offen, alle Stromverbraucher am Netz.

Ich wandte mich an den deutschen Vertriebspartner von Norsonic und erfuhr, dass auch Handmessgeräte für Hörschall wie der eingesetzte „Norsonic Precision Sound Analyzer Nor140“ Infraschall messen können, wenn sie dafür ausgerüstet werden, z.B. mit geeigneten Mikrofonen: Die nicht dem Mikrofon gleichen, das M.M. in meiner Wohnung verwendet hatte. Sound Analyzer bedeutet Messgerät für Hörschall. Infraschall wird meist mit Infrasound übersetzt.

Der sonderbare Besuch endete meinen Tagebuchaufzeichnungen zufolge bereits nach ca. 20 Minuten, in denen nach Aussage des Rechtsamts Frankfurt 4 Messungen mit Pausen durchgeführt worden sein sollen. Danach standen der Leiter des Umweltamtes und der Polizist aus dem Ordnungsamt noch etwa eine halbe Stunde an der nächsten Straßenecke und schäkerten miteinander. Offenbar hatten sie den nächsten Termin um 11 Uhr: in Harheim.

Weil diese fingierte Messung tatsächlich vor dem Verwaltungsgericht als Vollzug der angeforderten Infraschall-Messung ins Feld geführt und damit mein dringendes Anliegen hintertrieben wurde, den grundgesetzlich gebotenen Schutz der Unversehrtheit meiner Person und meiner Wohnung zu erhalten, reichte ich am 24.01.2022 Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Leiter des Umweltamtes M.M. ein. Die Frankfurter Umwelt-Dezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) nahm mit Brief vom 24.02.2022, auch im Namen des Frankfurter Oberbürgermeisters Peter Feldmann (SPD), zu meiner Überraschung M.M. jedoch in Schutz, und drohte mir sogar rechtliche Konsequenzen an, sollte ich ihn „herabsetzend“ bewerten. Das wirft aus meiner Sicht die Frage auf, ob M.M. im Auftrag der Umwelt-Dezernentin und des Oberbürgermeisters unterwegs war.

Messungen des Outputs von Infraschall- und Mikrowellen-Waffen

Weil für Waffen, die mit Infraschall oder Mikrowellen operieren, weder Grenzwerte gesetzt noch Messparameter definiert wurden, ist die Messung des Outputs dieser Waffen schwierig.

Die größte Schwierigkeit besteht wahrscheinlich darin, dass Waffen, anders als technische Anlagen zur zivilen Nutzung, nicht dauerhaft betrieben, sondern situativ getriggert werden. Die Erfassung der Anwendung solcher Waffen kann also nur durch mehrere möglichst diskret durchgeführte Messungen erfolgen. Darüber hinaus sind wegen des Fehlens von Grenzwerten Vergleichsmessungen in anderen, als unbelastet geltenden Wohnungen notwendig, um das Vorliegen einer kriminell hergestellten Belastung nachzuweisen. Ein weiteres Problem ist, dass bei Messungen von Infraschall in Innenräumen Messergebnisse nur mit großen Abweichungen reproduzierbar sind, die aber in Kauf genommen werden müssten.

Denn auch wenn Messungen ungenau und aufwendig sind: Nur gerichtsfeste behördlich veranlasste Messungen machen die Anwendung solcher Waffen justiziabel. Sie sind daher unumgänglich.

/ 2. Klage vor dem Verwaltungsgericht Frankfurt

Nachdem ich am 21.06.2021 meine Klage vor dem Verwaltungsgericht Wiesbaden zurückgezogen hatte, bat ich die Stadt Frankfurt erstmals offiziell per Einschreiben am 28.06.2021 um Messungen in meiner Wohnung, um die Anwendung von Infraschall-Waffen behördlich zu dokumentieren zu können.

Da nach drei Monaten Wartezeit keine seriösen Maßnahmen erfolgten, reichte ich am 29.09.2021 vor dem Verwaltungsgericht Frankfurt Untätigkeitsklage gegen die Stadt Frankfurt ein: Per Einwurf-Einschreiben, wie auch schon bei der ersten Klageerhebung. Dieses Schreiben ist nachweislich beim Verwaltungsgericht angekommen (RR 6077 1239 5DE), aber sonderbarerweise ging mein Brief im Gericht verloren und fand sich auch nicht wieder. Erst mein nächstes Einschreiben mit Kopie der Klageerhebung, diesmal mit Rückschein, ergab eine Geschäftsnummer (5 K 2907/21.F). Meine Klage wird jetzt auf den 15.10.2021 datiert, dem Eingangstag des zweiten Einschreibens.

In dieser erneuten Klageerhebung gehe ich auf die aus meiner Sicht vorgetäuschte Messung durch das Umweltamt Frankfurts ein, um den Versuch der Beklagten von vornherein von unterbinden, diese Messung als Beweis für eine Tätigkeit der Stadt Frankfurt vorzubringen. Vergeblich: In der Klageerwiderung des Rechtsamts der Stadt Frankfurt vom 9.11.2021 wird diese Messung tatsächlich ins Feld geführt. Und weil es eine Messung gegeben habe, solle meine Untätigkeitsklage abgewiesen und ich, das Opfer der staatlichen Regelungslücke, mit allen Kosten belastet werden. Auf den 5 Seiten aus dem Rechtsamt sind darüber hinaus so viele Falschaussagen versammelt, dass es den Anschein hat, das Gericht werde nicht ernst genommen oder der Ausgang der Klage stehe von vornherein fest, ganz egal, was die Beteiligten vorbringen.

Auch alle weiteren Schreiben aus dem Frankfurter Rechtsamt lassen die Absicht erkennen, mein Messersuchen abzuwehren, vor allem durch die dauernd wiederholte, aber unbelegte Behauptung, das beim erschlichenen Messtermin verwandte Messgerät habe Infraschall messen können: Obwohl ich zwei Mails des Deutschland-Vertreters des Messgeräte-Herstellers vorlege, die das Gegenteil besagen. Auf Missachtung des Gerichts verweist auch die Widersprüchlichkeit der Behauptungen. Beispielsweise im Schreiben vom 9.11.2021, dass eine Auswertung der erschlichenen Messung vom 26.10.2021 stattgefunden habe, und im Schreiben vom 26.11.2021, dass keine Auswertung stattgefunden habe.

Weil meine Wohnsituation stetig schwieriger wird, stelle ich am 13.12.2021 einen Eilantrag, ich habs ja eilig. Der Berichterstatter klärt mich auf, dass ein Parallelverfahren nur extra kostet und nix bringt, was ich nicht wusste. Also ziehe ich den Eilantrag zurück und bitte um baldigen Gerichtstermin. Leider wird der aber weiterhin nicht eingeräumt. Stattdessen kommt im Schreiben des Rechtsamts vom 11.01.2022 auch noch Hohn dazu: Es ist plötzlich die Rede von elektromagnetischen Wellen und von Mikrowellen-Geräten in benachbarten Küchen, worum es in meiner Klageerhebung nicht geht, und „eine waffenförmige Belastung von Wohnungen“ ist in Anführungen, als sei so etwas von vornherein ausgeschlossen.

Die Abwehrabsicht so deutlich vor Augen, erhebe ich nach anwaltlicher Rücksprache Dienstaufsichtsbeschwerde: Per Einschreiben vom 24.01.2022 an den OB Peter Feldmann gegen die Vertreterin des Rechtsamts der Stadt Frankfurt und an die Umweltdezernentin Rosemarie Heilig gegen den Leiter des Umweltamtes, der die untaugliche Messung in meiner Wohnung durchgeführt hatte. Rosemarie Heilig antwortet, auch im Namen des OBs, mit Brief vom 24.02.2022: Meine Dienstaufsichtsbeschwerden werden sonderbarerweise erst nach Abschluss meiner laufenden Klage geprüft. Und mir werden rechtliche Schritte angedroht, sollte ich weiter „herabsetzende Bewertungen“ über Mitarbeiter der Stadtverwaltung veröffentlichen. Eigentlich hatte ich erwartet, dass Verstöße gegen rechtskonformes Verhalten bei Bediensteten der Stadt umgehend geahndet und nicht, dass diese in Schutz genommen werden. War die fingierte Messung also eine Idee der Umweltdezernentin und/oder des Oberbürgermeisters? Wenn ja: Welches Interesse könnte im Magistrat bestehen, die Menschen-Versuchsstation in Frankfurt Harheim, dem Wohnort des OBs, zu schützen, anstatt sie schnellstens zu schließen?

Grundsätzlich stellt sich mir immer dringender die Frage, weshalb mir nicht geholfen wird, obwohl ich inzwischen nachweislich in einer Notlage bin, weshalb ich klagen muss, um den grundgesetzlichen Schutz der Unversehrtheit der Person und der Wohnung zu erlangen, und weshalb ich überhaupt als menschlicher Rammbock zur Dekonstruktion der staatlich geschaffenen Regelungslücke herhalten muss, ausgerechnet ich, Rentnerin mit alters- und geschlechtstypisch kleinem Einkommen und dank der Regelungslücke geschrumpften Ressourcen. Der Fall ist doch klar: Diese Waffen existieren, sie sind sogar im Bundes-Waffengesetz registriert, wurden aber nicht reguliert und werden deshalb von Kriminellen genutzt. Und das Grundgesetz gilt auch noch. Oder schon nicht mehr und ich hab’s bloß noch nicht gemerkt?

/ Das Amtsgericht Frankfurt will meine „Betreuung“ durchsetzen

Nachdem meine Dienstaufsichtsbeschwerden wegen der Verschleppung meiner Klage vor dem Verwaltungsgericht Frankfurt ungehört verhallt waren, leitete mir das Amtsgericht Frankfurt mit Schreiben vom 24.03.2022 einen Betreuungsantrag meiner Schweinfurter Schwester vom 17.03.2022 zu, sogar im Original (Aktenzeichen 41 XVII 977/22 DES). Der Zeitpunkt dieses Antrags läst den Schluss zu, dass meine Schwester dazu aufgefordert worden war. Denn S.L. gibt im Antrag an, dass ich den Kontakt 2019 abgebrochen hätte, kann also gar nicht beurteilen, ob ich erkrankt bin und daher nicht mehr in der Lage, „einen freien Willen zu bilden“: Ihre Behauptungen sind tatsächlich grob fehlerhaft bis falsch (Abschnitt zum sozialen Nahfeld).

Im Antrag steht darüber hinaus ein Satz, der auf das Motiv verweist: „Sie scheint wegen des Themas bereits vor mehreren Gerichten zu klagen und hat bereits mehrere Politiker, u.a. auch Hr. Bouffier, diesbezüglich angeschrieben.“ Da in aller Regel Menschen, die Klage einreichen oder einen Politiker anschreiben, nicht als potentielle Betreuungsfälle gelten, liegt eine Verbindung zu meiner Klage gegen die Stadt Frankfurt auf der Hand. Wenn ich unter Betreuung gestellt werden könnte, wäre meine Klage erledigt und ein Präzedenz-Urteil vermieden. Die Erwähnung des Hessischen Ministerpräsidenten Bouffier könnte dabei als Spur gelesen werden, womöglich sogar als Appell. Ich habe auf Landesebene mehrere Amtsträger angeschrieben: Weshalb wird Bouffier herausgehoben, in dessen Amtszeit als Hessischer Innenminister die Psychiatrisierung der Hessischen Finanzbeamten fällt, die im Rahmen eines Commerzbank-Steuerskandals auf die CDU-Schwarzgeldkonten gestoßen waren, die z.T. auch noch als „jüdische Vermächtnisse“ ausgewiesen worden waren? Stehen die Menschenversuche in Frankfurt Harheim womöglich unter dem Schutz des Hessischen Ministerpräsidenten? Das würde vieles erklären.

Ich widerspreche dem Amtsgericht Frankfurt gegenüber, auch unter Verweis auf diesen Blog, per Schreiben vom 31.03.2022. Trotzdem schaltet das Amtsgericht erstaunlich zügig die Frankfurter Betreuungsbehörde ein: Mein Einschreiben (RT 0226 2382 4DE) wurde am 05.04.2022 eingeliefert und die Betreuungsbehörde im Rathaus für Senioren fordert mich mit Schreiben vom 07.04.2022 auf, einen kurzfristigen Termin in „Ihrer Betreuungsangelegenheit“ zu vereinbaren. Ich widerspreche mit Brief vom 12.04.2022 nochmals, unter Berufung auf § 1896 (1a) BGB: „Gegen den freien Willen des Volljährigen darf ein Betreuer nicht bestellt werden.“

Aber das Amtsgericht Frankfurt lässt sonderbarerweise nicht locker: Mit Schreiben vom 14.04.2022 wird mir eine weitere Stellungnahme von S.L.vom 07.12(!).2022  zugeleitet, in der sie angibt, meine Betreuung übernehmen zu wollen, eine Aussage, die offenbar auf entsprechende Anfrage des Amtsgerichts beruht. Da ich meine Weigerung nun mehrfach ausgedrückt habe, schlägt S.L. vor, einen Notfall vorzutäuschen, unter Umgehung der üblichen Hindernisse, die Bürgerrechte schützen sollen: „Tatsächlich würde ich mir wünschen, dass ein Notarzt Gefahr für Leib und Leben diagnostiziert und sie einweist, bevor ein Unglück geschieht.“ Dieser Vorschlag muss eine Idee ihres Mannes sein, der bis zur Verrentung als DRK-Notarzt unterwegs war. Ich habe trotzdem sie am 30.04.2022 beim Amtsgericht Schweinfurt und dann ein weiteres Mal bei der Staatsanwaltschaft Schweinfurt wegen Verleumdung angezeigt (Abschnitt Kommodifizierung…) Wird dennoch demnächst ein Notarztwagen mit quietschenden Reifen auf den Hof fahren und mich gegen meinen Willen in eine Psychiatrie abschleppen? Weshalb muss eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Frankfurt auf mein Verlangen nach einer Infraschall-Messung mit so offenkundig ungesetzlichen Mitteln verhindert werden?

Am 11.05.2022 meldet sich die Betreuungsbehörde ein weiteres Mal und bietet sogar einen Hausbesuch an, worauf ich anrufe und mich über die fortwährende Belästigung beschwere. Die Sachbearbeiterin gibt an, meine anhaltende Weigerung dem Amtsgericht weiterzugeben. Ob das nun reichen wird?

/ Folgen der Regelungslücke für Betroffene

Weil der Staat Betroffene von Infraschall-Kriminalität nicht schützt, lebe ich seit spätestens 2014 in einem rechtsfreien Raum, mitten in Deutschland, vor allem in meiner Wohnung, aber nicht nur da. Immerhin: Ich lebe noch. Am liebsten bin ich nicht in meiner Wohnung, aber das geht nicht immer. Wenn ich in der Wohnung bin, bin ich damit beschäftigt, der folterähnlichen Dauerbelastung aus dem Weg zu gehen bzw. Gegenschall zu erzeugen. Meine Nächte verbringe ich seit Anfang 2021 überwiegend auf den Fluren meines Wohnhauses, dauernd auf der Flucht vor den Angriffen durch eine Mehrzahl an Täter*innen, als einzige Gegenwehr das Radiogedudel in der Wohnung.

Wenn ich meine Wohnung verlasse, sperre ich alles weg und zu, und schalte meine Überwachungskameras ein, um das Eindringen der Täter*innen zu dokumentieren oder das zumindest zu versuchen: Hausfriedensbruch gehört zu deren Einschüchterungsmethoden. Sie hinterlassen Blutflecken, beschädigen Sachen, stehlen, und wer weiß, was sie tun, wenn sie keine Kennung hinterlassen (Abschnitt Einschüchterungsversuche). Am meisten Angst habe ich, weil die Täter*innen in den angrenzenden Wohnungen bewaffnet sind, mich durch Mauern hindurch angreifen und mich in Zeitlupe oder auch binnen Sekunden krank machen oder töten können, und sei es nur aus Versehen.

Konkrete Folgen der staatlichen Weigerung, mich vor dem kriminellen Missbrauch von Infraschall-Waffen zu schützen: Sechs Umzüge, von Frankfurt nach Schweinfurt und zurück, Verlust meiner Ersparnisse, Ausplünderung durch mein soziales Nahfeld, keine weitere Berufstätigkeit, weil ich mit dem Überlebenskampf in der Regelungslücke mehr als ausgelastet war. Um Hilfe zu bekommen, habe ich seit 2014 hunderte von Appellen an Politiker, Ämter und Behörden gerichtet: Vergeblich, trotz der Bedrohung meiner körperlichen Unversehrtheit und meines Lebens, trotz der Aufhebung der Unversehrtheit meiner Wohnung auf bisher unbekannte Weise. Die Erfüllung der staatlichen Schutzpflicht muss ich jetzt sogar einzuklagen versuchen, und das wurde auch erst möglich, weil ich 2019 das Informationsfreiheitsgesetz und 2020 das Bundes-Waffengesetz entdeckte.

Dass ich als Opfer krimineller Gewalt mit Infraschall-Waffen bis 2020 mit dem Bundes-Immissionsschutzgesetz abgefertigt wurde, das mit hoher Wahrscheinlichkeit für die Entstehung der Regelungslücke ursächlich ist, ist dabei bemerkenswert zynisch, weil diese Fehlverweisung zur Folge hat, dass Betroffene Kriminellen schutzlos ausgeliefert werden. Weil aber die Polizei bis heute für Betroffene nichts tut, verlieren sie ihre Bürger- und Menschenrechte, sie können wie Ungeziefer aus ihren Wohnungen vertrieben, krank gemacht, ausgeplündert und sogar straflos getötet werden, denn mit konventionellen medizinischen Untersuchungsmethoden sind Morde mit Infraschall und/oder Mikrowellen kaum nachweisbar. Dass Betroffene von Täter*innen auch noch für potentielle Sklaven gehalten werden, denen weitere Zusatznutzen abgepresst werden können, entnehme ich der auffälligen Häufung von unmotivierten Dienstanforderungen, der ich seit etwa 2009 ausgesetzt bin, und in meinem gegenwärtigen Wohnumfeld auch andere.

Darüber hinaus wurden Opfer krimineller Gewalt mittels Infraschall- oder Mikrowellen-Waffen bislang in Kooperation mit der Gesundheitsindustrie auch noch mit Psychiatrisierung bedroht. Wer sich darauf einlässt oder sich einlassen muss, wird damit delegitimiert und mundtot gemacht. In der Psychiatrie, einer rechtlichen Grauzone, sind Betroffene zudem der Fortsetzung einer Traktierung mit Infraschall- oder Mikrowellen-Waffen noch wehrloser ausgeliefert als in ihren Wohnungen. Der offenbar erwünschte Effekt: Es entstehen keine Selbsthilfegruppen oder sonstigen Interessenvertretungen von Opfern dieser neuartigen Kriminalität.

Die langjährige Existenz einer ganzen Branche zur Abschirmung von Mikrowellen und die vielen anonymen Betroffenenberichte aus dem deutschsprachigen Raum, die seit bald 20 Jahren im Internet kursieren, verweisen auf eine große Anzahl an Opfern dieser Regelungslücke (Broschüre S. 21ff). Die verwendeten Pseudonyme und die sprachliche Ausdrucksweise lassen den Schluss zu, dass vorwiegend Autochthone von dieser Regelungslücke betroffen sind. F.B. aus Stuttgart, Aktivist und vermutlich ebenfalls ein Opfer der Regelungslücke, berichtete 2014, dass die meisten abtauchten (ins Ausland?) und manche auch Selbstmord begehen (Broschüre S. 21f).

/ Kommodifizierung durch mein soziales Nahfeld

Ich bin nach jahrelangen Zweifeln seit 2019 leider sicher, dass meine Schweinfurter Verwandtschaft mich 2008 oder 2009, als ich Single wurde, in den Fokus eines Netzwerks an Kriminellen im Gesundheitsbereich geschoben und dass meine Kastellauner Verwandtschaft daran mitgewirkt hat.

Ermöglicht wurde meine Kommodifizierung durch die Existenz der Regelungslücke, den Rechtsruck in Deutschland und die wirtschaftliche Abhängigkeit meiner Schwestern von ihren Ehemännern. Sie hatten zwei miteinander befreundete Mediziner geheiratet, die im Frankfurter Nordwest-Krankenhaus ihre berufliche Laufbahn begannen, Dr. G.L. wurde Chirurg und H.S. Orthopäde. Die eine Schwester bekam sechs, die andere fünf Kinder. Beide schlossen sich später Organisationen an, die die Unterordnung unter den bzw. ihren Mann befördern: S.S. ist langjähriges Mitglied bei den Zeugen Jehovas in Kastellaun, S.L. langjähriges Mitglied bei der CSU in Schweinfurt, wo sie im Lauf des Jahres 2014 überraschend ein Bürgermeisteramt übernahm.

Dass es meine engsten Angehörigen waren, die mich in diese Lage versetzt haben, stellt für sie einen besonderen Schutz dar, denn sie sind die Personengruppe, der ich und mein Umfeld dieses Handeln am wenigsten zuschreiben würden. Meine engsten Angehörigen hatten darüber hinaus einen privilegierten Zugang zu meinen Sozialkontakten, bei denen sie Zweifel an meiner Zurechnungsfähigkeit streuen, meine Recherchen unglaubwürdig machen und mich sozial isolieren konnten.

S. und G.L., Schweinfurt
Mit meiner Schweinfurter Schwester und ihrer Familie war ich über 30 Jahre lang eng verbunden gewesen: Ich war Patin des ersten Kindes, bei den meisten Familienfeiern und mehrmals auch im Urlaub dabei. Ab etwa 2008, nach der Trennung von meinem letzten Lebenspartner, veränderte sich unser Verhältnis auf für mich unverständliche Weise. Erst 2019 konnte ich die zunehmenden Abwendungsgesten einordnen und mir eingestehen, was mein Bauchgefühl mir schon lange vorher gesagt hatte: Dass sie mich einem kriminellen Netzwerk im Gesundheitsbereich überantwortet hatten. Weil ich ab 2014 immer wieder umziehen musste, um der Tortur in meinen jeweiligen Wohnungen zu entgehen, schenkte ich der Schweinfurter Familie den wertvolleren Teil meiner Habe und verzichtete 2017 auf meinen Anteil am Schmuck aus dem Nachlass unserer Mutter zugunsten der Kinder meiner beiden Schwestern, die mir immer sehr am Herzen gelegen hatten, weil ich keinen eigenen Kinder habe.

Nach mehreren Jahren unverständlicher Ausgrenzung kam zu meinem 60sten Geburtstag 2012 nicht mal eine Karte, was mich nicht besonders überraschte. Überraschend fand ich, dass die Schweinfurter 2013/14 dennoch eine der Nichten für über ein halbes Jahr in meiner 2-Zimmer-Wohnung in Frankfurt unterbringen wollten. Ich war nicht einverstanden und äußerte das auch. Aber Februar 2014, pünktlich zu Beginn der entsprechenden Ausbildungsphase der Nichte M.L., wurde ich mit Infraschall aus meiner Wohnung vertrieben. In dieser Zeit wurde mein damaliger Blog, auf dem ich die Vertreibungserfahrungen thematisierte, intensiv von der Universität Erlangen aus beobachtet, an der diese Nichte Jura studierte (Broschüre S. 21), und 2019 wurde der aktuelle Blog von der Commerzbank Frankfurt aus oft aufgerufen, wo sie zu der Zeit arbeitete.

Die Stärke der Infraschall-Belastung verweist darauf, dass es eine vorhergehende Belastung gegeben haben muss, die aber so schwach war, dass ich sie nicht bemerkt hatte, und auch zu schwach, um mich zuverlässig aus meiner Wohnung zu vertreiben. Für eine bereits bestehende Belastungssituation sprechen in der Rückschau körperliche Symptome und Sinneswahrnehmungen aus der Zeit vor 2014, die inzwischen mehrfach wieder aufgetreten sind, beispielweise die Asthma-Diagnosen. Die Stärke der Dosierung könnte den unabsichtlichen Tod des damaligen Nachbarn ausgelöst haben, der anders als ich in seiner Wohnung geblieben war.

Ich wurde also obdachlos gemacht und musste bei anderen Leuten unterkriechen (Broschüre S. 4), während meine Nichte, ihr damaliger Freund und jetziger Ehemann, mein Schwager, weitere Nichten und Neffen, und sogar ein Schweinfurter Handwerker meine Wohnung bewohnten – ohne Beschwerden. Das fand ich sonderbar, aber zu der Zeit konnte ich mich noch nicht gegen die Unterstellung wehren, ich hätte eine besondere Sorte psychischer Störung, denn ich hatte noch keine Ahnung von Waffen, die mit gerichteter Energie munitioniert werden, lautlos sind, durch Mauern hindurch auf einzelne Personen gerichtet und an- und ausgestellt werden können. Als ich aber anfing Umzugskisten in die Wohnung zu tragen, war die Belastung plötzlich verschwunden (Broschüre S. 5), was mir bestätigte, dass nicht ich unter einer psychischen Störung litt, sondern dass Kriminelle meine Wohnung präpariert hatten. Ich vermutete die Nachbarn, die mich schon 2013 drastisch gemobbt hatten, nach heutigem Wissen, um die Beschallung zu kaschieren, und hätte es damals für ausgeschlossen gehalten, dass meine engsten Angehörigen mich aus meiner eigenen Wohnung vertreiben würden, auch wenn ich es befremdlich fand, dass meine Nichte in der Phase des Packens nach Bad Homburg ins Haus von Dr. B.G. und seiner Familie zog, enge Freunde der Schweinfurter Verwandten, anstatt mir wie versprochen zu helfen.

Ende 2014 zog ich nach Schweinfurt, weil ich auf die Unterstützung meiner Schweinfurter Verwandtschaft hoffte, auffallend vergeblich. Meine Schwester vermied den Kontakt zu mir und machte insbesondere kein Angebot, mich in ihrem 3stöckigen Haus unterzubringen, in dem sie fremde Menschen über Monate und Jahre beherbergt hatte, und dies, obwohl ihre Familie meine Wohnung in Frankfurt so brachial in Besitz genommen hatte, dass ich sie aufgeben musste. Stattdessen deutete sie immer öfter auf die Psychiatrie und nötigte mich, eine Psychiaterin aus ihrem Umfeld aufzusuchen (Broschüre S. 16). Ich ließ mich um des lieben Friedens willen darauf ein und lernte eine sehr freundliche Frau kennen, die mir im Rahmen ihrer Möglichkeiten half. Meine Schwester hatte offenbar darauf gebaut, dass ich für psychisch krank erklärt und sie das Bestimmungsrecht über mich erhalten würde: Die Psychiatrie-Drohung ist die Arbeitsbasis des kriminellen Netzwerks in der Gesundheitsindustrie. Noch bei unserem letzten Treffen Ende Oktober 2020 fragte sie anzüglich nach meinem psychischen Befinden, obwohl sie wusste, dass der kriminelle Missbrauch von Infraschall und Mikrowellen ursächlich für meine Lage war.

Für dieses Wissen gibt es Indizien: Als ich Anfang 2016 meine Absicht bekannt gab, nach Frankfurt zurückzukehren, beschwor mich meine Schwester zu bleiben, obwohl sie mich während meines Aufenthalts in Schweinfurt möglichst auf Abstand gehalten hatte: Mein Wegzug bedeutete, dass die in meiner damaligen Wohnung installierte Beschallungsanlage hinfällig werden würde. Für diese These sprechen sowohl ein heftiger Angriff durch die verprellten Täter*innen, während ich packte (Broschüre S. 17 und Abschnitt zu Angriffen), wie auch die Tatsache, dass es mehrere Monate dauerte, bis mich die Infraschall-Belastung in meiner nächsten Wohnung in der Seniorenwohnanlage im Frankfurter Ostend wieder einholte.

Im März 2016 rief ich Dr. R. M. an, weil sein Blog mikrowellenterror.de darauf deutete, dass er in einer ähnlichen Lage war wie ich. Meine Stimme käme ihm bekannt vor, sagte er gleich zu Beginn des Gesprächs: Meine Schwester S.L. und ich haben sehr ähnliche Stimmen. Meinen Tagebuch-Aufzeichnungen nach hatte ich der Nichte M. L. von meiner Absicht erzählt, Dr. R. M. anzurufen, und offenbar rief meine Schwester kurz vor mir an, anders wäre ihm meine Stimme nicht bekannt vorgekommen. 2019 gab nach meinen Aufzeichnungen meine Schwester sogar zu, ihm angerufen zu haben. Sie muss ihn bedroht haben, denn Dr. M. reagierte bei meinem zweiten Anruf auffallend zugeknöpft (Broschüre S. 26f). Dr. R. M. ist Experte für Mikrowellen-Waffen und behauptet schon seit vielen Jahren unwidersprochen, dass Siemens Erlangen mittels Menschenversuchen diese Waffen entwickelt habe.

Weitere Hinweise auf die kriminelle Verstrickung meiner Schwester sind die vielen Aufforderungen ab 2009 zu kostenlosen Diensten für ihre diversen konfusen Projekte, ihre Forderung, damals bereits Bürgermeisterin, ich dürfe mich wegen meiner Situation nicht an die Polizei wenden, sondern müsse eben woanders hinziehen. Auch die Tatsache, dass sie meine Kontakte erkennbar bewirtschaftete, indiziert Verstrickung. Selbst Schwester C. aus der Communität, in der ich seit 2014 regelmäßig untergekommen war, fing 2019 an zu fragen, ob ich mir meine Notlage nicht einbildete, und eine eher abwegige Spekulation über die Ursache für meine Lage, die ich nur ihr anvertraut hatte, wurde von S.L. anlasslos bei einem Treffen am 10.8.2019 aufgegriffen.

Dass die Schweinfurter Familie ursächlich für meine Notlage ist, belegt auch die Beobachtung dieses Blogs durch die Domain Lipperhey.com während eines Prozesses 2019/20 wegen der Kautionsrückforderung für ein Untermietzimmer (AZ 33 C 2161/19 (93)) (Abschnitt zu Ausweichquartieren). Ein Teil des Doppelnamens gehört mit einer Minimalabweichung nach Schweinfurt, der andere zur Frankfurter Zimmervermieterin.

Hat meine Schweinfurter Schwester meine Lage getriggert? Dafür könnte sprechen, dass sie möglicherweise eifersüchtig darauf war, dass ich eine bei ihren Kindern beliebte Tante war. Vier von ihnen beklagten nach meinen Aufzeichnungen überdies unabhängig voneinander, dass sie fürchteten, ihre Mutter sei verrückt geworden, wobei keines der Kinder angab, warum sie das fürchteten. Da sie mir ihre Befürchtung mitteilten (und ich sie regelmäßig zurückwies) könnte es sein, dass ich gewarnt werden sollte. Gegen die Annahme einer Initiative meiner Schwester spricht u.a. ein Telefonat Ende 2014, als sie plötzlich ins Telefon weinte, wir seien doch Schwestern! Wahrscheinlicher ist, dass sie bei diesem kriminellen Projekt im Tausch für das Amt der Bürgermeisterin und die Abwendung einer drohenden Scheidung mitgemacht hat. Ihr Mann Dr. G.L. hat meine Schwester seit Beginn der mittlerweile 40jährigen Ehe vor mir und den sechs Kindern immer wieder sehr respektlos behandelt, was Auswirkungen auf ihre Rolle in der Familie und auch auf ihr Selbstbild gehabt haben muss.

In welchem Ausmaß sich meine Schwester ihrem Mann unterordnet, zeigt ein Vorfall 2017 während eines Besuches der beiden im Pflegeheim in Kastellaun, in dem unsere Mutter lag. Dr. G.L., nicht der behandelnde Arzt, wechselte ohne Rücksprache mit dem Pflegepersonal den Verband der Mutter zur Begutachtung einer Wunde. Während er den Verband abnahm, wimmerte unsere Mutter vor Schmerzen, denn sie hatte die unter normalen Umständen üblichen Schmerzmittel nicht erhalten. Nach diesem Verbandswechsel musste die Schmerzmittelgabe so erhöht werden, dass sie drei Tage später starb. Meine Schwester, die bei dem Verbandswechsel anwesend war, fiel ihm dabei nicht in den Arm, obwohl es um die eigene Mutter ging. Also war sie auch kaum in der Lage, mich vor den kriminellen Plänen ihres Mannes zu schützen. Ein Ausweis für ihre Anpassung an den Rechtsruck und wohl auch für ihre Verwirrung ist ihr „skurriler Auftritt“ zur Eröffnung des AfD-Büros in Schweinfurt, so der Focus vom 1.5.2019: CSU-Bürgermeisterin gratulierte AfD-Abgeordnetem. Dabei ist weniger skurril, dass ein CSU-Mitglied einem AfD-Abgeordneten gratuliert, sondern dass das eine Person mit Migrationshintergrund tut.

Ein besonders starkes Indiz für die Urheberschaft der Schweinfurter Familie an meiner Situation ist, dass meine Schwester am 17.03.2022 beim Amtsgericht Frankfurt einen Antrag auf Betreuung meiner Person gestellt hat (Abschnitt Amtsgericht). In diesem Antrag wird behauptet, ich hätte 2019 den Kontakt abgebrochen, tatsächlich gab es 2020 noch ein kurzes Treffen. Demzufolge können jedenfalls die drastischen Details des Antrags nur aus meiner gegenwärtigen Wohnumgebung stammen, wo u.a. die kriminell verstrickten Nachbar*innen ein großes Interesse daran haben, mich kaltzustellen. Das verweist darauf, dass es eine direkte Verbindung zwischen beiden Parteien gibt, die wahrscheinlich schon vor meinem Einzug im September 2019 bestand, da meine Schwester S.L. im Juli 2019 den sonderbaren Vorschlag gemacht hatte, mit mir an meinem neuen Wohnort zu übernachten, im Harheimer Hof, in dem u.a. der Leiter des Solgarden-Bautrupps übernachtete – wahrscheinlich, um eine bereits bestehende Verbindung dem Schein nach zu begründen.

Das Amtsgericht Frankfurt leitete mir danach noch eine Stellungnahme meiner Schwester vom 17.04.2022 weiter, in der sie sogar anregt, mich mit Hilfe eines Notarzt-Einsatzes unter Umgehung der üblichen Prozeduren in die Psychiatrie zu verbringen (Abschnitt Amtsgericht). Wegen der Verleumdungen in dieser Stellungnahme habe ich sie am 30.04.2022 beim Amtsgericht Schweinfurt angezeigt, obwohl ich davon ausgehe, dass die Idee von ihrem Mann Dr. G. L. stammt, der bis zur Verrentung nebenberuflich beim DRK Schweinfurt Notarztdienste ableistete. Einer langjährigen 2. Bürgermeisterin mit CSU-Parteibuch kann wahrscheinlich nichts passieren: Die Geschäftsgrundlage des kriminellen Treibens. Tatsächlich ließ mich der Leiter des Amtsgerichts Schweinfurt mehrere Tage später wissen, dass die Staatsanwaltschaft Schweinfurt zuständig ist, der gegenüber ich meine Anzeige wiederholte. Staatsanwaltschaften sind den jeweiligen Justizminister*innen gegenüber weisungsgebunden, und der gegenwärtige hat ebenfalls ein CSU-Parteibuch.

Erschreckend an diesem Betreuungsantrag ist außerdem, dass die Behauptungen in der Zeit des Nationalsozialismus zu meiner Ermordung hätten führen können, und dass das kriminelle Netzwerk in der Gesundheitsindustrie offenkundig auf dieses Drohmittel baut. Heute ist die Rechtslage ein wenig anders, und die Sensibilität für Missbrauch gestiegen, aber wohl erst seit kurzem, anders hätte es beispielsweise den Fall Gustl Mollath nicht gegeben, oder die kurzzeitige Psychiatrisierung von Dr. R. M., beides Fälle, die in Bayern spielten. In der Nazi-Zeit arbeitete die Chirurgie Schweinfurt mit der berüchtigten Psychiatrie Werneck eng zusammen. Eine der Zeichnungen des dort ermordeten Wilhelm Werner verweist im Untertitel auf „Doktor Hans Weinzierl“, von 1920 bis 1945 Chefarzt der Schweinfurter Chirurgie (erfasst, verfolgt, vernichtet, 2014, S. 15). Dass die Nazizeit in Schweinfurt noch nicht aufgearbeitet ist, belegt die Existenz einer Hans-Weinzierl-Straße. Mein Schweinfurter Schwager Dr. G. L. ist Chirurg, ebenso wie sein Vater vor ihm. Und mein Schwager ist seit den Sarrazin-Hetzschriften deutlich nach rechts gerutscht, kenntlich an seinen immer fremden- und frauenfeindlicheren Bemerkungen, die er früher nicht gemacht hätte. Nach einem Hinweis aus seiner Familie soll er sogar unter die Reichsbürger gegangen sein.

Für seine Rolle in meiner Lage öffnete mir erst die Vertreibung aus dem Gästebett der inzwischen in Frankfurt lebenden Nichte E.L. im August 2019 die Augen. Denn nach seinem Besuch in der Wohnung gab es mitten in der Nacht eine heftige Belastung, die es das halbe Jahr zuvor bei meinen Gastspielen nicht gegeben hatte. Meine Nichte war nicht da, aber ihr Wohnzimmer war auf sonderbare Weise hergerichtet, PC an, Dauerschleife mit sinistren bläulichen Bildern an der Wand, neben dem Rechner ein Stapel Fotos, die ich der Nichte gegeben hatte, aufgeblättert bei einem Foto von mir: Offenbar die Parodie meiner Beschreibung von Täterwohnungen mit bläulicher Beleuchtung in der Broschüre S. 13.

S. und H. S., Kastellaun
Zu meiner Kastellauner Schwester S.S. und ihrer Familie hatte ich traditionell viel weniger Kontakt, mit Ausnahme der Zeit, in der unsere Mutter pflegebedürftig wurde und später, als ihr Begräbnis und ihr Nachlass zu regeln waren. In dieser Phase war S.S. ungewohnt anhänglich, denn die Schweinfurter Familie versuchte aggressiv über die letzten Jahre unserer Mutter zu bestimmen, eignete sich noch zu Lebzeiten der Mutter auf fragwürdige Weise wertvolle Teile ihre Habe an und nur die Schweinfurter Familie war beim Begräbnis anwesend, obwohl die Kastellauner Schwester S.S. und die fünf Kastellauner Enkel*innen eine viel engere Beziehung zu unserer Mutter gehabt hatten. Die Wahl des entlegenen Begräbnisortes im Friedwald Mastershausen bei Kastellaun machten die beiden Schwestern allerdings unter sich aus, was darauf verweist, dass es möglicherweise bezüglich der Mutter Streit gab, aber wohl Konsens in der Frage der illegalen Versuchsanordnung, deren Opfer ich bin.

Denn als ich im Juli 2016 in die ABG-Seniorenwohnanlage im Frankfurter Ostend zog, begannen russlandstämmige Zeugen Jehovas die unter mir wohnende O.H. zu besuchen, besonders auffällig eine etwa 50jährige Frau, die gern kniekurze Röcke und Stiefel trägt – und die ich 2020 mehrmals in der U2 nach Harheim traf.

Als ich am 11. Februar 2019 bei S.S. anrief und um Unterstützung bei der Suche nach einer Wohnung vor Ort bat, wehrte sie ab, mit ähnlichen Argumenten, wie ich sie von den Schweinfurtern kannte. Stattdessen gab sie mir eine Auswanderungsempfehlung, wie ich sie auch aus Schweinfurt bekommen hatte. 2018 oder 2019 verblüffte sie mich mit einem mir unbekannten Spitznamen für H.P., von dem im nächsten Abschnitt noch die Rede sein wird. Seit meinem Anruf wegen der Suche nach einer Wohnung in Kastellaun hat meine Schwester S.S. keinen Versuch mehr gemacht, mich zu kontaktieren, trotz meiner ihr wohlbekannten Notlage: Ein Hinweis auf Verstrickung.

H.P., Frankfurt
Bei der Aufklärung des Zusammenhangs meiner Familie mit meiner Situation spielt H.P. eine große Rolle. Er hatte im Frankfurter Nordwest-Krankenhaus, in dem meine beiden Schwager ihre Berufslaufbahn begannen, sein ganzes Berufsleben als Verwaltungsangestellter verbracht. Ich lernte ihn wahrscheinlich nicht zufällig im Spätsommer 2014 kennen: Ich war praktisch obdachlos und bat um Unterkunft in seinem Häuschen, da seine Verbindung zum Nordwestkrankenhaus ein Garant für meine Sicherheit schien (Broschüre S. 20). Aus der Beherbergung entwickelte sich eine anderthalbjährige Beziehung, die ich unter anderen Umständen nicht eingegangen wäre. Ich vermute, dass er über meine Lage im Bilde war und den Auftrag hatte, mich zu überwachen und mich bei meinen Versuchen, meine Situation zu erforschen, zu bremsen. Ein Hinweis auf seine Verstrickung ist, dass er eine kriminelle Ursache für meine Situation beharrlich ausschloss. Möglich, dass er im Auftrag einer der Sicherheitsbehörden unterwegs war, denn seine kleine Kamera hatte er immer zur Hand. Mehrmals wachte ich nachts auf und fand sie auf mich gerichtet.

Im Dezember 2014 führte er mir, während ich schlief, möglicherweise unter Medikamenten, Ruß in die Nasenlöcher ein, den ich am nächsten Tag stundenlang ausschneuzte. Ich sprach ihn darauf an und er schob dieses Phänomen auf die Kerze, deren Docht er am Vorabend gekürzt hatte. Er behauptete, ebenfalls betroffen zu sein, und zeigte ein angerußtes Taschentuch vor. Ich fand seine Erklärung nicht wahrscheinlich und führte sein sonderbares Tun auf seine offen eingestandene psychische Störung zurück. Ab 2019, als ich immer mehr Grund zur Annahme hatte, Versuchsobjekt für Forschungen mit Infraschall zu sein, fand ich dieses bizarre Ereignis eine auffallend passende Mimikry meiner Situation.

Erst gegen Ende unserer Verbindung stellte sich heraus, dass H.P. meine beiden Schwager schon lange kannte, ebenso den im Nordwest-Krankenhaus noch tätigen Arzt B.G., der zum engsten Freundeskreis der Schweinfurter gehört. Als ich die Frau von Dr. B.G. 2020 zufällig in der Stadt traf, gab es danach viele Zugriffe aus Bad Homburg, dem Wohnort der Familie G., auf diesen Blog. Das verweist mindestens auf Mitwisserschaft.

T. und S.V., Frankfurt
Auf den Zusammenhang des Ehepaars S. und T.V., sie frühverrentete Krankenschwester aus Kerala, er praktischer Arzt aus der Pfalz, mit der Schweinfurter Familie kam ich erst im August 2019, als ich aus einem weiteren Untermietzimmer vertrieben wurde, 3 Wochen vor meinem Umzug.

Da mir dieses Zimmer durch das Ehepaar V. vermittelt worden war, wollte ich mit ihnen über die Austreibung reden, um eventuellen Stress mit der Zimmer-Vermieterin W.J. zu vermeiden, Krankenschwester und Eigentümerin der Wohnung unter der ihren. Zunächst wunderte ich mich, dass nur S.V. mit mir sprechen wollte, und dann, dass im Gespräch die Verbindung zur Schweinfurter Familie zutage trat, hinter meinem Rücken, vielleicht schon lang. Sie: Der Schwager sagt doch auch, Mariam ist verrückt! Er: Würde ich im Falle einer Versöhnung keine Forderungen stellen? Und: In der Psychiatrie sei es gar nicht so schlimm. Dabei hatte mich T.V. im September 2014 in einem „Advocatus diaboli“-Gespräch über meine Wehrlosigkeit in Kenntnis gesetzt, wusste also Bescheid über die Regelungslücke. Vermutlich hatten sie die Belastung ausgelöst, spätnachts hörte ich entsprechende Geräusche.

Ich hatte die V.s etwa 2008 über eine gemeinsame Bekannte mit Indienbezug kennengelernt, P.K., und für Freunde gehalten. Aber nach dem Gespräch im August 2019 rüttelten sich einige bis dahin unerklärliche Eindrücke zurecht. Als ich 2014 nach dem Hirntumor-Tod des Nachbarn R.B.-B. aufgelöst bei ihnen aufkreuzte und T.V. um eine Überweisung für ein Kopf-MRT bat, floh S.V. nach meinen Aufzeichnungen aus dem Raum, ohne dass ich dafür einen Grund sehen konnte: Außer es gäbe einen Zusammenhang zum überraschenden Tod meiner italienischen Freundin 2013. Beim MRT-Termin, der nach meiner Erinnerung von V.s vereinbart worden war, erlebte ich den ersten unmotivierten Dienstantrag. Als ich 2014 praktisch obdachlos wurde, konnte ich mehrmals bei den V.s unterkriechen. Aber als ich 2015 zur Hochzeitsfeier für den Sohn, Kronberg, um die 100 Personen mit Übernachtung, nicht eingeladen wurde, klingelten Alarmglocken, denn ich gehörte damals zum engeren Freundeskreis, auch nach dem Eindruck der wirklichen Freunde, und diese Hochzeit war eine auffällig pompöse Veranstaltung für eine Familie mit dem Einkommen eines praktischen Arztes. Auch die Einladung im Sommer 2019 zu einem längeren Aufenthalt in einem German Doctors-Projekt in Dacca/Bangladesh ließ mich aufhorchen, da ich schon vom Schweinfurter Schwager nach Afrika und der Kastellauner Schwester nach Thailand verschickt werden sollte.

Der monatelange Aufenthalt der Eriträerin H.D. mit amerikanischem Pass und Berufserfahrung bei der US-Armee in Afghanistan in den Jahren 2017 und 2018 bei den V.s könnte auf Vermittlung des Schweinfurter Schwagers beruhen. Für eine Verbindung zu einem größeren Netzwerk spricht, dass die Chanson-Sängerin G.K. 2013 beim Geburtstagsfest für S.V. im Himalaya-Laternche aufgetreten war. G.K. ist beim 2019 gegründeten Hestia-Verein Fördermitglied. Ein weiterer Indikator ist, dass das Ehepaar V. nach dem letzten Gespräch im August 2019, das eigentlich freundlich verlaufen war, den Kontakt zu mir einstellte, lange bevor ich meine Vermutungen über ihre Rolle auf diesem Blog veröffentlicht hatte.

Am 30.9.2021 gab es ein dezentrales Stoffel-Konzert im Innenhof der DRK-Siedlungsgemeinschaft, in der ich jetzt wohne. Im spärlichen Publikum, das für dieses Konzert am Rande Frankfurts extra anreisen musste, fiel mir ein bekanntes Gesicht auf: Besitzerin der Wohnung im 4. Stock des Hauses in der Hartmann-Ibach-Straße, in dem das Ehepaar V. wohnt, ebenfalls Krankenschwester. Sie grüßte nicht, beobachtete mich aber nach meinem Eindruck. Auffällig in diesem Zusammenhang ist, dass ich kurz vor dem Konzert nachdrücklich daran gehindert worden war, ins Internet zu gehen, als sei meine Anwesenheit beim Konzert dringend notwendig. Ein Begutachtungstermin?

/ Erfahrungen mit dem kriminellen Netzwerk in der Gesundheitsindustrie

Bekannte Mediziner wie Robert Koch machten in den afrikanischen Kolonien Versuche an wehrlosen Menschen, weniger bekannte „setzten diese Art von Experimenten später in den KZs der Nazis fort.“ (FR 06.02.2022, Robert Hontschik, Medizin ohne Menschlichkeit: Robert Koch). Menschenversuche an „anderen“ waren eine akzeptierte Methode der Medizin im Nationalsozialismus, zumal die damalige Ärzteschaft die Berufsgruppe mit dem weitaus höchsten Anteil an Parteimitgliedern“ war. Im heutigen Deutschland sind Menschenversuche wieder möglich, da der Staat Betroffene nicht davor schützt.

Die Gesundheitsindustrie hat die Regelungslücke viele Jahre lang legitimiert: Opfer wurden willkürlich psychopathologisiert und die physische Wirkung dieser waffenfähigen Umwelt-Faktoren wurde ebenso willkürlich geleugnet, siehe z.B. meine Erfahrung 2014 in der Umweltambulanz der Uniklinik Frankfurt (Broschüre S. 35). Entsprechend scheint das kriminelle Netzwerk überwiegend Mitarbeiter*innen aus dem Pflege- und Gesundheitsbereich zu beschäftigen. Weil die Gesundheitsindustrie die Regelungslücke so lange legitimiert hat, ist deren Hermetik gegenüber den Mitteln des Rechtstaates auch hier wohlbekannt. 2014 versicherten mir zwei Menschen aus der Gesundheitsbereich sogar ausdrücklich, dass ich mich gegen die Regelungslücke nicht wehren könne: Die Mitmieterin im ersten Vertreibungshaus, die im AWO-geleiteten Frankfurter Stunz-Seniorenheim gearbeitet hatte, und T.V., praktischer Arzt. Die drei Auswanderungsempfehlungen aus dem Ärzte-Milieu indizieren ebenfalls Kenntnis der Regelungslücke: Mein Schweinfurter Schwager wollte mich nach Afrika verschicken, meine Kastellauner Schwester empfahl mir Thailand, das Ehepaar S. und T.V. sah mich in Bangladesh besser aufgehoben als in Deutschland.

Die erste unmotivierte Dienstanforderung, die mir als solche auffiel, kam aus dem Gesundheitssektor. Im Juni 2014 fragte mich im Rahmen einer MRT in der Radiologie Adickesallee der Mitarbeiter intensiv aus und verlangte am Ende meine Telefonnummer, er habe eine Übersetzung für mich, obwohl ich nichts derartiges angeboten hatte. Die Überweisung hatte mir der praktische Arzt T.V. ausgestellt, und er hatte auch den Termin der Untersuchung vereinbart. Hatte er mich als eine entrechtete und darum ausbeutbare Person angekündigt?

Im Sommer 2020 bekam ich eine kleine Hernie, wahrscheinlich Folge der jahrelangen Infraschall-Belastung meiner Wohnungen und damit meiner Person: Gewebe-Abtragungen (tissue shearing) sind eine der Bio-Effekte von Infraschall-Waffen. Für eine kriminelle Verursachung spricht zudem, dass mir eine OP vom Frankfurter Bürgerhospital unter einem offensichtlichen Vorwand verweigert wurde: Nach einer ausführlichen Vorbesprechung, und nachdem ich eingecheckt hatte. Anweisung ihres Vorgesetzten, sagte die Ärztin. Ich schrieb am 31. August 2020 einen Beschwerdebrief und staunte über die Antwort vom 9. September 2020, in der Geschäftsführer W.H. wahrheitswidrig behauptet, diese Ärztin habe mir geraten, die OP zu verschieben. Darauf ließ ich den Eingriff am 7./8. Oktober 2020 im Markus-Krankenhaus machen. Allerdings erlebte ich in der zweiten Nacht eine Infraschall-Traktierung, in einem Krankenhaus!, nach Gepolter aus einem Nachbarraum, und begleitet vom auffälligen Verhalten der Nachtschwester, die mehrmals ins Zimmer kam und auf das Namensschild an meinem Bett schielte.

Mit meinen Hausärzten mache ich seit 2011 auch oft sonderbare Erfahrungen. Die oben erwähnte Hernie-OP beispielsweise sollte nach Vorschlag meines Harheimer Hausarztes im Bürgerhospital stattfinden, aber dort wurde ein Einweisung anstelle einer Überweisung verlangt. Als ich deswegen mit der Hausarztpraxis telefonierte, sagte eine der Mitarbeiter*innen, ich solle die OP selber bezahlen. Sie bestand nicht darauf, ich bekam das Papier, und wurde im Bürgerhospital trotzdem abgewiesen. Ich zeigte meinem Hausarzt den wahrheitswidrigen Antwortbrief aus dem Bürgerhospital und erzählte ihm als einzigem, dass ich den Eingriff im Markus-Krankenhaus machen lassen würde. Das wird er in die Patientendatenbank eingegeben haben. Es könnte also sein, dass der Infraschall-Angriff im Markus-Krankenhaus Folge des Informationstransfers aus der Hausarztpraxis ans kriminelle Netzwerk war.

Darüber hinaus machte ich während meiner nächtlichen Flur-Aufenthalte eine Erfahrung, die ebenfalls auf eine Verbindung zwischen Hausärzten und kriminellem Netzwerk zu verweisen scheint: Die Nachbarin G.H. wird nach meiner Wahrnehmung einer Infraschall-Belastung ausgesetzt, bei der die Nasenschleimhäute anschwellen: Meine schwollen jedenfalls vor ihrer Wohnung auffällig häufig an. G.H. leidet an einer Allergie, die auf diese Weise verstärkt werden würde (Abschnitt Menschenversuchsanlage…) Sie ist meines Wissens aber nicht Patientin der Harheimer Hausarztpraxis. Was die Frage aufwirft, ob alle oder zumindest viele Frankfurter Hausarztpraxen mit dem kriminellen Netzwerk kooperieren, und ob Patienteninformationen mit einem gezielten Belastungsprogramm abgeglichen werden.

Zwischen Mai 2021 und Januar 2022 gab es eine besondere Belastungsart in meiner Wohnung, mit Druckgefühl auf der Brust, in Extremfällen begleitet vom Eindruck, ich atme Giftgas ein. Die daraus resultierende Atemnot und die Verschleimung der Bronchien legten sich, wenn ich die Wohnung verließ: „chest wall/lung tissue effects“ sind Effekte von Infraschall-Waffen. Begleitet wurde dieses Phänomen von juckender Kopfhaut, einer Art ortsgebundener Neurodermitis. Im Juni 2021 diagnostizierte eine Lungenfachärztin bei mir deswegen Asthma. Aber: Es lag keine Asthma-typische Entzündung vor, wie eine am gleichen Tag erstellte Röntgenaufnahme von Herz und Lunge und ein späteres Blutbild belegen. Ein Kontroll-Lungenfunktionstest im Dezember 2021 bestätigte die Abwesenheit von Asthma, und dies, obwohl ich die Medikamente nicht angewandt hatte. Aus den Unterlagen ihres Praxisvorgängers hatte die Ärztin überdies entnommen, dass 2012 bei mir schon einmal Asthma diagnostiziert worden war, bei dem der verordnete Spray nicht gewirkt hatte, und schon damals war ich parallel wegen meiner juckenden Kopfhaut in Behandlung. Das bedeutet, dass ich schon 2012 mit Infraschall traktiert wurde.

Die Bauchdecken-Hernie und die Pseudo-Asthma-Diagnose wurden durch Ärzte dokumentiert und stellen in meinen Augen Belege für die kriminelle Belastung meiner Wohnung und meiner Person mit Infraschall dar. Aber die meisten meiner körperlichen Wahrnehmungen lassen sich durch einen Ortswechsel therapieren, Muskelkrämpfe („muscle contraction“) beispielsweise, die ich seit 2009 immer wieder erlebe, beispielsweise, als 2016 meine zweite Wohnung in Schweinfurt auflöste.

Für die Verstrickung von Psychiatern mit dem kriminellen Netzwerk spricht eine Art Wiederbegegnung: Im Dezember 2012 hatte mich unter sonderbaren Umständen der Psychiater Dr. V.R. kontaktiert (Broschüre S. 18). Als ich im Dezember 2020 über das Havana-Syndrome bloggte, weil nun psychische Ursachen für meine Beschwerden ausgeschlossen werden konnten, bemerkte ich viele Zugriffe aus der Uni Gießen, die von ihm stammen könnten, denn er lehrt dort.

/ Tod meiner Freundin und Tod eines Nachbarn

Im Lichte meines jetzigen Wissens frage ich mich, ob meine italienischen Freundin G.B. mit dem Rufnamen A. Opfer dieses kriminellen Netzwerks geworden ist. Als sie im Frühjahr 2013 erkrankte, hatte ich selber noch keine Ahnung von Infraschall oder Mikrowellen, obwohl ich schon damit traktiert wurde, und konnte also nicht einordnen, was geschah.

Es fing damit an, dass sie aus heiterem Himmel wandernde Schmerzen im Rumpf und insbes. in den Knochen bekam, die sie nicht hatte, als sie vier Wochen bei Freunden in den USA verbrachte. Noch auffälliger: Meinen Tagebuch-Aufzeichnungen nach erzählte sie, dass sie in ihrer Wohnung, in der sie seit Dekaden gewohnt hatte, neuerdings Angst habe und möglichst woanders schlafe.

Ihre langjährige Hausärztin blieb nach ihren Berichten untätig, andere Ärzte konnten die plötzlich aufgetretenen körperlichen Probleme von A.B. offenbar nicht zuordnen. Weil (auch) bei ihr Asthma diagnostiziert wurde, wies ihr Lungenarzt sie ins Bethanien-Krankenhaus ein, wo sie in der Onkologie lag. Sie sei da „nur geduldet“, sagte sie mir, sie wurde da auch nur notversorgt und musste von ihren Angehörigen gewaschen werden. Die OP eines Bruchs im Rückgrat wurde erwogen, ebenso die Abnahme einer Brust. Am 13. Juli 2013 traf ich sie zu meiner Überraschung im Wartezimmer des Frankfurter Mammographie-Screening-Zentrums, in Begleitung ihrer schwangeren Schwiegertochter: Sie sei per Krankenwagen geschickt worden, trotz des Bruchs im Rückgrat, sie dürfe keine falsche Bewegung machen. Dabei muss die entsprechende Diagnosetechnik auch im Krankenhaus existiert haben. Bei der Gelegenheit gab sie mir Geld, das sie meiner damaligen Freundin S.V. noch schuldete: Als ahnte sie, dass sie nicht mehr lange zu leben habe. Nach meiner Kenntnis wurde sie letztlich gar nicht behandelt und starb im August 2013 an einer seltenen Form von Rückenmarkskrebs, Plasma-Zytom, die nach meiner Internet-Recherche zwar nicht heilbar, aber gut zu behandeln gewesen wäre.

Als ich sie zuletzt sah, in der Palliativ-Abteilung des Frankfurter Marienkrankenhauses, fing sie in meiner Gegenwart vor Schmerzen zu schreien an und sich an den Haaren zu reißen. Die Pflegekraft gab an, dass A.B. ausreichend Schmerzmittel bekomme, dass diese aber nicht richtig wirkten. Auch der US-Sicherheitsbeauftragte Polymeropoulos hatte diese Erfahrungen gemacht: Dass Verletzungen mit Waffen, die mit gerichteter Energie munitioniert sind, nicht ins Raster der herkömmlichen Medizin passen und dass konventionelle Behandlungsmethoden nicht helfen, insbes., dass Schmerzmittel nicht wirken.

Da solche Todesarten noch nicht sehr verbreitet sein können, vermute ich eine Verbindung zu meinem sozialen Umfeld. Ich hatte A.B. 2012 dem Ehepaar V. vorgestellt, T. praktischer Arzt, S. frühverrentete Krankenschwester. S. hatte sich erstaunlich schnell mit A. angefreundet und eine intensive Beziehung aufgebaut. Als A.B. bereits im Krankenhaus lag, richtete mir S. nach Tagebuch-Aufzeichnungen von A. aus, ich solle sie nicht stören, was mir als Botschaft aus zweiter Hand von einer so langjährigen Freundin komisch vorkam. Als A.B. im Sterben lag und ich das dem Ehepaar V. am 11. August 2013 am Telefon erzählte, reagierten beide sonderbar. S.V. versuchte mich im Gespräch hartnäckig daran zu hindern, meinen Text loszuwerden. T.V. schwieg so lang, dass ich dachte, die Leitung sei unterbrochen. Das Ehepaar V. könnte mit dem Tod meiner Freundin zu tun gehabt haben, weil ich wegen späterer Erlebnisse davon ausgehen muss, dass die beiden zum kriminellen Netzwerk gehören, siehe Abschnitt zu meinem sozialen Nahfeld.

Als meine Freundin 2013 starb, hielt ich ihren Tod noch für mehr oder weniger normal. Aber 2014 war mir klar, dass der Nachbar R.B.-B. im Haus der ersten Vertreibung nicht zufällig gestorben war, sondern dass es einen Zusammenhang zu meinen Erlebnissen in meiner damaligen Wohnung geben musste.

Er hatte 15 Jahre lang dort unbehelligt gewohnt, bekam zum gleichen Zeitpunkt wie ich Schlaf- und andere Probleme, und sprach mich im April 2014 auf dem Spielplatz vor dem Haus an, zum ersten Mal überhaupt, seine Tochter und sein damals 4jähriges Enkelkind waren dabei. „Er kam gerade aus dem Krankenhaus, Verband um den Kopf, bei ihm war ein Hirntumor diagnostiziert worden. Er wollte mit mir über meinen Brief vom März 2014 an alle Bewohner unserer Häuserzeile sprechen: Ich hatte darin angefragt, ob die Nachbarn in den drei benachbarten Häusern die gleichen Erfahrungen in ihren Wohnungen machten wie ich in meiner, ob es auch bei ihnen bebte und bizzelte. … Herr B.B. ließ mich nun wissen, dass auch er seit Anfang Februar in seiner Wohnung nachts nicht mehr schlafen könne, und seine Tochter bestätigte: Neuerdings habe sie morgens immer rasende Kopfschmerzen, wenn sie bei den Eltern übernachte.“ (Broschüre S. 13) R.B.-B. blieb in seiner Wohnung, anders als ich, und starb nur Wochen später an einem „normalen“ Hirntumor. Seiner Darstellung nach hatte es einen lange schwelenden Streit mit dem anonymen Schweizer (Broschüre S. 8) über laute Musik gegeben, dessen Wohnung über der der Familie B.B. lag.

Am 7. Juli 2015 besuchte ich das Grab des Nachbarn auf dem Neuen Jüdischen Friedhof in Frankfurt und unterhielt mich mit dem Friedhofsverwalter M.S., bei dem ich mich angemeldet hatte. Während des Gesprächs kam ein Mann dazu, der angab, R.B.-B. gekannt zu haben. Als ich den mutmaßlichen Grund für dessen Tod ansprach, gingen die Gesichter plötzlich zu und der Bekannte des Toten verschwand eilig: Als gelte es ein Geheimnis zu hüten.

/ Haupt-Tatort: Wohnungen

Häuser, Wohnungen, Zimmer, Hotelzimmer scheinen das Haupteinsatzgebiet von Waffen zu sein, die mit Infraschall und/oder Mikrowellen munitioniert werden. Im Guardian-Bericht vom 2. Mai 2021 wird im Zusammenhang mit dem „Havana-Syndrome“ eine entsprechende Information eines US-Nachrichtendienstes aus dem Jahr 2012 angeführt: “The 2012 intelligence information indicated that this weapon is designed to bathe a target’s living quarters in microwaves, causing numerous physical effects, including a damaged nervous system.” Diese Information aus dem Jahr 2012 bezieht sich nur auf Mikrowellen. Der ähnlich funktionierende Infraschall war damals noch kein Thema.

Betroffene haben folglich vorrangig in ihrer Wohnung mit den Auswirkungen der waffenförmigen Anwendung von Infraschall und Mikrowellen zu tun: Ein erster Hinweis sind plötzlich auftretende körperliche Symptome ohne erkennbare Ursache, die zunächst Schlafstörungen auslösen. Ich unterliege wahrscheinlich schon seit 2008 oder 2009 einer waffenförmigen Belastung mit Infraschall. 2014 wurde zur nachdrücklichen Vertreibung aus meiner Wohnung die Belastung extrem gesteigert, was mit hoher Wahrscheinlichkeit den Tod eines Nachbarn verursacht und bei mir eine Sensibilisierung ausgelöst hat, die Symptome deutlicher wahrnehmbar macht. „Eines nachts im Februar 2014 wachte ich davon auf, dass mein Bett vibrierte, meine Matratze pulsierte, meine Haut bizzelte.“ (Broschüre S. 3) Seither habe ich in allen meinen Wohnungen eine ganze Reihe von distinkten körperlichen Wahrnehmungen, die außerhalb der Wohnung vergehen, z.B. Vibrationsgefühle, Gefühle von Flirren und Pochen mit unnatürlich hartem Herzschlag, kribbelnde oder brennende Haut, Taubheit der Hände, Unterarme, Füße, Augenprobleme, Darmprobleme, Übelkeit, Unruhe und depressive Verstimmung, Wortfindungs- und Gedächtnisprobleme (Broschüre S. 4f). Diese Wahrnehmungen treten in einer zeitlichen Abfolge auf, die eine Planung nahelegt.

Andere Betroffene veröffentlichen im Internet ebenfalls sonderbare Körperwahrnehmungen in Wohnungen, und zwar als anonyme Berichte auf unterschiedlichen Internet-Foren (Broschüre S. 21ff): Juraforum.de, Mobbingforum.de, bfriends.brigitte.de, Psychologieforum.de, med1.de., HiFi-Forum. Häufig spiegeln diese Berichte die Auswirkungen von technischen Anlagen, besonders auf Foren wie dem HiFi-Forum, aber es sind auch hier Berichte von absichtsvollen kriminellen Aktivitäten darunter, etwa der Post von Linda0411 vom 10. Februar 2020 (ganz runterscrollen), mit typischem Muster: Nachbarschaftsstreit, Vibrationswahrnehmungen in der Wohnung, Auszug. Besonders spektakulär der Bericht von alphabeta vom 13.9.2014 auf mobbingforum.de „Mobbing mit technischen Hilfsmitteln“, bei dem eine vierköpfige Familie nach einem Nachbarschaftsstreit ihr Eigenheim und mehrere Wohnungen mittels des waffenförmigen Missbrauchs von tieffrequentem Schall verliert, trotz des Gangs zur Polizei und der Anrufung eines Gerichts. Der Link ist nicht mehr aufrufbar, aber eine Zusammenfassung findet sich in der Broschüre S.25, gedeckt durch Screenshots.

Auf med1.de, einem Forum für Gesundheitsthemen, berichtet Sissi58 im Januar 2018 von Erlebnissen, die ich kenne und vermutlich auch viele andere: „Seid Oktober haben wir ein Problem in unserer Wohnung. Und zwar verspüre ich ein Vibrieren und ein Dröhnen, es ist einfach furchtbar. Wir wissen nicht wo es her kommt. Beim Schlafen vibriert das ganze Bett und es durchfährt einem so komisch durch den Körper, wie wenn einem Strom durch den Körper gejagt wird. Es ist manchmal so schlimm, daß ich Herzschmerzen bekomme.“

/ Angriffe mit Infraschall- und Mikrowellen-Waffen

Angriffe mit Infraschall- oder Mikrowellen-Waffen sind daran zu erkennen, dass die Belastung an oder aus sein kann, anders als bei der Dauerbelastung durch haustechnische Anlagen, dass die Belastung moduliert werden kann, um unterschiedliche Körperzustände hervorzurufen, dass es punktuell verstärkte Angriffe gibt, und dass Personen angezielt und im Fokus behalten werden können. Die Missempfindungen und Schmerzen lassen regelmäßig nach, wenn die Zielperson sich vom Ort des Geschehens entfernt.

In seinem Buch aus dem Jahr 2018, „Mikrowellen töten leise“, weist Wulf-Dietrich Rose darauf hin, dass es neben der militärisch genutzten Mikrowellen-Technologie auch kriminelle Anwendungen gibt, vor denen die International Union of Radio Science bereits 1999 gewarnt haben soll (Rose, S. 175). Noch beunruhigender ist die Vorstellung, dass Mikrowellen-Waffen von Laien hergestellt werden können, beispielsweise aus haushaltsüblichen Mikrowellen-Geräten, Anleitungen gäbe es im Internet (Rose, S. 172ff). Die Waffen des Halle-Attentäters waren nach einer Anleitung aus dem Internet auch selbst gebaut, aber „Homemade gun jammed repeatedly“, so The Guardian, 10. Oktober 2019: Germany’s Jewish leaders condemn police response to Halle attack.

In meinen Wohnungen werden die Belastungen durch Infraschall verursacht, nicht Mikrowellen, wie ich lange glaubte. Beide Umweltfaktoren haben ähnliche Auswirkungen, mit Ausnahme des Vibrationsgefühls, das nur bei Infraschall vorkommt. 2014 wurden in der ersten Vertreibungswohnung durch zwei voneinander unabhängige Stellen Infraschall-Belastungen gemessen. Im gleichen Jahr schirmte ich meine nächste Wohnung in Frankfurt gegen Mikrowellen ab, vergeblich (Broschüre S. 14f), 2021 war meine gegenwärtige Wohnung während der Mietzeit eines Mikrowellen-Messgerätes bezüglich einer Mikrowellen-Belastung unkritisch, aber dennoch eine Folterkammer (Abschnitt Menschenversuche).

Eine Waffenanwendung setzt nicht nur unmittelbare Täter*innen voraus, sondern kann auch durch eine feste Installationen geschehen, wahrscheinlich Zeitschaltuhr gesteuert, in meiner Wohnung kenntlich daran, dass an bestimmten Punkten innerhalb bestimmter Zeitfenster phasenweise die gleichen Symptome auftreten: Obwohl die typische Schallkulisse fehlt (Abschnitt Handlanger*innen). Und die Belastung ist auch zu riechen, da gerichtete Energie Materie in Schwingungen versetzt: Bei mir an meinen Regenstiefeln aus Kautschuk oder meinen Kelims aus Wolle.

Die Bildgebung für den Einsatz von Waffen, die mit gerichteter Energie durch Mauern hindurch operieren, erfolgt wahrscheinlich mittels einer Mikrowellen-basierten Technik: Hotspots in meiner Wohnung, die ich mithilfe meines Mikrowellen-Messgeräts dokumentieren konnte, dürften Zielpunkte sichtbar gemacht haben (Abschnitt Menschenversuche…). Waffen, die mit gerichteter Energie operieren, können darüber hinaus nicht nur Menschen schädigen oder töten, sondern auch Geräte manipulieren bzw. zerstören: „Potential applications of this technology include weapons that target personnel, missiles, vehicles, and optical devices,“ so der Wikipedia-Eintrag zu Directed-energy weapon.

2014 erlebte ich in der ersten Vertreibungswohnung, wie mir Flirren, Pulsen und Hitzeempfindungen zu folgen schienen, als ich mit meinem PC immer wieder umzog, und dass Dateien auf meinem PC umdatiert worden waren (Broschüre S. 19). Als ich 2016 meine zweite Wohnung in Schweinfurt auflöste, bekam ich beim Packen plötzlich so heftige Leibkrämpfe und dazu paarig auftretende Schwellungen am Rumpf, dass ich einen Krankenwagen rief (Broschüre S. 17). Zugleich läutete die Nachbarin Sturm, ich solle sofort ihre Zeitung aus meinem Briefkasten holen! die zuvor noch nie falsch eingesteckt worden war. Damit trieb sie mich aus der Wohnung und konnte kontrollieren, ob ich noch lebe. Als der Krankenwagen anrollte, hatten sich die Symptome gelegt: Als sei eine Installation abgedreht worden. Waren die R.s, sie Krankenschwester, er Elektriker, die in der Wohnung unter meiner wohnten, wütend über den Wegzug einer für sicher gehaltenen Einkommensquelle?

In meiner neuen Wohnung in Frankfurt Harheim wurde ich beispielsweise am 3. März 2021 angegriffen, als ich an meinem uralten Rechner saß, mit dem ich schon seit Jahren nicht mehr im Internet war. Das bedeutet, dass der Angriff aus einer der benachbarten Wohnungen stattgefunden haben muss. Ich fühlte heftige Krämpfe, die vergingen, als ich aus der Wohnung floh, Krämpfe, die denen glichen, die ich bei meinem Auszug aus der zweiten Schweinfurter Wohnung erlebt hatte. Da ich am Abend zuvor an einem Text gearbeitet hatte, der genau dieses Ereignis zum Thema hatte, gehe ich seitdem davon aus, dass mein Bildschirm-Inhalt mitgelesen und manipuliert werden kann: Wie immer das vor sich gehen kann. Während meiner nächtlichen Fluraufenthalte höre ich außerdem regelmäßig, wie die derzeitigen mutmaßlichen Täterinnen B.M. oder A.L.-B. den Aufzug zum Leben erwecken, um mich mit dem Lärm zu verscheuchen. Diese Erweckung muss mittels gerichteter Energie geschehen, denn der Aufzug brummt dann eine Weile, rührt sich aber nicht vom Fleck, und es gibt auch keinen Passagier: das Flurlicht reagiert verlässlich auf Bewegung. Auch in meiner Wohnung scheinen Geräte manipuliert werden zu können. Beispielsweise heizten meine Herdplatten mehrmals auf, als ich sie runtergeregelt hatte.

Angriffe außerhalb von Wohnungen verweisen darauf, dass Waffen, die mit Infraschall oder Mikrowellen operieren, transportabel und verbreitet sein müssen. Einen ersten direkten Angriff mit einer solchen Waffe nahm ich bei einem Besuch im Senioren-Rathaus Frankfurt wahr, obwohl es sein kann, dass ich frühere Angriffe einfach falsch verbucht hatte. Ich war am 10. Januar 2019 dort erschienen, weil ich Hilfe suchte. Zum Gespräch mit der Sozialarbeiterin Frau W. kam ihr Vorgesetzter Herr S. dazu und begrüßte mich als Bekannte. Ich brauchte eine Weile, bis ich ihn zuordnen konnte: Ein ausgebildeter Physiker, dem ich im Frühjahr 2014 im Rahmen eines Auftrags in der Erziehungsberatung Rödelheim mehrmals begegnet war. Er mischte sich in meinen Bericht über vermutete Mikrowellen-Angriffe in meiner Wohnung ein, bestritt meine Wahrnehmungen und das Gespräch entwickelte sich zum Streit. Nach dem Gespräch, das Herr S. erbost verlassen hatte, saß ich einen Moment weinend auf der Treppe und hörte dabei eine Tür zum Treppenhaus eine Etage höher kurz auf- und dann zugehen. Danach war ich mehrere Stunden lang in einem ungewohnten Zustand, vorallem geistig ein wenig verwirrt.

Auch in der Deutschen Nationalbibliothek, die ich seit April 2021 regelmäßig aufsuche, werde ich immer wieder angegriffen: Zufall, dass das Polizeipräsidium in der Nähe ist? Am 11. Juni 2021 beispielsweise sprach mich ein mittelalter Mensch in enger schwarzer Radler-Kleidung, Rucksack auf, neu aussehendes Fahrrad, schon in der U2 an: Ob das die Bahn zur DNB sei? Als wir gemeinsam ausstiegen, fragte sie wegen der Haltestelle. Auf Straßenniveau sah ich sie vor mir herradeln – in die richtige Richtung, die ich ihr nicht verraten hatte. In der DNB benahm sich mein Rechner sonderbar: Es dauerte ewig, bis ich ins Internet kam, und mein Virenschutz ließ sich nicht aktualisieren. Als ich auch noch sah, dass Programme aktiv waren, die ich nicht benutzte, machte ich den Rechner aus. Worauf ich plötzliche einseitige Schmerzen am Kopf empfand, wie von einem gerichteten Energiestrahl, die allmählich vergingen, als ich die DNB verließ.

Der jüngste Angriff erfolgte am 15.03.2022 auf der Terrasse der Nachbarin C.R., genannt S (Abschnitt zu Handlanger*innen): Während unseres Streitgesprächs wegen meines Nachbarschaftsbriefes vom 11.02.2022 merkte ich, wie mir schwindelig wurde, Arme und Beine einschliefen und ich weiche Knie bekam. Charakteristisch für einen Angriff: Als ich nach Abbruch des Gesprächs davonwankte, ließen die Symptome deutlich nach, je weiter ich mich von diesem unwirtlichen Ort entfernte.

/ Versuche zur Selbsthilfe: Gegenschall, Abschirmung, Ortswechsel

Weil der Staat Betroffene von Infraschall-Kriminalität nicht schützt, müssen sie zur Selbsthilfe greifen und dürfen das meiner Ansicht nach auch. Anfang 2021 entdeckte ich, dass ich die folterähnlichen Missempfindungen verringern kann, wenn ich Körperschall in der Wohnung anrege: Ein Hinweis aus dem Mobbingbrief vom Februar 2013 (Broschüre S. 9f), in dem behauptet worden war, ich würde Bowlingkugeln über den Boden rollen. Gegenschall scheint die einzige Möglichkeit zu sein, tieffrequenten Schall zu verringern oder abzuwehren. Da Gegenschall-Anlagen für Räume aber erst noch entwickelt werden, muss ich derweil meine Bordmittel nutzen: Tagsüber schiebe ich mit Tisch und Stühlen herum, um mal irgendwo länger sitzen zu können, beispielsweise um zu essen oder zu lesen.

In den nächtlichen Ruhezeiten mache ich seit März 2022 Radio in Zimmerlautstärke an, wenn ich nachts aus meinem warmen Bett auf den Flur getrieben werde, um für die Täter*innen weiterhin einen Anreiz zur Unterlassung zu setzen und mir meine Widerstandskraft durch das Gefühl der Selbstwirksamkeit zu erhalten. Davor, seit Anfang 2021, hatte ich das Radio lauter, die letzten Monate auf Maximum, und das hatte sogar manchmal den gewünschten Effekt, insbes. wenn Nachbarin B.S. Übernachtungsbesuch hatte. Weil es aber immer wieder Beschwerden gegeben hatte, schrieb ich am 11.03.2022 einen Brief an alle Nachbar*innen der Häuser 8, 12 und 14, um meine Lage und die Lärmerei in meiner Wohnung zu erklären: Eine Steilvorlage für den Vermieter, das DRK Frankfurt, wie ich erst hinterher begriff, die allerdings zu nutzen Risiken bergen könnte.

Zur Selbsthilfe gehört auch die Nutzung des privatwirtschaftlichen Angebots, da öffentliche Hilfe ausbleibt: 2014 wusste ich wenig über Mikrowellen und gar nichts über Infraschall. Deshalb investierte ich viel Geld in die Abschirmung: Von Mikrowellen. Das war vergeblich, weil Mikrowellen-Abschirmung nicht gegen Infraschall hilft. Ein zusätzliches Problem ist, dass der Markt der Waren und Dienstleistungen rund um Infraschall und Mikrowellen nicht geregelt ist. Dem 2014 beauftragten Baubiologen und Umweltanalytiker verdanke ich den ersten Hinweis auf Infraschall als Ursache für den Terror in meinen Wohnungen. Aber er gab mir auch eine frühe Kostprobe meiner Rechtlosigkeit in diesem diffusen Wirtschaftsbereich: Er verlangte den größeren Teil der ersten Bezahlung in einem Postpaket, mithin ohne Rechnung, und verkaufte mir 2015 eine offenkundig sinnlose Messung von Infraschall im DIY-Verfahren (Broschüre S. 28f), ohne dass ich mich dagegen wehren konnte. Die einzige sinnvolle Anschaffung war ein Mikrowellen-Messgerät, das mir 2020 zu überraschenden Erkenntnissen bezüglich der gezielten Mikrowellen-Belastung in meiner jetzigen Wohnung verhalf (Abschnitt Menschenversuche…). Gegen Infraschall gibt es keinen Schutz und auch keine bezahlbaren und Laien-tauglichen Messgeräte zu kaufen.

Das einzige mir bekannte sichere Mittel, der Beschallung zu entgehen, ist der Wechsel des Aufenthaltsortes. Tagsüber ist es normalerweise möglich, sich aushäusig aufzuhalten. Nachts wird die Dauerbelastung intensiviert, weil Ausweichen dann schwieriger ist und weil ein evtl. versuchsnotwendiges Belastungssoll dann leichter zu erfüllen ist. Die Suche nach externen Schlafplätzen war deshalb eine Konstante meines Überlebenskampfes, bis mir 2019 das kriminelle Netzwerk diesen Ausweg versperrte. Dauerhafte Erleichterung verspricht unter den gegenwärtigen Bedingungen nur ein Umzug, und dies auch nur, wenn die betroffene Person nicht wie ich im Fokus des kriminellen Netzwerks ist. Bei mir setzte nach jedem Umzug die Belastung der neuen Wohnung früher oder später wieder ein, woraus ich folgere, dass weitere Umzüge mir nicht helfen werden, wenn der Staat seiner Schutzpflicht nicht endlich nachkommt.

Was auch hilft, und sei es nur ein bißchen: Alles protokollieren, Tagebuch führen, bloggen, auf den diversen Internet-Foren Einträge machen, Politikern schreiben, bei der Polizei unverdrossen Anzeigen aufgeben. Mutig bleiben und das Leben trotz der Härten der Regelungslücke nach Möglichkeit genießen: Manchmal reicht schon ein langer Spaziergang.

Was auf keinen Fall hilft: Eine Psychotherapie oder etwas ähnliches, was einen Ortswechsel scheinbar überflüssig macht, denn die dauerhafte Belastung mit diesen Umweltfaktoren stresst den Körper und wirkt wahrscheinlich als Katalysator für Sollbruchstellen im Körper, sodass eine normal erscheinende Krankheit auftritt, die jedoch absichtlich herbeigeführt wird. Und warnen möchte ich vor Leuten, die als Helfer auftreten und Betroffene mit einer Flut von falschen Informationen zumüllen, beispielsweise die „opfergruppe@mind-control-news.de“. Schon die Wahl des Projektnamens Mind-Control deutet auf unlautere Lenkungsabsichten zugunsten von wirtschaftlichen und/oder staatlichen Interessengruppen.

/ Meine bisherigen belasteten Wohnungen

Ich vermute heute, dass ich spätestens 2009 im Fokus des kriminellen Netzwerks war. Die in der damaligen Wohnung einsetzenden Wahrnehmungen und Symptome konnte ich aber erst nach Durchsicht der Tagebücher aus diesen Jahren zuordnen, weil diese Erfahrungen sich seither wiederholt haben: Das Vorkommen von stehenden Geruchswolken, die sich nicht weglüften ließen, Leibkrämpfe, die mich in die Notfallambulanz trieben und die ich heute als gezielte Angriffe sehe, die allgemeine Verschlechterung meiner Befindlichkeit. Ich gab diese Wohnung nicht wegen der kriminellen Belastung auf, sondern wegen der extremen Hellhörigkeit des Hauses und wegen des Mobbings durch einige der Mitmieter*innen. Die über mir wohnende sehr alte Frau könnte der Belastung eine quasi natürliche Grenze gesetzt haben.

Meine späteren Wohnungen lagen alle unterm Dach, die Täter*innen-Wohnungen darunter, von Rentner*innen bewohnt, die viel zuhause waren und Zeit hatten mich zu traktieren. Dachwohnungen scheinen für eine solche kriminelle Aktivität besonders geeignet, aber auch Erdgeschoss-Wohnungen hätten den Vorteil, dass gerichtete Strahlen bzw. Wellen die Ziel-Wohnung abdecken, ohne Unbeteiligten in Nachbarwohnungen zu schaden.

Die erste Vertreibung fand Februar 2014 in einer Genossenschaftswohnung des Beamten-Wohnungs-Vereins in der Auerswaldstraße statt, Hauptthema meiner Broschüre „Vibrierende Wohnungen“. Das Besondere an dieser Wohnung: Der Nachbar über dem Flur, der anonym im Haus wohnte und mir das Absperren meiner Wohnung verwehren wollte, der Sprachfärbung nach ein Schweizer, sein SUV hatte ein Züricher Kennzeichen. Und dass die Rädelsführerin, E.G., mich in der Phase meines Auszugs mit der Ansage überraschte, dass ich keine Chance hätte mich zu wehren (Broschüre S. 18ff).

Als ich eine neue Wohnung in Frankfurt suchte, stellte ich fest, dass das sehr schwierig geworden war. Frau, älter, Migrationshintergrund, und 2012 war ich zudem arbeitslos geworden, mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Folge meiner Traktierung. Aus diesem Grund zog ich August 2014 trotz Bedenken in eine andere Wohnung der Genossenschaft, die ich mit allem ausstattete, was gegen Mikrowellen helfen sollte: Zubehör fürs Bett, Matten für den Boden, schwarze Farbe für die Wände, alles vom Elektriker zu erden. Half aber nichts, was ein klares Indiz für das Wirken von tieffrequentem Schall war, gegen den es keinen Schutz gibt.

Darauf emigrierte ich nach Schweinfurt, weil meine Schwester S.L. dort mit ihrer Familie lebte und ich die Stadt von vielen Besuchen her kannte. Erst zog ich im Oktober 2014 in eine Wohnung der städtischen Wohnungsgesellschaft, in der es von Einzug an durchgehend heftig pulste, und im Dezember 2014 in eine privat vermietete Wohnung, wo ich es immerhin bis Mai 2016 notdürftig aushielt, trotz fast allnächtlicher Phasen mit Herzrasen und Schweißausbrüchen.

Im Mai 2016 lebte ich 4 Wochen lang zwischen Umzugskartons in einer winzigen und teuren Wohnung in Frankfurt Bornheim, die ich auf Vermittlung von H.P. (Abschnitt zu meinem sozialen Nahfeld) gefunden hatte und die wahrscheinlich nur wegen meines absehbaren Wegzugs unbelastet blieb. Im Juni 2016 konnte ich eine kurzfristig zugeteilte Senioren-Sozialwohnung der ABG/Wohnheim in der Philippsruher Straße in Frankfurt beziehen. Ich hatte mich vor meiner Auswanderung nach Schweinfurt bei der Seniorenabteilung des Wohnungsamtes Frankfurt für eine Sozialwohnung registrieren können, ein Akt der Mildtätigkeit der damaligen Leiterin, der ich von meiner Situation erzählt hatte.

Die ABG-Seniorenwohnanlage im Frankfurter Ostend

In der ABG-Seniorenwohnanlage in der Philippsruher Straße blieb ich etwa ein halbes Jahr vor der kriminellen Belastung verschont, weil ich diese Wohnung kurzfristig bekommen hatte und nun erst Hebel in Bewegung gesetzt werden mussten. Nach den Planungen des kriminellen Netzwerks hätte ich in der von H.P. vermittelten Wohnung in Frankfurt-Bornheim sein sollen.

Zunächst wurde ich ausgekundschaftet: Kurz nach Einzug klingelte ein jüngerer Mann bei mir, der angab, aus der Hausarztpraxis am Danziger Platz zu kommen, er habe sein Stethoskop bei O.H. vergessen, der hochbetagten russischstämmigen Nachbarin unter mir. Und im ersten halben Jahr fingen zwei russischsprachige Zeuginnen Jehovas an, O.H. zu besuchen, klingelten aber mehrmals bei mir, ausdrücklich auf der Suche nach O.H.s Wohnung.

Als die Nachbarwohnung neu belegt wurde, wurde erst das angrenzende Zimmer, nach einem halben Jahr auch das andere immer unbewohnbarer. Zugleich begannen in O.H.s Wohnung unter meiner die ganze Nacht Leute herumzulaufen. Frauen aus Osteuropa schienen die sehr hinfällige O.H. inoffiziell zu betreuen, da das Sozialamt nur die Tagesbetreuung vergütete. Sie übernachteten in O.H.s kleiner Wohnung und traktierten als Nebenerwerb meine Wohnung, was an den Schallereignissen kenntlich wurde, die meine zunehmenden Missempfindungen in meiner Wohnung begleiteten, dumpfe Einzelschläge in größeren Abständen, Schallstakkati, die ganze Nacht Schrittgeräusche: Eine ähnliche Schallkulisse erlebe ich auch in meiner gegenwärtigen Wohnung.

Der rege nächtliche Betrieb in O.H.s Wohnung, offenkundig gegen deren Willen, wurde von den beiden AWO-Betreuerinnen im Haus geduldet oder auch aktiv unterstützt: Ich fand beide auffallend aggressiv, nicht nur mir gegenüber. Existiert innerhalb der AWO eine Anbindung an das kriminelle Netzwerk im Gesundheitsbereich? Denn E.G. aus dem ersten Vertreibungshaus hatte am Empfang des AWO-betriebenen Stunz-Seniorenheims um die Ecke der Seniorenwohnanlage gearbeitet. Ich besuchte den Vorgesetzten der beiden AWO-Betreuerinnen und schrieb ihm auch, z.B. am 31.12.2018, aber er gab sich erkennbar Mühe, die auffälligen Vorkommnisse wegzuerklären.

Ab Ende 2018, als ich die Wohnung nur noch im Notfallmodus benutzen konnte und meine Nächte in einem meiner Ausweichquartiere oder im Trockenraum des Hauses verbrachte, wandte ich mich mehrmals an den Vermieter, die Wohnheim/ABG. Darauf kam Sozialbetreuer M. vorbei, wollte mir erst psychische Probleme andichten, gab dann aber an, dass Meldungen wie die meinen schon öfters vorgekommen seien. Am 17.12.2018 schilderte ich der ABG/Wohnheim meine Situation nochmal detailliert, aber umsonst.

Die verleugnete kriminelle Belastung meiner Wohnung in der Seniorenwohnanlage mit Infraschall hatte nicht nur für mich schlimme Auswirkungen. Im Sommer 2018 ließ die Nachbarin S.V. nachts einen Krankenwagen wegen starken Hautbrennens kommen, wie ich das in meiner Wohnung oft erlebte: Unsere Betten standen praktisch nebeneinander, nur eine Wand dazwischen. Frau T. aus der Wohnung neben der von O.H. verstarb überraschend an einer seltenen Krebsart. Noch überraschender war der Auszug der über 80jährigen Frau G. aus der Wohnung unter der von O.H., nach über 20 Jahren vor Ort: Sie verweigerte meines Wissens zum Schluss die Mietzahlung, was auf Unbenutzbarkeit der Wohnung deutet, und verließ Deutschland, trotz ihres hohen Alters, um sich in der Türkei, ihrem Geburtsland, wieder anzusiedeln.

Dass der Hund der Nachbarin Frau G. bei der Versuchsanordnung eine Rolle spielte, wurde mir erst bewusst, als mir in meinem neuen Wohnhaus in Frankfurt-Harheim wieder eine stumme Luna begegnete.

/ Eine neue Wohnung beim Gemeinschaftlich-Wohnen-Projekt Hestia e.V.

Im Frühjahr 2019 fand ich meine neue Wohnung auf der Website des Netzwerks Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen e.V., sogar eine F1- bzw. Sozialwohnung, und im September 2019 konnte ich bereits in die DRK-Siedlungsgemeinschaft in Frankfurt-Harheim einziehen, in der 90 Plätze für Flüchtlingsfamilien und 24 geförderte Wohnungen für besondere Wohnbedarfe fertig gestellt worden waren. Voraussetzung für die Erlangung eine der Wohnungen war eine Mitgliedschaft beim Gemeinschaftlich-Wohnen-Projekt Hestia e.V., und ich als Single freute mich aufs gemeinschaftliche Wohnen. Inzwischen habe ich viel Grund zur Annahme, dass Hestia eine gutaussehende Verpackung für die mutmaßliche Menschen-Versuchsanlage in der DRK-Siedlungsgemeinschaft ist, in der ich mit meiner Vorgeschichte kaum zufällig gelandet bin.

Auffällig ist zunächst, dass ein Gemeinschaftlich-Wohnen-Verein bereits ein Jahr nach Gründung überhaupt über Wohnungen verfügen kann. Meines Wissens warten die meisten solchen Projekte in Frankfurt viele Jahre, manche Dekaden, bevor der Traum des gemeinsamen Wohnens in Erfüllung geht. Gemeinschaftliches Wohnen bringt es außerdem gewöhnlich mit sich, dass es einen Gemeinschaftsraum gibt, in dem sich alle Mitglieder des Wohnprojektes treffen können, um Kontakte zu pflegen und gemeinschaftliche Aktivitäten zu planen. Ich in meiner besonderen Lage hoffte außerdem, notfalls nachts in den Gemeinschaftsraum ausweichen zu können. Aber einen Gemeinschaftsraum gibt es nicht, obwohl das Gemeinschaftlich-Wohnen-Projekt Hestia e.V. an der Planung der Siedlungsgemeinschaft beteiligt war.

Einen weiteren Hinweis auf die Besonderheit dieses Gemeinschaftlich-Wohnen-Projektes liefert die Kooperationsvereinbarung zwischen dem Vermieter DRK und Hestia e.V., in die ich im Rahmen einer Vereinssitzung am 17.10.2020 Einblick nehmen konnte. Diese Vereinbarung wurde wegen langwieriger Anwaltskonsultationen erst im Sommer 2020 geschlossen, ein Jahr nach Einzug der Vereinsmitglieder. Warum wurden Anwälte eingeschaltet, obwohl es eigentlich nur um Belegungs-, Nutzungs- und Gestaltungsrechte gehen konnte? Die Antwort steht in der Präambel der Vereinbarung, die im Entwurf fehlte, den wir vom Hestia-Vorstand bekommen hatten. Die darin enthaltene Information fand ich so sonderbar, dass ich mir Exzerpte machte. Der entscheidende Passus: „In den Häusern mit den Hausnummern 8, 12 und 14 besteht ein Wohnprojekt für Gemeinschaftliches Wohnen mit den im Vereinszweck genannten Schwerpunkten … Dieser Wohnraum ist öffentlich gefördert. Entsprechend der Vorgabe müssen mindestens die Hälfte der 24 Wohnungen von Personen belegt sein, die einer F1-Förderung unterliegen. Die Wohnungen, welche an Personen vermietet werden, die keine Förderung nach F1 erhalten, müssen durch das Amt für Wohnungswesen befreit werden.“

Diesen Auszug mailte ich am 18.10.2020 an alle Hestias. Es gab keinen Widerspruch, obwohl es um die Wohnungen ging, deren Belegung ein Jahr zuvor unter der Voraussetzung stattgefunden hatte, dass die Hälfte der Wohnungen geförderte F1- bzw. Sozialwohnungen und die andere Hälfte angeblich frei finanzierte Wohnungen seien. Weshalb wurde diese Information der Kooperationsvereinbarung vorangestellt? Zudem hieß es im Protokoll der Vereinsversammlung vom 17.10.2020: „Um die Kaltmiete auch für Nicht-F1-Mieter:innen bezahlbar zu halten (und damit das Gesamtwohnprojekt überhaupt zu ermöglichen!), verzichtete das DRK auf einen Euro pro Quadratmeter.“ Weshalb wurde die Hestia-Gründungsgruppe in den angeblich frei finanzierte Wohnungen derart bevorzugt behandelt?

Die damalige Vorstandsvorsitzende R.S. hatte mir bereitwillig Einblick in die Kooperationsvereinbarung gewährt. Ihre Schwester B.S., Presse-Beauftragte und heute auch Vorstandsvorsitzende, versuchte dagegen sofort, mich von der Kooperationsvereinbarung abzulenken, die ich nach Ende der Sitzungspause weglegen musste. Dass es bei der Umwandlung dieser 12 F1-Wohnungen nicht mit rechten Dingen zugegangen war, ergibt sich auch daraus, dass die Vereinsmitglieder keine Kopie der endgültigen Kooperationsvereinbarung bekamen, obwohl wir im Vorfeld einen Entwurf erhalten hatten. Stattdessen wurde per Mail von 23.10.2020 ein Besichtigungstermin angeboten, unter Aufsicht eines Vorstandsmitgliedes. Auch der Geschäftsführer des DRK Frankfurt war später nicht bereit, mir eine Kopie der Vereinbarung zu überlassen.

Auffällig ist darüber hinaus, dass 5 der 24 geförderten Wohnungen von Hestia nicht vergeben werden konnten. Das bedeutet, dass nicht jede/r da einziehen sollte, sondern nur Menschen, die nicht nur eine Wohnberechtigung mitbringen, sondern auch bestimmte Merkmale. Sinn machte diese Art von Selektion nur in einer Versuchsanordnung. Die nicht vergebenen Wohnungen wurden später durch das Wohnungsamt und dem Vermieter DRK an andere vermietet, wobei zwei der F1-Wohnungen, jeweils eine in Haus 12 und Haus 14, nur dem Schein nach bewohnt werden: Werden sie beschallt?

Die Hestia-Gründungsgruppe, die in den angeblich freifinanzierten Wohnungen lebt, kennt sich offenkundig schon länger und ist eng miteinander vernetzt. Anders als in „normalen“ Gemeinschaftlich-Wohnen-Projekten rekrutiert sich der Vorstand ausschließlich aus der Gründungsgruppe, alle Entscheidungen werden vom Vorstand und dessen Umfeld getroffen, die Durchführung jedoch wird in der Regel den anderen Vereinsmitgliedern übertragen: Beispielsweise wird per Mail vom 23.08.2020 bei den F1-Bewohnerinnen, mehrheitlich Senior*innen, das Kehren der Wege angemahnt, explizit, weil wir in den günstigeren Wohnungen wohnen, obwohl davon nichts in den Mietverträgen oder der Vereinssatzung steht: Eine Dienstanforderung, die auf kriminelle Verstrickung deutet, wobei nicht alle F1-Mieter*innen viktimisiert werden, mindestens zwei davon stehen auf Täter*innen-Seite.

Diese neo-feudale Ordnung widerspricht der Gleichberechtigung, die dem gemeinschaftlichen Wohnen gewöhnlich zugrunde liegt, und schmälert die Glaubwürdigkeit der Verpackung der mutmaßlichen Menschen-Versuchsstation. Deshalb lancierte Hestia-Pressebeauftragte B.S. in der Frankfurter Rundschau vom 15.02.2021 einen Bericht, in dem behauptet wird, unter den Hestias gebe es „Gemeinschaft statt Pandemie“. Tatsächlich konnte es den im Text angeführten gemeinsamen Kochtermin aber gar nicht gegeben haben, denn es gibt keinen Gemeinschaftsraum, und die Wohnungen sind bei weitem zu klein für Vereinsversammlungen. Eine der beiden interviewten Frauen, das Vorstandsmitglied E.S., trägt in der Zeitung außerdem einen etwas anderen Vornamen als den, den sie im Verein führt: Wie das auch bei anderen Hestias vorkommt, die mehr oder weniger offensichtlich mit dem kriminellen Netzwerk verbunden sind.

Die mehrfach von mir angezeigte mutmaßliche Täterin B.M. wird vom Verein geschützt und unterstützt, offenbar auf Basis eines gemeinsamen weltanschaulichen Hintergrunds: Eines völkisch-rechten? Erstes Indiz war die Sonnwend-Feier im Dezember 2019, mit Kreistänzen auf der sumpfigen Wiese im Innenhof, und abschließendem Imbiss in der Wohnung von B.M.. Das nächste Mal stockte mir der Atem, als B.M. bei einem Vereinstreffen kurz nach Einzug in die Runde posaunte, dass die Flüchtlingsfamilien für sie „Zigeuner“ wären, so, als rechnete sie eher mit Zustimmung als mit Widerspruch. Und tatsächlich neigt ein Teil der Bewohner*innen der F1-Wohnungen zu Fremdenfeindlichkeit. Das wirft die Frage auf, weshalb die Wahl der Hestia-Gründungsgruppe ausgerechnet auf sie fiel. Bei einem Essen im Harheimer Saalbau 2019 beharrte die damalige Hestia-Vorstandsvorsitzende R.S. zudem vor Publikum darauf, dass ich Inderin sei, und reagierte erstaunlich wütend, als ich meinerseits darauf bestand, Deutsche zu sein: Deutsche mit Zigeuner-Potential natürlich.

In meine besondere Wohnsituation weihte ich R.S. kurz nach Einzug ein, damals noch ganz vertrauensvoll, als ich feststellte, dass ich immer noch im Fokus des kriminellen Netzwerks bin. Sie wies mich an, über meine Lage zu schweigen, ohne weitere Fragen, ohne Mitgefühl, ohne ein Hilfsangebot, und sie kam auf dieses Thema auch nicht zurück: Bis ich mich bei einer Vereinssitzung am 31.7.2021 outete und angab, meine Nächte im Flur zu verbringen. Um mich vor der Vereinsöffentlichkeit zum Schweigen zu bringen, bot der Vorstand mir ein Einzelgespräch an, das am 16.8.2021 stattfand. Ich schilderte meine drastische Lage nochmal in allen Details, aber das zog wieder kein Hilfsangebot nach sich, wie das in einem Gemeinschaftlich-Wohnen-Projekt erwartbar gewesen wäre: Ein weiterer Hinweis auf die Verstrickung zumindest von Teilen des Hestia-Vorstands mit dem kriminellen Netzwerk. Vorstandsvorsitzende R.S. verlangte im Gegenteil, ich solle weitere Anzeigen gegen Hestia-Mitglieder mit ihr absprechen oder anderenfalls den Verein verlassen: Worauf ich meine Mitgliedschaft zum Ende 2021 kündigte.

Parallelen zur vorhergehenden Wohnung

Dass ich die neue Wohnung nicht zufällig gefunden hatte, ergibt sich daraus, dass es in meiner jetzigen Wohnung einige Parallelen zur Situation in meiner vorhergehenden Wohnung gibt. Die mutmaßliche derzeitige Handlangerin B.M. ist wie O.H. in der vorhergehenden Wohnung eine hochbetagte und über jeden Zweifel eigentlich erhabene Person. B.M. wohnt im 1. Stock in einer Sandwich-Position, wie O.H. in der Seniorenwohnanlage. Zudem erlebe ich die gleiche Hörkulisse wie in der Seniorenwohnanlage: Die ganze Nacht Schritte, dumpf-nachhallende Schläge gegen Mauerwerk bzw. Boden und Möbelrücken, blaues Dauerlicht aus der Quell-Wohnung (siehe auch Broschüre S. 13).

Ein Hinweis auf das Ausmaß des kriminellen Netzwerks ist, dass der stumme Hund Luna aus der Seniorenwohnanlage in meinem neuen Wohnhaus wieder aufgetaucht ist: Nicht der gleiche Hund, allerdings. In der Seniorenwohnanlage besaß die aus Armenien stammende Frau G. einen kleinen braunen Hund, ein eifriger Beller, dem irgendwann die Stimmbänder durchtrennt wurden, weil es Beschwerden gegeben hatte. Frau G. wohnte in der Wohnung neben der von O.H., dem Quellort der Belastung meiner Wohnung und auf sie war mehrmals gedeutet worden, als ich mich beklagte. In der DRK-Siedlungsgemeinschaft gehört Luna ebenfalls einer Frau, A.L.-B., die in der Wohnung neben der der mutmaßlichen Mittäterin B.M. wohnt. Die aktuelle Luna war angeblich ein Versuchshund und ist ebenfalls stumm. Das lässt vermuten, dass eine erprobte Struktur am neuen Ort übernommen wurde.

Am 28. März 2021 meinte ich im schalligen Flur obendrein die Stimme einer der Zeuginnen Jehovas zu hören, die ich aus der Seniorenwohnanlage kenne, jedenfalls den Sprachklang einer Russisch-Muttersprachlerin, dann aus B.M.s Wohnung einen Stunde lang Gemurmel, begleitet von dumpfen Schlägen. Es klang nach einer Unterweisung in der Bedienung der Beschallungsmachinerie.

/ Ausweichquartiere

Da jede neue Wohnung ab 2014 über kurz oder lang belastet wurde, war ich dauerhaft auf der Suche nach aushäusigen Schlafplätzen, um der Belastung nachts ausweichen zu können. Bis zu meinem Umzug nach Schweinfurt konnte ich gelegentlich bei Freunden und Bekannten unterkriechen. In Schweinfurt bekam ich Kontakt zur Communität Casteller Ring bei Iphofen, wo ich zwischen 2014 und 2020 oft als „mithelfender Gast“ des Klosters lebte. H.P., den ich Ende 2014 in Frankfurt kennengelernt hatte, besuchte ich bis zu meiner Rückkehr nach Frankfurt im Sommer 2016 von Schweinfurt aus regelmäßig. Danach übernachtete ich mehrere Jahre oft im Ibis- und im Achat-Hotel sowie in der Frankfurter Jugendherberge. Vom Jahreswechsel 2018/2019 bis August 2019 konnte ich das Gästebett meiner Nichte E.L. nutzen, wenn sie keinen anderen Besuch hatte.

Zu März 2019 fand ich ein Untermietzimmer, unerwartet, denn ich konkurrierte als Seniorin mit Student*innen. Erst lehnte die Zimmervermieterin ab, dann rief sie überraschend wieder an, wahrscheinlich auf Veranlassung des kriminellen Netzwerks, das meine Mails und Telefonate noch enger überwachte als zuvor. Das Zimmer erwies sich als unbewohnbar, u.a., weil auch da die Belastung wahrnehmbar war, vor der ich ausweichen wollte. Ich gab nach einer schrecklichen Nacht die Monatsmiete verloren und wunderte mich über Dreistigkeit der Vermieterin, die mich obendrein zwang, wegen der Kautionsrückgabe einen langwierigen Prozess zu führen (AZ 33 C 2161/19 (93)): Zielpersonen des kriminellen Netzwerks wehren sich vermutlich im Normalfall nicht. In der Zeit des Prozesses wurde mein Blog von einer Domain aus beobachtet, die Hinweise auf die Täter*innen lieferte.

Nach meinem Umzug nach Frankfurt-Harheim im September 2019 hatte ich noch drei aushäusige Schlafplätze in der Nähe, die ich nach kurzer Zeit aus unterschiedlichen Gründen verlor. Das Quartier in Berkersheim war belastet, beim nächsten in Kalbach war ich bald nicht mehr willkommen, den Schlafplatz im Haus einer Harheimer Bekannten verlor ich per Infraschall-Angriff. Diese Ereignisse hingen wahrscheinlich mit der Harheimer Zweigstelle des kriminellen Netzwerks zusammen, das neuerdings Wert auf meine nächtliche Anwesenheit in meiner Wohnung legt, wie das in einer Versuchsanordnung notwendig ist, bei der die Hauptbelastung mit Infraschall nachts stattfinden muss, weil die Probandin tagsüber meist unterwegs ist.

Selbst kleine Fluchten wurden nun unterbunden. In der Jugendherberge Frankfurt, in der ich immer gerne übernachtet hatte, verbrachte ich vom 26. auf den 27. Oktober 2019 erstmals eine schlaflose Nacht, zu sonderbarem Rumoren aus einem Nachbarraum. Am nächsten Tag sah ich die vielen Zugriffe von jugendherberge-frankfurt.de auf diesen Blog und erinnerte mich an den Freund von HP,  einem Mitwisser des kriminellen Netzwerks, der hier gearbeitet hatte. Diese Intervention könnte eine Folge der Überwachung meiner Mails gewesen sein. Eindeutig war der Zusammenhang allerdings beim ebenfalls häufiger besuchten Achat-Hotel. Als ich ohne Anmeldung vom 14. bis 16. Februar 2020 dort übernachtete, gab es kein Problem. Mit Anmeldung schon: Am 7. März 2020 wurde ich um 3 Uhr früh aus Zimmer 119 durch heftigen Infraschall vertrieben, nach längerem Räumen im Nebenzimmer, als ich das Zimmer bezog. Ich kotzte das Bad voll, deponierte den Schlüssel hinter der unbewachten Theke, irrte durchs finstere Ostend bis zur Hauptwache, bekam zum Glück die letzte S-Bahn raus und kotzte noch am Berkersheimer Bahnweg ins Feld.

Als wegen der Pandemie im Frühjahr 2020 Hotels geschlossen und auch Übernachtungsbesuche in privaten Wohnungen problematisch wurden, rotierte ich innerhalb der Wohnung und übernachtete für einige Wochen sogar in meiner Gartenhütte. Dort wurde ich vom kriminellen Netzwerk vor Ort entdeckt und mit Infraschall vertrieben: Meine Gartenhütte befindet sich direkt vor der Wohnung von P.K.. Seit Anfang 2021 bleibe ich im Haus und wandere mit meiner Campingmatte über die Flure.

/ Handlanger*innen und Anstifter*innen

Täter*innen bzw. Handlanger*innen des kriminellen Netzwerks haben einiges gemeinsam: Sie sind meistens arm und deshalb ansprechbar für ein bislang so risikoloses Tun. Nach eigener Erfahrung und Beobachtung an anderen bemühen sie sich um eine freundschaftlich-enge Beziehung zu ihrem Opfer, denn das erleichtert ihr Geschäft und wiegt Betroffene in falscher Sicherheit. Ihr Tun wird begleitet von einer ähnlichen Schallkulisse: Schritte zu allen Nachtzeiten, dumpfe Schläge gegen Mauerwerk, Möbel-, insbes. Stuhlrücken, Schallstakkati. Aus Täterwohnungen dringt oft bläuliches Licht, wahrscheinlich ein Computerbildschirm. Und häufig organisieren sie Nachbarschaftsmobbing gegen ihr Opfer. Anstifter*innen machen sich die Hände nicht schmutzig, fallen ihrerseits jedoch oft durch unmotivierte Dienstaufforderungen auf, im Rahmen der Hestia e.V. sogar schriftlich.

B.M.
Die Belastung meiner Wohnung stammt, wie schon in der Wohnung zuvor, aus der Wohnung darunter, der von B.M. und ist auch nur von dort so flächendeckend möglich. Außerdem höre ich seit meinem Einzug Tag und Nacht die charakteristischen Geräusche aus ihrer Wohnung, die eine Belastung ankündigen, und dies bereits, als B.M. noch gar nicht eingezogen war, was deutlich macht, dass es in der Siedlungsgemeinschaft eine Mehrzahl an Täter*innen gibt. Als ich die Hörbarkeit ihrer Aktivitäten hier thematisierte, wurden die Geräusche einige Monate zurückgenommen und wanderndes Knirschen zeigte an, wo B.M. gerade herumschleicht. Seitdem ich im Flur nächtige , sind die Geräusche wieder da, und sogar verstärkt. B.M. ist dabei in ihrer Wohnung nicht allein aktiv, es gibt anscheinend mehrere Personen, die nachts für die Infraschall-Belastung meiner Wohnung und der Flure sorgen. An einem der ersten Nächte beispielsweise, als ich das Radio nachts laufen ließ, während ich im Flur war, ging B.M.s Wohnungstür auf und die Stimme eines jüngeren Mannes äffte die Musik nach.

Ein Motiv für B.M.s Täterschaft könnten ihre materiellen Verhältnisse sein, die sich seit ihrem Einzug deutlich verbessert zu haben scheinen. Sie soll dem Flurfunk nach vor ihrer Verrentung ihren Lebensunterhalt als Selbständige mit der nächtlichen Büroreinigung verdient haben, wäre also Nachtarbeit gewohnt. Die Selbständigkeit könnte eine geringe Rente verursacht haben. Jedenfalls zog sie 2019 mit ärmlichem und teilweise verschimmeltem Mobiliar ein, besitzt jetzt aber eine ansehnliche neue Einrichtung und stellt auch sonst deutlich mehr Wohlstand aus. Die bezahlte Treppenhausreinigung, um die sie sich zu Anfang nachdrücklich beworben hatte, gab sie nach anderthalb Jahren auf.

B.M. hat im Hestia-Verbund eine Sonderposition, kenntlich beispielsweise daran, dass sie 2 der insgesamt 7 Hochbeete vor Haus 8 zugeteilt bekam und diese sogleich als ihren Besitz farbig markierte, obwohl ein Rotationssystem beim geplanten interkulturellen Garten mehr Sinn gemacht hätte. Sie spricht einen mir unbekannten Dialekt und hat ihrem sprachlichen Ausdruck nach wenig formale Bildung, im Unterschied zum Hestia-Vorstand, der sie schützt. Für ein besonderes Verhältnis zum Vermieter, dem DRK, spricht die Unbefangenheit, mit der sie nachts im Flur und in ihrer Wohnung lärmt, um mich von meinem Schlafplatz zu vertreiben, obwohl sie damit auch die Nachtruhe der Mieterin V.L.-H. in der Wohnung unter der ihren dabei stört.

B.M. wäre schon wegen der Lage ihrer Wohnung die erste Tatverdächtige, quasi das Bauernopfer, sollte mir was passieren. Die Spuren des Hausfriedensbruchs lassen sich ihr gut zuordnen, und ihre Haltung zu „anderen“, also zu Leuten wie mir, erleichtert ihr wahrscheinlich die Traktierung meiner Person. Wegen all dieser Indizien habe ich sie mehrmals angezeigt, obwohl ich davon ausgehe, dass sie nicht allein am Werk ist. Der Rückmeldung der Frankfurter Polizei nach trägt B.M. einen etwas anderen Vornamen als den, den sie im Gemeinschaftlich-Wohnen-Projekt führt.

A.L.-B.
A.L.-B. wohnt in der Wohnung gegenüber der von B.M. im ersten O.G. Bei meinem Einzug gab sie an, ihr Vater oder Großvater sei Inder gewesen, obwohl der Augenschein eine afroamerikanische Herkunft nahelegt. Da mein Vater aus Indien stammt und ich im Hestia-Kontext offenbar als Inderin gelte, könnte diese Auskunft den Versuch dargestellt haben, einen freundschaftlichen Kontakt anzubahnen, um Täterschaft zu verschleiern.

Sie stellte sich mir dabei mit einem Namen vor, der klanglich dem ihres Hundes ähnelt, aber nicht ihr richtiger Rufname ist. Ihr Hund mit dem für Hunde seltenen Namen Luna ist stumm. Das ist ein Indiz für Täterschaft, denn schon in meinem vorhergehenden Haus hatte es einen stummen Hund namens Luna gegeben. Die aktuelle Luna soll aus einem Labor stammen und wäre damit ein Versuchshund, so wie ich ein Versuchsmensch bin. Der Hinweis darauf, dass der Hund aus einem Labor gerettet wurde, könnte auf den Eindruck von Mildtätigkeit abzielen, aber A.L.-B. scheint zu dieser Luna, einen Beagle, kein erkennbar affektives Verhältnis zu haben: Sie führt den Hund immer nur kurz aus, nur um den Block, immer an kurzer Leine, öfters auch mitten in der Nacht, aber dann nur bis zur geöffneten Haustür, also ein Kontroll- und kein Gassigang: Eine Nachschau, wahrscheinlich in Absprache mit B.M., ob ich gerade im Flur des Erdgeschosses lagere.

In der AWO-Seniorenwohnanlage, in der ich vorher gewohnt hatte, war die Besitzerin der Luna als die für meine Traktierung verantwortliche Person bezeichnet worden. Das könnte auch jetzt wieder gelten, trotz des Malus von A.L.-B., eine POC zu sein, oder vielleicht auch gerade deswegen? Für Erfahrung in diesem Geschäft spricht jedenfalls, dass A.L.-B. mich Ende Januar 2022 bei einer Begegnung im Flur auf der privat-psychologischen Ebene anzusprechen versuchte und ich kurz darauf ein Schreiben aus dem Sozialrathaus Nord im Briefkasten vorfand, es sei „Meldung“ über mich gemacht worden.

A.L.-B. und B.M. kooperieren offenbar beim Betrieb der Versuchsanlage in Haus 8. Beispielsweise organisierten sie 2019 gemeinsam mehrmals Treffen der Hausgemeinschaft, bei denen ich ausgeschlossen war. Ebenso wie B.M. belastet auch A.L.-B. mit hoher Wahrscheinlichkeit die Wohnungen, die an ihre Wohnung angrenzen, z.B. die oberhalb und unterhalb. Meinem eigenem Erleben nach belastet sie auch den Flur in ihrer Haushälfte, erkennbar daran, dass ich dort Symptome habe, die sich oft von denen auf der anderen Seite unterscheiden. Außerdem erzeugt die Aktivität von A.L.-B. eine ähnliche Hörkulisse wie die von B.M..

Wie B.M. versucht auch A.L.-B., mich mit Lärm aus dem Flur zu verscheuchen, z.B. durch den nächtelangen Dauerbetrieb des Flurlichts vor ihrer Wohnungstür, das dabei in regelmäßigen Abständen geräuschvoll an- und ausgeht, obwohl niemand im Flur ist. Wahrscheinlich wurde dafür die Gegensprechanlage in ihrer Wohnung manipuliert: Durch das DRK? In der Nacht vom 17. auf den 18.03.2022 bestellte ich deswegen die Polizei, vergeblich. Deshalb machte ich in der Nacht vom 21. auf den 22.03.2022 Handy-Videos davon. Damit ist aus meiner Sicht der zweite Beweis erbracht, dass sie eine der Täterinnen in Haus 8 ist. Bemerkenswert ist, dass das Klackern des Flurlichts prompt verstummte, als ich die Handy-Videos aufgenommen und an mein Mail-Account verschickt hatte: Entweder war mein außerplanmäßiger Aufenthalt im 1. OG bemerkt worden, oder die Ankunft der Videos auf meinem Account, beides sehr beunruhigende Möglichkeiten. An einem der folgenden Nächte erwachte der Aufzug zu technisch induziertem Leben, als ich nachts mit meiner Campingmatte an A.L.-B.s Wohnung vorbeiging, und das Flurlicht klackerte einige Minuten lang dazu. Das war also eine Botschaft: Ich weiß, wo Du bist, und ich bin diejenige, die den Aufzug startet. In der Nacht vom 27. auf den 28.03.2022 war das Flurlicht vor A.L.-B.s Wohnungstür wieder die ganze Nacht in Betrieb. Auch darin steckt eine Botschaft: Die der Gewissheit, trotz meines Beweises für ihre Täterschaft amtlichen Schutz zu genießen.

A.L.-B. ist kein Hestia-Mitglied, sie habe einen Werbungsversuch durch C.R. zum Richtfest der Wohnanlage 2018 abgelehnt, sagte sie mir mal. Aber es gibt mehrere Hinweise darauf, dass sie und die Hestia-Gründungsgruppe sich schon länger kennen. Das Vorstandsmitglied M.B. fragte beispielsweise am 12. Juni 2021 per Mail alle Bewohner*innen von Haus 8, ob A.L.-B. am Tag X oder am Tag Y Geburtstag habe. M.M. konnte die Frage nach dem Geburtstag beantworten: Sie habe ihre Mutter B.M. gefragt, die das richtige Datum wusste.

Am 12.5.2021 kam ich dazu, wie die Tochter von A.L.-B. eine alte Frau mit mehreren großen Einkaufstaschen über der Schulter durch die Wohnanlage zur Wohnung der Mutter führte. Ich musste dem Paar folgen, was die alte Frau dazu bewegte, sich mehrmals misstrauisch nach mir umzudrehen, ein angenehmes Gesicht, und der mutmaßlichen Täter*in B.M. ähnlich: groß, schlank, die Haare auf ähnliche Weise hochgesteckt. An A.L.-B.s Wohnungstür hörte ich: Danke, dass Sie bereit sind, uns Asyl zu gewähren. Und am 14.5.2021 am geöffneten Fenster, wie sich die Asylsucherin und B.M. von Balkon zu Balkon ganz vertraut miteinander unterhielten.

A.L.-B. zog aus der Mietwohnungszeile gegenüber, in der Tochter und Enkelin noch leben, in eine Sozialwohnung in Haus 8, obwohl sie ihren Angaben nach vor ihrer Verrentung als Anwältin tätig war: Eigentlich kein Beruf mit Armutsrisiko. Ihre zum Einzug gedruckte Visitenkarte weist den Titel Assessorin juris aus, gleicht aber nicht den Visitenkarten, mit denen sich Jurist*innen gewöhnlich präsentieren, und wozu der Hinweis auf einen juristischen Titel, wenn mit über 70 die Zeit der Berufsausübung normalerweise vorbei ist? Wie bei B.M. war A.L.-B.s Erscheinungsbild zunächst ärmlich. Inzwischen scheint der Wohlstand auch bei ihr eingekehrt zu sein, u.a. in Form eines 2021 erworbenen kleinen Mercedes in Metallic mit personalisiertem Nummernschild.

C.R.
Auch das Hestia-Mitglied C.R. führt einen anderen Rufnamen als den, der im Ausweis steht: S, klingt nach einem Frühjahrsgemüse, so um die 50, Irokesenschnitt. Die Mitarbeit in der Hausaufgaben-Betreuung für die Kinder der Geflüchteten soll daran gescheitert sein, dass sie kein Führungszeugnis beibringen konnte. Sie ist die einzige, die nach meiner Beobachtung während meiner Flur-Übernachtungen 2021 immer wieder kleine Gaben vor die Wohnungstüren von B.M. und A.L.-B. ablegte, mit Zettelchen versehen, die auf die Urheberschaft verweisen: Sie besitzt einen Schlüssel zu Haus 8, obwohl sie in Haus 12 wohnt. C.R. kümmert sich auffällig engagiert um die Belange des Vereins wie der Siedlungsgemeinschaft und unterhält als einzige zur Hestia-Gründungsgruppe, zur mutmaßlichen Täterin B.M., zum DRK-Mitarbeiter A.K. wie auch zu ausgewählten Geflüchteten auffällig intensive Kontakte.

Sie scheint sich dabei in einer Koordinations- oder Leitungsfunktion zu sehen, obwohl ihr dafür meines Wissens ein offizielles Amt fehlt. Beispielsweise vergab sie schon mehrmals die Betreuung der wenigen Beete im Innenhof aus eigenem Antrieb, ohne Absprache mit den übrigen Hestias, etwa im August 2021, als sie die Bewirtschaftung des Beetes vor dem bodentiefen Wohnzimmerfenster der neuen Mieterin S.R. einem Geflüchtetenkind übertrug, das sich um die mutmaßliche Täterin B.M. besonders bemüht hatte. Auf eine besondere Position verweist auch, dass C.R. die Belobigungsfeier für den Hestia-Vorstand am 20. Mai 2021 organisierte. Ich wollte nicht teilnehmen, stellte aber fest, dass die Reservierung für ein Zeitfenster von meinem iPhone gelöscht worden war, das zeitgleich war.

C.R. könnte hier tätig geworden sein, denn sie hatte 2019 zum Einzug mehrmals rumgemailt, dass sie bei der Einrichtung von WLAN-Netzen behilflich sein könne, mithin muss sie IT-Wissen besitzen oder zumindest Zugang zu Menschen mit Wissen und Werkzeugen haben: In den lokalen Sicherheitsbehörden? C.R. könnte auch mit den Hausfriedensbrüchen bei mir zu tun gehabt haben, da sie einen Schlüssel zum Haus 8 hat. Sie hatte mit deutlicher Abwehr reagierte, als ich anfangs meinen Zweitschlüssel bei ihr deponierte, wie das auch andere Vereinsmitglieder gemacht hatten. Sie wäre als erste tatverdächtig gewesen, wenn die Hausfriedensbrüche von Anfang an geplant waren. Tatsächlich fanden sie erst statt, als ich meinen Wohnungsschlüssel an das Ehepaar K. weitergereicht hatte. Und obwohl C.R. meinen Zweitschlüssel nicht hatte hüten wollen und über einen eigenen Internetzugang verfügt, sollte ich für sie im Internet ein Gesundheitsprodukt bestellen und diese Bestellung dabei vorfinanzieren. Das könnte ein Versuch gewesen sein, mich dienstbar zu machen und finanziell auszubeuten, wie ich das schon öfters erlebt habe.

Auf eine Leitungs- bzw. Koordinationsfunktion verweist auch, dass sie als einzige ein Gespräch über meinen Brief vom 11.03.2022 an alle Nachbar*innen verlangte, das am 15.03.2022 auf ihrer Terrasse stattfand. Sie wollte wissen, ob ich mit „uns“ kämpfen wolle. Da ich in meinem Brief meine Lage bereits verdeutlicht hatte und der Blog alle weitergehenden Information enthält, sprach ich Möglichkeiten zur Beendigung der für alle schwierigen Situation an, brach das Gespräch jedoch nach etwa einer Viertelstunde ab, weil ich währenddessen mit Infraschall angegriffen wurde (siehe Abschnitt zu Angriffen). Ich erstatte am 17.03.2022 Anzeige gegen C.R. und stellte in der Nacht vom 17. auf den 18.03.2022 fest, dass mein Smart-Phone wieder mal durchsucht wurde, als ich es gegen 2 Uhr außerplanmäßig anmachte, weil ich die Polizei rief: Nachdem ich den Code eingegeben hatte, sah ich noch vor Eingabe der SIM-Pin einen Screen mit den letzten Telefonaten, den ich schon lange nicht mehr aufgerufen hatte. Hat die Polizei Frankfurt meine Online-Anzeige gegen C.R. zum Anlass genommen, wieder in meine digitale Privatsphäre einzudringen? Auch sonderbar: Ich hatte im Gespräch die täglichen Zugriffe auf diesen Blog genannt, die sich danach praktisch halbierten. Ist sie als V-Frau im Auftrag der Sicherheitsbehörden vor Ort?

C.R. hat nach eigenem Bekunden zuviel geerbt, um Anspruch auf eine Sozial-Wohnung zu haben, wohnt und lebt aber bemerkenswert kärglich. Ihr Geld verdient sie ihrer Selbstaussage nach mit Deutschunterricht bei der Lehrer-Kooperative. Welchen Beruf sie gelernt und ausgeübt hat, ist nicht bekannt. Im Februar 2022 ist sie aus dem 2. OG des Hauses Nr. 12 ins EG gezogen, bislang eine F1-Wohnung für 2 Personen, die damit in eine weitere freifinanzierte Wohnung umgewandelt wurde.

B.S.
Die Hestia-Presse-Pressebeauftragte und heutige Vorstandsvorsitzende B.S., Schwester der vorhergehenden Vorstandsvorsitzenden R.S., die in der Wohnung neben meiner wohnt, scheint ebenfalls mit dem kriminellen Netzwerk verbunden zu sein. Sie ist die Urheberin des FR-Artikels vom Februar 2021, „Gemeinschaft statt Pandemie“, in dem der Anschein einer normal funktionierenden Wohn-Gemeinschaft erweckt wird, obwohl in Wirklichkeit ein eher neo-feudales Dienstverhältnis zwischen der Hestia-Gründungsgruppe und einem Teil der Sozialwohnungs-Bewohnerinnen zumindest angestrebt wird.

Sie muss über die Fragwürdigkeit der Umwandlung von Sozial-Wohnungen in frei finanzierte Wohnungen im Bilde sein, anders als ihre Schwester R.S., die mir Einsicht in die Kooperationsvereinbarung gewährte, was B.S. sogleich zu behindern versuchte. B.S. ist darüber hinaus über die Infraschall-Belastung meiner Wohnung informiert und weiß, wer diese Belastung steuert. Denn als sie 2021 mehrmals Übernachtungsbesuch hatte, etwa ihren Sohn, setzte die nächtliche Belastung in meiner Wohnung aus oder ließ zumindest so nach, dass ich in der Wohnung blieb und kein Radio anmachte: Was ihren Besuch nebenan am Schlafen gehindert hätte.

Auf Erfahrung mit den Besonderheiten der Regelungslücke verweist zudem, dass sie mir trotzdem zu unterschieben versucht, ich litte an Einbildungen: Am 11. Januar 2022 ließ sie mir beispielsweise durch die Nachbarin G.H. ausrichten, dass es Ärger gäbe, wenn ich weiterhin soviel Krach machen würde. Sie verband diese Drohung mit einem Angebot: Sie könne mich „behandeln“, das mache sie schon bei anderen. Später entdeckte ich die vielen Blog-Zugriffe aus der Diakonie Wetterau, wo B.S., meines Wissens ausgebildete Kunstgeschichtlerin, in der Flüchtingsbetreuung arbeitet – „behandelt“ sie da Geflüchtete?

In der Einzugsphase bestand sie auffallend hartnäckig darauf, „meinen“ (My-Hammer)-Handwerker auch bei sich zu beschäftigen, als gäbe es nur den einen auf der Welt, was für die Arbeiten in meiner Wohnung eine erhebliche Störung darstellte. Der Handwerker, Herr F., verbrachte tatsächlich einige Zeit in B.S.s Wohnung, machte anschließende sonderbare Bemerkungen, und befestigte meine Hängeschränke sichtlich so sparsam, dass er mir noch ein Brett vorbeibrachte, um das zu kaschieren. Sollte die Inszenierung eines häusliche Dramas vorbereitet werden? Das wäre mit Infraschall-Nachhilfe machbar. Oder hat Herr F. etwa ein Teil zur Beschallungsoptimierung bei mir verbaut? Oder beides?

Obendrein verlangte sie, dass ich dazu ihren Wohnungsschlüssel vom anderen Ende der Wohnanlage bei ihrer Schwester holen sollte – per Zettel, nicht per mündlich vorgetragener Bitte, als glaubte sie ein Anrecht auf meine Ressourcen und meine Dienste zu habe: Eine weitere der vielen sonderbaren Aufforderungen zu Dienstbarkeit.

Kollateralschäden?

Handlanger*innen bedienen im Auftrag des kriminellen Netzwerks als Laien eine Installation zur Abstrahlung von Infraschall und Mikrowellen mit wahrscheinlich unzureichendem Wissen über Folgen: Wissen könnte der angestrebte Ertrag sein. Demnach könnten der Tod meiner Freundin A.B. im Jahre 2013 und der Tod des Nachbarn R.B.-B. im Jahr 2014 Unfälle und keine geplanten Morde gewesen sein. Handlanger*innen nehmen das Risiko eines Mordes auf sich, weil sie unter den gegenwärtigen Umständen der Regelungslücke nicht zur Verantwortung gezogen werden können. Aber auch, wenn bei Handlanger*innen nur Unkenntnis vorliegt und keine Mordabsicht: Die kriminell verursachte Belastung von Wohnungen kommt dennoch einem Mordversuch, besonders heimtückisch, weil in Zeitlupe gleich.

B.M. scheint sich dieses Risikos bewusst zu sein: Eines heißen nachmittags des Sommers 2020 rief sie mindestens eine Viertelstunde lang so laut den Vornamen ihrer Nachbarin U.W, dass es über den großen Hof hallte und Kinder vom anderen Ende zurückriefen. B.M.s Rufe klangen panisch, so, als glaubte sie, U.W. sei in einer Notlage. Das erinnerte mich an das Angriffserlebnis 2016 in Schweinfurt. Die Nachbarin hatte bei mir Sturm geklingelt und mich unter einem Vorwand aus der Wohnung getrieben, offenbar, um mich aus der Schusslinie zu holen und meinen Zustand zu überprüfen. Tatsächlich starb in diesem Jahr der Gefährte von U.W., der sie oft besucht und auf mich einen altersgemäß fitten Eindruck gemacht hatte.

Am Morgen des 8. August 2021 lief mir B.M. im langen weißen Bademantel geradezu hinterher, als ich meine Wohnung verließ, und beobachtete mich verstohlen vom Laubengang im 1. Stock: Ich sah sie zum erstenmal in diesem privaten Aufzug, auch noch im Freien. Grund für diese Aktion könnte gewesen sein, dass die Belastung meiner Wohnung in der Nacht davor ganz anders gewesen war als sonst. Wollte sie nachsehen, ob ich noch gradeaus gehen konnte?

Die Nachbarin V.L.-H. in der Wohnung unter der von B.M. erlitt 2020 einen Schlaganfall. Die Nachbarin U.W. in der Wohnung neben der von B.M. fiel im September 2021 so unglücklich aus dem Bett, dass sie sich mehrere Brüche zuzog. Ihr Gefährte, wie oben erwähnt, verstarb überraschend 2020. Das kann alles mit rechten Dingen zugegangen sein, aber mit Infraschall-Waffen sind solche Effekte ebenfalls erzielbar. Meine Wohnung über der von B.M. wird ohne Zweifel dauerhaft mit Infraschall belastet.

/ Einschüchterungsversuche

Einschüchterungsversuche sind ein Indiz für die Existenz einer illegalen Menschen-Versuchsanlage: Warum sonst sollten diese Interventionen erfolgen, wenn nicht, um Opfer gefügig zu machen?

Zu den harmloseren Einschüchterungsversuchen gehören die sonderbaren Anrufe seit 2014, oder dass ich im öffentlichen Raum immer wieder unverhohlen fotografiert oder gefilmt werde. Deutlich bedrohlicher sind die Hausfriedensbrüche, die ich in der ersten Vertreibungswohnung 2014 eher vermutet hatte, und die in meiner neuen Wohnung seit 2020 ganz offen begangen werden, trotz des ausgetauschten Schlosses, wobei die Bedrohungsabsicht an symbolischen Hinterlassenschaften kenntlich ist: Blutspuren, geringfügige Sachbeschädigung, Diebstahl kleiner Dinge.

Seit dem Hausbesuch des Polizisten A.W. im März 2021 (Abschnitt Erfahrungen mit Frankfurts Polizei…) und noch mehr, nachdem ich etwa Mitte 2021 meine Klage gegen das Land Hessen hier veröffentlichte, wurde die Drohkulisse verstärkt und geradezu professionalisiert. Die sichtbare Überwachung und Manipulation meines PCs und meines Smartphones auch an Orten außerhalb der Wohnung deutet auf Akteure aus den Sicherheitsbehörden, die ohne richterlichen Beschluss in meine Privatsphäre einbrechen und meine Transaktionen manipulieren. Dass der Leiter des Frankfurter Umweltamtes auf Veranlassung des Frankfurter Ordnungsamtes eine Infraschall-Messung in meiner Wohnung fingierte, verweist ebenfalls auf die Mittäterrolle der Polizei Frankfurt.

Richtig besorgniserregend sind die Manipulationen meines Smartphones: Am 20. Mai 2021 wurde beispielsweise eine DNB-Reservierung von meinem I-Phone gelöscht, vermutlich im Zusammenhang mit einer Vereinsveranstaltung. Am 19. Juli 2021 wurde mein I-Phone vor dem Bürgeramt Nieder-Eschbach gehackt, wo ich nach vorheriger Termin-Buchung einen neuen Personalausweis beantragen wollte. In der Warteschlange vor dem Haus erlebte ich einen Mikrowellen- oder Infraschall-Angriff mit Hitzeempfindung und Körpergeruch, wunderte mich über die Schwierigkeiten beim Einschalten des Geräts, und dass das Touch-ID-Symbol den Screen blockierte. Ich konnte mein Mail-Account schließlich erreichen, sonderbarerweise, ohne dass ich die SIM-Pin eingeben musste. Im Januar 2022 wurden meine DNB-Buchungen auf dem I-Phone einige Wochen lang behindert. Im Mai 2022 verschwand eine Newsletter-Mail, zum Glück erst, nachdem ich sie gelesen hatte, und war auch auf meinem PC nicht auffindbar, auch nicht im Spam- oder Junk-Ordner.

In der Nacht 12./13. Dezember 2021 wurde ich verletzt, während ich im Flur schlief. Ich erinnere mich an Träume, dass ich dringend aufwachen sollte, aber nicht konnte, und am nächsten Morgen entdeckte ich einen etwa 10cm langen Schnitt unter meinem linken Auge. Ich habe den Schnitt fotografiert, eine kleine Narbe ist geblieben.

/ Das DRK und das Hestia-Wohnprojekt

Die Kernkompetenz des DRK ist es eigentlich, Dienstleistungen im Gesundheitsbereich zu erbringen. Vermieter ist das DRK Frankfurt wegen der von der Stadt Frankfurt Stabstelle Unterbringungsmanagement und Flüchtlinge übernommenen Aufgabe, geflüchtete Familien und das Hestia-Wohnprojekt in der Siedlungsgemeinschaft Frankfurt Harheim zu beherbergen. Zu diesem Zweck hat das DRK eine neu gebaute Wohnanlage mit 90 Plätzen für Geflüchtete und 24 geförderten Wohnungen angemietet, erstellt von der Baufirma Solgarden. Für die 24 geförderten Wohnungen für Ein- oder Zweipersonen-Haushalte hat das DRK Frankfurt mit hoher Wahrscheinlichkeit den „Zuschuss zum Mietertrag von 1,2 Millionen Euro aus dem Frankfurter Programm zur sozialen Mietwohnungsbauförderung“ erhalten, der in einem Beitrag zum Richtfest vom November 2018 erwähnt wird.

Der im September 2020 zwischen DRK Frankfurt und Hestia e.V. geschlossenen Kooperationsvereinbarung ist zu entnehmen, dass 12 der 24 geförderten Wohnungen regelwidrig der Hestia-Gründungsgruppe zugesprochen wurden, als geplante Fehlbelegung, unter Einbeziehung des Amtes für Wohnungswesen: Trotz des Zuschusses zum Mietertrag aus dem Programm zur sozialen Mietwohnungsbauförderung. Zumindest ein Teil dieser 24 Sozialwohnungen war laut Projekt-Darstellung auf der DRK-Frankfurt-Website ursprünglich Harheimer Senior*innen zugedacht, die in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können sollten. Der überwiegende Teil der Bewohner*innen der F1-Wohnungen ist tatsächlich im Seniorenalter, aber aus Harheim oder der näheren Umgebung stammte bei Erstbelegung nur ein einziger, inzwischen verstorbener Mieter, und zwar, weil Hestia e.V.  mit der Vergabe aller 24 Sozialwohnungen betraut worden war und daran offenbar besondere Bedingungen knüpfte, denn trotz des Mangels an Sozialwohnungen oder auch nur bezahlbarem Wohnraum in Frankfurt war es zunächst nicht gelungen, alle zu belegen.

Auffällig ist auch, dass einem Hestia-Protokoll zufolge das DRK Frankfurt bei diesen absichtlich fehlbelegten Wohnungen zudem auf Mieteinnahmen von je 1Euro/qm verzichtet (Abschnitt Neue Wohnung bei Hestia…). Diese Vergünstigungen für die Hestia-Gründungsgruppe und ihre Freunde sind kaum der Lohn für die etwa dreimal jährlich stattfindende Bespaßung der Kinder der Geflüchteten. Sollte damit die Verschleierung mutmaßlicher Menschenversuche in der Siedlungsgemeinschaft vergolten werden? Dass diese Menschenversuche stattfinden, und zwar unter Mithilfe von Hestia-Mitgliedern, dafür habe ich inzwischen viele Indizien und mindestens einen Beweis (Abschnitt Menschenversuche…).

Für Menschen-Versuche ist die Siedlungsgemeinschaft am Rande Frankfurts ein nahezu idealer Ort. Die Geflüchteten haben nur eingeschränkte Rechte, sind empfänglich für Vergünstigungen und Drohungen, und wären leicht als Probanden der Menschen-Versuchsanlage einsetzbar, da ihnen mangelnde Deutschkenntnisse eine Beschreibung ihrer Erlebnisse erschweren würden: Wenn beispielsweise in bestimmten Wohnungen Menschen immer wieder anlasslos umfallen und erbrechen, vom Notdienst ins Krankenhaus gebracht werden und bald danach ohne klare Diagnose wieder da sind, dann könnte es durchaus sein, dass sie mit Infraschall traktiert werden. Und DRK-Mitarbeiter*innen, die in Kooperation mit dem kriminellen Netzwerk Menschenversuche machen oder unterstützen, hätten in der Siedlungsgemeinschaft weniger soziale Kontrolle zu befürchten als in anderen Umgebungen.

Außerdem können DRK-Mitarbeiter*innen die „öffentliche Meinung“ unter den Geflüchteten leicht beeinflussen. Sogar Kinder werden manipuliert: Der kleine L. bekam eines der wenigen Beete im Innenhof durch C. R. zugeteilt, offenkundig als Dank dafür, dass er sich eine Weile auffällig eifrig um die mutmaßliche Täterin B.M. bemühte, offenkundig, um ihr Ansehen in der Siedlungsgemeinschaft aufzubessern. Er nannte sie dabei „Frau M.“, was auf Briefing durch einen Erwachsenen verweist. Die anderen Kinder nennen uns bei unseren Vornamen und haben keine Ahnung, wie wir Mieter*nnen mit Nachnamen heißen.

Bei den zahlreichen Hausfriedensbrüchen (Abschnitt Einschüchterungsversuche) könnte der ursprüngliche Schlüssel zu meiner Wohnung auch vom DRK gekommen sein:  Bei der Wohnungsübergabe hatte mir der damals amtierende Hausverwalter U.B. sogar empfohlen, das Schloss zu wechseln. Aber der U.B. verließ nach einigen Monaten überraschend seinen Posten, der erste Leiter der DRK-Gemeinschaftssiedlung T.S. kündigte überraschend im September 2019, zum Zeitpunkt der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages, und seine Stellvertreterin T.S. gab Anfang 2021 auf. Die vielen anderen DRK-Betreuer*innen, die uns zu Anfang vorgestellt worden waren, wurden größtenteils durch neue Mitarbeiter*innen ersetzt. Zur Suche nach einem Nachfolger für den ersten Leiter der Gemeinschaftssiedlung legte das DRK einen Internet-Folder auf den Namen „Softgarden“ an, eine Anlehnung an „Solgarden“, dem Bauträger/Eigentümer der Wohnanlage. Weil Solgarden eine dominierende Rolle in dieser besonderen Siedlungsgemeinschaft spielt?

Inzwischen managt offenkundig der aus dem Iran stammende A.K. die Wohnanlage, obwohl er uns Mieter*innen nicht als Leiter vorgestellt wurde und sich sein Aufgabenbereich meines Wissens auf die Betreuung der geflüchteten Familien beschränkt. Er ist als einziger öfters im Gespräch mit dem Hestia-Mitglied C.R. zu beobachten: die sich ebenfalls in einer Managerrolle zu sehen scheint. 2019 traf ich ihn außerdem mehrmals in Haus 8 an, in dem ich wohne, auf dem Weg zu E.S. vom Hestia-Vorstand: Als einzigem. Anfang Februar 2021 überhörte ich im schallfreundlichen Flur zudem ein Gespräch zwischen A.K. und der von mir mehrmals angezeigten B.M., Hestia, die auf Verstrickung mit dem kriminellen Netzwerk zu deuten scheint: Er habe ein Gerät in ihrer Wohnung gerichtet, normalerweise mache das ein Kollege, und sie fragte: Bis zum Strich? Das verweist auf ein analoges Gerät, das in unseren Wohnungen sonst nicht vorkommt und auch nicht durch DRK-Mitarbeiter*innen vor Ort gerichtet werden würde, schon gar nicht auf regelmäßiger Basis. Nach Aussagen von B.M. hatten Mitarbeiter des Solgarden-Bautrupps vor ihrem Einzug Gegenstände in ihrer Wohnung montiert, die möglicherweise der Wartung bedürfen: Geräte zur Beschallung der Nachbarwohnungen? Auch A.K. scheint es materiell besser zu gehen als zu Beginn, als er mir einmal seinen mühsamen Anfahrtsweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln aus Fulda beschrieb: Er fährt jetzt BMW. Er hat nach eigener Aussage vorher Krankentransporte gemacht, ist also in der Gesundheitsindustrie vernetzt.

Auf Verstrickung von bestimmten DRK-Mitarbeiter*innen verweist außerdem die an uns Mieter*innen der F1-Wohnungen wiederholt gerichtete Aufforderung zu Diensten, die wir nicht angeboten hatten, in diesem Fall, bei der Pflege der Anlage mit Hand anzulegen. Einer der DRK-Mitarbeiter wollte mir 2019  beispielsweise dringend einen sprühenden Gartenschlauch übergeben, als ich zufällig des Weges kam, das sei nicht sein Job. Meiner auch nicht, sagte ich ihm, wunderte mich dann aber sehr, als der frühere Leiter der Siedlungsgemeinschaft T.S. das Vorgehen seiner Mitarbeiter*innen verteidigte.

Der neue DRK-Hausverwalter Dr. A.E., der den ursprünglichen Hausverwalter U.B. abgelöst hat, beschäftigte sich 2019 monatelang mit meiner Fußbodenheizung, und einige Mal auch mit der der Nachbarin G.H.. Die Fußbodenheizung könnte die Quelle der Mikrowellen-Fokuspunkte sein, die ich in meiner Wohnung mittels meines Mikrowellen-Messgerät entdeckte und fotografieren konnte (Abschnitt Menschenversuche). Nach eigener Aussage ist Dr. A.E. ausgebildeter Ingenieur und war vorher im Marketing eines internationalen Konzerns tätig. Die Tätigkeit im Marketing und der Wechsel in ein grundsätzlich anderes Berufsfeld: Beides verbindet ihn mit dem Eigentümer der Wohnanlage und der Baufirma Solgarden.

Das DRK Frankfurt ist nicht nur Stakeholder in der Gesundheitsindustrie, sondern auch mein Vermieter. Am 18.03.2022, einem Freitagabend, fand ich im Briefkasten eine Abmahnung vor, per Boten überbracht, basierend auf meinem Nachbarschaftsbrief vom 11.03.2022, mit Ankündigung einer fristlosen Kündigung, sollte ich mit der Lärmbelästigung nicht aufhören, die ich in diesem Brief eigentlich erklären wollte (Abschnitt Selbsthilfe). Das DRK geht in der Abmahnung nicht auf meine besondere Situation ein, von der ich den DRK-Leiter D.D. per Einschreiben vom 14.04.2020 in Kenntnis gesetzt hatte, ohne eine Reaktion zu erhalten, und die auch aus dem Nachbarschaftsbrief hervorgeht. Damit nimmt das DRK mutmaßliche Straftäter*innen in Schutz. Weshalb? Gibt es einen Zusammenhang dazu, dass meine Klage gegen die Stadt Frankfurt gegenstandslos werden würde, wenn ich meine Wohnung verliere? Mit der Folge, dass die verlangte Infraschall-Messung vom Tisch wäre und die Menschen-Versuche fortgesetzt werden könnten?

/ Das Wohnungsamt Frankfurt

Aus der im September 2020 geschlossenen Kooperationsvereinbarung zwischen dem DRK Frankfurt als Vermieter der Siedlungsgemeinschaft in Frankfurt Harheim und dem Gemeinschaftlich-Wohnen-Projekt Hestia e.V. war hervor gegangen, dass „mindestens die Hälfte der 24 Wohnungen von Personen belegt sein (müssen), die einer F1-Förderung unterliegen. Die Wohnungen, welche an Personen vermietet werden, die keine Förderung nach F1 erhalten, müssen durch das Amt für Wohnungswesen befreit werden.“ Trotz des „Zuschusses zum Mietertrag von 1,2 Millionen Euro aus dem Frankfurter Programm zur sozialen Mietwohnungsbauförderung„.

Als die Wohnungen 2019 belegt wurden, waren sie den neuen Hestia-Vereinsmitgliedern gegenüber als frei finanzierte Wohnungen deklariert worden. 12 hätten fehlbelegt werden dürfen, 10 wurden fehlbelegt. und zwar anhand von Unterlagen, die fachliche Expertise vermuten lassen, denn bei den Sozial-Wohnungen wurde z.B. ausgewiesen, ob eine oder zwei Personen bezugsberechtigt sein würden. Zudem wusste die damalige Hestia-Vorstandsvorsitzende R.S. zu berichten, dass die angeblich frei finanzierten Wohnungen in Sozial-Wohnungen verwandelt werden könnten, wenn Mieter*innen im Rentenalter wegen des dann geringeren Einkommens anspruchsberechtigt werden würden.

Auf meine erste Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz, weshalb die Hälfte der Sozialwohnungen in frei finanzierte Wohnungen umgewandelt worden waren, bestritt das Wohnungsamt am 10.01.2022 die Umwandlung von 12 der 24 F1-Wohnungen. Was bedeutet, dass die 24 in 2019 fertiggestellten F1- bzw. Sozialwohnungen in Frankfurt Harheim, barrierefrei und behindertengerecht, als solche noch in der Statistik des Wohnungsamtes stehen.

Auf meine nächste Anfrage, weshalb 12 dieser Sozialwohnungen von Menschen bewohnt werden, die keine Wohnberechtigung haben, teilte das Wohnungsamt am 07.02.2022 mit, dass das Amt die Belegung überprüfe, also im Bilde darüber ist, wer sie bewohnt. Aber es sei legal, diese Wohnungen zweckentfremdet zu belegen: „Nach §20 HWoFG können Wohnungen, bspw. zur einmaligen Vermietung, freigestellt werden. Der Paragraph sieht vor, dass hierfür ein Ausgleich verlangt werden kann.“

Meine 3. Anfrage vom 7. Februar 2022 nach dem Grund der Fehlbelegung wird am 10. März 2022 abgewiesen, da einer Beantwortung „…die Rechte privater Dritter entgegenstehen.“ Wer sind diese „privaten Dritten“, die die Fehlbelegung eines öffentlichen, zweckbestimmten Wohnungsangebots veranlassen können?

Auffällig finde ich, dass meine ersten beiden IFG-Anfragen prompt beantwortet wurden. Und dass die dritte Antwort die deutliche Handschrift eines Rechtsberaters trägt: Des gleichen, der die Kooperationsvereinbarung so langwierig erstellt hatte? Es ist ja ohnehin ein Skandal, dass Sozialwohnungen absichtlich fehlbelegt werden: 2019 wurden überhaupt nur 42 Sozialwohnungen erstellt, während gleichzeitig mehr aus der Bindung fielen. Noch skandalöser finde ich aber, dass diese Wohnungen sehr wahrscheinlich der Bonus für die Verschleierung mutmaßlicher Menschenversuche ist. Oder welcher Grund sonst wäre denkbar für diese Vergünstigung für die Hestia-Gründungsgruppe? Und für die Heraushebung dieser Verwandlung von Sozial-Wohnungen in frei finanzierte Wohnungen in der Präambel der Kooperationsvereinbarung zwischen dem DRK Frankfurt und dem Gemeinschaftlich-Wohnen-Projekt Hestia e.V. vom September 2020?

Da die absichtliche Fehlbelegung von Sozialwohnungen einen Misstand im Amt für Wohnungswesen indiziert, habe ich am 10. März 2022 per Einschreiben (RR 9403 6778 1DE) bei Planungsdezernent Mike Josef, in dessen Zuständigkeit dieses Amt fällt, Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Leiterin erhoben. Bislang ohne Resonanz.

/ Die Baufirma Solgarden aus Herzogenaurach bei Erlangen

Die DRK-Siedlungsgemeinschaft in Frankfurt Harheim wurde im Auftrag der Stadt Frankfurt durch die Baufirma Solgarden mit Sitz in Herzogenaurach bei Erlangen errichtet. M.G., Eigentümer der Baufirma Solgarden, hat dabei ein gutes Geschäft gemacht: Er hat ein 5000 qm großes städtisches Grundstück in 99jähriger Erbpacht übernommen, und die acht Reihenhäuser und vier Mehrfamilienhäuser auf diesem Grundstück gehen in 20, spätestens 30 Jahren in seinen Privatbesitz über, obwohl sie mit einem hohen Anteil an öffentlichem Geld erbaut wurden. Hinzu kommen möglicherweise noch weitere Vorteile.

M.G. besitzt laut Selbstdarstellung auf seiner Website keine irgendwie geartete bautechnische Ausbildung, obwohl sein Portrait auf der Startseite mit „Ich baue“ übertitelt ist. Er hat an der technischen Hochschule Regensburg Mikrosystemtechnik studiert: Medizintechnik gehört zu den künftigen Berufsfeldern. Danach hat er sich mit der „Analysetechnik in der Umweltanalytik durch Einsatz von Neuronalen Netzen und Verfahren nichtlinearer Dynamik“ beschäftigt. Bei Siemens soll M.G. für die Entwicklung neuer Märkte und Geschäftsmodelle verantwortlich gewesen sein. Ab 2006 war er bei Opsolution Spectroscopic Systems GmbH technischer Geschäftsführer, einem Unternehmen, das medizintechnische Geräte herstellt. Erst seit 2007 baut M.G. Wohnanlagen, bewirbt diese Tätigkeit auf seiner Website aber mit seiner Vorbildung als Mikrosystemtechniker und Umweltanalytiker. Warum? Steht die Entwicklung neuer Märkte und Geschäftsmodelle für Siemens in einem Zusammenhang zu seiner jetzigen Tätigkeit als Bau-Unternehmer? Baut M.G. im Rahmen der von ihm erstellten Wohnanlagen auch Anlagen für Versuche mit Menschen?

Weitere Indizien:
– Der erste Fachmann, der 2014  den Eintrag von Infraschall in meiner damaligen Wohnung feststellte, nannte sich Umweltanalytiker. Umweltanalytik ist auch das Fachgebiet für die Untersuchung von Wohnungsbelastungen.
– Die manipulierbare Mikrowellen-Belastung meiner Wohnung, und möglicherweise auch anderer Wohnungen, könnte einer verbauten Installation zur besseren Fokussierung meiner Person zu verdanken sein (siehe Abschnitt Menschenversuche).
– Der Einbau von Geräten in die Wohnung der mutmaßlichen Täterin B.M. könnte die Beschallung angrenzender Wohnungen zum Zweck haben: Weshalb sonst werden sie von DRK-Mitarbeitern gewartet?

Auf die besonderen Umstände in dieser Siedlungsgemeinschaft verweist auch, dass M.G. die Errichtung der Wohnanlage für Geflüchtete und das Gemeinschaftlich Wohnen Projekt Hestia nicht für das vorrangige Ziel seiner Tätigkeit zu halten scheint. Der Gemeinschaftsraum für das Gemeinschaftlich-Wohnen-Projekt Hestia e.V. wurde nicht gebaut, obwohl Hestia an der Planung der Wohnanlage beteiligt war, und die Wohnungstüren für eines der Mehrfamilien-Häuser der Geflüchteten wurden erst ca. zwei Jahre nach Einzug eingebaut. Im Gegenteil scheint er die Wohnanlage für einen Ort zu halten, an dem gewöhnliches Recht nicht gilt, und an dem folglich auch eine Menschen-Versuchsanlage betrieben werden könnte, zumal, wenn diese amtliche Unterstützung genießt. In der Anfangsphase versuchte er, im Innenhof einen „semi-professionellen“ Biergarten zu installieren, ungeachtet der Tatsache, dass Familien- und Seniorenwohnungen daran angrenzen. Und im März 2020 versuchte die CDU im Harheimer Ortsbeirat sogar M.G.s schrägen Plan durchzudrücken, in den Innenhof der Wohnanlage noch eine Kita einzupassen, obwohl der Innenhof an das DRK vermietet und die Nutzung uns Mieter*innen vertraglich zugesichert wurde.

Bemerkenswert ist dabei, dass M.G. nicht nur über die Mietsituation hinweg ging, sondern dass er den Geschäftsführer des DRK Frankfurt D.D. von seinem Vorhaben nicht in Kenntnis setzte. Er habe davon in der Zeitung gelesen, teilte dieser mit. Ein solches Vorgehen ergibt bei einem ansonsten rational vorgehenden Menschen wie M.G. eigentlich nur Sinn, wenn er voraussetzen kann, dass D.D. sich dem Plan würde fügen müssen, auch wenn er ihn nicht billigt, weil er kompromittiert ist oder sogar eine Verstrickung besteht.

/ Menschenversuche in Frankfurt Harheim

Menschen-Versuche mit Infraschall-Waffen sind wegen der Regelungslücke möglich, und was straffrei möglich ist, wird gern auch gemacht, wenn Geld dabei herausspringt: Siehe CumEx. Der kleine Unterschied: Es kann schon mal Tote geben. Ziel solcher Versuche ist wahrscheinlich, die Wissenslücken zu Infraschall zu schließen und insbesondere zu klären, wie Menschen waffenförmig gerichtete Energie vertragen und ab wann eine normal erscheinende Krankheit eintritt, Herzversagen, Schlaganfall, Lungenversagen, ein Hirntumor wie bei dem verstorbenen Nachbarn, eine seltene Krebsart wie bei meiner verstorbenen italienischen Freundin. Ich bin jedenfalls sicher, dass ich schon seit 2008 oder 2009 in meinen jeweiligen Wohnungen einem Menschen-Versuch unterliege und dabei mit wahrscheinlich wohlüberlegten Sorten von Infraschall in wechselnden Dosierungen traktiert werde.

Indizien:
– 2014 wurde ich Gegenstand einer Menschenversuchs-Mimikry durch HP, der im Nordwest-Krankenhaus tätig gewesen war und von daher meine Schwestern und ihre Familien kennt (Abschnitt Kommodifizierung…).
– 2019 lernte ich zum Einzug in meine gegenwärtige Wohnung noch einen stummen Hund namens Luna kennen, wie es schon in meiner vorhergehenden Wohnanlage einen gegeben hatte. Die aktuelle Luna soll aus einer Versuchsanlage stammen (Abschnitt Handlanger*innen…).
– 2020 konnte ich die fortwährende Körperverletzung in meiner Wohnung ärztlich dokumentieren lassen, wobei auf die Infraschall-Einwirkung verweist, dass bekannte Krankheiten a-symptomatisch auftreten und auf übliche Therapien nicht ansprechen, wie das US-Betroffene von Mikrowellen-Angriffen berichten (Abschnitt Bio-Effekte…) In meinen Fall geht es insbesondere um eine a-typische Asthma-Diagnose (Abschnitt zum kriminellen Netzwerk in der Gesundheitsindustrie).
– 2021 konnte ich mit Fotos meines Mikrowellen-Messgerätes Fokuspunkte in meiner Wohnung sichtbar machen, mit denen wahrscheinlich die gezielte Belastung meiner Person mit Infraschall gesteuert wurde.

Die Mikrowellen-Fokuspunkte entdeckte ich durch Zufall, als ich das Funktionieren meines 2014 erstandenen Mikrowellen-Messgerätes überprüfte. Ich mietete zu diesem Zweck 2020 ein weiteres Mikrowellen-Messgerät, was über mein Mail-Account oder meine Netz-Aktivitäten für das kriminelle Netzwerk nachvollziehbar war. In der Mietwoche zeigten beide Geräte in der ganzen Wohnung „grün“ an. Kaum hatte ich das Mietgerät jedoch zurückgeschickt, wechselten die Mikrowellen-Werte im Wohnbereich auf „gelb“, und an den Stellen, an denen ich oft und lange bin, z.B. Kopfkissen, Eßplatz und Spüle, sogar auf „rot“. Das kriminelle Netzwerk wusste offenbar nicht, dass ich ein eigenes Mikrowellen-Messgerät besaß. Die Manipulierbarkeit der Mikrowellen-Belastung könnte mit der Fußboden-Heizung zusammenhängen, für die sich der neue Hausverwalter Dr. A. E. zu Beginn sehr interessierte. Für diese These spricht, dass sich die Mikrowellen-Belastung veränderte, als ich meine Entdeckungen hier veröffentlichte: Die Rotbereiche verschwanden. Das Wohnzimmer blieb noch eine ganze Weile im Gelbbereich. Das Schlafzimmer hingegen war durchgehend grün. Mikrowellen-Belastungen halten sich normalerweise nicht an Wohnungsgrundrissen, Fußbodenheizungen dagegen schon.

Weitere Indizien dafür, dass zumindest ich Probandin bin, sprechen die seit meinem Einzug im September 2019 intensivierten Angriffe und Einschüchterungsversuche, der Nachdruck, mit dem ich daran gehindert werde, meine Nächte in Ausweichquartieren zu verbringen, und auch die Versuche, mich aus dem Flur zurück in meine Wohnung zu treiben, denn in meiner Wohnung kann ich gezielter beschallt werden als im Flur. Das alles ergibt nur Sinn, wenn ein planvoller Menschen-Versuch mit allen Mitteln durchgesetzt werden soll. Darüber hinaus gibt es weitere Eigentümlichkeiten in der Siedlungsgemeinschaft Frankfurt-Harheim, die auffälligste die Fehlbelegung der Sozialwohnungen zugunsten der Hestia-Gründungsgruppe.

Der Verdacht, dieses Mal nicht als einzige Probandin für Infraschall-Belastungen zu sein, sondern in einer Versuchsanlage mit weiteren Betroffenen gelandet zu sein, kam mir während meiner nächtlichen Fluraufenthalte ab Frühjahr 2021. Zunächst fand ich auffällig, dass die Belastung im Flur zwar meist geringer ist als in meiner Wohnung, und meist auch anders – aber fast immer vorhanden. Daraus schloss ich, dass die Belastung nicht nur meiner Wohnung gilt und nicht nur aus B.M.s Wohnung kommt, sondern auch aus der von A.L.-B., die im 1. OG gegenüber von B.M. wohnt. Als nächstes stutzte ich über meine anschwellenden Nasenschleimhäute, wenn ich im 2. OG an der Wohnungstür von G.H. lagerte. Die Schwellungen traten zunächst nur da auf und gingen zurück, wenn ich den Ort verließ. G.H. litt schon vor ihrem Einzug an Allergien, u.a. gegen Pollen, und Symptom solcher Allergien sind geschwollene Nasenschleimhäute. Kann es sein, dass Hausärzte mit dem kriminellen Netzwerk kooperieren und Patientendaten weitergeben, sodass bereits vorliegende gesundheitliche Einschränkungen gezielt verstärkt werden können? Schon 2019 war mir die stehende Geruchswolke in der Nähe ihrer Wohnung und um ihre Person aufgefallen, ein typisches Symptom für eine Belastung mit Infraschall, obwohl sie als Allergikerin kein Parfum benutzt. Auch im Flur des EGs, an der Wohnung von W.W., fiel mir schon 2019 die stationäre Geruchswolke auf, deutlich anderer Geruch als im 2. OG bei G.H.. Die eine gezielte Traktierung ankündigenden Schlaggeräusche, die ich aus beiden Wohnungen höre, hört auch W.W., und er hat sie sogar aus G.H.s Wohnung dringen gehört.

Im Haus 8 leben 4 bis 5 potentielle Probanden, alle im Seniorenalter, die meisten mit Vorerkrankungen, die ihre Wohnung nur selten verlassen. Sie würden gesundheitliche Probleme aufgrund der Traktierung mit Infraschall ihrem Alter zuschreiben und die Belastung auch lange nicht wahrnehmen, wenn sie nicht sehr stark ist. Ich bin seit 2008 oder 2009 im Fokus des kriminellen Netzwerks in der Gesundheitsindustrie, allein schon ablesbar am Verhalten meiner Schweinfurter und Kastellauner Verwandten, wurde aber erst 2014 so stark mit Infraschall belastet, dass ich sensibilisiert wurde und anfing nach Möglichkeit auszuweichen.

Es scheint sogar medizinisches Hilfspersonal vor Ort eingeplant worden zu sein, in Gestalt der beiden jungen Frauen aus Kenya, E. und P.K.. Die beiden haben ein Brüderpaar aus dem Nachbarort Nieder-Erlenbach geheiratet, das einen Pflegedienst betreibt. P.K., die ihrer eigenen Angabe nach von Beginn an bei Hestia dabei war, ist noch für diesen Pflegedienst beruflich tätig. E.K. ist im Februar 2022 weggezogen.

/ Die Harheimer*innen und die Menschenversuche

Wer hat den Harheimer*innen dieses faule Ei ins Nest gelegt? Es gibt Hinweise darauf, dass die Harheimer Politiker*innen beteiligt waren. Denn in der Planungsphase der DRK-Siedlungsgemeinschaft muss es parteiübergreifend Diskussionen darüber gegeben haben, das für eine Senioren-Wohnanlage eingeplante öffentliche 5.000 qm große Grundstück zugunsten einer Geflüchteten-Siedlung umzuwidmen. Auch die Vergabe der 24 Sozialwohnungen an das Gemeinschaftlich-Wohnen-Projekt Hestia e.V. sollte den Lokalpolitiker*innen aufgefallen sein: 12 davon waren ursprünglich Harheimer Senior*innen zugedacht. Jedenfalls einigten sich die Harheimer Parteivertreter*innen auf die Geflüchteten-Siedlung, offenbar auch auf Druck aus der Frankfurter Stadtverwaltung.

Die Harheimer*innen waren offenbar damit nicht zufrieden: „Keine Flüchtlinge, wir wollen das Altenwohnheim„, heißt es im Januar 2016. Dem versuchten Vertreter*innen der Grünen und der SPD mit der zeitgleich aufgesetzten Website Haheim-Hilft zur Organisation von Hilfswilligen zu begegnen. Die Proteste aus der Bevölkerung konnten jedoch nicht befriedet werden, wie die anhaltenden Vandalismusaktionen im Umfeld der Siedlungsgemeinschaft und auf deren Gelände belegen.

Das entscheidende Argument gegen die Senioren-Wohnanlage war die angeblich fehlende Rentabilität. 2016 oder 2017 brachte dann einem Insider-Tipp zufolge S.Q. von der CDU den Investor M.G. mit seiner Baufirma Solgarden ins Spiel. Hat sich niemand auf der Website des Baufirma Solgarden umgesehen und sich darüber gewundert, dass M.G. eigentlich Mikrosystemtechnik studiert und bei Siemens für den Aufbau neuer Märkte verantwortlich gewesen war? Hat sich niemand gefragt, ob es beim Bauvorhaben einen Zusammenhang zum beruflichen Vorleben von M.G. geben könnte und mit der Errichtung einer Siedlung für Geflüchtete evtl. auch ein Projekt mit Zusammenhang zu Siemens entstehen könnte? Menschen-Versuche könnten umschrieben worden sein, und dies auch nur einem kleinen Kreis gegenüber. Aber ich habe Hinweise dafür, dass manche in Harheim im Bilde waren, und zwar schon bevor ich mich 2019 an Vertreter der Grünen, der SPD und der CDU wandte, um Hilfe bei der Suche nach einem Schlafplatz in Harheim zu erbitten. Ich erklärte dabei nicht immer genau, warum ich einen externen Schlafplatz suche, obwohl ich soeben in die neu errichtete Siedlungsgemeinschaft eingezogen war: Aber in einigen Fällen schon. In keinem der Gespräche hatte ich das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden. Aber keiner half.

Zunächst wandte ich mich an die beiden Grünen im Ortsbeirat, S.L.-S. und H.S., die anfangs in der Siedlungsgemeinschaft deutlich präsenter waren als Vertreter*innen anderer Parteien. Die Grünen scheinen insbes. das Wirken des Investors M.G. mit Wohlwollen begleitet zu haben, wie ihrem Bericht vom 7. März 2020  über die geplante Kita im Innenhof der Siedlungsgemeinschaft zu entnehmen. Die Person M.G. wird darin gefeiert, und zwar als der Typ Macher, der mit den städtischen Behörden besonders gut klarkommt: „Die Raumprogramm für die Kinderbetreuungseinrichtungen in Harheim? „Klar, kennen wir“. Eine Baugenehmigung? Eine Befreiung von den Auflagen für besonderen Wohnbedarf? „Kein Problem, kriegen wir“. Eine Betriebserlaubnis für die Kita? „Warum nicht?“.“ Darin scheint Wissen um Seilschaften mitzuschwingen. Eine personelle Verbindung gibt es auch: Die Hestia-Vorstandsfrau J.B., genannt M., ist aktives Mitglied der lokalen Grünen.

Den damaligen SPD-Sozialbezirksvorsteher J.H. sprach ich 2019/20 an: Er kam in meine Wohnung und schrieb sich einiges auf, trat dann aber aus der SPD aus. Die Vorsitzende K.L. ließ sich im Januar 2022 auf ein Gespräch mit mir ein und sagte zu, sich wegen der damals 12 abgängigen F1-Wohnungen zu erkundigen. Die Harheimer SPD hat das Gemeinschaftlich-Wohnen-Projekt Hestia e.V. im Oktober 2020 für den Ehrenamtspreis „für besonders herausragendes freiwilliges Engagement“ vorgeschlagen. „Primäre Aufgabe des Vereins ist die zeitintensive Betreuung der 26 Mitglieder aus 4 Nationen und 3 Kontinenten zwischen 3 und 92 Jahren, die in 19 Wohnungen leben und die je nach Lebenssituation sehr unterschiedliche Erwartungen und Probleme haben.“ Ist niemandem an dieser Selbstdarstellung des Vereins aufgefallen, dass darin eine Entgegensetzung von Verein und Mitgliedern ausgedrückt wird, die es auch tatsächlich im Verhältnis zwischen Hestia-Gründungskreis und später hinzugekommenen Vereinsmitgliedern gibt? Und dass ein solch hierarchisches Verhältnis dem Grundgedanken des Gemeinschaftlich-Wohnens widerspricht? Ist gerade bei der SPD niemandem die Betonung von Nationen und Kontinenten aufgefallen, die gerade in Frankfurt ein überholtes Weltbild nahelegt? A.L.-B. mit dem ominösen stummen Hund Luna könnte eine Scharnierfunktion innegehabt haben: Sie ist meines Wissens langjähriges aktives Mitglied der örtlichen SPD.

Auch den Stadtbezirksvorsteher D.F. von der CDU hatte ich 2019/2020 vergeblich um Hilfe gebeten. Die örtliche CDU hat bei der Entstehung der Siedlungsgemeinschaft wohl die entscheidende Rolle gespielt. Der stellvertretende Vorsitzende S.Q. führte den Investor M.G. in Harheim ein und brachte den fragwürdigen Antrag in einer Ortsbeiratssitzung vom März 2020 ein, in den Innenhof der Siedlungsgemeinschaft eine Kita einzubauen, der knapp durchfiel. Gibt es einen Zusammenhang zwischen diesen Diensten und der Tatsache, dass die Baufirma Solgarden für S.Q. ein Haus in der Korffstraße errichtete, nachdem die Wohnanlage Im Niederfeld fertig gestellt war?

Der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) wohnt ebenfalls in Harheim, einem Eintrag auf der Website der Stadt Frankfurt nach. Ihn hatte ich seit 2014 immer wieder angeschrieben (Broschüre S. 30f). Einmal bekam ich sogar eine Antwort, aber nur in Bezug auf meine Wohnungssuche. Kann es sein, dass er bzw. seine Mitarbeiter*innen nichts von der ungeregelten Existenz von Infraschall- und Mikrowellen-Waffen wussten? Am 24.02.2022 richtete ich eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen eine Mitarbeiterin des Rechtsamts an ihn, im Zusammenhang mit meiner verschleppten Klage vor dem Frankfurter Verwaltungsgericht zur Erlangung einer Messung. Die Frankfurter Umwelt-Dezernentin Rosemarie Heilig antwortete für ihn, und zwar mit der sonderbaren Auskunft, dass meine Beschwerden erst nach Abschluss meiner Klage vor dem Verwaltungsgericht beantwortet werden würden.

Jenseits der Politik, aber in einem so kleinen Ort wohl auch nicht weitab davon, ist das Gemeinschaftlich-Wohnen-Projekt Hestia e.V. durch mehrere Fördermitglieder in Harheim und Umgebung angebunden, die sich für den Verein engagieren. Eine von ihnen organisiert wegen des fehlenden Gemeinschaftsraums regelmäßig die Erlaubnis zur Nutzung des katholischen Pfarrsaals. Mich vermittelte sie als Mitsängerin an den Kirchenchor, wo ich zwei Frauen kennenlernte, zu denen auffallend schnell ein enger Kontakt entstand. Ich weihte eine der beiden in meine Lage ein und sie besorgte mir einen Schlafplatz gegen Mietzahlung in der Wohnung einer ihrer Mieterinnen. Aber dieses Quartier verlor ich wenig später auch wieder, ebenso den Anteil der quittierten Miete, den ich nicht abwohnen konnte. Noch auffälliger war, dass sie immer wieder Dienste anfragte, die ich nicht angeboten hatte. April 2021 tauchten beide Frauen plötzlich ab, zum Zeitpunkt des erhöhten Vertreibungsdrucks auf mich, nachdem mir eine Bekannte der beiden empfohlen hatte, mich zum Übernachten im Harheimer Hof einzuquartieren oder mit Zelt aufs Feld auszuweichen.

Meinem Harheimer Hausarzt hatte ich im September oder Oktober 2019 von meiner Situation erzählt, denn mir lag daran, körperliche Veränderungen aufgrund der Dauerbelastung mit Infraschall fachlich begleiten zu lassen. Er war damals noch in der Ausbildung, neu in der Gemeinschaftspraxis und als junger Mensch auch offen für meine Geschichte. Ich vertraue ihm, wenngleich der Informationsfluss, der zum Infraschall-Angriff im Markus-Krankenhaus geführt hat, bei ihm bzw. aus seiner Praxis den Anfang genommen haben muss: Er war der einzige, dem ich von meiner Absicht erzählt hatte, mich da der Hernie-OP zu unterziehen.

/ Gibt Siemens Medizintechnik in Erlangen Menschenversuche in Auftrag?

Für die Entwicklung von Waffen, die mit gerichteter Energie operieren, scheint deren Erprobung an Menschen notwendig zu sein. Deshalb wurden vor ca. 20 Jahren in den USA die Forschungen eingestellt: „Engineers who had been working on a potential weapon for the US marines two decades ago, known as Medusa, said that one of the reasons it was discontinued was that it was ethically impossible to conduct human tests on the prototype.“ (The Guardian, 02.Feb22: Havana Syndrome could be caused by pulsed energy devices – US expert report)

Möglicherweise wurden solche Menschenversuche nach Deutschland verlegt: Dr. R. M., Psychologe und Schach-Experte, der an der Universität Erlangen einen Lehrauftrag gehabt hatte, hatte zu der Zeit die „psychische und physische Beeinflussung und Schädigung von Menschen durch gezielten Einsatz von Mikrowellen beforscht“, und zwar in Kooperation mit der USA (telepolis.de, 03.09.2002 „Bayerische Justiz und Psychiatrie im Dienst der uneingeschränkten Solidarität„).

Er wurde offenbar auch Opfer der Regelungslücke: Er hatte bayrische Sicherheitsorgane über das Missbrauchspotential dieser ungeregelten neuen Waffen informiert. Nach einem möglicherweise inszenierten Nachbarschaftsstreit wurde die Wohnung seiner Lebensgefährtin in Kalchreuth unweit von Erlangen mit Mikrowellen-Waffen angegriffen, er wandte sich an die Presse, und am 6. Januar 2002 titelte die Welt: „Mikrowelle als Nahkampfwaffe“. Daraufhin wurde er zwangspsychiatrisiert und dadurch gehindert, an einem Kongress über Mikrowellen-Waffen 2002 in Washington teilzunehmen und seine Präsentation „Targeting the human with directed energy weapons“ zu halten.

Der Grund für die Psychiatrisierung war offenkundig, dass er das staatlicherseits verschwiegene Thema Mikrowellen-Waffen in die Öffentlichkeit getragen hatte. Im oben erwähnten Telepolis-Beitrag vom 3.09.2002 wird außerdem gemutmaßt, er sei weggesperrt worden, „um Experimente mit Mikrowellen als Waffe in den USA und Europa nicht ansprechen zu können.“ Später versuchte Dr. R. M. immer wieder, Menschenversuche durch Mitarbeiter*innen von Siemens Erlangen mit Mikrowellen-Waffen anzuprangern, fand aber kein Gehör, vermutlich wegen seiner vorangegangenen Psychiatrisierung und auch wegen des Tabu beladenen Themas Mikrowellen. Seine Leserbriefe sind auf den Websites der Presse nicht mehr aufzurufen, aber auf seinem Blog „Mikrowellenterror“ ist der offene Brief aus dem Jahre 2007 an den damals neuen Siemens-Vorstand Löscher noch vorhanden, in dem er fordert, „die illegalen und gefährlichen Menschenversuche mit gepulster Mikrowellenstrahlung, an denen Siemensmitarbeiter aktiv beteiligt sind,“ zu beenden (Broschüre S. 26f).

Auf seinem Blog beschreibt Dr. R. M. seit 2003 seine Traktierung durch diese staatlich ungeregelten Mikrowellen-Waffen. Auch er lebt mit der ständigen Angst ermordet zu werden, und seine Schilderungen decken sich gerade am Punkt der sozialen Rundum-Bedrohung mit meinen Erfahrungen seit 2014. Aber inzwischen wurde die illegale Beforschung von Mikrowellen-Waffen an Menschen abgelöst durch die Beforschung von Infraschall-Waffen. In meiner ersten Vertreibungswohnung war 2014 durch zwei verschiedene Instanzen eine Infraschall-Belastung festgestellt worden, eine Feststellung, die ich im Lauf der Jahre mehrmals verifizieren konnte. Dass es um ein Forschungsvorhaben geht, wird daraus ersichtlich, dass die waffenförmige Traktierung durch eine Mehrzahl an gut organisierten Akteuren systematisch durchgeführt wird, und dass diese Traktierung im Schutz der staatlichen Regelungslücke außer mir noch vielen anderen angetan wird.

Für eine Verbindung zwischen der Medizintechnik-Sparte von Siemens und dem kriminellen Netzwerk in der Gesundheitsindustrie spricht, dass der Bauherr und Eigentümer der Wohnanlage, in der ich seit 2019 lebe, ein ehemaliger Siemens-Mitarbeiter ist. M.G. ist ausgebildeter Umweltanalytiker, der Bauvorhaben in dieser Eigenschaft anbietet, und dessen Baufirma Solgarden sich unweit von Erlangen befindet. In Erlangen ist die Siemens-Medizintechnik-Sparte Healthineers angesiedelt und hier betreibt Siemens einen Entwicklungsstandort mit einem eigenen Forschungsgelände. Medizintechnik-Forschung könnte auch die Beforschung neuartiger Waffen umfassen, die mit Umweltfaktoren operieren, die auch im Gesundheitsbereich eine Anwendung finden könnten, wie das z.B. bei Ultraschall der Fall ist. Allerdings können Probanden für medizintechnische Geräte mit kleinem Geld gewonnen werden. Probanden für Waffen müssen zu ihren Diensten gezwungen werden, und das geht nur, wenn der staatliche Schutz ausgesetzt wird, wie das bei der beschriebenem Regelungslücke der Fall ist.

Hinzuweisen ist auch darauf, dass es Berührungspunkte zwischen meiner Schweinfurter Verwandtschaft und dem kriminellen Netzwerk in der Gesundheitsindustrie geben könnte. 2012 und danach war die Familie mehrmals in den USA und hatte dabei auch Kontakte zum Medizinverlag Elsevier, der damals von einem Deutschen mit Familienverbindungen nach Bayern geleitet wurde. Mein Schweinfurter Schwager hat in Erlangen Medizin studiert und war oft vor Ort, als meine Nichte bis 2014 in Erlangen Jura studierte. In dieser Zeit könnten Kontakte zur Baufirma Solgarden angeknüpft worden sein. Dr. G. L. hat bis zur Verrentung neben seiner Tätigkeit als Chirurg in einem Schweinfurter Krankenhaus auch beim DRK Schweinfurt als Notarzt gearbeitet. Hat er den Kontakt zum DRK Frankfurt hergestellt? Dr. G. L. war mehrmals als Truppenarzt in Afghanistan, wo er die Anwendung von Infraschall-Waffen miterlebt haben könnte, denn Afghanistan galt als Übungsplatz für neue Waffen: „Fearful Villagers See the U.S. Using Afghanistan as a “Playground for Their Weapons„ (The Intercept 15.08.2017). Und der monatelange Aufenthalt der Eriträerin H.D. mit amerikanischem Pass und Berufserfahrung im Afghanistan-Krieg bei dem mutmaßlichen Täter-Ehepaar S. und T.V. in Frankfurt dürfte durch Dr. G.L.s Vermittlung zustande gekommen sein.

/ Weshalb wurde die Regelungslücke geschaffen und weshalb wird sie geschützt?

Deutschland ist weltweit für seine Regelungsfreude bekannt. Wie kam es also zu einer solch eklatanten Regelungslücke? Meine These ist, dass sie nicht zufällig entstand, sondern Ergebnis sorgfältiger Planungen und Absprachen war. 2003, als Infraschall- und Mikrowellen-Waffen ins Bundes-Waffengesetz aufgenommen wurden, war der heutige Lobbyist Gerhard Schröder (SPD) Kanzler und Otto Schily war Innenminister und damit zuständig für das Bundes-Waffengesetz. Schily war 1998 der SPD beigetreten. Davor war er Mitglied der Grünen, sogar deren Mitbegründer. Jürgen Trittin, Grüner, war 2003 Umweltminister. Da diese Regelungslücke erkennbar gegen das Grundgesetz verstößt, konnte sie nur als Absprache unter Amtsträger*innen entstehen, und sie hätte nicht über einen so langen Zeitraum ohne deren Mitwirkung aufrecht erhalten werden können.

Ursache der Regelungslücke waren wahrscheinlich die Mängel des Bundes-Immissionsschutzgesetzes in der Zuständigkeit des Bundesamtes für Umwelt. Da also die Bevölkerung nicht ausreichend vor den Auswirkungen technischer Anlagen ziviler Nutzung geschützt wird, ist es naheliegend, dass mit gerichteter Energie munitionierte Waffen staatlicherseits nicht geregelt werden konnten. Denn wenn Grenzwerte für Infraschall und Mikrowellen gesetzt worden wären, die Menschen vor einer Waffenanwendung schützen, und wenn behördliche Messungen in Wohnungen vorgeschrieben worden wären, um kriminelle Gewalt mit diesen Waffen festzustellen, dann hätte das erhebliche Nachjustierungen im Bundes-Immissionsschutzgesetz und damit Widerstand aus den betroffenen Industrien nach sich gezogen.

Auch Menschenversuche könnten von Anfang an Zweck der Regelungslücke gewesen sein. Oder ist es nur Zufall, dass Anfang der 20er Jahre in den USA Forschungen am Medusa-Projekt aus ethischen Gründen eingestellt werden und etwa zur gleichen Zeit Dr. R.M. in Erlangen Menschenversuche anzuprangern beginnt? Auffällig ist, dass dieser Blog schon lange am häufigsten aus Amerika und Deutschland besucht wird. Der Begriff des Targeted Individual TI, der in Betroffenenkreisen kursiert, entstammt dem englischen Sprachraum und verweist darauf, dass Menschen zielgerichtet zu Opfern der Menschenversuche gemacht werden. Ich als alleinstehende Alte, Deutsche mit Migrationshintergrund, einem muslimischen Vornamen, unterdurchschnittlichen Finanzen und gefügigen Angehörigen passe gut ins Beuteschema eines kriminellen Netzwerks mit Beziehungen zu staatlichen Institutionen. Dass ich schon lange im Fokus stehe, dafür spricht neben vielen anderen Indizien auch die auffällige Passwort-Vergabe durch das Frankfurter Bürgeramt bei der Beantragung eines neuen Personalausweises alle zehn Jahre: 2011 bekam ich einen Zettel mit dem Passwort „Partnersuche“ für die Online-Registrierung: Zu der Zeit war ich auf Online-Portalen auf Partnersuche. 2021 lautete das Passwort „Rechenfehler“. Botschaft aus den Sicherheitsbehörden, dass ich mich bei meiner Suche nach meinem Recht verrechnet habe?

Für staatliche Verschleierung der Regelungslücke steht, dass Betroffene der Regelungslücke bis vor kurzem mit dem Bundes-Immissionschutzgesetz abgespeist wurden, obwohl unwahrscheinlich ist, dass unsere Staatsbediensteten nicht wissen, was im Bundes-Immissionsschutzgesetz steht. Wenn sie dennoch dieses Gesetz anführen, um Beschwerden wegen des kriminellen waffenförmigen Missbrauchs von Infraschall und Mikrowellen abzuwehren, dann haben wir es mit einer bewussten Falschauskunft zu tun, offenbar einer mit langer Tradition, wenn ich an die mir erteilten Auskünfte zurückdenke, allein schon aus dem Petitionsbüro des Deutschen Bundestages. Unterlassene Hilfeleistung wird bei uns Bürger*innen bestraft. Gilt das nicht auch für unsere Staatsbediensteten?

Die absichtsvoll rechtswidrige Konstruktion der Regelungslücke lässt sich auch daran ablesen, dass Opfer krimineller Gewalt, weil sie keinen staatlichen Schutz erlangen können, in die Anonymität gezwungen und der Willkür von Kriminellen überlassen werden. Dies geschieht vorallem mit der Psychiatrisierungsdrohung, mit der Opfer und deshalb potentielle Whistleblower gesellschaftlich isoliert und mundtot gemacht werden. Die Psychopathologisierung von Whistleblowern hat in Deutschland leider Tradition: Erinnert sei an den Fall der Hessischen Steuerfahnder, die unter dem damaligen Innenminister Volker Bouffier (CDU) mittels falscher psychiatrischer Gutachten kaltgestellt wurden, weil sie 1996 nicht nur Steuervergehen der Commerzbank aufgedeckt hatten, sondern 2000 als Beifang auch die Schwarzgeldaffäre der Hessen-CDUDr. R. M. aus Erlangen wurde 2002 zwangspsychiatrisiert, weil er den bayrischen Sicherheitsbehörden die ungeregelte Existenz von Mikrowellen-Waffen anzeigte, wie im vorhergehenden Abschnitt geschildert. Das Justizopfer Gustl Mollath wurde 2006 zwangspsychiatrisiert, weil er einen Bankenskandal angezeigte hatte.

Die Durchführung des Bundes-Waffengesetzes obliegt den Ländern. Aber wenn zuständige Amtsträger*innen des Hessischen Innenministeriums trotz zahlreicher Mails, Briefe und sogar einer Petition die Regelungslücke nicht schließen, dann billigen sie den fortgesetzten Rechtsbruch an der Schutzpflicht der Bevölkerung gegenüber. Weshalb? Auf kommunaler Ebene stellen sich noch drängendere Fragen: Weshalb ermittelt die Polizei Frankfurt nicht? Weshalb schlägt die Staatsanwaltschaft Frankfurt meine Anzeigen regelmäßig nieder? Weshalb lässt sich das Umweltamt Frankfurt von der Polizei einspannen, um meinen Anspruch auf eine Infraschall-Messung in meiner Wohnung abzuwehren? Weshalb fingiert der Leiter des Frankfurter Umweltamtes eine Infraschall-Messung in meiner Wohnung? Weshalb wird meine Klage vor dem Verwaltungsgericht Frankfurt durch das Rechtsamt Frankfurt behindert? Wer hat das Wohnungsamt Frankfurt dazu bewegt, mindestens 12 der 24 geförderten Wohnungen in der DRK-Siedlungsgemeinschaft Frankfurt Harheim an Personen zu vergeben, die nicht wohnberechtigt sind? Weshalb versucht das Amtsgericht Frankfurt aufgrund eines erkennbar dubiosen Antrags meiner Schweinfurter Schwester, mich unter Betreuung zu stellen? Für amtliche Unterstützung des kriminellen Netzwerks spricht, dass die Täter*innen unverdrossen fortfahren, obwohl die Mechanik der Regelungslücke inzwischen offen zutage liegt.

Da wegen der Regelungslücke Kriminalitätsopfer den Rechtstaat bislang nicht anrufen können und stattdessen sogar bedroht werden, bedroht diese Regelungslücke den Rechtsstaat, zu dessen Erhalt Beamt*innen eigentlich verpflichtet sind, zumal angesichts der Erfahrungen der Nazizeit. Das bedeutet auch, dass unter den gegenwärtigen Bedingungen jede*r zur Täterschaft gezwungen werden kann, um nicht zum Opfer gemacht zu werden: Wie das eigentlich für Angst geleitete autoritäre Staaten typisch ist. Streben wir das an?

Vor diesem Hintergrund finde ich besorgniserregend, dass auf meine Appelle auch Vertreter*innen zivilgesellschaftlicher Organisationen oder kritische Journalist*innen nicht reagieren, mit einer einzigen Ausnahme. Kognitive Dissonanz? Weil nicht sein kann, was ich anprangere? So wie nicht sein konnte, was inzwischen unbestritten ist: Die systematische sexuelle Gewalt an Kindern durch Vertreter beider Kirchen? Die Ausnahme, die GFF, brachte vor, was bislang die Regelungslücke zementiert: Dass es anscheinend immer um Einzelfälle geht, weil die langjährige Psychopathologisierung die Entstehung einer Interessengemeinschaft immer noch verhindert. Dabei könnten kriminelle Organisationen mit Hilfe solcher Waffen das staatliche Gewaltmonopol außer Kraft setzen, denn Schutz und Gegenwehr sind meines Wissens bei Infraschall-Waffen nicht möglich.

Geradezu ein Alarmzeichen ist, dass die Leiterin des Deutschen Instituts für Menschenrechte es nicht für nötig befunden hat, meinen Brief vom 30. November 2020 zu beantworten. Sind Menschenrechte auf den Status eines politischen Druckmittels anderen Staaten gegenüber herabgesunken, etwas, das in Deutschland nicht mehr eingehalten zu werden braucht? Wahrscheinlich kein Zufall, dass die Stelle der Beauftragten der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik beim Auswärtigen Amt angesiedelt ist.

/ Ausblick

Um Menschenversuche unmöglich zu machen, um unseren Rechtsstaat zu erhalten und um unsere Demokratie zu schützen, muss die Regelungslücke endlich geschlossen werden und das Grundgesetz wieder zur Geltung gebracht werden:

Grundgesetz Art. 2 (2): „Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit“.

Grundgesetz Art. 13 (1): „Die Wohnung ist unverletzlich“.

Diese „Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.“ Sie zu schützen ist Aufgabe des Staates. Wenn unser Staat uns aber nicht vor dieser neuen Form von Kriminalität schützt – wie wollen wir unsere Demokratie schützen?

Wäre es also nicht jetzt an der Zeit, Waffen zu regeln, die mit gerichteter Energie operieren? Grenzwerte zu setzen bzw. zu revidieren? Behördliche Messungen auch in Privatwohnungen vorzuschreiben und die entsprechenden Ämter und Behörden zum angemessenen Umgang mit den Effekten solcher Waffen zu befähigen? Denn diese Waffen sind aus haushaltsüblichen Geräten noch leichter zu bauen als konventionelle Waffen und stellen damit eine große Gefahr für die öffentliche Ordnung dar.

Zum Schutz unserer Demokratie wäre es außerdem wichtig zu untersuchen, unter welchen politischen Bedingungen und an welcher Stelle des Staates diese Regelungslücke entstehen konnte: Damit es nie wieder dazu kommen kann, dass Einwohner*innen Deutschlands den Schutz des Grundgesetzes und der Allgemeinen Menschenrechte verlieren.