Vibrierende Wohnungen

…  mit Ausblick auf finstere Zeiten: PDF hier, die Druckfassung für 3 Euro gibt’s gegen Mail an info@kolonialwaren-ffm.de. Und hier gehts zur Version für Kindle-Reader

Zum Inhalt: Vertreibung aus Wohnungen, Körperverletzung, selbst Mord sind nicht justiziabel, denn Umweltfaktoren wie elektromagnetische Strahlung und tieffrequenter Schall sind fehl- oder überhaupt nicht reguliert, obwohl sie waffenfähig sind.

Der Grund: Es gibt keine behördlichen und somit gerichtsfesten Messungen in Wohnungen, keine polizeilichen Untersuchungen, selbst bei erkennbarer Täterschaft, und deshalb auch keine Strafverfolgung. Das leistet kriminellen Vertreibungen geradezu Vorschub. Hat sich etwa die Immobilienwirtschaft diese Regelungslücke ausgedacht?

Bei mehrfacher Vertreibung kann ein kriminelles Netzwerk unterstellt werden, das so ähnlich funktioniert wie bei der NSU-Mordserie, u.a. mit staatlicher Duldung, Unterstützung, Vertuschung etc. Das Wissen um diese Regelungslücke und um neue Umweltwaffen ist derzeit nur einem engen Kreis vorbehalten. Teile des Gesundheitsindustrie scheinen dazu zu gehören.

Betroffene sind richtig arme Schweine: Sie verlieren ihre Wohnungen, z.T. mehrfach, werden krank gemacht, sozial ausgegrenzt, bei der Bewältigung der Situation allein gelassen, und müssen sich zu allem Übel immer noch gegen die Unterstellung wehren, verrückt zu sein, oder hypersensibel, als Einzelne irgendwie abnorm und also selber schuld: Adding insult to injury.

Für Betroffene: Vibrationswahrnehmungen verweisen auf das Vorhandensein von tieffrequentem Schall. Wahrnehmungen von Flirren, Pochen, Herzrasen, brennende Haut, Augenprobleme verweisen auf die Einwirkung einer hohen Dosis von sog. Mikrowellen. Gegenprobe: Wohnung verlassen und nachspüren. Zunächst handelt es sich um ein wohntechnisches Problem. Zu einem medizinischen wird es erst später, dann aber evtl. auch zu spät: Wenn Betroffene dem schulmedizinischen Narrativ folgen, dass es hier um eine psychische Störung gehe.

Bei anderen krankmachenden Umweltfaktoren wie Hörschall messen öffentliche Institutionen kostenfrei, Meßergebnisse sind gerichtsverwertbar. Warum gilt das nicht auch für die neu genutzten und waffenfähigen Umweltfaktoren tieffrequenter Schall und Mikrowellen, die sehr viel gefährlicher sein können, wenn sie mißbraucht werden?

Auf dem Mobbing-Forum beschreibt ein Betroffener, anscheinend kein Angehöriger einer Minderheit, eine Mehrfach-Vertreibung mitttels tieffrequentem Schall nach einem Nachbarschaftsstreit mit einem Bodybuilder, erst aus einem Eigenheim, dann aus mehreren Wohnungen. Und wie aussichtlos es ist, sich zu wehren: Dank der Regelungslücke.

Infraschall, eine Untergruppe von tieffrequentem Schall, wurde bereits 1968 als waffenfähig beschrieben: Neue Waffe Infraschall: Merkwürdige Experimente des Professors Gavreau. Gesundheitliche Auswirkungen von Infraschall sind so schwerwiegend, dass in Dänemark der Ausbau der Windenergie auf Eis gelegt wurde: Macht der Infraschall von Windkraftanlagen krank? 

Dennoch gibt es in Deutschland keinen Grenzwert für tieffrequenten Schall, wie sogar auf Seite S. 20 einer Broschüre des Umweltbundesamtes vom März 2017 nachzulesen:  „Tieffrequente Geräusche im Wohnumfeld – Ein Leitfaden für die Praxis“ . Dabei hatte das Robert Koch-Institut schon 2007 auf Mängel beim umweltbezogenen Gesundheitsschutz in Deutschland hingewiesen, fokussiert auf tieffrequenten Schall. Stehen wirtschaftliche Interessen hinter dieser fahrlässigen Verschleppung, die auch noch andauert, denn bislang existiert an Aufarbeitungsversuchen nur die sog. Machbarkeitsstudie von 2014, in der lediglich der bisherige Wissenstand erhoben wurde.

Wie im neoliberal umfunktionierten Staat inzwischen üblich, sind NGOs besser informiert: Der Baupraxis-Blog liefert kenntnisreiche Erklärungen zu Ursachen und Auswirkungen von tieffrequenten Geräuschen. Zu beachten: Die Schilderungen von Betroffenen.

Mikrowellen, umgangsprachlich für den Frequenzbereich elektromagnetischer Wellen von 1 bis 300 GHz, können in Strahlenwaffen eingesetzt werden. Bei diesem Umweltfaktor sind die Grenzwerte in Deutschland so hoch angesetzt, dass vermutlich auch Active Denial Waffen wie der Silent Guardian der US-Firma Raytheon noch legal wären, angeblich nicht-tödliche Umweltwaffen, die durch starke und gerichtete Mikrowellen wirken.

In englischsprachigen Medien ist die Umfunktionierung von Umweltfaktoren anlässlich der Schallangriffe auf Angehörige der US-Botschaft auf Kuba seit Jahren Thema. In der Guardian vom 2. September 2018 wird erwähnt, dass Wohnungen gezielt angegriffen werden können.

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