Vibrierende Wohnungen

…  mit Ausblick auf finstere Zeiten (50 Seiten): PDF hier, Broschüre per Mail an info@kolonialwaren-ffm.de zu erwerben (3 Euro). Und hier gehts zur Version für Kindle-Reader

Zum Inhalt: Erfahrungsbericht über mehrere Vertreibungen aus Wohnungen, die erste nach einem „normalen“ Nachbarschaftsstreit, mit dem Fazit:  Unbewohnbar gemachte Wohnungen, Mehrfachvertreibungen mittels Stalking, Körperverletzung, selbst Mord sind nicht justiziabel, denn Umweltfaktoren wie elektromagnetische Strahlung und tieffrequenter Schall sind fehl- oder überhaupt nicht reguliert, obwohl sie waffenfähig sind.

Das Wissen um diese verwaltungstechnisch/ rechtliche Regelungslücke und um neue Umweltwaffen ist derzeit nur einem engen Kreis vorbehalten. Mitarbeiter*innen beteiligter Behörden und Ämter gehören naturgemäß dazu. Ebenso Mitarbeiter*innen der nutznießenden Branchen, die diese neuen Umweltfaktoren wirtschaftlich verwerten (mobile Kommunikation, erneuerbare Energien etc.). Kriminelle Netzwerke, insbes. innerhalb der Gesundheitsindustrie, nutzen diese Regelungslücke für eigene Zwecke. Das Format des Netzwerks hat Tradition: Ein rechtes Netzwerk soll die NSU-Mordserie erst ermöglicht haben.

Die Regulierungslücke ist so gestaltet, dass im Falle eines Missbrauchs dieser neuen Umweltfaktoren behördliche und somit gerichtsfeste Messungen in privaten Wohnungen ausgeschlossen wurden. Folglich gibt es keine polizeilichen Untersuchungen, selbst bei erkennbarer Täterschaft. Eine Strafverfolgung scheitert daran, dass seriöse privat veranlasste Messungen sehr teuer sind, und darüber hinaus auch daran, dass es bei tieffrequentem Schall keinen Grenzwert gibt, der überschritten werden könnte, bzw. bei elektromagnetischer Strahlung einen unüberschreitbar hohen Grenzwert.

Betroffene können also auf keinerlei staatliche Hilfe zugreifen. Das einzige staatliche Angebot ist die Psychiatrisierung. Wer das annimmt, delegitimiert sich selber und ist damit mundtot gemacht. Betroffene sind mithin vogelfrei und Kriminellen schutzlos ausgeliefert: Sie verlieren ihre Wohnungen, z.T. mehrfach, werden krank gemacht, sozial ausgegrenzt, bei der Bewältigung der Situation allein gelassen, und müssen sich zu allem Übel immer noch gegen die Unterstellung wehren, verrückt zu sein, oder hypersensibel, also selber schuld: Adding insult to injury.

Woher weiß ich, ob meine Wohnung betroffen ist? Vibrationswahrnehmungen verweisen auf das Vorhandensein von tieffrequentem Schall. Wahrnehmungen von Flirren und Pochen mit Herzrasen, brennender Haut, Taubheit der Hände, Augenprobleme, rumorende Eingeweide verweisen auf die Einwirkung einer hohen Dosis von sog. Mikrowellen. Gegenprobe: Wohnung für längere Zeit verlassen und nachspüren.

Zunächst handelt es sich um ein ortsgebundenes technisches Problem. Zu einem medizinischen wird es erst, wenn Betroffene dem schulmedizinischen Narrativ folgen, dass es um eine psychische Störung gehe. Wer die belastete Wohnung nicht verlässt, geht ein medizinisches Risiko ein. Die dauerhafte Überbelastung mit diesen Umweltfaktoren stresst den Körper und kann dazu führen, dass Sollbruchstellen reifen und der Betroffene eine normal erscheinende Krankheit bekommt. Ein Nachbar im Haus der ersten Vertreibung, ein langjähriger Mieter, bekam ab dem gleichen Zeitpunkt in seiner Wohnung gesundheitliche Probleme wie ich in meiner, und starb bald darauf an einem Hirntumor, siehe obige Broschüre.

Betroffene äußern sich in der Regel aus Gründen des Selbstschutzes nur anonym, denn kriminelle Täter können jederzeit weitermachen, ungehindert durch den Staat. Nach Aussage eines Aktivisten von Diagnose Funk begehen viele Selbstmord, und das scheint auch gelegentlich beabsichtigt zu sein. Einer der wenigen Betroffenen, die an die Öffentlichkeit gegangen sind, ist Dr. Reinhard Munzert, ehemaliger Lehrbeauftragter der Uni Erlangen. Als die Wohnung seiner Lebensgefährtin nach einem Nachbarschaftsstreit bestrahlt wurde, informierte er 2002 die Presse, wurde danach unter dubiosen Umständen zwangseingewiesen und verschriftete seine Erfahrungen und Kenntnisse in seinem inzwischen sehr umfangreichen Blog: Er scheint zuvor beruflich mit der Mikrowellentechnologie Kontakt gehabt zu haben. Hier eine aus meiner Sicht schlüssige Zusammenfassung des Vorgehens von Kriminellen (runterscrollen bis Mikrowellen-Verbrechen), die diesen neuen Umweltfaktor weiterhin ungehindert mißbrauchen.

Dass unter diesen Rahmenbedingungen keine Selbsthilfegruppe entstehen kann, wie in anderen gesellschaftlich unterbelichteten Bereichen, scheint ebenfalls konstruktiver Bestandteil der Regelungslücke zu sein. Dennoch muss es viele Betroffene geben. Anders ist die langjährige Existenz einer ganzen Abschirmbranche gegen elektromagnetische Strahlung nicht zu erklären, z.B. YShield als einer der Großen: Die Regelungslücke funktioniert auch hier gut. Nach meiner Erfahrung hilft das breit gefächerte Angebot Betroffenen jedoch kaum. Gegen tieffrequenten Schall gibt es überhaupt keinen Schutz.

Auf dem HiFi-Forum äußern sich mehrere Frauen über die Erscheinungsformen einer Belastung der Wohnung mit tieffrequentem Schall: Es ist Folter. Auf dem Mobbing-Forum beschreibt ein Betroffener die Mehrfach-Vertreibung einer kompletten Familie mittels tieffrequentem Schall nach einem Nachbarschaftsstreit mit einem Bodybuilder, erst aus einem Eigenheim, dann aus mehreren Wohnungen. Und wie aussichtlos es ist, sich zu wehren: Dank der Regelungslücke.

Auffällig bei diesen neu in Dienst genommenen Umweltfaktoren ist, wie sich die Parameter staatlichen Handelns zum Wirtschaftsfreundlichen und Menschenfeindlichen verschoben haben. Bei anderen krankmachenden Umweltfaktoren wie Hörschall existieren Grenzwerte, öffentliche Institutionen messen kostenfrei in Privatwohnungen, Meßergebnisse sind gerichtsverwertbar. Warum gilt das nicht auch für die neu genutzten und waffenfähigen Umweltfaktoren tieffrequenter Schall und Mikrowellen, die sehr viel gefährlicher sein können, wenn sie mißbraucht werden?

Es ist auch auffällig, wie passiv sich das Bundesministerium für Umwelt und das zugeordnete Umweltbundesamt verhalten, obwohl die Gefährlichkeit der neuen Umweltfaktoren schon lange bekannt ist:  Bereits 1968 wurde Infraschall, eine Untergruppe von tieffrequentem Schall, als waffenfähig beschrieben: Neue Waffe Infraschall: Merkwürdige Experimente des Professors Gavreau. Gesundheitliche Auswirkungen von Infraschall sind so schwerwiegend, dass in Dänemark der Ausbau der Windenergie 2015 auf Eis gelegt wurde: Macht der Infraschall von Windkraftanlagen krank? 

Dennoch gibt es in Deutschland keinen Grenzwert für tieffrequenten Schall und dessen Untergruppe Infraschall, wie sogar auf Seite S. 20 einer Broschüre des Umweltbundesamtes vom März 2017 nachzulesen:  „Tieffrequente Geräusche im Wohnumfeld – Ein Leitfaden für die Praxis“ : Und das, obwohl selbst das Robert Koch-Institut schon 2007 auf Mängel beim umweltbezogenen Gesundheitsschutz in Deutschland hingewiesen hatte, fokussiert auf tieffrequenten Schall. Stehen wirtschaftliche Interessen hinter dieser fahrlässigen Verschleppung, die auch noch andauert, denn bislang existiert an Aufarbeitungsversuchen nur die sog. Machbarkeitsstudie von 2014, in der lediglich der bisherige Wissenstand (wieder) erhoben wurde.

Wie im neoliberal umfunktionierten Staat inzwischen normal, sind NGOs besser informiert: Der Baupraxis-Blog liefert kenntnisreiche Erklärungen zu Ursachen und Auswirkungen von tieffrequenten Geräuschen. Zu beachten: Die Schilderungen von Betroffenen. Selbst in einer Publikation aus dem Bereich Marketing wird die Beschallung von Verkaufsräumen mit tieffrequentem Schall zur Beeinflussung von Käuferverhalten mit erstaunlicher Sachkenntnis erörtert.

Auch Mikrowellen, umgangsprachlich für den Frequenzbereich elektromagnetischer Wellen von 1 bis 300 GHz, können in Waffen eingesetzt werden. Bei diesem Umweltfaktor sind die Grenzwerte in Deutschland so hoch angesetzt, dass vermutlich auch Active Denial Waffen wie der Silent Guardian der US-Firma Raytheon noch legal wären, angeblich nicht-tödliche Umweltwaffen, die durch starke und gerichtete Mikrowellen wirken. Nach einer Mail des Bundesamtes für Strahlenschutz aus dem Jahr 2014 schöpft die Industrie die Grenzwerte lediglich zu 1-3 % aus: Sie wurden offenbar extrem hoch angesetzt. Wurde dabei der Gesundheitsheitsschutz ausreichend (gar vorsorglich) berücksichtigt?

In den deutschsprachigen Medien kommen die neuen Umweltfaktoren nur selten vor, und dann als Wirtschaftsfaktor, kaum als Quelle von Gefahren. Aus diesem Grund haben die meisten von uns keine Ahnung, und das soll wohl auch so sein. Anders in den englischsprachigen Medien. Da ist die Umfunktionierung von Umweltfaktoren anlässlich der Schallangriffe auf Angehörige der US-Botschaft auf Kuba seit Jahren Thema. In der Guardian vom 2. September 2018 wird erwähnt, dass Wohnungen gezielt angegriffen werden können.

Was tut unser Staat, um uns Bürger*innen vor Missbrauch der neu in Dienst genommenen Umweltfaktoren zu schützen? Der Bund erzielt mit dem Verkauf der Frequenzen an die Privatwirtschaft hohe Einnahmen. Auf Bundesebene wird der Rahmen definiert, in dem diese Umweltfaktoren genutzt werden dürfen. Beispielsweise können Grenzwerte gesetzt werden, müssen aber anscheinend nicht. Dieser Rahmen und dessen Überprüfung ist außerdem auf bestimmte Anwendungsfelder beschränkt, bei tieffrequentem Schall etwa Arbeitsmedizin und Bau. Ein Missbrauch der o.g. Umweltfaktoren ist offenbar nicht berücksichtigt worden, obwohl er leicht möglich ist und immer häufiger geschieht.

Die Kontrolle des auf Bundesebene festgelegten oder eben nicht festgelegten Rahmens liegt bei den Ländern. Was tut das Hessische Umweltministerium unter diesen Umständen, um Bürger*innen zu schützen? Auf meine Anfrage vom 5. August 2019 warte ich noch auf Antwort.

Wegen der ausgeklügelten Regelungslücke stehen Polizei und Justiz den Klagen von Betroffenen hilflos gegenüber. Dennoch wäre eine Eingreifen jetzt schon möglich: Vergleichende Messungen in verschiedenen Wohnungen über einen längeren Zeitraum und evtl. die Beobachtung des Stromverbrauchs von möglichen Verursachern. Zur Unbewohnbarmachung von Wohnraum kommen wahrscheinlich umfunktionierte haushaltsübliche Geräte zum Einsatz, sodass die Inspektion von Nachbarwohnungen kaum Hinweise liefern würde.

Noch ein Kollateralschaden der Regulierungslücke? Die im September 2019 auffällig gewordene regionale Häufung von Fehlbildungen an Händen bei Neugeborenen, z.B. in Gelsenkirchen und Essen, könnte mit der regional unterschiedlichen Belastung mit elektromagnetischer Strahlung bzw. Mikrowellen zusammenhängen, also u.a. damit, wie Sendeanlage eingestellt sind. Taube Hände bei hoher Mikrowellen-Belastung sind bei Erwachsenen eines der Symptome.

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