Infraschall-Waffen und geduldete Kriminalität

 

Stand 24. November 2022

Infraschall-Waffen gehören zu einer neuen Waffenart, die mit gerichteter Energie munitioniert wird. Diese Waffen wirken lautlos durch Mauern hindurch und können eine große Bandbreite an Effekten erzielen, von Sachbeschädigung bis zu verdecktem Mord. Aber auf Bundesebene wurden keine Regeln zum Schutz der Bevölkerung definiert, vor allem wurden keine Grenzwerte gesetzt. In Hessen wurden zudem keine Vorschriften für das Vorgehen bei Verdacht auf kriminellen Missbrauch dieser Waffen erlassen. Folglich sind in Frankfurt die Behörden auf Infraschall-Messungen nicht eingestellt, obwohl behördliche Messungen für rechtliche Schritte zwingend erforderlich sind.

Begründet wurde die Regelungslücke bislang damit, dass Betroffene krimineller Gewalt mit Infraschall-Waffen an einem psychologischen Privatproblem litten, obwohl diese Begründung dem wissenschaftlichen Kenntnisstand über die Wirkungen von Infraschall widerspricht. Zudem wurden Waffen, die mit Infraschall (und Mikrowellen) munitioniert werden, bereits 2003 ins Bundes-Waffengesetz aufgenommen. Seit 2016 werden Waffen, die mit gerichteter Energie operieren, dank des Havanna-Syndroms sogar öffentlich diskutiert – ohne Folgen für die Regelungslücke.

Im November 2019 entdeckte ich das Informationsfreiheitsgesetz, 2020 stellte ich mehrere Anfragen an das Bundes-Innenministerium und erfuhr von ungeregelten Infraschall- und Mikrowellenwaffen. Im November 2020 klagte ich vor dem Verwaltungsgericht Frankfurt wegen der fehlenden Umsetzung des Bundes-Waffengesetzes bezüglich dieser Waffen in Hessen, weil ich annahm, dass die Schließung der Regelungslücke in Hessen die Polizei befähigen würde tätig zu werden. Das war ein Irrtum, aber ich bekam richterliche Hinweise mit, wie ich den grundgesetzlichen Schutz meiner körperlichen Unversehrtheit zurückerlangen kann.

Seit September 2021 klage ich deshalb vor dem Verwaltungsgericht Frankfurt um eine Infraschall-Messung in meiner Wohnung. Bemerkenswert ist: Ich muss klagen, obwohl die Bedrohung mit krimineller Waffengewalt unmittelbares staatliches Handeln zu meinem Schutz erfordern würde. Die Stadt Frankfurt hat mit dubiosen Mitteln sogar versucht, meine Klage zu behindern und mich dazu zu bewegen, sie ganz zurückzuziehen. Dabei nehmen die zuständigen Behörden offenbar billigend in Kauf, dass ich der Willkür von Kriminellen überlassen bleibe und sogar getötet werden kann, während ich auf staatlichen Schutz warten muss.

In diesem Text geht es um die neuen Infraschall-Waffen (Sonic / Infrasonic Weapons), die im Schatten der schon länger bekannten Mikrowellen-Waffen beforscht werden, u.a. an mir. Zunächst geben Informationen über Infraschall und Mikrowellen und die Waffenfähigkeit dieser Umweltfaktoren einen Überblick über das Themenfeld. Dann schildere ich meine vergebliche Suche nach staatlicher Hilfe: Ich wurde praktisch immer an das Bundes-Umweltministerium und dessen Immissionsschutzgesetz verwiesen, obwohl dieses Gesetz Waffen nicht regelt. Folge dieser Fehlverweisung und der daran geknüpften staatlichen Untätigkeit war, dass ich seit 2014 sechs Mal umziehen musste, vergeblich, denn der Infraschall folgte mir in jede neue Wohnung. Danach geht es ums Überleben im rechtsfreien Raum, der durch die Regelungslücke geschaffen wurde und der die Entstehung einer mutmaßlichen Menschen-Versuchsstation in der DRK-Siedlungsgemeinschaft mit Geflüchteten Familien in Frankfurt Harheim begünstigt hat. Schließlich gehe ich der Frage nach, weshalb diese Regelungslücke geschaffen wurde und weshalb sie durch Frankfurter Behörden immer noch geschützt wird.

Da die Polizei bzw. die zuständigen Gerichte nicht ermitteln, sondern sogar den Eindruck der Kollusion vermitteln, bin ich als Betroffene krimineller Gewalt gezwungen selber aktiv zu werden. Bei der fortlaufenden Entwicklung dieses Textes verbinde ich die Ergebnisse meiner Recherchen mit meinen Erlebnissen. Meine Tagebücher, in denen ich sie detailliert verschrifte, übergebe ich seit 2014 in regelmäßigen Abständen dem Deutschen Tagebucharchiv. Ich beziehe mich öfters auch auf meine Broschüre „Vibrierende Wohnungen“ vom Februar 2018, in der ich von der Vertreibung aus günstigem Wohnraum als Täter-Motiv ausging. Jetzt weiß ich, dass die Erprobung von Infraschall-Waffen, vermutlich im Auftrag von Siemens Erlangen, an wegen der Regelungslücke schutzlosen Menschen die Ursache für meine Lage und die anderer Betroffener ist.

Dennoch sind viele Fragen weiterhin offen. Deshalb wird dieser Text vermutlich noch lange ein Rohbau bleiben und diese Website in regelmäßigen Abständen aktualisiert werden. Die angestrebte Objektivität leidet gelegentlich, zum einen wegen der dauernden Einwirkung von Infraschall auf mich, zum anderen wegen meines Zorns über die mir aufgezwungene Lebenssituation. Aber ich bleibe dran, solange ich kann, denn das Fortbestehen der Regelungslücke ist ein Angriff auf Rechtsstaat und Demokratie: Nur autoritäre Staaten oder solche, die dazu werden wollen, brauchen Infraschall-Waffen.

Das obenstehende PDF zum Download ist die Weiterentwicklung meiner Publikation „Infraschall-Waffen und geduldete Kriminalität Teil I“, die in der Fassung vom 12. September 2022 als Druckwerk und PDF in den Katalogen der Deutschen Nationalbibliothek und der Universitätsbibliothek Frankfurt vorhanden sind. Teil II folgt mit einem hoffentlich guten Ausgang dieser Geschichte, nämlich einem, der dem Schutzversprechen des Grundgesetzes genügt.

Letzte Aktualisierung 24. November 2022