Vibrierende Wohnungen

…  mit Ausblick auf finstere Zeiten (50 Seiten): PDF hier, Broschüre per Mail an info@kolonialwaren-ffm.de erhältlich (Porto/Versand 3 Euro). Und hier gehts zur Version für Kindle-Reader

Zum Inhalt: Erfahrungsbericht über Vertreibungen aus mehreren Wohnungen mittels mißbrauchter Umweltfaktoren und die auffällige Abwesenheit von öffentlicher Hilfe: Denn neu in Dienst genommene Umweltfaktoren wie elektromagnetische Strahlung (EMF, Mikrowellen) und tieffrequenter Schall bzw. Infraschall sind fehl- oder überhaupt nicht reguliert, obwohl sie sogar waffenfähig sind.

Diese verwaltungstechnische und rechtliche Regelungslücke beruht darauf, dass korrupte Wissenschaftler die Gefährlichkeit dieser Umweltfaktoren bestreiten. Aber anders als das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) aufgrund der Studien solcher Wissenschaftler behauptet, sind Forschungsergebnisse zu sog. Mikrowellen, also hochfrequenten elektromagnetischen Feldern (HF-EMF) so widersprüchlich, dass 2017 das Büro für Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) mit einer erneuten Evaluierung beauftragt wurde – Bericht steht noch aus. Bezüglich tieffrequenten Schalls / Infraschall scheint der politische Wille zur Regulierung bislang noch vollkommen zu fehlen.

Kann es sein, dass Beraterfirmen die Interessen der Privatwirtschaft in staatliche Verfahrensvorschriften gegossen haben? Wie die Privatwirtschaft staatliche Regulierungen manipuliert und unterläuft, ist am derzeit laufenden Prozess zum CumEx-Steuerraub in Bonn gut zu studieren. Wegen der Regelungslücke zugunsten der Privatwirtschaft bei den neu in Dienst genommenen Umweltfaktoren versuchen betroffene Bürger*innen schon seit mehreren Jahren, mittels einer nicht-öffentlichen Sammel-Petition (2-19-18-99999-005275) an den Deutschen Bundestag bei den zuständigen Behörden eine grundgesetz- und rechtsstaat-konforme Regulierung dieser Umweltfaktoren zu erwirken.

Das Wissen um die Existenz der Regelungslücke ist derzeit nur einem engen Kreis vorbehalten. Beteiligte Wissenschaftler*innen und Mitarbeiter*innen entsprechender Behörden und Ämter gehören naturgemäß dazu. Ebenso Mitarbeiter*innen der Branchen, die diese neuen Umweltfaktoren wirtschaftlich verwerten. Kriminelle Netzwerke, insbes. innerhalb der Gesundheitsindustrie, nutzen diese Regelungslücke für ihre eigenen Zwecke: Körperverletzung, Vertreibung aus Unterkünften, Menschenversuche, Mord.

Die Regelungslücke ist so gestaltet, dass gerichtsfeste Messungen dank einer staatlichen Verwaltungsvorschrift in privaten Wohnungen generell ausgeschlossen sind. Weil der einzig mögliche harte Nachweis nicht erbracht werden kann, gibt es keine polizeiliche Untersuchung und keine Strafverfolgung, selbst bei erkennbarer Täterschaft. Seriöse privat veranlasste Messungen sind sehr teuer, also den meisten nicht zugänglich, und darüber hinaus nutzlos, denn bei tieffrequentem Schall gibt es keinen Grenzwert, der überschritten werden könnte, bei elektromagnetischer Strahlung einen unüberschreitbar hohen Grenzwert.

Betroffene können also auf keinerlei staatliche Hilfe zugreifen. Das einzige Angebot ist die Psychiatrisierung. Wer das annimmt, delegitimiert sich selber und ist damit mundtot gemacht. Betroffene sind mithin vogelfrei und Kriminellen schutzlos ausgeliefert: Sie verlieren ihre Wohnungen, z.T. mehrfach, werden krank gemacht, sozial ausgegrenzt, bei der Bewältigung der Situation allein gelassen, und müssen sich immer noch gegen die Unterstellung wehren, verrückt zu sein, oder hypersensibel, also selber schuld: Adding insult to injury. Wieviel Leid durch die Alu-Hut-Vernebelungsmaschine unter den Teppich gekehrt worden ist, das werden künftige Generationen aufarbeiten müssen.

Woher weiß ich, ob meine Wohnung betroffen ist? Vibrationswahrnehmungen, beschleunigter Herzschlag und gelegentlich auch depressive Verstimmungen verweisen auf das Vorhandensein von tieffrequentem Schall. Wahrnehmungen von Flirren und Pochen mit Herzrasen, brennender Haut, Taubheit der Hände, Augenprobleme, rumorende Eingeweide verweisen auf die Einwirkung einer hohen Dosis von sog. Mikrowellen. Gegenprobe: Wohnung für längere Zeit verlassen und nachspüren.

Zunächst handelt es sich um ein ortsgebundenes technisches Problem. Zu einem medizinischen wird es erst, wenn Betroffene dem schulmedizinischen Narrativ folgen, dass es um eine psychische Störung gehe. Die dauerhafte Überbelastung mit diesen Umweltfaktoren stresst den Körper und kann dazu führen, dass Betroffene eine normal erscheinende Krankheit bekommen. Ein Nachbar im Haus der ersten Vertreibung, ein langjähriger Mieter, bekam ab dem gleichen Zeitpunkt in seiner Wohnung gesundheitliche Probleme wie ich in meiner, und starb bald darauf an einem Hirntumor, siehe obige Broschüre.

Betroffene äußern sich in der Regel aus Gründen des Selbstschutzes nur anonym, denn kriminelle Täter können jederzeit weitermachen, ungehindert durch den Staat. Nach Aussage eines Aktivisten von Diagnose Funk begehen viele Selbstmord, und das scheint auch gelegentlich beabsichtigt zu sein. Einer der wenigen Betroffenen, die an die Öffentlichkeit gegangen sind, ist Dr. Reinhard Munzert, ehemaliger Lehrbeauftragter der Uni Erlangen. Als die Wohnung seiner Lebensgefährtin nach einem Nachbarschaftsstreit bestrahlt wurde, informierte er 2002 die Presse, wurde danach unter dubiosen Umständen zwangseingewiesen und verschriftete seine Erfahrungen und Kenntnisse in seinem inzwischen sehr umfangreichen Blog: Er scheint zuvor beruflich mit der Mikrowellentechnologie Kontakt gehabt zu haben. Hier eine aus meiner Sicht schlüssige Zusammenfassung des Vorgehens von Kriminellen (runterscrollen bis „Doppelstrategie der Täter: Körperverletzung und Rufmord“).

Dass unter diesen Rahmenbedingungen keine Selbsthilfegruppe entstehen kann, wie in anderen gesellschaftlich unterbelichteten Bereichen, scheint ebenfalls konstruktiver Bestandteil der Regelungslücke zu sein. Dennoch muss es viele Betroffene geben. Anders ist die langjährige Existenz einer Abschirmindustrie gegen elektromagnetische Strahlung nicht zu erklären: Die Regelungslücke funktioniert auch hier gut. Nach meiner Erfahrung hilft das breit gefächerte Angebot an Waren und Dienstleistungen Betroffenen jedoch kaum. Gegen tieffrequenten Schall gibt es überhaupt keinen Schutz.

Auf dem HiFi-Forum äußern sich mehrere Frauen über die Erscheinungsformen einer Belastung der Wohnung mit tieffrequentem Schall: Es ist Folter. Auf dem Mobbing-Forum beschreibt ein Betroffener die Mehrfach-Vertreibung einer kompletten Familie mittels tieffrequentem Schall nach einem Nachbarschaftsstreit mit einem Bodybuilder, erst aus einem Eigenheim, dann aus mehreren Wohnungen. Und wie aussichtlos es ist, sich zu wehren: Dank der Regelungslücke.

Auffällig bei diesen neu in Dienst genommenen Umweltfaktoren ist, wie sich die Parameter staatlichen Schutzes seiner Bürger*innen verschoben haben. Bei älteren als krankmachend erkannten Umweltfaktoren wie Hörschall existieren Grenzwerte, öffentliche Institutionen messen kostenfrei in Privatwohnungen, Meßergebnisse sind gerichtsverwertbar. Warum gilt das nicht auch für die neu genutzten Umweltfaktoren tieffrequenter Schall und Mikrowellen, die sehr viel gefährlicher sein können, wenn sie mißbraucht werden?

Es ist auch auffällig, wie passiv sich das Bundesministerium für Umwelt und das zugeordnete Umweltbundesamt verhalten, obwohl die Gefährlichkeit der neuen Umweltfaktoren schon lange bekannt ist:  Bereits 1968 wurde Infraschall, eine Untergruppe von tieffrequentem Schall, als waffenfähig beschrieben: Neue Waffe Infraschall: Merkwürdige Experimente des Professors Gavreau. Gesundheitliche Auswirkungen von Infraschall sind so schwerwiegend, dass in Dänemark der Ausbau der Windenergie 2015 auf Eis gelegt wurde: Macht der Infraschall von Windkraftanlagen krank? 

Dennoch gibt es in Deutschland keinen Grenzwert für tieffrequenten Schall und dessen Untergruppe Infraschall, wie sogar auf Seite S. 20 einer Broschüre des Umweltbundesamtes vom März 2017 nachzulesen:  „Tieffrequente Geräusche im Wohnumfeld – Ein Leitfaden für die Praxis“ : Und das, obwohl das Robert Koch-Institut schon 2007 auf Mängel beim umweltbezogenen Gesundheitsschutz in Deutschland hingewiesen hatte, fokussiert auf tieffrequenten Schall. Stehen wirtschaftliche Interessen hinter dieser fahrlässigen Verschleppung, die auch noch andauert, denn bislang existiert an Aufarbeitungsversuchen nur die sog. Machbarkeitsstudie von 2014, in der lediglich der bisherige Wissenstand (wieder) erhoben wurde?

Wie im neoliberal umfunktionierten Staat inzwischen normal, sind NGOs besser informiert: Der Baupraxis-Blog liefert kenntnisreiche Erklärungen zu Ursachen und Auswirkungen von tieffrequenten Geräuschen. Zu beachten: Die Schilderungen von Betroffenen. Selbst in einer Publikation aus dem Bereich Marketing wird die Beschallung von Verkaufsräumen mit tieffrequentem Schall zur Beeinflussung von Käuferverhalten mit erstaunlicher Sachkenntnis erörtert.

Auch Mikrowellen im Frequenzbereich von 1 bis 300 GHz können in Waffen eingesetzt werden. Bei diesem Umweltfaktor sind die Grenzwerte in Deutschland so hoch angesetzt, dass vermutlich auch Active Denial Waffen wie der Silent Guardian der US-Firma Raytheon noch legal wären, angeblich nicht-tödliche Umweltwaffen, die durch starke und gerichtete Mikrowellen wirken. Nach einer Mail des Bundesamtes für Strahlenschutz aus dem Jahr 2014 schöpft die Industrie die Grenzwerte lediglich zu 1-3 % aus: Sie wurden offenbar extrem hoch angesetzt. Wurde dabei der Gesundheitsheitsschutz ausreichend (gar vorsorglich) berücksichtigt?

In den deutschsprachigen Medien kommen die neuen Umweltfaktoren nur selten vor, und dann als Wirtschaftsfaktor, kaum als Quelle von Gefahren. Aus diesem Grund haben die meisten von uns keine Ahnung, und das soll wohl auch so sein. Anders in den englischsprachigen Medien. Da ist die Umfunktionierung von Umweltfaktoren anlässlich der Schallangriffe auf Angehörige der US-Botschaft auf Kuba seit Jahren Thema. In der Guardian vom 2. September 2018 wird erwähnt, dass Wohnungen gezielt angegriffen werden können.

Was tut unser Staat, um uns Bürger*innen vor dem Missbrauch dieser Umweltfaktoren zu schützen? Der Bund erzielt mit dem Verkauf der Mikrowellen-Frequenzen an die Privatwirtschaft hohe Einnahmen. Auf Bundesebene wird der Rahmen definiert, in dem Mikrowellen genutzt werden dürfen, z.B. durch Grenzwerte. Dieser Rahmen und dessen Überprüfung ist außerdem auf bestimmte Anwendungsfelder beschränkt, bei tieffrequentem Schall etwa Arbeitsmedizin und Bau. Ein Missbrauch der hier diskutiereten Umweltfaktoren ist erst gar nicht in den Blick genommen worden, obwohl er leicht möglich ist, sogar mit haushaltsüblichen Gegenständen, und offenbar immer häufiger geschieht.

Die Kontrolle des auf Bundesebene festgelegten oder eben nicht festgelegten Rahmens liegt bei den Ländern. Was tut das Hessische Umweltministerium unter diesen Umständen, um Bürger*innen zu schützen? Auf meine Anfrage vom 5. August 2019 warte ich immer noch auf Antwort.

Wegen der ausgeklügelten Regelungslücke stehen Polizei und Justiz den Klagen von Betroffenen hilflos gegenüber. Dennoch wäre eine Eingreifen jetzt schon möglich: Durch Messungen über einen längeren Zeitraum in der betroffenen Wohnung und die Beobachtung des Stromverbrauchs und der Solvenz von möglichen Verursachern, meist in angrenzenden Wohnungen. Erhöhte Belastungswerte in der betroffenen Wohnung im Vergleich zu anderen Wohnungen, erhöhter Stromverbrauch in angrenzenden Wohnungen und ein plötzlicher Wohlstandszuwachs potentieller Täter*innen wären starke Indizien. Voraussetzung für solche Messungen wäre allerdings, die Umweltämter auf lokaler Ebene dazu überhaupt erst zu ertüchtigen.

Die im September 2019 auffällig gewordene regionale Häufung von Fehlbildungen an Händen bei Neugeborenen, z.B. in Gelsenkirchen und Essen, könnte mit der regional unterschiedlichen Belastung mit elektromagnetischer Strahlung bzw. Mikrowellen zusammenhängen, also u.a. damit, wie Sendeanlagen eingestellt sind. Taube Hände bei hoher Mikrowellen-Belastung sind bei Erwachsenen eines der Symptome. Noch ein Kollateralschaden der Regelungslücke?

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